Avsnitt

  • Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März, der in diesem Jahr zum 50. Mal begangen wurde, war Elke Ferner im Podcast „Menschenrechte: nachgefragt“ zu Gast. Sie ist Vorstandsmitglied des Deutschen Frauenrats und dort zuständig für Strukturen der nationalen Gleichstellungspolitik und für die UN-Frauenrechtskonvention (CEDAW; „Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women“). Elke Ferner war über mehrere Legislaturen Mitglied des Deutschen Bundestages und von 2013 bis 2018 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
    In der CEDAW-Allianz Deutschland engagieren sich 35 zivilgesellschaftliche Organisationen für die Umsetzung der UN-Frauenrechtskonvention CEDAW in Deutschland. Die CEDAW hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Diskriminierung von Frauen in allen Lebensbereichen zu beseitigen. Hierzulande ist sie noch wenig bekannt – und das, obwohl die Themen, die es anzupacken gilt, so zahlreich sind: von Gender Gap bis zu geschlechtsspezifischer Gewalt.
    Hört rein in eine neue spannende Folge – überall wo es Podcasts gibt!

  • Unser Gesprächspartner: Dr. Thorsten Klose-Zuber, Generalsekretär von Help – Hilfe zur Selbsthilfe.
    Help – Hilfe zur Selbsthilfe gibt es seit 1981; die Organisation ist in 28 Ländern tätig – so in Afghanistan, im Jemen, der Demokratischen Republik Kongo, in Syrien und in der Ukraine. Die wichtigsten Ursachen humanitärer Notlagen sind Kriege und der Klimawandel, und sie sind auch die häufigsten Gründe für Flucht und Migration.
    Thorsten Klose-Zuber berichtet von seiner jüngsten Reise in die Ukraine, vom Durchhaltewillen und vom Mut der Bevölkerung im inzwischen vierten Kriegsjahr. Wir erfahren, dass die in der Ukraine notleidenden Menschen umfassend versorgt werden und auch in humanitären Belangen in ausreichendem Maße geholfen wird.
    Und er spricht über Syrien nach dem Sturz von Assad im Dezember vergangenen Jahres: 16 Millionen Syrer sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Immer noch werden Hunderttausende aus ihren Heimatregionen vertrieben. 13 Jahre Krieg und zahlreiche Naturkatastrophen haben das Land verwüstet.
    Ein wichtiges Thema sind die „vergessenen“ humanitären Krisen. Krisen, denen keine oder zu wenig öffentliche Wahrnehmung zukommt und die entsprechend weniger finanziell unterstützt werden. Thorsten Klose-Zuber hat dazu bei einer öffentlichen Anhörung des Menschenrechtsausschusses im Deutschen Bundestag im Dezember 2024 gesprochen. Auch darum geht es im neuesten Podcast Menschenrechte: nachgefragt.

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  • Belarus wird auch die „letzte Diktatur in Europa“ genannt. Seit über dreißig Jahren regiert Diktator Lukaschenko das Land mit eiserner Hand.
    Am 26. Januar 2025 waren die Belarussen aufgefordert, wieder einmal ihren Präsidenten zu wählen. Doch anders als 2020 hatte man aussichtsreiche Gegenkandidaten erst gar nicht zugelassen. Mit – angeblichen – 87 Prozent Zustimmung ließ sich „Präsident“ Lukaschenko das siebte Mal im Amt bestätigen. Für weitere fünf Jahre wird er das Schicksal der Belarusen bestimmen. Besonders schlimm ist die Nachricht für die 1.250 politischen Gefangenen. Sie leben in Isolation, werden gefoltert, erhalten keine medizinische Versorgung.
    Wir sprechen mit der Gründerin der neuen Taskforce Belarus, Ina Rumiantseva, über die Perspektiven für die Menschen in Belarus, aber auch für die etwa 500.000 Belarusen, die seit 2020 ihre Heimat verlassen haben. Wie hat es das Regime geschafft, die Proteste im Land zu ersticken, und wie gelingt es ihm, sogar die Oppositionellen im Exil massiv einzuschüchtern? Zum Freiheitskampf der Belarusen gehört auch der Erhalt ihrer Kultur, ihrer Sprache und ihrer Souveränität, die sie immer stärker von Russland bedroht sehen.

