Avsnitt

  • Vor der Sommerpause widmen sich Andreas und Walter dem wohl umstrittensten Denkmal Wiens: dem für Karl Lueger. Der ehemalige Bürgermeister der Stadt gilt als einer der einflussreichsten und problematischsten Politiker der Stadt. Sein populistischer Antisemitismus war kein bloßes politisches Kalkül, sondern prägte das gesellschaftliche Klima einer ganzen Ära – und inspirierte unter anderem den jungen Adolf Hitler. Das Denkmal im ersten Bezirk wird dieser Tage neu kontextualisiert. Andreas und Walter fragen zu diesem Anlass: Wer war Karl Lueger wirklich – und was sagt es über uns aus, wie wir mit seinem Erbe umgehen?

    Mehr Wiener Geschichte findet ihr im Wien Geschichte Wiki. Andreas und Walter könnt ihr außerdem in der Geschichtsgreißlerei hören.

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  • Wilhelmine von Montléart ist vielen Wienerinnen und Wienern vor allem durch den Wilhelminenberg oder das ehemalige Wilhelminenspital ein Begriff – doch wer war die Frau hinter diesem Namen? In dieser Folge der Grätzlgeschichten begeben sich Andreas und Walter ins Wien des 19. Jahrhunderts und erzählen die Geschichte einer außergewöhnlichen Adligen, die mit ihren Stiftungen, ihrem Grundbesitz und ihrem sozialen Engagement das Stadtbild nachhaltig prägte. Eine spannende Reise zwischen Adel, Wohltätigkeit, Stadtentwicklung und den Anfängen moderner Sozialpolitik in Wien.

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  • Mitten am Wiener Praterstern steht das monumentale Denkmal für Wilhelm von Tegetthoff – täglich von Tausenden passiert und doch kaum beachtet. Andreas und Walter sprechen über den österreichischen Seehelden, die berühmte Seeschlacht von Lissa, den maritimen Größenwahn der Habsburgermonarchie und Österreichs oft verdrängte koloniale Ambitionen. Eine Folge über Erinnerungskultur, nationale Mythen und die Frage, warum ein Binnenreich unbedingt Seemacht sein wollte.

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  • Der sogenannte Löwe von Aspern erinnert an eine der blutigsten und zugleich symbolträchtigsten Schlachten der napoleonischen Kriege: die Schlacht von Aspern-Essling im Mai 1809, in der das österreichische Heer erstmals Napoleon besiegen konnte. Doch das Denkmal zeigt keinen triumphierenden Sieger, sondern einen sterbenden Löwen – ein bewusst gewähltes Bild für die enormen Verluste und die Ambivalenz dieses „Sieges“.

    In dieser Folge der Grätzlgeschichten nehmen Andreas und Walter dieses Denkmal im 22. Bezirk zum Ausgangspunkt für eine Reise durch eine Zeit tiefgreifender Umbrüche. Sie sprechen über die militärischen Reformen unter Erzherzog Karl, die Herausforderungen der Habsburgermonarchie im Spannungsfeld zwischen Stillstand und Modernisierung sowie über die neuen Formen der Kriegsführung, die mit der Französischen Revolution und Napoleon Europa veränderten.

    Darüber hinaus werfen sie einen Blick auf das Leben in Wien während der napoleonischen Besatzung: zwischen anfänglicher Faszination, wirtschaftlicher Not, kulturellem Einfluss und wachsendem Widerstand. Schließlich geht es auch um die Frage, warum der Löwe von Aspern erst Jahrzehnte später errichtet wurde – und wie Denkmäler genutzt werden, um Geschichte zu deuten, Patriotismus zu formen und kollektive Erinnerung zu prägen.

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  • Margarete Schütte-Lihotzky (1897–2000) war weit mehr als nur die Erfinderin der weltberühmten Frankfurter Küche. Als erste Frau in Österreich, die den Architekturberuf umfassend ausübte, widmete sie ihr Schaffen dem Ziel, den Alltag von Arbeiter*innen, Frauen und Kindern durch funktionale und soziale Gestaltung zu verbessern.

    In dieser Folge der Grätzelgeschichten beleuchten Andreas und Walter ein Leben, das ein ganzes Jahrhundert österreichischer Geschichte widerspiegelt. Der Bogen spannt sich von den innovativen Wohnbauprogrammen des „Roten Wien“ über ihre Arbeit in der Sowjetunion und der Türkei bis hin zu ihrem lebensgefährlichen Einsatz im kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus, für den sie jahrelang in Haft saß.

