Avsnitt

  • Aussagen wie „Der Feminismus geht zu weit” oder „Not all Men” schwirren en masse in unserer Gesellschaft umher. Sie sind Teil des antifeministischen Backlashes und werden insbesondere aktuell durch die Manosphere gerade bei jungen MĂ€nnern immer prĂ€senter und radikaler. In der neuesten Folge Meyer:Wermuth sind Christoph Gosteli, Berater bei der Fachstelle Gewalt Bern und PrĂ€sident von Solvio (Dachverband GewaltprĂ€vention Schweiz), sowie Kambez Nuri, Sozialarbeiter und Co-Leiter der Fachstelle OH BOY* von mĂ€nner.ch bei uns zu Gast. Zusammen sprechen wir darĂŒber, was „MĂ€nnlichkeiten” ĂŒberhaupt sind, wieso MĂ€nner Schwierigkeiten haben, sich mitzuteilen, und warum MĂ€nner ĂŒberhaupt gewalttĂ€tig werden.

    04:10 MĂ€nnlichkeiten: Worum geht es dabei?

    15:48 Was beinhaltet Gewaltberatung?

    24:05 Wo fÀngt destruktive MÀnnlichkeit an

    29:29„Migrantische MĂ€nner sind die besseren Feministen.“

    36:50Manosphere: Was ist das ĂŒberhaupt und wie geht man damit um?

    43:19 Was muss die Politik leisten?

    46:53 Gibt es Hoffnung auf Besserung?

    [Die heutige Podcastfolge wurde am 11. Juni voraufgezeichnet. Nun folgt eine 2-wöchige Sommerpause. Am 3. August sind wir wieder zurĂŒck]

    s/o: Podcast von Christoph Gosteli & Timo Jost: Wurst-KĂ€se-Salat Podcast von Kambez Nuri & Ahmed Ajil: keshmesh

  • Ein wegweisendes Bundesgerichtsurteil bestĂ€tigt: Die Stadt ZĂŒrich darf die Umwandlung von Wohnraum in Airbnb oder Business Apartments einschrĂ€nken. Mit Jacqueline Badran sprechen wir darĂŒber, warum das ein wichtiger und lĂ€ngst ĂŒberfĂ€lliger Baustein fĂŒr bezahlbaren Wohnraum ist. In den letzten Jahren haben sich Business Apartments in der Stadt ZĂŒrich fast verdoppelt, in einzelnen Quartieren machen sie schon einen erheblichen Teil der Wohnungen aus. Wir diskutieren das Urteil und reden ĂŒber mögliche Umgehungsstrategien der Immobilienbranche, und was das fĂŒr den Wohnungsmarkt bedeuten könnte.

    Ausserdem sprechen wir in dieser Folge Meyer:Badran ĂŒber die Mietpreis-Initiative, die letzte Woche mit 140'000 Unterschriften eingereicht wurde – und in den Medien praktisch keine Beachtung fand. Sie soll die automatische ÜberprĂŒfung der gesetzlich gedeckelten Mietrendite in der Verfassung verankern.

    Zudem steht die Lex Koller vor einer möglichen RĂŒckkehr zu einer schĂ€rferen Auslegung. Wir ordnen ein, warum die EinschrĂ€nkung des auslĂ€ndischen Kapitals auf dem Immobilienmarkt eine dĂ€mpfende Wirkung auf die Preise haben könnte.

    ((01:12)) Airbnb-Verbot ZĂŒrich

    ((10:18)) Mietpreis-Initiative

    ((24:07)) Lex Koller

    ((32:12)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (250 Jahre USA, MWST-Erhöhung fĂŒr die Armee, AfD-Parteitag Erfurt, Regularisierung von Sans-Papiers)

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  • Die Hitzewelle, die Europa erfasst hat, ist keine Ausnahme mehr – sie ist die neue RealitĂ€t. Rekorde jagen einander, die Nullgradgrenze in den Alpen existiert kaum mehr, und die HĂ€ufigkeit von Extremwetter nimmt mit der Klimakrise weiter zu. Trotzdem wurde in der Schweiz in den letzten zehn Jahren erschreckend wenig dagegen unternommen. StĂ€dte, Gemeinden und Institutionen sind schlecht vorbereitet, öffentliche FlĂ€chen werden weiter versiegelt, und ein Umweltminister fordert neue AKWs – obwohl diese wegen der Hitze ihre Leistung drosseln mussten. WĂ€hrend sich Privilegierte abkĂŒhlen können, sind armutsbetroffene Menschen von den Folgen der Hitze weit stĂ€rker betroffen. Wir diskutieren, warum kurzfristige Anpassungen allein nicht reichen – und warum man aufpassen muss, die Klimakrise nicht einfach zu akzeptieren.