  • Das Südwind-Institut gibt es seit 1991. Heute engagieren sich elf Mitarbeiter für Arbeitsrechte und Sozialstandards in globalen Lieferketten. Hütz-Adams ist seit 1993 mit dabei. Einer seiner Schwerpunkte: die faire Kakaoproduktion. Denn obwohl Kinderarbeit weltweit verboten ist, arbeiten allein in den beiden Hauptanbauländern für Kakao – Ghana und Elfenbeinküste – immer noch 800.000 Kinder auf den Plantagen.
    In den vergangenen Jahren hat sich jedoch einiges getan: 2011 veröffentlichte der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen „Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte“. Deutschland hat seit 2016 einen „Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte“ und seit Januar 2023 ein Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz.
    2024 hat die EU ein Lieferkettengesetz beschlossen. Die im Juli 2026 in Kraft tretende EU-Lieferketten-Richtlinie über unternehmerische Sorgfaltspflichten für nachhaltige Lieferketten verpflichtet europäische Unternehmen, zur Einhaltung von Umweltstandards und Menschenrechten.
    Hört rein in die spannende Folge und lasst ein Abo da!

  • Zu Gast im zweiten Teil des Livepodcast „Menschenrechte: nachgefragt“ der Politischen Meinung: Hermann Gröhe MdB, stellvertretender Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung.
    Wir haben mit ihm darüber gesprochen, wie er 1989 die friedliche Revolution in der DDR erlebt hat. Am 3. November 1989 war er zum Vorsitzenden der Jungen Union (JU) gewählt worden und durfte in diesem Amt den Einheitsprozess begleiten. Im September 1990, zwei Wochen vor der Vereinigung der beiden deutschen Staaten, wählte man ihn zum Vorsitzenden der gesamtdeutschen Jungen Union. Seit dieser Zeit stehen die Menschenrechte ganz oben auf seiner politischen Agenda. Auch innerparteilich waren die politischen Auseinandersetzungen über die Diktatur in Chile und das Apartheid-Regime in Südafrika nicht immer einfach. Sein unumstößliches Credo: „Menschenrechte sind unteilbar“.
    Eine spannende und sehr persönliche Folge! Hören Sie rein!

    Vorausschau auf die nächste Podcastfolge:
    Am 5. Februar 2025 ist Friedel Hütz-Adams von Südwind e.V. zu Gast im Podcast „Menschenrechte: nachgefragt“. Themen sind das deutsche und das europäische Lieferkettengesetz, der Kampf gegen illegale Kinderarbeit und für existenzsichernde Löhne in der Kakaoproduktion.

  • Anlässlich des Tages der Menschenrechte 2024 waren im Livepodcast: „Menschenrechte nachgefragt“ zwei Zeitzeugen zu Gast, mit denen wir über die Friedliche Revolution 1989 gesprochen haben.
    Die Botschafterin der Republik Lettland in Deutschland, Alda Vanaga, erinnerte an den Baltischen Weg: Am 23. August 1989, dem 50. Jahrestag des Hitler-Stalin-Paktes, bildeten mehr als zwei Millionen Balten eine 700 Kilometer lange Menschenkette – vom estländischen Tallinn über das lettische Riga bis zum litauischen Vilnius. Sie demonstrierten für die Unabhängigkeit von der Sowjetunion, die die baltischen Staaten im Ergebnis des Hitler-Stalin-Paktes annektiert hatte. Der friedliche Freiheitskampf der Balten war opferreich. Die Sowjetunion versuchte bis zuletzt – auch unter Einsatz militärischer Gewalt – die Unabhängigkeit der drei Sowjetrepubliken zu verhindern. Erst im September 1991 erkannte die UdSSR sie an.
    Es ist in ihrer Geschichte begründet, dass die die baltischen Staaten – zwanzig Jahre nach ihrem Beitritt zur NATO und EU – fest an der Seite der Ukraine stehen und die pro-europäischen Kräfte in Georgien unterstützen.
    Unser zweiter Gast im Livepodcast ist Hermann Gröhe MdB, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und der Konrad-Adenauer-Stiftung. Wir sprechen mit ihm über seine persönlichen Erinnerungen an die Friedliche Revolution in der DDR und wie er als „Mauerspecht“ im November 1989 das Ende der Diktatur gefeiert hat.
    Das Gespräch mit Hermann Gröhe erscheint in 14 Tagen, am Mittwoch, 22. Januar 2025.

  • n dieser Folge von Menschenrechte nachgefragt sprechen wir mit Simon Jacob, Geschäftsführer im Zentralrat der Orientalischen Christen in Deutschland (ZOCD), investigativer Journalist und Experte für die Lage in Syrien.

    Der 8. Dezember 2024 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte Syriens: Nach über fünf Jahrzehnten endete die brutale Diktatur des Assad-Regimes mit der Flucht Bashar al-Assads nach Moskau. Doch die Freude über die Befreiung wird von Unsicherheiten überschattet. Islamistische Milizen, wie Hayat Tahrir al-Sham (HTS), übernehmen zunehmend die Kontrolle und stehen für viele Syrer nicht für religiöse Toleranz, sondern für Scharia und Unterdrückung ethnischer und religiöser Gruppen.

