Avsnitt
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In der sechsten Folge macht sich Nicolas Senn auf die Suche nach Nachkommen des legendären Sity Dominy – und wird fündig im Kanton Schwyz. Die Familie Marty liebt Volksmusik und das Älplerleben und leben den urchigen Stil ihres Vaters und Grossvaters weiter.
Nicolas Senn empfängt auch diesen Sommer wieder sechs Volksmusik-Familien aus der ganzen Schweiz. Unter anderen mit dabei sind das Echo vom Paradiesli aus Unteriberg SZ, die Familie Zmoos aus dem Jura, die Nachkommen des legendären «Sity Domini», die Familie Schmid aus Frutigen BE, die Familie Haas aus dem Appenzellerland und die Familie Gerber aus Wiggen LU.
In keiner anderen Musikrichtung gibt es so viele Familienkapellen wie in der traditionellen Volksmusik. Das Musizieren in der Familie ist oft der Grundstein für so manch musikalische Karriere. Von der ersten Berührung mit einem Instrument über die erste Familienkapelle bis hin zu den gefragtesten Instrumentalisten auf ihrem Gebiet: Die musikalische Reise vieler bekannter Volksmusikgrössen begann bereits im Kindesalter – vorgelebt und überliefert von der Familie.
«Potzmusig Familiesummer» zeigt, wie traditionelle Schweizer Volksmusik in sechs Familien gelebt wird. Neben einem Einblick in das Familienleben gibt es viel Musik, musikalische Archivperlen und gemütliche Gesprächsrunden. -
Am Sonntag, 28. Juni, dem offiziellen Festtag des Eidgenössischen Jodlerfests in Basel, überträgt SRF den grossen Festumzug live auf SRF 1.
Farbenfrohe Sujets, Volksmusikgruppen, Delegationen aus allen Kantonen und prominente Ehrengäste ziehen durch die Strassen von Basel. Kommentiert wird der Umzug von Nicolas Senn und Sämi Studer. -
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Die Liveausgabe von «Potzmusig» mit Moderator Nicolas Senn ist ein besonderer Höhepunkt am EJF in Basel. Dort treffen sich vom 26. bis 28. Juni rund 12'000 aktive Jodlerinnen und Jodler, Alphornbläserinnen und -bläser und Fahnenschwingerinnen und -schwinger.
Bei der Liveübertragung feiern zwei neue Kompositionen Premiere. Im Vorfeld des Eidgenössischen Jodlerfests wurde ein Komponistenwettbewerb ausgeschrieben – gesucht wurden ein neues Jodellied und ein neues Alphornstück. Die beiden Siegerwerke feiern nun in «Potzmusig» ihre Uraufführung.
Das neue Jodelstück wird von den Bärner Jodufroue präsentiert, das Alphornwerk von Gilbert Kolly aus Freiburg gemeinsam mit seiner Alphorngruppe.
Nachwuchstalente im Rampenlicht
Auch die nächste Generation der Schweizer Volksmusik erhält in Basel eine grosse Bühne. Die 15-jährige Nuria Grüter gewann im vergangenen Jahr den Folklore-Nachwuchswettbewerb. Die Luzernerin überzeugte die Jury mit einem Titel von Oesch’s die Dritten und wird auch in Basel ihr Talent zeigen. Zudem begleitet «Potzmusig» sie bei einer besonderen Überraschung: dem Treffen mit ihrem grossen Vorbild Melanie Oesch. Ebenfalls zu Gast sind die Gewinner der Instrumental-Sparte: die Andärä aus Schwyz. Das Trio begeistert mit einer aussergewöhnlichen Besetzung aus Schwyzerörgeli, Cello und Geige. Auch sie wurden von «Potzmusig» überrascht – mit einem Treffen ihrer Idole, den Hujässlern, inklusive Konzertbesuch.
Für frische Stimmen sorgt zudem der Jugendjodelchor Nordwestschweiz, der junge Sängerinnen und Sänger aus der Region vereint und mit viel Freude die Jodeltradition pflegt. Gleichzeitig macht der Chor Werbung für das Eidgenössische Jugendjodelfest, das im September in Grindelwald stattfindet.
