Avsnitt
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Er ist kein Politiker oder Politologe und doch einer der meistgefragten deutschen Taiwan-Erklärer. Stephan Thomes neuestes Buch fand Friedrich Merz so interessant, dass er kurz vor seiner ersten Chinareise den Schriftsteller ins Kanzleramt einlud. Wie so ein Abendessen mit dem Bundeskanzler abläuft, wie er sich auf den Termin vorbereitete und was aufgetischt wurde, verrät Thome im Taiwancast.
Thome lebte bereits in Taiwan, als er 2009 mit seinem Debütroman “Grenzgang” als Schriftsteller bekannt wurde. Klaus fragt nach: Warum dauerte es mehr als zehn Jahre, bis er Bücher über Taiwan schrieb? Auf die “Gebrauchsanweisung Taiwan” und den Roman “Pflaumenregen” folgte 2024 das Sachbuch “Schmales Gewässer, gefährliche Strömung: Über den Konflikt in der Taiwanstraße”, das nun aktualisiert als Taschenbuch erscheint.
Wie hat Taiwans Lage sich in Trumps zweiter Amtszeit verändert? Wie erlebt der Autor die Stimmung der Taiwaner angesichts der chinesischen Bedrohung? Was für Lücken bestehen im deutschen Wissen und Bewusstsein, obwohl man anders auf Taiwan blickt als noch vor einigen Jahren? Und wie versetzt sich ein Schriftsteller in die Gefühlswelt eines taiwanischen Mädchens vor 80 Jahren? Auch um diese Fragen geht es im Gespräch mit Stephan Thome.
FOLGE 51 – KAPITEL:
00:00 Gesprächsgast Stephan Thome
05:25 Abendessen im Bundeskanzleramt
23:08 Taiwan nach Trump
31:12 China-Kompetenz in Deutschland
34:04 Stephans bisherige Taiwan-Bücher
38:07 Taiwancast: Support und Kontakt
40:24 Stephans Weg nach Taiwan
48:18 TV-Beitrag Kulturzeit 2022
55:44 Wie Schriftsteller sich in Figuren hineindenken
59:24 Nächste Projekte
STEPHANS BÜCHER BEI AMAZON.DE:
Gebrauchsanweisung für Taiwan
Pflaumenregen
Schmales Gewässer, gefährliche Strömung
(Affiliate-Links. Beim Kauf verdienen wir ein paar Cent, der Preis ändert sich nicht.)
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Es herrschten Kriegsrecht und Tanzverbot, aber in illegalen Discos war die Hölle los. Keine MRT, kein Taipei 101, aber überall Trubel bis in die Nacht – so erinnert sich Uwe Hockenjos an Taipeh, wie er es 1986 als Student erlebte.
Der junge Deutsche lernte Chinesisch an der Shida (mit antiquierten Methoden) und suchte sich Kampfsport-Lehrer für Shaolin-Kung-Fu. Er erlebte, wie “MTV”s für private Video-Vorführungen aufmachten – zunächst mit Zelten statt Kabinen. Und er erfuhr, mit welchen Fragen er taiwanische Studenten verblüffen konnte.
Mit Klaus spricht Uwe über seine Erfahrungen in Taiwan vor 40 Jahren und dann noch einmal rund um die Jahrtausendwende, als er in Taipeh – nun im Berufsleben – das 921-Erdbeben, die Y2K-Panik und einen wichtigen Regierungswechsel erlebte. Und er verrät, was ihn am heutigen Verhalten der Taiwaner am meisten überrascht hat.
FOLGE 50 – KAPITEL:
0:00 Mit Uwe Hockenjos im Daan-Park
9:28 Reaktionen auf Ausländer 1986
13:23 Verkehr und Regeln
21.36 Neue Lebensqualität
23:42 Filme und mehr im MTV
27:22 Chinesisch lernen damals
32:02 Kampfsport
38:51 Rückkehr 1998 und 921-Erdbeben
45:06 Chinesischunterricht online heute
49:25 Uwes Krimi “Der Smart Contract Killer”
MEHR ZUM PODCAST:
Artikel (chin.) über die illegalen Discos der 1980er: https://storystudio.tw/article/gushi/taiwan-disco-dance/
Uwes Buch "Der Smart Contract Killer" bei Amazon: https://amzn.to/4bpTFc4
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Saknas det avsnitt?
