Avsnitt

  • In Ankara beginnt der Nato-Gipfel, bei dem die Mitgliedsstaaten auch
    über eine stärkere europäische Rolle im Bündnis beraten. Die Türkei
    verfügt über die zweitgrößte Armee der Nato und gilt aufgrund ihrer Lage
    zwischen Europa, dem Schwarzen Meer und dem Nahen Osten als strategisch
    wichtiger Partner. Kurz vor dem Gipfel wurden in der Türkei nach
    Medienberichten erneut Journalisten und Bürgerrechtler festgenommen.
    Mehrere regierungskritische Medien erhielten zudem keine Akkreditierung
    für das Treffen. Wie sich Deutschland und andere Nato-Staaten dazu
    positionieren, erläutert Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort
    der ZEIT.

    In Frankreich wird ein Urteil im Berufungsverfahren gegen Marine Le Pen
    erwartet. Im Mittelpunkt steht ein Verfahren wegen der mutmaßlichen
    Veruntreuung von EU-Geldern. Le Pen war in erster Instanz verurteilt
    worden. Dagegen legte sie Berufung ein. Die Entscheidung könnte
    Auswirkungen darauf haben, ob Le Pen bei der kommenden
    Präsidentschaftswahl kandidieren kann oder ob der Rassemblement National
    mit Parteichef Jordan Bardella antritt. ZEIT-Korrespondent Matthias
    Krupa ordnet ein, welche Folgen eine Verurteilung für ihre Partei haben
    könnte.

     

    Und sonst so? Warum sich Frauen ihre Kräfte besser einteilen.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Vorbereitung für den Nato-Gipfel: Fünf Freunde, mehr als drei
    Fragezeichen

    Nato-Gipfel in Ankara: Der Plan B nimmt Gestalt an

    Russland: »Russland falsch einzuschätzen, kann verheerend sein«

    Nato-Gipfel in Ankara: Türkische Polizei nimmt erneut Bürgerrechtler vor
    Nato-Gipfel fest

    Nato-Gipfel: SPD fordert klare Worte von Friedrich Merz zur Türkei

    Marine Le Pen: Der Fall des Hauses Le Pen

    Urteil im Veruntreuungsprozess: Was die Verurteilung Marine Le Pens für
    Frankreich bedeutet

    Frankreich: Marine Le Pen nennt ihre Verurteilung »politisch«

    Jordan Bardella: Radikal erfolgreich

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  • Die Kosten für die gesetzlichen Krankenkassen sind in den letzten Jahren
    stark gestiegen. Darum will die Bundesregierung ein großes Sparpaket
    noch vor der Sommerpause auf den Weg bringen. Auf den letzten Metern
    will Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nun den Gesetzesentwurf in
    mehreren Punkten verändern. So sollen Medikamentenhersteller langfristig
    weniger stark belastet werden als geplant. Die Opposition spricht von
    »Geschenken« an die Pharmaindustrie. Politikredakteurin Kaja Klapsa
    ordnet diese Vorwürfe ein und erklärt, welche weiteren Änderungen es
    gibt und was sie für Versicherte bedeuten.

    Berlin ist nicht ausreichend auf Krisen und Katastrophen vorbereitet. Zu
    diesem Urteil kam eine unabhängige Expertenkommission ein halbes Jahr
    nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz, nach dem rund 100.000
    Menschen teils für mehrere Tage komplett ohne Strom und Heizung waren.

    Außerdem im Update: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius
    überlegt, mögliche künftige AfD-Innenminister von
    Geheimdienstinformationen auszuschließen. Tilman Steffen aus dem
    Politikressort der ZEIT erklärt, inwieweit es rechtlich überhaupt
    machbar ist, einen Minister von derart sensiblen Informationen
    abzuschneiden.

    Und sonst so? Der perfekte Zeitpunkt zum Blumengießen.

     

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    GKV-Finanzreform: Nina Warken ändert Krankenkassen-Sparpaket

    Gesundheitsreform: Alle sollen sparen, nur die Pharmabranche kommt
    glimpflich davon

    Gesetzliche Krankenversicherung: »Man kann nur die Praxis auf
    Privatpatienten umstellen«

    Katastrophenschutz: Experten: Berlin muss Katastrophenschutz deutlich
    stärken

    Berlin: Linke führt in Wahlumfrage für Berliner Abgeordnetenhaus

    Boris Pistorius: AfD-Minister könnten von Bundeswehr-Infos
    ausgeschlossen werden

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  • Die Bundesregierung will ihren Haushaltsentwurf für 2027 noch vor der
    Sommerpause verabschieden. Geplant sind Ausgaben von rund 555 Milliarden
    Euro, finanziert unter anderem durch mehr als 200 Milliarden Euro neue
    Schulden. Schwerpunkte sind Investitionen in Infrastruktur, Verteidigung
    und die Modernisierung des Landes. Bis 2030 könnte rund ein Drittel des
    Bundeshaushalts in die Verteidigung fließen. Der Entwurf steht dabei
    auch in der Kritik. Die Grünen bemängeln unter anderem Kürzungen beim
    Klimaschutz und werfen der Regierung vor, den Haushalt besser
    darzustellen, als er tatsächlich ist. Ob das stimmt, erklärt Mark
    Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT.

