Avsnitt
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Was bleibt, wenn sich ein Haus ĂŒber Jahrzehnte hinweg verĂ€ndert?Im zweiten Teil des GesprĂ€chs geht es um die IdentitĂ€t der Laudinella und darum, was dieses Haus bis heute besonders macht. Trotz Umbauten und Weiterentwicklungen ist vieles geblieben: die Offenheit, die Vielfalt und die Möglichkeit, dass hier vieles gleichzeitig stattfinden kann.Die Laudinella wird dabei zum Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen â ein Ort, an dem unterschiedlichste Menschen, BedĂŒrfnisse und Geschichten zusammenkommen.Felix Schlatter und Basil Vollenweider sprechen darĂŒber, warum zwischenmenschliche Begegnungen auch in Zukunft unverzichtbar sein werden und was die Laudinella bis heute ausmacht: ein Ort fĂŒr Kultur, fĂŒr Gemeinschaft, fĂŒr Einheimische und GĂ€ste gleichermassen. Ein Haus mit einer IdentitĂ€t, die sich ĂŒber Generationen hinweg behauptet hat.
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In dieser Folge spricht Historiker Basil Vollenweider mit Felix Schlatter â einer der prĂ€genden Persönlichkeiten der Laudinella. Als Zeitzeuge gibt er einen persönlichen Einblick in eine Phase, in der das Haus seinen Weg zwischen gewachsenen Strukturen, neuen Anforderungen und nicht immer einfachen Entscheidungen finden musste.1994 ĂŒbernimmt Felix Schlatter die Direktion der Laudinella und fĂŒhrt das Hotel durch eine Zeit des Wandels. Dabei geht es nicht nur um strategische Fragen, sondern auch um konkrete Herausforderungen, WiderstĂ€nde und den Druck, in einer sich verĂ€ndernden Hotellerie die richtigen Entscheidungen zu treffen.Sein Weg verlief dabei alles andere als geradlinig. Statt eines klar geplanten Karrierewegs erzĂ€hlt diese Folge von Umwegen, ZufĂ€llen und prĂ€genden Stationen und davon, warum ausgerechnet Hamburg dabei eine besondere Rolle spielt.Zudem werfen wir einen Blick auf die damalige Struktur der Laudinella als Genossenschaft und die Entwicklung hin zu einer neuen Unternehmensform â ein Prozess, der nicht ohne Spannungen verlief.
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Kann man ein Hotel in ein Alphabet fassen?
In dieser Episode sprechen wir mit Vera Kaiser, ehemalige Kulturdirektorin des Hotels Laudinella, und Adrian Stokar, Autor und Lektor, ĂŒber ein besonderes Buchprojekt: âL wie Laudinella â ein Hotel-ABC zum Selber ergĂ€nzenâ.Gemeinsam haben sie ein Buch geschaffen, das bewusst keine klassische Hotelchronik sein will. Stattdessen ist ein offenes Alphabet entstanden: eine Sammlung aus Stichworten, Erinnerungen und Perspektiven rund um die Laudinella. Viele Begriffe erzĂ€hlen kleine Geschichten aus dem Haus, andere lassen Raum fĂŒr neue Gedanken und ErgĂ€nzungen.Im GesprĂ€ch geht es um die umfangreiche Kulturarbeit der Laudinella, um Begegnungen und Erlebnisse, die sich ĂŒber die Jahre angesammelt haben, und um die Frage, warum gerade ein Hotel ein so besonderer Resonanzraum fĂŒr Geschichten ist. Denn kaum ein anderer Ort bringt so viele Menschen, Ideen und Lebensgeschichten zusammen.Das Buch versteht sich deshalb auch als Einladung: Die Geschichte der Laudinella ist nie abgeschlossen â sie wĂ€chst mit den Menschen, die hier ein- und ausgehen.--Hinweis zum Buch:
âL wie Laudinella â ein Hotel-ABC zum Selber ergĂ€nzenâ wurde von Vera Kaiser und Adrian Stokar gestaltet, mit Ideen von Richard Reich ergĂ€nzt und von Elena Knecht illustriert. Das BĂŒchlein umfasst rund 200 Seiten. FĂŒr weitere Informationen wende dich gerne jederzeit an: [email protected]
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Wie fĂŒhrt man ein Hotel, damit es langfristig wachsen kann?
