Avsnitt
-
Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Terroranschlag am
Samstagabend auf dem Berliner CSD steht jetzt die Identität der Toten
fest. Demnach kam die 65-jährige Frau aus Polen und war mit ihrer
Tochter auf Berlinbesuch. Die Polizei hatte den mutmaßlichen Täter Abdul
B. am Sonntagabend nach stundenlanger Suche in Berlin-Spandau gestellt
und erschossen. Der 21-Jährige war wegen diverser Gewaltstraftaten
polizeibekannt und galt laut Einschätzungen von Sicherheitsbehörden als
islamistischer Gefährder. Yassin Musharbash aus dem Investigativressort
erklärt, was im Umgang mit dem mutmaßlichen Attentäter schiefgelaufen
ist und wie ein sinnvoller Umgang mit Gefährdern wie ihm aussehen
könnte.
Nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn hatte
Bundeskanzler Friedrich Merz am Freitag verkündet, dass Thorsten Frei
seinen Posten übernehmen soll. Gesundheitsministerin Nina Warken
wechselt dafür an die Spitze des Kanzleramts, CDU-Generalsekretär
Carsten Linnemann wird neuer Gesundheitsminister. Nach einer tagelangen
Hängepartie verkündete Merz heute, dass Steffen Bilger, der frühere
Staatssekretär im Verkehrsressort, Schnieders Nachfolger werden solle.
Ob Bilger der Richtige für den Job ist, schätzt Zacharias Zacharakis aus
dem Wirtschaftsressort ein.
Außerdem im Update: In der spanischen Region Madrid konnten heute die
ersten Menschen in ihre Häuser zurückkehren, die sie wegen andauernder
schwerer Waldbrände verlassen mussten. In Frankreich hat Präsident
Emmanuel Macron derweil eine Krisensitzung wegen der Brände einberufen.
ZEIT-Auslandskorrespondentin Johanna Roth ist vor Ort und berichtet im
Podcast von ihren Eindrücken.
Und sonst so? Tipps, um ein guter Gast zu sein
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Anschlag auf den Berliner CSD: Alle wussten, dass er ein Extremist ist
Christopher Street Day: Was wir über den Anschlag auf den CSD in Berlin
wissen
Anschlag in Berlin: Ein Gefühl wollen sie nicht zulassen: Angst
Kabinettsumbau: Steffen Bilger soll Bundesverkehrsminister werden
Fritz Güntzler: Äußerst ungüntztig
Patrick Schnieder: Warum er, warum jetzt?
Waldbrände in Frankreich und Spanien: Emmanuel Macron beruft wegen
Waldbränden Krisensitzung ein
Waldbrände in Frankreich und Spanien: Feuer in Südeuropa zwingen rund
300.000 Menschen zur Flucht
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Beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist am Abend ein weißer
Transporter in eine Menschenmenge gefahren. Eine Frau wurde dabei
getötet, mindestens 29 weitere Menschen wurden verletzt. Die
Veranstaltung wurde daraufhin abgebrochen. Die Polizei stuft den Vorfall
als mutmaßlichen Anschlag ein. In den vergangenen Jahren wurden zwar
Fortschritte bei der rechtlichen Gleichstellung erzielt, doch
queerfeindliche Straftaten nehmen weiter zu. Wie sicher die queere
Community in Deutschland tatsächlich ist und welche Bedrohungen sie
derzeit erlebt, ordnet ZEIT-Nachrichtenredakteur David Rech ein.
Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt geraten
Spitzenkandidaten ins Visier einer mutmaßlich russischen
Desinformationskampagne. Auf der Plattform X kursieren gefälschte Videos
über die Kandidaten von CDU, SPD, Grünen und Linken. Darin werden frei
erfundene Vorwürfe verbreitet, um das Vertrauen in die Politiker zu
untergraben. Nach Einschätzung des Bundesamts für Verfassungsschutz sind
die Aktivitäten wahrscheinlich Teil der sogenannten
Matrjoschka-Kampagne, die Russland zugerechnet wird. Nach Recherchen der
ZEIT hat die mutmaßlich russische Einflussoperation nun auch Berlin
erreicht. Aktuell sind die Berliner Spitzenkandidaten von CDU, SPD,
Bündnis 90/Die Grünen und Linkspartei betroffen. Welchen Einfluss die
Kampagne auf die Wahl haben könnte, erklärt Christian Fuchs, Redakteur
im Ressort Investigative Recherche und Daten der ZEIT.
Und sonst so? Ente erobert Schwimmbad.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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ZEIT auf WhatsApp.
Weitere Links zur Folge:
Liveblog: CSD Berlin: Abdul B. saß mit weiterem Mann im Tatfahrzeug
Christopher Street Day: Was wir über den Anschlag auf den CSD in Berlin
wissen
Frank-Walter Steinmeier: Politiker verurteilen Anschlag auf Berliner CSD
LGBTQ-Rechte: Der queere Widerstand gegen den Backlash
Abgeordnetenhauswahl Berlin: Desinformationskampagne zu den
Landtagswahlen weitet sich aus
Desinformation und Cyberangriffe: Stimmt das eigentlich, dass Russland
versucht, die Wahl zu beeinflussen?
Landtagswahl Sachsen-Anhalt: Lügengrüße aus Moskau
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Saknas det avsnitt?
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In Südeuropa breiten sich die schweren Waldbrände weiter aus. In beiden
Ländern mussten wegen der Flammen bereits über 200.000 Menschen ihre
Häuser verlassen. Warum die Situation in diesem Jahr besonders
dramatisch ist, wie sich die Brände eindämmen lassen und was sich in
Zukunft ändern muss, erklärt der Feuerökologe und
Waldbrandexperte Alexander Held vom European Forest Institute im
Podcast.
Die Bundesregierung will härter gegen Steuerbetrug vorgehen. Laut einem
neuen Aktionsplan von Finanzminister Lars Klingbeil und Justizministerin
Stefanie Hubig soll Steuerhinterziehung künftig als Verbrechen mit
mindestens einem Jahr Haft und nicht mehr als Vergehen geahndet werden.