    Seit Freitag laufen in mehreren iranischen Städten die offiziellen
    Trauerfeierlichkeiten für den im Krieg getöteten früheren Staatschef Ali
    Chamenei. Die Regierung inszeniert die Zeremonien als große staatliche
    Machtdemonstration. An der Spitze des iranischen Regimes steht
    inzwischen Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei. Die Trauerfeierlichkeiten
    gelten zugleich als Test dafür, wie viel Einfluss das Regime noch hat
    und wie viele Menschen es mobilisieren kann. Lea Frehse, Redakteurin für
    Außenpolitik der ZEIT, ordnet ein, welche Bedeutung die Feierlichkeiten
    für das Regime haben.

     

    Und sonst so? Wenn Schafwolle zu Dünger wird.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Bundeshaushalt 2027: Lars Klingbeil plant 2027 mit fast 204 Milliarden
    Euro Neuverschuldung

    Bundeshaushalt: Fast jeder dritte Euro für Panzer und Drohnen

    ifo Institut: Ifo bringt Kürzungen bei Elterngeld und Mütterrente ins
    Spiel

    Bundeshaushalt: Besteuert endlich die Superreichen

    Alkoholkonsum: Politiker der Regierungskoalition fordern höhere
    Alkoholpreise

    Trauerfeier im Iran: Ein Toter soll Stärke zeigen

    Liveblog: Irankrieg: Großbritannien meldet Angriff auf Frachter vor der
    Küste Jemens

    Ali Chamenei: Nur nicht weichen

    Modschtaba Chamenei: Er tritt heraus aus dem Schatten der Macht

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  • Die Delegierten der AfD haben auf dem Parteitag in Erfurt Tino Chrupalla
    und Alice Weidel als Parteivorsitzende wiedergewählt. Die Partei hat
    außerdem einen Streit über ihre Unvereinbarkeitsliste verhindert.
    Beobachter befürchten dadurch eine weitere Radikalisierung der Partei.
    Am Rande des Parteitags ist es zu Protesten und Straßenblockaden
    gekommen. Laut der Polizei haben etwa 25.000 Personen friedlich gegen
    die Partei protestiert. Ob die Partei sich noch extremeren Gruppen
    öffnet und wie geeint sie bisher aufgetreten ist, berichtet Christian
    Parth. Er begleitet für die ZEIT den Parteitag in Erfurt.

    An dem vergangenen Wochenende sind in Deutschland besonders viele
    Menschen ertrunken. Bei Temperaturen am Wochenende von bis zu 41,7 Grad
    sind laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) 35 Personen
    ertrunken. Es handelte sich bei allen um Männer oder Jungen. Mithilfe
    von Protokollen, Polizeiberichten und Zeitungsartikeln hat Stella
    Schalamon, Redakteurin des ZEITmagazins, verschiedene Rettungseinsätze
    recherchiert und zusammengetragen. Im Podcast spricht sie über die
    Gründe für die vielen Badeunglücke und darüber, welches Muster sich
    dabei immer wiederholt hat.

    Und sonst so? Laufklub läuft Halbmarathon im Raupenkostüm.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg

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    Weitere Links zur Folge:

    AfD-Bundesparteitag Erfurt: Sie wollen ihn empfindlich treffen

    Auswirkungen der AfD: »Wir sind der Staat«

    Badeunfälle bei Hitze: Ein Wochenende in Deutschland, 41 Grad, 35
    Badetote

    Badeunfall: »Sie verschwinden einfach. Sie sterben leise«

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  • Die AfD startet am Samstag mit ihrem Bundesparteitag in Erfurt. Die
    Partei ist aktuell im Höhenflug: in den bundesweiten Umfragen ist sie
    die stärkste Kraft und auf Landesebene könnte die Partei sogar die
    Regierung anführen. Bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und
    Mecklenburg-Vorpommern im Herbst stehen die Chancen dafür nicht
    schlecht. Trotz dieser für die Partei rosigen Aussichten ringt die AfD
    intern mit sich selbst. Um welche Themen es dabei geht und welche Rolle
    der thüringische Höcke-Flügel bei dem Parteitag in Thüringen spielen
    wird, weiß Politikredakteurin Mariam Lau.

    Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) feiern am 4. Juli 250 Jahre
    Unabhängigkeit. Das große Jubiläum scheint in diesem Jahr jedoch eher
    zum Flop zu werden. Johanna Roth, ehemalige US-Korrespondentin der ZEIT,
    hat einen Verdacht, wieso keine Feierstimmung aufkommt: die Lücke
    zwischen dem Ideal der freiheitsliebenden Demokratie und der
    Wirklichkeit. Im Podcast berichtet sie, wie sich das durch die
    Geschichte der USA zieht und wieso Donald Trump das Jubiläum auf sich
    zuschneidet.

    Und sonst so? Die deutschen Fußballfans bringen Ranch aus den USA mit

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Mathias Peer

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    Weitere Links zur Folge:

    AfD-Parteitag in Erfurt: Ausweitung der Kampfzone

    250. Geburtstag der USA: Trump ist kein Unfall. Er ist die Rache

    US-Verfassung: We, the President

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  • Die Bundesregierung will die telefonische Krankschreibung abschaffen.
    Wie genau Arbeitnehmer sich künftig krankmelden sollen, ist aber
    offenbar noch nicht klar. Die Hausärzte warnen vor einen enormen Ansturm
    auf ihre Praxen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte in der Sendung
    Maybrit Illner am Donnerstagabend: »Sie müssen nicht am ersten Tag in
    die Arztpraxis, sie müssen vom ersten Tag an eine
    Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung haben.«  Wie könnte also eine
    Krankschreibung künftig aussehen? Diese und weitere Fragen beantwortet
    Carla Neuhaus, Gesundheitsredakteurin der ZEIT.