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Ein Kanzleramtschef, ein Grünen-Vorsitzender, ein Urgestein der EU-Außenpolitik: Politiker, die früher solche wichtigen Ämter hatten, sind nach Taipeh gereist. Zusammen mit Akademikern und Think-Tank-Experten. Der Grund: Die erste “Taipei Germany Conference”. Was wurde da besprochen, und vor allem: Was soll dabei rauskommen? Für Euch hat Klaus Teilnehmerinnen und Teilnehmer vors Mikro geholt.
Außerdem saß er selbst auf der Bühne, um über Taiwans Migrationspolitik zu reden. Die Gelegenheit hat er für einen kleinen Rant genutzt, denn auf diesem Feld liegt einfach zu viel im Argen, und Taiwan legt sich mit seiner Politik selbst unnötig Steine in den Weg. Als einziger Einwanderer in dem Panel sagte Klaus: Andere Migranten machen in Taiwan viel wichtigere Arbeit als er – werden aber schlechter behandelt.FOLGE 49 – KAPITEL:
00:00 Dialogplattform und Taipei Germany Conference
08:55 Reinhard Bütikofer
15:31 Claudia Wessling
19:51 Wolfgang Schmidt
27:17 Umfrage in Taiwan (Josie Marie Perkuhn)
30:33 Sophie-Caroline Zillessen
34:27 Elmar Brok
40:58 Klaus zu Migration in Taiwan (engl.)
MEHR ZUM PODCAST:Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2025/10/23/wolfgang-schmidt-elmar-brok-taipei-germany-conference/
Mein Taiwankalender 2026: Spezial-Angebot / Fotos
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Alle Wege führen nach Tübingen - zumindest für die, die sich in Deutschland systematisch und akademisch mit Taiwan beschäftigen wollen. An der dortigen Uni leitet Gunter Schubert ein Taiwan-Forschungszentrum. Als einziger Professor in Deutschland beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit Taiwan.
In unserem Gespräch erklärt Schubert, warum er derzeit noch nicht von einer deutschen Taiwanpolitik reden würde. Und er kritisiert Taiwans derzeitige innenpolitische Verhältnisse - Polarisierung und Misstrauen bereiteten ihm Sorge, sagt er.
FOLGE 48 – KAPITEL:
00:00 Begrüßung Gunter Schubert
08:05 Dialogplattform und Berliner Symposium
09:48 Ist Roderich Kiesewetter ein China Hawk?
12:33 Gibt es eine deutsche Taiwanpolitik?
16:26 Jährliche Reisen nach Taiwan und China
22:50 Ärger über Taiwans Innenpolitik
European Research Center on Contemporary Taiwan in Tübingen
Schuberts “Kleine Geschichte Taiwans” bei Amazon
MEHR ZUM PODCAST:
Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2025/08/28/interview-gunter-schubert-tubingen
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Taiwan ist mehr als ein Krisenherd, und so plädieren wir meist dafür, aus anderen Perspektiven auf Taiwan zu schauen. Aber manchmal ist es trotzdem nötig. “Kriegsgefahr in Ostasien?” hieß ein Event von Weltreporter.net, in dem Klaus mit dem Chinakorrespondenten Fabian Kretschmer Erfahrungen teilte und Fragen beantwortete.
In diesem Mitschnitt könnt Ihr nachhören, was die beiden zu erzählen hatten. Es ging auch um die Probleme der Berichterstattung, die deutsche Chinapolitik – und um Südkorea, wo Fabian mittlerweile wieder lebt, nachdem er Peking verlassen musste.
FOLGE 47 – KAPITEL:
00:00 Begrüßung Folge 47
04:10 Wie beurteilt ihr die Lage?
13:34 Wie bereitet ihr euch auf einen Ernstfall vor?
17:54 Was bedeutet Trump für Taiwan und China?
