Avsnitt
-
Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat am Freitag die umstrittene
Reform des Gesundheitssystems in den Bundestag eingebracht. Die
Opposition hat die Pläne der Bundesregierung scharf kritisiert und die
Reform bei der ersten Debatte zum Thema als unsozial und unwirksam
kritisiert. Die Linken-Gesundheitsexpertin Stella Merendino warf Warken
vor, zu sparen, »wo Menschen gepflegt, behandelt und gerettet werden«.
Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen sagte »dieser Sozialpolitik den
Kampf an«. Wie Ärztinnen und Ärzte auf die Reform blicken, hat sich die
ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Carla Neuhaus angehört.
Nicht nur der Bundestag, auch der Bundesrat ist am Freitag in Berlin
zusammengekommen und auch dort wurde Widerstand gegen die von Nina
Warken vorgestellte Gesundheitsreform laut. Die Länderkammer hat sich
auf eine Stellungnahme geeinigt, in der sie viele Änderungen fordert.
Und hat außerdem Entscheidungen zu einer Rentenerhöhung, einer
Apothekenreform zur besseren Versorgung mit Arzneimitteln, zur
Einführung der elektronischen Fußfessel sowie einer Senkung der
Luftverkehrsteuer getroffen.
Außerdem im Update:
Buckelwal Timmy lebte nach seiner Freisetzung wohl noch fünf Tage
weiter, wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD)
am Freitag auf einer Pressekonferenz mitgeteilt hat. Die ausgewerteten
Daten des Senders, den das an der Ostseeküste gestrandete und in einer
umstrittenen Aktion in die Nordsee gebrachte Tier zuletzt getragen
hatte, deuten darauf hin, dass es noch mehr als 200 Kilometer Richtung
Ostsee schwamm, ehe es am 6. oder 7. Mai vor der Küste Dänemarks starb.
Und sonst so? Was es mit dem Sonnenschirmverbot an einem Strand auf
Sardinien auf sich hat
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Gesetzliche Krankenversicherung: »Man kann nur die Praxis auf
Privatpatienten umstellen«
GKV-Reform: Gesundheitsreform stößt im Bundestag auf großen Widerstand
GKV-Sparpaket: Was für eine Enttäuschung!
Gewaltschutzgesetz: Gewaltopfer sollen durch Fußfessel am Täter
geschützt werden
Luftverkehrsteuer: Bundesrat stimmt Senkung der Flugsteuer zu
Buckelwal: Glaube, Liebe, Hope
Ostsee: Buckelwal lebte nach Befreiung wohl noch fünf Tage weiter
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Nach jahrelangen Verhandlungen tritt heute das Gemeinsame Europäische
Asylsystem in Kraft. Kern der Reform sind schnellere Verfahren an den
EU-Außengrenzen für Menschen mit geringen Bleibechancen. Johanna Roth
aus dem Politikressort erklärt im Podcast, wie Deutschland die neuen
Regeln bereits umsetzt und inwieweit sich das System mit den Grundwerten
der EU vereinbaren lässt.
Durch den Börsengang von SpaceX am heutigen Freitag wird Elon Musk aller
Voraussicht nach der erste Billionär der Welt. Trotz roter Zahlen wird
sein Unternehmen vor dem Börsengang mit 1,8 Billionen Dollar bewertet.
Victor Gojdka aus dem Geld-Ressort erklärt, wie real das Vermögen von
Musk ist, und ob Privatanleger lieber die Finger von SpaceX-Aktien
lassen sollten.
Und sonst so? Brötchen im Berliner Zoo.
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Migration: Was bedeutet die EU-Vereinbarung zu Abschiebezentren?
Europäische Asylreform GEAS: SPD fordert schrittweise Aufhebung von
Grenzkontrollen
Gemeinsames Europäisches Asylsystem: Flucht in die Realität
Börsengang von SpaceX: Warum die Euphorie um die Mega-Börsengänge trügt
SpaceX-Börsengang: Elon Musk will Ihr Geld. Sollten Sie es ihm auch
geben?
SpaceX-Börsengang: Start ins Geldall
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Saknas det avsnitt?
-
Vor dem EU-Gipfel nächste Woche hat Bundeskanzler Friedrich Merz im
Bundestag eine Regierungserklärung abgegeben. Dabei verwies er auf die
wirtschaftliche Lage und kündigte weitere Reformen in den Bereichen
Arbeitsmarkt, Steuerpolitik und Sozialstaat an. Außerdem bekräftigte er
die Unterstützung Deutschlands für die Ukraine und sprach sich für
höhere Verteidigungsausgaben sowie eine Reform des EU-Haushalts ab 2028
aus. Künftige Investitionen sollten stärker auf Wettbewerbsfähigkeit,
Souveränität und Verteidigung ausgerichtet werden. Eine Aufstockung des
EU-Haushalts oder neue gemeinsame Schulden lehnte er ab. Fabian
Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, ordnet die Rede ein.
Zwischen den USA und dem Iran gilt nach offiziellen Angaben eine
Waffenruhe. Nach iranischen Angaben haben die USA in der Nacht zum
zweiten Mal in Folge Ziele im Iran angegriffen. Betroffen gewesen sein
sollen demnach militärische Anlagen, darunter Kommunikations- und
Überwachungssysteme. Die US-Seite bestätigt Angriffe auf iranische Ziele
und erklärt, die Operationen seien abgeschlossen worden. Beide Seiten
machen unterschiedliche Angaben dazu, ob die Waffenruhe weiterhin gilt.
Wie diese widersprüchlichen Aussagen einzuordnen sind, erläutert Maxim
Kireev, Redakteur für internationale Politik der ZEIT.
Außerdem im Update: Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt steht wegen
des möglichen Einsatzes von Künstlicher Intelligenz bei Reden und Texten
in der Kritik. Die Plattform FragDenStaat wirft ihm vor, mehrere seiner
Beiträge seien ganz oder teilweise KI-generiert. Voigt selbst verweist
darauf, dass der Einsatz von KI Teil moderner Kommunikation sei. Wie
dies zu bewerten ist, erklärt Robert Pausch, politischer Korrespondent
im Politikressort der ZEIT.
