Avsnitt

  • In dieser finalen Episode der zweiten Staffel, diskutieren Dr. Sami Ridwan und Dr. Stefan Motov die Herausforderungen und Entwicklungen in der Ausbildung und Weiterbildung im Bereich der WirbelsĂ€ulenchirurgie. Sie beleuchten die Erwartungen der Generation Z, die Bedeutung digitaler Fortbildungsmöglichkeiten und die Notwendigkeit, die praktischen Ausbildungsstrukturen zu verbessern. Zudem wird die Rolle von Simulationen in der chirurgischen Ausbildung thematisiert und die Frage aufgeworfen, wie der optimale Weg in der WirbelsĂ€ulenausbildung aussehen könnte.

    Bis September geht es ĂŒber die Sommerpause weiter mit Rapid Fire wie gewohnt alle 2 Wochen.

    Takeaways

    Die Ausbildung in der WirbelsÀulenchirurgie ist im Wandel.

    Generation Z hat andere Erwartungen an die Ausbildung.

    Strukturen der Weiterbildung mĂŒssen an die aktuellen BedĂŒrfnisse angepasst werden.

    Digitale Fortbildungsmöglichkeiten sind entscheidend fĂŒr die Entwicklung.

    Simulationen sind wichtig, aber ersetzen nicht die praktische Erfahrung.

    Die praktische Exposition in der Ausbildung ist oft unzureichend.

    Die Ausbildung muss an die RealitÀt der Patienten angepasst werden.

    Es gibt keinen einheitlichen Weg in der Ausbildung zur WirbelsÀulenchirurgie.

    Die Erwartungen an die Ausbildung haben sich in den letzten Jahren verÀndert.

    Engagement in der Weiterbildung ist fĂŒr junge Ärzte wichtig.

    Die Patientenzufriedenheit in der WirbelsÀulenchirurgie ist im Vergleich zu anderen Bereichen niedrig.

    Es gibt keine standardisierte Ausbildung fĂŒr WirbelsĂ€ulenchirurgie im deutschsprachigen Raum.

    Mentoring ist entscheidend fĂŒr die Entwicklung junger ChirurgInnen.

    FrĂŒhe praktische Ausbildung kann das VerstĂ€ndnis und die FĂ€higkeiten verbessern.

    Technologische Fortschritte sollten die Grundlagen der Chirurgie nicht ersetzen.

    Die Infrastruktur fĂŒr die Ausbildung muss verbessert werden.

    Die Integration neuer Technologien ist notwendig fĂŒr die Zukunft der Chirurgie.

    Die Work-Life-Balance in der Chirurgie ist ein wichtiges Thema.

  • In dieser Folge mit Franz-Joseph Dally, Oberarzt an der Klinik fĂŒr OrthopĂ€die und Unfallchirurgie der UniversitĂ€tsmedizin Mannheim, werden die neuesten Entwicklungen und Techniken der ISG-Fusion behandelt. Das GesprĂ€ch bietet Einblicke in Indikationen, operative Techniken und zukĂŒnftige Trends in der Behandlung von ISG Dysfunktion und Sakrumfrakturen.

    Takeaways

    Indikationen fĂŒr die ISG-FusionOperative Techniken und ImplantateDiagnostik und Differenzialdiagnose bei ISG-BeschwerdenKomplikationen und Nachbehandlung bei Sakrum- und BeckenfusionenInnovationen in der Implantattechnologie und minimalinvasiven Chirurgie

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  • In diesem GesprĂ€ch tauchen wir tief in das komplexe Thema der thorakolumbalen Berstungsfrakturen ein. PD Dr. med. Sonja HĂ€ckel, OberĂ€rztin fĂŒr OrthopĂ€die am Inselspital Bern, erklĂ€rt die Klassifikationen, Traumamechanismen und BehandlungsansĂ€tze, inklusive konservativer und operativer Strategien. Erfahren Sie, wann eine Operation notwendig ist und welche Faktoren die Entscheidung beeinflussen.

    Takeaways

    Traumamechanismen bei BerstungsfrakturenKlassifikation der Frakturen (AO-Spine und andere)Konservative Behandlung vs. OperationIndikationen fĂŒr operative EingriffeBedeutung der Bildgebung (CT, MRT, EOS)
  • In dieser Podcast-Folge diskutieren Dr. Stefan Motov und Dr. Sami Ridwan 5 der wichtigsten Landmark-Studien in der WirbelsĂ€ulenchirurgie, von der HalswirbelsĂ€ule bis zur LendenwirbelsĂ€ule. Sie analysieren die historische Entwicklung, aktuelle Evidenz und praktische Implikationen fĂŒr die klinische Praxis.

