Avsnitt

  • In dieser Folge bekommen wir zunächst eine kleine Erinnerung daran, warum es oft so viel angenehmer ist, mit Tieren zu sprechen, als sich mit dem zu beschäftigen, was Menschen einander alles antun.

    Claudi ist auf eine besonders fiese Betrugsmasche aufmerksam geworden: Menschen, deren Tiere entlaufen sind und die in ihrer Sorge nach jedem Strohhalm greifen, werden von angeblichen Tierkommunikator*innen ausgenutzt. Statt Hilfe gibt es falsche Versprechen und Abzocke – also exakt das Gegenteil von dem, was Tierkommunikation im besten Fall sein kann.

    Claudi hat deshalb auf ihrer Webseite eine Broschüre zusammengestellt, in der sie erklärt, woran man seriöse Angebote erkennt und wann lieber alle inneren Warnkrähen laut krächzen sollten. Ihr könnt sie hier downloaden: https://www.gespraeche-mit-tieren.com

    Umso tröstlicher ist danach die Geschichte von Krähbert, einer Krähe mit einer ganz besonderen Menschenfreundschaft. Krähbert ist eng verbunden mit Kathi, die allerdings bald umziehen muss. Also sprechen Claudi und Anja mit Krähbert darüber, dass auch künftig für seine Erdnüsse gesorgt sein wird, künftig übernimmt nämlich Kathis Oma die Versorgungsstation.

    Krähbert nimmt diese Information nicht nur erstaunlich pragmatisch auf, sondern handelt außerdem regelmäßige Besuche seines Menschen aus. Man muss schließlich nicht gleich jedes Bindungsmodell kündigen, nur weil sich die Zuständigkeiten bei den Snacks ändern.

  • In dieser Folge ziehen sich Claudi und Anja kurz den kleinen Trenchcoat der Ermittlungsarbeit an, denn es wird ausnahmsweise true-crimig bei Studio Schnabel. Es geht um ein junges Adlerweibchen mit dem fast schon beleidigend schnöden Namen F23, das in Florida aus seinem Horst verschwindet – was in diesem Fall besonders auffällt, weil dieser Horst von einer Webcam beobachtet wurde. Das Adlermädchen hatte also eine echte Community, die irgendwann sehr beunruhigt feststellte: Sie ist nicht mehr da.

    Leider ist dies kein Fall mit glücklichem Ausgang. Claudi spricht mit dem gefiederten Opfer und kann dabei einen Verdacht bestätigen, der vielen schon im Kopf herumflog.

    Danach besuchen Claudi und Anja wieder den Eibenshof, Heimat des schon bekannten Talkgast-Schweins Helga, wo heute zwei Puten auf uns warten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Ute und Paula. Ute ist eine Art gefiederte Forschungsreisende. Seit sie aus der Mast befreit wurde, scheint sie jeden Winkel des Hofs erkunden zu wollen: Schweinematsch, Kaninchengehege, Wege, Ecken, Gerüche, alles wird geprüft, begangen, beschnabelt. Ute lebt, als hätte jemand endlich die Tür aufgemacht und sie wolle nun höflich, aber gründlich nachschauen, was es da draußen eigentlich alles gibt – und glücklicherweise ist das nicht nur eine Metapher, sondern jetzt ihr echtes Leben.

    Paula dagegen ist sachter und sehr menschenbezogen – und in ihren Zuneigungen sehr entschieden. Franzi liebt sie. Florian wird von ihr regelmäßig über den Hof gejagt, was man natürlich nicht gutheißen muss, aber als Ausdruck einer klaren Haltung verstehen kann. Claudi versucht herauszufinden, worauf Paulas Empörung gründet.

    Und dann erzählt Paula, wovon sie nachts träumt, und das ist einer der berührendsten Studio-Schnabel-Momente, die wir in diesem Podcast bislang erzählen durften. Man möchte Paulas Worte sofort guerillamäßig auf alle Supermarkt-Fleischpackungen kleben.