Und sonst so: Fifa verbietet Trikotdesign von Haiti
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Regierungserklärung von Friedrich Merz: Merz fordert mehr
außenpolitisches Engagement Deutschlands
Livestream: Regierungserklärung des Bundeskanzlers: Jetzt live: Die
Regierungserklärung von Friedrich Merz
Das Politikteil / Schwarz-rote Koalition: »Für alle wird es härter, nur
für die Superreichen nicht«
Was jetzt? / Nachrichtenpodcast: Sozialpartner im Kanzleramt: Warum erst
jetzt?
Sozialpartnerdialog im Kanzleramt: Ein Kompromiss in drei Stunden? Kaum
vorstellbar
Iran-Krieg: Trump bezeichnet Waffenruhe mit dem Iran als »so schwach wie
nie«
Krieg im Iran: US-Angriffe auf iranische Infrastruktur, Iran beschießt
US-Stützpunkte
Liveblog: Irankrieg: Iran stellt Waffenruhe nach US-Angriffen infrage
Iran-Überblick: Iran sperrt nach US-Angriffen Meerenge komplett,
US-Militär dementiert
Mario Voigt: Gutachten enthält neue Plagiatsvorwürfe gegen Thüringer
Regierungschef
Künstliche Intelligenz: »FAZ« löscht Gastbeitrag von Mario Voigt wegen
KI-Verdacht
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Heute beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. An dem Turnier
nehmen 48 Mannschaften aus der ganzen Welt teil, gespielt wird in den
drei Gastgeberländern Mexiko, Kanada und den USA. Die Beziehungen der
ausrichtenden Länder gelten untereinander als politisch angespannt. Aber
auch viele Teilnehmerländer pflegen ein schwieriges Verhältnis zu den
USA. Schließlich war Präsident Donald Trump in den vergangenen Jahren in
zahlreiche internationale Konflikte und politische Auseinandersetzungen
mit verschiedenen Staaten verwickelt. Unklar ist, wie reibungslos die
Einreise für Teams und Fans verläuft und wie die USA als Gastgeber
wahrgenommen werden. Ob ein Sportereignis wie die Weltmeisterschaft
Einfluss auf die geopolitische Lage haben kann – und warum Donald Trump
bei dieser WM dennoch in den Hintergrund geraten könnte, ordnet Lenz
Jacobsen, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT, ein.
In Frankreich hat der Tod der elfjährigen Lyhanna eine landesweite
Debatte über den Umgang mit sexueller Gewalt gegen Kinder ausgelöst. Der
mutmaßliche Täter wurde erst danach festgenommen, obwohl er zuvor
mindestens siebenmal wegen sexueller Gewalt angezeigt worden sein soll.
Teilweise wurden Verfahren eingestellt, obwohl belastende Indizien
vorlagen. Der Fall hat in Frankreich massive Proteste ausgelöst.
Tausende Menschen forderten Konsequenzen sowie den Rücktritt von
Justizminister Gérard Darmanin. Wie der Minister auf die Vorwürfe
reagiert und wie Kinder in Frankreich künftig besser vor sexualisierter
Gewalt geschützt werden sollen, erläutert ZEIT-Autorin Annika Joeres.
Und sonst so? Eine Raupe mit gefährlicher Haarpracht
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Spielplan der Fußball-WM: Wer spielt wann gegen wen?
Fußball-WM 2026: Unser Spiel, unser Turnier, unser Pokal!
New York: Basketballfans buhen Donald Trump bei NBA-Finalspiel aus
WM 2026: Feindschaftsspiel
Fall Lyhanna in Frankreich: Sieben Anzeigen wegen sexueller Gewalt, und
nichts geschah
Missbrauchsskandal in Kitas und Grundschulen: Das Grauen in Pariser
Kitas
Missbrauch an französischen Schulen: Die Kinder dachten, sie hätten es
vielleicht so verdient
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Nach einem Messerangriff in Belfast ist es in Nordirland zu teils
schweren Ausschreitungen gekommen. Der mutmaßliche Täter ist laut
Polizei ein 30-jähriger Geflüchteter aus dem Sudan, der sich legal im
Vereinigten Königreich aufhielt. Rechtsextreme Aktivisten hatten daher
zu Protesten gegen Einwanderung aufgerufen. Was das alles mit dem
Nordirlandkonflikt zu tun hat, erklärt Jochen
Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT.
Die Nasa hat die Crew für die geplante Mission Artemis 3 vorgestellt.
Erstmals wird ein Europäer teilnehmen: der Italiener Luca Parmitano.
Warum es, anders als erwartet, nun doch kein Deutscher geworden ist,
erläutert Stefan Schmitt, Redakteur im Wissenschaftsressort der ZEIT.
Außerdem im Update: Amnesty International wirft Israel vor, im
Westjordanland eine staatlich gesteuerte Vertreibung von Palästinensern
zu betreiben und spricht von »ethnischer Säuberung«.