    Ausserdem in dieser Folge Meyer:Wermuth: Die 13. AHV-Rente wird dieses Jahr erstmals ausbezahlt – doch SVP und FDP wollen den Leistungsausbau mit einer faktischen Rentenaltererhöhung kompensieren. Wir erklĂ€ren, wen das besonders trifft und warum es zu einer Volksabstimmung kommen wird. Und: Die Internationale Zusammenarbeit der Schweiz wird systematisch geschwĂ€cht – weniger Geld, Stellenabbau und eine Verschiebung von Entwicklungszusammenarbeit zu humanitĂ€rer Hilfe. Wir diskutieren, warum PrĂ€vention gegen Reaktion auszuspielen langfristig gefĂ€hrlich ist.

    ((03:00)) Hitzewelle

    ((12:19)) Finanzierung 13. AHV-Rente

    ((20:21)) KĂŒrzungen internationale Zusammenarbeit

    ((27:42)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Palantir Vs. Republik, Iran Deal,NDB Bericht, Meloni/Trump Beef)

  • Rund die HĂ€lfte aller GefĂ€ngnisaufenthalte in der Schweiz sind sogenannte Ersatzfreiheitsstrafen – das heisst, Menschen sitzen im GefĂ€ngnis, weil sie eine Busse oder Geldstrafe nicht bezahlen können. Betroffen sind fast ausschliesslich armutsbetroffene Menschen, viele davon wegen unbezahlter ÖV-Bussen. Mit Katja und Basil vom Freiheitsfonds Schweiz sprechen wir in dieser Spezialfolge Meyer:Wermuth ĂŒber ein System, das Armut mit GefĂ€ngnis bestraft.

    Katja erzĂ€hlt aus eigener Erfahrung, wie sie aufgrund verschiedenen kleinen Bussen im HochsicherheitsgefĂ€ngnis landete – in Handschellen, behandelt wie eine Schwerkriminelle. Ihre Geschichte steht stellvertretend fĂŒr Tausende Betroffene, die durch verpasste Post wegen Obdachlosigkeit, hĂ€ufige UmzĂŒge wegen Wohnungsnot oder schlicht fehlendes Wissen ĂŒber ihre Rechte in eine Spirale aus Schulden und Bestrafung geraten. Wir diskutieren, warum jeder GefĂ€ngnistag ein Vielfaches der eigentlichen Busse kostet, warum Alternativen wie gemeinnĂŒtzige Arbeit in der Praxis oft scheitern und warum die SBB das GesprĂ€ch verweigert, wĂ€hrend in Deutschland bereits 13 StĂ€dte auf Strafanzeigen verzichten. Und wir stellen die Frage: Was sagt es ĂŒber unsere Gesellschaft aus, wenn wir Menschen einsperren, statt in sie zu investieren?

    00:00 BegrĂŒssung

    03:05 Katjas Erfahrungen mit Ersatzfreiheitsstrafen

    10:12 Was machen Ersatzfreiheitsstrafen mit Betroffenen?

    16:12 Kontakt zu ÖV Unternehmen

    19:50 Was bedeutet dies fĂŒr die Gesellschaft?

    32:55 Wie geht man mit dem gesellschaftlichen Druck um?

    35:45 Wie und Warum ist der Freiheitsfonds Schweiz gestartet?

  • Die menschenverachtende SVP-Initiative ist abgelehnt! Die Stimmbevölkerung hat sich gestern klar gegen die Spaltungsrhetorik der SVP positioniert. In der heutigen Folge Meyer:Wermuth blicken wir noch einmal auf den Abstimmungssonntag zurĂŒck, besprechen die bisherige Berichterstattung und erklĂ€ren, warum die SVP ein schlechter Verlierer ist.

