Avsnitt
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Wenn wir über Künstliche Intelligenz sprechen, reden wir häufig über Geschwindigkeit, Automatisierung und Effizienz. Aber was passiert mit der Kreativität? Die macht – gerade bei Out of Home – mindestens 50% der Werbewirkung aus.
Kann eine Maschine gute Werbung entwickeln? Oder ist Kreativität am Ende doch etwas zutiefst Menschliches?
Meine Gästin heute beschäftigt sich genau mit dieser Schnittstelle: Carmen Schenkel ist Gründerin von eve.ai und Geschäftsführerin der Agentur September. Mit eve.ai hat sie ein KI-gestütztes Analysewerkzeug entwickelt, das Werbung bereits vor dem Kampagnenstart daraufhin untersucht, welche Emotionen sie bei unterschiedlichen Zielgruppen auslöst und wie sie emotional optimiert werden kann.
Carmen berichtet uns, wie KI die Kreation heute bereits verändert, warum Emotionen das eigentliche Spielfeld der Werbung bleiben und weshalb Kreative künftig vielleicht weniger ersetzt als vielmehr verstärkt werden. -
Werbung war lange Zeit eine Art Rückspiegel: Wir analysieren, was Menschen gekauft haben, was sie geklickt haben, wonach sie gesucht haben – und versuchen daraus abzuleiten, was sie morgen interessieren könnte.
Aber was wäre, wenn wir eine andere Frage stellen sollten? Kaufentscheidungen entstehen oft situativ - in Bedarfsmomenten.
Lars Hilsebein ist Geschäftsführer von cynapsis media und hat mit „Programmatiq“ eine Plattform entwickelt, die situative Signale wie Wetter, Events, Gesundheitstrends, Verkehrs- oder Flugdaten programmatisch nutzbar macht. Er erklärt im OOH! Podcast warum situatives Targeting möglicherweise der nächste große Entwicklungsschritt in der Werbewelt ist – und welche Rolle OOH und DOOH dabei spielen. -
Saknas det avsnitt?
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Künstliche Intelligenz ist derzeit das meistdiskutierte Technologiethema überhaupt. Zwischen Euphorie und Untergangsszenarien sucht besonders Deutschland noch nach seiner Haltung.
Die Ausgangslage ist paradox: Deutschland versteht sich traditionell als Land der Erfinder, Ingenieure und technologischen Pioniere. Gleichzeitig wird KI hier oft stärker als Risiko denn als Chance wahrgenommen.
„Zurück in die Zukunft – Ein neues Narrativ für die KI-Welt in Deutschland“ war daher das Thema der KI Battle auf dem Horizont Kongress in Berlin. Entwickelt werden sollte ein KI-gestützter DOOH-Spot. Präsentiert vom B|A|M Bundesverband Aussenmedien.
Gewinner: die Agentur LIGANOVA, deren Chief Creative Officer Robert Andersen im OOH! Podcast erzählt wie sein team und der die KI Battle auf dem Horizont Kongress in Berlin gewonnen haben. -
Der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft hat die Zahlen gerade veröffentlicht: Im deutschen Werbemarkt wachsen (außer Out of Home) von allem die US-amerikanischen und chinesischen Plattformen. Inzwischen liegt ihr Netto-Marktanteil bei knapp 60 Prozent. Aber AdFraud, FakeNews und Bots machen werbliche Kommunikation auf den großen Plattformen problematisch.
Wie verantwortungsvoll ist Werbung eigentlich noch – und wie wirksam? Zu Gast im OOH! Podcast ist Thomas Koch. Viele kennen ihn als „Mr. Media“ – als einen der profiliertesten und streitbarsten Mediaplaner Deutschlands. Seine These lautet: Ohne die klassischen Medien wird unser Mediensystem zusammenbrechen. Was ihnen jedoch fehlt, ist eine Erzählung, aus der hervorgeht, warum wir sie brauchen. Als Motor der Marktwirtschaft und als Pfeiler der Demokratie. Sie brauchen ein neues Narrativ – „Sustainable and Responsible Media“. -
In Mittelpunkt des OOH! Podcasts steht eine Kampagne, die man nicht einfach sieht – sondern fühlt.