Und sonst so: Neue KI-Version von Anthropic veröffentlicht
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Nordirland: Vereint in Feindschaft
Nordirland: Ausschreitungen und Proteste nach Messerangriff in Belfast
Krawalle in Großbritannien: Der Frust hinter der Gewalt
Messerangriff in Southport: "Erst musste die Justiz ihre Arbeit machen"
Raumfahrt: Wie ein Handtuch am Pool, aber für den Mond
Artemis-Mission der Nasa: Die Rückkehr zum Mond
Artemis 3: Erster Europäer bei einer Mondmission ist Italiener und kein
Deutscher
Matthias Maurer: "Kein Deutscher auf dem Mond – das wäre sehr, sehr
schade"
Anthropic: Die haben den Vibe auf ihrer Seite
Mythos-KI von Anthropic: Anthropic veröffentlicht Variante von KI-Modell
Mythos
Künstliche Intelligenz: »Claude Mythos halte ich für einen
Marketingtrick«
Künstliche Intelligenz: Anthropic fordert Pause bei Entwicklung von
künstlicher Intelligenz
Israelische Siedlungen: Amnesty wirft Israel »ethnische Säuberung« im
Westjordanland vor
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Beim Koalitionsausschuss im Kanzleramt will die Bundesregierung die
Weichen für Reformen bei Rente, Pflege, Krankenversicherung und Steuern
stellen. Erstmals hat Bundeskanzler Friedrich Merz dazu auch Vertreter
von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften eingeladen. DGB-Chefin
Yasmin Fahimi hat die Reformpläne der Regierung vorab als ökonomisch und
sozial verfehlt kritisiert. Und beim DGB-Kongress wurde Merz sogar mit
Buhrufen bedacht. Arbeitgeberverbände fordern hingegen niedrigere
Sozialabgaben, weniger Bürokratie und mehr Flexibilität auf dem
Arbeitsmarkt. Was bringt es, wenn in der Reformdebatte jetzt auch noch
die buhrufenden Gewerkschaften und die enttäuschten Arbeitgeber
mitreden? Darüber spricht Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der
ZEIT.
Im Pazifik deutet sich ein neues El-Niño-Ereignis an. Forschungsteams
beobachten steigende Wassertemperaturen sowie eine große sogenannte
Kelvin-Welle aus warmem Wasser unter der Meeresoberfläche. Beides deutet
darauf hin, dass sich das Klimaphänomen in den kommenden Monaten weiter
verstärken könnte. Für Landwirtschaft, Fischerei und Versicherungen in
verschiedenen Weltregionen spielen die Prognosen deshalb bereits jetzt
eine Rolle. Wie El Niño entsteht und welche Rolle der menschengemachte
Klimawandel dabei spielt, erklärt Claudia Valentin, Redakteurin im
Wissenschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Niedersachsen: Das ist (zehn Millionen Euro) groß
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Sozialreformen: Friedrich Merz fordert Sozialpartner zu
Reformvorschlägen auf
Das Politikteil / Schwarz-rote Koaltion: »Für alle wird es härter, nur
für die Superreichen nicht«
Frührente: Früher in Rente zu gehen, ist einfach nicht mehr drin
Friedrich Merz: Und dann sagt Merz doch tatsächlich: »Wir schaffen das«
El Niño: Da braut sich was zusammen
Nord- und Ostsee: Nordsee war 2025 so warm wie nie zuvor
El Niño: Weltwetterorganisation sieht Hinweise auf starkes
El-Niño-Ereignis
El Niño: Das neue Extrem
»Nur eine Frage«: Ist die Welt noch zu retten, Friederike Otto?
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Das milliardenschwere Rüstungsprojekt eines deutsch-französischen
Kampfjets, FCAS, ist nach jahrelangen Vorbereitungen gescheitert. Die
beiden involvierten Unternehmen Airbus aus Deutschland und Dassault aus
Frankreich konnten sich nicht einigen, wer von ihnen die Führung des
Projekts übernimmt. FCAS steht für Future Combat Air System, zu diesem
Luftkampfsystem der Zukunft sollten bisherigen Planungen zufolge neben
einem gemeinsamen Kampfjet auch Drohnen und neue Kommunikationssysteme
gehören. Wie es jetzt weitergehen könnte, schätzt der
sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs, ein.
Nach dem Feuer in einem Umspannwerk in Reutlingen werden alle Haushalte
wieder mit Strom versorgt. Nach Angaben von Baden-Württembergs
Innenminister Manuel Hagel (CDU) waren rund 7.600 Gebäude und etwa
40.000 Menschen von dem Stromausfall betroffen. Dem Betreiber zufolge
waren infolge eines Brandes die Umspannwerke Reutlingen Mitte und West
um 1.45 Uhr in der Nacht auf Montag ausgefallen. Derzeit besteht der
Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung und der Störung öffentlicher
Betriebe, nach Einschätzungen des Bundesinnenministeriums ist das Feuer
durch einen Brandanschlag ausgelöst worden.
Außerdem im Update:
2025 wurden fast 86.000 politisch motivierte Straftaten verzeichnet –
85.837 davon von rechts. Bei der Vorstellung der jährlichen Statistik
des Innenministeriums und des Bundeskriminalamts (BKA) zu politisch
motivierten Delikten sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU),
dass Rechtsextremismus weiterhin die »größte Gefahr« bei politisch
motivierter Kriminalität bilde.
Das Bahnprojekt Stuttgart 21 könnte übereinstimmenden Medienberichten
zufolge erst 2031 in Betrieb gehen. Ein Bahnsprecher teilte mit, dass
man sich zu derartigen »Spekulationen« nicht äußere. Die zuletzt für
Ende 2026 geplante Teileröffnung des Tiefbahnhofs war bereits im
November abgesagt worden.
