Avsnitt
-
In Ankara beginnt der Nato-Gipfel, bei dem die Mitgliedsstaaten auch
über eine stärkere europäische Rolle im Bündnis beraten. Die Türkei
verfügt über die zweitgrößte Armee der Nato und gilt aufgrund ihrer Lage
zwischen Europa, dem Schwarzen Meer und dem Nahen Osten als strategisch
wichtiger Partner. Kurz vor dem Gipfel wurden in der Türkei nach
Medienberichten erneut Journalisten und Bürgerrechtler festgenommen.
Mehrere regierungskritische Medien erhielten zudem keine Akkreditierung
für das Treffen. Wie sich Deutschland und andere Nato-Staaten dazu
positionieren, erläutert Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort
der ZEIT.
In Frankreich wird ein Urteil im Berufungsverfahren gegen Marine Le Pen
erwartet. Im Mittelpunkt steht ein Verfahren wegen der mutmaßlichen
Veruntreuung von EU-Geldern. Le Pen war in erster Instanz verurteilt
worden. Dagegen legte sie Berufung ein. Die Entscheidung könnte
Auswirkungen darauf haben, ob Le Pen bei der kommenden
Präsidentschaftswahl kandidieren kann oder ob der Rassemblement National
mit Parteichef Jordan Bardella antritt. ZEIT-Korrespondent Matthias
Krupa ordnet ein, welche Folgen eine Verurteilung für ihre Partei haben
könnte.
Und sonst so? Warum sich Frauen ihre Kräfte besser einteilen.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Vorbereitung für den Nato-Gipfel: Fünf Freunde, mehr als drei
Fragezeichen
Nato-Gipfel in Ankara: Der Plan B nimmt Gestalt an
Russland: »Russland falsch einzuschätzen, kann verheerend sein«
Nato-Gipfel in Ankara: Türkische Polizei nimmt erneut Bürgerrechtler vor
Nato-Gipfel fest
Nato-Gipfel: SPD fordert klare Worte von Friedrich Merz zur Türkei
Marine Le Pen: Der Fall des Hauses Le Pen
Urteil im Veruntreuungsprozess: Was die Verurteilung Marine Le Pens für
Frankreich bedeutet
Frankreich: Marine Le Pen nennt ihre Verurteilung »politisch«
Jordan Bardella: Radikal erfolgreich
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Die Kosten für die gesetzlichen Krankenkassen sind in den letzten Jahren
stark gestiegen. Darum will die Bundesregierung ein großes Sparpaket
noch vor der Sommerpause auf den Weg bringen. Auf den letzten Metern
will Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nun den Gesetzesentwurf in
mehreren Punkten verändern. So sollen Medikamentenhersteller langfristig
weniger stark belastet werden als geplant. Die Opposition spricht von
»Geschenken« an die Pharmaindustrie. Politikredakteurin Kaja Klapsa
ordnet diese Vorwürfe ein und erklärt, welche weiteren Änderungen es
gibt und was sie für Versicherte bedeuten.
Berlin ist nicht ausreichend auf Krisen und Katastrophen vorbereitet. Zu
diesem Urteil kam eine unabhängige Expertenkommission ein halbes Jahr
nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz, nach dem rund 100.000
Menschen teils für mehrere Tage komplett ohne Strom und Heizung waren.
Außerdem im Update: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius
überlegt, mögliche künftige AfD-Innenminister von
Geheimdienstinformationen auszuschließen. Tilman Steffen aus dem
Politikressort der ZEIT erklärt, inwieweit es rechtlich überhaupt
machbar ist, einen Minister von derart sensiblen Informationen
abzuschneiden.
Und sonst so? Der perfekte Zeitpunkt zum Blumengießen.
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
GKV-Finanzreform: Nina Warken ändert Krankenkassen-Sparpaket
Gesundheitsreform: Alle sollen sparen, nur die Pharmabranche kommt
glimpflich davon
Gesetzliche Krankenversicherung: »Man kann nur die Praxis auf
Privatpatienten umstellen«
Katastrophenschutz: Experten: Berlin muss Katastrophenschutz deutlich
stärken
Berlin: Linke führt in Wahlumfrage für Berliner Abgeordnetenhaus
Boris Pistorius: AfD-Minister könnten von Bundeswehr-Infos
ausgeschlossen werden
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Die Bundesregierung will ihren Haushaltsentwurf für 2027 noch vor der
Sommerpause verabschieden. Geplant sind Ausgaben von rund 555 Milliarden
Euro, finanziert unter anderem durch mehr als 200 Milliarden Euro neue
Schulden. Schwerpunkte sind Investitionen in Infrastruktur, Verteidigung
und die Modernisierung des Landes. Bis 2030 könnte rund ein Drittel des
Bundeshaushalts in die Verteidigung fließen. Der Entwurf steht dabei
auch in der Kritik. Die Grünen bemängeln unter anderem Kürzungen beim
Klimaschutz und werfen der Regierung vor, den Haushalt besser
darzustellen, als er tatsächlich ist. Ob das stimmt, erklärt Mark
Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT.
