Avsnitt
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Mit dem Alter sinkt der Testosteronspiegel nicht nur beim Mann, sondern auch bei der Frau. Meist bleibt dies unbemerkt, doch manche klagen über Libidoverlust oder weniger Energie im Alltag. «Puls» zeigt, wann eine Testosteron-Ersatztherapie etwas bringt, wie sie wirkt und wo Gefahren lauern.
Mehr Testosteron für bessere Wechseljahre
Jeanette Kusters Wechseljahre waren durch Energielosigkeit, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen geprägt. Eine klassische Hormonersatztherapie sollte Linderung bringen. Seit sie zusätzlich niedrigdosiertes Testosteron verschrieben bekommt, hat sich ihr Zustand markant gebessert – sogar die Libido ist wieder erwacht.
Zu wenig Testosteron für ein gutes Leben
Stefano G. erlitt in seiner Jugend eine Hodenverletzung. Erst viele Jahre später zeigte sich, dass dieser Unfall die Testosteron-Produktion derart eingeschränkt hat, dass der tiefe Hormonwert mit ein Grund für diverse körperliche und psychische Probleme war. «Puls» zeigt, was die Testosteron-Ersatztherapie verändert hat, die den heute 59-Jährigen bis an sein Lebensende begleiten wird.
Mehr Beachtung für das Potenzial von Testosteron
Die englische Ärztin und Hormonspezialistin Louise Newson setzt sich für einen leichteren Zugang zur Testosterontherapie für Frauen in den Wechseljahren ein. Ihre Position weicht von den offiziellen Leitlinien ab und ist medizinisch umstritten. In Grossbritannien hat sie damit das Bewusstsein für die Menopause gefördert und eine Debatte angestossen, die in der Schweiz bislang ausgeblieben ist.
«Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema «Testosteron»
Wie macht sich Testosteronmangel im Alltag bemerkbar, und wann ist eine medizinische Ersatztherapie angezeigt? Hilft Testosteron Männern und Frauen gleichermassen bei Libidoverlust? Muss es dafür dauerhaft eingenommen werden oder nur bei Bedarf? Fördern die in Social Media angepriesenen Produkte tatsächlich das Abnehmen und den Muskelaufbau? Und wie könnte mir Testosteron in der Menopause helfen? Die Fachrunde weiss Rat, am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden. -
Sportlich aktive Frauen sehen sich rund um die Schwangerschaft mit Vorurteilen und Halbwissen konfrontiert. Wie viel trainieren ist gesund? Welche Ratschläge sind veraltet? Wann wird’s riskant? «Puls» klärt auf und zeigt, wie viel Bewegung während und nach der Schwangerschaft jeder Frau guttut.
Schwanger und Training – Möglich ohne Einschränkungen?
Die ehemalige MMA-Profiboxerin Bestare Kicaj erwartet ihr zweites Kind und gibt sportlich auch fünf Wochen vor dem Entbindungstermin noch Vollgas. Profitieren Mutter und Kind von der körperlichen Aktivität? Wie viel Sport tut gut, und wo sind die Grenzen? «Puls»-Host Tama James-Vakeesan besucht die Hochschwangere im Training.
Schwanger und Leistungssport – Das Unmögliche möglich machen
Triathletin Nicola Spirig hat nicht nur sportliche Höchstleistungen vollbracht. Zwischen olympischem Gold und Silber und unzähligen weiteren sportlichen Erfolgen hat die Spitzensportlerin auch drei Kinder auf die Welt gebracht. «Puls» schaut mit der Sportlegende zurück: Wie gelingt der Spagat zwischen Spitzensport und Familiengründung?
Sport nach der Geburt – Besser nicht übertreiben
Das Kind ist da, das Mehrgewicht weg: Viele frischgebackene Mütter fühlen sich befreit und möchten sportlich endlich wieder Vollgas geben. Doch zu grosser Enthusiasmus kann sich mit einer Rektusdiastase oder noch Jahre später in Form von Inkontinenz und Senkungsbeschwerden rächen. Zwei Frauen sprechen offen über die Folgen eines übermässigen Sportpensums nach der Geburt.
«Puls»-Chat zum Thema «Sport und Schwangerschaft»
Wie viel Sport ist während der Schwangerschaft gesund? Wann ist es besser, sich zu schonen? Wann darf ich nach der Geburt wieder ins Training einsteigen, und welche Warnzeichen sollte ich besser nicht ignorieren? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden. -
Saknas det avsnitt?
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Thailands Altersresorts für Ausländer: Auch Menschen aus der Schweiz lassen sich oder ihre Angehörigen dort betreuen – zu einem Bruchteil der hierzulande fälligen Kosten. Wie lebt es sich in der Fremde, und welches Pflegekonzept lohnt sich? «Puls» besucht vier Einrichtungen im Norden des Landes.