    Die Bundesregierung möchte den Zugang zu staatlichen Informationen
    erschweren. Das geht aus dem am Donnerstag vorgestellten Reformpapier
    hervor. Die Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit,
    Louisa Specht-Riemenschneider, nennt das Vorhaben einen »Angriff auf die
    Pressefreiheit«. Das bisherige Informationsfreiheitsgesetz hilft
    besonders Journalistinnen und Journalisten, Korruption oder
    Machtmissbrauch von staatlichen Akteuren nachzuvollziehen. Wie stark die
    Reform hier tatsächlich eingreift, weiß Lisa Hegemann, Leiterin des
    Digitalressorts der ZEIT.

    Fußballbundestrainer Julian Nagelsmann tritt zurück. Das hat der
    Deutsche Fußballbund (DFB) am Freitagnachmittag bekannt gegeben. Der DFB
    bestätigte außerdem, dass er »das Gespräch mit Jürgen Klopp suchen
    wird«. Der ehemalige Dortmund- und Liverpool-Trainer wird als möglicher
    Nachfolger Nagelsmanns gehandelt. Die Nationalmannschaft war am
    vergangenen Dienstag überraschend früh aus der Fußball-WM in Nordamerika
    ausgeschieden. Im Podcast gibt ZEIT-Sportredakteur Oliver Fritsch seine
    Einschätzung zum Rücktritt.

    Außerdem im Update: Außenminister Johann Wadephul beendet nach Besuchen
    in Paraguay, Argentinien und Brasilien seine Südamerikareise. Wieso
    Wadephul das Politische auf seiner Reise ausgeklammert und so stark auf
    Wirtschaft gesetzt hat, weiß Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT.

    Und sonst so? Stuttgart baut ein mobiles Schwimmbad.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Weitere Link zur Folge:

    Krankheitstage in Deutschland: Strengere Regeln, seltener krank?

    Krankschreibung: Die Attestpflicht ab dem ersten Tag ist Wahnsinn

    Informationsfreiheitsgesetz: Demokratie braucht Transparenz

    Bundestrainer: Nagelsmann war ein Fehler. Der DFB darf ihn nicht
    wiederholen

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  • Das neue Reformpaket der Bundesregierung hält für Arbeitnehmer einige
    Veränderungen bereit: Die telefonische Krankschreibung wird abgeschafft
    und Unternehmen können einfacher und länger Verträge befristen. Bei den
    Gewerkschaften ist die Resonanz aber eher gemischt. Was bedeuten die
    Einschnitte für die Arbeitnehmer? Und wo profitieren sie von den
    Reformen? Diese und weitere Fragen beantwortet Hannah Scherkamp aus dem
    Arbeitsressort der ZEIT.

    Die Weimarer Republik gilt bis heute als abschreckendes Beispiel für
    politische Instabilität. Mit 14 Wahlen, die manchmal nur wenige Monate
    nacheinander stattfanden, ging die Republik langsam dem Ende entgegen.
    Die politische Mitte verlor kontinuierlich an Zustimmung, und die NSDAP
    wuchs. Wo genau die NSDAP die Wahlen gewonnen hat, können Leserinnen und
    Leser in einer neuen interaktiven Karte der ZEIT entdecken. Christian
    Staas, Leiter des Geschichtsressorts der ZEIT, hat an der Karte
    mitgearbeitet und spricht im Podcast über den Erfolg der NSDAP und ob
    heute in Deutschland ähnliche Gefahren drohen. 

    Und sonst so? Taylor Swift heiratet (vielleicht) im Madison Square
    Garden.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Christian Vooren und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Koalitionsausschuss: Das sind die Kernpunkte des Reformpakets

    Weimarer Republik: Wie die Demokratie ihre Mehrheit verlor

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  • Die Koalition aus CDU/CSU und SPD hat sich auf ein umfassendes
    Reformpaket geeinigt. Es betrifft unter anderem Rente, Steuerpolitik,
    den Arbeitsmarkt und den Bürokratieabbau. Der Grünen-Vorsitzende Felix
    Banaszak spricht von einem »Misstrauensvotum gegen die Bürger« und die
    AfD von einer »herben Enttäuschung«. Ist die Reform vergleichbar mit der
    Agenda 2010? Und wird sie die gewünschten Effekte bringen? Diese und
    weitere Fragen zum Reformpaket beantwortet Mark Schieritz,
    stellvertretender Chef des Politikressorts der ZEIT.

    Nach den Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Toten nochmals
    gestiegen. Insgesamt sind bisher rund 2.300 Menschen tot aus Trümmern
    geborgen worden. Auch das deutsche Technische Hilfswerk (THW) ist vor
    Ort und unterstützt die Rettungsarbeiten, Kai Pietsch berichtet darüber.
    Er koordiniert für das THW den Einsatz in Venezuela.