Seit Freitag laufen in mehreren iranischen Städten die offiziellen
Trauerfeierlichkeiten für den im Krieg getöteten früheren Staatschef Ali
Chamenei. Die Regierung inszeniert die Zeremonien als große staatliche
Machtdemonstration. An der Spitze des iranischen Regimes steht
inzwischen Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei. Die Trauerfeierlichkeiten
gelten zugleich als Test dafür, wie viel Einfluss das Regime noch hat
und wie viele Menschen es mobilisieren kann. Lea Frehse, Redakteurin für
Außenpolitik der ZEIT, ordnet ein, welche Bedeutung die Feierlichkeiten
für das Regime haben.
Und sonst so? Wenn Schafwolle zu Dünger wird.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Bundeshaushalt 2027: Lars Klingbeil plant 2027 mit fast 204 Milliarden
Euro Neuverschuldung
Bundeshaushalt: Fast jeder dritte Euro für Panzer und Drohnen
ifo Institut: Ifo bringt Kürzungen bei Elterngeld und Mütterrente ins
Spiel
Bundeshaushalt: Besteuert endlich die Superreichen
Alkoholkonsum: Politiker der Regierungskoalition fordern höhere
Alkoholpreise
Trauerfeier im Iran: Ein Toter soll Stärke zeigen
Liveblog: Irankrieg: Großbritannien meldet Angriff auf Frachter vor der
Küste Jemens
Ali Chamenei: Nur nicht weichen
Modschtaba Chamenei: Er tritt heraus aus dem Schatten der Macht
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Die Delegierten der AfD haben auf dem Parteitag in Erfurt Tino Chrupalla
und Alice Weidel als Parteivorsitzende wiedergewählt. Die Partei hat
außerdem einen Streit über ihre Unvereinbarkeitsliste verhindert.
Beobachter befürchten dadurch eine weitere Radikalisierung der Partei.
Am Rande des Parteitags ist es zu Protesten und Straßenblockaden
gekommen. Laut der Polizei haben etwa 25.000 Personen friedlich gegen
die Partei protestiert. Ob die Partei sich noch extremeren Gruppen
öffnet und wie geeint sie bisher aufgetreten ist, berichtet Christian
Parth. Er begleitet für die ZEIT den Parteitag in Erfurt.
An dem vergangenen Wochenende sind in Deutschland besonders viele
Menschen ertrunken. Bei Temperaturen am Wochenende von bis zu 41,7 Grad
sind laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) 35 Personen
ertrunken. Es handelte sich bei allen um Männer oder Jungen. Mithilfe
von Protokollen, Polizeiberichten und Zeitungsartikeln hat Stella
Schalamon, Redakteurin des ZEITmagazins, verschiedene Rettungseinsätze
recherchiert und zusammengetragen. Im Podcast spricht sie über die
Gründe für die vielen Badeunglücke und darüber, welches Muster sich
dabei immer wiederholt hat.
Und sonst so? Laufklub läuft Halbmarathon im Raupenkostüm.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg
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Weitere Links zur Folge:
AfD-Bundesparteitag Erfurt: Sie wollen ihn empfindlich treffen
Auswirkungen der AfD: »Wir sind der Staat«
Badeunfälle bei Hitze: Ein Wochenende in Deutschland, 41 Grad, 35
Badetote
Badeunfall: »Sie verschwinden einfach. Sie sterben leise«
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Die AfD startet am Samstag mit ihrem Bundesparteitag in Erfurt. Die
Partei ist aktuell im Höhenflug: in den bundesweiten Umfragen ist sie
die stärkste Kraft und auf Landesebene könnte die Partei sogar die
Regierung anführen. Bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und
Mecklenburg-Vorpommern im Herbst stehen die Chancen dafür nicht
schlecht. Trotz dieser für die Partei rosigen Aussichten ringt die AfD
intern mit sich selbst. Um welche Themen es dabei geht und welche Rolle
der thüringische Höcke-Flügel bei dem Parteitag in Thüringen spielen
wird, weiß Politikredakteurin Mariam Lau.
Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) feiern am 4. Juli 250 Jahre
Unabhängigkeit. Das große Jubiläum scheint in diesem Jahr jedoch eher
zum Flop zu werden. Johanna Roth, ehemalige US-Korrespondentin der ZEIT,
hat einen Verdacht, wieso keine Feierstimmung aufkommt: die Lücke
zwischen dem Ideal der freiheitsliebenden Demokratie und der
Wirklichkeit. Im Podcast berichtet sie, wie sich das durch die
Geschichte der USA zieht und wieso Donald Trump das Jubiläum auf sich
zuschneidet.
Und sonst so? Die deutschen Fußballfans bringen Ranch aus den USA mit
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Benjamin Probst und Mathias Peer
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Weitere Links zur Folge:
AfD-Parteitag in Erfurt: Ausweitung der Kampfzone
250. Geburtstag der USA: Trump ist kein Unfall. Er ist die Rache
US-Verfassung: We, the President
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Die Bundesregierung will die telefonische Krankschreibung abschaffen.