Der schöne Schein kann trügen
Was Angehörigen gefällt, muss nicht die beste Lösung für die zu pflegende Person sein: Diese Lehre hat André Argast nach einer regelrechten Odyssee durch thailändische Pflegeeinrichtungen ziehen müssen. Strandnähe und geschmackvolle Einrichtung zählen nichts, wenn das Personal schlecht ausgebildet oder unterbesetzt ist. In der Stadt Chiang Mai hat der Basler jetzt eine Lösung für seine demenzkranke Frau Simone gefunden: das «Vivocare» mit rund 40 Gästen, die meisten aus der Schweiz und in Langzeitpflege.
Ein Schweizer Dorf in Thailand
Martin Woodtli hält nicht viel von allzu grossen Pflegeeinrichtungen. Seine Institution für demenzkranke Menschen ist deshalb sehr familiär geprägt: In seinem Alzheimerdorf «Baan Kamlangchay» werden nicht mehr als vierzehn Gäste betreut. Untergebracht sind sie in Privathäusern eines Dorfs nahe Chiang Mai, diverse Liegenschaften dienen als Treffpunkte für das gemeinsame Essen und andere Aktivitäten. Rund um die Uhr werden die meist deutschsprachigen Personen von Pflegerinnen persönlich betreut. Dennoch kämpft Martin Woodtli mit dem Stigma, dass seine Gäste einfach aus der Schweiz abgeschoben wurden.
Pflege nicht nur für Ausländer
Urs und Rita Tobler haben sich das Leben nach der Pensionierung anders vorgestellt. Lange Jahre lebte das Unternehmerpaar in Japan und wollte auch den Lebensabend dort verbringen – bis ihnen Ritas Alzheimererkrankung einen dicken Strich durch diese Rechnung gemacht hat. So leben die beiden nun in Thailand, wo die Pflege ein Mass und eine Qualität haben, die in der Schweiz auch für sehr viel Geld nicht geboten werden kann. Mit dem «Tranquila Elderly Care» hat sich Urs Tobler bewusst für ein thailändisch geführtes Resort entschieden, das seine Türen immer mehr auch für Seniorinnen und Senioren aus dem Ausland öffnet.
Vom Hotelier zum Altersheimdirektor
Die Covid-Krise bewegte Matthias Froelich zu einem drastischen Schritt: Als immer mehr Touristen wegblieben, baute der eingefleischte Hotelier sein Wellnessresort «Ban Sabai» kurzerhand zu einem Altersresort um. Das Besondere: hier leben gesunde und kranke Menschen unter einem Dach – vor allem Paare mit einem gesunden und einem pflegebedürftigen Teil, die in eigenen Wohneinheiten untergebracht sind. Das Altersresort zielt auch auf die vielen in Chiang Mai lebenden Schweizer Auswanderinnen und Auswanderer ab. Und wer weiss, meint Froelich, «vielleicht bin ich ja eines Tages mein eigener Gast?» -
Fast alle tun es, niemand spricht darüber: Neun von zehn Männern und über die Hälfte aller Frauen konsumieren Pornos. «Puls» fragt, was das mit uns und unserer Sexualität macht. Wo liegen Risiken? Wann wird die Lust zur Sucht? Und könnte ein entspannterer Umgang mit dem Thema sogar eine Chance sein?
Pornografie im Web – Gefragter als die Informationen der SBB
Die drei grössten Pornoseiten verzeichnen in der Schweiz monatlich über 20 Millionen Klicks. Weniger als Google und Youtube, aber deutlich mehr als die SBB. Für vier Prozent der Männer und ein Prozent der Frauen ist die freie Verfügbarkeit pornografischer Inhalte ein echtes Problem: Sie leiden unter einer Pornografie-Nutzungsstörung (PNS), im Volksmund «Pornosucht» genannt. Zwei junge Männer erzählen «Puls», wie sie als Teenager mit Pornografie in Kontakt kamen und den Konsum bald nicht mehr im Griff hatten. Fragen über Themen und Wirkung der Therapie werden von einem Betroffenen und dem Therapeuten Franz Eidenbenz beantwortet.
Pornografie in der Forschung – Wann wird die Lust zur Last?
«Es ist nicht die Menge an Pornokonsum, die schädlich ist. Süchtig ist, wer seinen Konsum nicht mehr kontrollieren kann», sagt Rudolf Stark. Als einer von wenigen Wissenschaftlern forscht er an der Uni Giessen seit über 20 Jahren über Pornografie und Pornosucht. Eine Erkenntnis daraus: Je länger ein starker Pornokonsum anhält, desto schwieriger wird die Entwöhnung.
Pornografie und Jugendliche – Sensibilisierung ist wichtig
Wer in jungen Jahren die Kontrolle über seinen Pornokonsum verliert, hat es später nicht leicht, ein «normales» Verhältnis dazu zu entwickeln. Fachleute sprechen sich deshalb dafür aus, früh für das Thema zu sensibilisieren. Beim Besuch einer Schulklasse erfährt «Puls»-Host Tama James-Vakeesan, dass erste unfreiwillige Kontakte zu Pornobildern bereits mit sieben Jahren stattgefunden hatten. Ein schwieriger Moment für die junge Mutter.
Pornografie und Partnerschaft – Risiko oder Chance?