Internationale Gäste in Basel
Das Eidgenössische Jodlerfest zieht längst nicht nur Besucherinnen und Besucher aus der Schweiz an. Auch Auslandschweizerinnen und -schweizer sowie Jodelbegeisterte aus aller Welt reisen nach Basel, um die besondere Atmosphäre zu erleben – und sich sogar der Schweizer Jodeljury zu stellen.
In diesem Jahr sind Formationen und Solist aus Australien, Japan, den USA, Kanada und Brasilien angemeldet. Besonders eindrücklich ist die Geschichte des Jodelklubs Heimattreu Calgary aus Kanada. Der Verein wurde vor 50 Jahren gegründet, um Schweizer Brauchtum in der Ferne zu pflegen. Seit 1978 gehört er dem Eidgenössischen Jodlerverband an und kehrt nun erneut an ein Jodlerfest in die alte Heimat zurück – inklusive Auftritt bei «Potzmusig».
Musik, Reportagen und Feststimmung
Als fliegende Reporterin ist die Jodlerin Arlette Wismer unterwegs und liefert dem Publikum Einblicke direkt vom Festgelände. Gleichzeitig steht sie auch selbst auf der Bühne – gemeinsam mit ihrer Schwester Leonie an der Geige und Madlaina Küng am Kontrabass.
Für stimmungsvolle Unterhaltung sorgen ausserdem die Oberbaselbieter Ländlerkapelle, die in diesem Jahr ihr 55-jähriges Jubiläum feiert, sowie die Formation Ländler Panache, die ihre neue CD im Gepäck hat. -
«Bella Musica» feiert die Blasmusik. In der nationalen Spezialsendung blickt SRF auf das Eidgenössische Musikfest 2026 in Biel zurück und lässt die schönsten Momente des musikalischen Megaevents noch einmal aufleben.
Vom 14. bis 17. Mai 2026 verwandelte sich Biel in ein einzigartiges Blasmusik-Festgelände. Mit über 500 Vereinen, 22'000 Musizierenden, 2400 Helfenden und Zehntausenden Musikfans zählt dieser Event zu den weltweit grössten Musikveranstaltungen. Vier Tage pure Feststimmung, musikalische Leidenschaft und grossartige Blasmusik-Power – das ist «Bella Musica». Die nationale Spezialsendung blickt noch einmal auf die schönsten und emotionalsten Momente zurück, zeigt musikalische Highlights und lässt die Schweizer Blasmusik hochleben.
In der vibrierenden Atmosphäre der Bieler Coupole ertönen Fanfaren, Harmonien und Brass Bands. «Bella Musica» rückt die Vielfalt der eidgenössischen Blasmusik-Szene ins Rampenlicht, überrascht mit einem vielfältigen Repertoire und verbindet Tradition und Moderne. Von der Fanfare de Crissier über Schwyzerörgeli-Virtuose Marc Tschanz bis hin zu Vagamundos und Hello Heidi mit ihrem frechen Jodel – die Kreativität ist kaum zu überbieten. Mit von der Partie sind die Lookseego Street Band mit ihrem energiegeladenen musikalischen Mix sowie eine Reportage über die Fanfare L’Avenir de Chamoson. «Bella Musica» besucht verschiedene Musikschulen und Konservatorien, die den musikalischen Nachwuchs der Schweiz ausbilden.
Ausserdem fährt der Bieler Künstler und Musiker Cee-Roo im E-Tuk-Tuk durch Biel und lädt Festivalbesucherinnen und -besucher dazu ein, verschiedene Blasinstrumente auszuprobieren. Unter Einbezug von SRG-Archivmaterial entstehen dabei einzigartige Klangtexturen, die die Handschrift des Künstlers tragen.
Durch die rund einstündige, nationale Spezialsendung «Bella Musica» führen Nicolas Senn (SRF), Carla Norghauer (RSI), Elin Batista (RTS), Sébastien Basch (RTS). -
«Potzmusig» ist zu Gast im heimeligen Restaurant «Rössli» in Appenzell, wo sich regelmässig einheimische und auswärtige Musikantinnen und Musikanten zur traditionellen «Stubete» treffen. Mit dabei sind die «Hersche Buebe», die «Moränen Örgeler» sowie der 17-jährige Hackbrettspieler Flurin Manser.