    Takeaways

    EinfĂŒhrung in die Literatur der WirbelsĂ€ulenchirurgieParadigmenwechsel in der Behandlung der LendenwirbelsĂ€uleDie Bedeutung der SPORT-Trials fĂŒr die WirbelsĂ€ulenchirurgieDisc Trial und die Rolle von Infektionen in der BandscheibendegenerationStudienrelevanz und PatientenkommunikationZusammenfassung und Ausblick auf zukĂŒnftige Themen Literatur

    50 Landmark Papers Every Spine Surgeon Should Know

    Edited By Alexander R. Vaccaro, MD, PhD, MBA, Jefferson R. Wilson, MD, Charles G. Fisher, MD, MHSc, FRCSC

    Försth P, Ólafsson G, Carlsson T, Frost A, Borgström F, Fritzell P, Öhagen P, MichaĂ«lsson K, SandĂ©n B. A Randomized, Controlled Trial of Fusion Surgery for Lumbar Spinal Stenosis. N Engl J Med. 2016 Apr 14;374(15):1413-23. doi: 10.1056/NEJMoa1513721. PMID: 27074066.

    Kgomotso EL, Hellum C, Fagerland MW, Solberg T, Brox JI, Storheim K, Hermansen E, Franssen E, Weber C, Brisby H, Algaard KRH, Furunes H, Banitalebi H, LjĂžstad I, Indrekvam K, Austevoll IM; Nordsten collaborators. Decompression alone or with fusion for degenerative lumbar spondylolisthesis (Nordsten-DS): five year follow-up of a randomised, multicentre, non-inferiority trial. BMJ. 2024 Aug 7;386:e079771. doi: 10.1136/bmj-2024-079771. PMID: 39111800; PMCID: PMC11304163.

    Weinstein JN, Tosteson TD, Lurie JD, Tosteson AN, Hanscom B, Skinner JS, Abdu WA, Hilibrand AS, Boden SD, Deyo RA. Surgical vs nonoperative treatment for lumbar disk herniation: the Spine Patient Outcomes Research Trial (SPORT): a randomized trial. JAMA. 2006 Nov 22;296(20):2441-50. doi: 10.1001/jama.296.20.2441. PMID: 17119140; PMCID: PMC2553805.

    SMITH GW, ROBINSON RA. The treatment of certain cervical-spine disorders by anterior removal of the intervertebral disc and interbody fusion. J Bone Joint Surg Am. 1958 Jun;40-A(3):607-24. PMID: 13539086.

    Boden SD, Davis DO, Dina TS, Patronas NJ, Wiesel SW. Abnormal magnetic-resonance scans of the lumbar spine in asymptomatic subjects. A prospective investigation. J Bone Joint Surg Am. 1990 Mar;72(3):403-8. PMID: 2312537.

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    In diesem GesprĂ€ch tauchen wir tief in das Thema Longevity ein, mit Fokus auf prĂ€ventive Maßnahmen, mentale Gesundheit und ergonomische Optimierungen in Bezug auf den Werdegang in der WirbelsĂ€ulenchirurgie. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Gesundheit und Karriere langfristig sichern können, mit Dr. med. Carl Peter Meschede aus MĂŒnchen.

    Takeaways

    Was ist Longevity und warum ist es wichtig fĂŒr Chirurgen?Der richtige Zeitpunkt, um mit Longevity zu beginnenPhysische Belastungen im OP und PrĂ€ventionsmaßnahmenMentale Gesundheit und Burnout-PrĂ€vention in der ChirurgieErgonomische Optimierung im OP fĂŒr langfristige GesundheitBedeutung von Schlaf, ErnĂ€hrung und BewegungIndividuelle genetische und molekulare Tests fĂŒr PrĂ€ventionRolle der Unternehmenskultur und Arbeitgeber bei LongevityPrĂ€ventive Maßnahmen gegen Suchtmittel und LeistungssteigerungZukunftstrends in der prĂ€ventiven Medizin

    Literatur

    Kolz JM, Wagner SC, Vaccaro AR, Sebastian AS. Ergonomics in Spine Surgery. Clin Spine Surg. 2022 Oct 1;35(8):333-340. doi: 10.1097/BSD.0000000000001238. Epub 2021 Jul 28. PMID: 34321393.

    White AJ, Nowacki AS, Woodrow SI, Steinmetz MP, Benzil DL. Ergonomics, musculoskeletal disorders, and surgeon gender in spine surgery: a survey of practicing spine surgeons. J Neurosurg Spine. 2024 Jan 12;40(4):529-538. doi: 10.3171/2023.11.SPINE23705. PMID: 38215442.

    Nitish Gunness VR, Chakir S, Aljeeran O, Rizzo P, Taha S. Sustaining surgeon longevity in spine surgery: A narrative review. Neurochirurgie. 2025 Mar;71(2):101619. doi: 10.1016/j.neuchi.2024.101619. Epub 2024 Nov 28. PMID: 39615786.

    Schupper AJ, Hrabarchuk EI, McCarthy L, Hadjipanayis CG. Improving Surgeon Well-Being: Ergonomics in Neurosurgery. World Neurosurg. 2023 Jul;175:e1220-e1225. doi: 10.1016/j.wneu.2023.04.102. Epub 2023 Apr 30. PMID: 37427701.