25:40 Narrative Chinas und Taiwans
38:15 Probleme der Berichterstattung
43:55 Die neue Bundesregierung und Taiwan
46:14 Blick nach Korea
51:06 Taiwans Nachbarn in einem Konflikt
53:20 Das Verhältnis zum Globalen Süden
MEHR ZUM PODCAST:
Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2025/07/02/klaus-bardenhagen-fabian-kretschmer-kriegsgefahr
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Weil sie keine Fernbeziehung wollte, nutzte die Schauspielerin Rosie Chang viele Visa-Möglichkeiten, um bei ihrem Freund in Deutschland zu leben. Sie wurde sogar Kindergärtnerin. Ob Sprachkurse, Studienplatzsuche oder per FSJ-Visum in einer Kita – sie erzählt uns von ihren Erfahrungen.
Wie kommt man beim Deutschlernen schnell auf C1-Niveau? Wie reagieren Kinder in der Provinz-Kita auf eine taiwanische Erzieherin? Und wieso sind Rosie und ihr Mann nach der Heirat dann doch nach Taiwan gezogen?
In Tainan erwischen wir Rosie in einer Probenpause und erfahren, wie das Leben in Taiwan als Schauspielerin ist und in welchem Projekt sie demnächst auf der Bühne stehen wird.
FOLGE 46 – KAPITEL:
00:00 Begrüßung Rosie Chang
03:50 Als Taiwanerin Deutsch lernen
16:33 Visa-Möglichkeiten und FSJ in deutscher Kita
25:44 Als Taiwanisch-Sprachlehrerin per App Geld verdienen
32:22 Wie eine Schauspielerin in Taiwan arbeitet
MEHR ZUM PODCAST:
Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2025/05/07/visa-deutschland-fuer-taiwaner-fsj-schauspielstudium/
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In Deutschland wird gewählt, und wir sprechen mit einem Politiker, der besonders viel mit Taiwan zu tun hat. Reinhard Bütikofer organisiert Taiwan-Konferenzen und leitet für die Bundesregierung ein neues Dialogforum.
Der Grünen-Veteran erzählt, welche deutsche Parteien sich mehr oder weniger für Taiwan engagieren. Ein bestimmter Bundesminister habe Taiwan besuchen wollen, dann aber doch nicht gedurft, erzählt er. Und er macht Hoffnung, dass ein hochkarätiger Gast aus Taiwan bald nach Deutschland reisen könnte.
Klaus und Mariano, der nach einer Pause endlich wieder dabei ist, schauen sich dann noch deutsche Parteiprogramme genauer an. Bei einigen findet sich das Wort “Taiwan” überhaupt nicht, bei anderen um so öfter.
FOLGE 45 – KAPITEL:
04:03 Bundestagswahl: Abstimmen in Taiwan
08:16 Über Reinhard Bütikofer
10:11 Bütikofer: Wie er Taiwan kennenlernte
14:25 Bütikofer: Entwicklungen in Deutschlands Taiwan-Politk
22:22 Bütikofer: Die Rolle der FDP
26:52 Bütikofer: Was Taiwan für Deutschland wichtiger macht
31:11 Bütikofer: Was könnte Taiwan von einem Kanzler Merz erwarten?
41:36 Warum die Wahl in Taiwan kein Thema ist
46:31 Taiwan in deutschen Wahlprogrammen
55:26 Aus meinem Buch: die deutsche Taiwanpolitik
59:43 Deutsch-Taiwanische Dialogplattform für zivilgesellschaftlichen Austausch
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Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2025/02/05/reinhard-butikofer-bundestagswahl-wahlprogramme/
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Als Diplomat erlebte er wichtige Jahre in Taipeh. Hilmar Kaht war der erste Leiter des Deutschen Instituts und hat hier viele Umbrüche rund um die Jahrtausendwende miterlebt.
1997. Kohl ist Kanzler. Sein Außenminister Klaus Kinkel schickt den Diplomaten Hilmar Kaht nach Taipeh – mit dem Auftrag: Gründen Sie das Deutsche Institut Taipei. Denn das gab es damals noch nicht.
Bis 2000 war Kaht Deutschlands oberster Repräsentant in Taiwan. Im Taiwancast erzählt er von Leben in Taipeh und dem Verkehr vor einem Vierteljahrhundert, von Begegnungen mit Präsident Lee Teng-hui, und er verrät, was das Zugunglück von Eschede mit Taiwans High Speed Rail zu tun hatte.