Seit bald zehn Jahren führt Maria Hersche das «Rössli» als Wirtin. Mit viel Herzblut pflegt sie die langjährige Volksmusiktradition, die sie von ihren Vorgängern übernommen hat. Die Musik liegt ihr dabei im Blut: Ihr Vater Bruno Hersche spielt bei den bekannten «Hersche Buebe», ihre Brüder sind im «Jodlerklub Herisau-Säge» aktiv – und auch Maria selbst greift zur Geige. In der Sendung überlässt sie das Musizieren jedoch ganz ihren Gästen.
Nur wenige Meter entfernt zuhause ist «Baazlis Franz», der mit seinen Musikkollegen ebenfalls vorbeikommt. In Appenzell und Umgebung gilt er als musikalische Legende und wurde kürzlich mit dem Appenzeller Kulturpreis ausgezeichnet.
Natürlich darf auch Marias Vater mit seiner Kapelle «Hersche Buebe» nicht fehlen. Für seine Tochter hat Bruno Hersche eigens ein Stück komponiert: «Für d’Maria im Rössli». Auch ihre Brüder sowie ein Cousin singen im «Jodlerklub Herisau-Säge» mit. Da im kleinen Lokal nicht genügend Platz ist, erklingen ihre Stimmen kurzerhand vor dem historischen Gebäude.
Für musikalische Abwechslung sorgt Besuch aus der Innerschweiz: Die «Moränen Örgeler» aus dem Kanton Zug bringen mit ihrem energiegeladenen Stil frischen Wind ins «Rössli». Bekannt aus Festhütten und Kaffeezelten, werden sie mit ihrem «Kafistube-Rave» auch hier für ausgelassene Stimmung sorgen.
Um die Zukunft der Appenzeller Musik muss man sich keine Sorgen machen. Die junge Generation wächst ganz selbstverständlich mit der Tradition auf. Es wird nicht gelernt oder eingeübt, sondern einfach gelebt: Man musiziert gemeinsam zuhause, so wie es schon immer war.
Ein gutes Beispiel dafür ist Flurin Manser. In seinem Elternhaus gehörten Instrumente seit jeher zum Alltag. Kein Wunder also, dass auch er und sein Bruder musizieren. Der 17-jährige Hackbrettspieler präsentiert in der Sendung eine Eigenkomposition, die er zum Abschluss seiner Schulzeit geschrieben hat. -
«Potzmusig» reist ins gemütliche Merishausen, wo im Restaurant Gemeindehaus Volksmusik gespielt wird. Nicolas Senn präsentiert einen bunten Frühlingsstrauss mit flotter Ländlermusik und munteren Natur- und Jodelklängen.
«Potzmusig» reist in den volksmusikalischen Nordosten der Schweiz. Nur sieben Kilometer nördlich von Schaffhausen und in sieben Hügeln eingebettet, liegt das gemütliche Merishausen, wo im Restaurant Gemeindehaus regelmässig Volksmusik-Stubete abgehalten werden. Hier präsentiert Nicolas Senn einen bunten Frühlingsstrauss mit flotter Ländlermusik und frischen Natur- und Jodelklängen. Wie zum Beispiel das Schwöschterzett Michels aus der Region Winterthur, das munteren Jodelgesang zum Besten gibt, oder das Urner Handorgelduett Richi, Sepp, Hanspeter mit Franz, das einen Marsch aus dem Tellendorf mitgebracht hat.