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    In dieser Episode diskutieren wir die vielfĂ€ltigen Aspekte der Spondylolyse, von Definition ĂŒber Diagnostik bis hin zu Therapieoptionen, mit Spezialist Dr. Denis Rappert, leitender Oberarzt und Facharzt fĂŒr Neurochirurgie am interdisziplinĂ€ren Zentrum fĂŒr WirbelsĂ€ulen- und Skoliosetherapie am Malteser Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen. Diese Einblicke helfen Ärzten und Interessierten, den Umgang mit diesem seltenen, aber bedeutenden Krankheitsbild zu optimieren.

    Takeaways

    Grundlagen der Spondylolyse: Anatomie und EntstehungsmechanismenUnterschiede zwischen juveniler und adulter SpondylolyseBedeutung der verschiedenen Wilse-KlassifikationenDiagnostische Herangehensweisen: MRT, CT, Röntgen und funktionale BildgebungKonservative versus operative Behandlung: Wann ist welcher Ansatz sinnvoll?Einsatz moderner Operationstechniken: Pars-Repair, minimalinvasive Verfahren, RobotikBesonderheiten bei speziellen Patientengruppen (z.B. Leistungssportler, Jugendliche)Komplikationen und Neuromonitoring wĂ€hrend der OperationNachsorge, Rehabilitationszeitraum und RĂŒckkehr zum SportDiskussion zu Langzeitfolgen und Fehlstellungen bei operativer Korrektur
  • In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Michael Schwake aus MĂŒnster ĂŒber intradurale Pathologien, Tumore und operative Techniken. Er teilt wertvolle Einblicke in Diagnose, Behandlung und zukĂŒnftige Entwicklungen in der Neurochirurgie dieser Erkrankungen.

    Takeaways

    Unterscheidung intradurale extra- und intramedullĂ€re Pathologien HĂ€ufigste intradurale Tumore: Meningeome und SchwannomeKlinische Symptome und Diagnostik bei spinalen TumorenOperationsindikation und Timing bei intraduralen TumorenChirurgische Zugangswege und minimalinvasive TechnikenKomplikationen und intraoperative ÜberwachungSpezielle FĂ€lle: Verkalkte Meningeome und NeurofibromatoseZukunftstrends in der Neurochirurgie intraduraler Pathologien

  • In dieser Folge beleuchten wir die aktuellen Entwicklungen, Vorteile und Herausforderungen der Robotik in der WirbelsĂ€ulenchirurgie. Unser Gast, Prof. Dr. med. Patrick Strube aus den Waldkliniken Eisenberg, teilt umfassende Einblicke in klinisch etablierte Systeme, wissenschaftliche Evidenz und die zukĂŒnftige Entwicklung der Technologie.

    Takeaways

    Definition und aktueller Stand der autonomen Robotik in der WirbelsĂ€ulenchirurgieWichtige klinische Robotersysteme: Excelsius GPS, Mazor X, Cirque; Unterschiede und EinsatzbereicheVorteile der Robotik gegenĂŒber Navigation und Freihandtechnik: PrĂ€zision, Workflow und MarketingWissenschaftliche Evidenz: Patientenergebnisse, OP-Zeiten, StrahlenexpositionLernkurven fĂŒr erfahrene Chirurgen und Nachwuchs: Schulung, Training, NachwuchsförderungHerausforderungen: Haptisches Feedback, Sicherheitsrisiken, Workflow-IntegrationInnovationen: elektromagnetische Tracking-Systeme, KI-gestĂŒtzte Planung, humanoide RoboterZukunftsperspektiven: autonomes Operieren, Mehrarm-Systeme, gesellschaftliche AkzeptanzWirtschaftliche Aspekte: Kosten, GerĂ€te-RentabilitĂ€t, Marktdynamik und KosteneinsparungenPatientenakzeptanz und Skepsis gegenĂŒber Robotik in der Chirurgie
  • In dieser Folge sprechen Dr. Sami Ridwan und Dr. Stefan Motov ĂŒber die wichtigsten Aspekte der akuten spinalen NotfĂ€lle. Sie erlĂ€utern, wann welcher Notfall interventioniert werden muss, welche Diagnostik sinnvoll ist und wie man in komplexen FĂ€llen die richtige Entscheidung trifft. FĂŒr Ärzt*innen in Notaufnahme und Traumazentrum bietet das eine umfassende Übersicht. Teil 1 mit Basics und den gĂ€ngigsten spinalen NotfĂ€llen.