FOLGE 44 – KAPITEL:00:00 Vorstellung Hilmar Kaht
14:19 Taipeh Ende der 1990er
20:48 Begegnungen mit Lee Teng-hui
22:40 Politische Besuche aus Deutschland
32:11 Diskussionen um Taiwans Status
MEHR ZUM PODCAST:
Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2024/12/19/erster-inoffizieller-deutscher-botschafter-taiwan
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Wasserfälle und Mangroven, ein Katzendorf und eine Kakteenküste: In Taiwan gibt es viel zu entdecken. Wir reden über einige ganz besondere Orte und Beobachtungen am Wegesrand.
Anlass sind die Motive von Klaus' neuem Taiwan-Kalender für 2025. Jedes Jahr sucht er zwölf Motive aus, die Taiwans ganze Bandbreite zeigen sollen – das Schöne und das Spezielle.
Der Kalender ist wieder auf Deutsch/Chinesisch/Englisch erschienen und ist ein schönes Weihnachtsgeschenk für Taiwan-Liebhaber und solche, die es noch werden sollen.
FOLGE 43 – KAPITEL:00:00 Neues zum Buch
05:35 Jan: Tanzende Techno-Götter
09:25 Feb: Katzendorf Houtong
12:40 Mär: Snail Alley Tainan
14:25 Apr: Sandiaoling Waterfall Trail
16:23 Mai: Xingtian Temple Beitou
18:35 Jun: Mangroven Hongshulin
22:25 Jul: Jiufenershan in Nantou
25:05 Aug: Guan Gong
26:25 Sep: Radfahren in Taiwan
28:27 Okt: Kaohsiungs Kakteenküste
30:59 Nov: Bopiliao-Block in Wanhua
35:29 Dez: Historisches Dadaocheng
LINKSMehr zum Kalender https://intaiwan.net/2024/10/28/mein-taiwan-kalender-2025-jetzt-zu-haben/
In Taiwan bei Shopee bestellen https://tw.shp.ee/pgxqmAG
Ilons RTI-Sendung “Rund um die Insel” https://de.rti.org.tw/radio/programView/id/316
Mein E-Book bei Google Play https://play.google.com/store/books/details/Die_wichtigste_Insel_der_Welt_Was_Sie_wissen_m%C3%BCsse?id=ykMBEQAAQBAJ&hl=gsw
Zu allen weiteren Links und den Shownotes: https://intaiwan.net/2024/11/20/ausflugsziele-taipeh-tainan-pingxi/
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Lautes Krähen mitten in der Nacht und das Einfangen des Übeltäters mit Hilfe von Wasserpistolen - darum geht es im allerersten Absatz meines Taiwan-Buchs. Wie passt das zu Land, Leuten und Politk? Diese Hörprobe verrät es.
“Willkommen in meinem Taiwan”, schreibe ich in der Einleitung meines Buches. “Kommt es Ihnen ein bisschen eigenartig vor, schwer auf einen Nenner zu bringen, aber durchaus sympathisch? So geht es mir jedenfalls. Aber das sind nur meine Eindrücke. Taiwan ist auf kleinem Raum so vielfältig, so widersprüchlich, dass jeder es völlig anders erlebt.”
Und das, genau das, ist es ja auch, was wir mit dem Taiwancast deutlich machen wollen.
Nach längerer Pause gibt es endlich wieder eine Folge, diesmal mit einer exklusiven Hörprobe - und der Antwort auf die Frage: Wie könnte es klingen, wenn Klaus ein Hörbuch einspricht?
FOLGE 42 – KAPITEL:00:00 Einleitung
02:50 Leseprobe
09:15 Termine und Infos
MEHR ZUM PODCAST:
Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2024/10/24/die-wichtigste-insel-der-welt-klaus-bardenhagen-horbuch-audio/
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Heute wird der Spieß umgedreht, und Klaus ist selbst der Befragte. Es geht um sein neues Buch über Taiwan. Um welche Themen dreht es sich, wie ist er das Schreiben der 240 Seiten angegangen, und was möchte er erreichen? Die Fragen stellt diesmal Ilon Huang von Radio Taiwan International.
“Die wichtigste Insel der Welt: Was Sie wissen müssen, um Taiwan zu verstehen” erscheint am 10. Juni im Herder-Verlag und ist in Deutschland überall zu bekommen, wo es Bücher gibt.