    Ausserdem besprechen wir den Börsengang von Elon Musks SpaceX und die aktuell im Parlament behandelten Familienzulagen.

    ((01:23)) Abstimmungssonntag

    ((20:16)) SpaceX

    ((25:03)) Familienzulagen

    ((28:07)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (G7 Demo, Flamingo Revolution, Belfast, Ukraine)

  • Diesen FrĂŒhling wurde bekannt, dass der ehemalige „Nebelspalter“ Redaktor Dominik Feusi als Bundeshausredaktor zur NZZ wechseln soll – dieser verlor die Stelle aber wieder vor Antritt. Der Grund: Feusi hat beim „Nebelspalter“ eine Analyse zum Krieg zwischen dem Iran und Israel zu 90% vom Telegraph abgeschrieben. Konsequenzen innerhalb der NZZ? Keine, lediglich die Anstellung wurde zurĂŒckgezogen. Wir diskutieren, was es bedeutet, wenn problematische Akteure ins Herz einer solchen Redaktion geholt werden, wĂ€hrend kritische Stimmen gehen. Und warum es wenig ĂŒberraschend ist, dass Menschen das Vertrauen in Medien verlieren, wenn ein altes Medium wie die NZZ es nicht schafft, so eine Geschichte sauber aufzuarbeiten.Ausserdem sprechen wir in dieser Folge Meyer:Wermuth ĂŒber das Nachrichtendienstgesetz: Überwachungsmassnahmen wie Telefonabhörung sollen neu nicht mehr nur bei Terrorverdacht, sondern auch bei sogenanntem gewalttĂ€tigem Extremismus möglich sein – ein bewusst schwammig formulierter Begriff, der auch bei Demo-Teilnahmen oder politischen Aktivismus greifen könnte.Und schliesslich: Der StĂ€nderat entscheidet ĂŒber bis zu vier zusĂ€tzliche SonntagsverkĂ€ufe. Nur grosse Ketten wĂŒrden davon profitieren und die Arbeiter:innen stark darunter leiden. Ein kollektiver freier Tag wie der Sonntag hat eine wichtige gesellschaftliche Funktion – und die Stimmbevölkerung hat solche Ausweitungen in der Vergangenheit immer wieder abgelehnt.

    ((01:44)) NZZ/Feusi

    ((09:13)) Nachrichtendienstgesetzt

    ((17:43)) Sonntagsverkauf

    ((23:43)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Feministischer Streik, Wahlen Kosovo & Armenien, Jositsch-Austritt, MĂ€nnerfussball-WM)

  • Letzten Donnerstag verletzte ein Mann in Winterthur drei Passanten, einer davon schwer. Der in der Schweiz geborene Mann mit schweizerischer und tĂŒrkischer StaatsbĂŒrgerschaft war der Polizei in doppelter Hinsicht bekannt: Einerseits wies er in der Vergangenheit NĂ€he zur winterthurer islamistischen Szene auf, andererseits wurde er wenige Tage vor der Tat aufgrund seines kritischen psychischen Zustands in die Psychiatrie IPW eingeliefert. Medien und unter anderem der ZĂŒrcher Sicherheitsvorsteher Mario Fehr stuften die Gewalttat schnell eigenmĂ€chtig als Terrorattacke ein. Auch wurde der Angriff schnell politisch instrumentalisiert, insbesondere fĂŒr die Kampagne der menschenverachtenden SVP-Initiative. HĂ€tte die Berichterstattung gleich ausgesehen, wenn es sich nicht um eine muslimische, sondern um eine christliche Person gehandelt hĂ€tte? Und inwiefern kritisieren wir unsere eigeneReaktion sowie die entsprechende ZĂŒrcher Medienkonferenz? Ausserdem diskutieren wir in der heutigen Folge Meyer:Wermuth ĂŒber die kantonalen Mindestlöhne, die die bĂŒrgerliche Mehrheit in der heute startenden Sommersession torpedieren will, sowie ĂŒber den aktuellen Stand in Westasien bzw. die Situation in Gaza, West Bank und Libanon.