    Wir diskutieren, warum diese Pionierin in ihrer Heimat Wien trotz internationaler Anerkennung lange Zeit politisch ausgegrenzt wurde und erst sehr spät die verdienten Ehrungen erhielt. Heute dient ihre ehemalige Wohnung im 5. Bezirk als Museum und Forschungsort, um ihr Erbe als Ikone des sozialen Bauens und der feministischen Stadtplanung lebendig zu halten. Tauchen Sie mit uns ein in die Geschichte einer Frau, die bewies, dass Architektur immer auch ein Entwurf der Gesellschaft ist.

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  • In dieser Folge der Grätzlgeschichten dreht sich alles um das Denkmal von Josef Ressel im Wiener Resselpark. Wer war der Mann hinter der Statue – und was hat er wirklich erfunden?

    Andreas und Walter erzählen die spannende Geschichte eines beharrlichen Tüftlers, der die Entwicklung der Schiffsschraube maßgeblich vorantrieb, und werfen dabei auch einen Blick auf Technik, Fortschritt und Erfinder-Mythen in der Habsburgermonarchie.

    Eine kompakte Episode über große Ideen, Rückschläge und echten Pioniergeist.

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  • Ein Weißer Maulbeerbaum in der Landstraßer Hauptstraße 4a ist der Ausgangspunkt dieser Grätzlgeschichte. Andreas und Walter widmen sich am Beispiel dieses Naturdenkmals dem Thema Textilindustrie in Wien. Außerdem gibt's eine kleine Geschichte der Naturdenkmäler: Wie sie in den 1930ern Bedeutung gewannen und wie sich der Blick auf schützenswerte Natur in den letzten Jahrzehnten verändert hat.

    Die Wiener Naturdenkmäler findet ihr hier: https://www.wien.gv.at/umwelt/naturdenkmaeler

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  • In dieser Folge von Grätzlgeschichten stehen Marco d’Aviano und das Denkmal vor der Kapuzinerkirche am Neuen Markt im Mittelpunkt. Andreas und Walter erzählen, wer dieser Kapuzinermönch eigentlich war: vom jungen Prediger aus Friaul über seinen Aufstieg zum Berater Kaiser Leopolds I. bis zu seiner Rolle in den Türkenkriegen und seinem Ruf als Wundertäter.

    Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Entstehungsgeschichte des Denkmals aus dem Jahr 1935. Die beiden sprechen über den künstlerischen Wettbewerb, den kämpferischen Entwurf von Hans Mauer und darüber, warum Marco d’Aviano hier als entschlossen voranschreitende Figur mit erhobenem Kreuz inszeniert wird. Vor allem aber zeigen sie, wie stark Engelbert Dollfuß und der austrofaschistische Ständestaat diese historische Figur für ihre Zwecke vereinnahmten – als Symbol eines „katholischen Österreich“ im Kampf gegen innere und äußere Feinde.

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  • Sehr weit zurück müssen Andreas und Walter in dieser Grätzlgeschichte nicht reisen. Dieses Mal dreht sich alles um Hans Hölzel, besser bekannt als Falco. Wir hören von seinem Werdegang, prägenden Stationen und den Lokalen und Orten in Wien, die für ihn wichtig waren. Außerdem geht es darum, wie die Stadt seine Musik beeinflusst hat und wie sich die Popmusik in Wien entwickelt hat.

    Falco im Wien Geschichte Wiki: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Falco

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  • In dieser Folge der Grätzlgeschichten begeben sich Andreas und Walter auf die Spuren von Joseph von Sonnenfels, dessen Denkmal im Rathauspark steht. Der Professor für Kameralistik schuf im 18. Jahrhundert unter Maria Theresia und Joseph II. die Grundlagen für einen modernen Verwaltungsstaat. Seine Standardwerke über Polizei, Handlung und Finanz wurden über ein Jahrhundert lang als Regelwerke verwendet und legten fest, wie Urkunden verfasst, Steuern eingehoben und Eingaben bearbeitet werden sollten.

    Weitere Infos: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Joseph_von_Sonnenfels

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  • Andreas und Walter sind mit neuen Grätzlgeschichten zurück. In der zweiten Staffel nehmen sich die beiden Wiener Denkmäler vor. Den Anfang macht die Spinnerin am Kreuz in Favoriten. Wie das Wahrzeichen an der Triester Straße zu seinem Namen kam, erfahrt ihr in dieser Folge – ebenso wie eine kleine Geschichte der Todesstrafe in Wien. Denn gleich neben der Spinnerin am Kreuz stand früher ein Galgen.

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  • Passend zur Jahreszeit beschäftigen sich Andreas und Walter in der aktuellsten Grätzlgeschichte mit dem Weihnachtsfest in Wien. Wie hängt die Weihnachtsbeleuchtung mit dem Entstehen von Warenhäusern zusammen? Wer brachte den Christbaum nach Wien? Und: Wie haben sich die Weihnachts- und Christkindlmärkte zu jenen Besucher*innenmagneten entwickelt, die sie heute sind?