    Takeaways

    Differenzierung von spinalen NotfĂ€llen: Tumore, Frakturen, Infektionen u.v.m.Wichtigste Diagnostik: CT, MRT, ggf. spezielle Verfahren bei BlutverdĂŒnner-Patienten oder bei Tumor-QuerschnittenFrĂŒhe operative Indikationen bei neurologischen Defiziten, instabilen Frakturtypen und bei akuten QuerschnittssyndromenBesondere Herausforderungen bei BlutverdĂŒnnung und HerzschrittmachernSpezifische NotfĂ€lle bei Ă€lteren Patienten, z. B. Dens- und SakrumfrakturenBedeutung der interdisziplinären Abstimmung und individuell angepasste EntscheidungsfindungPrognoseabschĂ€tzung bei Tumor- und Metastasensituationen durch Machine Learning ToolsWichtigkeit der schnellen Intervention bei neu auftretenden neurologischen Symptomen innerhalb von 6-12 Stunden, Time is spine!
  • In dieser Episode tauchen wir tief in die Welt der neurochirurgischen Schmerztherapie ein. PD Dr. med. Simon Bayerl teilt seine Expertise zu aktuellen Technologien, Indikationsstellung und zukĂŒnftigen Entwicklungen, um individuelle Behandlungskonzepte bei chronischen RĂŒckenschmerzen zu optimieren.

    Takeaways

    Differenzierung und Bedeutung des Persistent Spinal Pain Syndrome (PSPS)Mechanismen der Chronifizierung chronischer RĂŒckenschmerzenStrategien zur Wahl zwischen WirbelsĂ€ulenchirurgie und NeuromodulationAktuelle und kommende Technologien in der RĂŒckenmarkstimulation (z.B. Burst, High-Frequency, Closed-Loop)Bedeutung der anatomischen Lage und Mapping bei der ElektrodenimplantationEinsatz und Bewertung von Plattenelektroden bei RĂŒckenmarkstimulationsEffizienz der Testphase und Entscheidungsfindung im ImplantationsprozessBedeutung der frĂŒhzeitigen Intervention und individualisierte TherapieansĂ€tzeZukĂŒnftige Entwicklungen: Objektive Daten, externe Systeme, miniaturisierte ImplantateEinfluss psychosozialer Faktoren auf Therapieerfolg und Motivation der Patienten
  • In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Dr. Stefan Motov die thorakolumbale Korpektomie, eine chirurgische Technik zur Entfernung von Wirbelkörpern. Sie erörtern die Indikationen, Techniken und Herausforderungen dieser Operation, einschließlich der Bildgebung, der Wahl der ZugĂ€nge und der Implantate. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Risiken und der Notwendigkeit einer sorgfĂ€ltigen Planung, insbesondere bei komplexen FĂ€llen wie Tumoren oder Infektionen.

    TakeawaysKorpektomie ist entscheidend bei Frakturen und Tumoren.Bildgebung wie MRT und CT ist unerlĂ€sslich.Die Wahl des Zugangs beeinflusst die Operationsergebnisse.Implantate mĂŒssen sorgfĂ€ltig ausgewĂ€hlt werden.Risiken wie Blutverlust mĂŒssen berĂŒcksichtigt werden.Patientenspezifische Faktoren sind entscheidend.InterdisziplinĂ€re Zusammenarbeit kann notwendig sein.Vorsicht bei komplexer Anatomie und Vorerkrankungen.Planung ist der SchlĂŒssel zum Erfolg.Vermeidung von unnötigen Risiken ist wichtig.
  • In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Dr. Stefan Motov ĂŒber das komplexe Thema der spinalen Metastasen. Sie beleuchten die Herausforderungen bei der Diagnose und Behandlung, insbesondere in Notfallsituationen, und betonen die Bedeutung interdisziplinĂ€rer Zusammenarbeit. Die Diskussion umfasst auch die Entwicklung der chirurgischen AnsĂ€tze und die Rolle von Bildgebung und systemischer Therapie.

    Takeaways

    Spinale Metastasen erfordern eine interdisziplinĂ€re Behandlung.Notfallsituationen stellen besondere Herausforderungen dar.Bildgebung ist entscheidend fĂŒr die Diagnose.Chirurgische AnsĂ€tze haben sich ĂŒber die Jahre entwickelt.Systemische Therapie ist oft wichtiger als chirurgische Eingriffe.PatientenbedĂŒrfnisse und LebensqualitĂ€t mĂŒssen berĂŒcksichtigt werden.Die NOMS-Framework und SIN-Score sind wichtige Werkzeuge.Implantate aus Carbon-PEEK bieten bessere Bildgebungsmöglichkeiten bei der Nachsorge.Langfristige Überlebensraten beeinflussen die Behandlungsstrategie.
  • In dieser Episode von Spindocs diskutieren Dr. Sami Ridwan, Dr. Stefan Motov und PD Dr. Sara Lener aus Innsbruck ĂŒber die degenerative Spondylolisthese und Spinalkanalstenose. Sie beleuchten die Klassifikation, Behandlungsmöglichkeiten und die Entscheidungskriterien fĂŒr konservative versus operative Therapien. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bedeutung der Arzt-Patienten-Beziehung und der individuellen Therapieentscheidung. Zudem wird der SLI-Score vorgestellt, der zur Bewertung der sekundĂ€ren lumbalen InstabilitĂ€t dient.