    02:00 Winterthur: Die Gewaltattacke und ihre politische Instrumentalisierung

    13:47 Mindestlöhne: Eine Privatisierung der Demokratie

    20:16 Westasien: Die Weiterentwicklung der Katastrophe

    26:28 Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Malta, Jositsch, GA, Politische Meinungsbildung)

  • Was bedeutete das Saisonnierstatut fĂŒr Hunderttausende Familien in der Schweiz – und warum droht diese Geschichte sich zu wiederholen? In dieser Folge Meyer:Wermuth sprechen die Historikerin Paola de Martin und die Journalistin Giulia Bernardi ĂŒber ein dunkles Kapitel der Schweizer Migrationsgeschichte: Jahrzehntelang wurden Menschen als ArbeitskrĂ€fte ins Land geholt, aber systematisch entrechtet – getrennt von ihren Kindern, ohne sozialen Schutz, ohne Recht auf ein Familienleben. Durch ihre eigene Familiengeschichte betroffen engagieren sie sich im Vorstand des Verein Tesoro, welcher sich fĂŒr die Aufarbeitung dieses Unrechts und die Stimmen der betroffenen Familien einsetzt.Wir sprechen ĂŒber die strukturelle Gewalt, die dieses System bedeutete, ĂŒber das grosse Schweigen in den betroffenen Familien, ĂŒber die Parallelen zur Schwarzenbach-Initiative – und darĂŒber, warum die 10-Millionen-Schweiz-Initiative der SVP eine RĂŒckkehr zu genau dieser Entrechtung bedeuten wĂŒrde.

    ((01:15)) Was war das Saisonnierstatut?((17:54)) Was hat dies fĂŒr die Betroffenen bedeutet?((15:22)) Aufarbeitung und Forderungen an die Politik((30:57)) Bezug zur Aktuellen Debate um die 10-Millionen Schweiz

    Verein Tesoro: https://www.tesoro2021.ch/Austellung: Wir, Saisonniers
 https://memoriav.ch/de/neuigkeit/wir-saisonniers-zuerich-1931-2026-eine-ausstellung-ueber-sichtbare-arbeit-und-unsichtbar

  • Nun sollen Schweizer Atomkraftwerke doch deutlich lĂ€nger am Netz bleiben als zunĂ€chst geplant - das hat der Bundesrat in einem neuen Bericht ĂŒberraschenderweise vorgeschlagen. Sollte der Ausbau erneuerbarer Energien zu langsam voranschreiten, soll ein 80-jĂ€hriger Langzeitbetrieb gewisser AKWs oder sogar der Bau neuer AKWs ermöglicht werden. In der heutigen Folge Meyer:Wermuth diskutieren wir, was das fĂŒr die Energiewende bedeutet und warum diese Kehrtwende symptomatisch fĂŒr die Schweizer Energiepolitik ist.

    Ausserdem sprechen wir ĂŒber den Hate Crime Bericht 2026, der dokumentiert, wo und wie queerfeindliche Gewalt in der Schweiz auftritt und darĂŒber, warum die SVP-Initiative nicht nur realitĂ€tsfremd ist, sondern auch gezielt mit falschen Fakten Ängste schĂŒrt.

    ((02:36)) AKW: RĂŒcken die Erneuerbaren immer mehr in den Hintergrund?

    ((09:06)) Hate Crime Bericht: Existierende queerfeindliche Gewalt wird sichtbar gemacht

    ((15:02)) SVP-Initiative: Wie die SVP die Fakten verdreht

    ((24:32)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Spitex-Genossenschaften, Charlie Kirk Debatten, Chancengleichheit, Kuba)

    Wenn du als Person der LGBTIQ-Community Opfer oder Zeug:in von Diskriminierung wirst bzw. du ein Hate Crime erlebt, gehört oder gesehen hast, dann melde dich unter stophate.ch

  • Die rechtsextreme Demo vom letzten Samstag in Luzern zeigt: In der Schweiz treten nationalistische und rechtsextreme KrĂ€fte immer offener und selbstbewusster auf. Die von Mass-Voll organisierte Veranstaltung, die unter dem Vorwand des Widerstands gegen den laut ihnen „EU-Unterwerfungsvertrag“ stattfand, bot erneut eine BĂŒhne fĂŒr problematische Akteure, rechtsextreme Symbolik und die fortschreitende Verschiebung politischer Grenzen nach rechts. Begleitet von ideologischen Überschneidungen mit Teilen der SVP zeigt sich, wie rechtsextreme Positionen zunehmend normalisiert und salonfĂ€hig gemacht werden. Wir sprechen darĂŒber, warum diese Entwicklung brandgefĂ€hrlich ist und weshalb konsequenter gesellschaftlicher Widerstand zentral bleibt.