Und sonst so? In Erfurt leben die glücklichsten Großstädter.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Moses Fendel, Helena Schmidt
Mitarbeit: Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
FCAS: Zurück in die Zukunft
Kampfjet-Projekt FCAS: Das Projekt, das nicht zu retten war
FCAS: Deutsch-französisches Kampfjet-Projekt FCAS ist gescheitert
Brand in Umspannwerk: Bundesinnenminister Dobrindt geht von
Brandanschlag in Reutlingen aus
Feuer in Umspannwerk: Alle Haushalte in Reutlingen haben wieder Strom
Baden-Württemberg: Verdacht auf Brandstiftung nach Stromausfall in
Reutlingen
Politisch motivierte Kriminalität: Dobrindt bewertet rechtsextrem
motivierte Gewalt als »größte Gefahr«
S21: Stuttgart 21 könnte erst 2031 in Betrieb gehen
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Chinas Staatschef Xi Jinping hat am Montag in Pjöngjang seinen
zweitägigen Staatsbesuch in Nordkorea begonnen. Es ist sein erster
Besuch in dem Nachbarland seit 2019. Kurz vor seinem Besuch
veröffentlichte Xi einen Beitrag in der nordkoreanischen Parteizeitung
»Rodong Sinmun«, in dem er die Freundschaft beider Länder betont, aber
auch vor einer »Wiederbelebung des Militarismus« warnt. Kurz vor
Bekanntwerden des Besuchs hatte der nordkoreanische Staatschef Kim
Jong-un laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA einen deutlichen
Ausbau der nordkoreanischen Nuklearstreitkräfte gefordert. Was bezweckt
das Regime in Pjöngjang mit dieser Machtdemonstration? Das erklärt der
China-Korrespondent der ZEIT, Jens Mühling.
Bis zum 7. Juni hätte Deutschland die EU-Richtlinie zur
Entgelttransparenz in nationales Recht umsetzen müssen. Das
Bundesfamilienministerium unter Karin Prien (CDU) begründet die
verfehlte Frist mit der wirtschaftlichen Lage und mit Rücksicht auf die
Unternehmen. Man wolle »unverhältnismäßige Belastungen für die
Wirtschaft« vermeiden und zugleich Rechts- und Planungssicherheit
schaffen. Die EU-Richtlinie soll Lohndiskriminierung wirksamer aufdecken
und sanktionieren. Unter anderem soll sie dazu führen, dass die
Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern schrumpft. Größere
Unternehmen sollen regelmäßig über die Verdienstlücke berichten. Wann
mit einer Umsetzung der EU-Vorgabe in Deutschland gerechnet werden kann,
schätzt die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Tina Groll ein.
Und sonst so? Schweizer Männerstatuen mit Babytragetuch
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Simone Gaul, Hannah Grünewald
Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
China und Nordkorea: Xi Jinping zu Staatsbesuch in Nordkorea
eingetroffen
Xi Jinping: Chinas Staatschef reist erstmals seit 2019 nach Nordkorea
Ideologie von Xi Jinping: Alles, was Xi sagt
Entgelttransparenz: Deutschland reißt EU-Frist zur Entgelttransparenz
Geschlechtergerechtigkeit: SPD kritisiert Verzögerung des Gesetzes für
Entgelttransparenz
Gender-Pay-Gap: Er macht das Gleiche – für 20.000 Euro mehr
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Eine neue Eskalation zwischen dem Iran und Israel scheint vorerst
abgewendet. Beide Kriegsparteien haben am Montag erklärt, vorerst keine
direkten Angriffe zu planen. Seit Sonntagabend hatte es zunächst noch
anders ausgesehen: Zum ersten Mal seit der Waffenruhe vom 8. April
feuerte der Iran in der Nacht auf Montag wieder Raketen auf israelisches
Gebiet. Israel reagierte am Montagmorgen mit Angriffen auf iranische
Luftabwehrsysteme und eine Chemieanlage. Und das, obwohl US-Präsident
Donald Trump den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu
aufgefordert hatte, keine Vergeltung zu üben. Wie steht es um das
Bündnis zwischen Israel und den USA? Und was bedeuten die Eskalationen
für die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran? Diese Fragen
beantwortet ZEIT-Politikredakteur Jan Ross.
In Armenien ist am Wochenende ein neues Parlament gewählt worden.
Wahlsieger ist der prowestliche Regierungschef Nikol Paschinjan mit fast
50 Prozent der Stimmen. Michael Thumann ist außenpolitischer
Korrespondent der ZEIT und war zuletzt in Armenien unterwegs. Er
beantwortet im Podcast, was das Wahlergebnis bedeutet und wie sich das
Land im Vergleich zu seinen Nachbarn positioniert.
Außerdem im Update: Nachdem ein Haus in Görlitz am 18. Mai wegen einer
Gasexplosion eingestürzt war, wurden nun zwei Tatverdächtige
festgenommen. Sie stehen im Verdacht, Gasleitungen in dem Gebäude
beschädigt oder manipuliert zu haben und so die tödliche Detonation
ausgelöst zu haben.
Und sonst so? Vom Vulkan verschluckt und von Aliens gejagt.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Simone Gaul und Hannah Grünewald
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Irankrieg: Donald Trump fordert Ende der Angriffe zwischen
Israel und Iran
Irankrieg: Die nächste Eskalation
Armenien: Prowestliche Regierung liegt bei Wahl in Armenien vorn
Parlamentswahl in Armenien: Farbenfroh, krass, konfrontativ
Hauseinsturz in Görlitz: Zwei Tatverdächtige nach Hauseinsturz in
Görlitz festgenommen
Hauseinsturz in Görlitz: »Als ich davorstand, verstand ich, wie schlimm
es ist«
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In London haben sich am Sonntagabend Bundeskanzler Friedrich Merz, der
französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premier Keir
Starmer mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen.
Gemeinsam wollen sie einen neuen Anlauf nehmen, um den Krieg in der
Ukraine zu beenden. Alex Eydlin ist Redakteur am Newsdesk der Zeit. Bei
»Was jetzt?« spricht er darüber, ob sich die Gewichte im Ukrainekrieg
gerade grundsätzlich verschieben, und erklärt, warum er
Friedensverhandlungen mit Russland in diesem Jahr für unwahrscheinlich
hält.
Am 11. Juni beginnt die Fußball-WM der Männer in Kanada, den USA und
Mexiko. Seit dem Start der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald
Trump wachsen jedoch die Spannungen zwischen den drei Gastgeberländern.
Im Podcast erklärt Samiha Shafy aus dem Politikressort der ZEIT, was die
drei Nachbarländer eint und was sie trennt. Und blickt zurück auf eine
frühere Fußball-WM, die für die einstmals verfeindeten Gastgeberländer
zu einem unerwarteten Erfolg wurde und dazu führte, dass sie sich
annäherten.