Die Sexual- und Paartherapeutin Ursina Donatsch erlebt in ihrem beruflichen Alltag, wie Pornografie Beziehungen belasten, aber auch bereichern kann. Ihr wichtigster Rat für Paare: darüber reden.
«Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema Pornokonsum
Ist mein Pornokonsum noch normal oder sollte ich mir Gedanken machen? Wie kann ich mit dem Thema in meiner Partnerschaft besser umgehen? Und wie soll ich reagieren, wenn Kinder oder Jugendliche mit pornografischen Inhalten konfrontiert wurden? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden. -
Bakteriophagen sind Viren, die sich in Bakterien vermehren und diese dabei zerstören. Die Phagentherapie könnte ein Ausweg aus der Antibiotikakrise sein und hat bereits erste Erfolge vorzuweisen. «Puls» zeigt, welche offenen Fragen auf dem Weg zu einer Zulassung in der Schweiz noch zu klären sind.
Wenig Hilfe durch Antibiotika – Neue Hoffnung Viren
Reto Weibel leidet seit Geburt an zystischer Fibrose, die unter anderem zu einer Verschleimung der Lunge führt. Im Schleim sammeln sich Bakterien an, die die Lunge angreifen und mit Antibiotika bekämpft werden müssen. Da die Wirkung dieser Medikamente wegen Resistenzen laufend abnimmt, sinkt auch die Lebensqualität deutlich. Eine experimentelle Phagentherapie könnte Besserung bringen – falls Reto Weibel dazu Zugang erhält.
Hilfe durch Viren – Experiment gelungen
José Vidal leidet an einer Lungeninfektion wegen antibiotikaresistenten Bakterien. Als kaum mehr Hoffnung auf Heilung besteht, greifen Genfer Ärzte zu einer experimentellen Therapie: Sie lassen ihn Bakteriophagen inhalieren – Viren, welche nur die krankmachenden Bakterien angreifen. Mit Erfolg. Der Infekt ist unter Kontrolle und José Vidals Lebensqualität hat sich deutlich verbessert.
Einsatz trotz fehlender Evidenz – So macht es Belgien
In Georgien ist die Phagentherapie seit Jahrzehnten Teil der medizinischen Grundversorgung. Was Menschen aus aller Welt nach Tiflis reisen lässt, um hartnäckige Infekte dort behandeln zu lassen. Nach den Regeln evidenzbasierter Medizin wurden die georgischen Therapieerfolge jedoch nie untersucht, was sie für eine Zulassung in der Schweiz wertlos macht. Belgien zeigt einen Ausweg aus dem Dilemma: Seit 2018 ist dort eine spezielle Regelung in Kraft, die den Einsatz von Phagenpräparaten erleichtert und deren geprüfte Anwendung sicherstellt.
Einsatz für die Evidenz – Forschung in der Schweiz
An den Unikliniken in Zürich, Bern, Genf und Lausanne wird rege an Phagen geforscht. So ist man in Lausanne etwa daran, ein Programm für personalisierte Phagentherapie zu etablieren. Es umfasst alle Phasen bis hin zur Produktion, Reinigung und Verabreichung der Phagenpräparate. Im Rahmen dieses Programms plant das Universitätsspital Lausanne nun eine klinische Studie für Patientinnen und Patienten mit Lungeninfekten.
Wie weiter in der Schweiz? – Gemeinsame Suche nach Lösungen
Das «Forum Phagentherapie» bringt in der Schweiz Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitswesen, Patientinnen und Patienten sowie Politikerinnen und Politiker zusammen, um über die Rolle dieser experimentellen Behandlungsform zu diskutieren. «Puls» gibt Einblicke in die Arbeit des Forums zur Förderung der Phagentherapie in der Schweiz.
«Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema «hartnäckige Infekte»
Leiden Sie an einem hartnäckigen Infekt? Klingt er einfach nicht ab oder kehrt er immer wieder zurück? Gibt es Alternativen zum Einsatz von Antibiotika? Und wie kann ich mich vor resistenten Keimen schützen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden. -
Strikte Disziplin, wenig Schlaf, kaum Privatsphäre: Was macht der Militärdienst mit Körper und Geist? «Puls» will es wissen und schickt Afreed Ashraf und Willi Balandies in eine RS und eine OS, wo sie als Assistenzärzte Dienstleistende betreuen – und selbst an einem 101-Kilometer-Marsch teilnehmen.
Beim Härtetest der Offizierschule hautnah mit dabei
Der 101-Kilometer-Marsch ist ein Höhepunkt der Offizierschule (OS) in Liestal BL. Die Strapaze bringt auch die beiden SRF-Hosts und Ärzte Afreed Ashraf und Willi Balandies an ihre Belastungsgrenze: Was als Reportage beginnt, wird zu einer Prüfung, die beiden unvergesslich bleibt.
24 Stunden nonstop, vom Schloss Hallwyl bis zur Kaserne Liestal, über Wiesen, Felder und Asphalt: Während Afreed ohne wirkliche Militärerfahrung startet, gehen die Aspirantinnen und Aspiranten hochmotiviert zur Sache. Das Tempo ist von Beginn weg hoch, Afreed beginnt schnell zu leiden. Jeder Kilometer brennt stärker, jeder Muskel protestiert lauter. Doch bei der Infanterie lässt man niemanden hängen.
