Avsnitt

  • In dieser Folge wird’s persönlich.

    Mareika und Philippe sprechen ĂŒber ihr eigenes Bauprojekt – nicht als Innenarchitekten, sondern als Bauherren. Ein Perspektivenwechsel, der mehr ausgelöst hat, als sie erwartet hĂ€tten.

    Sie sprechen offen darĂŒber, was ihnen wirklich Schwierigkeiten bereitet hat:
    das Spannungsfeld zwischen Budget und Anspruch, Zeitdruck – und die Herausforderung, bei all den Möglichkeiten bei sich selbst zu bleiben.

    Ein zentrales Thema: die unterschiedlichen Blickwinkel.
    Was ist MĂ€nnern beim Bauen wichtig?
    Was steht fĂŒr Frauen im Fokus?

    Funktion, Technik, Effizienz – auf der einen Seite.
    Stimmung, GefĂŒhl, AtmosphĂ€re – auf der anderen.

    Und genau dazwischen entsteht Reibung. Aber auch QualitÀt.

    Mareika und Philippe zeigen, wie sie selbst durch diesen Prozess gegangen sind:
    wo sie intuitiv entschieden haben, wo sie sich verloren haben – und wann sie bewusst ihr eigenes Team beigezogen haben, um wieder Klarheit zu gewinnen.

    Denn auch mit Fachwissen kommt man an Punkte, an denen man von aussen gefĂŒhrt werden muss.

    Diese Folge ist ein ehrlicher Einblick in einen Prozess, den viele unterschÀtzen:
    Ein Zuhause zu gestalten bedeutet nicht nur zu planen – sondern sich selbst besser kennenzulernen.

  • „Hab Bock auf Stress“, laut Chat GPT ist das wohl der Satz, mit dem Michelle hĂ€tte das GesprĂ€ch eröffnen sollen, wenn sie im Jugendslang hĂ€tte sprechen wollen. Soviel sei euch versprochen, das ist der einzige Satz in all unseren Folgenbeschreibungen, fĂŒr welchen Chat GPT mitgeholfen hat. FĂŒr die Unverputzt-Texte ist Michelle zustĂ€ndig. Sie legt hier besonders viel Wert darauf, dass die Texte einzig und allein von Menschenhand geschrieben wurden.

    Denn dieses ganze KI-Thema ist fĂŒr sie viel mehr ein Dorn im Auge, als dass es die Hoffnung auf unzĂ€hlige AlltagsunterstĂŒtzungen ist. Etwas anders ist Philippe dem Thema KI zugewandt. Mit seinem vielfĂ€ltigen Interesse in den Wandel der Technik ist er ein aktiver Nutzer verschiedenster KI-Tools. Was fĂŒr gute GegensĂ€tze, um in einer Podcastfolge ĂŒber kĂŒnstliche Intelligenz zu reden. Nicht wahr?

    Das dachten zumindest wir und so haben wir uns zum ersten Mal vor Kamera in der Situation befunden, ein Thema zu behandeln, zu welchem wir teils grundverschiedene Ansichten haben. Wer wen ĂŒberzeugen konnte, wie wir bei Freddie Mercury’s Kunstwerk „Bohemien Rhapsody“ gelandet sind und wie wir uns zum Schluss dann irgendwie doch einig sind, hörst du alles in dieser Folge.

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  • Diese Folge ist eine Hommage an jede einzelne Person, welche am Bau beteiligt ist. Vom Auszubildenden bis zur Projektleiterin sind alle Teil vom grossen Ganzen. Alle sind sie gleichermassen ersetzbar - oder eben nicht. An dieser Stelle Danke an jeden einzelnen Handwerker da draussen. Ohne euch wĂŒrde die Welt still stehen.

    Philippe und Michelle reden in dieser Folge darĂŒber, ob die Bauleitung allwissend sein soll, ist, oder ĂŒberhaupt sein kann. Eine Behauptung, die in vielen Köpfen als Tatsache eingebrannt ist. Und das nicht zuletzt, weil sich gewisse Bauleitungen selbst gerne bewusst von Handwerkern abheben und sich ĂŒber diese stellen. Aber auch oft darum, weil grosse Teile der Bauleitungsarbeit nicht sichtbar sind und oft unterschĂ€tzt wird, wie umfangreich das AusĂŒben einer guten Bauleitung ist.

