Avsnitt

  • MEHR VON MORITZ / THE NEW MAN 🔮 Kostenloses Live-Webinar fĂŒr MĂ€nner am Donnerstag, den 16.07 um 19:30 Uhr (90 Min live):Sieh klar, wo du gerade stehst in Sachen SelbstfĂŒhrung, Partnerschaft, Business und echter MĂ€nnerverbindung. âžĄïž https://growbeyond.the-new-man.de/live-webinar
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    Moritz Ertinger ist Unternehmer, MĂ€nnermentor und MitgrĂŒnder des MĂ€nnerprogramms „Wenn Mann“. Im GesprĂ€ch spricht er ĂŒber die Krise moderner MĂ€nnlichkeit, die Orientierungslosigkeit vieler MĂ€nner und seinen Ansatz einer bewussten MĂ€nnerarbeit. Ausgehend von seiner eigenen Geschichte – geprĂ€gt von einem alkoholkranken Vater und dem Weg durch persönliche Krisen – erklĂ€rt er, warum SelbstfĂŒhrung, emotionale Reife, MĂ€nnergemeinschaften und Verantwortung fĂŒr ihn die Grundlage eines erfĂŒllten Lebens und gelingender Partnerschaften bilden.
    Gemeinsam mit Jasmin Kosubek geht Moritz Ertinger der Frage nach, warum der Begriff „der neue Mann“ so starke Reaktionen hervorruft. Sie sprechen ĂŒber Rollenbilder, Partnerschaft, PolaritĂ€t, Aggression, Vaterschaft und den Einfluss von Persönlichkeiten wie Andrew Tate auf junge MĂ€nner. Dabei erklĂ€rt Ertinger, weshalb viele MĂ€nner erst durch Krisen bereit werden, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, warum MĂ€nnerfreundschaften hĂ€ufig an Tiefe fehlen und weshalb der Weg zu einer besseren Beziehung nicht beim GegenĂŒber, sondern bei der eigenen Selbstverantwortung beginnt. Das GesprĂ€ch zeichnet das Bild einer MĂ€nnerarbeit, die weder traditionelle MĂ€nnlichkeit ablehnt noch in Extreme verfĂ€llt, sondern StĂ€rke und Verletzlichkeit miteinander verbinden möchte.
    📖 Kapitel00:00 Intro 00:37 Was bedeutet „der neue Mann“? 06:08 Orientierungslosigkeit moderner MĂ€nner 07:36 MaskulinitĂ€t, PrĂ€senz und PolaritĂ€t 19:37 MANN SEIN Konferenz Berlin 22:07 Warum MĂ€nner Persönlichkeitsentwicklung meiden 28:36 Wut, Aggression und verletzte MĂ€nner 38:46 SelbstfĂŒhrung statt Kontrolle in Beziehungen 45:53 MĂ€nnerfreundschaften und der Umgang mit Frauen 56:43 Andrew Tate und die Sehnsucht nach Orientierung 01:09:20 Partnerschaft, Konflikte und MĂ€nnerarbeit 01:16:22 FĂŒr wen MĂ€nnerarbeit wirklich gedacht ist

  • Patrick Reiser ist Unternehmer, Autor und GrĂŒnder des Human Elevation Institute. Bekannt wurde er zunĂ€chst als Natural Bodybuilder und Fitnessunternehmer, bevor er sich zunehmend mit den Themen Bewusstseinsentwicklung, Psychologie, Philosophie und persönlicher Transformation beschĂ€ftigte. In seinem aktuellen Buch „Rich Buddha“ beschreibt er seinen Ansatz zu innerem und Ă€ußerem Reichtum sowie seine Sicht auf gesellschaftlichen Wandel und die Herausforderungen einer zunehmend komplexen Welt.
    Im GesprĂ€ch geht es zunĂ€chst um nationale IdentitĂ€t und die Frage, warum Deutschland noch immer mit seiner Vergangenheit ringt. Daraus entwickelt sich eine Diskussion ĂŒber Bewusstseinsentwicklung, persönliche IdentitĂ€t und die gesellschaftlichen Folgen von Polarisierung, Migration und KĂŒnstlicher Intelligenz. Patrick Reiser spricht offen ĂŒber seine Zeit als Bodybuilder, den Einfluss von Geld auf den eigenen Charakter, Macht, Erfolg und die Suche nach innerer StabilitĂ€t. Gemeinsam diskutieren wir außerdem ĂŒber Elon Musk, psychedelische Erfahrungen, gesellschaftlichen Wandel sowie die Frage, weshalb Optimismus fĂŒr ihn trotz aller Krisen keine NaivitĂ€t, sondern eine bewusste Entscheidung ist.
    📖 Kapitel00:00 Intro 00:36 Deutsche IdentitĂ€t und Nationalstolz 08:12 Bewusstseinsentwicklung und IdentitĂ€t 14:17 Vom Bodybuilder zum Bewusstseinscoach 22:38 Carl S., Migration und Polarisierung 25:55 Psychedelische Erfahrungen und innere Entwicklung 36:24 Geld, Erfolg und innere Motive 46:05 Elon Musk, Macht und Verantwortung 57:49 Bewusstsein als Lösung gesellschaftlicher Krisen 01:08:25 KĂŒnstliche Intelligenz und die Zukunft des Menschen 01:29:26 Optimismus in einer Zeit großer UmbrĂŒche