Und sonst so? Harry Styles sorgt für Zeitungsboom in den Niederlanden.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Ukrainekrieg: Merz, Macron und Starmer treffen Selenskyj in London
Lage in der Ukraine: Bis zum Winter haben sie noch Zeit
Krieg gegen die Ukraine: Die Grenzen des Kriegs verschwimmen
WM 2026: Feindschaftsspiel
Mexiko: Mexikos Präsidentin wirft USA Einmischung vor
USA und Kanada: USA stoppen Zusammenarbeit mit Kanada im
Verteidigungsrat
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Bei der Oberbürgermeisterwahl im sächsischen Aue-Bad Schlema kommt es zu
einem zweiten Wahlgang. Dabei treten Stefan Hartung von den Freien
Sachsen und der CDU-Kandidat Marcus Hoffmann gegeneinander an. Im ersten
Wahlgang lag Stefan Hartung mit 29 Prozent der Stimmen vorn, verfehlte
aber die für einen Sieg notwendige absolute Mehrheit. Marcus Hoffmann
erreichte 23,6 Prozent. Der AfD-Kandidat Lars Bochmann landete auf dem
dritten Platz. Was dieses Ergebnis über die Stellung der AfD aussagt und
welche Rolle Stefan Hartungs rechtsextreme Positionen für die Menschen
vor Ort spielen, erklärt Martin Nejezchleba, Redakteur im Politikressort
der ZEIT.
Der Buckelwal Timmy hat in den vergangenen Monaten viele Menschen
beschäftigt. Nachdem das Tier mehrfach in der Ostsee gestrandet war,
scheiterten zahlreiche Rettungsversuche. Nun ist Timmy tot. Sein Kadaver
wurde auf der dänischen Insel Anholt angespült und von Tierärzten und
Walexperten obduziert. Welche Erkenntnisse die Forschenden gewinnen
konnten und ob der Umgang mit dem berühmten Wal am Ende richtig war,
ordnet Dagny Lüdemann, Chefreporterin im Wissensressort der ZEIT, im
Podcast ein.
Und sonst so? Lebende Mikroben in Ötzis Magen.
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Fabian Ritter: Ist es Timmy?
Wal Timmy: In der Ostsee gestrandeter Buckelwal schwimmt los
Toter Wal in der Nordsee: Timmy, mach's gut!
Obduktion von Buckelwal: »Das riecht, als hätte einer drei Wochen nicht
geduscht«
Gestrandeter Buckelwal: Todesursache von Buckelwal nach Obduktion
weiterhin unklar
Walkadaver vor Dänemark: Wird der verweste Kadaver noch offenbaren, wie
der Buckelwal starb?
Wal in der Ostsee: Der Walsturz
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Im Libanon ist es trotz einer erneuerten, von den USA unterstützten
Waffenruhe erneut zu Kämpfen gekommen. Bereits kurz nach der
Vereinbarung wurden Angriffe der Hisbollah auf den Norden Israels und
israelische Luftangriffe im Libanon gemeldet. Die vom Iran unterstützte
Hisbollah-Miliz lehnt die Waffenruhe in der aktuellen Form ab. In einer
Erklärung forderte sie einen umfassenden Waffenstillstand, der auch ein
Ende der israelischen Angriffe und den Rückzug Israels aus dem Süden des
Libanon umfassen müsse. Welche Ziele Israel im Libanon verfolgt,
erläutert ZEIT-Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke.
Im Zuge der Debatte über den neuen Wehrdienst in Deutschland bietet die
Linkspartei Schulungen zur Kriegsdienstverweigerung an. In Gießen nahmen
junge Menschen an einem Training teil, in dem sie lernten, wie Anträge
auf Verweigerung des Wehrdienstes begründet und gestellt werden und wie
sie künftig andere dabei beraten können. Hintergrund ist die politische
Diskussion über die künftige Ausgestaltung des Wehrdienstes. Auch wenn
dieser derzeit freiwillig ist, steigt die Zahl der
Kriegsdienstverweigerungsanträge wieder an. Wer aus Sicht der
Linkspartei das Land im Ernstfall verteidigen soll, erklärt Anastasia
Tikhomirova, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.
Und sonst so? Ein ICE heißt jetzt Knuffingen
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Ole Pflüger
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Libanon: Netanjahu droht die Niederlage
Krieg in Nahost: Israel und Libanon einigen sich auf Umsetzung der
Waffenruhe
Südlibanon: Wie weit wird Israel im Libanon gehen?
Krieg im Nahen Osten: Hisbollah lehnt verlängerte Waffenruhe zwischen
Israel und Libanon ab
Waffenruhe im Nahen Osten: Israel zieht Truppen trotz Waffenruhe vorerst
nicht aus dem Libanon ab
Wehrdienstgesetz: Röwekamp fordert Klarheit zu Auslandsaufenthalten im
neuen Wehrdienst
Die Linke: Die Gewissensoffensive
Bundeswehr: Würden Sie Wehrdienst leisten?
Wehrdienst: Bundestag beschließt neues Wehrdienstgesetz
Bundeswehr: Zahl der Kriegsdienstverweigerer steigt weiter an
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In Montenegro haben sich die Staats- und Regierungschefs der sechs
Westbalkan-Staaten mit Vertretern der Europäischen Union getroffen. Zu
den Teilnehmern des Gipfels in Tivat gehörten auch Bundeskanzler
Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Es ging unter
anderem um die Frage, wie die seit Jahren stockenden
EU-Beitrittsprozesse der Länder wieder beschleunigt werden können. In
der EU wächst das Interesse an einer engeren Zusammenarbeit mit der
Region wieder, auch wegen geopolitischer Spannungen und dem Einfluss
anderer Länder wie Russland oder China. Zu den Westbalkan-Staaten zählen
Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und
Serbien. Alle sechs Länder streben einen EU-Beitritt an, die
Verhandlungen kommen jedoch seit Jahren nur langsam voran. Woran das
liegt und wie viel Vertrauen die Bürgerinnen und Bürger der Länder dabei
noch in die EU haben, erläutert Vedran Džihić, Politikwissenschaftler am
Österreichischen Institut für Internationale Politik.