In Merishausen darf selbstverständlich eine Schaffhauser Musikerin im volkstümlichen Aufgebot nicht fehlen. Alphornsolistin Lisa Stoll tritt für einmal nicht allein auf, sondern gleich mit zwei unterschiedlichen Formationen. Einmal zusammen mit dem bekannten Ländlerquartett Ohalätz und einmal als Quartett Lisa Stoll, das in einzigartiger Besetzung mit Alphorn, Flöte, Jodel und Klavier eine Neukomposition von Dani Häusler vorstellt. Ausserdem überrascht eine Kleinformation der Brass Band Eglisau mit einem echten Klassiker der weltweit bekannten Mnozil Brass. Aus dem Muotathal stammt das Nachwuchs-Ländlertrio Echo vom Tüetlisberg mit Akkordeonspieler Patrick Bertschinger, der sein zweitliebstes Hobby, die Modelleisenbahn, gleich zum Beruf gemacht hat. -
Nicolas Senn begibt sich auf eine musikalische Reise zu Orten und Menschen, die «Potzmusig» in den vergangenen 14 Jahren geprägt haben. Er besucht langjährige Wegbegleiter und blickt auf unvergessliche Momente zurück. Zudem erfüllt sich der Moderator einen persönlichen Herzenswunsch.
Im August 2012 präsentierte der damals 23-jährige Nicolas Senn seine erste Fernsehsendung – und legte damit den Grundstein für die Erfolgsgeschichte von «Potzmusig». 250 Sendungen später steht noch immer das Herzstück im Mittelpunkt: die authentische Schweizer Volksmusik.
Unzählige Musikerinnen und Musiker standen im Laufe der Jahre bei «Potzmusig» auf der Bühne – Jodlerinnen und Jodler, Instrumentalistinnen und Instrumentalisten, ganze Dorfmusikvereine, bekannte Grössen ebenso wie vielversprechende Newcomer. In der Jubiläumssendung besucht Nicolas Senn unter anderen die Familienkapelle Tüüfner Gruess. Vater Werner hat mit seinen Söhnen die Sendung «Stadt, Land, Talent» gewonnen. Die damaligen «Töfflibuebe» sind mittlerweile erwachsen und in der Ausbildung. Aber gemeinsam musiziert wird immer noch.
Ein weiteres Wiedersehen gibt es mit Sämi Studer, dem Jodler aus dem Entlebuch. Er ist nicht nur ein geschätzter musikalischer Gast, sondern auch Arbeitskollege von Nicolas Senn bei Radio SRF Musikwelle. Er unterstützt den «Potzmusig»-Moderator unter anderem mit seinem brillanten Fachwissen bei Festumzügen. Eine Kostprobe seines Jodelterzetts Seetal darf in der Jubiläumssendung selbstverständlich nicht fehlen.
Ein ganz besonderer Moment erwartet Nicolas Senn zudem an der Delegiertenversammlung des Eidgenössischen Jodlerverbands: Der Gesamtchor mit mindestens 250 Jodlerinnen und Jodlern stimmt ein Ständchen zum Jubiläum an.
Zum Abschluss führt die Reise nach Salzburg. Dort trifft Nicolas Senn den international bekannten Musiker Herbert Pixner, einen der grossen Stars der alpenländischen Musik, dessen Konzerte regelmässig ausverkauft sind. Vor dem Konzert kommt es zu einem persönlichen Gespräch und zu gemeinsamem Musizieren mit Pixner und seiner Band – ein Traum, der für Nicolas Senn in Erfüllung geht. -
Nicolas Senn besucht das historische Städtchen Willisau am Fusse des Luzerner Napfgebiets. Er präsentiert eine Vielzahl volkstümlicher Entdeckungen und Altbewährtes. Mit dabei: Trio St. Jakob, Alphorntrio Echo vo de Langenegg, Schwyzerörgelifrönde Rast-Wiss, Eva Wey Trio, Jodufroue Willisau u. a.