    Takeaways

    Degenerative Spondylolisthese ist ein kontroverses Thema in der WirbelsĂ€ulenchirurgie.Die Klassifikation und Behandlung der Spondylolisthese ist komplex und individuell.Der SLI-Score hilft bei der Bewertung der lumbalen InstabilitĂ€t.Konservative TherapieansĂ€tze können bei bestimmten Patienten erfolgreich sein.Die Arzt-Patienten-Beziehung ist entscheidend fĂŒr den Therapieerfolg.Operative Eingriffe sind bei hochgradiger Spinalkanalstenose oft erfolgreich.Die Entscheidung zwischen konservativer und operativer Therapie erfordert eine individuelle Bewertung.Radiologische Parameter sind oft entscheidender als klinische Symptome.Minimalinvasive Verfahren sind oft kosteneffektiver und schonender.Die PatientenaufklĂ€rung ist ein wesentlicher Bestandteil der Therapieentscheidung.

    Literatur

    Abramovic A, Lener S, Hartmann S, Thomé C. A narrative review and scoring proposal for secondary lumbar instability after lumbar decompression surgery. Acta Neurochir (Wien). 2025 Jun 18;167(1):171. doi: 10.1007/s00701-025-06590-9. PMID: 40531241; PMCID: PMC12177027.

    Lener S, Schmölz W, Abramovic A, Kluger P, Thomé C, Hartmann S. The effect of various options for decompression of degenerated lumbar spine motion segments on the range of motion: a biomechanical in vitro study. Eur Spine J. 2023 Apr;32(4):1358-1366. doi: 10.1007/s00586-023-07587-7. Epub 2023 Feb 24. PMID: 36826599.

  • In dieser Episode diskutieren Dr. Stefan Motov und Dr. Sami Ridwan mit Dr. Uwe Platz ĂŒber die Bedeutung der sagittalen Balance in der WirbelsĂ€ulenchirurgie. Dr. Platz erklĂ€rt die Konzepte der sagittalen Balance, die Entwicklung des VerstĂ€ndnisses ĂŒber die Jahre und die klinische Relevanz bei WirbelsĂ€ulenoperationen. Sie besprechen die Messung der sagittalen Balance, die Rolle der Pelvic Incidence und die Bedeutung der korrekten Verteilung der Lordose. Dr. Platz teilt seine Erfahrungen und Techniken zur Planung und DurchfĂŒhrung von Korrekturen bei WirbelsĂ€ulendeformitĂ€ten und betont die Wichtigkeit der prĂ€zisen Planung und der BerĂŒcksichtigung individueller PatientenbedĂŒrfnisse.

    Takeaways

    Die sagittale Balance ist entscheidend fĂŒr das Outcome nach WirbelsĂ€ulenoperationen.Die Pelvic Incidence ist ein wichtiger Parameter zur Beurteilung der WirbelsĂ€ulenbalance.Eine korrekte Verteilung der Lordose ist entscheidend fĂŒr die WirbelsĂ€ulenstabilitĂ€t.Die Planung von Korrekturen erfordert eine detaillierte Analyse der individuellen PatientenbedĂŒrfnisse.Klinische Korrelationen zwischen Messungen und Patientensymptomatik sind bei adulten DeformitĂ€ten stark ausgeprĂ€gt.Kompensationsmechanismen spielen eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung der sagittalen Balance.Die Wahl der chirurgischen Technik beeinflusst das postoperative Ergebnis erheblich.Patienten mit hohem Grad an Behinderung profitieren am meisten von großen Korrekturoperationen.Die postoperative Zufriedenheit hĂ€ngt stark von der prĂ€operativen Erwartungshaltung ab.Technologische Fortschritte könnten die Planung und DurchfĂŒhrung von Operationen weiter verbessern.

    Literatur

    Le Huec, J.C., Thompson, W., Mohsinaly, Y. et al. Sagittal balance of the spine. Eur Spine J28, 1889–1905 (2019). https://doi.org/10.1007/s00586-019-06083-1

    Dubousset J (1994) Three-dimensional analysis of the scoliotic deformity. In: Weinstein S (ed) The pediatric spine: principles and practice. Raven Press, New York, pp 479–496

    Roussouly P, Gollogly S, Noseda O et al (2006) The vertical projection of the sum of the ground reactive forces of a standing patient is not the same as the C7 plumb line: a radiographic study of the sagittal alignment of 153 asymptomatic volunteers. Spine 31:E320–E325. https://doi.org/10.1097/01.brs.0000218263.58642.ff

    Schwab F, Lafage V, Boyce R et al (2006) Gravity line analysis in adult volunteers: age-related correlation with spinal parameters, pelvic parameters, and foot position. Spine 31:E959–E967. https://doi.org/10.1097/01.brs.0000248126.96737.0f

    Legaye J, Duval-Beaupùre G, Hecquet J, Marty C (1998) Pelvic incidence: a fundamental pelvic parameter for three-dimensional regulation of spinal sagittal curves. Eur Spine J Off Publ Eur Spine Soc Eur Spinal Deform Soc Eur Sect Cerv Spine Res Soc 7:99–103

  • In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan, Dr. Stefan Motov und Dr. Andreas Kramer ĂŒber die Herausforderungen und Entwicklungen in der Behandlung der Spondylodiszitis. Sie beleuchten die steigende Inzidenz, die Rolle der demografischen VerĂ€nderungen und die Unterschiede in den Behandlungskonzepten zwischen verschiedenen Gesundheitssystemen. Die Experten teilen ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus mono- und multizentrischen Studien und diskutieren die Vor- und Nachteile konservativer und operativer Therapien.