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  • Anna Ritzinger ist Model, Tieraktivistin, Mutter von vier Kindern und Mitglied der Partei Die Linke. Sie lebt auf einem Lebenshof und setzt sich seit Jahren fĂŒr Tierrechte, Feminismus und gesellschaftliche Gerechtigkeit ein. Im GesprĂ€ch mit Jasmin Kosubek spricht sie ĂŒber ihre politische Haltung, ĂŒber Antifaschismus, Geschlechterrollen und darĂŒber, warum sie trotz unterschiedlicher Weltanschauungen den offenen Dialog fĂŒr wichtig hĂ€lt. Dabei erzĂ€hlt sie auch von ihrer Familie, ihrer Rolle als Mutter und den Erfahrungen, die ihren Blick auf Gesellschaft und Zusammenleben geprĂ€gt haben.
    Im Mittelpunkt des GesprĂ€chs stehen die großen Konfliktlinien unserer Zeit: Feminismus, MĂ€nnlichkeit, Dating, Einsamkeit, SexualitĂ€t, Erziehung und die Frage, wie MĂ€nner und Frauen heute miteinander umgehen sollten. Anna Ritzinger erklĂ€rt, warum sie ihre Söhne und Töchter bewusst unterschiedlich erzieht, weshalb sie Consent-Kultur und „Nur Ja heißt Ja“ fĂŒr notwendig hĂ€lt und warum sie glaubt, dass MĂ€nner stĂ€rker an ihrer emotionalen Entwicklung arbeiten mĂŒssen. Gleichzeitig kritisiert sie vereinfachende Feindbilder, den inflationĂ€ren Gebrauch von Begriffen wie „Nazi“ und einen Feminismus, der Klassenfragen ausblendet. Entstanden ist ein langes, kontroverses und zugleich respektvolles GesprĂ€ch zwischen zwei Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven, die sich nicht gegenseitig ĂŒberzeugen wollen, sondern versuchen, einander zu verstehen.
    📖 Kapitel00:00 Intro00:22 Vorstellung/Kontroverse um den GesprĂ€chsrahmen02:29 Begriffe wie „Nazi“ und die Vielfalt der Linken05:25 Antifaschismus und die Debatte um Gewalt08:31 Klischees, Feminismus und Schönheitsideale14:28 Mutter von vier Kindern und Erziehung17:21 Töchter stĂ€rken, Söhne sensibilisieren28:24 Dating, Einsamkeit und die Rolle der MĂ€nner33:28 Patriarchat und weibliche Emanzipation36:46 Die Einsamkeit der MĂ€nner39:43 Partnerwahl und gegenseitige Erwartungen48:55 Kritik am Feminismus52:50 Frauen in FĂŒhrungspositionen und Frauenquote01:02:34 Geschlecht, TransidentitĂ€t und biologische RealitĂ€t01:12:05 Catcalling und staatliche Regulierung01:24:59 Consent-Kultur und „Nur Ja heißt Ja“01:39:14 Was vom GesprĂ€ch hĂ€ngen bleiben soll

  • Marc Friedrich gehört zu den bekanntesten Finanzexperten Deutschlands und ist siebenfacher Spiegel-Bestsellerautor. Der studierte Betriebswirt erlebte 2001 den argentinischen Staatsbankrott aus nĂ€chster NĂ€he und beschĂ€ftigt sich seitdem mit dem Geldsystem, der Wirtschaftsgeschichte und der Vermögenssicherung. In seinem neuesten Buch „Die grĂ¶ĂŸte Revolution aller Zeiten: Warum unser Geld stirbt und wie Sie davon profitieren" verbindet er Geldgeschichte, wiederkehrende Zyklen und Bitcoin zu der These, dass unser ungedecktes Papiergeldsystem am Ende ist. Als GrĂŒnder der Friedrich Vermögenssicherung GmbH berĂ€t er Privatpersonen, Unternehmen und Family Offices, auf YouTube erreicht er mit seinen Analysen ein Millionenpublikum.
    Im GesprĂ€ch mit Jasmin Kosubek geht es um die Frage, auf welchen Daten und Zyklen Friedrich seine dĂŒsteren Prognosen aufbaut und warum er nicht von einem plötzlichen Crash, sondern von einem schleichenden Niedergang des Westens spricht. Er erklĂ€rt, weshalb er das Schuldgeldsystem fĂŒr gescheitert hĂ€lt, warum Gutverdiener und Unternehmen das Land verlassen und wie ein historischer Generationszyklus aus seiner Sicht ĂŒber die kommenden Jahre entscheidet. Jasmin hĂ€lt dagegen, konfrontiert ihn mit den offiziellen Wirtschaftsdaten, mit zwölf Jahren ausgebliebener Crash-Prophezeiung und mit dem Vorwurf, seine eigenen Inhalte trĂŒgen zur miesen Stimmung im Land bei. Es ist ein Schlagabtausch ĂŒber Infrastruktur und BĂŒrokratie, ĂŒber die AfD als Hoffnung und HĂ€rtetest fĂŒr die Demokratie, ĂŒber eine mögliche Neuwahl noch in diesem Jahr und ĂŒber die provokante Frage, ob die parlamentarische Demokratie von 1949 ĂŒberhaupt einen Ewigkeitsanspruch hat.
    📖 Kapitel00:00 Intro: Untergangsprophet oder Optimist?03:19 Werbung: Junge Freiheit04:25 Crash oder Decline? Die Basis der Prognosen09:29 Kapitalflucht: Warum Unternehmer Deutschland verlassen13:30 Substanzverzehr: Bahn, Schulen und Firmensterben19:16 Verlust der Industriejobs und der Braindrain21:57 Generationszyklus, Force Turning und multipolare Welt26:25 Macht Friedrich die Stimmung mies?31:27 BĂŒrokratie, Sozialstaat und „Die Politik ist das Problem"33:20 Die AfD als Hoffnung und Test fĂŒr die Demokratie36:41 Zyklen, Kriegsgefahr und das Ende des Systems39:28 Neuwahlen dieses Jahr? Prognosen und CDU-Insider44:01 Den Menschen aus dem politischen System nehmen?48:02 Schlusswort: Deutschland wieder stark machen