    Russland hat die Ukraine in der Nacht auf Donnerstag mit massiven
    Angriffen überzogen. In der Hauptstadt Kyjiw wurden 18 Menschen getötet
    und 90 weitere verletzt, darunter zwei Kinder und ein Sanitäter. Der
    ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte noch am Mittwoch vor
    einem russischen »Großangriff« gewarnt.

    Und sonst so? Ab sofort kann man sich für ein Volontariat bei der ZEIT
    bewerben.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Koalitionsausschuss: Ein kleines bisschen Neoliberalismus

    Daten und Visualisierung: Mehr oder weniger Netto? Das bedeutet die
    Steuerreform für Sie

    Koalitionsausschuss: Das sind die Kernpunkte des Reformpakets

    Erdbeben in Venezuela: »Beim kleinsten Knall fangen die Leute an zu
    rennen«

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  • Die Geburtenrate in Deutschland ist 2025 auf durchschnittlich 1,32
    Kinder pro Frau gesunken. Das ist der niedrigste Wert seit 1997.
    Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 654.000 Kinder geboren, so
    wenige wie noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Dabei werden in
    Ostdeutschland insgesamt weniger Kinder geboren als in Westdeutschland.
    Auch nach Staatsangehörigkeit unterscheiden sich die Werte. Zudem werden
    Menschen in Deutschland immer später Eltern. Was diese Entwicklung für
    Deutschland bedeutet und welche Folgen sie haben könnte, erklärt Johanna
    Schoener, Redakteurin im Familienressort der ZEIT. 

    Deutschland hat zwei Vertreter der Taliban als Konsularbeamte in der
    afghanischen Botschaft in Berlin und im Generalkonsulat in Bonn
    zugelassen. Obwohl die Bundesregierung die Talibanregierung in
    Afghanistan offiziell nicht anerkennt, vertreten die beiden Männer die
    Interessen ihrer Regierung und übernehmen konsularische Aufgaben, etwa
    die Ausstellung von Dokumenten. Die Entscheidung hängt auch damit
    zusammen, dass die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart
    hat, mehr Menschen nach Afghanistan abzuschieben. Warum Deutschland die
    beiden Männer ins Land gelassen hat, erläutert Nina Monecke, Redakteurin
    im Politikressort der ZEIT. 

     

    Und sonst so? Ein höchst romantischer Heiratsantrag

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflüger

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    Weitere Links zur Folge: 

    Geburtenrückgang: Ja, Kinder wären schön, aber ...

    Geburtenrate in Deutschland: Deutsche Geburtenrate fällt auf tiefsten
    Stand seit 1997

    Globale Geburtenrate: Mehr Kinder – mehr Lachen!

    Geburten in Deutschland: Geburtenzahl sinkt auf niedrigsten Stand seit
    Nachkriegszeit

    Geburtenrückgang: Bitte nicht weinen!

    Kindererziehung: Kinder, was für ein Stress!

    Abschiebungen nach Afghanistan: Gültige Papiere? Stellt in Deutschland
    jetzt ein Taliban aus

    Talibanvertreter in Brüssel: Nicht nur von den Taliban lässt sich Europa
    erpressen

    Afghanistan: EU-Vertreter empfangen Talibandelegation in Brüssel

    Afghanistan: Das bisschen Leben

    Migrationspolitik: Dobrindt will deutlich mehr Menschen nach Afghanistan
    abschieben

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  • Am Montag wurden in Stade, einer Kleinstadt westlich von Hamburg, sechs
    Menschen erschossen. Die Tat ereignete sich in einer
    Jugendhilfeeinrichtung, in der die drei Monate alte Tochter des
    mutmaßlichen Täters sowie deren Mutter leben. Er tötete sechs
    Mitarbeitende der Wohngruppe und des Jugendamts Hannover. Livia Sarai
    Lergenmüller aus dem Familienressort der ZEIT hat mit mehreren
    Sozialarbeitenden über ihren Berufsalltag sowie die damit verbundenen
    Gefahren gesprochen. Sie erklärt, wie diese Berufsgruppe besser
    geschützt werden kann und welche strukturellen Veränderungen dafür nötig
    sind.

    Das Regierungskabinett hat das Reservestärkungsgesetz beschlossen, um
    die Zahl der fest eingeplanten Reservisten bis 2035 von derzeit 66.000
    auf 200.000 zu erhöhen. Künftig sollen Truppenübungen verpflichtend
    sein, Arbeitgeber müssen die Einsätze ihrer Beschäftigten in der Regel
    akzeptieren.

    Gestern wurde das offizielle Porträt von Ex-Bundeskanzlerin Angela
    Merkel enthüllt. Gemalt hat es der relativ unbekannte 28-jährige
    deutsch-französische Künstler Jérémie Queyras. Hanno Rauterberg aus dem
    Feuilleton der ZEIT berichtet, warum Merkels Wahl ausgerechnet auf
    Queyras fiel und wie er die ehemalige Regierungschefin auf der Leinwand
    in Szene gesetzt hat.

    Und sonst so? Mit einem Amen Geld sparen.