    Wenn Ihr Paula, Ute, Helga und alle anderen Leute mit Federn, Borsten oder Fell auf dem tollen Eibenshof unterstützen wollt, findet Ihr hier Möglichkeiten:
    https://eibenshof.de/

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  • Triggerwarnung: Explizite Schilderung körperlichen Unwohlseins

    In dieser Folge wird es ziegig, zart und zwischendurch ziemlich bewegend: Claudi und Anja sprechen mit Emma und Milli, zwei sechsjährigen Ziegenschwestern, die bei Ricarda in einer größeren Herde leben. Früher war dort alles klar verteilt, jede Ziege hatte mit ihrem ganz eigenem Charakter ihren Platz im freundlichen Gruppengefüge. Dann wurde Milli schwer krank. Sie erkrankte an Listeriose, kämpfte fünf Wochen in der Tierklinik um ihr Leben und kam verändert zurück: Zeitweise blind, unsicher auf den Beinen und aus dem Gleichgewicht geraten. Vieles hat sich zum Glück wieder gebessert, aber bis heute sieht Milli schlechter und sendet offenbar andere Signale als früher.

    Das Problem: Die Herde versteht sie nicht mehr richtig. Damit Milli nicht zu grob behandelt wird, lebt sie derzeit von den anderen getrennt – in Sichtweite, aber hinter einem Zaun. Claudi spricht mit Milli darüber, wie sie selbst ihre neue Situation erlebt, und mit Leitziege Emma, die plötzlich vor einer Schwester steht, die noch dieselbe ist und doch irgendwie anders. Eine berührende Kommunikation darüber, wie man mit Veränderung umgeht, warum Missverständnisse nicht nur unter Menschen vorkommen und wie Verständigung im besten Fall den Weg zurück in die Gemeinschaft ebnen kann.

    Außerdem sprechen Claudi und Anja mit Hauke, einem neunjährigen Hörerhund, für den Autofahrten bisher vor allem Stress bedeuten. Schon nach kurzer Zeit wird er unruhig, jault und gerät sichtlich in Not, obwohl die Fahrt meist zu etwas Schönem führt, etwa in den Wald oder in die Ferienwohnung. In der Kommunikation wird buchstäblich spürbar, dass hinter diesem Verhalten keine bloße Aufregung steckt, sondern ganz reales körperliches Unwohlsein. Hauke sendet Claudi seine Reiseübelkeit so deutlich und plastisch, dass ihr während des Gesprächs selbst kotzübel wird. Und auch hier zeigt sich, wie unmittelbar Tierkommunikation helfen kann: Haukes Mensch Tim hat bereits zurückgemeldet, dass sich durch die neuen Erkenntnisse sehr schnell etwas zum Besseren verändert hat.

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  • Sonderfolge

    Wir haben viele, viele Nachrichten von euch bekommen, in denen ihr eure Sorgen und eure Gedanken um den gestrandeten Wahl in der Ostsee äußert. Unsere Gedanken dazu – und auch einen kurzen Talk mit dem Wal – hört ihr in dieser Sonderfolge.

  • In dieser Folge sprechen Claudi und Anja mit zwei Tieren, die auf sehr unterschiedliche Weise etwas über das Leben im Jetzt zu sagen haben.

    Zuerst mit einer Nacktschnecke, genauer gesagt einem Bierschnegel, der mit seiner Sippe auf einem Balkon lebt und dort bei seinen Kriechereien allabendlich ein großes Risiko in Kauf nimmt, denn im Dunkeln sind Schnegel auf Fliesen nun einmal nicht besonders auffällig. Die Menschen vor Ort geben sich alle Mühe, vorsichtig zu sein, trotzdem bleibt das nächtliche Überleben für einen Balkon-Schnegel naturgemäß eine heikle Angelegenheit. Umso überraschender ist die lässige Haltung, mit der dieser Schnegel auf die Dinge blickt: mit Sinn für Genuss, Gegenwart und die Entscheidung, sich nicht von jeder möglichen Katastrophe den Tag verderben zu lassen.

    Dann sprechen wir mit Helga, einem Schwein, das vor der drohenden Schlachtung aus einem Ferkelproduktionsbetrieb gerettet wurde, also einem jener Systeme , in denen Tiere nicht als fühlende Wesen existieren, sondern als Einheiten in einer grausamen Produktionslogik. Nun darf Helga auf einem Lebenshof alt werden . Dort zeigte sich, dass das als nicht mehr produktionsfähig ausgemusterte Tier tatsächlich doch noch einmal unbemerkt schwanger war. Für Helga bedeutete diese Rettung also nicht nur, selbst dem Tod zu entkommen, sondern auch etwas erleben zu dürfen, das ihr in der brutalen Welt, aus der sie kam, niemals vergönnt gewesen wäre: Ihre Kinder zu behalten und bei sich aufwachsen zu sehen. Im Schnabel-Gespräch erzählt sie von diesem Glück.