Außerdem im Update: Mehr als 50.000 Menschen, denen in der NS-Zeit die
deutsche Staatsbürgerschaft entzogen oder vorenthalten wurde, sind seit
2021 wieder eingebürgert worden. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum
mehr als 100.000 Anträge gestellt. Die Möglichkeit zur Einbürgerung war
2021 durch eine Gesetzesänderung erweitert worden.
Und sonst so: Bär öffnet Fenster und flieht
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
EU-Westbalkan-Gipfel: Merz und Macron wollen Westbalkan-Staaten
EU-Beitritt erleichtern
Westbalkanstaaten: Außenminister Wadephul fordert weitere Reformen von
Westbalkanländern
Europäische Union: EU will Beitrittsgespräche mit der Ukraine und Moldau
beginnen
Was jetzt? / EU-Westbalkangipfel: Der Westbalkan zwischen Demokratie und
Autokratie
Westbalkan und die EU: Die Zukunft des westlichen Balkans steht auf dem
Spiel
NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit
Ihrer Familie
Nationalsozialismus: Mehr als 50.000 Opfer von NS-Unrecht seit 2021
eingebürgert
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Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat einen Entwurf für eine
Reform der Pflegeversicherung vorgelegt. Ziel ist es, das
milliardenschwere Defizit der Pflegekassen zu begrenzen und weitere
Beitragserhöhungen zu vermeiden. Geplant sind höhere Einnahmen durch
zusätzliche Beiträge, etwa von Gutverdienenden, Kinderlosen und
Minijobbern. Gleichzeitig sollen die Ausgaben sinken. Dafür sieht der
Entwurf unter anderem strengere Regeln bei der Einstufung von
Pflegebedürftigkeit vor. Ob die Reform das Pflegesystem langfristig
absichern kann, erläutert Tina Groll, Redakteurin im Politikressort der
ZEIT.
Erstmals seit mehreren Jahren nehmen deutsche Unternehmer wieder
offiziell am Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg teil.
Vertreter der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer begründen dies
damit, wirtschaftliche Kontakte nach Russland aufrechterhalten und
deutsche Investitionen im Land schützen zu wollen. Auch eine Delegation
der AfD reist zu dem Forum. Für den russischen Präsidenten Wladimir
Putin ist das Forum eine wichtige Bühne, auf der er heute seine
Grundsatzrede halten wird. Welche Botschaften er dort vermitteln will
und welche Rolle die deutschen Teilnehmer spielen, ordnet Michael
Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ein.
Und sonst so? Premiere für einen KI-Film in New York
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Nina Warken: Alle reden, eine macht was
Pflegereform: Warken will Beitragsbemessungsgrenze bei
Pflegeversicherung anheben
Pflegeversicherung: Warken will Besserverdienende bei Pflegebeiträgen
stärker belasten
Pflegeversicherung: Beamte in die gesetzliche Pflegeversicherung!
Gesundheitsreform: Kassenärzte kritisieren Pläne für
Teilarbeitsunfähigkeit
Pflegereform: Schwesig und DAK kritisieren geplante Pflegereform als
unsozial
Pflege: Das einzige, was explodiert, sind die Pflegekosten
Pflegekosten: Müssen Sie Ihr Zuhause verkaufen, um Ihre Pflege zu
finanzieren?
Collien Fernandes und Christian Ulmen: Herr Ulmen möchte nun doch nicht
Schauspielerin: Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen
Christian Ulmen
Ist das eine Blase? / Deepfake-Videos: »So was kann massiv
imageschädigend sein«
Christian Ulmen: Ein Protagonist postet Bilder seiner Freundin. In
Sex-Chatgruppen
Christian Ulmen: Ulmen bestreitet Vorwürfe seiner Ex-Frau Collien
Fernandes
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Deutschland hat die Wahl für einen nichtständigen Sitz im
UN-Sicherheitsrat verpasst. Die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten
Nationen entschieden sich bei der Abstimmung in New York stattdessen für
die Mitbewerber Österreich und Portugal. Als Gründe galten unter anderem
der späte Einstieg Deutschlands in den Wahlkampf, die Konkurrenz durch
die EU-Partner, sowie Kritik an der deutschen Haltung im Nahostkonflikt.
Es ist das erste Mal, dass eine deutsche Bewerbung für das wichtigste
UN-Gremium scheitert. Was diese Entscheidung nun für Deutschlands Rolle
in der Welt bedeutet, ordnet Lenz Jacobsen, Redakteur im Politischen
Feuilleton, ein.
Im zweiten Jahr seiner Amtszeit stößt US-Präsident Donald Trump auf
wachsenden Widerstand. So hat das US-Repräsentantenhaus symbolisch für
einen Abzug des Militärs aus Kampfhandlungen mit dem Iran gestimmt. Auch
in der Republikanischen Partei gab es Kritik an einem geplanten
Entschädigungsfonds. Warum Donald Trump derzeit an Zustimmung verliert
und was das für seine Zukunft bedeutet, ordnet Paul Middelhoff,
US-Korrespondent der ZEIT ein.
Außerdem im Update: Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass
deutsche Leistungskürzungen für abgelehnte Asylbewerber gegen EU-Recht
verstoßen. Grundlegende Bedarfe wie Kleidung und Haushaltsprodukte
dürfen demnach nicht gestrichen werden. Geklagt hatte ein Asylbewerber
aus Afghanistan, dem zwar Unterkunft, Essen und medizinische Versorgung
gewährt wurden, jedoch keine Mittel für weitere Grundbedürfnisse.