     

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit Christina Felschen und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Asha Hedayati: »Sie fühlen sich durch die Trennung um ihre
    Anspruchshaltung betrogen«

    Schüsse in Stade: »Was die gesehen haben, hinterlässt Spuren«

    Schüsse in Stade: Mutmaßlicher Täter aus Stade soll Tochter geschüttelt
    haben

    Bundeswehr: Verteidigungsministerium plant erweiterte Einsätze von
    Reservisten

    Verteidigung des Baltikums: »Wenn der Tag kommt, werden wir gemeinsam
    kämpfen«

    Kanzlerinnenporträt von Angela Merkel: Das neue Bild der Angela Merkel

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  • Vor der Sommerpause wollen die Spitzen von CDU, CSU und SPD ein
    umfangreiches Reformpaket auf den Weg bringen. Im Mittelpunkt stehen
    Vorhaben bei Gesundheit, Pflege, Rente und Steuern. Mit den geplanten
    Reformen will die Bundesregierung auf steigende Kosten in den
    Sozialversicherungen und die schwache Wirtschaft reagieren. Einige der
    Vorhaben sind innerhalb der Koalition und auch in der Öffentlichkeit
    umstritten. Ob Schwarz-Rot mit dem Reformpaket seine Handlungsfähigkeit
    unter Beweis stellen kann und wie gerecht es dabei zugehen könnte,
    erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der
    ZEIT.

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat öffentlich Probleme als Folge
    des Ukrainekriegs eingeräumt. Ursprünglich sollten die Kampfhandlungen
    nur kurz andauern und mit einem schnellen Sturz der ukrainischen Führung
    sowie einer Demilitarisierung des Landes enden. Die Ukraine leistet
    jedoch weiterhin Widerstand. In Russland selbst machen sich die Folgen
    des Kriegs zunehmend bemerkbar: Es gibt Benzinknappheit und
    Stromausfälle, zudem sind die Preise gestiegen. Gleichzeitig bleibt der
    Krieg im Alltag vieler Menschen lange indirekt, da staatliche Medien ihn
    stark kontrolliert darstellen. Putin spricht nun öffentlich über
    Schwierigkeiten, versichert aber zugleich, man werde diese lösen. Warum
    sich Menschen mit vielen Followern trauen, auf Social Media Probleme
    anzusprechen und was das für den Kriegsverlauf bedeuten könnte,
    erläutert Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.

     

    Und sonst so? Wie man mit wenig Schlaf den Tag übersteht.

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Koalitionsausschuss im Kanzleramt: Bundesregierung will umfassende
    Reformen auf den Weg bringen

    Yasmin Fahimi: »Gerecht geht es in Deutschland schon lange nicht mehr
    zu«

    Vorzeitige Rente: Diese Boomer tricksen sich in die Rente mit 60

    Livestream: Rentenreform: Jetzt live: Merz, Bas und Rentenkommission
    präsentieren Reformpläne

    ZDF-»Politbarometer«: Mehrheit der Deutschen glaubt nicht an Reformen
    bis zum Sommer

    Margus Tsahkna: »Ich denke, Putin kämpft jetzt um sein Überleben«

    Russland im Krieg: Väterchen Frust

    Ukrainekrieg: Wladimir Putin beruft wegen Treibstoffmangels
    Krisensitzung ein

    Wladimir Putin: Weiß er noch, was er tut?

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  • Am frühen Dienstagmorgen war die Fußball-WM der Männer für Deutschland
    beendet. Ausgeschieden ist das DFB-Team im Sechzehntelfinale gegen
    Paraguay. Nach Verlängerung und Elfmeterschießen stand es am Ende 3:4.
    Damit hat es das DFB-Team schon zum dritten Mal nach dem WM-Sieg in
    Brasilien 2014 nicht ins Achtelfinale geschafft. Was sind die Gründe für
    die tiefe Krise im deutschen Fußball? Und welche Rolle spielt
    Überheblichkeit für diese Negativserie? Diese und weitere drängende
    Fragen nach dem Scheitern in Boston beantwortet ZEIT-Sportredakteur und
    Was jetzt?-Host Fabian Scheler.

    Rechtsextremismus bleibt dem Verfassungsschutz zufolge die größte Gefahr
    für die Demokratie in Deutschland. »Deutschland steht unter Druck«, hat
    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Dienstag gesagt, als er
    in Berlin den Verfassungsschutzbericht 2025 vorgestellt hat. Und
    Verfassungsschutzpräsident Sinan Selen wies auf drei Entwicklungen hin:
    Junge Menschen würden gezielt rekrutiert und radikalisiert. Die
    Rekrutierung finde vor allem im digitalen Raum statt. Und künstliche
    Intelligenz werde zunehmend eingesetzt, um extremistisches Gedankengut
    zu verbreiten. Als besonders beunruhigend wird der Trend zur Verjüngung,
    Vernetzung und zum Aktionismus beschrieben. Zur Gefahr, die von
    rechtsextremistischen Jugendlichen ausgeht, hat der stellvertretende
    Chefredakteur und Leiter des Investigativ-Ressorts der ZEIT, Holger
    Stark, recherchiert.

    Außerdem im Update:

    Die Inflationsrate ist in Deutschland im Juni wegen gefallener Ölpreise
    und durch den Tankrabatt auf 2,3 Prozent gesunken. Am Mittwoch läuft der
    staatliche 17-Cent-Rabatt auf Benzin und Diesel aus. Was hat die
    Maßnahme genützt? Gökay Gürsoy aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT zieht
    Bilanz.

    Einen Tag nach den tödlichen Schüssen in Stade geht die Polizei davon
    aus, dass das Motiv des mutmaßlichen Täters ein Sorgerechtsstreit war.
    Am Montag soll der inzwischen festgenommene Mann in einer
    Jugendhilfeeinrichtung sechs Menschen erschossen haben. Drei von ihnen
    seien Beschäftigte des Jugendamtes der Region Hannover gewesen. 