    Die Grätzlgeschichten wünschen frohe Feiertage und einen guten Rutsch!

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  • In der letzten Episode der ersten Staffel Grätzlgeschichten nehmen uns Andreas und Walter mit nach Kagran, zum Bundesländerhof. Ausgehend vom Bundesländerhof beleuchten die beiden historische Spannungen zwischen der Hauptstadt und dem Rest Österreichs: Von der Trennung Wiens von Niederösterreich 1920 über die kulturellen und politischen Gegensätze der Zwischenkriegszeit bis zur sogenannten Fußach-Affäre rund um ein Bodenseeschiff. Die Episode zeigt, wie fragil das österreichische Nationalbewusstsein lange Zeit war. Der Bundesländerhof wird dabei zum Symbol für den Versuch, diese Gräben zu überwinden.

    Der Bundesländerhof im Wien Geschichte Wiki: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Bundesl%C3%A4nderhof

    Die Grätzlgeschichten kommen 2026 mit einer neuer Staffel zurück.

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  • In der vorletzten Folge der ersten Staffel widmen sich Andreas und Walter einem ambivalenten Kapitel der Wiener Stadtgeschichte: Groß-Wien. Die Episode beleuchtet die maximale territoriale Ausdehnung Wiens während der NS-Zeit (1938-1945) durch Eingemeindungen.

    Die beiden Hosts ordnen diese Entwicklung historisch ein und zeigen auf, dass die Idee eines größeren Wiens keine NS-Erfindung war, sondern bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts diskutiert wurde. Sie erklären die monumentalen, größtenteils gescheiterten Baupläne der Nationalsozialisten und besprechen die den wenigen tatsächlich realisierten Projekte wie die Flaktürme und die Wienerfeldsiedlung West.

    Besonders spannend: die chaotische Nachkriegszeit zwischen 1945 und 1954, als unklar war, welche Gebiete bei Wien verbleiben sollten. Die Episode zeigt die diplomatischen Verwicklungen zwischen Alliierten, Bund und Ländern und erklärt, warum heute Gemeinden wie Schwechat, Klosterneuburg oder Mödling nicht zu Wien gehören, obwohl sie jahrelang Teil der Stadt waren.

    Orte der Folge: Die Flaktürme in Wien und die Wienerfeldsiedlung West in Favoriten

    Leseempfehlungen:

    Helmut Weismann: "Bauen unterm Hakenkreuz. Architektur des Untergangs", Wien 1998Ingeburg Weinberger: "NS-Siedlungen in Wien. Projekte, Realisierungen, Ideologietransfer", Wien 2015Andreas Nierhaus/Eva Maria Orosch (Hg.): Katalog des Wien-Museums zu Otto Wagner, Wien 2018

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  • Wien besitzt mehr Land außerhalb seiner Grenzen als innerhalb – eine Tatsache, die selbst vielen Einheimischen unbekannt ist. Die Grätzlgeschichten verlassen in dieser Folge die Stadtgrenzen und begeben sich auf eine Entdeckungsreise durch die 675 Quadratkilometer Quellschutzgebiete in Niederösterreich und der Steiermark, die der Stadt gehören. Von der Kaiserbrunnquelle an der Rax bis zum Hochschwabgebiet: Diese Gebiete sichern seit über 150 Jahren die Wasserversorgung der Millionenstadt. Andreas und Walter erklären, wie Wien ab den 1860er Jahren durch Käufe, Schenkungen und juristische Auseinandersetzungen ein "Wasserimperium" aufbaute, das heute von mehreren Magistratsabteilungen verwaltet wird.

    Gleichzeitig gibt es mitten in Wien Orte, die nicht zum österreichischen Hoheitsgebiet gehören. Die UNO-City mit ihren 180.000 Quadratmetern Grundfläche, 124 Botschaften und internationale Organisationen wie die OPEC genießen Exterritorialität – österreichische Polizei darf diese Areale nur nach Einladung betreten. Die Episode beleuchtet die historischen, rechtlichen und praktischen Aspekte dieser ungewöhnlichen Besitzverhältnisse und zeigt, warum die kommunale Kontrolle über Wasserressourcen bis heute essenziell bleibt.