Und sonst so? Künstliche Ostsee-Insel wird versteigert
Moderation und Produktion: Henrik Oerding
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Was jetzt? / UN-Sicherheitsrat: Warum Deutschland wieder einen Sitz im
UN-Sicherheitsrat will
UN-Sicherheitsrat: Wadephul braucht 128 Stimmen im Finish gegen
Österreich
Presseschau zur UN-Wahlniederlage: »Schallende Ohrfeige für die deutsche
Diplomatie«
UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul vor Wahl für Sitz im
UN-Sicherheitsrat optimistisch
UN-Sicherheitsrat: Deutsche Arroganz
Johann Wadephul bei den UN: Das verflixte siebte Mal
Donald Trump: Diesen Widerstand ist er nicht gewohnt
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Die EU-Kommission hat am Mittwoch ein neues Maßnahmenpaket zur digitalen
Souveränität vorgestellt. Hintergrund ist die Sorge, durch
die Abhängigkeit von US-Technologie und digitalen Diensten verwundbar
und erpressbar zu sein. Wie effektiv diese Pläne sind und welche
Herausforderungen dabei bestehen, erläutert Johanna Jürgens, Redakteurin
im Wirtschaftsressort der ZEIT.
Rund um den wichtigsten Krebskongress in Chicago haben Forschende
zuletzt mehrere neue Studien zur Behandlung von
Bauchspeicheldrüsenkrebs, Schwarzem Hautkrebs und Brustkrebs
präsentiert. Besonders bemerkenswert sind die Erkenntnisse bei der
Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebses, weil dieser bislang weitgehend
als unheilbar galt. Was diese Ergebnisse für den Kampf gegen Krebs
bedeuten, erklärt Jan Schweitzer, Redakteur im Gesundheitsressort der
ZEIT.
Und sonst so? Berliner Volksbühne eröffnet neues Freibad.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Digitalstrategie: So will der Bundestag digital unabhängiger werden
Internationaler Strafgerichtshof: Sie machen vor, wie man Trump trotzt
Gipfel zur Digitalen Souveränität: Wenn plötzlich das Microsoft-Konto
von unliebsamen Personen streikt
Beti Hohler: Erst sperrten sie ihre Kreditkarte, dann Amazon, Airbnb und
den Rest
Digitale Infrastruktur: EU will bei Clouddiensten und KI unabhängiger
von USA und China werden
Krebsbehandlung: Wirksamer, verträglicher, individueller
Radiologie: Mit KI den Brustkrebs besser erkennen
Krebs: So können Sie Ihr Krebsrisiko senken
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Die Bundesregierung hat ein Aktionsprogramm für eine stärkere
Kreislaufwirtschaft verabschiedet. Der Zwölf-Punkte-Plan soll bis Ende
2027 umgesetzt werden und zielt darauf ab, Reparatur, Wiederverwendung
und Recycling von Produkten auszubauen. Dafür sind zunächst 260
Millionen Euro vorgesehen. Umweltminister Carsten Schneider (SPD)
betonte, Deutschland sei stark auf importierte Rohstoffe angewiesen.
Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft könne die Abhängigkeit von
internationalen Lieferketten verringern und die Versorgungssicherheit
erhöhen. Was genau geplant ist, erläutert ZEIT-Korrespondentin Petra
Pinzler aus der Hauptstadtredaktion.
Außerdem im Update: Auf der von Russland besetzten Krim und im von
Russland besetzten ukrainischen Gebiet Luhansk kommt es zu Engpässen bei
der Benzinversorgung. Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten
wiederholt Raffinerien und andere Einrichtungen der russischen
Ölindustrie angegriffen. Welche Folgen die Kraftstoffknappheit für die
Bevölkerung hat, erläutert ZEIT-Autor Denis Trubetskoy.
Und sonst so? New Yorker Bürgermeister hebt Schlafenszeit auf
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Was jetzt? / UN-Sicherheitsrat: Warum Deutschland wieder einen Sitz im
UN-Sicherheitsrat will
UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul verspricht starken Einsatz für
Völkerrecht in UN
UN-Sicherheitsrat: Wadephul braucht 128 Stimmen im Finish gegen
Österreich
UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul vor Wahl für Sitz im
UN-Sicherheitsrat optimistisch
Kreislaufwirtschaft: Bundesregierung beschließt Aktionsprogramm für
Kreislaufwirtschaft
Klimaaktivismus: "Recycling wird überschätzt"
Carsten Schneider: "Das sind richtig geile Autos!"
Verteilung von Rohstoffen: Hier liegen die Schätze der modernen Welt
Krim: Kein Frieden ohne die Krim
Friedensplan für die Ukraine: US-Plan sieht Abtretung von Donezk und
Luhansk an Russland vor
Michael Kofman: »Das Kriegsziel der Ukraine ist deutlich leichter zu
erreichen«
Lage in der Ukraine: Landbrücke unter Beschuss
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Deutschland bewirbt sich erneut um einen nichtständigen Sitz im
UN-Sicherheitsrat. Heute stimmen die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten
Nationen in der UN-Generalversammlung darüber ab. Deutschland hatte
bereits sechsmal einen solchen Sitz inne. Bundesaußenminister Johann
Wadephul macht seit Freitag in New York Werbung für die deutsche
Kandidatur. Mit ihm dorthin gereist ist die internationale
Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz. Sie erklärt, warum Deutschland
noch mal in ein Gremium will, das sich in jüngster Zeit eher gegenseitig
blockiert.
Das US-amerikanische KI-Unternehmen Anthropic, das den Chatbot Claude
entwickelt hat, hat erste formale Schritte eingeleitet, um an die Börse
zu gehen. Wie Anthropic mitteilte, wurde ein vertraulicher Antrag für
einen geplanten Börsengang bei der Börsenaufsichtsbehörde (SEC)
eingereicht. Erst vor wenigen Tagen wurde Anthropic mit 965 Milliarden
US-Dollar bewertet – und damit höher als das Konkurrenzunternehmen
OpenAI, das hinter dem Chatbot ChatGPT steht. Was hat Anthropic, das
andere KI-Firmen nicht haben? Das erklärt der Leiter des
ZEIT-Digitalressorts, Jakob von Lindern. Im Podcast spricht Jakob von
einer der größten Wetten der Menschheitsgeschichte.