    Und sonst so? Bye bye, Langwelle!

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Deutschland – Paraguay: Die alten und die neuen Fehler des
    Bundestrainers

    Deutschlands WM-Aus: Die große Einfallslosigkeit

    Julian Nagelsmann: Den Klopp im Nacken

    Verfassungsschutz: Verfassungsschutz benennt Rechtsextremismus erneut
    als größte Gefahr

    Alexander Dobrindt: »Die AfD muss man wegregieren«

    Livestream: Innenminister und Verfassungsschutz zur Sicherheitslage

    Tankrabatt: Spritpreise sollen erst am Mittwoch nach 12 Uhr wieder
    steigen

    Inflation in Deutschland: Inflationsrate sinkt im Juni auf 2,3 Prozent

    Schüsse in Stade: »Was die gesehen haben, hinterlässt Spuren«

    Stade: Was über die Schüsse in einer Jugendeinrichtung in Stade bekannt
    ist

    Schüsse in Stade: Mutmaßlicher Täter aus Stade soll Tochter geschüttelt
    haben

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  • Außenminister Johann Wadephul hat sich gestern in Washington mit seinem
    US-amerikanischen Amtskollegen Marco Rubio getroffen. Politikredakteurin
    Alice Bota begleitet Wadepuhl auf seiner Reise. Sie erklärt, welche
    Themen die Außenminister besprochen haben und ob sich die Europäer auf
    einen Rückzug der USA aus der Nato einstellen müssen.

    In Südafrika spitzt sich die Gewalt gegen Migrantinnen und Migranten zu.
    Die Bürgerbewegung March and March hat ein Ultimatum aufgestellt: Zum
    heutigen 30. Juni sollen alle illegal Eingewanderten das Land verlassen,
    andernfalls werde man das ganze Land lahmlegen, so die Gruppierung.
    Christian Vooren ist für die ZEIT dort und berichtet, wie die
    südafrikanische Regierung auf die aufgeheizte xenophobe Stimmung
    reagiert und was heute nach Ablauf des Ultimatums konkret zu erwarten
    ist.

    Und sonst so? Bei Schnick, Schnack, Schnuck unschlagbar werden

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Transatlantisches Verhältnis: Wadephul sieht in USA weiter »wichtigsten
    Partner außerhalb Europas«

    Mark Rutte: Küsschen für Daddy

    Marco Rubio: Der talentierte Herr Rubio

    Südafrika: Zündeln im Land des Regenbogens

    Russische Rekrutierung in Afrika: 1.300 Euro, die Chance seines Lebens

    Südafrika: Der Schauprozess

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  • In Deutschland wird über besseren Hitzeschutz gestritten: Wer muss
    Menschen vor häufigeren und längeren Hitzeperioden schützen, Bund,
    Länder oder Kommunen? Bundesumweltminister Carsten Schneider fordert
    Länder und Kommunen zum Handeln auf, die Grünen werfen der
    Bundesregierung vor, zu wenig zu tun. Johannes Schneider, Redakteur im
    Politischen Feuilleton der ZEIT, erklärt, welche Schritte jetzt nötig
    wären.

    Bei der Fußball-WM der Männer läuft die K.-o.-Runde. Deutschland trifft
    am Montagabend im Sechzehntelfinale auf Paraguay. Laura Jung,
    Redakteurin im Sportressort der ZEIT, ordnet ein, wie gut die Chancen
    der deutschen Mannschaft stehen. Und sie zieht ein Resümee aus der
    Gruppenphase. 

    Außerdem im Update: In einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen
    Stade sind nach Polizeiangaben Schüsse gefallen. Fünf Menschen wurden
    demnach getötet, weitere teils schwer verletzt. Zwei Tatverdächtige
    wurden festgenommen.

     

    Und sonst so: Zur Wahl stehen: Dan Sullivan gegen Dan Sullivan?

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Liveblog: Hitzewelle: 130 Millionen Europäer erleben heute Temperaturen
    von 35 Grad Celsius

    Hitzewelle: Deutschland erlebt wärmste Nacht seit Beginn der
    Wetteraufzeichnungen

    Hitzewelle: Deutscher Wetterdienst meldet Temperaturhöchstwert von 41,7
    Grad

    Hitzewelle: Hier sehen Sie, wo es gerade am wärmsten ist

    Hitzeschutz in Deutschland: Viele Todesfälle wären vermeidbar

    Fußballtest: Wie gut kennen Sie sich mit Fußball aus?

    Vorrunde der Fußball-WM: Zehn Dinge, die uns die WM-Vorrunde gelehrt hat

    Fußball-WM: Ausknocken oder ausgeknockt werden

    Deutschland – Ecuador: Der unglücklichste aller Gruppensieger

    Kap Verde: Die muss man erst mal schlagen

    Deniz Undav: Einer ganz nach dem Geschmack der deutschen Fußballfans

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  • Trotz der Mitte Juni vereinbarten Waffenruhe haben sich die USA und der
    Iran erneut angegriffen. Parallel dazu greift Israel weiterhin Ziele im
    Südlibanon an, obwohl auch hier erst vergangene Woche ein Abkommen zur
    Beendigung der Kämpfe unterzeichnet wurde. Der ZEIT-Korrespondent für
    Außenpolitik, Jörg Lau, ordnet ein, warum die Lage erneut derart
    eskaliert, ob es einen klaren Aggressor gibt und wie sich diese
    Entwicklung auf die Friedensbemühungen auswirken wird.