    Schnegel und Schwein machen auf sehr unterschiedliche Weise deutlich, wie viel Weisheit in Wesen steckt, denen Menschen oft nicht einmal ein volles Innenleben zugestehen.

  • Dieses Mal wird’s prominent, wechselwarm und erstaunlich erkenntnisreich: Claudi und Anja sprechen mit zwei Schlangen, die gerade erst einen großen TV-Auftritt im Dschungelcamp hatten. In einer Dschungelprüfung waren sie gemeinsam mit Hardy Krüger jr. in einer Kiste eingesperrt, ihr klarer Auftrag: umschlängeln, gruseln, Quote machen.

    Während man von den menschlichen Mitwirkenden bei derlei Spektakel ja mitunter schon währenddessen lautstark schrillend hört, wie sie diese Herausforderung so empfinden, fragt die tierischen Protagonist:innen leider anschließend niemand im Interview, wie sie das eigentlich erlebt haben. Studio Schnabel ändert das.

    Im Gespräch zeigt sich, wie unterschiedlich selbst Tiere derselben Art dieselbe Situation wahrnehmen können: Während die erste Schlange die Kisten-Nummer neugierig und beinahe wie ein Abenteuer beschreibt, berichtet die andere von Stress und Unwohlsein.

    Als Hörer:innentier meldet sich außerdem Kater Tommy: Er bekommt aus medizinischen Gründen täglich ein extrem unerquicklich schmeckendes Serum ins Maul massiert – und ergreift gern die Flucht, sobald das Fläschchen nur gezückt wird. Sein Mensch Lisa möchte wissen: Wie kann man ihm verständlich machen, dass das Ekelzeug leider wirklich sein muss, damit er etwas kooperativer wird? (Kleiner Spoiler: Tierkommunikation kann vieles erklären, aber Medizin nicht automatisch wohlschmeckender machen.)

  • TippEx ist zurück! Claudi und Anja geben ein erleichtertes, positives Update zur jungen Krähe mit den weißen Flügelspitzen, die nach Silvester verschwunden war. In der letzten Folge hatte Claudi mit ihr gesprochen, doch vieles blieb vage: Wie geht es ihr? Lebt sie noch? Nun ist TippEx glücklicherweise wieder bei Anjas und Juris Gassirunden aufgetaucht, etwas vorsichtiger, aber augenscheinlich gesund. Ein guter Anlass, um noch einmal darüber zu sprechen, was Tierkommunikation leisten kann – und wo ihre Grenzen liegen.

    Richtig gut hat dafür das telepathisches Hundesitting bei Juri funktioniert, für das Claudi spontan einsprang, als Anja ihren mitunter ängstlichen Hund trotz Böllerei im Hinterhof für ein paar Stunden alleine lassen musste. Stunde für Stunde checkte Claudi bei ihm ein und schickte Beruhigungs-Updates. Im Podcast gleichen Anja und Claudi live ab, wie treffsicher Juris Beschreibung der gemeinsamen Wohnung war (Spoiler: Anja ist erleichtert, dass er eine gewisse Grundunordnung großzügig aussparte).

    In der Live-Kommunikation führen die beiden schließlich ein Gespräch, das mitten ins Herz blökt: Barbara, ein überaus bezauberndes Schaf, erzählt, warum sie so glücklich ist, nicht mehr in einer riesigen Herde unterzugehen, sondern bei Eva endlich gesehen zu werden. Eine kleine Erinnerung daran, dass uns alle der Wunsch eint, jemand sein zu dürfen, egal, ob wir ein Fell haben oder nicht.

  • Nach einer Phase mit besonders vielen bellenden und sehr gesprächigen Vierbeinern wird es bei Studio Schnabel diesmal wieder großformatiger: Endlich sind wieder Pferde zu Gast.

    Claudi erzählt von zwei alten Bekannten aus ihrer tierkommunikativen Praxis, den beiden Stuten Bounty und Freydis. Die beiden sind Teil einer Herde und dramatisch aneinandergeraten, eine handfeste Klopperei, bei der Bounty Freydis empfindlich verletzt hat. Claudi versucht, dem Konflikt auf den Grund zu gehen: Was ist da eigentlich passiert? Und was lässt sich im Nachhinein noch klären, verstehen, vielleicht sogar befrieden?
    Kleiner Spoiler: Pferde sind manchmal auch nur Menschen. Und diese Geschichte zeigt sehr schön, was Tierkommunikation leisten kann – und wo ihre Grenzen liegen.