Wie genau Arbeitnehmer sich künftig krankmelden sollen, ist aber
offenbar noch nicht klar. Die Hausärzte warnen vor einen enormen Ansturm
auf ihre Praxen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte in der Sendung
Maybrit Illner am Donnerstagabend: »Sie müssen nicht am ersten Tag in
die Arztpraxis, sie müssen vom ersten Tag an eine
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung haben.« Wie könnte also eine
Krankschreibung künftig aussehen? Diese und weitere Fragen beantwortet
Carla Neuhaus, Gesundheitsredakteurin der ZEIT.
Die Bundesregierung möchte den Zugang zu staatlichen Informationen
erschweren. Das geht aus dem am Donnerstag vorgestellten Reformpapier
hervor. Die Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit,
Louisa Specht-Riemenschneider, nennt das Vorhaben einen »Angriff auf die
Pressefreiheit«. Das bisherige Informationsfreiheitsgesetz hilft
besonders Journalistinnen und Journalisten, Korruption oder
Machtmissbrauch von staatlichen Akteuren nachzuvollziehen. Wie stark die
Reform hier tatsächlich eingreift, weiß Lisa Hegemann, Leiterin des
Digitalressorts der ZEIT.
Fußballbundestrainer Julian Nagelsmann tritt zurück. Das hat der
Deutsche Fußballbund (DFB) am Freitagnachmittag bekannt gegeben. Der DFB
bestätigte außerdem, dass er »das Gespräch mit Jürgen Klopp suchen
wird«. Der ehemalige Dortmund- und Liverpool-Trainer wird als möglicher
Nachfolger Nagelsmanns gehandelt. Die Nationalmannschaft war am
vergangenen Dienstag überraschend früh aus der Fußball-WM in Nordamerika
ausgeschieden. Im Podcast gibt ZEIT-Sportredakteur Oliver Fritsch seine
Einschätzung zum Rücktritt.
Außerdem im Update: Außenminister Johann Wadephul beendet nach Besuchen
in Paraguay, Argentinien und Brasilien seine Südamerikareise. Wieso
Wadephul das Politische auf seiner Reise ausgeklammert und so stark auf
Wirtschaft gesetzt hat, weiß Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT.
Und sonst so? Stuttgart baut ein mobiles Schwimmbad.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Weitere Link zur Folge:
Krankheitstage in Deutschland: Strengere Regeln, seltener krank?
Krankschreibung: Die Attestpflicht ab dem ersten Tag ist Wahnsinn
Informationsfreiheitsgesetz: Demokratie braucht Transparenz
Bundestrainer: Nagelsmann war ein Fehler. Der DFB darf ihn nicht
wiederholen
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Das neue Reformpaket der Bundesregierung hält für Arbeitnehmer einige
Veränderungen bereit: Die telefonische Krankschreibung wird abgeschafft
und Unternehmen können einfacher und länger Verträge befristen. Bei den
Gewerkschaften ist die Resonanz aber eher gemischt. Was bedeuten die
Einschnitte für die Arbeitnehmer? Und wo profitieren sie von den
Reformen? Diese und weitere Fragen beantwortet Hannah Scherkamp aus dem
Arbeitsressort der ZEIT.
Die Weimarer Republik gilt bis heute als abschreckendes Beispiel für
politische Instabilität. Mit 14 Wahlen, die manchmal nur wenige Monate
nacheinander stattfanden, ging die Republik langsam dem Ende entgegen.
Die politische Mitte verlor kontinuierlich an Zustimmung, und die NSDAP
wuchs. Wo genau die NSDAP die Wahlen gewonnen hat, können Leserinnen und
Leser in einer neuen interaktiven Karte der ZEIT entdecken. Christian
Staas, Leiter des Geschichtsressorts der ZEIT, hat an der Karte
mitgearbeitet und spricht im Podcast über den Erfolg der NSDAP und ob
heute in Deutschland ähnliche Gefahren drohen.
Und sonst so? Taylor Swift heiratet (vielleicht) im Madison Square
Garden.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Christian Vooren und Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Koalitionsausschuss: Das sind die Kernpunkte des Reformpakets
Weimarer Republik: Wie die Demokratie ihre Mehrheit verlor
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Die Koalition aus CDU/CSU und SPD hat sich auf ein umfassendes
Reformpaket geeinigt. Es betrifft unter anderem Rente, Steuerpolitik,
den Arbeitsmarkt und den Bürokratieabbau. Der Grünen-Vorsitzende Felix
Banaszak spricht von einem »Misstrauensvotum gegen die Bürger« und die
AfD von einer »herben Enttäuschung«. Ist die Reform vergleichbar mit der
Agenda 2010? Und wird sie die gewünschten Effekte bringen? Diese und
weitere Fragen zum Reformpaket beantwortet Mark Schieritz,
stellvertretender Chef des Politikressorts der ZEIT.
Nach den Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Toten nochmals
gestiegen. Insgesamt sind bisher rund 2.300 Menschen tot aus Trümmern
geborgen worden. Auch das deutsche Technische Hilfswerk (THW) ist vor
Ort und unterstützt die Rettungsarbeiten, Kai Pietsch berichtet darüber.
Er koordiniert für das THW den Einsatz in Venezuela.