Das Buch bei Amazon.de (Affiliate-Link): https://amzn.to/45cGJl4FOLGE 41 – KAPITEL:
00:00 Das neue Buch
08:13 Aufbau des Buches
11:53 Ist Taiwan reich?
15:19 Taiwan in deutschen Medien
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Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2024/06/06/die-wichtigste-insel-der-welt-buch-interview-autor/
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Taiwan hat einen neuen Präsidenten. Klaus saß bei der Feier zum Amtsantritt im Publikum, drei deutsche Bundestagsabgeordnete waren noch näher dran an Lai Ching-te. Im Taiwancast hört Ihr von ihnen, was sie erlebt haben und welchen Eindruck sie von der großen Demokratie-Feier hatten.
Was bringt man einem Präsidenten als Geschenk mit? Wieso durfte Taiwans neue Vizepräsidentin Hsiao Bi-khim vor ihrem Amtsantritt nicht durch Deutschland reisen – so dass sie die Abgeordneten sie nun um Entschuldigung für die Behandlung baten? Das erzählen Klaus-Peter Willsch (CDU), Inge Gräßle (CDU) und Frank Schäffler (FDP).
Einige Tage vor der Vereidigung gab es Gewalt in Taiwans Parlament. Solche “Rangeleien” seien Teil von Taiwans politischer Kultur, heißt es – aber sie lassen Taiwans Demokratie in der Welt auch schlecht aussehen. Die deutschen Abgeordneten versuchen jedenfalls, diese Vorfälle nicht zu hoch zu hängen.
Klaus schreibt über die Ereignisse im Parlament
FOLGE 40 – KAPITEL:
00:00 Einführung
09:24 Pressekonferenz vom 21.5.2024
19:25 Vizepräsidentin Hsiao durfte nicht nach Deutschland
32:48 Warum sind solche Reisen wichtig?
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Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2024/05/22/neuer-prasident-lai-ching-te
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1300 Kilometer ist Micha gerade mit dem Fahrrad durch Taiwan gefahren - aber ganz entspannt und Low-Tech. Wie plant er so eine Reise, was für Tipps kann er anderen Radtouristen geben?
Unser Stammhörer mit Retro-Vorliebe klappert auf seinen Reisen gezielt Plattenläden ab, denn eine seiner Leidenschaften ist taiwanische Musik aus den 60er bis 80er Jahren. Natürlich auf Vinyl. Wir hören in fünf funkige Songs rein und sind überrascht von der Bandbreite - Teresa Teng, Mandopop und mehr.
Außerdem geht es darum, wie Radfahrer im Verkehr in Taiwan und Deutschland behandelt werden und was besser laufen könnte.
FOLGE 39 – KAPITEL:
00:00 Michas Radurlaube in Taiwan
36:46 Mandopop, LPs und Plattenläden
37:26 Teresa Teng - 一枝梅 - 1968
47:01 Yao Su Yong - 偷心的人 - 1968
52:47 Chou Ya-fang 周雅芳 - 心花一朵朵 - 1976
58:13 Zhen Xiu Zhen - 心滿意足 - 1977
1:03:05 Radfahren und Verkehrspolitik in Taiwan und Deutschland
1:24:18 Mu Jie Xie - 夜間巡航 - 1988
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Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2024/04/29/radurlaub-fahrradreisen-vinyl-mandopop/
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Taiwans heftigstes Erdbeben seit 25 Jahren war zum Glück nicht das folgenschwerste. Klaus schildert Mariano, wie es sich anfühlte, als die Welt plötzlich wankte – und nicht klar war, was noch passiert. Er muss auch persönliche Versäumnisse in Sachen Katastrophenschutz beichten.
Wenige Stunden nach dem Erdbeben war Klaus live im deutschen Fernsehen. Im Gespräch mit Mariano geht es auch um die Frage, wieso Medien Erdbeben immer besonders viel Aufmerksamkeit widmen, und welche Probleme das mit sich bringen könnte.
Und wir hören uns Sascha Pallenbergs spontane und nicht ganz jugendfreie Reaktion an, als er am 3. April 2024 während des Bebens im Bett liegend sein wackelndes Schlafzimmer filmte.
FOLGE 38 – KAPITEL:
00:00 Begrüßung
20:00 Wie berichten Medien über Katastrophen, und warum?