    Ausserdem sprechen wir in dieser Folge Meyer:Wermuth ĂŒber die Situation pflegender Angehöriger in der Schweiz und die Frage, wie die dringend nötige UnterstĂŒtzung aussehen kann, ohne dass private Unternehmen daraus ĂŒbermĂ€ssig Profit schlagen.

    Zum Schluss diskutieren wir die geplante VerschÀrfung des Zivildienstgesetzes und klÀren, warum eine SchwÀchung des Zivildienstes nicht nur soziale Institutionen, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefÀhrden könnte.

    ((03:05)) Rechtsextreme Demo: Arbeitsteilung der Rechten

    ((09:24)) Angehörigenpflege: Profit aus Not

    ((16:08)) Zivildienstgesetz: Bevölkerung will nicht mehr MilitÀr

    ((24:04)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (ESC, Zunahme Frauenhandel, Swiss Overshoot Day, Herzklinik-Skandal)

  • «Eigenverantwortung» predigen die Liberalen gerne – solange es um die Wirtschaft geht. Wenn Ă€ltere Arbeiter:innen jedoch Teilzeit arbeiten, um mehr Freizeit zu haben, wird das plötzlich zum Problem: ArbeitgeberprĂ€sident Severin Moser wirft ihnen «Lifestyle-Teilzeit» vor, wĂ€hrend die Erwerbsarbeitszeit vor allem wegen Erschöpfung und Krankheit sinkt. Gleichzeitig drĂ€ngen die BĂŒrgerlichen auf eine Ausweitung der Sonntagsarbeit, ignorieren Care-Arbeit und blockieren Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in der Pflege. Doppelmoral oder System? In der heutigen Folge Meyer:Wermuth diskutieren wir, wer wirklich Verantwortung ĂŒbernimmt und wer sie nur fordert.Ausserdem besprechen wir die ersten Umfragen zur gefĂ€hrlichen SVP-Initiative (10-Millionen-Schweiz) und das Fazit zur Roadmap gegen hĂ€usliche und sexuelle Gewalt.

    ((03:16)) Lifestyle-Teilzeit, Sonntagsarbeit: Doppelmoral der Liberalen

    ((13:59)) Umfrage SVP-Initiative: Was gibt es noch zu tun?

    ((22:06)) Geschlechtsspezifische Gewalt: Wie weit ist die Roadmap?

    ((27:30)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (HSG Symposium, Massnahmen gegen patriarchaler Gewalt in Apotheken, rechtsextreme Demo in Luzern, prepare when she says no Trend)

  • Nach der CS-Krise waren sich fast alle einig, dass Grossbanken nun definitiv strenger reguliert werden mĂŒssen – doch bei der UBS scheint die Finanzlobby wieder die Oberhand zu gewinnen. In der neuesten Folge Meyer:Wermuth schauen wir genauer hin: Was steckt hinter der «Lex UBS», warum ist der Vorschlag von BundesrĂ€tin Keller-Sutter der Kompromiss vom Kompromiss und wieso wird trotzdem schon wieder ĂŒber weitere ZugestĂ€ndnisse an die Grossbank diskutiert? Ausserdem: Die Pflegeinitiative wurde 2021 von der Stimmbevölkerung deutlich angenommen, doch das Parlament tut alles, um die Umsetzung zu verzögern oder zu verwĂ€ssern – und das mitten im Pflegenotstand. Wir fragen uns: Wie kann das sein?Und schliesslich werfen wir einen Blick auf die Demokratieinitiative: Ein Viertel der Bevölkerung in der Schweiz ist vom politischen Mitspracherecht ausgeschlossen, die EinbĂŒrgerungshĂŒrden gehören zu den hĂ€rtesten und zum Teil auch willkĂŒrlichsten in Europa, gleichzeitig zeigen die BĂŒrgerlichen null Bereitschaft, daran etwas zu Ă€ndern. DarĂŒber und wann es zu einer Abstimmung kommt, besprechen wir in diesem dritten Thema.