    Heute beginnt die Hamburg Sustainability Conference unter dem Motto »Die
    Kraft der Zusammenarbeit: Gemeinsam Fortschritt vorantreiben«. Es geht
    vor allem darum, wie die Wirtschaft krisenfester gemacht, weltweit neue
    Perspektiven geschaffen und künftig international besser
    zusammengearbeitet werden kann. Petra Pinzler berichtet für die ZEIT
    über Umweltpolitik und ordnet ein, wer in diesem Jahr auf der Konferenz
    erwartet wird und ob die Veranstaltung tatsächlich etwas bewirken kann.

    Und sonst so? Stars und Schweiß und ganz viel Fußball

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Irankrieg: Iran beansprucht alleinige Kontrolle über Straße
    von Hormus

    Irankrieg: USA und Iran melden zahlreiche wechselseitige Angriffe

    Irankrieg: US-Militär greift Ziele im Iran trotz vereinbarter Waffenruhe
    an

    Planetares Denken: Versteht euch endlich als Teil des Planeten!

    Weltmeere: UN warnen vor »zunehmender Krise« der Ozeane

    Nachhaltigkeit: Wer hat der Kokosnuss vertraut?

    Ingeborg Bachmann Preis: Das war die Härte

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  • Extreme Hitzewellen, wie wir sie derzeit erleben, sind keine Ausnahmen,
    sondern in Zukunft eher die Norm. Die hohen Temperaturen hängen mit der
    Klimakrise zusammen. Das haben Meteorologen und Klimaforscher des
    Projekts World Weather Attribution festgestellt. In einer Studie, die
    Ende dieser Woche erschienen ist, haben sie die Rolle des Klimawandels
    berechnet: »Fossile Emissionen haben europäische Hitzewellen binnen
    weniger Jahrzehnte erheblich verschärft.« Deshalb muss man bei der
    aktuellen Hitzewelle auch von der Klimakrise sprechen, betont Stefan
    Schmitt aus dem Wissenschafts-Ressort der ZEIT. 

    Zwei Tage hat die AfD zu einem Demokratiekongresses ins Paul-Löbe-Haus
    in Berlin eingeladen. Zu Wort kamen an zwei Tagen vor 300 Gästen
    Politikwissenschaftler und Politiker, befreundete Publizisten wie der
    Schweizer »Weltwoche«-Chef und der ehemalige Verfassungsschutzpräsident
    Hans-Georg Maaßen. Ziel des Kongresses war es der Partei zufolge,
    praxisnahe Lösungen zum Schutz des Grundrechts auf Meinungsfreiheit zu
    erarbeiten. Politikredakteur Tilman Steffen berichtet bei Was jetzt? von
    einemKongress auf dem diskutiert werden sollte, es aber keine anderen
    Meinungen gab. 

    Und sonst so? Anonymer Spender ermöglicht freien Eintritt im Freibad für
    Kinder unter 16

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Lisa Pausch

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog Hitzewelle

    Rekordtemperaturen: Alle reden über Hitze, sollten wir nicht mal übers
    Klima sprechen?

    Hitzepolitik: Wir dürfen die Klimaanlagen nicht den Rechten überlassen

    Hitzeschutz: Wie Frankreich sich gegen Hitze schützt

    AfD-Demokratie-Kongress: Gefangen in der eigenen Echokammer

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  • Der Papst knüpft sich in einer neuen Lehrschrift das Menschenbild des
    Silicon Valley vor. US-Vizepräsident JD Vance hat ein Buch geschrieben,
    indem er seine Konversion zum Katholizismus erklärt. Vor ein paar Jahren
    dachte man noch, Religion spiele in der Politik der westlichen
    Gesellschaften keine Rolle mehr. Aber es kam anders: Die Kirche steht
    aktuell im Zentrum der politischen Debatten über die großen Fragen
    unserer Zeit. Und prägende Köpfe der Rechten entdecken ihren Glauben
    neu. 

    In der neuen Folge des »Wahlkreis«-Podcasts beschäftigen sich unsere
    Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch mit der Enzyklika
    »Magnifica Humanitas« von Papst Leo XIV und diskutieren, wie es sein
    kann, dass JD Vance in »Communion« so anrührend von seiner Rückkehr zum
    Glauben erzählt, und gleichzeitig eine Politik macht, die sich so ganz
    und gar nicht mit der katholischen Soziallehre in Einklang bringen
    lässt. 

    Shownotes
    Die Enzyklika des Papstes in deutscher Übersetzung

    »Freundlich im Ton, kompromisslos im Inhalt«: ZEIT-Analyse zur Enzyklika

    The Atlantic über den Papst und die KI

    Carlotta Voß über den Wertewandel des JD Vance

    JD Vance über seine Konversion: »How I joined resistance«
     

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  • In Westeuropa hält die extreme Hitzewelle weiter an und wird am
    Wochenende ihren Höhepunkt erreichen. Der Deutsche Wetterdienst warnt
    bundesweit vor Höchstwerten von örtlich über 40 Grad. Wie viel Wasser
    sollte man bei diesen Temperaturen trinken und wie sieht es aus mit
    Alkohol? Was sind die besten Tipps, um die Wohnung kühl zu halten? Das
    beantwortet Jan Schweitzer aus dem ZEIT-Gesundheitsressort bei »Was
    jetzt?«.