«Potzmusig» reist in den Kanton Luzern, wo es dem malerischen Städtchen Willisau am Fusse der Napflandschaft einen Besuch abstattet. Willisau ist nämlich nicht nur für sein rundes Gebäck bekannt, sondern auch für seine vielseitigen musikalischen Veranstaltungen. Eine davon, und insbesondere bei Volksmusikfans beliebt, findet regelmässig in der «Möhre» statt, wie die Willisauerinnen und Willisauer ihren traditionsreichen Gasthof am Untertor nennen. Hier im «Säli» heisst Nicolas Senn volkstümliche Entdeckungen, aber auch altbewährte und beliebte Ländlerformationen willkommen. Wie zum Beispiel die Nidwaldner Liem-Brüder vom Trio St. Jakob, die ihre Spiel- und Singfreude nicht nur an Volksmusikfesten, sondern auch an grossen Skirennen zum Besten geben. Die vier Schwyzerörgelifrönde Rast-Wiss pflegen den urchigen Innerschwyzer Stil und haben mit dem Schottisch «Ab i d’Fäschthötte» eine Eigenkomposition für «Potzmusig» vorbereitet. Mit einer erstklassigen Komposition von Marie-Theres von Gunten stellen sich die Jodufroue Willisau vor. Als weitere beliebte Willisauer Formation spielt das Schwyzerörgeli-Trio Beat Neuenschwander auf. Das Eva Wey Trio mit Gitarrist Greg Obrist und Bassist Peter Gisler tritt als Alpine Folk Music auf und überrascht mit einem ebenso lüpfigen wie alten Schweizer Geigentanz. Selbstverständlich darf bei «Potzmusig» auch der Folklorenachwuchs nicht fehlen. Die Gersauer Kapelle Damian Ruhstaller debütiert mit einer Komposition von Altmeister Kaspar Muther und bringt mit ihrem jugendlichen Elan etwas frischen Wind in die Szene.
Und: In Alosen ZG, hoch über dem Ägerisee, stimmt das Alpentrio Echo vo de Langenegg wunderschöne Naturklänge an. Dabei beweist Irène Meier, dass sie nicht nur kulinarisch als Siegerin der «Landfrauenküche» 2025 überzeugen, sondern auch musikalisch als Alphornbläserin brillieren kann. -
Nicolas Senn begrüsst die Zuschauerinnen und Zuschauer aus dem traditionsreichen Restaurant Weisses Kreuz in Brienz. Das Berner Oberland steht für urchige und zugleich gepflegte Ländlermusik – und in Brienz kommt man an einem Namen nicht vorbei: Popstar Trauffer.
Die Region rund um den Brienzersee bietet reichlich Stoff für eine vielschichtige Ausgabe von «Potzmusig». Marc Trauffer ist in der Region aufgewachsen, tief verwurzelt und lebt bis heute im Berner Oberland. Neben seiner Karriere als Musiker führt er in dritter Generation die Trauffer Holzspielwaren Werkstatt, wo die bekannten hölzernen «Chüeli» hergestellt werden. Auf der Bühne schlägt Trauffer vermehrt Brücken zur Volksmusik und arbeitet mit deren Vertreterinnen und Vertretern zusammen.
Erst im November stand er gemeinsam mit den Rusch Büeblä, Maja Brunner, Beatrice Egli und dem Heimweh Chor im Zürcher Hallenstadion auf der Bühne. In «Potzmusig» musiziert Trauffer mit den Fribourger Jodlerinnen Geschwister Monney, dem Julian von Flüe Trio und Gastgeber Nicolas Senn. Im Gegenzug wagt sich Nicolas Senn in Trauffers Werkstatt ans Chüeli-Schnitzen.
Weitere einheimische Klänge liefert das Schwyzerörgeli-Trio Haslital mit Roland Brog, ehemals Mitglied des Schwyzerörgeliquartetts Hüsner Böben. Gemeinsam mit der Schwyzerörgeli-Spielerin Sue Zaugg und der Bassistin Judith Furrer entsteht ein kraftvoller, traditioneller Klang.
Auch Chantal Reusser hat keine weite Anreise: Die gebürtige Westschweizerin lebt in Meiringen und tritt mit ihrer Schwester Brigitte als Les Soeurettes auf. Die beiden musizieren seit ihrer Kindheit zusammen. Begleitet von Ruedi Reusser am Kontrabass und Edwin Burri am Klavier bringt die Formation welschen Charme ins Berner Oberland.
In der Gaststube könnte es zudem eng werden, wenn der Jodlerklub Hasle-Rüegsau mit über 25 Jodlern Platz nimmt. Der Chor präsentiert eine Komposition seines Dirigenten Hannes Fuhrer.