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Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2024/04/05/erdbeben-taiwan-hualien
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Sie sind Pioniere, auf denen viele Hoffnungen ruhen: 30 Studentinnen und Studenten der TU Dresden sind in Taiwan begrüßt worden. Sie sind hier für ein halbjähriges Halbleiter-Trainingsprogramm an der NTU und bei TSMC. Viele weitere sollen folgen.
Klaus hat bei der Veranstaltung in Taipeh, wo sie feierlich begrüßt wurden, mit Teilnehmern geredet, mit einem Berater der Landesregierung von Sachsen und mit Deutschlands Vertreter in Taiwan. Allen ist klar, dass dieses Programm wichtig für die geplante TSMC-Chipfabrik in Dresden ist.
Hört Euch auch die Taiwancast-Folge 30 an: Ein Besuch mit Studenten bei TSMC.
FOLGE 37 – KAPITEL:
00:00 "Semiconductor Talent Incubation Program" der TU Dresden
05:04 Stimmen von der Veranstaltung
20:18 Audiokommentar
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Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2024/03/12/halbleiter-studenten-sachsen-tu-dresden-tsmc
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Taiwan hat gewählt, und die Welt hat hingeschaut. Klaus hat eine Parlamentskandidatin für einen TV-Beitrag begleitet und erzählt, wie es im Wahlkampf zuging und welche Strategien die drei Präsidentschaftskandidaten verfolgten.
Der “Spiegel” hat seinen Redakteur Cornelius Dieckmann zur Wahl nach Taiwan geschickt - gerade einen Monat, nachdem er zum Team gestoßen ist. Im Gespräch mit Klaus schildert Cornelius seine Arbeit, beantwortet die Dauerbrenner-Frage “Warum sollte man sich für Taiwan interessieren?” und verrät, wieso er dank seines Hobbies auf Netflix zu sehen ist.
Schließlich gibt es einen unbedingt hörenswerten Audiokommentar mit der Bitte an alle Hörerinnen und Hörer, ihre eigene Meinung einzubringen.
FOLGE 36– KAPITEL:00:00 Rückblick auf die Wahlen
9:23 Die Positionen der Kandidaten und Parteien
15:40 Chinas Reaktion
19:59 Gespräch mit Cornelius Dieckmann
39:26 Audiokommentar von Nanni
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Im Daan-Park von Taipeh trifft Klaus einen Journalistenkollegen, der jahrelang für namhafte deutsche Zeitschriften aus Shanghai berichtet hat und nun Taiwan kennen lernt.
2012 sah die Welt ganz anders aus. Xi Jinping war noch nicht an der Macht, der Westen blickte wohlwollend auf China. Auch in Taiwan glaubten viele an gedeihliche Zusammenarbeit. In dieser Stimmung berichtete Philipp Mattheis als Korrespondent der Wirtschaftswoche aus Shanghai, als es wild und aufregend war.
Im Taiwancast erzählt Philipp von dieser Zeit - wieso die Repressionen unter Xi zunächst nur ganz langsam spürbar wurden und er damals kaum auf Taiwan blickte. 2016 ging er nach Istanbul.
2019 kehrte er für den Stern und Capital zurück nach Shanghai - in ein ganz anderes China. Kurz darauf schlug die Pandemie zu, Ende 2020 hielt ihn nichts mehr in dem Land.
Heute lebt Philipp in München und schreibt noch immer kritisch über China. Für sein nächstes Buch mit dem Arbeitstitel “Chinas Alptraum” hat er gerade sechs Wochen lang Taiwan bereist. Was ist ihm hier aufgefallen, was denkt er über die aktuelle Berichterstattung über die Krisen in der Welt?
FOLGE 35 – KAPITEL:
00:00 Vorstellung Philipp Mattheis
09:21 Stimmung in China um 2012
18:09 Was sich unter Xi Jinping änderte
26:36 Wieder in China 2019: Hongkong und Shanghai
35:36 Chinas aktuelle Krisen und “Die dreckige Seidenstraße”
41:04 Eindrücke in Taiwan
47:26 Wie deutsche Medien Taiwan darstellen
MEHR ZUM PODCAST:
Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2023/11/06/taiwancast-35-china-korrespondent-philipp-mattheis/
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Die wilden Neunziger - als halb Taiwan an der Börse spekulierte, obwohl niemand Internet hatte. Als die Demokratie noch ganz neu war und China auch schon mit Raketen drohte. Armin Schmidt hat damals in Tainan gelebt und eine Familie gegründet.