    TakeawaysSpondylodiszitis ist eine wachsende Herausforderung in der Medizin.Demografische VerĂ€nderungen tragen zur steigenden Inzidenz bei.Multizentrische Studien bieten wertvolle Einblicke in Behandlungskonzepte.Es gibt signifikante Unterschiede in den Behandlungsmethoden zwischen LĂ€ndern.Konservative TherapieansĂ€tze sind nicht immer ausreichend.Operative Eingriffe werden zunehmend bevorzugt.Die Wahl der Therapie hĂ€ngt stark vom individuellen Patientenprofil ab.Antibiotikatherapie ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung.Die VerfĂŒgbarkeit von MRT beeinflusst die Diagnosemöglichkeiten.InterdisziplinĂ€re Zusammenarbeit ist entscheidend fĂŒr den Behandlungserfolg.

    Literatur

    Thavarajasingam SG, Vemulapalli KV, Vishnu K S, Ponniah HS, Vogel AS, Vardanyan R, Neuhoff J, Kramer A, Shiban E, Ringel F, Demetriades AK, Davies BM. Conservative versus early surgical treatment in the management of pyogenic spondylodiscitis: a systematic review and meta-analysis. Sci Rep. 2023 Sep 20;13(1):15647. doi: 10.1038/s41598-023-41381-1. PMID: 37730826; PMCID: PMC10511402.

    Bernard L, Dinh A, Ghout I, Simo D, Zeller V, Issartel B, Le Moing V, Belmatoug N, Lesprit P, Bru JP, Therby A, Bouhour D, Dénes E, Debard A, Chirouze C, FÚvre K, Dupon M, Aegerter P, Mulleman D; Duration of Treatment for Spondylodiscitis (DTS) study group. Antibiotic treatment for 6 weeks versus 12 weeks in patients with pyogenic vertebral osteomyelitis: an open-label, non-inferiority, randomised, controlled trial. Lancet. 2015 Mar 7;385(9971):875-82. doi: 10.1016/S0140-6736(14)61233-2. Epub 2014 Nov 5. PMID: 25468170.

    Kramer A, Thavarajasingam SG, Neuhoff J, Ponniah HS, Ramsay DSC, Demetriades AK, Davies BM, Shiban E, Ringel F. Epidemiological trends of pyogenic spondylodiscitis in Germany: an EANS Spine Section Study. Sci Rep. 2023 Nov 18;13(1):20225. doi: 10.1038/s41598-023-47341-z. PMID: 37980371; PMCID: PMC10657388.

    Kramer A, Thavarajasingam SG, Neuhoff J, Davies BM, Demetriades AK, Shiban E, Ringel F. Variation of practice in the treatment of pyogenic spondylodiscitis: a European Association of Neurosurgical Societies Spine Section study. J Neurosurg Spine. 2024 May 17;41(2):263-272. doi: 10.3171/2024.2.SPINE231202. PMID: 38759237.

    Kramer A, Thavarajasingam SG, Neuhoff J, Lange F, Ponniah HS, Lener S, ThomĂ© C, Stengel FC, Fischer G, Hostettler IC, Stienen MN, Jemna M, Gousias K, Nedeljkovic A, Grujicic D, Nedeljkovic Z, Poluga J, SchĂ€r RT, Urbanski W, Sousa C, Casimiro CDO, Harmer H, Ladisich B, Matt M, Simon M, Pai D, Doenitz C, Mongardi L, Lofrese G, Buchta M, Grassner L, TrĂĄvníček P, HosszĂș T, Wissels M, Bamps S, Hamouda W, Panico F, Garbossa D, Barbato M, Barbarisi M, Pantel T, Gempt J, Kasula TS, Desai S, Vitowanu JM, Rovčanin B, Omerhodzic I, Demetriades AK, Davies B, Shiban E, Ringel F. Management of severe pyogenic spinal infections: the 2SICK study by the EANS spine section. Spine J. 2025 May;25(5):876-885. doi: 10.1016/j.spinee.2024.12.018. Epub 2024 Dec 12. PMID: 39672206.

    Neuhoff J, Kramer A, Thavarajasingam SG, Sutherland RK, McCaughan H, Joerger AK, Wostrack M, Lyell B, Berkulian O, Ponniah HS, Ramsay DSC, Meyer B, Kandziora F, Shiban E, Davies B, Demetriades AK, Ringel F. Comparing Conservative and Early Surgical Treatments for Pyogenic Spondylodiskitis: An International Propensity Score-Matched Retrospective Outcome Analysis. Neurosurgery. 2024 Oct 17;96(5):1008–22. doi: 10.1227/neu.0000000000003223. Epub ahead of print. PMID: 39471086; PMCID: PMC11970889.