    Außerdem sprechen Anja und Claudi auf Anregung von Hörerin Michaela mit einem Mauersegler, der sich gerade noch im warmen Überwinterungsgebiet südlich der Sahara aufhält. Michaela möchte wissen, warum er und sein Schwarm die komfortablen, sicheren Nistkästen an ihrem Haus verschmähen und stattdessen weiterhin direkt unter dem Dach brüten, wo es im Hochsommer gefährlich heiß wird und immer wieder Küken sterben.
    Die Antwort führt uns in eine nahezu schwerelose Welt, die mit unserer Lebensrealität nur sehr wenig zu tun hat. Kein Wunder also, dass der Mauersegler Menschen für eine Art bewegliche Bäume hält – minimal dynamischer als Eichen, aber ganz schön schwerfällige Klötze.

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  • Raketen, Böller, Knallerei – für viele Tiere ist Silvester keine Party, sondern blanker Horror. In dieser Folge sprechen Claudi und Anja darüber, wie man seine Tiere auf die lauteste Nacht des Jahres vorbereiten kann. Mit praktischen Tipps, beruhigenden Ideen und der dringenden Empfehlung, jetzt schon Rückzugsorte zu schaffen. Nicht nur für ängstlich schlotternde Hunde und Katzen, sondern auch für Tiere im Garten, auf dem Balkon oder mit freiem Zugang nach draußen.

    Zur Illustration haben die beiden mit einem jungen Kräherich aus Anjas Spaziergeh-Schwarm gesprochen, einem dieser schlauen Stadtvögel, die wissen wollen, was da bald los ist. Und ihm geraten, sich rechtzeitig ein stilles Plätzchen zu sichern. Spoiler: Er nimmt’s gefasst, aber nicht auf die leichte Schulter.

    In der zweiten Tierkommunikation sprechen Claudi und Anja als kleine Ochs-und-Esel-Bethlehem-Referenz mit einem Rinderkind. Wir lernen wir Bruni kennen, ein Kälbchen, das allein auf einer Alm stand, bis ihr Mensch Conny kam und sie adoptierte. Heute lebt Bruni auf dem Lebenshof Gut Aiderbichl. Und was sie über Conny erzählt, ist zart, rührend und eine kleine Erinnerung daran, wie tief Tiere Bindung empfinden.

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  • In dieser Folge sprechen Claudi und Anja mit Gio. Gio ist ein Löwchen, also ein kleiner Hund mit großer Haltung, und steht vor einer wichtigen Entscheidung: Trümmersuche oder Mantrailing? Sein Mensch Katharina steckt mitten in der Ausbildung mit ihm und will wissen, welche Disziplin ihm mehr Spaß macht. Gio hat dazu eine sehr klare Meinung, wie überhaupt zu allem, was sein Leben betrifft.

    Doch es geht nicht nur um Arbeit, sondern auch um Erinnerung: Gemeinsam betreiben Gio und Katharina ein aufregendes Hobby: Sie erkunden verlassene Orte, betreiben sogenanntes Urbexing. Dabei schwingt immer auch das Andenken an Katharinas früheren Hund und Abenteuer-Komplizen Mio mit, und Gio erzählt uns, wie er mit diesem Erbe umgeht.

    In der Live-Tierkommunikation wenden wir uns diesmal einer Elster zu. Wir wollen wissen: Was hat es auf sich mit der sprichwörtlichen Glitzer-Liebe? Die Elster erklärt es uns und bringt zugleich eine gewisse Enttäuschung zum Ausdruck: Dass das, was funkelt, oft an Glanz verliert, sobald es einem gehört. Ein Gefühl, das nicht nur in Nestern vorkommt. Wieder einmal zeigt sich: Tierkommunikation ist auch Lebenskommunikation. Oder, wie Anja sagt: „So ist es ja oft im Leben.“

  • Happy Schnabelversary! Zur 20. Folge feiern Claudi und Anja mit einer zarten, besonderen Episode: Sie sprechen mit ihren eigenen Tieren über die Liebe.