    In dieser GesprĂ€chskonstellation haben wir durch Philippe beide Sichten vertreten. Er war als Schreiner selbststĂ€ndig und hat jahrelang selbst nicht so ganz verstanden, weshalb gewisse Dinge nicht einfacher funktionieren können, besser kommuniziert werden können oder geregelter ablaufen können. Vor einigen Jahren hat er dann die Seite gewechselt. Vom Unternehmer zum Bauleiter. Ein Schritt, der fĂŒr ihn zu so einigen Aha-Momenten gefĂŒhrt hat. Heute weiss er genau, wo auf beiden Seiten der Schuh drĂŒckt und hat durch seine Erfahrungen auch gelernt, zu verstehen, dass die Bauleitungsposition genauso mit Themen wie Kommunikation, Zeitdruck und FlexibilitĂ€t konfrontiert wird.

  • „Was machst du eigentlich anders als ein Architekt?“ Mit dieser Frage wurden wohl alle Innenarchitekt*innen bereits unzĂ€hlige Male konfrontiert.

    In der dritten Folge gehen Mareika und Michelle genau dieser Frage auf die Spur. Was unterscheidet denn nun den Innenarchitekten von der Architektin? Kann das ĂŒberhaupt so genau gesagt werden? Und warum ist Innenarchitektur in vielen Köpfen etwas, was sich nur die Reichen leisten? Ist da wirklich ein Preisunterschied da und ist es manchmal vielleicht nicht sogar sinnvoller, mit einem Innenarchitekten auf den Weg zu gehen?

    Wir versuchen, auf all die Fragen eine Antwort zu finden und aufzuklĂ€ren. Vorab sei schonmal gesagt, wir haben selber gemerkt, dass wir uns Einiges wohl auch nicht so ganz erklĂ€ren können. Aber am Schluss ist das hier wohl die Folge, die du als Innenarchitekt*in gerne empfehlen kannst, wenn du mal keine Lust oder Zeit dazu hast, schon wieder zu erklĂ€ren, was dich denn nun von der Architektin unterscheidet. Und fĂŒr alle anderen ist es wohl die Folge, welche dir vielleicht ja die Hemmung vor dem Kontakt zum Innenarchitekten nimmt.

    Denn ein Spoiler sei an dieser Stelle erlaubt - Innenarchitektur ist nicht nur fĂŒr die Reichen und sie begrenzt sich nicht auf absurd teure Designklassiker.

  • Triggerwarnung: Diese Podcastfolge enthĂ€lt GesprĂ€che ĂŒber verbale GrenzĂŒberschreitungen und ĂŒbergriffiges Verhalten gegenĂŒber jungen, teils minderjĂ€hrigen Frauen.

    In dieser Folge wird es persönlich. Seit Michelle 15 Jahre alt ist, bewegt sie sich berufsbedingt regelmĂ€ssig in der MĂ€nnerdomĂ€ne „Baustelle".

    In 13 Jahren haben sich viele Erfahrungen angesammelt. Michelle spricht darĂŒber, wie es ist, still zu bleiben obwohl man was sagen sollte, wie es ist, laut zu werden und sich dann aber schuldig zu fĂŒhlen. DarĂŒber, wie es ist, eigentlich genau zu wissen, dass man das Opfer ist und trotzdem das GefĂŒhl zu haben, selber schuld zu sein weil man es sich ja freiwillig ausgesucht hat.

    Geschichten, die Mut brauchen, öffentlich darĂŒber zu reden. Und doch ist es so wichtig, laut zu werden. Laut zu werden und allen Frauen da draussen zu sagen, wie wichtig es ist, fĂŒr sich einzustehen. Denn die Scham hat die Seite zu wechseln.

  • Was steckt eigentlich wirklich hinter dem Beruf der Innenarchitektur, und wird heute noch kreativ und individuell gebaut? Mareika und Michelle kratzen in der ersten Folge an der OberflĂ€che von Vorurteilen und hinterfragen heutige Konzepte im Bauwesen.

    Wir sprechen offen darĂŒber, was von außen oft nicht sichtbar ist. Über Herausforderungen, Entscheidungen und die Details, die ein Projekt lebendig und einzigartig machen. DarĂŒber, dass es eigentlich keine 08/15-Kundschaft gibt, und warum dennoch viele Neubauten heute die gleiche Sprache sprechen. Wir reden darĂŒber, welche Vorurteile uns triggern und weshalb Innenarchitektur fĂŒr uns mehr als nur ein Beruf ist. Denn bauen betrifft uns alle. Ob direkt, oder indirekt - wir wohnen, arbeiten und bewegen uns alle in RĂ€umlichkeiten.

    Also, schnall dich an, lehn dich zurĂŒck und heb mit uns ab in die Welt des Bauens, Designs und der Einzigartigkeit – mit unserer allerersten Folge „Pilot“. Ehrlich, ungefiltert und unverputzt.