Im Taiwancast erzählt er, warum plötzlich viele deutsche Studenten aus China kamen, wie er den Mauerfall in Taiwan erlebte und wie Künstler sich weigerten, alten Regeln zu folgen.
Es geht um die Fabrik seiner taiwanischen Familie, mit der es ein trauriges Ende nahm. Um architektonische Träume seines Schwiegervaters, die heute noch Tainan schmücken. Und um die Entscheidung, mit seiner taiwanischen Frau des Sohnes wegen nach Deutschland zu ziehen.
FOLGE 34 – KAPITEL:
00:00 Leben in Tainan in den 90ern
36:02 Identitätswandel in der Kunst
41:39 Schwiegervaters Fabrik und Häuser
54:10 Das Ende der Familienfirma
58:46 Familienfragen, Umzug und Chinesisch
1:08:25 Armins Kunst
MEHR ZUM PODCAST:
Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2023/09/27/tainan-neunziger-jahre-kunstszene/
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Wie Deutsche Taiwan erleben, das war im Taiwancast schon oft Thema. Diesmal geht es um die umgekehrte Perspektive. Wir lernen eine Familie kennen, die aus Taiwan stammt und seit mehr als 30 Jahren in Deutschland lebt. Auf geht’s nach Bremerhaven!
1987 stand ein junges taiwanisches Ehepaar vor einer großen Entscheidung: Wo finden sie Arbeit, wo sollen ihre Kinder aufwachsen? Beide hatten in Wien an der Musikhochschule studiert, I-Fei als Pianistin, Ihr Mann Kenneth als Sänger. Ein Jobangebot führte hoch in den Norden: ans Stadttheater von Bremerhaven. Und hier, in dieser oft unterschätzten Stadt, leben sie noch heute. In dem Haus, in dem sie vier Kinder aufgezogen haben, die längst ihre eigenen Wege gehen. (Die älteste Tochter betreibt ein ungewöhnliches Taiwan-Restaurant in Berlin.)
Auch Klaus stammt aus der Nähe von Bremerhaven, und im Heimaturlaub hat er die Chans besucht und aus ihrem Leben in Deutschland erzählen lassen. Was für Erfahrungen haben sie gemacht, wie hat ihre zweite Heimat sie geformt? Und warum sehen Taiwaner Berge, wenn sie in den Himmel über Bremerhaven blicken?
FOLGE 33 – KAPITEL:
00:00 Von Taiwan über Wien nach Bremerhaven
16:10 Kinder und Chinesisch lernen
20:48 Musikalisches Zwischenspiel
22:45 Leben in Bremerhaven
34:25 Im Garten
40:40 Arbeit als Sänger
47:23 Das Restaurant von Tochter Wei-En in Berlin: Cozymatzu
MEHR ZUM PODCAST:
Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2023/07/23/taiwanische-familie-deutschland-bremerhaven
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Deutsche Sprache, fremde Sprache? Nicht für Chester Chen. Am Goethe-Institut Taipei kümmert er sich um Sprachkurse und Prüfungen. Weil er selbst Deutsch von der Pike auf gelernt und auch unterrichtet hat, weiß er genau, wie Taiwaner besser und effektiver Deutsch lernen können.
Im Taiwancast verrät Chester seine besten Tipps – und auch, warum es auf Deutsch viel direkter zugeht als auf Chinesisch. Wer ihm zuhört, versteht besser, wieso die deutsche Sprache für manche Taiwaner eine echte Hürde ist, während andere sie scheinbar mühelos meistern.
Wir sprechen auch über Deutschland, und Chester verrät, wieso ihm München nach seinem ersten Besuch dort besser gefällt als Berlin.
FOLGE 32 – KAPITEL:05:36 Deutschkurse am Goethe-Institut Taipei
09:39 Wie Chester Deutsch gelernt hat
22:58 Wie Chester sein Deutsch perfektioniert hat
28:40 Deutsch ist sehr direkt
35:16 Deutsch für Anfänger
47:30 Chesters erste Reise nach München
MEHR ZUM PODCAST:Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2023/05/30/deutsch-lernen-taiwan-goethe-institut-wenzao
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