Russland hat die Ukraine in der Nacht auf Donnerstag mit massiven
Angriffen überzogen. In der Hauptstadt Kyjiw wurden 18 Menschen getötet
und 90 weitere verletzt, darunter zwei Kinder und ein Sanitäter. Der
ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte noch am Mittwoch vor
einem russischen »Großangriff« gewarnt.
Und sonst so? Ab sofort kann man sich für ein Volontariat bei der ZEIT
bewerben.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Koalitionsausschuss: Ein kleines bisschen Neoliberalismus
Daten und Visualisierung: Mehr oder weniger Netto? Das bedeutet die
Steuerreform für Sie
Koalitionsausschuss: Das sind die Kernpunkte des Reformpakets
Erdbeben in Venezuela: »Beim kleinsten Knall fangen die Leute an zu
rennen«
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Die Geburtenrate in Deutschland ist 2025 auf durchschnittlich 1,32
Kinder pro Frau gesunken. Das ist der niedrigste Wert seit 1997.
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 654.000 Kinder geboren, so
wenige wie noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Dabei werden in
Ostdeutschland insgesamt weniger Kinder geboren als in Westdeutschland.
Auch nach Staatsangehörigkeit unterscheiden sich die Werte. Zudem werden
Menschen in Deutschland immer später Eltern. Was diese Entwicklung für
Deutschland bedeutet und welche Folgen sie haben könnte, erklärt Johanna
Schoener, Redakteurin im Familienressort der ZEIT.
Deutschland hat zwei Vertreter der Taliban als Konsularbeamte in der
afghanischen Botschaft in Berlin und im Generalkonsulat in Bonn
zugelassen. Obwohl die Bundesregierung die Talibanregierung in
Afghanistan offiziell nicht anerkennt, vertreten die beiden Männer die
Interessen ihrer Regierung und übernehmen konsularische Aufgaben, etwa
die Ausstellung von Dokumenten. Die Entscheidung hängt auch damit
zusammen, dass die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart
hat, mehr Menschen nach Afghanistan abzuschieben. Warum Deutschland die
beiden Männer ins Land gelassen hat, erläutert Nina Monecke, Redakteurin
im Politikressort der ZEIT.
Und sonst so? Ein höchst romantischer Heiratsantrag
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Geburtenrückgang: Ja, Kinder wären schön, aber ...
Geburtenrate in Deutschland: Deutsche Geburtenrate fällt auf tiefsten
Stand seit 1997
Globale Geburtenrate: Mehr Kinder – mehr Lachen!
Geburten in Deutschland: Geburtenzahl sinkt auf niedrigsten Stand seit
Nachkriegszeit
Geburtenrückgang: Bitte nicht weinen!
Kindererziehung: Kinder, was für ein Stress!
Abschiebungen nach Afghanistan: Gültige Papiere? Stellt in Deutschland
jetzt ein Taliban aus
Talibanvertreter in Brüssel: Nicht nur von den Taliban lässt sich Europa
erpressen
Afghanistan: EU-Vertreter empfangen Talibandelegation in Brüssel
Afghanistan: Das bisschen Leben
Migrationspolitik: Dobrindt will deutlich mehr Menschen nach Afghanistan
abschieben
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Am Montag wurden in Stade, einer Kleinstadt westlich von Hamburg, sechs
Menschen erschossen. Die Tat ereignete sich in einer
Jugendhilfeeinrichtung, in der die drei Monate alte Tochter des
mutmaßlichen Täters sowie deren Mutter leben. Er tötete sechs
Mitarbeitende der Wohngruppe und des Jugendamts Hannover. Livia Sarai
Lergenmüller aus dem Familienressort der ZEIT hat mit mehreren
Sozialarbeitenden über ihren Berufsalltag sowie die damit verbundenen
Gefahren gesprochen. Sie erklärt, wie diese Berufsgruppe besser
geschützt werden kann und welche strukturellen Veränderungen dafür nötig
sind.
Das Regierungskabinett hat das Reservestärkungsgesetz beschlossen, um
die Zahl der fest eingeplanten Reservisten bis 2035 von derzeit 66.000
auf 200.000 zu erhöhen. Künftig sollen Truppenübungen verpflichtend
sein, Arbeitgeber müssen die Einsätze ihrer Beschäftigten in der Regel
akzeptieren.
Gestern wurde das offizielle Porträt von Ex-Bundeskanzlerin Angela
Merkel enthüllt. Gemalt hat es der relativ unbekannte 28-jährige
deutsch-französische Künstler Jérémie Queyras. Hanno Rauterberg aus dem
Feuilleton der ZEIT berichtet, warum Merkels Wahl ausgerechnet auf
Queyras fiel und wie er die ehemalige Regierungschefin auf der Leinwand
in Szene gesetzt hat.