Über die geplanten Maßnahmen spricht ZEIT-Wirtschaftsredakteur Marcus
Rohwetter im Podcast. Er erklärt, was Anwälte von dem Vorstoß halten und
ob Deutschland dadurch am Ende wirklich mehr Geld einnehmen könnte.
Und sonst so? Das große Tour-de-France-Finale
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Waldbrände in Südeuropa: »So etwas haben wir noch nie erlebt«
Waldbrände in Frankreich: Feuertornado in der Urlaubsregion
Frankreich und Spanien: Waldbrände in Südwesteuropa zwingen rund 160.000
Menschen zur Flucht
Steuerhinterziehung: 15 Jahre Gefängnis? Das hält echte Kriminelle nicht
ab
Steuerhinterziehung: Hubig und Klingbeil stellen Plan gegen
Steuerhinterziehung vor
Soziale Ungleichheit: Deutschland, eine Dynastie
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In keinem Bundesland ist die Macht für die AfD so greifbar wie in
Sachsen-Anhalt. Die absolute Mehrheit scheint für sie laut Umfragen in
greifbarer Nähe. Es wäre eine Zäsur, ein Wendepunkt in der Geschichte
der Bundesrepublik.
Der Mann, der die AfD in die Staatskanzlei führen soll, heißt Ulrich
Siegmund. Früher beschäftigte er sich beruflich mit Raumbeduftung, heute
ist er das freundliche Gesicht des Rechtspopulismus, der bestgelaunte
AfD-Politiker, den Deutschland je erlebt hat – und womöglich der
erfolgreichste.
Unsere Hosts Lisa Caspari und Robert Pausch haben sich durch viele
Stunden Reden, Podcast-Auftritte, Pressekonferenzen und TikToks von
Ulrich Siegmund gehört. In dieser Folge von Was Jetzt? – Der Wahlkreis
zeichnen sie das Porträt eines Mannes, der peinlich darum bemüht ist,
jede Angriffsfläche zu reduzieren. Der einen neuen Sound in die AfD
bringt, ein anderes Selbstverständnis – und deshalb ebenso erfolgreich
ist wie gefährlich.
Shownotes:
Martin Nejezchleba über Ulrich Siegmund
Robert Pausch über den medialen Umgang mit der AfD
Die fantastische Mehmet-Göker-Dokumentation
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Nach dem Rücktritt von Jens Spahn als Fraktionschef der Union ordnet
Bundeskanzler Friedrich Merz sein Kabinett neu. Der bisherige
CDU-Generalsekretär Casten Linnemann, der nach der letzten
Bundestagswahl noch kein Regierungsmitglied werden wollte, übernimmt das
Gesundheitsministerium. Die Krankenversicherungsreform ist zwar seit
zwei Wochen endgültig beschlossen, doch auf Linnemann wartet direkt die
nächste Aufgabe. Die Pflegereform soll die milliardenschwere
Finanzierungslücke der Pflegeversicherung schließen. Wird ihm das
gelingen? Und welches Kalkül verfolgt Kanzler Merz mit der Neubesetzung?
Das erklärt Ferdinand Otto aus dem Politikressort im Podcast.
Ungarns neuer Premier Péter Magyar strebt nach seinem Wahlsieg im April
2026 einen demokratischen Neustart an. Mit der Zweidrittelmehrheit
seiner Tisza-Partei hat Magyar zwar die nötige Macht für
Verfassungsänderungen, bedient sich für den Umbau jedoch ausgerechnet
dem Machtinstrument seines autokratischen Vorgängers Viktor Orbán. Kann
die Rückkehr zur Demokratie mit den Mitteln des alten Systems gelingen?
Damit hat sich Alexander Kauschanski aus dem Politikressort beschäftigt.
Und sonst so? Wie sollen unsere Euroscheine in Zukunft aussehen?
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Carsten Linnemann: Der Einwechselspieler
Kabinettsumbildung: Nina Warken übernimmt Kanzleramt, Linnemann wohl
Gesundheitsminister
Kabinettsumbildung: So viel Frau war lange nicht in der CDU
Razzia bei Fidesz: Viktor Orbán ruft Anhänger zum Widerstand gegen neue
Regierung auf
Ungarn: Die erste Bewährungsprobe
Staatliche Rundfunksender in Ungarn: Sender entschuldigt sich für Lügen
während Amtszeit von Viktor Orbán
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Nach dem Rücktritt von Jens Spahn stellt Bundeskanzler Friedrich Merz
(CDU) sein Kabinett neu auf. Den Posten von Jens Spahn (CDU) als
Fraktionsvorsitzender soll Thorsten Frei (CDU) übernehmen, der bis dato
Kanzleramtschef war. Als Kanzleramtschefin rückt die bisherige
Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nach. Damit hat erstmals in der
Bundesrepublik eine Frau dieses Amt inne. Als Kandidatin für das Amt des
CDU-Generalsekretärs wird Franziska Hoppermann gehandelt. Tina
Hildebrandt, Co-Ressortleiterin Politik, ordnet ein, was der
Kabinettsumbau für die Frauen und die Arbeit in der Koalition bedeutet.
US-Präsident Donald Trump hat 60 Länder mit neuen Zöllen belegt. Die
Zölle richten sich unter anderem gegen die EU. Trump begründet die neuen
Zölle mit unzureichenden Maßnahmen gegen Zwangsarbeit. Die
EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bezeichnet die Erklärung als »nicht
wirklich stichhaltig«. Was hat es also mit dieser Begründung auf sich?
Johanna Roth ist Auslandskorrespondentin der ZEIT mit Sitz in Brüssel
und kann diese Frage beantworten.
Eine Afghanin hat vor dem Bundesverfassungsgericht erfolgreich gegen den
von der Bundesregierung verhängten Aufnahmestopp von gefährdeten
Afghanen geklagt. Unter der Regierung von Friedrich Merz hat das
Bundesinnenministerium die Zusagen für eine Aufnahme pauschal für
ungültig erklärt. Das Bundesverfassungsgericht urteilte nun, dass der
Entschluss zu willkürlich ist.