    Dabei kommen nicht nur die Fellleute zu Wort, die noch ganz physisch neben ihnen auf dem Sofa liegen, sondern auch jene, die schon weitergezogen sind. Wer beim Thema Tierkommunikation eh schon skeptisch die Augenbrauen zerfurcht, muss jetzt also tapfer sein – ihr packt das!

    Anjas Hund Juri erzählt, dass Liebe für ihn wie ein gegenseitiges Zuhause ist. Ihr verstorbener Hund Figo meldet sich mit einer Erinnerung an das unvergängliche Schatzkistchen, das er in ihrer kurzen Zeit zusammen mit Momenten und Gefühlen gefüllt hat. Claudis Katze Tilda wirft einen ihrer typisch weisen Sätze in den Raum: „Ihr Menschen habt zu viele lose Enden.“ Und rät, Verbindungen zu knüpfen, damit man sie aufwickeln kann. Und Teddy, Claudis verstorbener Kater, bringt es auf den schnabel’schen Punkt: „Liebe verschwindet nie, auch wenn der Körper nicht mehr da ist.“

    Es ist eine warme, tröstliche Jubiläumsfolge geworden. Anja muss auch ein bisschen weinen. Aber auf die gute Weise.

  • Tjure und Pixel sind zwei Hundebrüder, die tagsüber gut miteinander klar kommen: Sie spielen und teilen Leckerlis und Laune. Doch sobald abends das Licht ausgeht, knurrt’s im Paradies. Ausgerechnet im eigens von ihren Menschen gebauten Familienbett – drei Meter breit, damit alle sechs Hunde des Haushalts zusammen kuscheln können – herrscht plötzlich Unfrieden, weil selbst diese ausladende Liegefläche für Tjure und Pixel gemeinsam zu klein zu sein scheint.

    Claudi und Anja wollen wissen, warum das so ist, und fragen bei den Brüdern nach. Dabei erfahren sie Überraschendes über Nähe, Grenzen und die besondere Wahrnehmung von Tjure, der ohne Gehör geboren wurde. Und sie kommen dabei wieder mal an einem inspirierenden Knackpunkt an: Warum schauen Tiere so viel ungerührter auf ihren Körper als wir Menschen? (Kleiner Spoiler: Weil sie wissen, dass es nicht das Äußere ist, das sie ausmacht.)

    Eine Folge über innere Ruhe im äußeren Chaos – und darüber, warum manchmal selbst ein drei Meter breites Bett nicht reicht, wenn man mit sich selbst noch nicht ganz zur Ruhe gekommen ist.

  • Das Leben ist …wild. Weiterhin.

    Für alle SchnabelFans bedeutet das: Tapferkeit ist noch mal Trumpf. Claudi bestreitet Folge 18 alone in the dark und hofft auf baldige Lichtblicke, sobald Anja bald wieder in ruhigeren Gewässern fischt.

    Heute gehts nicht um gewichtige Meeresbewohner, sondern um einen kleinen, zarten Garten-Igel, der - aus menschlicher Sicht - einen recht merkwürdigen Fetisch pflegt: Nacht für Nacht werden Utes Gartenschuhe transportiert. Dies ist per Video und Nachtkamera für die Nachwelt festgehalten und wirft für Ute und ebenso für uns einige Fragen auf.

    Warum sind hier Flip-Flops das Objekt der Begierde und nicht etwa Anjas geliebte Crocs?

    Diesem Mysterium geht Claudi in dieser knackig kurzen Folge auf den Grund.

    Dazu liefert uns Mittelschnauzer-Hündin Issy tiefe Einblicke in ihre olfaktorische Welt und bringt dabei erstaunliches zutage. Spannend vor allem für Hundeleute, die sich immer wieder fragen, warum Hühnerkacke, Pferdemist oder auch Fischgräten so attraktiv für Leute mit Fell sind.

  • Diese Woche steigen wir auf in die Berge und sprechen mit den Pyrenäenberghunden Rayco und Rappo. Die beiden Brüder wachen normalerweise als stattliche Schutzkollegen auf der Alp über ihre Schafherde. Doch schon zwei Mal sind die beiden einfach mal zwei Tage verschwunden und haben sich, wie Rappos Trackerhalsband verriet, weit aus dem Weidegebiet ihre Herde entfernt. Geschah das rein dienstlich? Brach die Abenteuerlust durch? Waren die beiden auf mysteriöser Mission? Ihr Mensch Ruth hat sich gefragt, was die beiden wohl getrieben haben, und Claudi und Anja fragen nach.