    ((05:29)) Lex UBS: Banken-Lobby verhindert stÀrkere Regulierungen.((14:49)) Umsetzung Pflegeinitiative: Wieso nichts passiert. ((21:40)) Demokratieinitiative: Wie demokratisch ist die Schweiz wirklich?((29:22)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Pflegewegweiser, Fall Maja T., E-Voting, Rösti abwÀhlen)

  • Mattea Meyer ist zurĂŒck! In dieser Folge sprechen wir offen darĂŒber, wie es ihr in dieser Zeit ergangen ist, was ihr geholfen hat und welche Faktoren wirklich entscheidend waren: ein stabiles Umfeld, finanzielle Sicherheit und therapeutische UnterstĂŒtzung. Gleichzeitig wird klar, dass lĂ€ngst nicht alle Menschen Zugang zu diesen Ressourcen haben und dass es politisch noch viel zu tun gibt. Auch CĂ©dric und Samira blicken zurĂŒck: Wie haben sie diese Zeit erlebt?

    Ausserdem werfen wir einen Blick auf die aktuelle politische Entscheidung zur Familienzulage: Obwohl nach 20 Jahren erstmals eine Erhöhung im Raum stand, hat die zustÀndige Kommission diese nun doch abgelehnt. Was steckt hinter diesem Stimmungsumschwung?

    Und schliesslich geht es um den RĂŒcktritt des Trainers der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft Patrick Fischer, der mit einem gefĂ€lschten Covid-Zertifikat zu den Olympischen Spielen gereist ist. Und warum Angriffe auf den Journalisten völlig daneben sind.

    ((00:18)) RĂŒckkehr Mattea

    ((24:03)) Familienzulagen

    ((30:53)) Fall Fischer

  • Die tödlichen Machtspiele der iranischen, israelischen und der US-Regierung fĂŒhren zu massivem Leid fĂŒr die Zivilbevölkerung im Libanon und im Iran. Gleichzeitig offenbart sich neben der Strategielosigkeit Trumps eine lokal-imperiale Ausbaustrategie des israelischen Regimes, das im Libanon mit Ă€hnlichen Mitteln wie beim Genozid in PalĂ€stina vorgeht. Was der aktuelle Stand ist, wer schlussendlich von den Kriegen profitiert und wie international gemeinsam Widerstand geleistet werden kann, diskutieren wir mit Mirjam Hostetmann, Juso-PrĂ€sidentin, in der heutigen Folge «Hostetmann:Wermuth».

    Zudem besprechen wir die neuesten Ergebnisse der Umfrage «Globale Zusammenarbeit Schweiz», die von der ETH ZĂŒrich durchgefĂŒhrt wurde. Die Umfrage zeigt deutlich, dass die rechtsbĂŒrgerliche Strategie im Parlament nicht dem Willen der Bevölkerung entspricht. Abschliessend machen wir eine erste Einordnung zu den gestrigen Wahlen in Ungarn bzw. der Abwahl von Viktor OrbĂĄn und erklĂ€ren, warum US-VizeprĂ€sident JD Vance nun auch in die Schweiz kommen sollte.

    ((02:45)) USA/Israel-Krieg: Wer profitiert vom Chaos im Iran und Libanon

    ((13:16)) ETH-Studie: Die Bevölkerung will keine weiteren KĂŒrzungen in der internationalen Zusammenarbeit

    ((19:37)) Ungarn: Viktor OrbĂĄn abgewĂ€hlt – was bedeutet das fĂŒr die Zukunft

    ((26:42)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (SPD, ÖV-Preise, Artemis 2, Coachella)

  • Was ist IdentitĂ€t und wird ihr heute womöglich zu viel Bedeutung zugeschrieben? Mit Alexandra Papadopoulos und Peter Schneider sprechen wir in der neusten Folge Meyer:Wermuth ĂŒber IdentitĂ€t als etwas Wandelbares, KontextabhĂ€ngiges und oft ZufĂ€lliges.