    Religiöse Minderheiten, insbesondere Christen, stehen vor einer ungewissen Zukunft. Das Assad-Regime bot ihnen zwar Schutz vor islamistischen Gruppen, doch auch sie litten unter seiner Repression. Die Meinungen innerhalb der christlichen Gemeinschaft sind daher gespalten: Während einige den Sturz der Diktatur als Chance sehen, befürchten andere, dass die neuen Machthaber religiöse Intoleranz verschärfen könnten.

    Mit Simon Jacob diskutieren wir die schwierige Lage der Christen in Syrien, die historische Rolle des Assad-Regimes und die Herausforderungen, die eine Stabilisierung des Landes mit sich bringt.

    Hören Sie rein und erfahren Sie mehr über:

    Die ambivalente Rolle des Assad-Regimes für religiöse Minderheiten.
    Die Auswirkungen des Machtwechsels auf die multikulturelle Gesellschaft Syriens.
    Die Arbeit des Zentralrats der Orientalischen Christen in Deutschland.
    Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Podcast Menschenrechte nachgefragt, einem Format der Politischen Meinung und der Konrad-Adenauer-Stiftung. Wir freuen uns, Sie auch im Jahr 2025 mit neuen Episoden über aktuelle menschenrechtliche Themen zu informieren.

    Kommende Highlights:
    Im Januar starten wir mit drei besonderen Episoden, die wir zum Tag der Menschenrechte aufgenommen haben:

    Mit der lettischen Botschafterin Alda Vanaga sprechen wir über den Kampf für Freiheit im Baltikum und die Wiedererlangung der Unabhängigkeit nach jahrzehntelanger russischer Besatzung.
    Hermann Gröhe, MdB und stellvertretender Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, blickt auf das Jahr 1989 und die Wiedervereinigung zurück.
    Friedel Hütz-Adams von Südwind e.V. beleuchtet die Auswirkungen des deutschen Lieferkettengesetzes auf die Entwicklungszusammenarbeit.
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  • Am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg, der mit der Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945 endete. Ein eindrucksvolles Zeugnis dieser Zeit ist der Bunker am Anhalter Bahnhof, der 1943 in Betrieb genommen wurde. Während der Bombennächte bot er bis zu 12.000 Menschen Schutz.

    Heute beherbergt der Berlin Story Bunker auf 6.500 Quadratmetern eine eindringliche Ausstellung, die sich nicht nur mit dem Krieg, sondern vor allem mit der NS-Gewaltherrschaft auseinandersetzt. Unter dem Titel „Hitler – wie konnte es geschehen“ zieht die Ausstellung täglich rund 1.000 Besucher an, etwa 70 Prozent von ihnen kommen aus dem Ausland. Für viele ist es der erste detaillierte Einblick in die Anfänge der Nazi-Diktatur.

    Im Podcast „Menschenrechte nachgefragt“ haben wir die Ausstellung besucht und mit dem Kurator Wieland Giebel gesprochen – dem Autor, Journalisten und Verleger, der hinter diesem eindrucksvollen Projekt steht.

    Was macht die Ausstellung zu einem Magneten für Touristen?
    Wie reagieren internationale Besucher auf die erschreckenden Bilder von Holocaust, Krieg und Zerstörung?
    Und was sagen hochrangige Diplomaten wie der ehemalige israelische Botschafter Jeremy Issacharoff, für die ein Besuch im Bunker fast zum Pflichtprogramm in Berlin gehört?

    Issacharoff sagte nach seinem Besuch:
    „It is an extremely effective reminder of how we should combat any form of antisemitism, racism and xenophobia.“

    Die Ausstellung zeigt nicht nur die Schrecken des Zweiten Weltkriegs, sondern stellt auch aktuelle Bezüge her: Der brutale russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat viele historische Themen neu in den Fokus gerückt. Der Hitler-Stalin-Pakt von 1939, der den Angriff auf Polen und die Besetzung der baltischen Staaten ermöglichte, wird ebenso behandelt wie der Widerstand der Ukraine gegen die russische Aggression. Besonders eindrucksvoll ist eine Meme-Sonderausstellung, die zeigt, wie sich die Ukraine mit Kreativität und Mut wehrt.

  • Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas – kurz Holocaust-Mahnmal – ist seit 20 Jahren ein zentraler Gedenkort in Berlin. Für viele Berliner und Besucher gehört es zu den bedeutendsten Stätten, die man gesehen haben muss.