Abgerundet wird die Sendung durch eine Eigenkomposition des Julian-von-Flüe-Trios sowie durch die eindrucksvollen Stimmen der Geschwister Monney, die das Restaurant Weisses Kreuz in Brienz zum Klingen bringen. -
Nicolas Senn startet das «Potzmusig»-Beizenjahr in Erlinsbach AG, wo er eine Vielzahl volkstümlicher Entdeckungen und Altbewährtes präsentiert. Mit dabei: Ländler-Wurlitzer, Geschwister von Niederhäusern, LQ Adlergruess, Kapelle Fadegraad, SQ Schenkenberg, Jodlerklub Bergbrünneli Küsnacht.
«Potzmusig» startet mit der ersten Beizensendung 2026 in Erlinsbach im Kanton Aargau. Etwas oberhalb des Dorfes liegt das idyllisch gelegene Restaurant Waldhaus Gehren, wo Volksmusik grossgeschrieben wird. Hier heisst Nicolas Senn neue volkstümliche Entdeckungen, aber auch altbewährte und beliebte Ländlerformationen willkommen. Wie zum Beispiel die Aargauer Formationen Ländler-Wurlitzer, die gleich doppelt stolz sein können: Auf ihr 20-jähriges Bestehen und auf ihren 82-jährigen Kontrabassisten Hans Amweg, der immer noch top in Form ist. Oder das Schwyzerörgeli-Quartett Schenkenberg, das seit Jahren im Restaurant Waldhaus Gehren aufspielt. Mit einer urchigen Eigenkomposition spielt das Schwyzer Ländlerquartett Adlergruess auf, während die neuen Appenzeller Shootingstars Kapelle Fadegraad mit einem Oberkrainer aufwarten. Besinnlich schöne Klänge geben die drei Freiburger Jodelschwestern Geschwister von Niederhäusern zum Besten. Und Gabriel Hauenstein, der Gewinner des Folklorenachwuchs-Wettbewerbs 2024 in der Kategorie Alphorn, tritt mit Vater Markus auf und zeigt, dass er auch auf dem Cornet ein kleiner Meister ist.
In der reformierten Kirche Küsnacht ZH stimmt der noch junge, aber höchst bemerkenswerte Jodlerklub Bergbrünneli Küsnacht ein wunderschönes Jodellied an und zeigt, wie Genfer Jodelfreude im Zürcherischen Exil brillieren kann. -
Der Schweizer Jodel ist mehr als Musik: Er ist Ausdruck von Identität, Gemeinschaft und gelebter Tradition. In der Spezialausgabe von «Potzmusig» steht das Jodeln im Zentrum, die Generationen verbindet – und seit Dezember 2025 offiziell zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit zählt.
Was bedeutet die Aufnahme des Schweizer Jodels in die Unesco-Liste konkret? «Potzmusig Spezial» geht dieser Frage nach und taucht tief ein in die Welt des Jodels – von seinen historischen Wurzeln bis zu seiner lebendigen Gegenwart. Im Mittelpunkt steht dabei stets die menschliche Stimme: als Instrument, als Gebet, als Kommunikationsmittel über Täler hinweg.
Die Sendung begleitet Jodlerinnen und Jodler aus der ganzen Schweiz, die mit grossem Engagement und viel Herzblut dazu beigetragen haben, dass diese Tradition internationale Anerkennung erfährt. Träger des Dossiers sind unter anderem der Eidgenössische Jodlerverband, die Hochschule Luzern – Musik, das Roothuus Gonten sowie die Interessengemeinschaft Volkskultur. Doch die treibende Kraft hinter dem Erfolg sind die Menschen, die den Jodel tagtäglich leben und weitergeben.
Bekannte Namen der Szene kommen zu Wort – ebenso wie weniger bekannte Stimmen, die zeigen, dass Jodeln heute für viele junge Menschen ein Lebensgefühl ist: Es geht nicht nur ums Singen, sondern um Gemeinschaft, Zugehörigkeit und Freude am gemeinsamen Klang. Mit dabei sind unter anderen Nadja Räss, Jodlerin und Fachverantwortliche der Volksmusik HSLU, Karin Niederberger, Präsidentin des Eidgenössischen Jodlerverbandes oder Melanie Oesch, eine der bekanntesten Jodlerinnen im Land. Weiter sind der Komponist und Jodler Hannes Fuhrer, die Jodelgrössen Emil Wallimann, Arlette Wismer, Daria Occhini, Natascha Monney oder der «Juuzer» und «Heimweh»-Sänger Bernhard Betschart mit dabei.
