Avsnitt
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Wir bitten den Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie Dr. Alexander Blacky zur Visite. Nicht ohne Grund: Der erfahrene Mediziner vereint fundiertes Fachwissen mit einer großen Portion Gelassenheit, Humor und pragmatischem Optimismus.Im Gespräch werfen Dieter und Sebastian Fragen auf, die man sich vielleicht nicht einmal ChatGPT zu stellen traut – auf deren Antworten die Welt aber schon lange gewartet hat: Wie grauslich ist ein benutzter Küchenschwamm wirklich? Sind Whirlpools ein harmloses Wellness-Vergnügen oder die Brutstätte für die wildesten Krankheitserreger? Und wie verhält man sich eigentlich richtig, wenn jemand im Aufzug direkt neben einem niest?Abseits der Alltagsmythen spricht Dr. Alexander Blacky auch die großen, strukturellen Herausforderungen seines Fachbereichs an – vom spürbaren Fachkräftemangel in der medizinischen Hygiene über die Trägheit bei Verhaltensänderungen nach der Pandemie bis hin zu der Frage, warum ein guter Hygieniker niemals bakteriophob sein sollte.
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Auch im 2. Teil redet Dr. Georg Bézard der Freiheit das Wort und erzählt, warum er dem öffentlichen Gesundheitssystem den Rücken gekehrt hat. Zwischen Systemkritik, ungewöhnlichen Patientenfällen und praktischen Tipps aus dem chirurgischen Alltag spricht er über die Voraussetzungen für gute Medizin – und warum eine perfekte Operation für ihn wie ein Schweizer Uhrwerk funktionieren muss.
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Diesmal kommt Dr. Georg Bézard zur Visite. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie zeigt, dass medizinische Expertise und eine starke Präsenz auf Social Media einander nicht ausschließen.Mit mehr als 100.000 Followern über seine Kanäle hinweg verbindet er Infotainment mit fundierter Patient:innenaufklärung. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund: Weder Mythen aus der Schul- noch aus der Alternativmedizin bleiben unkommentiert, unbequeme Wahrheiten spricht er offen an.Im Gespräch erzählt er, was ihn antreibt, warum Freiheit für ihn eine zentrale Rolle spielt und weshalb er bewusst starre Strukturen hinter sich gelassen hat. Außerdem gibt er ehrliche Einblicke in die Realität des österreichischen Gesundheitssystems, spricht über den enormen Unterschied zwischen Kassen- und Privatsystem und erklärt, warum Transparenz bei Behandlungskosten für ihn eine Frage der Seriosität ist.
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Joint Venture, Crossover, Cameo oder bloßer Zufall? Irgendwie Pathologisch kommt Zur Visite bitte: Die Pathologinnen Sophia Petschnak und Maja Nackenhorst bringen bereits Podcast-Erfahrung mit und sprechen mit Dieter und Sebastian über ihren Beruf, dem noch immer oft das Klischee des grantigen Totenarztes anhaftet.
https://www.medmedia.at/podcast/irgendwie-pathologisch/ -
Zu unserer zweiten Visite bitten wir mit Harald Titzer, MSc einen erfahrenen Stationsleiter, der fachliche Expertise mit einer Leidenschaft für das Weiterentwickeln von Pflegeprozessen verbindet.Als Präsident der AHOP (Arbeitsgemeinschaft hämatologischer und onkologischer Pflegepersonen) vertritt er ein Netzwerk von über 1.000 Mitgliedern und setzt sich für Multiprofessionalität und internationale Vernetzung ein, denn: „Alleine rudern geht einfach nicht“.Er spricht über seinen beruflichen Werdegang vom historischen Bild des „Wärters“ zur modernen Pflegekraft, über den täglichen Spagat im Personalmanagement und warum klare Berufsgesetze sowohl Schutz als auch einen notwendigen Rahmen bieten.Auch persönliche Einblicke kommen nicht zu kurz – von der existenziellen Bedeutung der Kaffeemaschine am frühen Morgen über kuriose Erlebnisse beim Glockenruf bis hin zur regenerativen Kraft der Berge.
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Wir bitten Assoc. Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ Anna Berghoff zur Visite. Schnell wird deutlich, dass die gebürtige Rheinländerin wissenschaftliche Exzellenz mit ansteckender Zuversicht verbindet.
Als Leiterin komplexer klinischer Studien wie der ATTRACT-Studie arbeitet sie an hochpräziser, personalisierter Therapie beim Glioblastom. Zugleich engagiert sie sich mit dem FEMclub für die Förderung und Vernetzung von Frauen in der Medizin.
Sie spricht über ihren Weg in die Neuroonkologie, über die Arbeit im „besten Fach der Welt“ und über Führungsverantwortung in der klinischen Forschung. Auch persönliche Kraftquellen kommen zur Sprache – von partnerschaftlich gelebter Elternschaft bis zu den entspannenden Freuden des Techno-Yoga.