Es geht um Kinder in der Ukraine, deren Gesichter durch den Krieg vorzeitig altern. Die Kampagne „Kindheit endet, wenn Krieg beginnt“ macht genau das sichtbar – im öffentlichen Raum.
Ausgezeichnet wurde sie mit einem Sonderpreis bei der diesjährigen PlakaDiva.
Zu Gast bei Host Kai-Marcus Thäsler ist Tatjana Kiel, CEO von Klitschko Ventures und Mitinitiatorin von #WeAreAllUkrainians – einer Organisation, die seit Beginn des russischen Angriffskriegs konkrete Hilfe für Menschen in der Ukraine organisiert. -
Ein gestrandeter Wal geht weltweit viral – aber Hilfe bleibt aus.
Und dann passiert etwas Spannendes: Deutschlands größter Screen, „The Whale“ am Hamburger Hauptbahnhof, wird kurzerhand zum Spenden-Terminal.
Heute geht es um einen Case, der ziemlich genau zeigt, wohin sich Außenwerbung gerade entwickelt: weg von reiner Sichtbarkeit – hin zu echter Wirkung. Zu Gast im OOH! Podcast sind Constantin Sossodi und Jonas Keller von "The Ranch" – der Agentur hinter dieser Aktion.
Sie erzählen, wie aus einer Nachricht ein Moment wurde, aus einem Screen ein Conversion-Tool – und warum OOH plötzlich sehr direkt handeln kann. -
Werbewirkung - insbesondere von Out of Home-Kampagnen - lebt von exzellenter Kreation. Manche Motive stechen ins Auge, gehen sofort ins Hirn und werden spontan erinnert. Aber es gibt auch Kampagnen, die eher mittelmäßig sind.
Einer der profiliertesten Kreativen ist Arndt Poguntke von Rebmann und Poguntke. Er ist Mitglied der PlakaDiva-Jury, entscheidet also mit, welche Motive jährlich die renommiertesten deutschen Out of Home-Awards bekommen. Von ihm will Host Kai-Marcus Thäsler im OOH! Podcast wissen, was gute OOH-Kreation ausmacht, warum manche Kampagnen nicht so toll sind und wie Werbung im öffentlichen Raum wirkt. -
Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse, agma, ist der Gralshüter des überwiegenden Teils der deutschen Mediawährungen. Sie zertifiziert die Leistungen von Media-Gattungen, wie Out of Home, Online, Podcast, Radio und Print. Damit schafft sie Marktstandards und Vertrauen für Werbungtreibende und Mediaagenturen, die ihr Investment in Werbung gut angelegt wissen wollen. Olaf Lassalle ist langjähriger Geschäftsführer der agma. In einem viel beachteten "Weckruf" in der Branchenzeitschrift "Horizont" hat er jüngst Werbungtreibende, Mediaagenturen und Anbieter dazu aufgefordert, die Fahne für zertifizierte gattungsspezifische Leistungswerte hochzuhalten. Darüber sprechen wir mit ihm im OOH! Podcast.
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Wohl niemand kennt den weltweiten Digital Signage Markt so gut wie Florian Rotberg. Der Gründer und Geschäftsführer von invidis gibt im OOH! Podcast ein Update der 2026er-Highlights von Hard- und Software, die man braucht, um Digitale Aussenmedien zum Leben zu erwecken. Gerade zurück von der Branchenmesse ISE in Barcelona bringt er Updates zu E-Paper, DOOH-Software as a Service und weltweiten Innovationen mit und berichtet von den Trends rund um alles, was nötig ist, um Bewegtbild in den öffentlichen Raum zu bringen.
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Benedict Rehbein spricht mit Host Kai-Marcus Thäsler über ein Thema, das sportlich beginnt, aber schnell gesellschaftlich und politisch wird: die Olympiabewerbung mehrerer deutscher Städte – darunter Berlin und Leipzig. In den Bewerberstädten haben sich inzwischen Pro- und Contra-Gruppen gebildet. Derzeit werden die Konzepte für den Entscheid geschärft.