    Zudem gehen wir zurĂŒck zu den UrsprĂŒngen des Begriffs, diskutieren seine emanzipatorische Kraft und wie er zunehmend zum politischen Kampfbegriff geworden ist. Vor den HintergrĂŒnden Feminismus, «Wokeness», «Cancel Culture» und Universalismus stellen wir die Frage: Wo hilft IdentitĂ€tspolitik und wo wird sie zum Problem?

    ((08:27)) Was ist IdentitÀt?

    ((18:46)) Was ist IdentitÀtspolitik?

    ((53:21)) Wie soll die Linke damit umgehen?

    Hat diese Folge Meyer:Wermuth dein Interesse geweckt und du möchtest mehr von Papadopoulos und Schneider hören? Dann höre jetzt in ihren Podcast «EPF Essays» rein!

  • Der starke Franken bringt die Schweizer Wirtschaft unter Druck: WĂ€hrend EinkĂ€ufe im Ausland etwas gĂŒnstiger werden, kĂ€mpfen Industrieunternehmen mit steigenden Preisen und wachsender Konkurrenz. Tausende ArbeitsplĂ€tze stehen auf dem Spiel und die Sorgen nehmen zu. Wir diskutieren in der heutigen Folge Roth:Wermuth, warum der Franken so stark ist, welche Interessen dahinterstehen und weshalb die Kritik an der SNB zunimmt.

    Ausserdem sprechen wir ĂŒber die Swissness-Debatte: Warum ein Entscheid rund um die Marke «On» das Label „Swiss Made“ infrage stellt, weshalb plötzlich auch Produkte mit wenig Wertschöpfung in der Schweiz als „schweizerisch“ gelten – und was das fĂŒr ArbeitsplĂ€tze, Preise und GlaubwĂŒrdigkeit bedeutet.

    Zum Schluss geht es um die Armee-Beschaffungen: von fragwĂŒrdigen Entscheiden bei der Wahl der AusrĂŒstung bis zu Milliardenprojekten mit den USA. Wir sprechen ĂŒber fehlende Kontrolle, problematische VertrĂ€ge und die Frage, warum immer wieder Steuergelder in grossen Beschaffungsprojekten versickern.

    ((04:02)) Starker Franken: Gefahren fĂŒr Jobs und Industrie?

    ((15:06)) Swissness: Wieso die Definition eine Rolle spielt

    ((21:26)) Armee: Milliardenausgaben, Pannen und fehlende Kontrolle

    ((30:56)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (EU Asylpolitik, Polizeigewalt Basel, Definition Milch, Antifa-Fasnacht)

  • „Er hat mich virtuell vergew*ltigt“, sagte Collien Fernandes ĂŒber ihren Ex-Mann Christian Ulmen. In der heutigen Folge Marti:Wermuth besprechen wir den Fall Fernandes-Ulmen. Laut Fernandes hat Ulmen ĂŒber Jahre hinweg gefĂ€lschte, s*xualisierte, p*rnografische Inhalte von „ihr“ erstellt und diese unter „ihrem“ Namen an MĂ€nner, ĂŒberwiegend aus ihrer eigenen Branche oder ihrem Umfeld, verbreitet. Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass Frauen und FLINTA*s nirgendwo sicher sind. Weder an öffentlichen Orten noch bei der Arbeit, schon gar nicht zu Hause und auch nicht online. Dabei sind die TĂ€ter nicht „anonyme“ AuslĂ€nder, sondern MĂ€nner aus der Mitte der Gesellschaft und dem engsten Umfeld. Es sind grossmehrheitlich EhemĂ€nner, Ex-MĂ€nner, Freunde, Arbeitskollegen – und im Fall Ulmen eben der vermeintlich „lustige“ Schauspieler und Ex-Mann von Fernandes, der behauptet hat, er sei der Mann, den sich den Feminismus immer gewĂŒnscht hat. Doch die Zeiten des Schweigens, des Duldens und der Straflosigkeit sind vorbei – und die Scham wechselt jetzt die Seite.Nebst dem sprechen wir in der heutigen Folge ĂŒber die ausserordentliche Session zum Thema „Wohnen“, die in der vergangenen Woche stattgefunden hat sowie ĂŒber das Aushebeln der kantonalen Mindestlohnbestimmungen durch das bĂŒrgerliche Parlament.

    ((04:09)) Collien Fernandes: Wie Gewalt gegen Frauen jegliche Formen annimmt

    ((17:51)) Wohnen: Was passierte an der ausserordentlichen Session?