Die Auswirkungen des Gewaltmarschs erlebt Willi derweil als Militärarzt im Sanitätsfahrzeug mit: Blasen, Krämpfe, Platzwunden, Kreislaufzusammenbrüche und nächtliche Halluzinationen. Kaum ist ein Notfall versorgt, wartet schon der nächste. Je länger der Marsch dauert, desto drängender die Frage: Wie lange hält Afreed noch durch? Und landet er am Ende auch im Sanitätswagen?
Dem Stress in der Rekrutenschule auf der Spur
Für jeweils rund 20’000 Schweizerinnen und Schweizer bedeutet der Start in die RS ein völlig neues Leben mit strapaziösen Herausforderungen und strikter Disziplin.
Notfallarzt Afreed Ashraf nimmt sich der körperlichen Aspekte an und arbeitet als Militärarzt in der Krankenabteilung mit. Dabei wird er mit Fällen konfrontiert, die er so aus seinem beruflichen Alltag im Spital-Notfall kaum kennt – von Zahnschmerzen bis hin zu Problemen mit Kampfstiefeln.
Willi Balandies weiss aus eigener Erfahrung, wie belastend die Rekrutenschule sein kann. Jetzt will er herausfinden, wie die jungen Menschen heute mit dem psychischen Druck klarkommen. Hautnah erlebt er mit, wie die psychologische Beurteilung eines Rekruten abläuft, für den die Belastung zu gross geworden ist. Wie entscheidet die Armee über das Schicksal des jungen Mannes? -
Fehlender Respekt, fachliches Kauderwelsch oder mangelnde Empathie sind nicht nur ärgerlich, sie sind auch eine vergebene Chance für eine erfolgreichere Behandlung. «Puls» zeigt, wo es bei der Kommunikation zwischen Arzt und Patient hakt und was beide Seiten besser machen können.
Wie Kommunikation die Heilung fördert – oder auch nicht
Sabina Hunziker ist Pionierin und Professorin für Kommunikation in der Medizin. Ihre Mission ist es, angehenden Ärztinnen und Ärzten beizubringen, wie mit Patienten richtig kommuniziert wird. «Puls»-Host Daniela Lager spricht mit ihr über Zeitdruck, wachsende Bürokratie und die Schwierigkeiten verständlicher, einfühlsamer Erklärungen. Im Spital wird sie von «Puls» beim Coaching einer Assistenzärztin am Patientenbett begleitet. Dort zeigt sich eindrücklich, welchen Einfluss die Kommunikation auf den Krankheitsverlauf hat.
Medizinstudium in Basel – Rollenspiele inklusive
Im Medizinstudium an der Universität Basel wird viel Gewicht auf die Kommunikation in der Medizin gelegt. Schwierige Gesprächssituationen wie das Überbringen schlechter Nachrichten oder ein motivierendes Gespräch für eine notwendige Therapie werden so realistisch wie möglich geübt, teils auch mit Schauspielpatienten. «Puls» durfte ein solches Rollenspiel filmen.
«Café Med» – Fachpersonen beraten medizinische Laien
Seit zehn Jahren bieten die «Café Med» der Akademie für Menschenmedizin medizinischen Laien einen unschätzbaren Service: Ärztinnen, Psychologen, Sozialarbeiter und andere Fachpersonen beantworten unentgeltlich Fragen, besprechen Behandlungsoptionen und bieten individuelle Orientierungshilfe bei medizinischen Entscheidungen. Zwei wichtige Trümpfe dabei: Die Fachpersonen haben Zeit und sind absolut unabhängig.
«Das bilden Sie sich nur ein!» – Aus dem Alltag zweier Patientinnen
Die Schweizerische Patientenorganisation (SPO) ist Anlaufstelle für Kommunikationsprobleme aller Art im Gesundheitssystem. Herablassende Mediziner, unsensibles Pflegepersonal oder der leichtfertige Befund «psychosomatisch» sind nur eine kleine Auswahl der gemeldeten Konflikte. Zwei Betroffene mit seltenen Krankheiten erzählen aus ihrem Alltag als Patientinnen.
«Puls»-Chat zum Thema «Arzt-Patienten-Gespräch»
Wie stelle ich im entscheidenden Moment die richtigen Fragen? Weshalb ist mein letzter Termin beim Hausarzt so unbefriedigend verlaufen – und wie wird der nächste besser? Wie gehe ich mit Patienten um, die ihre Krankheit zum Beruf gemacht haben und mir ständig die letzten Studien unter die Nase reiben? Wie bleibe ich auch nach einem anstrengenden Tag ruhig und finde bei schwierigen Themen den richtigen Ton? Die Fachrunde weiss Rat und hilft am Montag von 21.00 bis 23.00 – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden. -
Gefälschtes Viagra, dubiose Schlankmacher, Anabolika, Psychopharmaka: Im Internet lässt sich alles beschaffen. Jährlich werden in der Schweiz Tausende von illegalen Produkten aus dem Ausland beschlagnahmt. «Puls» zeigt die Risiken und Nebenwirkungen des einfachen Bestellens im Onlineshop.