    In unserem Podcast „Menschenrechte nachgefragt“ hatten wir die Gelegenheit, mit Uwe Neumärker, dem Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, über die faszinierende und bewegende Geschichte dieses Denkmals zu sprechen. Die Planungen begannen bereits vor dem Mauerfall und reichen zurück bis ins Jahr 1988, als die Initiative von Lea Rosh und Eberhard Jäckel ins Leben gerufen wurde.

    Nach intensiven Debatten und zwei Architekturwettbewerben entschied sich der Deutsche Bundestag im Juni 1999 für den Entwurf des Architekten Peter Eisenman. Mit seinen 2.711 Stelen, die auf dem ehemaligen Todesstreifen errichtet wurden, ist das Mahnmal heute ein unverkennbares Symbol der Erinnerungskultur.

    Wie nehmen Menschen das Denkmal heute wahr? Welche Bedeutung hat es für junge Generationen? Und wie steht es um die Diskussionen zur Aufarbeitung unserer Geschichte?

    Ein spannendes Gespräch über ein Denkmal, das nicht nur für Deutschland, sondern für ganz Europa von zentraler Bedeutung ist. Hören Sie rein und erfahren Sie mehr über einen der wichtigsten Orte des Gedenkens und die lebendige Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit.

  • Am 18. November 2024 veranstaltet die Konrad-Adenauer-Stiftung in Düsseldorf den ersten inklusiven Jugendpolitiktag. Passend dazu widmen wir uns in unserem Podcast "Menschenrechte nachgefragt" dem Thema Inklusion im Sport – ein Bereich, in dem sich in den letzten Jahren vieles positiv verändert hat.

    Unser Gast ist Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) und des Nationalen Paralympischen Komitees (NPC). Gemeinsam sprechen wir über die beeindruckenden Fortschritte im Breiten- und Leistungssport und die Herausforderungen, die noch vor uns liegen: 90 Prozent der Sportstätten sind nicht barrierefrei, und 55 Prozent der Menschen mit Behinderungen treiben keinen Sport.

    Beucher teilt spannende Einblicke, wie Parasport „in der Mitte der Gesellschaft angekommen“ ist, und berichtet von den Sommer-Paralympics 2024 in Paris – den größten paralympischen Spielen bisher.

    Hört rein in ein inspirierendes und inklusives Podcast-Spezial!

    🎙 Menschenrechte nachgefragt – auf Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.

    Save the Date: Am 4. Dezember 2024 feiern wir mit unserer 5. Live-Podcast-Veranstaltung den 76. Internationalen Tag der Menschenrechte. Seien Sie live dabei oder hören Sie später rein!

  • Zu Gast in der heutigen Folge: Zemfira Dlovani. Die armenienstämmige Anwältin ist stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Jesiden und engagiert sich im Bundesvorstand der Frauen Union der CDU Deutschlands. Trauriger Anlass unseres Gespräches: der zehnte Jahrestag des Genozids an Jesidinnen und Jesiden, der 2014 von der Terrorgruppe Islamischer Staat im Nordirak verübt wurde.
    Die Jesiden sind eine über 4.000 Jahre alte monotheistische Religion, die immer wieder starker Verfolgung ausgesetzt war. Die Jesiden sprechen von 74 Völkermorden an ihrer Gemeinschaft. Weltweit, so schätzt man, leben etwa eine Millionen Jesiden. 250.000 von ihnen in Deutschland, das vielen von ihnen seit Jahrzehnten zur zweiten Heimat geworden ist. Die meisten kamen in den 60er und 70er Jahren als Gastarbeiter aus der Türkei.
    Im Podcast sprechen über die anhaltend schwierige Lage der Jesidinnen und Jesiden in ihrer Herkunftsregion Sindschar im Nordirak. Nach dem Völkermord im Jahr 2014 leben in der Region noch 100.000 bis 200.000 Jesiden, von ehemals 400.000. Viele von ihnen in Zeltlagern.
    Auch wenn die Verfolgung durch den IS weitgehend beendet ist, so können doch viele Jesiden wegen der wirtschaftlich prekären Verhältnisse nicht zurückkehren. Der Wiederaufbau in den zerstörten Dörfern kommt nur schleppend voran.
    Besonders schwer ist das Leben für die vom IS verschleppten und vergewaltigten Frauen, deren Kinder nicht als Jesiden anerkannt werden. Eine Rückkehr ist ihnen zumeist nur möglich, wenn sie ihre Kinder zurücklassen.
    Zemfira Dlovani berichtet von einer jüngst aus Gaza befreiten jungen Jesidin, die vor zehn Jahren als Elfjährige vom IS verschleppt worden war.