    Außerdem sprechen wir mit einem Schaf aus ihrer Herde: Wie ist das eigentlich, Tag und Nacht von diesen plüschigen Bodyguards begleitet zu werden? Entsteht da sowas wie Freundschaft, oder bleibt es doch bei einem rein professionellen Kollegenverhältnis zwischen zwei Arten? Und wie sehr trübt die seit einiger Zeit ja wieder sehr reale Bedrohung durch Wölfe die Sommerfrische in den Bergen? Eine Folge über Loyalität, Grenzen und den feinen Unterschied zwischen Arbeit und Berufung auf vier Beinen.

  • Claudi und Anja beantworten diesmal Hörer:innenfragen und wagen ein telepathisch-philosophische Gedankenspiel: Könnte man auch Kontakt mit jemandem aufnehmen, der seinen Körper schon vor mehr als 66 Millionen Jahren verlassen hat, einem Dinosaurier nämlich? Und falls ja, was würde man ihn fragen wollen? Nach diesem Ausflug in die Tiefenzeit wird’s wieder handfest: Claudi erklärt, wie man selbst erste Schritte in die Tierkommunikation wagt, und gibt Tipps für alle, die bisher nur mit Menschen gesprochen haben (und das schon anstrengend genug fanden).

    Im zweiten Teil meldet sich Penelope, genannt Penny, ein zartes Meerschweinchen, das aus sehr schlechter Haltung auf einem zugemisteten Balkon gerettet wurde und jetzt im Meerschweinchenparadies lebt. Doch Freiheit kann beängstigend sein, wenn man sie nicht kennt. Penny erzählt von Respekt vor neuen Möglichkeiten, kleinen, leisen Schnüffelfortschritten und Mut in Miniaturform.

    Ihr mögt Studio Schnabel und wollt Claudi und Anja für ihre Arbeit einen Kaffee ausgeben? Das könnt ihr hier tun: https://ko-fi.com/studioschnabel

  • Nach unseren tiefseetelepathischen Ausflügen zu Schwert- und Buckelwalen kehren wir zurück an Land, und zwar mitten hinein in den Hühnerhaufen. In dieser Folge sprechen Claudi und Anja mit Betty, einem Huhn, das aus wirklich miserabler Balkonhaltung gerettet wurde. Jetzt lebt sie mit einer Schar glücklicher Artgenossen bei Ulrike, erkundet staunend ihre Umgebung und wundert sich, wie wir Zweibeiner es überhaupt schaffen, uns mit diesen seltsamen Körpern durchs Leben zu manövrieren.

    Betty gibt Einblicke in die hühnerische Weltsicht, erzählt vom Neu-Anfangen, und vom vorsichtigen Beobachten. Und Claudi erzählt aus ihrer langjährigen Gesprächspraxis mit Hühnern, die oft völlig unterschätzt werden und die in Wahrheit klug, witzig, und wach sind.

    Außerdem berichtet Anja von ihren persönlichen Erlebnissen im Chicken Camp, einem Klickertraining-Workshop mit Hühnern, bei dem sie ihr persönliches Übungshuhn (das sie Buffy, the Vamp-Eier Layer taufte) tief beeindruckt hat.

    Eine Folge über Nähe, Neugier und das vielleicht unterschätzteste Haustier der westlichen Welt.

  • Claudi und Anja sind wieder vereint! Nachdem das mitunter etwas unkooperative Leben Anja kurz in Beschlag genommen hatte, sitzt sie nun wieder mit Claudi im Studio, und gemeinsam schnabeln sie sich durch neue tierische Tiefen.

    Diesmal erzählt Claudi von Pedro, einem ausgesprochen wählerischen Hund, der sehr genau weiß, welche seiner beiden Menschen ihm nach dem Spaziergang die Pfoten abwischen darf – und bei welchem dieser abwegige Versuch mit abwehrendem Grummeln kommentiert wird. Die Antwort auf das „Warum das denn?“ hat Claudi direkt bei Pedro eingeholt, und was sie da erfahren hat, ist überraschend klar und durchaus rührend.

