Avsnitt
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Das kleinzellige Bronchialkarzinom ist ein aggressiver Lungentumor, der oftmals mit einer schlechten Prognose verbunden ist. Obgleich viele Patient*innen im limitierten Stadium zunächst erfolgreich behandelt werden, ist ein Rückfall in den folgenden 2 Jahren nahezu vorprogrammiert. Cheng et al. haben in diesem Zuge Sicherheit und Wirksamkeit des Antikörpers Durvalumab untersucht und kommen in ihrer Phase-3-Studie zu einem positiven Zwischenfazit.
Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39268857/
[1] Cheng Y et al. Durvalumab after Chemoradiotherapy in Limited-Stage Small-Cell Lung Cancer. N Engl J Med 2024. doi: 10.1056/NEJMoa2404873
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Obgleich nach heutigem Kenntnisstand angenommen wird, dass es geschlechtsspezifische Unterschiede in den Herzphänotypen gibt, sind die molekularen Grundursachen dieser Differenzen noch weitgehend unbekannt. Harbaum et al. wollten in diesem Zuge mehr über erklärende genetische Variationen in Bezug auf Struktur und Funktion des rechten Ventrikels erfahren und haben eine Datenanalyse zum Thema initiiert.
Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39374572/
[1] Harbaum L et al. Sex-specific Genetic Determinants of Right Ventricular Structure and Function. Am J Respir Crit Care Med 2024. doi: 10.1164/rccm.202404-0721OC
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Saknas det avsnitt?
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Die Influenza-assoziierte pulmonale Aspergillose (IAPA) und die COVID-19-assoziierte pulmonale Aspergillose (CAPA) beschreiben schwerwiegende Komplikationen bei Intensivpatient*innen mit viral bedingten Pneumonien. Feys et al. wollten aufgrund bestehender Wissenslücken die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen diesen beiden Formen der pulmonalen Aspergillose identifizieren und haben eine Übersichtsarbeit zum Thema vorgelegt.
Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39243781/
[1] Schwarz M et al. Temporal variations in the short-term effects of ambient air pollution on cardiovascular and respiratory mortality: a pooled analysis of 380 urban areas over a 22-year period. Lancet Planet Health 2024. doi: 10.1016/S2542-5196(24)00168-2
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Luftverschmutzung im Sinne einer erhöhten Belastung durch Feinstaub und Stickstoffdioxid (NO2) gilt als Risikofaktor für eine erhöhte Sterblichkeit. Erstautor Maximilian Schwarz und seine Arbeitsgruppe wollten in diesem Zuge wissen, ob sich die Anfälligkeit der Bevölkerung gegenüber diesen Schadstoffen im Laufe der Zeit verändert hat, und haben Daten aus 380 Städte über einen Zeitraum von 22 Jahren analysiert.
Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39243781/
[1] Schwarz M et al. Temporal variations in the short-term effects of ambient air pollution on cardiovascular and respiratory mortality: a pooled analysis of 380 urban areas over a 22-year period. Lancet Planet Health 2024. doi: 10.1016/S2542-5196(24)00168-2
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E-Zigaretten sind weltweit in aller Munde und sollen die gesundheitlichen Risiken des Nikotinkonsums laut Tabakindustrie deutlich reduzieren. Aber ist der Konsum von E-Liquids und Co auf Dauer wirklich risikoärmer als die klassische Zigarette? Und welche Auswirkungen haben E-Zigaretten-Aerosole auf Zytotoxizität und Entzündungsprozesse? Allbright et al. sind diesen Fragen nachgegangen und haben eine Übersichtsarbeit zum Thema vorgelegt.
Link zur Studie (PubMed):
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38609098/
Allbright K et al. The paradox of the safer cigarette: understanding the pulmonary effects of electronic cigarettes. Eur Respir J 2024. doi: 10.1183/13993003.01494-2023 -
Sowohl die Verwendung von Druckdosierinhalatoren (pMDIs) als auch die Behandlung von Asthmaanfällen leisten einen nicht unerheblichen Beitrag zum globalen CO2-Fußabdruck des Gesundheitswesens. Hatter et al. wollten daher prüfen, ob eine Umstellung der Therapeutika bei Patient*innen mit leichtem Asthma bronchiale die CO2-Belastung senken könnte und haben eine Post-hoc-Analyse zum Thema durchgeführt.
Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38609096/
[1] Hatter L et al. The carbon footprint of as-needed budesonide/formoterol in mild asthma: a post hoc analysis. Eur Respir J 2024. doi: 10.1183/13993003.01705-2023
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Nach heutigem Wissensstand ist die Bronchiektasie das Ergebnis einer komplexen Interaktion zwischen Infektion, beeinträchtigter mukoziliärer Clearance, Entzündung und Lungenschädigung. Long et al. wollten vor diesem Hintergrund die Sichtweise von Bronchiektasie als infektiöse Erkrankung ändern und stattdessen den Fokus auf die Entzündung legen. Dazu analysierten sie spezifische Studien und bewerteten aktuelle pathophysiologischen Erkenntnisse.
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38971168/
[1] Long MB et al. Rethinking bronchiectasis as an inflammatory disease. Lancet Respir Med 2024. doi: 10.1016/S2213-2600(24)00176-0
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Amivantamab in Kombination mit Lazertinib ging bei Patient*innen mit bisher unbehandeltem oder mit Osimertinib vorbehandeltem fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit EGFR-Mutation mit einer klinisch bedeutsamen Antitumoraktivität einher. Cho et al. wollten nun in diesem Zuge den progressionsfreien Überlebensvorteil dieser Kombination im Vergleich zu Osimertinib weiter prüfen und haben eine Phase-3-Studie initiiert.
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38924756/
[1] Cho BC et al. Amivantamab plus Lazertinib in Previously Untreated EGFR-Mutated Advanced NSCLC. N Engl J Med 2024. doi: 10.1056/NEJMoa2403614
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Der Tyrosinkinaseinhibitor (TKI) Osimertinib gilt als empfohlene Behandlung bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) mit einer Mutation des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors (EGFR) und kommt darüber hinaus als adjuvante Behandlung in Frage. Lu et al. haben in diesem Kontext die Wirksamkeit von Osimertinib nach Chemoradiotherapie auf das krankheitsfreie Überleben untersucht und den TKI mit Placebo verglichen.
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38828946/
[1] Lu S et al. Osimertinib after Chemoradiotherapy in Stage III EGFR-Mutated NSCLC. N Engl J Med 2024. doi: 10.1056/NEJMoa2402614
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Seit ihrer erstmaligen Veröffentlichung im Jahr 1993 geben die regelmäßigen Publikationen der Global Burden of Disease Studien Einblick in die komplexen Trends der weltweiten Bevölkerungsgesundheit. So hat sich eine Expertengruppe – die GBD 2021 Causes of Death Collaborators – mit den häufigsten Todesursachen in 204 Ländern mit Fokus auf das Jahr 2021 befasst und stieß dabei u.a. auf die gravierenden Auswirkungen der COVID-19-Pandemie.
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38582094/
[1] GBD 2021 Causes of Death Collaborators. Global burden of 288 causes of death and life expectancy decomposition in 204 countries and territories and 811 subnational locations, 1990-2021: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2021. Lancet 2024. doi: 10.1016/S0140-6736(24)00824-9
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Nikotinabusus zählt zu den wichtigsten vermeidbaren Risikofaktoren von Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und stellt somit einen Ansatzpunkt für Präventionsmaßnahmen dar. Nachdem seit einigen Jahren E-Zigaretten mit E-Liquids als neue Nikotin-Applikationsform buchstäblich in aller Munde sind, stellt sich die Frage, ob ein Umstieg von der klassischen auf die E-Zigarette aufhörwilligen Patient*innen bei der Nikotinentwöhnung helfen kann.
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38354139/
[1] Auer R et al. Electronic Nicotine-Delivery Systems for Smoking Cessation. N Engl J Med 2024. doi: 10.1056/NEJMoa2308815
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Asthma ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland. Über 10 % der Kinder und 4-5 % der Erwachsenen sind davon betroffen. Eine aktuelle Studie, die die Versorgungsrealität der AsthmapatientInnen in Deutschland untersuchte, zeigt: Trotz der stetigen Weiterentwicklung der Behandlungsoptionen gibt es bei einem Teil der PatientInnen Hinweise auf unzureichend kontrolliertes, schweres Asthma.
Zur Diagnose und Behandlung von Asthma existieren unter anderem die nationale Versorgungsleitlinie NVL und die internationalen GINA-Leitlinien, die sich mit den letzten Updates deutlich verändert haben: Sie zielen immer stärker auf die langfristige Asthmakontrolle ab und nicht mehr nur auf das akute und kurzfristige Eindämmen der Symptome. Ziel der Studie war es, eine erste Einschätzung über die Versorgungsrealität und die möglichen Versorgungslücken von AsthmapatientInnen zu bekommen.
Diese Episode wurde produziert mit freundlicher Unterstützung der GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, München.
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