Ein besonderes Augenmerk gilt dem Nachwuchs: In Workshops, Schulprojekten und Jugendlagern wird aufgezeigt, wie der Jodel wieder vermehrt in Klassenzimmer und in den Alltag junger Menschen zurückfinden kann. Fachpersonen und engagierte Vermittlerinnen und Vermittler zeigen, welches Potenzial in der Nachwuchsförderung steckt und wie Tradition und Innovation miteinander verschmelzen.
Der Höhepunkt ist der historische Moment vom 11. Dezember 2025, als der Schweizer Jodel in Neu-Delhi offiziell in die Unesco-Liste aufgenommen wird – ein Meilenstein für die Schweizer Volkskultur, der wenige Tage später gemeinsam mit der Jodelszene in der Schweiz gefeiert wird. Am 1. Tag des Jodelns, im Mythenforum Schwyz.
«Potzmusig Spezial – Jodeln wird Weltkulturerbe» ist eine emotionale Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Jodels – und ein Plädoyer für den Mut, die eigene Stimme zu finden und weiterzutragen. -
Nicolas Senn bringt mit seinen musikalischen Gästen den Heiligabend zum Erklingen. In festlicher Manier spielen und singen beliebte Volksmusik- und Jodelformationen die schönsten Weihnachtslieder. Mit Hess-Rusch-Hegner, Enderlin Chicks, Gontner Loft, LuBlasKa und den Jodelsterne Tannzapfenland.
«Potzmusig – Wiehnachte» eröffnet den Heiligabend mit den beliebtesten Weihnachtsliedern und Festtagsklängen. Nicolas Senn empfängt in der geschmückten Hagschnurer Schüür bekannte und vielversprechende Ländler- und Jodelformationen, die ihre Lieblingsmelodien live vortragen und überdies verraten, wie sie Weihnachten verbringen und welche Traditionen sie feiern. Bei Lichterglanz und knusprigem Weihnachtsgebäck stimmen Nicolas Senn und seine musikalischen Gäste mit weihnachtlichen Klängen, festlichen Einspielern und kurzweiligen Talks auf Heiligabend und das Weihnachtsfest ein. Und mit etwas Glück schaut sogar das Christkind noch vorbei.
Mit dabei: Ländlerquartett Hess-Rusch-Hegner, Enderlin Chicks-Quartett, Kapelle Gontner Loft, LuBlasKa, Jodelsterne Tannzapfenland, Schwyzerörgelifamilie Lüthi vom Hubehof und viele mehr. -
«Potzmusig» zeigt die schönsten Momente des Volksmusikjahres 2025: Lupenreine Jodelklänge, rassige Blas- und Ländlermusik von renommierten Formationen und Nachwuchstalenten. Ob Gaststube, Volksmusik-Fest oder live vom ESAF 2025, es warten Höhepunkte aus 20 Sendungen und eine kleine Überraschung.
Kurz vor den Festtagen lässt Nicolas Senn das «Potzmusig»-Jahr 2025 Revue passieren. Aus über 20 Volksmusik-Sendungen pickt er die schönsten Momente heraus und bringt damit die einzigartige Vielfalt unserer musikalischen Tradition zum Glänzen.
Mit dabei: Jodelduett Martin & Hubert Thalmann, Quartett waschächt, Carlo Brunner & Willis Wyberkapelle, Lochus Alphorn Quartett, Rusch-Büeblä, SöreBläch, Hackbrettduo Kellerheims, Kapelle Gupfbüebä, die Trägerin des goldenen Violinschlüssels Nadja Räss mit Jodlerklub Waldstatt Echo sowie ein Zusammenschnitt der Auftritte unserer hoffnungsvollen Nachwuchstalente.