Und sonst so? Lernen Mücken schneller als Menschen?
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
UN-Sicherheitsrat: Diplomatischer Finalsprint
Thema: Sicherheitsrat der Vereinten Nationen
Johann Wadephul: Außenminister der schwarz-roten Koalition
KI-Unternehmen: Anthropic reicht Unterlagen für US-Börsengang ein
Künstliche Intelligenz: Anthropic wird höher bewertet als OpenAI
KI-Einsatz im Militär: Dafür zieht Anthropic in den KI-Krieg
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Die EU-Staaten wollen Asylverfahren und Abschiebungen in sogenannte
Rückkehrzentren in Drittstaaten auslagern. Das ist Bestandteil einer
Verschärfung weiterer Asylregeln, auf die sich Vertreter des
EU-Parlaments und der Regierungen der Mitgliedsländer am Montag nach
Angaben der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft geeinigt haben. Mit der
Rückführungsverordnung sollen Schutzsuchende, deren Asylanträge
abgelehnt wurden, in diese Zentren außerhalb der EU geschickt werden,
zum Beispiel nach Ruanda oder Usbekistan. Menschenrechtsorganisationen
kritisieren die geplanten Maßnahmen. Wie die Beschlüsse mit der seit
Langem geplanten Reform des gemeinsamen europäischen Asylsystems
GEAS zusammenhängen, erklärt ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner.
Péter Magyar, der ungarische Ministerpräsident, hat am Dienstag
anlässlich seines Amtsantritts Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin
besucht. Der Ungar ist seit 24 Tagen im Amt, Merz nannte ihn einen
Hoffnungsträger und seine Präsidentschaft einen »tiefen Einschnitt in
der Geschichte Ungarns nach dem Ende des Kalten Krieges«. Er traue
Magyar zu, dass er Ungarn zurück in die Mitte Europas führe. Am Freitag
hatte die EU die Freigabe von mehr als 16 Milliarden Euro eingefrorener
Finanzmittel für Ungarn angekündigt. Darüber, was Péter Magyar in seiner
bisher kurzen Amtszeit bereits erreicht hat, spricht der
Auslandsredakteur der ZEIT, Alexander Kauschanski.
Außerdem im Update:
Touristinnen und Touristen, die den Kölner Dom besuchen wollen, müssen
von Juli an zwölf Euro Eintritt bezahlen. Das haben die
Kirchenverantwortlichen mitgeteilt. Das Geld solle die Instandhaltung
der Kirche sicherstellen. Menschen, die einen Gottesdienst besuchen oder
für ein persönliches Gebet in den Dom kommen wollen, müssen weiterhin
keinen Eintritt zahlen.
Und sonst so? Der Vatikan muss sich neue lateinische Wörter ausdenken.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
EU-Asylsystem: Bringt das die Wende?
Migration: EU macht Weg für Abschiebezentren in Drittstaaten frei
Migration in Deutschland: Ist die Migrationskrise wirklich erledigt?
Wahl in Ungarn: Sie spüren die Zukunft
Ungarn nach der Wahl: »Ein Systemwechsel, der mit 1989/90 vergleichbar
ist«
EU-Gelder: EU gibt eingefrorene 16 Milliarden Euro für Ungarn frei
Eintrittsgeld für Kirchen: Besuch des Kölner Doms kostet bald zwölf Euro
Enzyklika »Magnifica Humanitas«: Der Papst gegen die Maschine
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Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) hat am Sonntag gesagt, sie
rechne nicht mehr mit einer schnellen Reform der Ausbildungsförderung
Bafög. Diese werde von den Regierungsfraktionen nicht mehr unterstützt,
die Situation für Studierende in Deutschland sei außerdem sehr
privilegiert. Union und SPD wollten die staatliche Ausbildungsförderung
laut Koalitionsvertrag »in einer großen Novelle« modernisieren. Warum
das über Jahrzehnte bewährte Förderinstrument dringend reformiert werden
sollte und was sie an der aktuellen Debatte stört, erklärt Anna-Lena
Scholz, Co-Chefin des Bildungsressorts der ZEIT.
Erst letzte Woche hat das US-Außenministerium erneut Sanktionen gegen
mehrere Organisationen, Personen und Schiffe erlassen, die das »Rückgrat
des illegalen Ölhandels im Iran bilden«. Laut dem US-Finanzministerium
sollen die Sanktionen »Irans Ölnetzwerk« treffen, das das iranische
Militär unterstützt. Doch die Sanktionen haben das iranische Regime
bisher nicht zu Fall gebracht. Vor der Blockade der Straße von Hormus
konnte es trotz der Sanktionen vor allem nach China große Mengen an
Rohöl verkaufen. Dafür nutzt der Iran eine sogenannte Schattenflotte,
die unter anderem in den Gewässern vor Malaysia operiert. Wie das genau
funktioniert und wie tragfähig dieses Geschäftsmodell unter den
aktuellen Bedingungen noch ist, erklärt Steffen Richter, Redakteur für
internationale Politik bei der ZEIT.
Und sonst so? Spontanes Piano-Solo vor 2.500 Zuschauern
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Studium: Dorothee Bär rechnet mit Aus für Bafög-Reform
Studium: Forschungsministerium will Bafög-Reform zum Wintersemester
umsetzen
Studienfinanzierung: So können Studierende ihr Bafög aufstocken
Öl aus dem Iran: So trickst der Iran bei seinem Ölgeschäft
Straße von Hormus: Die mächtigste Waffe des Regimes
Irankrieg: Chinas Freund ist: China
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