Wer die Paketflut kontrolliert und wo Gefährliches landet
Rund eine halbe Million Klein- und Kleinstsendungen strömen Tag für Tag in die Schweiz – darunter stapelweise illegale Medikamente und andere problematische Produkte. «Puls» gibt Einblicke in den Alltag der Zöllnerinnen und Zöllner im Paketzentrum Mülligen und besucht das Lager des schweizerischen Heilmittelinstituts Swissmedic, wo beschlagnahmte Arzneimittel landen. Darunter: Potenzförderer, Schlankmacher, Honig mit versteckten Viagra-Wirkstoffen und sogar Psychopharmaka.
Original oder Fälschung? – Forensische Chemikerin auf Spurensuche
Im Kanton Luzern untersucht ein Labor verdächtige Medikamente aus aller Welt. «Puls» begleitet eine forensische Chemikerin bei ihrer anspruchsvollen Detektivarbeit. Dabei zeigt sich: Ob Lifestyle-Pille oder Krebsmedikament – die Kopien werden immer professioneller.
Rezeptfrei, also harmlos? – Nahrungsergänzungsmittel unter der Lupe
Jedes vierte Nahrungsergänzungsmittel in der Schweiz wird im Internet bestellt. Weil die Präparate unter das Lebensmittelgesetz fallen, braucht es für sie kein Rezept – was sie völlig unbedenklich erscheinen lässt. Wie harmlos oder problematisch sind solche Produkte aus dem Internet wirklich? «Puls»-Host Daniela Lager macht mit Testkäufen die Probe aufs Exempel und gibt gute Tipps vor dem Mausklick auf «Bestellen».
Botox aus dem Internet – Gefahr im Schönheitsstudio
Immer mehr Beauty-Studios in der Schweiz spritzen Botox und Filler. Nicht alle halten sich an die dafür geltenden Vorschriften, und manche bestellen ihre Präparate auch über asiatische Onlineshops, ohne zu wissen, was wirklich in den Ampullen steckt. Profitabel für die Studiobetreiber, gefährlich für ihre Kundschaft.
Muskeln per Mausklick – Doping und Anabolika boomen
Einschlägige Videos auf Tiktok & Co. versprechen mühelosen Muskelaufbau, verschweigen jedoch die gesundheitlichen Risiken von Anabolika und Doping. Bei «Swiss Sport Integrity» landen alle Pakete, die vom Zoll wegen Dopingsubstanzen abgefangen werden. Darunter sind immer häufiger Wachstumshormone, die speziell bei Jugendlichen unter 18 Jahren populär sind.
«Puls»-Chat zum Thema «Pillen aus dem Internet»
Worauf muss ich bei Bestellungen von Medikamenten über das Internet achten? Wie erkenne ich seriöse Anbieter, was entlarvt Betrüger? Welche Nahrungsergänzungsmittel sind zulässig, welche problematisch? Und wann sollten beim Onlineeinkauf die Alarmglocken läuten? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden. -
Nach der Erstinfektion werden Herpesviren zu lebenslangen Begleitern – unbemerkt, bis sie plötzlich aus ihrem Schlummer geweckt werden und zu Fieberbläschen, Gürtelrose und anderem mehr führen. «Puls» zeigt, welche Risiken dabei bestehen und wie sich die Virenvermehrung rechtzeitig stoppen lässt.
Lästig bis gefährlich – Herpesviren sind nicht harmlos
Neun verschiedene Arten von Herpesviren infizieren Menschen. Die schlummernden «Untermieter» können unter anderem häufige Hauterkrankungen auslösen wie Fieberbläschen, Genitalherpes oder Windpocken. Symptome sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden – vor allem die Gürtelrose hat das Potenzial für Komplikationen und Langzeitfolgen.
Gut gelaufen – Gürtelrose-Ausbruch erkannt und rechtzeitig gestoppt
Rund 20 Prozent der Gürtelrose-Fälle treffen Menschen unter 50 Jahren, die kaum damit rechnen. Auch der 34-jährige Alex wurde vom Herpes-Zoster-Virus überrascht. Da er rasch reagierte und die richtige Diagnose bekam, stoppten antivirale Tabletten seine Erkrankung ohne bleibende Folgen.
Pech gehabt – Gürtelrose nicht erkannt, bleibende Nervenschmerzen
Mit extremen Schmerzen im Brustbereich landete der 82-jährige Aloiz vor sieben Jahren auf dem Notfall. Seine Symptome wurden zuerst mit Herzproblemen erklärt, denn die typischen Bläschen bildeten sich erst später. So verstrich wertvolle Zeit. Resultat: Die Viren hatten bereits seine Nerven geschädigt. Der Gürtelrose-Patient muss seither mit bleibenden Schmerzen leben.