Nicolas Senn präsentiert aber nicht nur abwechslungsreiche Volksmusik-Perlen, sondern enthüllt eine von langer Hand geplante und mit versteckter Kamera gefilmte Geburtstagsüberraschung. -
Die «Stubete» hat bei «Potzmusig» Tradition. Seit Beginn der Sendung im Jahr 2012 treffen sich Top-Musikanten unterschiedlicher Kapellen zum spontanen gemeinsamen Musizieren. Diesmal lädt der Schwyzerörgeler Marcel Zumbrunn zur «Stubete» ein – im Restaurant «Frohe Aussicht» in Uznach SG.
Der gebürtige Berner Schwyzerörgeler Marcel Zumbrunn spielt normalerweise mit seiner Stammformation Trio Örgeliwirbel oder dem Berner Örgeliplausch, in diesem Jahr aber auch wieder einige Male mit der Formation Schabernack. Für die «Stubete» hat er eine Auswahl an Topmusikern eingeladen.
Carlo Brunner ist wohl einer der prägendsten Musikern der letzten 50 Jahre. Er verbindet als Klarinettist und als Komponist Tradition mit musikalischer Raffinesse. In diesem Jahr durfte er seinen 70. Geburtstag feiern und ist immer noch mit seiner Kapelle unterwegs.
Der vielseitige Akkordeonist Urs Meier ist seit Jahrzehnten mit verschiedenen Formationen unterwegs, unter anderem in der Kapelle Philipp Mettler oder im Akkordeon Duo mit Remo Gwerder. Seit 2011 ist er festes Mitglied von Oesch’s die Dritten.
Reto Grab kommt ursprünglich auch aus dem Kanton Bern, hat aber einen Grossteil seines Lebens im Kanton Schwyz gelebt. Er pflegt das Schwyzerögeli-Spiel in verschiedenen Formationen. Zu den bekanntesten gehört Rampass. Grab engagiert sich stark für den Erhalt traditioneller Musik. Besonders kümmert er sich um den musikalischen Nachlass des legendären Schwyzerörgelers Paul Lüönd.
Das Bündner Multitalent Pius Baumgartner spielt auf vielen verschiedenen Bühnen im In- und Ausland. Als Klarinettist ist er mit der Chapella Clavadatsch, den Swiss Ländler Gamblers oder mit seinem eigenen Trio unterwegs, als Saxophonist und Flötist auch mit seinem Jazzquartett oder in verschiedenen Big Bands.
Schöff Röösli – der Herr der Tasten – ist in einer musikalischen Familie im luzernischen Entlebuch aufgewachsen. Dort erlernte er schon früh das Klavierspielen und hatte die ersten öffentlichen Auftritte mit elf Jahren. Danach war er mit dem Akkordeonduett Häller-Lötscher, der Ländlerkapelle Gebrüder Schmid und Bühler-Fischer unterwegs. Seit 2005 spielt als Pianist in der Kapelle Carlo Brunner.
Sepp Huber ist einer der erfahrensten und auch beliebtesten Volksmusik-Bassisten. Er gibt in verschiedenen Kapellen den akustischen Boden. Der Schwyzer ist Meister seines Fachs, vor allem im Innerschwyer-Stil. Hauptsächlich steht er mit den Hujässlern, Rampass oder der Luzerner Ländler-Band auf der Bühne.
Der Schwyzerörgeler Christian Wyss stand schon als Bub mit seinen Grosseltern und seinem Vater auf der Bühne. Geprägt von seinem Vorbild Martin Schütz von den Ländlerbuebe Biel, fühlt er sich bis heute vor allem im Berner Örgelistil zu Hause. Nach vielen Jahren mit der Formation Bumerang ist er aktuell wieder mit Schabernack und für einige Auftritte mit Marcel Zumbrunn unterwegs – wie immer mit musikalischem Witz und viel Spielfreude.
Gastgeber in der «Frohen Aussicht» in Uznach SG ist Martin Kessler. Auch er ist ein begabter Schwyzerörgeler, der regelmässig mit Marcel Zumbrunn aufspielt. Es kann also gut sein, dass auch er bei dieser «Stubete» zum Schwyzerörgeli greift. Und natürlich wird auch Moderator Nicolas Senn sein Hackbrett mit dabeihaben.