  • In den frühen Morgenstunden des 28. Oktober wurde der Deutsch-Iraner Jamshid Sharmahd in Teheran hingerichtet – ein Ereignis, das Politik und Öffentlichkeit in Deutschland erschüttert hat. Die Reaktionen waren klar und entschieden: Eine harte politisch-diplomatische Antwort wurde gefordert, angekündigt und umgesetzt. Als Konsequenz musste Iran seine Konsulate in Frankfurt am Main, Hamburg und München schließen.

    Jamshid Sharmahd, ein 1955 geborener Geschäftsmann, war bereits 2020 mutmaßlich von iranischen Kräften auf einer Geschäftsreise von Frankfurt nach Indien entführt und nach Iran verschleppt worden. Ein Schauprozess und Aussagen, die unter schwerster Folter erzwungen wurden, führten schließlich im Frühjahr 2023 zu einem Todesurteil. Trotz einer beispiellosen Hinrichtungswelle im Jahr 2023 – die Zahl stieg auf 843, ein Plus von 42 Prozent – gab es Hoffnung, dass Sharmahd der Todesstrafe entgehen könnte.

    Seine Tochter, Gazelle Sharmahd, setzte sich über ein Jahr unermüdlich für seine Freilassung ein und erhielt Unterstützung von Menschenrechtsorganisationen und deutschen Politikern. Die Bundesregierung bemühte sich in Teheran mit mehrfachen Delegationen um seine Freilassung, jedoch ohne Erfolg. Der Zugang zu konsularischer Betreuung und Prozessbeobachtung wurde verweigert, und selbst die Familie blieb über das Wohl des schwerkranken Sharmahd im Dunkeln.

    In einer Sonderfolge des Podcasts „Menschenrechte nachgefragt“ von Die Politische Meinung und der Konrad-Adenauer-Stiftung sprechen wir mit dem Soziologen und Politikwissenschaftler Dr. Wahied Wahdat-Hagh über die dramatischen Entwicklungen im Iran und die Konsequenzen für die deutsch-iranischen Beziehungen nach dieser schockierenden Hinrichtung.

    Hören Sie rein – auf Spotify und überall, wo es Podcasts gibt!

  • In der 63. Folge sprechen wir mit dem leidenschaftlichen Couchsurfer und Journalisten Stephan Orth über sein neues Buch „Couchsurfing in der Ukraine. Meine Reise durch ein Land im Krieg.“ Über acht Monate bereiste er das Land und sprach mit seinen Gastgebern über die Herausforderungen, die der russische Angriffskrieg seit Februar 2022 für die Menschen bedeutet. Flucht und Tod prägen dieses dunkle Kapitel der aktuellen ukrainischen Situation. Aber auch viel Kraft und Mut, Lebensfreude und Durchhaltewillen seiner tapferen Gesprächspartner. Da seine ukrainische Freundin Julia in Minsk lebt, ist es auch ein sehr persönliches Buch über die Liebe in Kriegszeiten geworden.
    Wie setzen sich die Menschen mit den schrecklichen Kriegsverbrechen des russischen Aggressors auseinander? Wie kämpft die ukrainische Gesellschaft für ein Leben in Frieden und Freiheit, für Demokratie und Menschenrechte?
    Stephan Orths Reisebuch liefert intime Einblicke über seine sehr spannenden zwischenmenschlichen Begegnungen. Und sein Buch mach Hoffnung darauf, dass die Ukraine bald wieder ein reizvolles Reiseziel für Touristen werden könnte, die die Menschen und ihre Kultur im wiedergewonnenen Frieden erleben wollen.

  • In der neuen Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Ralf Wüstenberg, Theologe und Experte für Versöhnungsprozesse an der Europa-Universität Flensburg und der Universität Stellenbosch in Südafrika.

    Unser Thema: Wie gehen Gesellschaften mit ihrer Vergangenheit um? Wie können Systeme von Unrecht und Unterdrückung überwunden werden? Gemeinsam vergleichen wir die Aufarbeitung der DDR-Diktatur mit den Erfahrungen des südafrikanischen Versöhnungsprozesses nach dem Ende der Apartheid.

    Prof. Wüstenberg beobachtet seit 1996 die politische Entwicklung in Südafrika und hat das Buch „Conflict Resolution through Reconciliation” verfasst, das die südafrikanische Wahrheits- und Versöhnungskommission und die deutsche Aufarbeitung nach dem Fall der Berliner Mauer analysiert. Er stellt die Frage: Wie nachhaltig sind diese Versöhnungsprozesse heute – fast 35 Jahre nach dem Mauerfall und dem Ende der Apartheid?