Außerdem im Update: Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer der deutschen
Fußball-Nationalmannschaft der Männer. Er folgt damit auf Julian
Nagelsmann, der nach der Niederlage der deutschen Mannschaft im
WM-Sechzehntelfinale zurückgetreten war.
Und sonst so? Eigenes Emoji für die Spreewald-Gurke
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Lena Herrmann
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links:
Jens Spahn: Seine Prüfung
Unionsfraktion: Neuer Schub oder nächster Fehler
Rücktritt von Jens Spahn: Zur Geburt gratuliert, zum Rücktritt gedrängt
Kabinettsumbildung: So viel Frau war lange nicht in der CDU
Kabinettsumbau: Merz ordnet Kabinett neu und kündigt weiteren Umbau an
Welthandel: Donald Trump verhängt neue Zölle gegen 60 Länder
Zölle der USA: Und dafür hat er den Welthandel terrorisiert?
Reaktionen auf US-Zölle: EU und Australien kritisieren neue US-Zölle
Aufnahmeprogramm: Verfassungsgericht fordert Einzelfallprüfung bei
geflüchteten Afghanen
DFB: Jürgen Klopp wird Bundestrainer
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In zahlreichen europäischen Ländern breiten sich Waldbrände weiter aus.
Zur Sicherheit haben Behörden in Frankreich und Spanien Ortschaften und
Campingplätze evakuiert sowie Straßen geschlossen. Seit Anfang des
Jahres bis Mitte Juli haben Feuer in Frankreich rund 42.000 Hektar und
in Spanien rund 125.000 Hektar Wald verbrannt. Die beiden Länder hatten
mit mehreren Hitzewellen zu kämpfen, die Waldbrände begünstigten und die
Löscharbeiten stark erschwerten. Die globale Erderwärmung verstärkt
diese lang anhaltenden Hitzewellen. Mehr zur aktuellen Lage in
Frankreich und wie das Land langfristig mit dem Extrem umgehen will,
berichtet Annika Joeres, Autorin für die ZEIT in Frankreich.
Die EU hat weitere Sanktionen gegen Russland beschlossen. Damit verhängt
sie zum 21. Mal Strafmaßnahmen als Reaktion auf Russlands Krieg gegen
die Ukraine. Über die neuen Sanktionen hatten die EU-Staaten wochenlang
verhandelt. Denn je länger der Krieg dauert, desto schwieriger wird die
Suche nach Sanktionen, die zwar Russland treffen, sich aber nur gering
auf Mitglieds- und Drittstaaten auswirken. Was das neue Sanktionspaket
über die Stimmung zwischen den EU-Staaten verrät, erklärt Johanna Roth,
Auslandskorrespondentin der ZEIT in Brüssel.
Und sonst so? Pfirsich-Eistee von Aldi: Nostalgie im Tetra Pak
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lisa Pausch und Lena Herrmann
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links:
Hitzewelle: Waldbrände in Spanien und Frankreich dehnen sich aus
Mecklenburg-Vorpommern: Brand im Müritz-Nationalpark gelöscht
Spanien: Waldbrand nördlich von Madrid zerstört mehr als 13.000 Hektar
Russische Schattenflotte in der Ostsee: Das schwarze Geschäft russischer
Öltanker
EU-Sanktionen gegen Russland: EU verhängt neue Sanktionen gegen Russland
Ukrainekrieg: EU verlängert Sanktionen gegen Russland um zwölf Monate
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Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat ein Atomabkommen mit
Saudi-Arabien unterzeichnet. Es ermöglicht US-Unternehmen,
Nukleartechnologie für den Aufbau eines saudischen Atomenergieprogramms
zu liefern. Nach ersten Angaben sah das Abkommen nur wenige
Einschränkungen vor. Später stellte Trump zusätzliche Bedingungen in
Aussicht. Demnach soll Saudi-Arabien dem sogenannten Abraham-Abkommen
beitreten und die Beziehungen zu Israel normalisieren. Das Abkommen
sorgt international für Kritik, da Saudi-Arabien und der Iran regionale
Rivalen sind. Was genau in dem Vertrag steht und was er für die Region
bedeutet, erklärt ZEIT-Redakteurin Lea Frehse.
Die EU-Kommission hat gegen Google eine Strafe von 890 Millionen Euro
verhängt. Der US-Konzern soll mit seiner Suchmaschine und dem
App-Marktplatz Google Play gegen europäische Wettbewerbsregeln verstoßen
haben. Konkret wirft die EU Google vor, eigene Dienste in den
Suchergebnissen bevorzugt darzustellen und Konkurrenten dadurch zu
benachteiligen. EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera erklärte, die
besten Produkte sollten sich durchsetzen, weil sie besser seien, und
nicht, weil sie dem Unternehmen gehörten, das die Suchmaschine betreibe.
Neben der Geldstrafe muss Google seine Dienste anpassen.
Außerdem im Update: Norwegens Fußballverband will im Fall des
US-Nationalspielers Folarin Balogun eine Beschwerde bei der Fifa
einreichen. Hintergrund ist die aufgehobene Rotsperre des Stürmers
während der Fußball-WM. Balogun durfte trotz einer Roten Karte im
Achtelfinale gegen Belgien antreten.
Und sonst so: Ein Dorf zum Preis einer Stadtwohnung
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Trumps Irankrieg: Ein »Scharmützel«, das außer Kontrolle gerät
Atomdeal mit Saudi-Arabien: Bombe im Business-Gewand
Atomabkommen mit Saudi-Arabien: Trump knüpft Atomabkommen mit
Saudi-Arabien an Annäherung zu Israel
Irankrieg: Trump droht mit Angriffen auf Brücken und Kraftwerke
Finanzierung des Iran: Wo bekommt der Iran noch sein Geld her?