  • In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Dr. Stefan Motov die verschiedenen Arten von Implantaten, die in der WirbelsĂ€ulenchirurgie verwendet werden. Sie beleuchten die Entwicklung von Pedikelschrauben, die VorzĂŒge von Titan- und Carbon-Implantaten sowie die Anwendung von intervertebralen und ventralen Implantaten. Zudem werden spezielle FĂ€lle und zukĂŒnftige Entwicklungen in der Implantatchirurgie erörtert.

    Takeaways

    Die Entwicklung von Implantaten hat sich seit den 60er Jahren erheblich verbessert.Moderne Implantate bieten bessere StabilitĂ€t und weniger Komplikationen.Titan-Implantate sind nach wie vor die gĂ€ngigsten, aber Carbon-Implantate gewinnen an Bedeutung.Die Wahl des Implantats hĂ€ngt stark von der individuellen Patientensituation ab.Intervertebrale Implantate sind entscheidend fĂŒr die StabilitĂ€t der WirbelsĂ€ule nach Operationen.Ventrale Implantate können die Korrektur von WirbelsĂ€ulenfehlstellungen unterstĂŒtzen.Die ModularitĂ€t von Implantaten ermöglicht eine flexible Anpassung an chirurgische BedĂŒrfnisse.Die Kosten von Implantaten sind ein wichtiger Faktor in der Entscheidungsfindung.Die Verwendung von 3D-gedruckten Implantaten könnte die Zukunft der WirbelsĂ€ulenchirurgie prĂ€gen.SpezialfĂ€lle wie facettĂ€re Cages erfordern besondere Überlegungen und Techniken.

  • In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Dr. Stefan Motov die lumbale Neuroforamenstenose. Sie beleuchten die Diagnostik, einschließlich der Bildgebung, und die verschiedenen TherapieansĂ€tze, sowohl konservativ als auch operativ. Besondere Aufmerksamkeit gilt den endoskopischen Verfahren und der Bedeutung des sagittalen Profils bei Fusionseingriffen. Die Experten betonen die Notwendigkeit einer genauen Bildanalyse und die Herausforderungen bei der Behandlung von Patienten mit Neuroforamenstenose.

    Takeaways

    Neuroforamenstenose wird hĂ€ufig verkannt.Die Bildgebung ist entscheidend fĂŒr die Diagnostik.Konservative Therapien sollten immer ausgeschöpft werden.Endoskopische Verfahren bieten viele Vorteile.Das sagittale Profil ist wichtig fĂŒr Fusionseingriffe.Die Patienten sollten ĂŒber mögliche sekundĂ€re InstabilitĂ€ten aufgeklĂ€rt werden.Indirekte Dekompression ist ein vielversprechender Ansatz.Die Bildgebung muss vor der Operation genau analysiert werden.Die operative Therapie hĂ€ngt von der genauen Ursache ab.Die LebensqualitĂ€t der Patienten sollte immer im Fokus stehen.

  • In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan, Dr. Stefan Motov und Dr. Victor Staartjes ĂŒber den Einsatz von KĂŒnstlicher Intelligenz (KI) in der WirbelsĂ€ulenchirurgie. Sie beleuchten die Unterschiede zwischen KI und Machine Learning, die Herausforderungen bei der Implementierung von KI in der Medizin und die ethischen Überlegungen, die damit verbunden sind.

    Takeaways

    KI kann menschliche Intelligenz nachbilden, wĂ€hrend Machine Learning spezifische Aufgaben optimiert.Machine Learning wird in der Bildgebung und Therapieplanung der WirbelsĂ€ulenchirurgie eingesetzt.PrĂ€diktionsmodelle helfen, den Nutzen von Operationen vorherzusagen.KI kann im OP als unterstĂŒtzendes Werkzeug dienen, aber nicht die Entscheidung ersetzen.Externe Validierung von KI-Modellen ist entscheidend fĂŒr deren klinische Anwendung.Es gibt ethische Bedenken bei der Nutzung von KI in der Medizin.KI kann helfen, die Strahlenbelastung im OP zu reduzieren.Die Implementierung von KI erfordert interdisziplinĂ€re Zusammenarbeit.Es besteht ein Risiko der Überanpassung (Overfitting) bei komplexen Modellen.Kritische Bewertung von KI-Studien ist ebenso wichtig wie bei klinischen Studien.

    Literatur

    Project TomoRay:⁠ https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38317547/⁠ Project AENEAS: ⁠https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40293236/⁠ BoneMRI:⁠ https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33386013/⁠ Spine Prediction Model:⁠ https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35188587/⁠ Buch ⁠https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-030-85292-4⁠ Unsere website:⁠https://micnlab.com/⁠

  • In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan, Dr. Stefan Motov und PD Dr. med. univ. Lukas Grassner, PhD die neuesten Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich akute RĂŒckenmarksverletzungen. Sie beleuchten die Klassifikation, Diagnostik und die Bedeutung von Trauma-Mechanismen sowie die Notwendigkeit frĂŒhzeitiger Interventionen. Zudem werden operative TherapieansĂ€tze und postoperative Überwachungsmethoden erörtert. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Dura-Erweiterungsplastik und den zukĂŒnftigen Perspektiven in der Forschung.