    Erfahren Sie, wie in Südafrika Täter ohne strafrechtliche Verfahren integriert wurden und wie problematisch die geringe Entschädigung für Opfer des Apartheidregimes war. Im Vergleich dazu beleuchtet Prof. Wüstenberg die positiven Ansätze der deutschen Aufarbeitung und deren internationale Strahlkraft.

    Mit der Einsicht „Aufarbeitung ist die Durchdringung der Vergangenheit, damit sie die Zukunft nicht belastet“ liefert Prof. Wüstenberg wichtige Impulse für aktuelle und künftige Versöhnungsprozesse.

  • Die 61. Folge des Podcasts „Menschenrechte: nachgefragt“ haben wir am 13. August 2024 aufgenommen, am 63. Jahrestag des Mauerbaus. Im Jahr des Mauerbaus1961 unternahm der Vater unserer Gesprächspartnerin May-Britt Krüger seinen ersten Fluchtversuch. Er scheiterte. Seither wurde er von der Staatssicherheit observiert.
    Er versuchte es noch einmal, im August 1989. Diesmal mit seiner 23jährigen Tochter May-Britt. Sie wurden verraten und kurz nach Rostock verhaftet. Bis Ende Oktober saß May-Britt Krüger in der 1960 eigens für die Staatssicherheit im Herzen der Hansestadt Rostock erbauten Haftanstalt. Heute ist sie eine Dokumentations- und Gedenkstätte. Ihre Leiterin Steffi Brüning war im vergangenen Jahr im Podcast zu Gast. (s. Link)
    35 Jahre später sprechen wir mit May-Britt Krüger über ihre bitteren Erfahrungen. Getroffen haben wir uns ihrem Friseursalon in Rostock. Zum Gespräch und auch gleich zum Haareschneiden.
    May-Britt Krüger engagiert sich als Zeitzeugin: Sie berichtet Schülern in Mecklenburg-Vorpommern von ihren Unrechtserfahrungen in der damaligen DDR. Sie ist in der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) aktiv und arbeitet für die CDU in der Bürgerschaft der Hansestadt Rostock. Und wenig erstaunlich: Dort ist sie Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Gedenken.
    Hören Sie rein in einen sehr persönlichen Zeitzeuginnen-Podcast über ein Stück jüngster deutscher Geschichte, das heute noch berührt.

  • Neue Studien zu den Langzeitfolgen von SED-Unrecht: „Wir sehen die Folgen oft erst nach 20, 30 Jahren“
    In der neuen Folge zu Gast: der Direktor der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin an der Universitätsmedizin Rostock, Prof. Dr. Carsten Spitzer.
    Vor 35 Jahren fiel die Mauer – doch die Aufarbeitung des SED-Unrechts in der ehemaligen DDR ist bis heute keineswegs abgeschlossen.
    Wir sprechen mit Carsten Spitzer über zwei neue Studien zum Thema SED-Unrecht: Es geht um Zersetzungsmaßnahmen der Staatssicherheit und um Staatsdoping im DDR-Leistungssport. Carsten Spitzer berichtet über die Ergebnisse der ersten Projektphase, die im Sommer 2024 in die Publikation „Gesundheitliche Langzeitfolgen von SED-Unrecht“ Eingang fanden.
    Eine etwa vier- bis fünfstellige Zahl von Menschen sind in der DDR Opfer von Zersetzungsmaßnahmen durch das Ministerium für Staatssicherheit geworden. Mehr als 40 Prozent von ihnen leiden bis heute unter den Spätfolgen.
    Auch die Opfer von Staatsdoping leiden noch Jahrzehnte später unter schweren körperlichen Folgen. Der DDR-Leistungssport war für das DDR-Regime ein wichtiges Aushängeschild, galt es doch im Kampf der Systeme zu punkten. Und dafür war jedes Mittel recht: Schon minderjährige Nachwuchssportler wurden systematisch gedopt. Dass es nur wenige von ihnen an die Spitze schafften, wurde billigend in Kauf genommen.
    Viele der Betroffenen leiden noch heute. Sie haben keine Lobby! Es braucht Rehabilitation, und es braucht Entschädigungen für erlittenes Leid.

    Ausblick auf Folge 61 Podcast Menschenrechte nachgefragt
    Am 63. Jahrestags des Mauerbaus (13. August 1961) haben wir mit dem Stasi-Opfer May-Britt Krüger gesprochen, die noch im August 1989 als junge Frau monatelang in der Stasi-Haftanstalt in Rostock eingesperrt wurde. Heute engagiert sie sich als Zeitzeugin, um junge Menschen über das Unrecht in der ehemaligen DDR aufzuklären.
    Ab 25. September online – überall wo es Podcasts gibt!