    ((26:38)) Mindestlohn: Wie die Mindestlöhne ausgehebelt werden

    ((32:59)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Israel/PalÀstina, Henning Conle, Istanbul, Sarajevo)

  • Nach der deutlichen Ablehnung der Anti-SRG-Initiative verzerrt SVP-Bundesrat Rösti das Bild, indem er das Abstimmungsergebnis als UnterstĂŒtzung fĂŒr seine SRG-Verordnung interpretiert, die eine Senkung der GebĂŒhren per Verordnung vorschreibt. In der heutigen Folge Marti:Wermuth sprechen wir darĂŒber, warum dieses Vorgehen zunehmend dem «System Rösti» entspricht und welche Folgen das fĂŒr die Medienpolitik, Gewaltenteilung und demokratischen Prozesse hat.

    Ausserdem diskutieren wir den nĂ€chsten Schritt bei den Bilateralen III mit der EU: warum das neue Paket nach fast zwei Jahrzehnten Verhandlungen zwar wenig Neues bringt, geopolitisch aber trotzdem entscheidend sein könnte – und weshalb rund um PersonenfreizĂŒgigkeit und Referendumsfragen bereits jetzt viele Falschinformationen kursieren.

    Zudem reden wir ĂŒber den Vorstoss von rechts, die Mindestfranchise zu erhöhen – warum diese Reform kaum Kosten spart, sondern sie vor allem auf Versicherte abwĂ€lzt, und weshalb besonders Menschen mit wenig Einkommen, Alleinerziehende und Kranke darunter leiden wĂŒrden.

    ((02:56)) System Rösti: Niederlage als Sieg verkauft?

    ((10:43)) Bilaterale III: Neuer EU-Deal fĂŒr die Schweiz

    ((21:23)) Erhöhung Mindestfranchise: Wer ist besonders betroffen?

    ((30:17)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Sanktionen Russland, JSVP & Rechtsextreme, Paralympics, Kommunalwahlen Frankreich)

  • Der gestrige Abstimmungssonntag hatte einiges zu bieten. In der heutigen Folge Marti:Wermuth sprechen wir ĂŒber die deutliche Ablehnung der Anti-SRG-Initiative, den Systemwechsel durch die Annahme der Individualbesteuerung und darĂŒber, wie SVP-PrĂ€sident Dettling mit seiner Aussage, «die Klimasekte hat ausgedient», nun das GefĂŒhl hat die Klimakatastrophe gĂ€be es nicht mehr.Ausserdem erklĂ€ren wir, worum es beim aktuell im Parlament behandelten Entlastungspaket 27 geht – und schauen zurĂŒck auf eine Woche Krieg im Iran.

    ((02:58)) Abstimmungssonntag: Unser Fazit

    ((16:21)) Entlastungspaket 27: Um was geht es?

    ((25:24)) Iran: 1 Woche Krieg

    ((33:20)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (SRG, Wahlen ZĂŒrich, Kuba, «Ausschaffungs-Airline»)

  • Der selbsternannte Peace President Trump hat am Wochenende gemeinsam mit Israel einen weiteren kriegerischen Angriff auf ein anderes Land, den Iran, durchgefĂŒhrt. In der heutigen Folge „Marti:Wermuth“ sprechen wir ĂŒber die völkerrechtlichen Fragen, das grosse Potenzial einer massiven regionalen Eskalation und die gleichzeitig bestehende Hoffnung vieler Iraner:innen auf den langersehnten politischen Umbruch. Gibt es einen Regimewechsel – oder beginnt ein weiteres Kapitel der InstabilitĂ€t mit tiefgreifenden globalen Folgen? Ausserdem reden wir ĂŒber unsere persönlichen Tops und Flops der heute beginnenden FrĂŒhlingssession und ĂŒber die SVP-NeutralitĂ€tsinitiative.

    ((01:36)) Iran: Was ist passiert?

    ((12:14)) FrĂŒhlingssession: Tops und Flops

    ((21:34)) NeutralitÀtsinitiative: Was will die Anti-Sanktions-Initiative?

    ((33:33)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Junge Tat/Influencer, Bargeld-Initiative, Abstimmungssonntag, Infantino)