Naher Osten: USA unterzeichnen Atomabkommen mit Saudi-Arabien
EU-Strafe gegen Google: Eine milliardenschwere Machtdemonstration
Google: EU verhängt 890 Millionen Euro Strafe gegen Google
EU-Kommission gegen Google: EU-Kommission stärkt Konkurrenten gegenüber
Google
Teresa Ribera: »Wir müssen diese verdammte Angst überwinden«
Folarin Balogun: Norwegens Fußballverband will Beschwerde in
Balogun-Fall einreichen
Donald Trump und Gianni Infantino: Zwei Männer, vereint im selben
Beutereflex
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Tausende Anhänger der sogenannten Kakerlaken-Bewegung haben sich am
Montag zu Protesten in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi versammelt, um
den Rücktritt des Bildungsministers zu fordern. Dabei ist die Polizei
mit Gewalt gegen die Regierungskritiker vorgegangen. Einsatzkräfte
hätten Tränengas und Schlagstöcke eingesetzt, um Tausende
Demonstrierende an einem geplanten Marsch zum Parlamentsgebäude zu
hindern, berichteten der Sender NDTV und andere indische Medien. Die
Cockroach Janta Party (CJP) entstand im Mai als Reaktion auf Äußerungen
des Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofs Indiens, der arbeitslose
junge Menschen als »Kakerlaken« bezeichnet hatte. Warum sie den
Rücktritt des indischen Bildungsministers fordern und ob die Bewegung
noch viel größer werden könnte, erklärt ZEIT-Auslandsredakteurin Fiona
Weber-Steinhaus.
Am Freitag wurde in Shanghai das open-source-basierte, also kostenfrei
nutzbare, KI-Modell Kimi K3 vorgestellt. Es wurde von dem chinesischen
Start-up Moonshot AI entwickelt und kann technisch mit den führenden
US-Modellen mithalten. Der Ansturm auf das Modell war in den ersten 24
Stunden nach Erscheinen so enorm, dass Moonshot AI die Abos stoppen
musste, weil die Rechenleistung nicht ausreichte. Die kostenfreie
Nutzbarkeit fördert die Verbreitung in den Ländern des Globalen Südens.
Ob China in Sachen KI nun die Führung übernimmt und wie sich Kimi K3 von
US-Modellen unterscheidet, ordnet die Digital-Ressortleiterin der ZEIT,
Lisa Hegemann, ein.
Und sonst so? Diddl-Comeback 2.0
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lisa Pausch und Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Proteste in Neu-Delhi: Indische Polizei geht mit Gewalt gegen junge
Demonstranten vor
Indien: Tausende Anhänger der »Kakerlaken«-Bewegung protestieren in
Neu-Delhi
Indien: Im weltpolitischen Abseits
KI-Konferenz in Shanghai: Wie die KI-Welt in zwei Blöcke zerfällt
Suresh Venkatasubramanian: »Europa kann digital souverän werden – aber
es braucht Ausdauer«
KI und Kinder: »KI ist mächtig wie eine Motorsäge«
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Kanzleramtschef Thorsten Frei von der CDU soll neuer Vorsitzender der
Unionsfraktion im Bundestag werden. Darauf haben sich CDU-Chef Friedrich
Merz und CSU-Chef Markus Söder laut Medienberichten verständigt. Die
Fraktion muss Frei noch wählen. Wer könnte auf Frei an der Spitze des
Kanzleramts folgen? Seine Einschätzung dazu teilt der Redakteur im
Politikressort der ZEIT, Ferdinand Otto.
Frankreich hat als erstes EU-Land ein Verbot sozialer Medien für Kinder
unter 15 Jahren beschlossen. Bei der Umsetzung des Gesetzes sind jedoch
noch Fragen offen. ZEIT-Journalistin Annika Joeres ordnet ein, ob
Frankreich mit diesem Verbot zum Vorbild für andere EU-Staaten werden
könnte.
Außerdem im Update:
Der US-Konzern OpenAI hat die Verantwortung für einen KI-gesteuerten
Cyberangriff auf die Systeme einer anderen KI-Firma übernommen. Was über
den Vorfall bekannt ist und welche Fragen er aufwirft, erklärt die
KI-Expertin der ZEIT, Eva Wolfangel.
In München haben Hinterbliebene sowie Politikerinnen und Politiker an
die neun Menschen erinnert, die vor zehn Jahren bei dem rassistischen
Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum getötet wurden. Auch in Norwegen
wurde der Opfer rechten Terrors gedacht: Vor 15 Jahren tötete der
Rechtsextremist Anders Behring Breivik 77 Menschen in Oslo und auf der
Insel Utøya.
Und sonst so? Imax-Odyssee für »Die Odyssee«
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Nachfolger von Jens Spahn: Thorsten Frei soll Unionsfraktionschef werden
Unionsfraktion: Neuer Schub oder nächster Fehler
Kabinettsumbau: Wer auf Jens Spahn folgen könnte
Soziale Medien: Frankreich beschließt Social-Media-Verbot für unter
15-Jährige
Social-Media-Verbot in Australien: Kommt die unbeschwerte Kindheit
zurück?
Mindestalter für Social Media: Braucht es ein Social-Media-Verbot für
Kinder?
Künstliche Intelligenz: OpenAI übernimmt Verantwortung für
KI-gesteuerten Cyberangriff
OEZ-Anschlag in München: Es geht ums richtige Erinnern
OEZ-Anschlag: Gegen die Stille
Anschläge in Norwegen 2011: Das Trauma von der eigenen Insel
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Seitdem öffentlich wurde, dass Jens Spahn und sein Mann mithilfe einer
Leihmutterschaft in den USA ein Kind bekommen haben, wird in Deutschland
wieder über Leihmutterschaft und Fortpflanzungsmedizin debattiert.
Während die CDU die Leihmutterschaft weiterhin ablehnt, wollen der
Deutsche Ethikrat und die Grünen das Thema neu diskutieren. Befürworter
einer Reform verweisen auf den unerfüllten Kinderwunsch vieler Paare.
Kritiker warnen hingegen vor der Gefahr der Ausbeutung von Frauen.
Parallel rückt auch die Eizellspende wieder in den Fokus, die in
Deutschland ebenfalls verboten ist. Ob die schwarz-rote Bundesregierung
das Embryonenschutzgesetz nun reformieren könnte, ordnet Kaja Klapsa,
Politikredakteurin der ZEIT, ein.