    Für die neue Wehrerfassung hat die Bundesregierung bis Mitte Juni fast
    300.000 Fragebögen an junge Männer und Frauen, die 18 geworden sind,
    verschickt. Bei den jungen Männern lag die Antwortquote bei rund 96
    Prozent. Für sie gilt eine Auskunftspflicht. Bei der restlichen Gruppe,
    die freiwillig antworten durfte, betrug der Rücklauf nur vier
    Prozent. Anastasia Tikhomirova aus dem Politikressort hat junge Männer
    gefragt, wie sie auf die Bundeswehr und den Dienst an der Waffe blicken
    und spricht darüber im Podcast.

    Und sonst so? Wenn der Crush auf Arbeit vorbeischaut.

     

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Hitzewelle: Autobahn 2 wegen Hitzeschäden an zwei Stellen
    gesperrt

    Hitzewelle in Europa: Warum diese Hitzewelle uns besonders belastet

    Wetterextreme: Warum so gereizt?

    Wehrerfassung: Bundeswehr rekrutiert nur 530 Freiwillige durch
    Wehrdienstfragebogen

    Bundeswehr: Angefasst, angepinkelt, ausgepeitscht – willkommen bei der
    Bundeswehr

    Die Linke: Die Gewissensoffensive

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  • Ukrainische Männer im wehrfähigen Alter sollen künftig keinen
    automatischen Aufenthaltstitel mehr erhalten, wenn sie neu in die EU
    einreisen. Im Podcast berichtet ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas, wie
    es den Männern geht, die sich vor dem Militärdienst verstecken, und wie
    die ukrainische Gesellschaft auf jene Menschen blickt, die bereits in
    die EU geflohen sind.

    Der Autokonzern Volkswagen will 100.000 Stellen streichen – das sind
    doppelt so viele wie bisher geplant. Warum VW jetzt doch mehr
    Mitarbeiter entlassen will, erklärt Zacharias Zacharakis aus dem
    ZEIT-Wirtschaftsressort.

    Außerdem im Update: 

    - Laut dem deutschen Wetterdienst könnte es an diesem Wochenende mit
    Temperaturen von bis zu 42 Grad am Sonntag so heiß wie noch nie
    werden.
    - Im Prozess um den Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt 2024
    hat das Landgericht Magdeburg den Angeklagten wegen Mordes in sechs
    Fällen und versuchten Mordes in mehr als 200 Fällen zu lebenslanger
    Haft verurteilt.

    Und sonst so? Wer gegen Deutschland gewinnt, muss nicht zur Arbeit.

     

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

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    Weitere Links zur Folge:

    Ukrainekrieg: EU will wehrfähigen Ukrainern keinen Schutzstatus mehr
    gewähren

    Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Justizministerin Hubig zu
    Antrittsbesuch in Kyjiw eingetroffen

    Ukrainekarte aktuell: Russische Truppen rücken bei Olexandriwka vor

    Liveblog: Hitzewelle: Autobahn 2 wegen Hitzeschäden an zwei Stellen
    gesperrt

    Hitzewelle in Europa: Warum diese Hitzewelle uns besonders belastet

    Anschlag in Magdeburg: Höchststrafe für Anschlag auf Magdeburger
    Weihnachtsmarkt

    Stellenabbau bei Volkswagen: Volkswagen will offenbar weltweit bis zu
    100.000 Stellen abbauen

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  • Der Bundestag stimmt über das Infrastruktur-Zukunftsgesetz ab, mit dem
    die Bundesregierung den Ausbau und die Sanierung der Infrastruktur
    beschleunigen will. Ziel des Gesetzes ist es, Planungs- und
    Genehmigungsverfahren insbesondere bei Verkehrs- und Energieprojekten zu
    verkürzen. Umstritten ist dabei, dass bei Eingriffen in den Naturschutz
    in bestimmten Fällen Ausgleichszahlungen vorgesehen sind. Kritiker
    bemängeln, dass dadurch weniger streng auf den Schutz der Umwelt
    geachtet wird, damit schneller gebaut werden kann. Was genau in dem
    Entwurf steht, erklärt ZEIT-Korrespondentin Petra Pinzler.

    Auf dem Buchungsportal Booking.com kommt es immer wieder zu
    Betrugsfällen. Nutzer berichten von angeblichen Unterkünften, die bei
    der Ankunft nicht existieren, oder Fake-Inseraten, die teilweise über
    gehackte Hotel-Accounts eingestellt werden. Booking.com verweist darauf,
    dass betrügerische Angebote in der Regel schnell erkannt und entfernt
    würden. Gleichzeitig räumt das Unternehmen Sicherheitsprobleme ein. Auch
    gibt es Kritik am Umgang mit Betroffenen und der Erreichbarkeit des
    Kundenservices. Welches Ausmaß das Problem hat und wie sich Reisende
    schützen können, erklärt Jens Tönnesmann, Redakteur im
    Wirtschaftsressort der ZEIT. 

     

    Und sonst so? Fußballerin bekommt rund 70.000 Euro Schadensersatz

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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