Auffällig ist: München hat dank einer Out of Home-Kampagne breite Zustimmung von Bürgerinnen und Bürgern bekommen. Ein starkes Signal dafür, das Kommunikation im öffentlichen Raum Menschen bewegt. In Leipzig, als der Juniorpartner der Hauptstadt, trägt die Stadtgesellschaft die Bewerbung, wie Benedict Rehbein von der Agentur pio und Gold for Leipzig erzählt. Interessant, wie Akzeptanz entsteht, warum OOH dafür essenziell ist und wie der Fahrplan für die nächsten Monate aussieht. -
Heute geht es um Marketing-Thesen, die nicht gefallen wollen, sondern Orientierung geben. Zu Gast ist Christian Bachem, Managing Partner von MARKENDIENST. Er veröffentlicht zum Anfang jedes Jahres – pointierte – Thesen zur Entwicklung von Marketing und Media.Die wollen wir heute gemeinsam besprechen. Auch unter dem Aspekt was sie für Out of Home bedeuten. Also für das Medium, das – laut Prognosen aller Mediaagenturen – der Wachstumstreiber des Marktes in diesem Jahr sein wird.
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Heute geht es um eine der wichtigsten Fragen für Werbungtreibende, Medien und Agenturen: Wie entwickelt sich der deutsche Werbemarkt im Jahr 2026?
Zu Gast ist Volker Neumann, Geschäftsführer der Mediaagentur JOM. JOM veröffentlicht jedes Jahr eine vielbeachtete Prognose zur Entwicklung des Werbemarktes – und sorgt damit für viel Diskussionsstoff.
Von ihm erfahren wir, wie sich der Werbemarkt 2026 entwickeln wird, welche Mediengattungen profitieren oder verlieren – und warum Out of Home auch im kommenden Jahr weiter wachsen wird. -
Out of Home - für viele Werbungtreibende ist das synonym für Reichweite einerseits und Call to Action andererseits. Doch das letzte Massenmedium ist noch viel mehr: eine veritable Branding-Maschine.
Markenaufbau in einer ansonsten fragmentierten Mediawelt ist ein Thema, das in der Branche gerade viel Echo erzeugt: Brauchen klassische Medien ein Re-Branding?
Mit Peter Kiefer, Gründer und Geschäftsführer der Strategieberatung Punch, sprechen wir darüber, warum klassische Medien sich neu erfinden müssen und warum Out of Home im Brand Building eine viel größere Rolle spielen muss. -
Heute sprechen wir über psychografisches und kontextuelles Targeting – und was das für die Zukunft von Out of Home und insbesondere für programmatic DOOH bedeutet.
Zu Gast ist Prof. Dr. Joost van Treeck, Gründer von True Relevance – einem Unternehmen, das menschliche Motivation, Mindsets und psychologische Faktoren in datenbasierte Zielgruppenmodelle übersetzt.
Wir klären heute warum psychografisches Targeting mehr ist als Demografie und wie OOH davon profitieren kann. -
In der neuen Folge unseres OOH! Podcasts rund um Kommunikation, Kreativität und die Zukunft der Werbung geht es einmal mehr um das letzte Massenmedium. Ein Medium, das im Mediamix präsenter ist als je zuvor: Out of Home. Plakate, digitale Screens und urbane Flächen prägen unseren Alltag.
Doch wie schafft man es eigentlich mit Motiven, inmitten urbaner Reize, geschäftigem Tempo und hoher Mobilität wirklich sichtbar und relevant zu sein?