Impfen oder nicht? – Eine persönliche Risikoabwägung
Seit fünf Jahren ist in der Schweiz «Shingrix» verfügbar – ein wirksamer Impfstoff gegen Gürtelrose. Die Impfung wird grundsätzlich ab 65 Jahren vergütetet. Ärzte empfehlen die präventive Massnahme auch nach überstandener Gürtelrose, wer aber «zu jung» ist, muss sie selbst bezahlen.
«Puls»-Chat zum Thema Herpesviren und Hautkrankheiten
Was tun gegen ständig wiederkehrende Fieberbläschen? Ist Genitalherpes gefährlich? Könnte mein Ausschlag am Bein eine Gürtelrose sein? Kann ich mein Kind mit Lippenherpes anstecken? Was bringt eine Impfung nach einer durchgemachten Gürtelrose? Und warum soll man Kinder gegen Windpocken impfen lassen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden. -
Hormone lenken uns im Verborgenen, beeinflussen Körper, Gefühle und Verhalten. Ob natürliche Schwankungen, Erkrankungen oder medizinische Eingriffe: Gerät der Hormonhaushalt ausser Kontrolle, zeigt sich eindrücklich, welche Macht diese Botenstoffe haben und wie tiefgreifend sie unser Leben prägen.
Kortisol: Wenn ein einziges Hormon alles durcheinanderbringt
Béatrice hatte jahrelang auf den ersten Blick unzusammenhängende Beschwerden: Bluthochdruck, Stimmungseinbrüche, körperliche Veränderungen. Erst als sie aufgrund ihres neu diagnostizierten Diabetes eine Spezialistin aufsucht, wird klar: Eine seltene Krankheit bringt ihren Kortisolhaushalt aus dem Gleichgewicht.
Testosteron: Verlockung, Risiko und der Preis der Manipulation
Warum greifen so viele Sportler zu künstlichem Testosteron – und um welchen Preis? Der ehemalige Bodybuilder Gabriel bricht das Schweigen und schildert offen, wie schnell der Wunsch nach mehr Muskeln in einen gefährlichen, sogar lebensbedrohlichen Teufelskreis führen kann.
Oxytocin: Das gehypte Kuschelhormon und sein therapeutisches Potenzial
Oxytocin, auch bekannt als «Liebeshormon», fasziniert die Forschung, denn das Hormon beeinflusst Bindung, Vertrauen und soziale Nähe. Die Wissenschaft zeigt: Die Wirkung von Oxytocin ist vielschichtig. Gibt es sogar therapeutisches Potenzial?
Schwangerschaft und künstliche Befruchtung: Ein hormoneller Tsunami
Ob natürliche Schwangerschaft oder künstliche Befruchtung, Frauen wie Eponine und Elodie erleben, wie stark Hormone Emotionen, Ängste und das innere Gleichgewicht beeinflussen können. Von irrationalen Sorgen über extreme Stimmungsschwankungen bis hin zur postpartalen Depression: Der hormonelle Sturm kann überwältigend sein. Eponine, Elodie und ihre Familien erzählen.
«Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema «Die Macht der Hormone»
Wie weiss ich, ob ein Hormon verrückt spielt? Kann ich überhaupt etwas tun? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden. -
Geschädigte Nerven erschweren das Fühlen und Bewegen, beeinträchtigen den Alltag stark. Isabel Hotz hat sich davon nicht unterkriegen lassen und sich an einen 6961 Meter hohen Berg gewagt. «Puls» begleitet ihren Weg, beleuchtet Therapien und zeigt, was das Leben mit Neuropathie erträglicher macht.
Gestörte Nerven, unsicherer Alltag
Die Nerven in Armen und Beinen ermöglichen es, zu fühlen, sich zu bewegen und den eigenen Körper im Raum wahrzunehmen. Sind die Nervenleitungen geschädigt, werden Berührung, Druck, Temperatur, Schmerz und Lageempfinden nicht mehr zuverlässig weitergemeldet und das Leben gerät aus den Fugen: Unsicherheit beim Gehen, Muskelschwäche, Taubheit, Kribbeln sowie brennende oder stechende Schmerzen prägen den Alltag im Zeichen einer Neuropathie. Ein Leben wie zuvor ist oft kaum mehr machbar.
Gipfelsturm trotz Nervenschädigung
Nach Jahren quälender Rückenschmerzen und zahlreicher Operationen hat sich Isabel Hotz aus völliger Immobilität – inklusive Suizidgedanken – zurück ins Leben gekämpft und bis in hochalpine Höhen vorgearbeitet: Trotz einer Nervenschädigung im rechten Bein hat sie den fast 7000 Meter hohen Aconcagua in Argentinien ins Visier genommen. Ihr Gipfelsturm steht exemplarisch für das Ringen um ein Ziel trotz Krankheit – ein Weg, der Mut, Ausdauer und enorme Willenskraft verlangt. Sie zeigt, dass körperliche Grenzen nicht das Ende bedeuten müssen, sondern ein Antrieb sein können, über sich hinauszuwachsen.
Den Schmerz bekämpfen oder annehmen?