    Takeaways

    FrĂŒhe Dekompression ist entscheidend fĂŒr den Behandlungserfolg.Die Klassifikation von RĂŒckenmarksverletzungen entwickelt sich weiter.Trauma-Mechanismen sind entscheidend fĂŒr die Diagnostik.Niedrigenergie-Traumen können oft schwerwiegende neurologische Defizite verursachen.Die Awareness fĂŒr RĂŒckenmarksverletzungen muss in der Notfallmedizin steigen.Postoperative Überwachung ist entscheidend fĂŒr die Patientenversorgung.Dura-Erweiterungsplastik könnte neue Behandlungsmöglichkeiten eröffnen.Die Forschung im Bereich RĂŒckenmarksverletzungen ist zukunftstrĂ€chtig.InterdisziplinĂ€re AnsĂ€tze sind notwendig fĂŒr die optimale Patientenversorgung.Die GranularitĂ€t der Evaluierung von Patienten muss verbessert werden.

    Literatur

    Saadoun S, Grassner L, Belci M, Cook J, Knight R, Davies L, Asif H, Visagan R, Gallagher MJ, Thomé C, Hutchinson PJ, Zoumprouli A, Wade J, Farrar N, Papadopoulos MC. Duroplasty for injured cervical spinal cord with uncontrolled swelling: protocol of the DISCUS randomized controlled trial. Trials. 2023 Aug 7;24(1):497. doi: 10.1186/s13063-023-07454-2. PMID: 37550727; PMCID: PMC10405486.

    Kwon BK, Tetreault LA, Evaniew N, Skelly AC, Fehlings MG. AO Spine/Praxis Clinical Practice Guidelines for the Management of Acute Spinal Cord Injury: An Introduction to a Focus Issue. Global Spine Journal. 2024;14(3_suppl):5S-9S. doi:10.1177/21925682231189928
  • In der ersten Episode der zweiten Staffel nach der Sommerpause diskutieren Dr. Sami Ridwan und Dr. Stefan Motov die Optimierung prĂ€operativer Risikofaktoren in der WirbelsĂ€ulenchirurgie. Sie beleuchten die Bedeutung des Habitus, des BMI, des metabolischen Syndroms und der ErnĂ€hrungsoptimierung. Zudem wird die Rolle von Medikamenten, Rauchen und psychischer Gesundheit thematisiert. Die Experten betonen die Notwendigkeit prĂ€operativer Tests zur Minimierung von Infektionsrisiken und die Bedeutung der postoperativen Mobilisation.

    Takeaways

    Die prĂ€operative Risikofaktorenoptimierung ist entscheidend fĂŒr den OP-Erfolg.Der Habitus und KormobiditĂ€ten beeinflussen die chirurgischen Ergebnisse.Ein hoher BMI ist mit einem erhöhten Risiko fĂŒr Wundheilungsstörungen verbunden.Das metabolische Syndrom sollte vor elektiven Operationen berĂŒcksichtigt werden.ErnĂ€hrungsberatung kann die postoperative Genesung unterstĂŒtzen.Rauchen erhöht das Risiko fĂŒr Wundheilungsstörungen und sollte vermieden werden.Psychische Gesundheit spielt eine wichtige Rolle in der chirurgischen Behandlung.Infektionsrisiken sollten durch prĂ€operative Tests minimiert werden.AbfĂŒhrmaßnahmen sind nicht immer notwendig und sollten individuell entschieden werden.

    Literatur

    Kishan A, Khela HS, Carayannopoulos NL, Singh M, Cohen L, Chisango Z, Chatzis K, Tretiakov PS, Vira S, Jankowski PP, Schoenfeld AJ, Passias PG, Daniels AH. Association of Glucagon-like Peptide-1 Receptor Agonist Use with Complications Following Thoracic and/or Lumbar Spinal Fusion for Degenerative Spine Disease: A BMI-Stratified Retrospective Study. Spine (Phila Pa 1976). 2025 Sep 4. doi: 10.1097/BRS.0000000000005494. Epub ahead of print. PMID: 40905270.

    Walsh M, Drgastin R, Habel C, Oran A, McIntyre M, Liu JJ, Patel R, Liem T, Jung E. Assessing Risk of Anterior Exposure for Anterior Lumbar Interbody Fusion in Obese Patients. J Surg Res. 2025 Sep;313:11-17. doi: 10.1016/j.jss.2025.06.031. Epub 2025 Jul 8. PMID: 40633431.

    Tummala S, Chavarria J, Alder J, Avramis I, Rizkalla JM. BMI-stratified risk of thromboembolic events following lumbar spine surgery with aspirin prophylaxis. J Orthop. 2025 May 29;68:191-196. doi: 10.1016/j.jor.2025.05.063. PMID: 40534734; PMCID: PMC12171754.