Und wie hat sich FĂŒhrung in der Hotellerie in den letzten Jahren verĂ€ndert?Zu Gast in dieser Folge von 'Hotelgeschichte(n)' ist Myriam Schlatter, CEO der Laudinella Group. Sie hat ihren eigenen Weg in die Branche gefunden, internationale Erfahrungen gesammelt und frĂŒh Verantwortung ĂŒbernommen, insbesondere fĂŒr das Hotel Reine Victoria in St. Moritz, das sie von Beginn an begleitet und strategisch mitentwickelt hat.Wir sprechen mit ihr auch ĂŒber Leadership in der Praxis und wie man es schafft, AuthentizitĂ€t als FĂŒhrungsperson zu bewahren, Mitarbeitenden Entwicklung zu ermöglichen und gleichzeitig klare Orientierung zu geben â in einer Branche, die sich stĂ€ndig verĂ€ndert.
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Wie viele Hotels kennst du, die nicht aus wirtschaftlichen Interessen entstanden sind, sondern aus purer Leidenschaft fĂŒr Musik? In dieser Folge erzĂ€hlen wir die Geschichte eines besonderen Hauses: der Laudinella in St. Moritz. Was mit einem Jugendsinglager begann, wurde zu einem Hotel, das Kultur nicht als schönes Add-on versteht, sondern als Ursprung und Kern seiner IdentitĂ€t. Ein Haus, das seit seinem Beginn den Anspruch hat, Musik, Literatur und kulturellen Austausch fĂŒr GĂ€ste und Einheimische erlebbar zu machen. Gemeinsam mit Christoph Schlatter, Hotelier der Laudinella, und Historiker Basil Vollenweider blicken wir auf die AnfĂ€nge des Hauses auf die kulturellen Wurzeln und die Idee, aus der alles entstanden ist. Wir sprechen darĂŒber, weshalb Kultur hier die Basis bildet und wie genau dieses Fundament das Hotelleben von heute prĂ€gt und die Zukunft des Hauses gestaltet.
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Wer heute das Hotel Victoria in St. Moritz betritt, spĂŒrt sie noch â die AtmosphĂ€re einer vergangenen Zeit, die man spĂ€ter die Belle Ăpoque nennen wird.
In den 1880er-Jahren beginnt eine BlĂŒtezeit, die bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 andauert und bis heute als Inbegriff eines ideal funktionierenden Tourismus gilt. Eine Epoche geprĂ€gt von Fortschrittsglauben, wissenschaftlichen Errungenschaften und der Sehnsucht nach Lebensgenuss, Glanz und Sorglosigkeit.
In dieser Episode reisen wir zurĂŒck in den Winter des Jahres 1905 â ins ehrwĂŒrdige Hotel Victoria in St. Moritz-Bad.
Im Zentrum steht Baron Maximilian von und zu Hornstein, eine fiktive Figur, die als erzĂ€hlerische Stimme durch diese Zeit fĂŒhrt. Als literarischer Zeitzeuge verdichtet er historische Beobachtungen einer Gesellschaft zwischen Atemnot und Aufbruch, Trinkkur und Maskenball, Heilbad und Hochglanz.
*Hinweis: Der Dialog ist fiktiv, basiert auf zeitgenössischen Quellen und spiegelt das damalige Weltbild wider. Der Text hierfĂŒr wurde von Historiker Basil Vollenweider verfasst.
Es sprechen: Christian Jott Jenny, GemeindeprÀsident von St. Moritz und Entertainer als Baron Maximilian von und zu Hornstein und Historiker Basil Vollenweider als Interviewer.
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St. Moritz, 1875: Das Hotel Reine Victoria wird eröffnet. Was viele bis heute nicht wissen â die treibende Kraft im Hintergrund war eine Frau: Margaritta Klainguti.
Woher hatte diese Engadiner Frau das Geld und das Know-how fĂŒr den Bau und die Leitung eines der ersten Luxushotels in St. Moritz? Und wie hat die Migration auf die Entwicklung des Tourismus in der Region eingewirkt?
In dieser Folge sprechen der Moderator und Historiker Basil Vollenweider sowie die Historikerin Dr. Prisca Roth, die sich in ihrer Forschungsarbeit mit der Familiengeschichte der Klaingutis beschĂ€ftigt, ĂŒber eine Zeit, in der das Reisen zu einem gesellschaftlichen Ereignis und die Hotellerie zur Kulturform wurde.>> Die historischen Bilder der Familie, die Prisca Roth in der Folge beschreibt, findest du auf Instagram @hotelreinevictoria.
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Seit 150 Jahren prĂ€gt das Hotel Reine Victoria die Geschichte von St. Moritz â als Ort der Begegnung, der Kultur und der Hotellerie. In der ersten Episode von âHotelgeschichte(n)â öffnen wir die TĂŒren zu einem Haus voller Tradition: von seiner Rolle in der Belle Ăpoque bis zu seiner Gegenwart und Zukunft als Kulturhotel. Moderator und Historiker Basil Vollenweider und Hotelier Christoph Maximilian Schlatter geben Einblicke in die Vergangenheit, Gegenwart und Visionen dieses einzigartigen Ortes.
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