    Save the Date – 5. Live-Podcast zum Tag der Menschenrechte 2024
    Bereits zum 5. Mal werden wir am 4. Dezember 2024 zwei Live-Podcasts aufnehmen.
    Mit dem Bundestagsabgeordneten Gröhe und der Botschafterin der Republik Lettland, Alda Varda, sprechen wir – 35 Jahre nach dem Fall der Mauer – über Menschenrechte in Transformations- und Entwicklungsprozessen.
    Die Veranstaltung findet um 18 Uhr in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin, statt.
    Der Eintritt ist frei!

  • In der neuen Folge sprechen wir über die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).
    Sie stand seit der Schlussakte von Helsinki im Jahre 1975 für Vertrauensbildung und für Entspannungspolitik zwischen den Blöcken. Im 50. Jahr ihres Bestehens ist sie durch die anhaltende russische Obstruktions- und Blockadepolitik in ihrer Arbeit und in ihrer Wirkmächtigkeit erheblich eingeschränkt. So trat Russland jüngst aus der Parlamentarischen Versammlung der OSZE aus und stellte seine Zahlungen ein.
    Der Menschenrechtsraum Europa und die europäische Friedensordnung sind in Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sehr unstabil geworden. Doch mit ihren 57 Teilnehmerstaaten von – Vancouver bis Wladiwostok – spielt die OSZE immer noch eine wichtige Rolle.
    Unser Gesprächspartner im Podcast „Menschenrechte: nachgefragt“ ist Manfred Grund MdB. Wir sprechen mit ihm über die aktuellen außen- und sicherheitspolitischen Verwerfungen, und wie sie sich auf die Lage der Menschenrechte auswirken. Und über die „menschliche Dimension“ der OSZE – über den seit 1975 geltenden Sicherheitsbegriff, der auch Menschenrechte, Freiheitsrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit umfasst. Es geht um Wahlbeobachtung durch die ODIHR, Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte der OSZE, und um Nordkorea, das Manfred Grund gerade in seiner Funktion als Abgeordneter bereist hat.
    Manfred Grund MdB vertritt seit dreißig Jahren seinen nordthüringischen Wahlkreis im Deutschen Bundestag. Er gehört der deutschen Delegation der Parlamentarischen Versammlung der OSZE an. Von1998 bis 2021 war er Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion und Vorsitzender der deutsch-zentralasiatischen Parlamentariergruppe.

  • Wir sprechen mit der stellvertretenden Vorsitzenden von Transparency Deutschland, Margarete Bause. Transparency Deutschland arbeitet unter dem Dach von Transparency International (TI), einer 1993 gegründeten Organisation, die sich vornehmlich mit der Bekämpfung von Korruption befasst.
    Unser Gast, die Diplom-Soziologin Margarete Bause war in der 19. Legislaturperiode (2017 bis 2021) Sprecherin für Menschenrechte und humanitäre Hilfe in der Bundestagsfraktion der Grünen und Obfrau im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe.
    2014 traf Margarete Bause den chinesischen Dissidenten Ai Wei Wei. Als sie Fotos von dem Treffen veröffentlichte, setzten die Chinesen sie auf eine Sanktionsliste und verweigerten ihr 2019 die Einreise nach China.
    Wir sprechen mit ihr über strategische Korruption autoritärer Staaten und wie bedrohlich sie für die Demokratien ist. Transparency International hat dazu ein Positionspapier veröffentlicht, in dem u. a. eine Enquete-Kommission zum illegitimen Einfluss Russlands und anderer Staaten gefordert wird.
    Margarete Bause berichtet aus einer TI-Studie „Licht ins Dunkel bringen“, wie wichtig Whistleblowing für den Kinderschutz ist. Und wir blicken in Zukunft: Im November findet die Weltklimakonferenz COP 29 in Aserbaidshan statt, in einem Land, das in Sachen Korruption berühmt berüchtigt ist.
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  • Zu Gast im Podcast Menschenrechte nachgefragt der Politischen Meinung und der Konrad-Adenauer-Stiftung: Stefan von Raumer, Vizepräsident des Deutschen Anwaltvereins (DAV), Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses des DAV und des Rates der europäischen Anwaltschaften (CCBE); er ist Mitglied der Permanent Delegation des CCBE am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und des Verfassungsrechtsausschusses des DAV.
    Der Deutsche Anwaltverein (DAV) ist seit 1871 die Interessenvertretung der Deutschen Anwaltschaft, er hat etwa 60.000 Mitglieder. Der Verein über sich selbst: „WIR STEHEN FÜR RECHT UND FREIHEIT UND DEMOKRATIE. Wir streiten für Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechte in Europa. Wir verteidigen die von uns im 19. Jahrhundert errungene Freiheit und Unabhängigkeit der Anwaltschaft. Wir kämpfen für den Zugang aller zum Recht.“
    Vor 70 Jahren trat die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) in Kraft, heute eine der wichtigsten Säulen im „Menschenrechtsraum Europa“. Ihre Ratifizierung durch die Beitrittskandidaten ist eine Grundvoraussetzung für den Beitritt zur Europäischen Union. Seit 1959 trägt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg mit seinen Urteilen zur Umsetzung der Konvention bei.
    Am Tag der Podcastaufnahme mit Stefan von Raumer verurteilte der EGMR Russland aufgrund der völkerrechtswidrigen Aggression gegen die Ukraine. Doch Russland ist aus dem Europarat ausgetreten und erkennt die Urteile nicht mehr an. Auch deshalb plädiert Stefan von Raumer dafür, keine Staaten aus der EMRK auszuschließen, da die Bürger dadurch wichtiger juristischer Mittel – wie der seit 1998 möglichen Individualbeschwerde vor dem EGMR – beraubt würden.
    Der Deutsche Anwaltsverein engagiert sich in vielen menschenrechtlich relevanten Fragen: sei es das Europäische Lieferkettengesetz, asylrechtliche Auseinandersetzungen oder im Familienrecht. Darüber und über das Thema Restitution für die zwischen 1945 und 1949 in der sowjetischen Besatzungszone Enteigneten sprechen wir mit Stefan von Raumer, der uns berichtet, dass Restitutionssfragen für die Millionen syrischen Flüchtlinge von noch große Bedeutung sein werden.
    Wir wünschen Ihnen eine interessante Stunde mit dem Podcast Menschenrechte nachgefragt. Abonnieren Sie den Podcast, um künftig keine Folge zu verpassen!