    Weiterführende Links

    Wasserleitungsmuseum Kaiserbrunn: wien.gv.at/wienwasser/bildung/museum – Geöffnet Mai bis November, Wochenenden und FeiertageUNO-City Führungen: unis.unvienna.org – Besichtigungen nach VoranmeldungWiener Quellenschutzgebiete: wien.gv.at/wienwasser/quellenschutz – Informationen zu den Wasserversorgungsgebieten

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  • Diese Folge der Wiener Grätzlgeschichten führt in den 23. Bezirk Liesing und beleuchtet die Geschichte der Rosenhügel Filmstudios in Mauer. Von 1919 bis 1923 als modernstes Studio Österreichs errichtet, war es das erste Kunstlichtstudio Europas und Schauplatz monumentaler Stummfilmproduktionen wie "Samson und Delilah". Die Episode zeichnet die wechselvolle Geschichte der Studios nach – von der Ära der Wien-Filme in den 1930er Jahren über die NS-Zeit, als Goebbels die Anlagen zu einem Zentrum deutscher Filmproduktion ausbauen wollte, bis zur sowjetischen Verwaltung nach 1945. Heute sind nur noch zwei Hallen erhalten, darunter die denkmalgeschützte Halle 6 mit ihrer einzigartigen Kinoorgel, in der Hollywood-Blockbuster wie Mission Impossible vertont werden.

    Mehr zu den Rosenhügel-Studios: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Filmateliers_Rosenh%C3%BCgel

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  • Die Sommerpause ist vorbei und Andreas und Walter begeben sich wieder auf die Spuren der Wiener Geschichte. In dieser Folge erkunden die beiden den 17. Wiener Gemeindebezirk Hernals. Ausgehend vom Jörgerbad, Wiens ältestem noch bestehendem Hallenbad gibt es eine kleine Wiener Badegeschichte: von den frühen Verboten des freien Badens in der Donau über die ersten kontrollierten Freibäder bis zur Eröffnung des Jörgerbads 1914, das als erstes Hallenbad gemeinsames Baden für Männer und Frauen ermöglichte.

    Das Jörgerbad im Wien Geschichte Wiki: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/J%C3%B6rgerbad

    Das Jörgerbad heute: https://www.wien.gv.at/freizeit/joergerbad

    Infos zum Bezirksmuseum Hernals: https://www.bezirksmuseum.at/de/museum/hernalser-bezirksmuseum/

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  • Die Grätzlgeschichten sind bis zum 18. September auf Sommerpause. Bis dahin ein letztes Highlight aus dem Archiv. Die Folge zum Fritz-Grünbaum-Platz (erstmals veröffentlicht am 23.01.2023)

    Zwischen der Mariahilfer Straße und dem Wiental liegt der geschichtsträchtige Fritz-Grünbaum-Platz, benannt nach der Wiener Kleinkunstlegende. Im 6. Bezirk gelegen, war dieses charmante Grätzl einst ein bedeutendes Zentrum für Kleinkunst und Varieté in Wien.

    Das heutige Apollo-Kino zeugt von dieser glanzvollen Vergangenheit und bot eine Bühne für Ikonen wie Josephine Baker, Charlie Chaplin und Mata Hari. Tauche mit uns ein in die faszinierende Geschichte eines Ortes, der die Wiener Kulturszene nachhaltig geprägt hat.

    Fritz Grünbaum im Wien Geschichte Wiki: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Fritz_Gr%C3%BCnbaum

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  • Die Grätzlgeschichten sind bis zum 18. September auf Sommerpause. Bis dahin gibt's Highlights aus dem Archiv. Heute einer unserer Favoriten: Der Wienerberg (erstmals veröffentlicht am 28.11.2024)

    Favoriten feiert dieses Jahr seinen 150. Geburtstag. Das muss natürlich auch mit einer Grätzlgeschichte gewürdigt werden. Walter und Andreas nehmen uns dieses Mal auf den Wienerberg mit. Der Wienerberg war mit seinen Bodenschätzen Sand, Ton und Schotter schon seit der Römerzeit wesentlich für Bauaktivitäten in Wien. Im 19. Jahrhundert wurde die Ziegelproduktion am Wienerberg zum Inbegriff von Ausbeutung in Österreich und zu einer Wiege der Arbeiter*innenbewegung.

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  • Die Grätzlgeschichten sind bis zum 18. September auf Sommerpause. Bis dahin gibt's Highlights aus dem Archiv. Diese Woche spazieren wir durch das Alte AKH und erkunden Wiener Medizingeschichte (erstmals veröffentlicht am 12.12.2024)

    Der Alsergrund gilt auch als der Gesundheitsbezirk Wiens. Sigmund Freud oder Ignaz Semmelweis haben hier gewirkt, Straßennamen und zahlreiche Spitäler und Gesundheitseinrichtungen zeichnen heute noch ein Bild eines regelrechten Medizinclusters. In der Grätzlgeschichte geht es um eine besonders legendäre dieser Einrichtungen: das Alte AKH. Heute ist das Alte AKH Uni-Gelände und Freizeit- und Erholungsraum im Bezirk. Andreas und Walter spannen den Bogen vom Soldatenspital über das Armen- und Invalidenhaus hin zu Gründung des Krankenhauses unter Joseph II.

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