  • Nina Maleika ist SĂ€ngerin, MusikpĂ€dagogin und Aktivistin. 2011 stand sie bei „Rock gegen rechts" gemeinsam mit Udo Lindenberg auf der BĂŒhne. Über zwei Jahrzehnte arbeitete sie als KĂŒnstlerin, daneben ist sie weiterhin als MusikpĂ€dagogin tĂ€tig und absolviert eine Ausbildung zur Gestalttherapeutin. Als Tochter einer deutschen Mutter und eines Ă€gyptischen Vaters wuchs sie bei ihrer Mutter auf und reist seit ihrer Jugend regelmĂ€ĂŸig nach Ägypten; in den vergangenen Jahren konvertierte sie zum Islam. Seit 2020 wurde sie zunĂ€chst als Kritikerin der Corona-Maßnahmen öffentlich wahrgenommen, spĂ€ter als propalĂ€stinensische Aktivistin. In diesem Zusammenhang erlebte sie mehrere Hausdurchsuchungen und wurde wegen Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen und Beleidigung verurteilt. Zuletzt wurde sie per Haftbefehl gesucht. Inzwischen wurde sie freigesprochen. Im GesprĂ€ch mit Jasmin Kosubek spricht Nina Maleika ĂŒber ihre Strafverfahren, ihr VerhĂ€ltnis zum deutschen Staat, den sie als mindestens totalitĂ€r bezeichnet, und ĂŒber die Frage, ob sie bereit wĂ€re, fĂŒr ihre Überzeugung ins GefĂ€ngnis zu gehen. Sie schildert ihren Weg aus der Coronakritischen Szene, die sie rĂŒckblickend als Sekte beschreibt, und erklĂ€rt, warum sie sich von vielen ihrer frĂŒheren Mitstreiter distanziert hat. Weitere Themen sind die Finanzierung ihres Aktivismus, ihre nach eigener Aussage diagnostizierte Impulskontrollstörung, ihre Konversion zum Islam sowie ihre Sicht auf Migration, demografischen Wandel und Sicherheit in Deutschland. Ein GesprĂ€ch ĂŒber Überzeugung, RadikalitĂ€t und die Grenzen der Meinungsfreiheit.📖 Kapitel00:00 Intro & die VorwĂŒrfe gegen Nina Maleika09:01 Helfen die Posts den Kindern in Gaza?
    13:14 Warum PalÀstina und nicht die Ukraine?
    20:38 Abrechnung mit der Corona-Szene: „eine Sekte”
    36:11 Die ewige Aktivistin: getrieben von Lebendigkeit
    39:41 Wie finanziert sie ihren Aktivismus? Der MĂ€zen
    44:36 Radikale Rhetorik & die Faschismus-Frage
    56:34 Medien-Hass: der Fall Paul Ronzheimer
    01:03:16 Provokation, Scham und das VerhÀltnis zu Deutschland
    01:07:10 Hinwendung zum Islam: die Konversion
    01:18:31 Demografischer Wandel und Migration
    01:32:55 Rat an die Ängstlichen: auf die Menschen zugehen
    01:38:14 Deutschland in zehn Jahren & ihr Ausstieg