Die Medikamente, die bei Nervenschmerzen zum Einsatz kommen, haben es in sich: Opioide können abhängig machen, Wirkstoffe wie Pregabalin beeinflussen mitunter die Persönlichkeit. Ergänzend werden auch Antidepressiva oder Chili-Pflaster eingesetzt. Einen anderen Weg geht die psychosomatische Schmerztherapie: Sie hilft dem Gehirn, den Schmerz nicht zu bekämpfen, sondern anzunehmen und im Alltag zu integrieren. Ganz verschwindet er zwar nicht, doch er rückt in den Hintergrund – und wird weniger belastend. «Puls» ordnet ein.
Massarbeit für mehr Stabilität im Alltag
Schienen, Einlagen und speziell angepasste Schuhe: Es gibt zahlreiche Hilfsmittel, die neuropathisch beeinträchtigte Füsse nicht nur am Berg, sondern auch im Alltag stabilisieren. «Puls» besucht die Werkstatt von BalgristTec und zeigt, wie orthopädische Unterstützungen individuell und passgenau angefertigt werden.
«Puls»-Chat zum Umgang mit neuropathischen Schmerzen
Haben Sie einen neuropathischen Fuss und stürzen deswegen oft? Schwindet ihre Muskelkraft aufgrund der Neuropathie? Kommen Sie nicht klar mit den neuropathischen Schmerzen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden. -
Jeder Mensch wünscht sich irgendetwas am eigenen Körper anders. Führt diese Unzufriedenheit zu einem krankhaften Schönheitswahn, kann es Betroffene psychisch an Grenzen bringen. «Puls» geht den Ursachen solcher Körperbildstörungen nach und fragt: Wie lebt es sich mit einem verzerrten Selbstbild?
Körperdysmorphie – Im Spiegel nur noch Unschönes sehen
Mia, 21, entwickelte schon als Mädchen erste Symptome einer Körperdysmorphie – verstärkt durch familiären Schönheitsdruck und Ausgrenzung in der Schule. Während der Corona-Pandemie schottete sie sich völlig ab, verbrachte täglich Stunden vor dem Spiegel, brach die Schule ab, kämpfte mit Klinikaufenthalten und Suizidgedanken. Mit 19 folgten Schönheitsoperationen, die nur kurz halfen. Heute sieht sie Licht am Horizont, doch der Weg aus der gestörten Selbstwahrnehmung ist lang.
Verzerrtes Körperbild – Die Rolle der sozialen Medien
Tina, 27, geriet als Teenager in den Sog von Social Media und entwickelte einen Wahn zur äusserlichen Selbstoptimierung. Der ständige Vergleich mit geschönten Bildern anderer Menschen führte zu einem verzerrten Körperbild, Selbstzweifeln und Depressionen. Die ehemalige DSDS-Kandidatin war aber nicht nur Opfer der Beauty-Algorithmen: Sie fütterte Instagram auch aktiv mit bearbeiteten Bildern von sich. Mittlerweile hat sie als Schauspielerin einen positiveren Bezug zu ihrem Äusseren gefunden – und geniesst in ihren Rollen sogar das Spiel mit der Hässlichkeit.
Körperbildstörungen – Nicht nur Frauensache
Philipps Körper ist beeindruckend durchtrainiert. Angetrieben vom Beispiel einschlägiger Fitnessidole, hatte er sein Leben irgendwann nur noch dem Muskelwachstum und der Sixpack-Pflege gewidmet. Schaut er in den Spiegel, ist er mit seinem gestählten Äusseren dennoch nie zufrieden. Philipps Beispiel zeigt: Körperbildstörungen werden primär Frauen zugeschrieben, sie können aber auch Männer betreffen – besonders Jugendliche.
«Puls»-Chat zum Thema Körperbildstörung
Wird das tägliche Schönheitsritual immer mehr zur Last? Verbringe ich zu viel Zeit im Fitnesscenter? Wann macht eine Beauty-Operation alles nur noch schlimmer? Und wie lässt sich ein gesundes Körpergefühl entwickeln? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden. -
Influencer sind die neuen Gesundheitsberater. Über soziale Medien erreichen auch falsche Gesundheitsinformationen ein grosses Publikum und beeinflussen das Verhalten der Nutzenden. Doch wie kann zwischen Fakt und Fake unterscheiden werden? Und kann die künstliche Intelligenz dabei helfen?
Gesundheit 2.0 – Zwischen Fakten und Fiktion
Ob Ernährung, psychische Gesundheit oder schwere Krankheiten wie Krebs: Die digitale Welt enthält eine ständig wachsende Flut von Gesundheitsinformationen. Das dabei verbreitete «Wissen» ist mitunter von zweifelhafter Qualität – was sich von den meisten Userinnen und Usern kaum zuverlässig einschätzen lässt.
Von Instagram in die Essstörung – Morena Diaz' Weg zur Body Positivity
Morena Diaz' Geschichte ist eine Warnung vor den Schattenseiten von Social Media: Schon als Kind hatte sie den Wunsch nach einem schlankeren Körper. Doch erst durch Instagram-Vorbilder wurde daraus eine Essstörung im Teenageralter. Heute nutzt Morena diese Erfahrungen, um als Body-Positivity-Influencerin Menschen vor falschen Idealen zu bewahren.
