Avsnitt
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Wir stoßen die Türen auf zu den Wohnungen und Häusern in den
Alpenländern: Wie sieht es drinnen aus? In dieser Folge vom Auftritt im
Grazer Opernhaus reden wir über Wohnkultur und darüber, was sie mit
Politik und Moral zu tun hat. Es geht um das Einfamilienhaus als
Sehnsuchtsort und politökonomisches Projekt, um die revolutionären Ideen
des Werkbundes und natürlich um den Wiener Gemeindebau.
Wir erzählen bei »Servus. Grüezi. Hallo.« außerdem, wie lange
Durchschnittsdeutsche auf der Couch sitzen, warum in der Schweiz die
Wohnfläche pro Person schon schrumpft, während sie in Österreich und
Deutschland noch wächst, und wie eigentlich jeweils eine Wohnung
aussähe, die nur von einheimischen Designern eingerichtet wäre.
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Am Wochenende haben Protestierende aus den Anrainer-Dörfern den
wichtigsten Alpenpass lahmgelegt: Am Brenner ging am Samstag für acht
Stunden nichts mehr. Tatsächlich hat der Verkehr in den vergangenen
Jahren stetig zugenommen und damit auch der Lärm und Gestank. Der Witz
ist: Es gibt eine Lösung, die das Problem zumindest mildert. Aber dafür
müsste Deutschland mitspielen. Wir reden über Transitverkehr in den
Alpen, über den Brennerbasistunnel und bayerische Politiker, die sich
lieber über ihre Nachbarn beschweren, statt die eigene Arbeit zu
erledigen. Und um neue Mautpläne geht es auch.
Außerdem bei »Servus. Grüezi. Hallo.«: Vor 90 Jahren starb Karl Kraus,
der in Österreich noch immer verehrt wird, auch wegen seiner
schneidenden Kritik. Trügt der Eindruck, ist die Kritik an Büchern,
Musik und vielem anderen mittlerweile zahmer geworden? Wir erzählen von
unseren liebsten Verrissen und fragen, was eine gute Kritik ausmacht.
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Saknas det avsnitt?
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Eine Milliarde Euro sollen die österreichischen Universitäten in den
kommenden drei Jahren angeblich einsparen. Dabei laufen sie schon jetzt
im dauernden Krisenmodus, sagen sie zumindest selbst. Auch in
Deutschland werden die Etats knapp, in Berlin wird ein Uni-Hauptgebäude
wegen baulicher Mängel auf unbestimmte Zeit gesperrt. Wir besprechen,
wie marode die Unis in unseren Ländern sind und wo sie überhaupt ihr
Geld herbekommen.
Außerdem bei »Servus. Grüezi. Hallo.«: Eine neue EU-Verordnung soll das
Bahnfahren über Grenzen hinweg erleichtern. Die großen Bahnunternehmen
werden verpflichtet, auch Tickets für die Konkurrenz im In- und Ausland
zu verkaufen. Und das heißt: Man kann anders als bisher unterwegs auch
in andere Züge einsteigen, wenn was mit dem eigenen nicht klappt. Wir
erklären die Bedeutung der Regel und erzählen von grenzüberschreitenden
Bahnfahrten.
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Wenn zwei Menschen heiraten, sollte der Staat sie dann anders behandeln
als vorher? In Österreich, Deutschland und der Schweiz wird diese Frage
völlig unterschiedlich beantwortet. Wir erklären, woran das liegt, und
diskutieren darüber, welche Regelungen zeitgemäß sind. Denn in der
Schweiz stimmen die Bürgerinnen und Bürger am kommenden Wochenende
darüber ab, ob sie diese Regeln umstellen wollen.
Außerdem bei "Servus. Grüezi. Hallo.": Baden-Württemberg wählt, und ein
Grüner könnte doch noch gewinnen. Woran liegt das und was ist in dem
Land eigentlich los, dass dort und nur dort die Grünen die stärkste
Partei sein können?
Die DLF-Reportage aus Baden-Württemberg kann man hier nachhören, den
Text über den ersten Grünen Bürgermeister hier.
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Bahnen standen still, Straßen waren vereist: Ein Schneesturm hat
Norddeutschland lahmgelegt, und der Schweizer Matthias Daum war zusammen
mit dem Österreicher Florian Gasser mittendrin. Sie fragen sich: War das
wirklich nötig? Ist man in Deutschland auf solche Witterungen einfach
nicht vorbereitet, oder muss man es jenseits der Alpen schlicht weniger
sein? Wir sprechen darüber, wer bei uns den Schnee wegräumen muss, wann
ein Streusalzverbot sinnvoll ist und wann nicht.
Außerdem bei "Servus. Grüezi. Hallo.": Fünf Landtagswahlen stehen 2026
in Deutschland an, es geht natürlich um die AfD, aber nicht nur. Sondern
auch um die Machtperspektiven der Grünen, um die Zugkraft von SPD-Promis
und das Überleben des BSW. Im Vergleich dazu ist in der Schweiz – und
ausnahmsweise auch in Österreich – weniger los.
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Jedes Land hat seine eigenen Krisen – und jedes Land geht anders mit
ihnen um. Die Schweizer haben genug Geld, um damit alle Probleme
zuzuschütten – aber ist das eine echte Lösung? Die Österreicher wiederum
sind gelassener als die leicht hysterischen Deutschen – aber was ist
noch Gelassenheit und was ist schon schludrige Gleichgültigkeit? Petra
Pinzler vom gut gelaunten Krisenpodcast Auch das noch? und Lenz Jacobsen
vom transalpinen Podcast Servus. Grüezi. Hallo. sprechen beim
Podcast-Club der ZEIT darüber, wie unterschiedlich die Länder durch
Krisen kommen – und was vielleicht allen helfen würde. Die Folge wurde
am 1. November 2025 live in Berlin aufgenommen.
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