  • Wolfgang Wodarg ist Arzt, Gesundheitswissenschaftler und einer der bekanntesten Kritiker der offiziellen Corona-Politik. Er arbeitete als Hafenarzt in Hamburg, wo er frĂŒh mit Tropenmedizin in BerĂŒhrung kam, und leitete spĂ€ter das Gesundheitsamt im schleswig-holsteinischen Flensburg. FĂŒnfzehn Jahre saß er fĂŒr die SPD im Bundestag, war Vorsitzender des Gesundheitsausschusses und Mitglied der Enquetekommission Ethik und Recht der modernen Medizin, wo er an den Grundlagen des Gendiagnostikgesetzes mitarbeitete. In der Parlamentarischen Versammlung des Europarates brachte er 2009 die Untersuchung der Schweinegrippe ins Rollen und prĂ€gte dafĂŒr den Begriff der Fake Pandemic, deren offizieller Bericht spĂ€ter Interessenkonflikte und Geldverschwendung feststellte. SpĂ€testens seit 2020 ist Wodarg einer breiten Öffentlichkeit als unbequeme Stimme bekannt, der die einen als AufklĂ€rer und die anderen als Schwurbler sehen. Aktuell ist er mit seinem Vortrag Die Welt ist krank. Wie kann man da gesund sein? unterwegs.Im GesprĂ€ch mit Jasmin Kosubek geht es weit ĂŒber Corona hinaus um eine grundsĂ€tzliche Frage: Wem kann man im Gesundheitssystem ĂŒberhaupt noch trauen, wenn Angst zum Herrschaftsinstrument wird und am Kranksein verdient wird? Wodarg schildert seinen Weg vom angesehenen Amtsarzt zum politischen Außenseiter, erzĂ€hlt von der Schweinegrippe und ihren Parallelen zu heute und erklĂ€rt, warum er die WHO fĂŒr eine Agentur zur Vorbereitung von InsidergeschĂ€ften hĂ€lt. Er spricht ĂŒber PCR-Tests und Übersterblichkeit, ĂŒber die Umbenennung von Gentherapie in Impfung und darĂŒber, warum er seine Kinder heute nicht mehr impfen wĂŒrde, obwohl er einst selbst Impfkampagnen organisierte. Jasmin hĂ€lt dagegen, fragt nach seinem eigenen blinden Fleck und ob seine Thesen vor Gericht standhielten, und stĂ¶ĂŸt dabei auch auf einen Punkt, an dem Wodarg einen frĂŒheren Irrtum einrĂ€umt. Am Ende wird es persönlich, wenn er erzĂ€hlt, was ihn die letzten sechs Jahre gekostet haben und warum es sich fĂŒr ihn trotzdem befreiend anfĂŒhlt, die eigene Meinung auszusprechen.
    📖 Kapitel00:00:00 Intro + Vorstellung00:02:56 Berufsverbot, Hafenarzt und der Weg in die SPD00:10:11 Europarat, Ethik und die Grenzen der Gendiagnostik00:16:20 Reproduktionsmedizin, Leihmutterschaft und FertilitĂ€t00:20:08 Schweinegrippe und der Antrag "Fake Pandemic"00:26:46 Corona: War es ĂŒberhaupt eine Pandemie?00:34:23 Wie aus einer Gentherapie eine "Impfung" wurde00:36:25 Bergamo, New York und der Vorwurf der Falschbehandlung00:44:20 Confirmation Bias: Wie sicher kann Wodarg sein?00:49:54 Eigene IrrtĂŒmer und die HIV-Aids-Frage00:52:31 Eine Medizin, die am Kranksein verdient00:59:09 WHO, Normsetzung und die Frage nach guten Studien01:02:34 Zweitmeinung, Supplements und der gute Arzt01:10:45 Hanta-Virus, Moderna-Aktie, Ebola und EHEC01:21:16 Wem kann man ĂŒberhaupt noch vertrauen?01:24:26 Die WHO als Agentur fĂŒr InsidergeschĂ€fte01:30:04 WĂŒrde Wodarg seine Kinder noch impfen?01:32:51 Medien, Gemeinschaft und neue Strukturen01:38:09 Persönlich: Der Preis der letzten sechs Jahre

  • Dr. Daniele Ganser ist ein Schweizer Historiker und Friedensforscher, Jahrgang 1972, der seit zwei Jahrzehnten zu den meistdiskutierten Stimmen im deutschsprachigen Raum gehört. Seine Doktorarbeit über verdeckte Kriegsführung und inszenierten Terrorismus schloss er rund um die Jahrtausendwende ab, später forschte er als Senior Researcher an der ETH Zürich und unterrichtete als Dozent an der Universität Zürich. 2006 veröffentlichte er als Erster im Schweizer Mainstream einen Artikel über den Einsturz von World Trade Center 7, was ihm bis heute das Etikett des Verschwörungstheoretikers einbrachte. In der Folge verlor er seine universitäre Anstellung, was man aus heutiger Sicht wohl als frühen Fall von Cancel Culture bezeichnen würde. Heute leitet er ein eigenes Forschungsinstitut für Frieden und Energie, ist Autor mehrerer Bestseller, darunter sein Buch über das Imperium USA, und füllt mit seinen Vorträgen über Krieg, Frieden und Geopolitik regelmäßig große Säle. Er versteht sich als Pazifist, kritisiert den amerikanischen Imperialismus und die NATO und plädiert in jedem Konflikt für Deeskalation und die Orientierung am Völkerrecht.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek blickt Ganser auf 20 Jahre Diffamierung zurück und erklärt, wie er gelernt hat, im Shitstorm seinen inneren Frieden zu wahren. Wir sprechen über seine Thesen zu WTC7 und Nord Stream, über die Frage, warum Macht aus seiner Sicht jeden Menschen verändert, der über Leben und Tod entscheidet, und über die völkerrechtliche Einordnung der Kriege im Iran und in der Ukraine. Es geht um Angst als Herrschaftsinstrument, um den Preis, den abweichende Meinungen kosten können, und um einen echten Disput zwischen uns beiden: Ist der Meinungskorridor heute enger geworden oder freier? Am Ende landet das Gespräch bei einer überraschend hellen These, denn Ganser ist überzeugt, dass wir mitten in einer Informationsrevolution leben, dass die Zahl der kritischen Menschen wächst und dass er selbst, allem Gegenwind zum Trotz, heute sehr glücklich ist.