US-Präsident Donald Trump setzt weiter auf Zölle als politisches und
wirtschaftliches Druckmittel. Zuletzt kündigte seine Regierung neue
Abgaben gegen Kanada und Brasilien an, auch die Europäische Union könnte
erneut betroffen sein. Gleichzeitig laufen bestehende Zölle auf viele
Importe aus, nachdem der oberste US-Gerichtshof frühere Maßnahmen für
ungültig erklärt hatte. Trump hatte seine Zollpolitik mit dem Schutz der
amerikanischen Industrie und zusätzlichen Einnahmen für den
Staatshaushalt begründet. Wie viel Geld die Zölle tatsächlich
eingebracht haben und welche Folgen die neuen Abgaben haben könnten,
erklärt Heike Buchter, Finanzkorrespondentin der ZEIT.
Und sonst so? Gärtner findet fast 70 Jahre alte Flaschenpost am Rhein.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Imre Balzer
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Weitere Links zur Folge:
Frauke Brosius-Gersdorf: »Wer Frauen als ›Brutkästen‹ bezeichnet, will
nicht diskutieren«
Leihmutterschaft: Es ging nicht nur um Doppelmoral
Leihmutterschaft: Hier ist die Privatsache ein Politikum
Leihmutterschaft in Deutschland: Wie Leihmutterschaft in Deutschland
geregelt ist
Was jetzt? / Jens Spahn: Warum gerade die Leihmutterschaft Spahn das Amt
kostet
Leihmutterschaft: CDU will an Verbot für Leihmutterschaft festhalten
Leihmutterschaft: Ethikratsvorsitzender fordert offene Debatte über
Leihmutterschaft
Leihmutterschaft: Prien hält Kurswechsel der CDU bei Leihmutterschaft
für abwegig
Unerfüllter Kinderwunsch: »Manchmal wollen die Paare belogen werden, so
hart das klingt«
Familienrecht: Das Familienrecht ist genauso scheinheilig wie Jens Spahn
Eizellspende: Mit den Eizellen einer 19-Jährigen
Zölle der USA: Und dafür hat er den Welthandel terrorisiert?
Donald Trump: Trump droht Kanada wegen Luftverschmutzung durch
Waldbrände mit Zöllen
Waldbrände: Waldbrandrauch aus Kanada vernebelt New York und Chicago
Zölle: USA kündigen Importzölle für Brasilien an
USA: Oberster Gerichtshof der USA stoppt Großteil von Donald Trumps
Zöllen
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In mehreren italienischen Städten ist es zu Protesten und teils zu
Zusammenstößen gekommen. Auslöser war der gewaltsame Tod eines
42-jährigen Mannes während eines Polizeieinsatzes am Sonntag in Bologna.
Abderrahim Fakir starb mit auf dem Rücken gefesselten Händen auf einer
Straße, wo er von zwei Polizisten auf den Boden gedrückt wurde und um
Hilfe rief. Das zeigt ein Video, in dem auch zu sehen ist, dass die
Beamten erst nach mehreren Minuten von ihm abließen, als er sich bereits
nicht mehr bewegte. Wie groß die Parallelen zu der Ermordung George
Floyds sind und ob Italien ein Problem mit rassistischer Polizeigewalt
hat, ordnet ZEIT-Autorin Almut Siefert ein.
2025 gab es über 20.000 registrierte Fälle sexualisierter Gewalt
gegen Kinder und Jugendliche in Deutschland. Das zeigt das Lagebild
»Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen« des
Bundeskriminalamts (BKA), das Bundesinnenminister Alexander Dobrindt
(CSU) am Dienstag in Berlin vorgestellt hat. 2025 wurden mit 17.126
Fällen der sexualisierten Gewalt gegen Kinder und 1.239 an Jugendlichen
nicht nur mehr festgestellt als 2024, sondern auch mehr als im
Fünfjahresdurchschnitt. Woran dieser Anstieg liegt, erklärt Livia Sarai
Lergenmüller, Redakteurin im Familienressort der ZEIT.
Außerdem im Update:
Der 45-Jährige, der vor rund drei Wochen sechs Menschen in einer
Jugendhilfeeinrichtung in Stade getötet haben soll, hat sich im
Gefängnis suizidiert. Das teilte das niedersächsische Justizministerium
mit. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen aktuell nicht vor.
Und sonst so? Brillentrends
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Mira Schrems
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Menschen, die Suizidgedanken haben, finden bei der Telefonseelsorge
unter www.telefonseelsorge.de oder bei den kostenlosen Hotlines 0800 111
0 111 und 0800 111 0 222 rund um die Uhr Hilfe.
Weitere Links zur Folge:
Italien: Zusammenstöße bei Protesten nach tödlichem Polizeieinsatz
Italien: 42-Jähriger stirbt bei Polizeieinsatz in Bologna
Black Lives Matter: Eine Polizei, die ihre Bürger vor laufenden Kameras
umbringt
Bundeskriminalamt: Mehr als 20.000 minderjährige Opfer sexuellen
Missbrauchs gezählt
Sexualisierte Gewalt gegen Kinder: Jede fünfte Frau wurde als
Minderjährige Opfer sexualisierter Gewalt
Stade: Verdächtiger von Stade begeht Suizid
Angriff in Stade: Gegen Verdächtigen von Stade liegt Haftbefehl in der
Türkei vor
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Noch ist nicht klar, wer neuer Fraktionsvorsitzender der Union wird.
Gehandelt werden unter anderem: Thorsten Frei, Kanzleramtschef (CDU),
Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Gesundheitsministerin Nina
Warken (CDU). Alle drei würden einen Ministerposten frei machen – und
damit einen Umbau des Kabinetts anstoßen. Spahn war am 18. Juli von dem
Amt zurückgetreten. Grund war die Kritik an ihm, nachdem bekannt
geworden war, dass er über eine Leihmutter in den USA Vater geworden
ist. Als Fraktionschef im Bundestag war Spahn der wichtigste Mann im
Machtgefüge der Union unterhalb der Kanzlerebene. Der Fraktionsvorsitz
der Union wird traditionell mit dem CSU-Chef abgestimmt, das letzte Wort
hatte der Bundeskanzler. Wer auf Spahn folgt und welche
Herausforderungen auf den neuen Fraktionsvorsitzenden zukommen, erklärt
Ferdinand Otto, Redakteur im Politikressort der ZEIT.