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Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Ole Pflüger
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Weitere Links zur Folge:
Asha Hedayati: »Sie fühlen sich durch die Trennung um ihre
Anspruchshaltung betrogen«
Schüsse in Stade: »Was die gesehen haben, hinterlässt Spuren«
Schüsse in Stade: Mutmaßlicher Täter aus Stade soll Tochter geschüttelt
haben
Bundeswehr: Verteidigungsministerium plant erweiterte Einsätze von
Reservisten
Verteidigung des Baltikums: »Wenn der Tag kommt, werden wir gemeinsam
kämpfen«
Kanzlerinnenporträt von Angela Merkel: Das neue Bild der Angela Merkel
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Vor der Sommerpause wollen die Spitzen von CDU, CSU und SPD ein
umfangreiches Reformpaket auf den Weg bringen. Im Mittelpunkt stehen
Vorhaben bei Gesundheit, Pflege, Rente und Steuern. Mit den geplanten
Reformen will die Bundesregierung auf steigende Kosten in den
Sozialversicherungen und die schwache Wirtschaft reagieren. Einige der
Vorhaben sind innerhalb der Koalition und auch in der Öffentlichkeit
umstritten. Ob Schwarz-Rot mit dem Reformpaket seine Handlungsfähigkeit
unter Beweis stellen kann und wie gerecht es dabei zugehen könnte,
erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der
ZEIT.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat öffentlich Probleme als Folge
des Ukrainekriegs eingeräumt. Ursprünglich sollten die Kampfhandlungen
nur kurz andauern und mit einem schnellen Sturz der ukrainischen Führung
sowie einer Demilitarisierung des Landes enden. Die Ukraine leistet
jedoch weiterhin Widerstand. In Russland selbst machen sich die Folgen
des Kriegs zunehmend bemerkbar: Es gibt Benzinknappheit und
Stromausfälle, zudem sind die Preise gestiegen. Gleichzeitig bleibt der
Krieg im Alltag vieler Menschen lange indirekt, da staatliche Medien ihn
stark kontrolliert darstellen. Putin spricht nun öffentlich über
Schwierigkeiten, versichert aber zugleich, man werde diese lösen. Warum
sich Menschen mit vielen Followern trauen, auf Social Media Probleme
anzusprechen und was das für den Kriegsverlauf bedeuten könnte,
erläutert Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
Und sonst so? Wie man mit wenig Schlaf den Tag übersteht.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Moses Fendel
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Weitere Links zur Folge:
Koalitionsausschuss im Kanzleramt: Bundesregierung will umfassende
Reformen auf den Weg bringen
Yasmin Fahimi: »Gerecht geht es in Deutschland schon lange nicht mehr
zu«
Vorzeitige Rente: Diese Boomer tricksen sich in die Rente mit 60
Livestream: Rentenreform: Jetzt live: Merz, Bas und Rentenkommission
präsentieren Reformpläne
ZDF-»Politbarometer«: Mehrheit der Deutschen glaubt nicht an Reformen
bis zum Sommer
Margus Tsahkna: »Ich denke, Putin kämpft jetzt um sein Überleben«
Russland im Krieg: Väterchen Frust
Ukrainekrieg: Wladimir Putin beruft wegen Treibstoffmangels
Krisensitzung ein
Wladimir Putin: Weiß er noch, was er tut?
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Am frühen Dienstagmorgen war die Fußball-WM der Männer für Deutschland
beendet. Ausgeschieden ist das DFB-Team im Sechzehntelfinale gegen
Paraguay. Nach Verlängerung und Elfmeterschießen stand es am Ende 3:4.
Damit hat es das DFB-Team schon zum dritten Mal nach dem WM-Sieg in
Brasilien 2014 nicht ins Achtelfinale geschafft. Was sind die Gründe für
die tiefe Krise im deutschen Fußball? Und welche Rolle spielt
Überheblichkeit für diese Negativserie? Diese und weitere drängende
Fragen nach dem Scheitern in Boston beantwortet ZEIT-Sportredakteur und
Was jetzt?-Host Fabian Scheler.
Rechtsextremismus bleibt dem Verfassungsschutz zufolge die größte Gefahr
für die Demokratie in Deutschland. »Deutschland steht unter Druck«, hat
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Dienstag gesagt, als er
in Berlin den Verfassungsschutzbericht 2025 vorgestellt hat. Und
Verfassungsschutzpräsident Sinan Selen wies auf drei Entwicklungen hin:
Junge Menschen würden gezielt rekrutiert und radikalisiert. Die
Rekrutierung finde vor allem im digitalen Raum statt. Und künstliche
Intelligenz werde zunehmend eingesetzt, um extremistisches Gedankengut
zu verbreiten. Als besonders beunruhigend wird der Trend zur Verjüngung,
Vernetzung und zum Aktionismus beschrieben. Zur Gefahr, die von
rechtsextremistischen Jugendlichen ausgeht, hat der stellvertretende
Chefredakteur und Leiter des Investigativ-Ressorts der ZEIT, Holger
Stark, recherchiert.
Außerdem im Update:
Die Inflationsrate ist in Deutschland im Juni wegen gefallener Ölpreise
und durch den Tankrabatt auf 2,3 Prozent gesunken. Am Mittwoch läuft der
staatliche 17-Cent-Rabatt auf Benzin und Diesel aus. Was hat die
Maßnahme genützt? Gökay Gürsoy aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT zieht
Bilanz.
Einen Tag nach den tödlichen Schüssen in Stade geht die Polizei davon
aus, dass das Motiv des mutmaßlichen Täters ein Sorgerechtsstreit war.
Am Montag soll der inzwischen festgenommene Mann in einer
Jugendhilfeeinrichtung sechs Menschen erschossen haben. Drei von ihnen
seien Beschäftigte des Jugendamtes der Region Hannover gewesen.
Und sonst so? Bye bye, Langwelle!
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Moses Fendel
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Deutschland – Paraguay: Die alten und die neuen Fehler des
Bundestrainers
Deutschlands WM-Aus: Die große Einfallslosigkeit
Julian Nagelsmann: Den Klopp im Nacken
Verfassungsschutz: Verfassungsschutz benennt Rechtsextremismus erneut
als größte Gefahr
Alexander Dobrindt: »Die AfD muss man wegregieren«
Livestream: Innenminister und Verfassungsschutz zur Sicherheitslage
Tankrabatt: Spritpreise sollen erst am Mittwoch nach 12 Uhr wieder
steigen
Inflation in Deutschland: Inflationsrate sinkt im Juni auf 2,3 Prozent
Schüsse in Stade: »Was die gesehen haben, hinterlässt Spuren«
Stade: Was über die Schüsse in einer Jugendeinrichtung in Stade bekannt
ist
Schüsse in Stade: Mutmaßlicher Täter aus Stade soll Tochter geschüttelt
haben
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Außenminister Johann Wadephul hat sich gestern in Washington mit seinem
US-amerikanischen Amtskollegen Marco Rubio getroffen. Politikredakteurin
Alice Bota begleitet Wadepuhl auf seiner Reise. Sie erklärt, welche
Themen die Außenminister besprochen haben und ob sich die Europäer auf
einen Rückzug der USA aus der Nato einstellen müssen.
In Südafrika spitzt sich die Gewalt gegen Migrantinnen und Migranten zu.
Die Bürgerbewegung March and March hat ein Ultimatum aufgestellt: Zum
heutigen 30. Juni sollen alle illegal Eingewanderten das Land verlassen,
andernfalls werde man das ganze Land lahmlegen, so die Gruppierung.
Christian Vooren ist für die ZEIT dort und berichtet, wie die
südafrikanische Regierung auf die aufgeheizte xenophobe Stimmung
reagiert und was heute nach Ablauf des Ultimatums konkret zu erwarten
ist.
Und sonst so? Bei Schnick, Schnack, Schnuck unschlagbar werden
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Transatlantisches Verhältnis: Wadephul sieht in USA weiter »wichtigsten
Partner außerhalb Europas«
Mark Rutte: Küsschen für Daddy
Marco Rubio: Der talentierte Herr Rubio
Südafrika: Zündeln im Land des Regenbogens
Russische Rekrutierung in Afrika: 1.300 Euro, die Chance seines Lebens
Südafrika: Der Schauprozess
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In Deutschland wird über besseren Hitzeschutz gestritten: Wer muss
Menschen vor häufigeren und längeren Hitzeperioden schützen, Bund,
Länder oder Kommunen? Bundesumweltminister Carsten Schneider fordert
Länder und Kommunen zum Handeln auf, die Grünen werfen der
Bundesregierung vor, zu wenig zu tun. Johannes Schneider, Redakteur im
Politischen Feuilleton der ZEIT, erklärt, welche Schritte jetzt nötig
wären.
Bei der Fußball-WM der Männer läuft die K.-o.-Runde. Deutschland trifft
am Montagabend im Sechzehntelfinale auf Paraguay. Laura Jung,
Redakteurin im Sportressort der ZEIT, ordnet ein, wie gut die Chancen
der deutschen Mannschaft stehen. Und sie zieht ein Resümee aus der
Gruppenphase.
Außerdem im Update: In einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen
Stade sind nach Polizeiangaben Schüsse gefallen. Fünf Menschen wurden
demnach getötet, weitere teils schwer verletzt. Zwei Tatverdächtige
wurden festgenommen.
Und sonst so: Zur Wahl stehen: Dan Sullivan gegen Dan Sullivan?
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Hitzewelle: 130 Millionen Europäer erleben heute Temperaturen
von 35 Grad Celsius
Hitzewelle: Deutschland erlebt wärmste Nacht seit Beginn der
Wetteraufzeichnungen
Hitzewelle: Deutscher Wetterdienst meldet Temperaturhöchstwert von 41,7
Grad
Hitzewelle: Hier sehen Sie, wo es gerade am wärmsten ist
Hitzeschutz in Deutschland: Viele Todesfälle wären vermeidbar
Fußballtest: Wie gut kennen Sie sich mit Fußball aus?
Vorrunde der Fußball-WM: Zehn Dinge, die uns die WM-Vorrunde gelehrt hat
Fußball-WM: Ausknocken oder ausgeknockt werden
Deutschland – Ecuador: Der unglücklichste aller Gruppensieger
Kap Verde: Die muss man erst mal schlagen
Deniz Undav: Einer ganz nach dem Geschmack der deutschen Fußballfans
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Trotz der Mitte Juni vereinbarten Waffenruhe haben sich die USA und der
Iran erneut angegriffen. Parallel dazu greift Israel weiterhin Ziele im
Südlibanon an, obwohl auch hier erst vergangene Woche ein Abkommen zur
Beendigung der Kämpfe unterzeichnet wurde. Der ZEIT-Korrespondent für
Außenpolitik, Jörg Lau, ordnet ein, warum die Lage erneut derart
eskaliert, ob es einen klaren Aggressor gibt und wie sich diese
Entwicklung auf die Friedensbemühungen auswirken wird.
Heute beginnt die Hamburg Sustainability Conference unter dem Motto »Die
Kraft der Zusammenarbeit: Gemeinsam Fortschritt vorantreiben«. Es geht
vor allem darum, wie die Wirtschaft krisenfester gemacht, weltweit neue
Perspektiven geschaffen und künftig international besser
zusammengearbeitet werden kann. Petra Pinzler berichtet für die ZEIT
über Umweltpolitik und ordnet ein, wer in diesem Jahr auf der Konferenz
erwartet wird und ob die Veranstaltung tatsächlich etwas bewirken kann.
Und sonst so? Stars und Schweiß und ganz viel Fußball
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Irankrieg: Iran beansprucht alleinige Kontrolle über Straße
von Hormus
Irankrieg: USA und Iran melden zahlreiche wechselseitige Angriffe
Irankrieg: US-Militär greift Ziele im Iran trotz vereinbarter Waffenruhe
an
Planetares Denken: Versteht euch endlich als Teil des Planeten!
Weltmeere: UN warnen vor »zunehmender Krise« der Ozeane
Nachhaltigkeit: Wer hat der Kokosnuss vertraut?
Ingeborg Bachmann Preis: Das war die Härte
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Extreme Hitzewellen, wie wir sie derzeit erleben, sind keine Ausnahmen,
sondern in Zukunft eher die Norm. Die hohen Temperaturen hängen mit der
Klimakrise zusammen. Das haben Meteorologen und Klimaforscher des
Projekts World Weather Attribution festgestellt. In einer Studie, die
Ende dieser Woche erschienen ist, haben sie die Rolle des Klimawandels
berechnet: »Fossile Emissionen haben europäische Hitzewellen binnen
weniger Jahrzehnte erheblich verschärft.« Deshalb muss man bei der
aktuellen Hitzewelle auch von der Klimakrise sprechen, betont Stefan
Schmitt aus dem Wissenschafts-Ressort der ZEIT.
Zwei Tage hat die AfD zu einem Demokratiekongresses ins Paul-Löbe-Haus
in Berlin eingeladen. Zu Wort kamen an zwei Tagen vor 300 Gästen
Politikwissenschaftler und Politiker, befreundete Publizisten wie der
Schweizer »Weltwoche«-Chef und der ehemalige Verfassungsschutzpräsident
Hans-Georg Maaßen. Ziel des Kongresses war es der Partei zufolge,
praxisnahe Lösungen zum Schutz des Grundrechts auf Meinungsfreiheit zu
erarbeiten. Politikredakteur Tilman Steffen berichtet bei Was jetzt? von
einemKongress auf dem diskutiert werden sollte, es aber keine anderen
Meinungen gab.
Und sonst so? Anonymer Spender ermöglicht freien Eintritt im Freibad für
Kinder unter 16
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Lisa Pausch
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Liveblog Hitzewelle
Rekordtemperaturen: Alle reden über Hitze, sollten wir nicht mal übers
Klima sprechen?
Hitzepolitik: Wir dürfen die Klimaanlagen nicht den Rechten überlassen
Hitzeschutz: Wie Frankreich sich gegen Hitze schützt
AfD-Demokratie-Kongress: Gefangen in der eigenen Echokammer
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Der Papst knüpft sich in einer neuen Lehrschrift das Menschenbild des
Silicon Valley vor. US-Vizepräsident JD Vance hat ein Buch geschrieben,
indem er seine Konversion zum Katholizismus erklärt. Vor ein paar Jahren
dachte man noch, Religion spiele in der Politik der westlichen
Gesellschaften keine Rolle mehr. Aber es kam anders: Die Kirche steht
aktuell im Zentrum der politischen Debatten über die großen Fragen
unserer Zeit. Und prägende Köpfe der Rechten entdecken ihren Glauben
neu.
In der neuen Folge des »Wahlkreis«-Podcasts beschäftigen sich unsere
Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch mit der Enzyklika
»Magnifica Humanitas« von Papst Leo XIV und diskutieren, wie es sein
kann, dass JD Vance in »Communion« so anrührend von seiner Rückkehr zum
Glauben erzählt, und gleichzeitig eine Politik macht, die sich so ganz
und gar nicht mit der katholischen Soziallehre in Einklang bringen
lässt.
Shownotes
Die Enzyklika des Papstes in deutscher Übersetzung
»Freundlich im Ton, kompromisslos im Inhalt«: ZEIT-Analyse zur Enzyklika
The Atlantic über den Papst und die KI
Carlotta Voß über den Wertewandel des JD Vance
JD Vance über seine Konversion: »How I joined resistance«
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In Westeuropa hält die extreme Hitzewelle weiter an und wird am
Wochenende ihren Höhepunkt erreichen. Der Deutsche Wetterdienst warnt
bundesweit vor Höchstwerten von örtlich über 40 Grad. Wie viel Wasser
sollte man bei diesen Temperaturen trinken und wie sieht es aus mit
Alkohol? Was sind die besten Tipps, um die Wohnung kühl zu halten? Das
beantwortet Jan Schweitzer aus dem ZEIT-Gesundheitsressort bei »Was
jetzt?«.