  • Leila Bust ist Heilpraktikerin, systemische Paar- und Familientherapeutin, Sexualtherapeutin und Tantra-Lehrerin. Seit 1995, also seit über drei Jahrzehnten, arbeitet sie mit Frauen in Seminaren und Therapieräumen und öffnete damit Räume für weibliche Selbsterfahrung, lange bevor das Thema Weiblichkeit in den Mainstream-Diskurs zurückkehrte. Gemeinsam mit dem Männlichkeits-Experten Björn Leimbach hat sie ein Institut gegründet, das Männer und Frauen getrennt wie auch als Paare in ihrer Polarität ausbildet. Ihre Arbeit verbindet systemische Therapie mit der Körperpsychotherapie nach Wilhelm Reich und Alexander Lowen sowie mit der indisch-asiatischen Energielehre. In ihrem Buch „Weiblichkeit Leben. Die Hinwendung zum Femininen" formuliert sie eine neue Weiblichkeit jenseits von Tradwife-Romantik und feministischer Gleichmacherei. Bust lebt heute überwiegend in einer Dorfgemeinschaft im Nordosten Brasiliens.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek erklärt Leila Bust, warum sie die Gleichmacherei zwischen Mann und Frau für eine der größten Beziehungslügen der Gegenwart hält und warum Frauen heute schwerer in Beziehungen finden als noch vor dreißig Jahren. Bust spricht über die Folgen fehlender Väter, über kollektive sexuelle Wunden und über eine Dynamik, die sie aus jahrzehntelanger Praxis kennt: Frauen, die ihre Männer aus Kontrollbedürfnis schwach machen und dann den Respekt vor ihnen verlieren. Wir diskutieren Bodycount, Hingabe und Unterordnung, christliche Geschlechterbilder ebenso wie die Welt der Manosphere und den feministischen Ruf nach „Decenter the Man". Bust nimmt dabei eine seltene dritte Position ein, jenseits von Tradwife und Genderdebatte, und benennt klar, was viele Frauen heute spüren, aber kaum aussprechen.

  • Markus Haintz ist Rechtsanwalt und Volljurist, ursprünglich spezialisiert auf Baurecht und Architektenrecht, heute aktiv im Medien- und Äußerungsrecht. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er ab 2020 als juristische Stimme der Querdenken-Bewegung bekannt. Mit seiner Kanzlei führt er nach eigenen Angaben über 1.100 laufende politische Verfahren und vertritt unter anderem Mandanten wie Flavio von Witzleben. Haintz ist dabei nicht nur Anwalt, sondern selbst betroffen: gekündigte Bankkonten, ein nicht verlängerter Lehrauftrag, eine Hausdurchsuchung und nach eigenen Angaben rund 20 bis 30 Strafverfahren gegen ihn in den letzten Jahren.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek geht es um die zentrale Frage, wie politische Verfolgung in Deutschland heute tatsächlich aussieht. Haintz beschreibt das Land nicht als totalitären Staat, aber auch nicht mehr als funktionierende Demokratie, sondern als Postdemokratie. Oppositionelle würden weniger durch direkte Repression mundtot gemacht als durch wirtschaftlichen Druck: gekündigte Konten, verlorene Aufträge, Strafanzeigen-Wellen und Hausdurchsuchungen, die selbst zur Strafe werden. Es geht um die Doppelmoral der Justiz bei Volksverhetzung und NS-Symbolik, das Geschäftsmodell hinter den Strack-Zimmermann-Anzeigen, die Verfolgung von Ärzten wegen Maskenattesten und die These, dass im deutschen Strafrecht vor allem der Recht bekommt, der es sich leisten kann. Am Ende steht ein vorsichtig optimistischer Ausblick auf eine kritische Öffentlichkeit, ein lernendes System und die Aufforderung, den Mund weiter aufzumachen.

  • Dieter Stein ist Gründer und Herausgeber der Jungen Freiheit, der ältesten konservativen Wochenzeitung Deutschlands. 1986 gab er die erste Ausgabe als 19-Jähriger aus seinem Kinderzimmer heraus, heute begleitet er den deutschen Konservatismus seit fast 40 Jahren publizistisch. Die Junge Freiheit stand selbst zehn Jahre lang unter Beobachtung des Verfassungsschutzes, bis das Bundesverfassungsgericht 2005 zugunsten der Zeitung entschied. Stein hat sich publizistisch von Götz Kubitschek und der von ihm geprägten „Neuen Rechten" distanziert und Björn Höcke 2019 in einem viel beachteten Artikel als „ideologisches Irrlicht" bezeichnet. Den Begriff „Neue Rechte" lehnt er ab und hat ein Buch dagegen geschrieben. Sein politisches Selbstverständnis bezeichnet er als liberal-konservativ. Er ist verheiratet, Vater von vier Kindern und stammt aus einer politisch heterogenen Familie – seine Schwester Monika Stein trat zuletzt als von Grünen und Linken getragene Oberbürgermeisterkandidatin in Freiburg an.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek spricht Dieter Stein offen über die inneren Spannungen des konservativen Lagers, über die Frage, wo die Grenze nach rechts verläuft und warum er Björn Höcke für ein „ideologisches Irrlicht" hält. Es geht um die Bruchlinien innerhalb der AfD, den Umgang mit Russland und der Ukraine, um Nord Stream, deutsche Souveränität und die Frage, was es eigentlich bedeutet, ein normales Land zu sein. Besonders eindringlich wird das Gespräch beim Thema Wehrhaftigkeit. Stein vertritt eine Position, die mit dem Pazifismus der deutschen Mehrheitsgesellschaft bricht, und stellt sich der Konsequenz seiner eigenen Argumentation, auch in einem persönlichen Moment, der für viele Zuschauer schwer erträglich sein wird. Ein Gespräch über vier Jahrzehnte rechts der Mitte, über Familie, Identität und die Frage, was Konservative heute eigentlich noch zusammenhält.

  • Jan Karon ist Journalist bei NIUS und Autor des Buches „Bastardmoderne", erschienen im Tumult Verlag. Aufgewachsen in Ludwigshafen als Kind polnischer Einwanderer, studierte er Politikwissenschaft, Geschichte und Literaturwissenschaft und arbeitete unter anderem beim ZDF und in einer Produktionsfirma für den RBB. Im Jahr 2022 brachte ihm ein einziger Tweet über einen Messerangriff in seiner Heimatstadt einen Shitstorm und das faktische Ende seiner Laufbahn im öffentlich-rechtlichen Umfeld. Heute gehört er zu einer jungen Generation von Journalisten, die sich bewusst außerhalb des medialen Mainstreams positioniert und den Liberalismus, in dem sie aufgewachsen ist, von innen heraus kritisiert.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek entwickelt Karon eine schonungslose Meta-Diagnose unserer Gegenwart. Er spricht über den Verlust seiner Heimatstadt Ludwigshafen, über den Entfremdungsprozess von alten Freunden und Milieus und darüber, warum er den Liberalismus in seiner heutigen Form für eine Lebenslüge hält. Es geht um Migration und Remigration, um den „Extremismus der Mitte", um Trumps Angriffskrieg gegen den Iran, den Karon trotz seines Arbeitsplatzes bei NIUS offen kritisiert, und um die Frage, was es heißt, sich keinem politischen Lager mehr zugehörig zu fühlen. Im zweiten Teil des Gesprächs wird es persönlich: Karon beschreibt, wie Pornografie eine ganze Männergeneration geprägt hat, und verbindet das mit Einsamkeit, sinkenden Geburtenraten und der Krise moderner Beziehungsfähigkeit. Ein Interview über Heimat, Haltung und die Frage, was von der Moderne übrigbleibt, wenn man ihre Versprechen ernst nimmt.

  • Prof. Dr. Max Otte ist Ökonom, Fondsmanager und ein bekannter Wirtschaftspublizist im deutschsprachigen Raum. Mit 14 Büchern, darunter sechs Spiegel-Bestseller, hat er Generationen von Anlegern geprägt – von seiner Frühwarnung vor der Finanzkrise 2006 bis zu seinen aktuellen Analysen zur deutschen Wirtschaftslage. Otte ist außerdem Gründer des Investmentfonds „Privatinvestor Privatfonds". Sein neues Buch „Rettet unser Bargeld" erscheint Ende Mai und verbindet harte ökonomische Analyse mit konkreten Ratschlägen für die Mittelschicht. Nach dem Rauswurf aus seinem langjährigen Verlag veröffentlicht er heute unabhängig – und spricht entsprechend offen über das, was er sieht.Im zweiten Gespräch mit Jasmin Kosubek geht es ums Eingemachte: Iran, Öl, Energiepreise und die Frage, was das alles für den deutschen Normalverbraucher bedeutet. Otte rechnet schonungslos ab – mit Trump, den er dreimal gewählt hat und der ihn enttäuschte, mit Friedrich Merz, dem er nie getraut hat, und mit einer Wirtschaftspolitik, die er als „ökonomischen Suizid" bezeichnet. Er erklärt, warum die deutsche Mittelschicht ausgeblutet wird, warum er als Millionär die Vermögenssteuer befürwortet und was er einem jungen Menschen mit 10.000 Euro Ersparnissen heute konkret raten würde. Ein Gespräch über Prepping, Souveränität, Cancel Culture und die Frage, was der Einzelne noch tun kann, wenn die alten Systeme nicht mehr tragen.

  • Ole Nymoen ist Podcaster, Buchautor und dezidierter Kriegsdienstverweigerer. Bekannt wurde er im Juni 2024 mit einem Leitartikel unter dem Titel „Für Deutschland kämpfen? Never", der eine breite öffentliche Debatte auslöste. Seitdem zieht er durch die großen deutschen Talkshows – Markus Lanz, Hart aber fair, Sarah Bosetti – und sorgt dort regelmäßig für Entsetzen, wenn er seine Haltung unverändert vertritt: lieber besetzt als tot. Er betreibt einen Podcast, von dessen Erlösen er lebt, und sieht diese finanzielle Unabhängigkeit als Voraussetzung dafür, unbequeme Meinungen überhaupt öffentlich vertreten zu können. Bis vor Kurzem war er Mitglied der Linkspartei. Er ist formal nicht ausgetreten, sondern schlicht durch Nichtzahlen der Beiträge. Ihm war die Parteiposition zum Nahostkonflikt zu wenig klar. Im Gespräch mit Jasmin Kosubek entwickelt Nymoen eine konsequent materialistische Begründung seiner Kriegsdienstverweigerung: Ein Staat, der seine Wirtschaft darauf ausrichtet, Vermögende reicher zu machen, verdient keine Loyalität seiner Bürger. Wir sprechen über die Grünen als Kriegstreiber, über den instrumentalisierten Hitler-Vergleich in deutschen Talkshows und über die Frage, ob Arbeitsstolz eine Form von Autoritätshörigkeit ist. Dazu kommt ein bemerkenswertes Eingeständnis: Nymoen gibt zu, während der Corona-Zeit dem Staat geglaubt zu haben. “Das war falsch”, gibt er zu. Ein Gespräch, das polarisiert, weil es keine einfachen Lager kennt.