Pflege im Heim kostet inzwischen im Schnitt 3.364 Euro im Monat, die die
Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem ersten Aufenthaltsjahr anteilig
selbst zahlen müssen. Das sind monatlich 256 Euro mehr als 2025, und die
geplante Pflegereform sieht vor, die Leistungen der gesetzlichen
Pflegeversicherung drastisch zu kürzen. Eine private Zusatzversicherung
für die Pflege kann sinnvoll sein, wenn die eigene Rente, das Vermögen
und die Leistungen der Pflegekasse eine mögliche Lücke nicht schließen
würden. Für wen lohnt es sich, eine private Pflegezusatzversicherung
abzuschließen? Dazu hat die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Tina Groll
recherchiert.
Und sonst so? WM-Babys
Transparenzhinweis: Wir haben wegen eines Fehlers im Newsblock eine
Nachricht aus der Folge entfernt.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lisa Pausch und Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Nachfolge von Jens Spahn: Besser ohne ihn?
Rücktritt von Jens Spahn: Zur Geburt gratuliert, zum Rücktritt gedrängt
Jens Spahn: Warum gerade die Leihmutterschaft Spahn das Amt kostet
Private Pflegezusatzversicherung: Wie sinnvoll ist eine private
Pflegezusatzversicherung?
Pflegereform: Ein harter Schlag für die alternde Gesellschaft
Pflege: Das würde die Pflegereform für Sie bedeuten
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Nach dem Rücktritt von Keir Starmer wird Andy Burnham britischer
Premierminister. Mit einem Reformpaket will er die Regionen stärken, das
Wirtschaftswachstum außerhalb Londons fördern und die
Lebenshaltungskosten senken. Was ihn von Starmer unterscheidet und vor
welchen Herausforderungen er steht, erläutert ZEIT-Korrespondent Jochen
Bittner.
Millionen Beschäftigten in Deutschland könnte im Alter eine Rente auf
oder unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze drohen. Rund 39 Prozent der
Vollzeitbeschäftigten verdienen derzeit weniger als die dafür nötigen
3.771 Euro brutto im Monat, in Ostdeutschland mehr als die Hälfte, wie
aus einer Abfrage aus der Linkspartei hervorgeht. Ob tatsächlich
Millionen Menschen von Altersarmut bedroht sind, erklärt David
Gutensohn, stellvertretender Leiter des Arbeitsressorts der ZEIT.
Außerdem im Update: Die EU-Kommission hat gegen den chinesischen
Onlinehändler AliExpress eine Geldstrafe von 550 Millionen Euro
verhängt. Nach Angaben der Behörde wurden gefälschte Kleidung,
unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetikprodukte nicht konsequent
genug von der Plattform entfernt.
Und sonst so: Deutsche löschen am meisten Google-Bewertungen
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Was jetzt? / Rücktritt von Keir Starmer: Wer folgt auf Keir Starmer?
Andy Burnham: Der König des Nordens
Rücktritt von Keir Starmer: Starmer geht, Labours Probleme bleiben
Rücktritt von Keir Starmer: Und jetzt der Siebte
Armut im Alter: Linke warnt vor Armutsrente für Millionen Beschäftigte
in Deutschland
Achim Truger: »Es gibt keinen Grund, ausgerechnet bei Pflege und Rente
zu kürzen«
Altersarmut: 2025 war jede fünfte Person im Rentenalter armutsgefährdet
Altersarmut: Immer mehr alte Menschen sind von Armut betroffen
Rentenvorschläge: Diese Rentenreform ist eine verpasste Chance
Pläne gegen Altersarmut: Abschreckende Hürden, 22 Formularseiten und
hohe Dunkelziffer
AliExpress: EU verhängt 550-Millionen-Euro-Strafe gegen Onlinehändler
AliExpress
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Trotz noch immer laufender Friedensverhandlungen setzen die USA und der
Iran ihre gegenseitigen Angriffe fort. Aber obwohl Krieg herrscht und
Sanktionen die Wirtschaft beuteln, ist das Regime weiterhin aktiv, ein
Zusammenbruch ist nicht abzusehen. Die Armee kann weiter kämpfen und dem
US-Militär mit asymmetrischer Kriegsführung sogar Verluste zufügen. Wie
das iranische Regime den Krieg trotz internationaler Sanktionen
finanziert, wofür die Einnahmen verwendet werden und wie lange das Land
die wirtschaftliche Belastung noch tragen kann, erläutert ZEIT-Volontär
Omid Rezaee im Podcast.
Der versuchte Sturz des Naziregimes durch Widerstandskämpfer rund um
Claus Schenk Graf von Stauffenberg liegt bereits 82 Jahre zurück. Am 20.
Juli 1944 versuchte die Gruppe, mit einer Bombe den Diktator Adolf
Hitler zu töten. Aber der Versuch misslang. Die Familien der
Widerstandskämpfer wurden in Sippenhaft genommen, die Kinder in Heime
gesteckt. Jana Gioia Baurmann aus dem Ressort X der ZEIT hat mit drei
noch lebenden Kindern gesprochen. Alfred, Christa und Liselotte, heute
zwischen 87 und 94 Jahre alt, sind die Kinder von Cäsar von Hofacker,
einem an der Widerstandsaktion beteiligten Oberstleutnant der Wehrmacht.
Was sie erlebt haben und wieso die Nazis so hart gegen die Familien
vorgingen, erzählt Baurmann im Podcast.
Und sonst so? Ein Exoplanet mit Atmosphäre – wohnen dort Aliens?
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Mitarbeit: Susanne Hehr, Benjamin Probst
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CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn ist von seinem Amt zurückgetreten.
Auslöser war die Geburt seines Kindes durch eine Leihmutter in den USA.
Kritiker warfen Spahn vor, privat eine Möglichkeit genutzt zu haben, die
er politisch bislang nicht unterstützt hatte. Der Rücktritt folgt auf
mehrere Kontroversen während seiner politischen Laufbahn, darunter die
Diskussion um die Maskenbeschaffung in der Coronapandemie und die
gescheiterte Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin.
Warum ausgerechnet die Debatte um die Leihmutterschaft nun zum
entscheidenden Auslöser für seinen Rücktritt wurde, erklärt Nils
Markwardt, aus dem Ressort Politisches Feuilleton der ZEIT.
Mit dem Finale zwischen Spanien und Titelverteidiger Argentinien endet
die Fußballweltmeisterschaft 2026. Anpfiff ist um 21 Uhr (MESZ) im
New-York-New-Jersey-Stadion in East Rutherford. Spanien hat es nach dem
Vorrundenaus bei der WM 2022 ins Endspiel geschafft und trifft dort auf
den amtierenden Weltmeister. Nach der Partie werden US-Präsident Donald
Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino den WM-Pokal überreichen. Wie
das Finale ausgehen könnte und welche Bilanz sich nach fünf Wochen
Weltmeisterschaft ziehen lässt, ordnet Oliver Fritsch aus der
Sportredaktion der ZEIT ein.
Und sonst so? Eine Lederjacke für eine Million Dollar
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Leihmutter-Affäre: Jens Spahn tritt als Unionsfraktionschef zurück
Was jetzt? / Leihmutterschaft in den USA: Wenn das Private politisch
wird
Familienrecht: Das Familienrecht ist genauso scheinheilig wie Jens Spahn
Leihmutterschaft: Hier ist die Privatsache ein Politikum
Leihmutterschaft in Deutschland: Wie Leihmutterschaft in Deutschland
geregelt ist
Leihmutterschaft: Felix Banaszak wirft Jens Spahn mangelnde Integrität
vor
Jens Spahn: Warum macht er immer wieder denselben Fehler?
Liveblog: Fußball-WM: Brasiliens Menschenrechtsrat beklagt Rassismus bei
WM
Fußballweltmeisterschaft 2026: Livechat: Was bleibt von dieser WM?
WM 2026: Lionel Messi kann alles – außer Elfmeter
Infantino-Skandal: Der US-Präsident kann die WM nicht gewinnen, also
tritt er sie kaputt
Joseph Weiler: »Die Fifa ist eine hässliche Organisation«
Fußball-WM 2026: »Es ist das perfekte Finale«
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Mitte Mai bestätigt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen
Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo. Wieder einmal: Seit
dem ersten bekannten Ausbruch 1976 ist das oft tödliche Virus allein im
Kongo bereits 16-mal ausgebrochen. Es springt von Wildtieren auf
Menschen über, bevor es sich unter ihnen weiterverbreitet. Doch warum
passiert das immer öfter?
Der deutsche Anthropologe Sung-Joon Park vom Bernhard-Nocht-Institut in
Hamburg will genau das herausfinden. Im Mai reist er in das Epizentrum
des aktuellen Ausbruchs: nach Mongbwalu in der Provinz Ituri, eine
Goldgräberstadt mit rund 150.000 Einwohnern. Hierher kommen junge
Menschen unterschiedlichster Ethnien, um in den Minen nach Gold und
ihrem Glück zu suchen.
Park hat eine Mission: Patient null finden, den ersten Infizierten. Denn
wer weiß, wer sich zuerst angesteckt hat, kann möglicherweise
nachvollziehen, wie das Virus vom Tier auf den Menschen übergesprungen
ist. Die Hoffnung: solche Ausbrüche in Zukunft zu verhindern. Auf seiner
Suche stößt Park immer wieder auf verlassene Krankenstationen. Er
durchforstet Patientenregister und recherchiert auf Friedhöfen. Dabei
begegnet ihm auch ein tiefes Misstrauen der Bevölkerung gegenüber
Hilfsorganisationen und den weißen Helfenden.
Eine Spur führt Park schließlich zu einem jungen Goldgräber. Doch war er
wirklich der Erste?
Für die ZEIT hat Sung-Joon Park unterwegs Tagebuch geführt. In diesem
Was Jetzt?-Spezial spricht er mit Imre Balzer über seine Recherche – und
die Suche nach Patient null.
Skript und Moderation: Imre Balzer
Recherche: Lisa Pausch und Jonas Lüth
Schnitt und Produktion: Markus Gläser
Redaktion:Ole Pflüger
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Diese Recherche ist auch als Text erschienen, Sie finden ihn hier.
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Die Musiker Danger Dan und Igor Levit werfen dem ZDF vor, ihre Meinungs-
und Kunstfreiheit eingeschränkt zu haben. Der Sender hatte einen
geplanten Auftritt der beiden in der Kabarettsendung „Die Anstalt“
kurzfristig abgesagt. Nach Angaben der Musiker wollten sie dort ihr
antifaschistisches Lied „Keine Angst“ präsentieren. Eine schriftliche
Begründung für die Ausladung hätten sie nicht erhalten. Das ZDF erklärte
hingegen, der Text könne als Aufruf zu Gewalt verstanden werden, und
kündigte an, sich zu einem späteren Zeitpunkt journalistisch mit dem
Lied auseinanderzusetzen. Das Team von „Die Anstalt“ kritisierte die
Entscheidung und bezeichnete sie als „mutlos“. Danger Dan und Igor Levit
kündigten an, das Lied dennoch öffentlich aufzuführen. Wie die
Entscheidung des ZDF zu bewerten ist und warum das Lied „Keine Angst“
umstritten ist, erläutert ZEIT-Autor Jens Balzer.
Die Bundesregierung plant eine umfassende Reform der deutschen
Nachrichtendienste. Ein fast 700 Seiten langer Gesetzentwurf sieht vor,
dem Bundesnachrichtendienst (BND) und dem Verfassungsschutz deutlich
mehr Befugnisse zu geben. Geplant sind unter anderem neue Möglichkeiten
für Cyberangriffe, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, biometrische
Auswertungen und eine stärkere Überwachung von Kommunikationsdaten. Der
BND soll künftig unter bestimmten Bedingungen auch IT-Systeme angreifen
und digitale Angriffe abwehren können. Die Reform soll ab Herbst im
Bundestag beraten werden. Befürworter sehen darin eine Anpassung an neue
Bedrohungen, Kritiker warnen vor möglichen Eingriffen in die
Bürgerrechte. Was die Bundesregierung konkret plant und wie stark die
Reform die Rechte der Bürger tatsächlich einschränken könnte, ordnet
Holger Stark, Leiter im Ressort Investigative Recherche und Daten der
ZEIT, ein.