Darüber spricht Host Kai-Marcus Thäsler mit Michael Kittel, Geschäftsführer der Kreativagentur XY. Seine Agentur hat bereits PlakaDiva-Awards gewonnen – eine der wichtigsten Auszeichnungen für Außenwerbung im deutschsprachigen Raum. Und jetzt ist er neu in der Jury der PlakaDiva. -
Heute sprechen wir über ein Thema, das in der Werbebranche oft heiß diskutiert wird – Grenzen in der Werbung. Wann ist eine Kampagne mutig und wann überschreitet sie eine moralische, ästhetische oder juristische rote Linie? Anlass ist die aktuelle Halbjahresbilanz des Deutschen Werberats, der wieder einige – diesmal wenige – Rügen ausgesprochen hat – also Fälle, in denen Werbung klar gegen gesellschaftliche oder ethische Standards verstoßen hat. Zu Gast ist Katja Heintschel von Heinegg, Geschäftsführerin des Deutschen Werberats. Sie kennt wie kaum jemand die Schnittstelle zwischen Kreativität, gesellschaftlicher Verantwortung und rechtlichen Grenzen – und sie hat den Überblick über 50 Jahre Werbemoral in Deutschland.
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Diesmal sprechen wir über ein Thema, das in keiner Mediaplanung mehr fehlen darf: Bewegtbild. Wir
haben heute mehr Screens denn je – TV, Streaming, Online-Video, und natürlich DooH, also Digital
Out of Home.
Und genau dazu gibt es frische Fakten: Mediaplus hat gemeinsam mit Ströer und WallDecaux die
Bewegtbild Äquivalenz Studie (BÄS) veröffentlicht. Ziel war es, die Wirkung dieser Kanäle vergleichbar zu
machen – und das Ergebnis könnte den Blick auf den Media-Mix ordentlich verändern.
Gast hierzu ist Andrea Malgara, Geschäftsführer von Mediaplus. Er kennt den Markt seit
Jahrzehnten, hat unzählige Marken und Kampagnen begleitet – und war treibende Kraft hinter
dieser Studie. Von ihm erfahren wir, was Bewegtbild heute leisten kann, warum DOoH immer
wichtiger wird und welche praktischen Empfehlungen sich für uns alle daraus ableiten lassen.
Das Gespräch haben wir auf Rand der dmexco -
In dieser Folge des OOH!-Podcasts dreht sich einmal mehr alles um Tech. Zu Gast ist Rutger Maree von Magnite, dem weltweit größten unabhängigen Sell-Side-Ad-Tech-Unternehmen. Magnite ist ein digitaler Marktplatz, der Werbeflächen von Medienanbietern mit den passenden Anzeigen von Marken verbindet.Im Bereich Digital Out of Home sorgt Magnite dafür, dass Screens in Echtzeit mit den richtigen Werbespots belegt werden. Rutger erzählt, wie Werbung programmatisch auf digitale Screens kommt, warum Außenwerbung neu gedacht werden muss – und warum er als DJ eine ganz besondere Leidenschaft für Musik hat.
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Ein Sprung an die Marktspitze bei der Markenpräferenz, vorbei an Mitbewerbern wie Snickers und Lion. Dazu eine Vervielfachung zentraler Imagewerte und ein Sales Uplift im zweistelligen Prozentbereich: die von Hosta, Weischer.JvB und M+C Saatchi entwickelte Relaunch-Strategie für den Riegel Mr. Tom geht voll auf und liefert ihren Machern ebenso wie der Zielgruppe in jeder Hinsicht „Genussnussnuss“.
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Die US-amerikanischen Plattformen und TikTok sind längst auch in Deutschland zu den dominierenden Anbietern von Werbung geworden. Was das für die hiesige Werbeindustrie bedeutet, bespricht Host Kai-Marcus Thäsler im OOH!-Podcast mit Bernd Nauen, dem Hauptgeschäftsführer des Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW. Der ZAW ist der Spitzenverband der Werbungtreibenden, Agenturen, Werbe-Medien und Verbände. Seit Jahrzehnten arbeitet er daran, dass dieser Teil der Kultur- und Kreativwirtschaft politisch ausgewogene und wirtschaftlich optimale Rahmenbedingungen vorfindet und nicht von Werbeverboten und Regularen erstickt wird.
- Visa fler