  • Fabian Kowallik begann als Ernährungsinfluencer auf Social Media. Sein Credo: Fleisch, Tierprodukte, kurzum Gottesnahrung. Und eine radikale Ablehnung von Protein-Shakes, Samenölen und industrieller Ernährung. Heute beschreibt er sich selbst anders: als Aufklärer. Mit einem abgebrochenen Medizinstudium, einem Bachelor of Science im Hintergrund und der Erfahrung, wie sein Vater durch eine falsche medizinische Behandlung früh starb, entwickelte er eine Weltanschauung, die Intuition über Studien stellt und Institutionen grundsätzlich misstraut. Auf seinen deutschen und englischen Social Media Kanälen erreicht er zusammen über 1,5 Millionen Menschen. Sein Buch „Die Ernährungslüge" wurde ein Bestseller. Sein neues Buch „Die Krankheitslüge" ist gerade erschienen. Er lebt auf Zypern.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek legt Kowallik etwas offen, das die wenigsten Influencer je zugeben: Er erklärt seine eigene Methode. Wer sagt, was viele denken aber keiner sagen darf, bekommt Liebe und Hass und Reichweite. Wir sprechen über Chemtrails und warum er daran glaubt, ohne Evidenz dafür zu haben, über seinen öffentlich ausgetragenen Konflikt mit Ernährungsinfluencer Christian Wolf, über Geschlechterrollen, Erziehung und seine These, dass Männer schuld sind, wenn Beziehungen scheitern.

  • Maximilian Pütz, geboren 1978 in Hamburg, ist Deutschlands bekanntester Verführungscoach und Mitbegründer der deutschen Pick-up-Szene. Nach einer Ausbildung zum Erzieher und einem Schauspielstudium gründete er 2006 sein erstes Coaching-Unternehmen, das heute unter dem Namen Casanova Coaching firmiert. Zusammen mit dem Geschlechterforscher Arne Hoffmann veröffentlichte er drei Bücher im Heyne Verlag, darunter den Bestseller „Der perfekte Eroberer". In über 20 Jahren hat Pütz nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Männer persönlich begleitet. Von schüchternen Anfängern bis zu gestandenen Unternehmern. Er war früher Gast bei Markus Lanz, Hart aber fair und Maybrit Illner, wo er regelmäßig für kontroverse Debatten sorgte. Pütz bezeichnet sich selbst als Verführungscoach, Männerrechtler und Feminismus-Kritiker. Er lebt seit 16 Jahren in einer festen Beziehung.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek zeigt sich ein Mann, der auch differnezieren kann, was sein Online-Image nicht vermuten lässt. Pütz spricht offen über seine vaterlose Jugend, die Ablehnung seiner eigenen Männlichkeit und den therapeutischen Weg zurück zu einem versöhnten Verhältnis mit beiden Elternteilen. Dann wird es konfrontativ: Jasmin legt ihm seine umstrittensten Aussagen vor: „Nein heißt nicht immer Nein" bis „Frauen sind das Chaos". Es entsteht eine intensive Debatte über Consent, Patriarchat und die Frage, ob Frauen historisch wirklich systematisch unterdrückt wurden. Die beiden diskutieren über den modernen Dating-Markt, den Unterschied zwischen Red-Pill-Rhetorik und gelebter Realität, und warum erfolgreiche Frauen oft die größten Schwierigkeiten bei der Partnersuche haben. Ein Gespräch, das Vorurteile auf beiden Seiten herausfordert.

  • Oliver Heuler ist Golflehrer, Autodidakt, Philosoph und Buchautor. Seit 38 Jahren unterrichtet er Golf. Eine Sportart, die er mit 16 Jahren für sich entdeckte und die ihn bis heute nicht losgelassen hat. Nebenbei hat er rund 30 weitere Sportarten erlernt, darunter olympisches Gewichtheben, das er mit 45 Jahren begann, und Backgammon, in dem er den Titel des internationalen Meisters trägt. Aus seiner jahrzehntelangen Auseinandersetzung mit Psychologie, östlicher Philosophie und dem Werk von Ken Wilber und Marshall Rosenberg entwickelte er seinen eigenen Ansatz: den Empathiekompass. Ein Navigationssystem jenseits moralischer Normen, das er in seinen Büchern „Vom Sollen zum Sein" und dem Roman „Jenseits der Moral" beschreibt.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek legt Heuler offen, warum er Moral nicht für ein Fundament des Zusammenlebens hält, sondern für eine der gefährlichsten Erfindungen der Menschheit — weil sie Menschen von echter Empathie entbindet und Gewalt moralisch rechtfertigt. Wir sprechen darüber, warum er seinen Sohn nie erzogen hat, wie er vom überzeugten Ökosozialist zum Libertären wurde, was der Sozialstaat mit Waffengewalt zu tun hat und warum er den freien Willen für eine Illusion hält und das Leben seitdem deutlich angenehmer findet.

  • Amir Reichart hat viele Jahre als Regisseur und Cutter gearbeitet, und ist heute Coach für leistungsorientierte Männer. Er kommt aus dem Medienbereich und arbeitete über zwölf Jahre an einem eigenen Science-Fiction-Film. Ein Projekt, das ihn tief in die Frage führte, was Erfolg wirklich bedeutet und was er kostet. Heute begleitet er Männer dabei, die emotionalen Muster hinter ihrer Leistungsorientierung zu verstehen. Sein erstes Buch „Der Hollywood Mönch" erscheint Mitte des Jahres.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek geht es um eine Frage, die viele Männer kennen, aber selten so benennen: Warum reicht es nie – egal was man tut? Amir Reichart erklärt, warum erfolgreiche Männer in Beziehungen oft genau deshalb scheitern, weil sie das, was sie beruflich stark macht, auch dort anwenden. Wir sprechen über die versteckte Bedürftigkeit hinter der Leistung, über Verletzlichkeit und die Angst, dafür bestraft zu werden, über den Unterschied zwischen Effizienz und Präsenz – und darüber, was es wirklich braucht, damit ein Mann nicht nur funktioniert, sondern wirklich da ist.