Und sonst so? Die unterschätzte Intelligenz der Taube
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
ZDF: Danger Dan und Igor Levit werfen ZDF Eingriff in die Kunstfreiheit
vor
»Keine Angst«: Danger Dan bestreitet Aufruf zu Gewalt nach
Auftrittsabsage durchs ZDF
Danger Dan und das ZDF: Hier wird etwas übertrieben
Nachrichtendienst: Verfassungsschutzpräsident fordert mehr Befugnisse
für seine Behörde
Überwachung von Journalisten: Darf der BND Journalisten hacken?
Kanzleramtsminister Thorsten Frei: »Null Komma null Anknüpfungspunkte«
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Die Kritik an Unionsfraktionschef Jens Spahn hält nach der Bekanntgabe
seiner Vaterschaft durch eine Leihmutter in den USA an. Politiker von
Grünen, Linken und FDP werfen Spahn vor, dass seine persönliche
Entscheidung im Widerspruch zu seiner bisherigen politischen Haltung
steht. Sie verweisen darauf, dass er sich in der Vergangenheit gegen
eine Lockerung des Verbots der Leihmutterschaft in Deutschland
ausgesprochen hatte, und fordern eine Erklärung. Auch aus der Union
kommt Kritik. Wie Spahns persönliche Entscheidung mit seiner früheren
politischen Haltung vereinbar ist, erklärt Tina Hildebrandt,
Chefkorrespondentin der ZEIT.
Im AfD-Landesverband Nordrhein-Westfalen gibt es Streit über die
Aufstellung der Landesliste für die Landtagswahl 2027. Der
Landesparteitag in Marl wurde heute fortgesetzt, obwohl die Bundesspitze
um Alice Weidel und Tino Chrupalla zuvor in einem Schreiben den Abbruch
der Versammlung gefordert hatte. Der Bundesvorstand sieht mögliche
Verstöße gegen Wahlgrundsätze bei der bisherigen Kandidatenaufstellung.
Der NRW-Landesverband hält dagegen an der Fortsetzung des Parteitags
fest. Christian Parth, Redakteur im Politikressort, ordnet den Streit
ein.
Außerdem im Update: Das Oberlandesgericht Dresden hat die
NSU-Unterstützerin Susann E. zu zwei Jahren Haft auf Bewährung
verurteilt. Das Gericht sprach sie der Unterstützung einer
terroristischen Vereinigung in drei Fällen sowie der Beihilfe zu einer
schweren räuberischen Erpressung mit Waffen schuldig.
Und sonst so: Titanwurz-Knolle geklaut
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald und Constanze Kainz
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Jens Spahn: Warum macht er immer wieder denselben Fehler?
Jens Spahn: Kritik an Jens Spahn hält nach Familienzuwachs durch
Leihmutter an
Leihmutterschaft: Hier ist die Privatsache ein Politikum
Leihmutterschaft: Felix Banaszak wift Jens Spahn mangelnde Integrität
vor
Ingenieur in den USA: »Für die Leihmutterschaft haben wir 150.000 Euro
gezahlt«
Leihmutterschaft: Kritik aus Politik und Kirche an Jens Spahn wegen
Leihmutter
AfD Nordrhein-Westfalen: AfD-Bundesspitze fordert Wahlwiederholung
AfD Nordrhein-Westfalen: AfD-Landeschef wirft Weidel »Antifa«-Auswüchse
vor
Wahllisten abgelehnt: AfD nicht zur Bürgerschaftswahl in Bremen
zugelassen
AfD Nordrhein-Westfalen: AfD in NRW setzt Wahlversammlung trotz Kritik
von Bundesspitze fort
NSU-Unterstützerin: NSU-Unterstützerin Susann E. zu zwei Jahren Haft
verurteilt
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Der Labour-Politiker Andy Burnham will zum Chef seiner Partei und damit
letztlich zum neuen britischen Premierminister gewählt werden. Bis vor
Kurzem war er noch Bürgermeister der Metropolregion Manchester. Nun soll
er den noch amtierenden Premier Keir Starmer ablösen. Aber hat Burnham
dafür eine ausreichende Mehrheit in seiner Partei? Jochen Bittner,
Auslandskorrespondent in London für DIE ZEIT, ordnet seine Chancen ein.
Die EU möchte den Emissionshandel reformieren. Ziel ist es, die
Klimaziele zu halten, ohne die Industrie zu überlasten. Die zeigt sich
nämlich unter Druck: Knapp 40 Konzerne, darunter BASF und Thyssenkrupp,
befürchten, dass durch das Auslaufen der bisher kostenlosen
CO₂-Zertifikate ihre Kosten stark steigen könnten. Die Unternehmen haben
vor Werksschließungen und Abwanderung gewarnt. Während die Industrie
Entlastungen fordert, warnen Umweltschützer vor einem Aufweichen der
Klimaziele. Wie die EU den Emissionshandel reformieren möchte, das weiß
Ricarda Richter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Pilot schreibt »I’m bored« in den Himmel
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Christina Felschen und Lena Herrmann
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Weitere Links:
Großbritannien: Andy Burnham kündigt bei Wahl »größte Umverteilung der
Macht« an
Andy Burnham: Der König des Nordens
Rücktritt von Keir Starmer: Und jetzt der Siebte
Nigel Farage: Er tritt zurück – und gleich wieder an
EU-Emissionshandel: Was nützt der europäische Klimaschutz?
Klimawandel und Finanzen: »Wir müssen verstehen, was der Klimawandel für
die Preise bedeutet«
Hitzewelle: »Auf den Fluren reanimieren ist wirklich die letzte Stufe«
Hitzetote: Die Tragödie dieses Sommers
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