Beispiel Milch – Die schwierige Suche nach verlässlicher Information
Kritikerinnen und Kritiker bringen den Milchkonsum mit zahlreichen Krankheiten von Akne bis Krebs in Verbindung. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen hingegen empfiehlt Milch als Teil der täglichen Ernährung. Beide Seiten vertreten ihre Haltung online mit Nachdruck und stützen sich dabei auf widersprüchliche Studienergebnisse – deren Wert und Relevanz für Laien kaum beurteilbar ist. Ein Musterbeispiel dafür, wie schwierig es sein kann, verlässliche Gesundheitsinformationen zu erkennen und einen sinnvollen Umgang mit der täglichen Informationsflut zu finden.
Gallensteine «ausspülen» – Was hält falsche Heilsversprechen am Leben?
Schon vor 15 Jahren zeigte «Puls» mit einer Probe aufs Exempel, dass sich Gallensteine nicht mit einer spezifischen Diät auf natürlichem Wege ausscheiden lassen. Dem Mythos hat es nicht geschadet: Die Wunderkur wird auf den sozialen Medien immer noch herumgereicht. Was hält falsche Gesundheitsversprechen derart hartnäckig am Leben und was macht sie so verlockend?
Fakt oder Fake? – Tipps für den persönlichen Faktencheck
Die Flut an Gesundheitsinformationen ist schier grenzenlos. «Puls» gibt Tipps für einen bewussten Umgang damit: Wie unterscheidet man seriöse von zweifelhaften Quellen? Welche Warnsignale gilt es zu beachten? Und kann KI dabei helfen, den Wahrheitsgehalt richtig einzuschätzen? -
Schwerste Verbrennungen galten früher als kaum überlebbar. Heute retten hochspezialisierte Medizin, innovative Hauttransplantationen und jahrelange Nachsorge viele Leben. «Puls» zeigt, warum Hoffnung auf gute Lebensqualität berechtigt ist, und begleitet Menschen, die zurück ins Leben gefunden haben.
Hochspezialisierte Medizin – Besuch der Brandstation am Unispital Zürich
Schwerste Verbrennungen galten früher als kaum überlebbar. Heute retten hochspezialisierte Medizin, innovative Hauttransplantationen und jahrelange Nachsorge viele Leben. «Puls» besucht die spezialisierte Intensivstation für Brandverletzte am Unispital Zürich. Dort werden mehrere Opfer der Katastrophe von Crans-Montana VS behandelt. Im Gespräch mit dem chirurgischen Leiter Bong‑Sung Kim wird deutlich, wie komplex die medizinische und emotionale Arbeit ist.
Zurück ins Leben nach schweren Verbrennungen
Zehn Jahre nach einem schweren Unfall spricht Luca Menegazzo mit «Puls»-Host Daniela Lager über seinen Weg zurück ins Leben. Als junger Mann erlitt er grossflächige Verbrennungen und verbrachte Wochen auf der Intensivstation. Ein starker Wille, Sport und sehr viel Unterstützung halfen ihm, neue Perspektiven zu finden. Heute steht Luca erneut in der Öffentlichkeit – um anderen Betroffenen Mut zu machen und zu zeigen: Das Leben geht weiter, auch wenn es ein harter Weg ist.
Spenderhaut aus den Niederlanden – 12 Quadratmeter wurden geliefert
Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS kommt lebenswichtige Hilfe aus den Niederlanden. In der Nähe von Amsterdam lagert eine der grössten Gewebebanken Europas Spenderhaut von Verstorbenen. Diese wird als temporäre Abdeckung auf offene Brandwunden transplantiert und schützt vor Infektionen sowie Flüssigkeitsverlust. Die Spenderhaut verschafft den Ärzteteams wertvolle Zeit – bis im Labor genügend eigene Haut gezüchtet werden kann und eine definitive Transplantation möglich ist.
Neue Haut – Neue Perspektiven für Brandopfer
Grossflächige Brandverletzungen stellen die Medizin vor enorme Herausforderungen. In Schlieren wird an einer neuen künstlichen Haut geforscht. Sie ersetzt nicht nur die Oberhaut wie bei bisherigen Verfahren, sondern zwei Hautschichten – mit dem Ziel, die Elastizität zu verbessern und Narben zu reduzieren. Bereits jetzt kommt diese im Rahmen von klinischen Studien zum Einsatz.
Brandopfer David Heimer: «Meine Behandlungen sind ein Vollzeitjob»
David Heimer überlebte erst vor zweieinhalb Jahren einen Fallschirmunfall mit einer Hochspannungsleitung. Rund siebzig Prozent seiner Haut wurden verbrannt, Finger amputiert, die Nase zerstört. Was braucht es alles, damit der Weg zurück ins Leben gelingt? Dank intensiver Rehabilitation und grossem mentalem Einsatz kämpft er sich zurück in ein selbstbestimmtes Leben.