  • Caro, bekannt auf Social Media als Carofragt, ist Sozialarbeiterin und Influencerin, die seit letztem Jahr für die Junge Freiheit als Kommentatorin auf Social Media arbeitet. Die 27-jährige Deutsch-Brasilianerin hat selbst drei Jahre in Kinder- und Jugendheimen verbracht – als Elfjährige, infolge eines erbitterten Rosenkriegs ihrer Eltern. Aus dieser Erfahrung heraus studierte sie Soziale Arbeit und spezialisierte sich auf das sogenannte Hochrisikoklientel: Kinder und Jugendliche, die aus jeder Einrichtung herausfallen und von System zu System weitergereicht werden. Mehrere Träger, mehrere Kündigungen, eine Haltung: Sie spricht aus, was Kollegen nur im Flüsterton sagen. Im Gespräch mit Jasmin Kosubek erzählt Caro erstmals ausführlich von ihrer eigenen Heimzeit. Sie berichtet außerdem von ihrer Erfahrung als Sozialarbeiterin. Der erste Fall: ein 9-jähriger Junge, der acht Einrichtungen gesehen hat und monatelang nicht zur Schule ging, während der Träger 40.000 bis 50.000 Euro im Monat abrechnete. Der zweite Fall: ein 12-jähriger albanischer Junge, dessen Betreuung am Ende 100.000 Euro monatlich kostete und mit einem Messerangriff endete, weil niemand auf Caros Warnungen hörte. Ihr Vorwurf ist präzise: Das Jugendhilfesystem setzt strukturelle Anreize, Kinder im System zu halten statt sie herauszulösen; die wichtigste Ebene und zwar die der Beziehung wird dabei nicht berücksichtigt.

  • Matthias A. Narr, besser bekannt als „Biased Skeptic", betreibt seit 2021 einen YouTube-Kanäle an der Schnittstelle von Philosophie und Gesellschaftskritik. Der studierte Sprach- und Literaturwissenschaftler, Marketingexperte und Gründer der Kommunikationsagentur we communicaid GmbH hat sich mit seinem Kanal inzwischen über 40.000 Abonnenten einen Namen gemacht, indem er politische und gesellschaftliche Debatten auf logische Fehler, rhetorische Strategien und kognitive Verzerrungen untersucht. Aktuell macht er den Master in Philosophie im europäischen Kontext an der Fernuniversität Hagen. Sein 2024 erschienenes Buch „Dialog statt Dogma – Wie wir gesellschaftliche Konflikte lösen, ohne zu spalten" fasst seinen Ansatz zusammen. Narr ist Mitglied der GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften), bezeichnet sich selbst als agnostischen Atheisten mit naturalistischem Weltbild – und setzt sich trotzdem bewusst an Tische, an denen ganz anders gedacht wird.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek nimmt Narr die häufigsten Denkfehler auseinander, die unsere Diskussionen vergiften: vom Bestätigungsfehler über den Strohmann bis zur Nazikeule. Dabei bleibt er nicht in der Theorie, sondern wendet die Werkzeuge live an – auf Migrationsdebatte, Kriminalstatistiken und die Frage, warum Linke und Rechte bei Zahlen mit zweierlei Maß messen. In der zweiten Hälfte wird es persönlich: Anhand von Aristoteles' drei Phasen – Emotion, Anwalt, Richter – zeigen beide, wie produktive Gespräche gelingen können, und stellen sich der Frage, die seit Corona in vielen Familien unbeantwortet geblieben ist: Warum war ich mir so sicher – und du nicht? Ein Gespräch über die Kunst des Zuhörens, die Grenzen der Logik und die Hoffnung, dass Dialog noch möglich ist.

  • Mischa Janiec, geboren 1991 in der Schweiz, wurde als einer der bekanntesten Fitness-Influencer im deutschsprachigen Raum bekannt. Als Natural Bodybuilder gewann er 2016 den Gesamtsieg bei der WNBF, war Teil der Netflix-Dokumentation „The Game Changers" von James Cameron und baute mit „ChainlessLIFE" eine internationale Community rund um Persönlichkeitsentwicklung und Selbstbestimmung auf. Seit seinem Rückzug aus dem Wettkampfsport lebt Janiec als digitaler Nomade zwischen Berlin, Thailand und Südafrika. In seinem neuen Buch „Chainless Love – Die Befreiung der Liebe" wendet er seinen radikalen Ehrlichkeitsanspruch auf Beziehungen und Sexualität an – und legt dabei seine eigene Geschichte schonungslos offen.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek spricht Mischa Janiec über die Kluft zwischen dem, was Männer öffentlich über Liebe sagen und dem, was sie privat wirklich denken. Er erzählt, warum er es nicht geschafft hat, treu zu sein, wie Scham Beziehungen zerstört und warum die Idee von Besitz in der Liebe zwangsläufig zu Leid führt. Jasmin konfrontiert ihn mit der Selbstbezogenheit seines Ansatzes, hinterfragt die bequeme Konstruktion seiner offenen Beziehung und stellt die Frage, ob es nicht Dinge gibt, die größer sind als das eigene Wollen.