    Außerdem geht’s in die Fortsetzung unseres Meeresdramas: Nachdem ein Buckelwal uns zuletzt seine wenig schmeichelhafte Meinung über Orcas gesteckt hat, wollten wir’s dabei natürlich nicht belassen und haben einen Orca selbst gefragt, wie er die Sache sieht. Und siehe da: Der Schwertwal hat nicht nur eine differenzierte Sicht auf die Buckelwale, sondern auch eine erstaunlich charmante Art, sie zu erklären.

  • Diese Folge ist anders.

    Die Dreizehn hat uns voll erwischt - und das wilde Leben.

    Leider ist Anja in dieser Folge nicht live on air - wir versenden Entschuldigungen an alle Rützel FanGirls und FanBoys und geloben: ab Folge 14 sind die Hosts wieder vereint.

    Claudi schlägt sich tapfer und spricht mit der Hündin Carla, die für ihr Leben gern Kaffeetassen verbuddelt, Socken und Unterhosen in der Wohnung verteilt und mit der ein oder anderen lustigen Marotte aufwarten kann. Claudi fragt nach und erhält überraschende Antworten.

    In der zweiten Runde gehts hoch hinaus in die Lüfte: hier kommen die Seeadler aus Neubrandenburg zu Wort. Warum halten die Tiere sich sich so nah an den Bahngleisen auf, wenn es doch immer wieder zu Unfällen kommt, häufig mit tödlichem Ausgang?

    Handelt es hier um eine suizid-gefährdete Art, ist es ein Gendefekt oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Claudi fragt nach und bekommt wie so oft überraschende Antworten, die der begrenzte Verstand nicht geben kann.

  • In dieser Folge sprechen Claudi und Anja mit zwei Tieren, deren Verhalten von außen betrachtet erst einmal reichlich rätselhaft erscheint. Warum zieht Hündin Grete abgestandenes Pfützenwasser jedem frisch gefüllten Napf vor, den ihre Menschen ihr hinstellen? Ist sie womöglich eine bislang verkannte Wassersommelière? Und warum schnappt sie jedes Mal in den Reifen, wenn ihre Menschen mit ihr zu einer Fahrradtour aufbrechen? Aggression gegen Drahtesel? Ein Schutzreflex? Oder steckt am Ende etwas ganz anderes dahinter?

    Anschließend geht’s tief hinab ins Meer, wo Buckelwale ein erstaunliches Verhalten zeigen: Sie mischen sich immer wieder in Orca-Jagden ein und gehen dazwischen, wenn die es im Verbund auf schwächere Tiere abgesehen haben, beobachten Wissenschaftler. Aber warum? Altruismus? Anti-Orca-Aktivismus? Oder einfach Wal-Logik, die wir Menschen nie ganz verstehen werden? Wir haben nachgefragt und, wie so oft, Antworten bekommen, die überraschender sind als ein Walgesang im Shuffle-Modus.

  • Claudi und Anja sind zurück aus der Sommerpause und pflügen in dieser Folge in einem kleinen Q&A durch ihr Anfragenpostfach. Sie beantworten Hörer:innen-Fragen, die nicht an ein spezielles Tier gerichtet sind, sondern sich um Tierkommunikation allgemein drehen: Wird man, wenn man darin geübt ist, telepathisch mit Tieren zu sprechen, eigentlich im Alltag permanent von Stadttauben angequatscht, von Würmern vollgeplaudert oder von Eichhörnchen in Gesprächsfallen gelockt? Oder kann man, trotz offenem Kanal, auch mal gedankenstill durch die Gegend spazieren? Und wie ist das unter den Tieren selbst: Führen Katzen, Dachse und Wanzen eigentlich auch untereinander und artenübergreifend Smalltalk-Zirkel?

    Außerdem wartet ein besonders eigensinniger Gast: Knut, die Landschildkröte, die seit Jahrzehnten einen Miethausgarten als ihr ganz persönliches Reich beansprucht und deren Fürsorge man als neue Mieter mitsamt der Wohnung mitübernimmt. Knut verteidigte sein Revier schon erfolgreich gegen eine invasive Hollywood-Schaukel und attackierte jüngst sogar den Zeh eines Gartenpartyes. Seine aktuelle Betreuerin Julia hofft nun, dass Claudi und Anja einen diplomatischen Ausgleich mit Knut verhandeln können. Kleiner Spoiler: Knut hat gute Argumente und eine sehr einnehmende Persönlichkeit.