Für die neue Wehrerfassung hat die Bundesregierung bis Mitte Juni fast
300.000 Fragebögen an junge Männer und Frauen, die 18 geworden sind,
verschickt. Bei den jungen Männern lag die Antwortquote bei rund 96
Prozent. Für sie gilt eine Auskunftspflicht. Bei der restlichen Gruppe,
die freiwillig antworten durfte, betrug der Rücklauf nur vier
Prozent. Anastasia Tikhomirova aus dem Politikressort hat junge Männer
gefragt, wie sie auf die Bundeswehr und den Dienst an der Waffe blicken
und spricht darüber im Podcast.
Und sonst so? Wenn der Crush auf Arbeit vorbeischaut.
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Hitzewelle: Autobahn 2 wegen Hitzeschäden an zwei Stellen
gesperrt
Hitzewelle in Europa: Warum diese Hitzewelle uns besonders belastet
Wetterextreme: Warum so gereizt?
Wehrerfassung: Bundeswehr rekrutiert nur 530 Freiwillige durch
Wehrdienstfragebogen
Bundeswehr: Angefasst, angepinkelt, ausgepeitscht – willkommen bei der
Bundeswehr
Die Linke: Die Gewissensoffensive
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Ukrainische Männer im wehrfähigen Alter sollen künftig keinen
automatischen Aufenthaltstitel mehr erhalten, wenn sie neu in die EU
einreisen. Im Podcast berichtet ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas, wie
es den Männern geht, die sich vor dem Militärdienst verstecken, und wie
die ukrainische Gesellschaft auf jene Menschen blickt, die bereits in
die EU geflohen sind.
Der Autokonzern Volkswagen will 100.000 Stellen streichen – das sind
doppelt so viele wie bisher geplant. Warum VW jetzt doch mehr
Mitarbeiter entlassen will, erklärt Zacharias Zacharakis aus dem
ZEIT-Wirtschaftsressort.
Außerdem im Update:
- Laut dem deutschen Wetterdienst könnte es an diesem Wochenende mit
Temperaturen von bis zu 42 Grad am Sonntag so heiß wie noch nie
werden.
- Im Prozess um den Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt 2024
hat das Landgericht Magdeburg den Angeklagten wegen Mordes in sechs
Fällen und versuchten Mordes in mehr als 200 Fällen zu lebenslanger
Haft verurteilt.
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Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Moses Fendel
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Ukrainekrieg: EU will wehrfähigen Ukrainern keinen Schutzstatus mehr
gewähren
Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Justizministerin Hubig zu
Antrittsbesuch in Kyjiw eingetroffen
Ukrainekarte aktuell: Russische Truppen rücken bei Olexandriwka vor
Liveblog: Hitzewelle: Autobahn 2 wegen Hitzeschäden an zwei Stellen
gesperrt
Hitzewelle in Europa: Warum diese Hitzewelle uns besonders belastet
Anschlag in Magdeburg: Höchststrafe für Anschlag auf Magdeburger
Weihnachtsmarkt
Stellenabbau bei Volkswagen: Volkswagen will offenbar weltweit bis zu
100.000 Stellen abbauen
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Der Bundestag stimmt über das Infrastruktur-Zukunftsgesetz ab, mit dem
die Bundesregierung den Ausbau und die Sanierung der Infrastruktur
beschleunigen will. Ziel des Gesetzes ist es, Planungs- und
Genehmigungsverfahren insbesondere bei Verkehrs- und Energieprojekten zu
verkürzen. Umstritten ist dabei, dass bei Eingriffen in den Naturschutz
in bestimmten Fällen Ausgleichszahlungen vorgesehen sind. Kritiker
bemängeln, dass dadurch weniger streng auf den Schutz der Umwelt
geachtet wird, damit schneller gebaut werden kann. Was genau in dem
Entwurf steht, erklärt ZEIT-Korrespondentin Petra Pinzler.
Auf dem Buchungsportal Booking.com kommt es immer wieder zu
Betrugsfällen. Nutzer berichten von angeblichen Unterkünften, die bei
der Ankunft nicht existieren, oder Fake-Inseraten, die teilweise über
gehackte Hotel-Accounts eingestellt werden. Booking.com verweist darauf,
dass betrügerische Angebote in der Regel schnell erkannt und entfernt
würden. Gleichzeitig räumt das Unternehmen Sicherheitsprobleme ein. Auch
gibt es Kritik am Umgang mit Betroffenen und der Erreichbarkeit des
Kundenservices. Welches Ausmaß das Problem hat und wie sich Reisende
schützen können, erklärt Jens Tönnesmann, Redakteur im
Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Fußballerin bekommt rund 70.000 Euro Schadensersatz
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Imre Balzer
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