  • Wir sprechen in der neuen Folge mit Kerstin Thost, seit Oktober 2022 Pressesprecher*in beim Lesben- und Schwulenverband (LSVD), über 55 Jahre „Christopher Street“.
    Im Juni 1969 begann etwas, das bis heute von großer Bedeutung für den Kampf gegen Diskriminierung und Exklusion ist – die Anerkennung von sexuellen Minderheiten wurde weltweit sichtbar erstritten. Im Juni, dem sogenannten „Pride Month“, wird an die Ereignisse vor 55 Jahren erinnert. Doch der weltweite Trend ist queerfeindlich. Deutschland gehört zu den wenigen Ländern, in denen die gesellschaftliche Akzeptanz weiter steigt: Drei von vier Deutschen sprechen sich in einer aktuellen Umfrage (Ipsos) für Antidiskriminierung und gleiche Rechte aus.
    In der CDU hat die LSU sich diesem Kampf verschrieben. Im Vorstand des Bürgerrechtsverbandes LSVD sitzt seit März 2024 mit Alexander Vogt der langjährige Mitgründer und Vorsitzende der LSU.
    Mit Kerstin sprechen wir darüber, was der #PrideMonth für die Community bedeutet, der mit vielen verschiedenen Events gefeiert wird: Wie groß ist die Bedrohung durch Rechtsextremismus, insbesondere in Zeiten, in denen die LGBTIQ+ Community ihre öffentliche Sichtbarkeit verteidigt?
    In Deutschland und Europa ist der politische und gesellschaftliche Rückhalt für LGBTIQ+ nicht durchgehend gegeben, teilweise sogar stark eingeschränkt. Was erhofft sich der LSVD von den diesjährigen Wahlen zum Europaparlament?
    Noch schwieriger ist die Situation in illiberal geprägten Ländern, in denen die Community verfolgt wird, CSD-Veranstaltungen regelmäßig verboten und die Teilnehmer mit Gewalt durch die Repressionsorgane brutal misshandelt werden. Ganz extrem ist die Situation zum Beispiel in Uganda, wo – wie in über 60 weiteren Ländern – sexuelle Vielfalt nicht nur strafbewehrt ist. Zusätzlich wurde dort 2023 sogar eine mögliche Todesstrafe für LSBTIQ* eingeführt. Was fordert der LSVD?

    Diese und viele weitere spannende Themen erwarten euch in der 55. Folge des Podcasts "Menschenrechte nachgefragt" der Politischen Meinung und der Konrad-Adenauer-Stiftung – hört rein – überall, wo es Podcasts gibt!

    Save the date: In der nächsten Folge 56 sprechen wir mit Stefan von Raumer, DAV-Vizepräsident und Vorsitzender der Menschenrechtsausschüsse des Deutschen Anwaltsvereins (DAV), über die Bedeutung von 70 Jahren Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK).