Avsnitt
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JĂŒngste EZB-Zinserhöhung sei ein Fehler gewesen!
In der aktuellen Podcast-Folge der Geldmeisterin spricht JuliaKistner mit #Dr.HolgerSchmieding , Chefvolkswirt bei Berenberg,ĂŒber Inflation, Zinsen, KapitalmĂ€rkte und die Frage, welche Anlagen in einem inflationĂ€re Umfeld wirklich Schutz bieten. Seine ĂŒberraschende Antwort: Momentan sieht er gar keine Inflationstendenzen.
Die jĂŒngste Zinserhöhung der EuropĂ€ischen Zentralbank bezeichnet Holger Schmieding deshalb als Fehler. Der aktuelle Inflationsdruck in der Eurozone komme vor allem von auĂen,insbesondere durch höhere Energiepreise infolge geopolitischer Spannungen. Auf solche Preisschocks könne die EZB mit höheren Zinsen kaum sinnvoll reagieren. Im Gegenteil: Höhere Finanzierungskosten könnten die ohnehin belastete Konjunktur zusĂ€tzlich schwĂ€chen.
FĂŒr die kommenden Monate erwartet Schmieding keine weiteren Zinserhöhungen der EZB. Die Inflation in der Eurozone dĂŒrfte seiner EinschĂ€tzung nach im kommenden FrĂŒhjahr wieder inRichtung zwei Prozent zurĂŒckgehen. Mittelfristig könne sie allerdings wieder etwas höher liegen, insbesondere wenn ArbeitskrĂ€fte knapper werden und dadurch der Lohndruck steigt. Die KI könne den ArbeitskrĂ€ftemangel nicht komplett kompensieren.
Auch international sieht Schmieding unterschiedliche Inflationsbilder. In den USA sei der Inflationsdruck stĂ€rker hausgemacht: Zölle, höhere Staatsausgaben und eine restriktivere Einwanderungspolitik könnten Preise und Löhne lĂ€nger oben halten. In China hingegen gebe es eher deflationĂ€re Tendenzen, weil massive ĂberkapazitĂ€ten bei IndustriegĂŒtern auf die Preise drĂŒcken.
FĂŒr Anlegerinnen und Anleger bedeutet das laut Schmieding: Die KapitalmĂ€rkte könnten davon profitieren, dass die Zentralbanken weniger stark straffen mĂŒssen als manche Marktteilnehmer erwarten. Aktien sieht er grundsĂ€tzlich weiterhin positiv, wĂ€hrend Anleihen kurzfristig von stabileren Renditen profitieren könnten. Langfristig sei bei Staatsanleihen aber Vorsicht geboten, falls dieRenditen in einigen Jahren wieder steigen.
Gold, inflationsgeschĂŒtzte Anleihen, Bitcoin und Fiatgeld
Gold könne zwar davon profitieren, dass die Zinsen doch nicht so stark steigen. Aber aus Inflationssicht fĂŒr Schmieding sei Gold derzeit kein zwingender Kauf.
InflationsgeschĂŒtzte Anleihen hĂ€lt Ăkonom Holger Schmieding nur bedingt attraktiv. Es sei zu viel Inflationsangst bereits eingepreist. Bitcoin sieht er nicht als Inflationsschutz, sondern als hochvolatile Wette.
Beim Thema WĂ€hrungen bleibt Volkswirt Holger Schmieding klar: Der Dollar werde zwar etwas an Marktanteil verlieren, bleibe aber LeitwĂ€hrung Nummer eins. Weder der chinesische Yuan noch der Euro hĂ€tten derzeit die Voraussetzungen, den Dollarabzulösen. Europa fehle dafĂŒr unter anderem ein tiefer, einheitlicher Kapitalmarkt.
Wo Holger Schmieding momentan vorsichtig wĂ€re sei bei stark gestiegenen KI-Werten. Er warnt davor, jetzt unĂŒberlegt auf den Zug aufzuspringen. Interessanter findet er in Europa Themen rund um Verteidigung, Luftfahrt, Raumfahrt, Drohnen undsicherheitsrelevante Technologien. Auch erneuerbare Energien hĂ€tten Zukunft, seien aber stark von politischen Rahmenbedingungen abhĂ€ngig.
Eine Podcast-Folge, die gehört gehört. Viel HörvergnĂŒgen wĂŒnscht Julia Kistner
Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die PodcastgĂ€ste der GELDMEISTERIN haften nicht fĂŒr die Inhalte dieses Mediums.
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#Inflation #Gewinne #Aktien #Teuerung #KI #ArbeitskrÀfte #defensiv # #diversifizieren #Infrastruktur #Verteidigung #investieren
Foto: #Berenberg/Bearbeitung GELDMEISTERIN
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Bullen und BĂ€ren - beide haben berechtigte Argumente!
Ist der KI-Boom an den Börsen noch gesund oder stecken wir schon mitten in der nĂ€chsten groĂen Blase? Das diskutiert Robert Karas, Chief Investment Officer und Partner der WienerPrivatbank Gutmann mit Julia Kistner im Podcast GELDMEISTERIN. Ob also die stark gestiegenen Bewertungen der Technologie- und KI-Werte noch durch echte Gewinne und reale Nachfrage gerechtfertigt sind.
Das Fazit der Folge: KĂŒnstliche Intelligenz ist keine Eintagsfliege und wird Wirtschaft und Alltag nachhaltig verĂ€ndern. Doch nicht jede Aktie, die irgendwie mit KI zu tun hat ist auch automatisch ein gutes Investment. Wichtig sei eine breit gestreuteAnlagestrategie zu haben, die man auch durchhĂ€lt, wenn die MĂ€rkte korrigieren und dass man nicht nur aus Angst, etwas zu verpassen jetzt noch schnell auf eine Investmenttrend aufspringt.
Wo es sich aktuell lohnt einzusteigen, dazu mehr in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN. Viel HörvergnĂŒgen wĂŒnscht Julia Kistner
Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die PodcastgĂ€ste der GELDMEISTERIN haften nicht fĂŒr die Inhalte dieses Mediums.
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#Blase #Gewinne #Aktien #Bubble #KI #Streuung #defensiv #investieren #diversifizieren
Foto: #Gutmann /Bearbeitung GELDMEISTERIN
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Saknas det avsnitt?
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Sind Rohstoffe in einem neuen Superzyklus?
In dieser Folge der Geldmeisterin spricht Julia Kistner mit Kapitalmarktexperte #CarstenRoemheld, Kapitalmarktstratege bei #Fidelity darĂŒber, warum Rohstoffe in den kommenden Jahren eine besonders wichtige Rolle spielen könnten.
Was fĂŒr einen Rohstoff-Superzyklus spricht: Momentan sehen wir gleichzeitig enorme Investitionswellen in mehreren Bereichen wie KI-Infrastruktur, Energiewende, Energieversorgung, Verteidigung und klassischer Infrastruktur. Diese Nachfrage trifft auf ein Rohstoffangebot, das in den vergangenen Jahren nur begrenzt ausgebaut wurde. Daraus könnte eine lĂ€ngere Phase steigender oder zumindest gutunterstĂŒtzter Rohstoffpreise entstehen.
Carsten Roemheld denkt unter anderem um Kupfer, Lithium, Nickel, Kobalt, seltene Erden, Aluminium, Silber, Gold sowie Ăl und Gas. Gold nimmt eine Sonderrolle als Absicherung gegen geopolitische Risiken, Schulden, Inflation und mögliche SchwĂ€chen klassischer Anlageklassen ein.
Die meisten Anlegerinnen und Anleger kaufen Rohstoffe nicht physisch. Hier eigneten sich ETFs, ETCs, Rohstoffaktien, Rohstoffaktienfonds und thematische ETFs rund um die Themen Energiewende, Elektrifizierung oder KI-Infrastruktur.
Auch wenn Carsten Roemheld als soliden Portfolio-Teil oftmals Gold fĂŒr attraktiver hĂ€lt als Staatsanleihen seien Rohstoffinvestments kein risikofreier Ersatz fĂŒr Aktien oder Anleihen, sondern eher eine Beimischung im diversifizierten Portfolio.
Bei Rohstoffen nicht zu vernachlÀssigen seien die politischen Risiken, die Rolle Chinas bei seltenen Erden und der Weiterverarbeitung wichtiger Rohstoffe sowie das WÀhrungsrisiko durch den US-Dollar, in denen nach wie vor Rohstoffe zu einem erheblichen Teil fakturiert werden.
Fazit: FĂŒr Rohstoffe spreche in Summe derzeit die starkeNachfrage, das vergleichsweise geringe Angebot, der Inflationsschutz, die relativ niedrige Korrelation mit anderen Anlageklassen und die Absicherung von Assets, die besonders zinsempfindlich seien wie Aktien und vor allem auch Anleihen.
Viel HörvergnĂŒgen wĂŒnscht Julia Kistner, die sich fĂŒr Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen des Podcasts im Voraus bedankt.
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#Super-Zyklus #Gewinne #Aktien #Rohstoffe #Anleihen #Gold #Kupfer #SelteneErden #Silber #investieren #diversifizieren
Foto: #Fidelity /Bearbeitung GELDMEISTERIN
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Die Mischung machtÂŽs in unsicheren Börsenzeiten - so lautet seit Jahrzehnten die Standard-Antwort von Fondsmanagern. Damit haben sie schon ein Argument: Diversifikation bleibt einer der wenigen âFree Lunchesâ am Kapitalmarkt. Wer Aktien, Anleihenund weitere Anlageklassen kombiniert, kann bei Ă€hnlicher Renditeerwartung das Risiko senken oder bei gleichem Risiko eine bessere risikoadjustierte Rendite erzielen, betont auch Fondsmanager #JakobTanzmeister, Multi-Asset-Stratege bei JP Morgan Asset Management.
Entscheidend sei, dass Anlageklassen nicht völlig gleichlaufen. Und auch nach dem schwierigen Jahr 2022, in dem Aktien und Anleihen doch gleichzeitig unter Druck gerieten, sieht er weiter gute GrĂŒnde fĂŒr gemischte Portfolios.
Die wichtigste Anlegerregeln ĂŒberhaupt sei aber, dass âTime in the Marketâ ist wichtiger sei als âTiming the Marketâ. Jakob Tanzmeister verweist auf historische Auswertungen von JP Morgan Asset Management, wonach selbst Anleger, die kurzvor Krisen investiert haben, langfristig ĂŒberwiegend besser abgeschnitten hĂ€tten als jene, die dauerhaft im Cash geblieben sind.
Jakob Tanzmeister hĂ€lt derzeit Europa â auch wegen derInfrastrukturinvestitionen â und die Schwellenstaaten fĂŒr interessant. In den USA seien zwar die Bewertungen hoch, aber ebenso die Gewinne. Mehr zu Tanzmeisters Investmentstrategien in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.
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#Krise #Gewinne #Aktien #MultiAsset #Anleiehn #SchwellenlÀnder #Europa #USA #investieren #diversifizieren
Foto: #JPMorgan /Bearbeitung GELDMEISTERIN
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Brasilien und SĂŒdkorea stehen fĂŒr zwei sehr unterschiedliche Chancen in den SchwellenlĂ€ndern: Brasilien als Rohstoff-, Agrar- und Konsumstory. SĂŒdkorea als Technologiemarkt im KI-Zeitalter.Beide MĂ€rkte können Diversifikation ins Portfolio bringen, da sie in typischen Kerninvestments wie einen ETF auf den MSCI World nicht enthalten sind meint #MartinBechtloff , ETF-Experte fĂŒr Deutschland und Ăsterreich bei Franklin Templeton.
In der aktuellen Podcastfolge der Geldmeisterin nennt Martin Bechtloff die Chancen in Brasilien und SĂŒdkorea im Detail:
In Brasilien ist die Arbeitslosigkeit niedrig, die Löhne steigen, die Inflation ist zurĂŒckgegangen und die brasilianische Notenbank hat begonnen, die Zinsen zu senken. Das kann denBinnenkonsum, Investitionen und vor allem Finanzwerte stĂŒtzen. Dazu kommt Brasiliens Rolle als Rohstoff- und Agrargigant: Das Land ist ein wichtiger Soja- und Baumwollexporteur, profitiert von verĂ€nderten globalen Lieferketten und spielt auch bei Energie und seltenen Erden eine strategische Rolle.
SĂŒdkorea wird von vielen Indexanbietern wie MSCI nochals Schwellenland eingestuft, ist aber technologisch hoch entwickelt. Besonders Samsung und SK Hynix profitieren vom KI-Boom, weil SĂŒdkorea etwa bei Speicherchips eine zentrale Rolle spielt. Gleichzeitig ist der koreanische Aktienmarkt stark konzentriert, was sowohl Chancen als auch Risiken birgt.
Mehr Info ĂŒber die beiden boomenden MĂ€rkten in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
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#Krise #Gewinne #Aktien #SĂŒdkorea #Brasilien #SchwellenlĂ€nder #investieren #diversifizieren #KI
Foto: #Templeton /Bearbeitung GELDMEISTERIN
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EuropÀische Autoindustrie nicht abschreiben, hohe Effiziensteigerungen am Bau möglich
Die zentrale Frage, die sich Anleger aktuell stellen sollten: wie stark schlagen sich die gestiegenen Ălpreise, Transportkosten und EnergieabhĂ€ngigkeit auf Unternehmen, Verbraucherinnen und KapitalmĂ€rkte durch. In dieser Podcast-Folge der Geldmeisterin spricht Julia Kistner mit #GuyStear, Head of Developed Markets Strategy beim Amundi Investment Institute ĂŒber die wirtschaftlichen Folgen steigender Energiepreise, die Auswirkungen geopolitischer Spannungen. Amundi rechnet im Szenario einer angespannten Lage rund um die StraĂe von Hormus mit Ălpreisen um etwa 90 US-Dollar pro Barrel. Das wĂ€re deutlich höher als zu Jahresbeginn. Besonders betroffen sind laut Stear energieintensive Branchen: Transport, Luftfahrt, Chemie, DĂŒngemittelproduktion und Teile der Industrie. Bei Unternehmen entscheidet vor allem, ob sie höhere Inputkosten an ihre KundInnen weitergeben können. Ein klares Bild hierzu könnten erst die kommenden Quartale liefern.Gleichzeitig gibt es auch Gewinner. So können Energieproduzenten auĂerhalb der Krisenregionen von höheren Preisen profitieren. Auch Unternehmen, die weniger direkt von Energiepreisen abhĂ€ngig sind und zugleich von strukturellen Trends wie KĂŒnstlicher Intelligenz und hohen Investitionen in Rechenzentren, Infrastruktur und Automatisierung profitieren, bleiben interessant.
Stear sieht hohe Investitionen in kĂŒnstliche Intelligenz als wichtigen Motor, vor allem fĂŒr die USA, aber auch zunehmend fĂŒr Europa. Telekommunikations- und Kommunikationsdienstleister könnten vom steigenden Datenverkehr profitieren. Auch Finanzwerte könnten durch höhere InvestitionstĂ€tigkeit, Kreditnachfrage und ein Zinsumfeld mit wieder höheren Renditen RĂŒckenwind bekommen.Bei Konsumwerten ist Amundi vorsichtiger. Höhere Energiepreise, höhere Zinsen und ein schwĂ€cherer finanzieller Spielraum vieler Haushalte könnten sowohl zyklische Konsumwerte als auch Teile des Basiskonsums belasten. Auch Tourismus und Luftfahrt könnten darunter leiden, wenn Haushalte mehr Geld fĂŒr Energie, MobilitĂ€t und Wohnen ausgeben mĂŒsse.
Spannend bleibt die Autoindustrie: Trotz aktueller Belastungen sieht Stear langfristige Chancen. EuropĂ€ische Autobauer verfĂŒgen ĂŒber viel Know-How in industrieller Fertigung, Prozessmanagement und automatisierter Produktion. Wenn KI stĂ€rker in die physische Welt kommt - etwa ĂŒber Robotik, Drohnen oder neue Produktionsprozesse - könnten Industrie- und Autounternehmen davon profitieren.Auch Gesundheit und Biotechnologie bleiben aus Sicht von Amundi strukturell interessant. Eine alternde Bevölkerung sorgt weiter fĂŒr Nachfrage nach Medikamenten und Gesundheitsdienstleistungen. KI könnte zusĂ€tzlich helfen, Forschung, Entwicklung und Prozesse im Gesundheitsbereich zu verbessern.Beim Immobiliensektor ist das Bild gemischt. Rechenzentren und neue Infrastruktur schaffen Nachfrage. Besonders interessant könnte KI im Bauwesen werden, wenn Robotik und Automatisierung langfristig die ProduktivitĂ€t steigern und Baukosten senken.Musik sieht Guy Stears auch bei grĂŒnen Technologien. Steigende Energiepreise und geopolitische Unsicherheit wirken als Katalysator fĂŒr Elektrifizierung, erneuerbare Energien und EnergieunabhĂ€ngigkeit. LĂ€nder und Unternehmen, die stĂ€rker auf eigene Energieproduktion setzen - etwa durch Wind, Solar oder Atomkraft - könnten strukturell besser aufgestellt sein.Viele neue Investmentideen und viel HörvergnĂŒgen wĂŒnscht Julia Kistner
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#Krise #Ălpreis #Aktien #Anlagestrategie #investieren #Gewinne #KI
Foto: Amundi /Bearbeitung GELDMEISTERIN
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Warum können die AktienmĂ€rkte trotz geopolitischer Krisen, Inflation, hoher Energiepreise und hoher Unsicherheiten so erstaunlich robust bleiben? Das erklĂ€rt #Arne_Tölsner, Head of Client Group DACHbei Capital Group im GesprĂ€ch mit der GELDMEISTERIN folgendermaĂen: Ihm zufolge sind kurzfristige Marktschwankungen durch Kriege, Konflikte oder Ălpreisschocks zwar ernst zu nehmen. Langfristig seien es aber vor allem die Unternehmensgewinne die die Richtung an den Börsen vorgeben.
Laut einer aktuellen Global-Equity-Studie von Capital Group haben die Gewinne der weltweit gröĂten börsennotierten Unternehmen zuletzt ein Rekordniveau erreicht. Gleichzeitig blieben auch Dividenden und AktienrĂŒckkĂ€ufe hoch. Das habe auch damit zu tun, dass einige strukturelle Investmentthemen derzeit klassische Konjunkturzyklen ĂŒberlagern. Dazu zĂ€hlen vor allem:
KĂŒnstliche Intelligenz als ProduktivitĂ€ts- und Investitionszyklus Verteidigung und Sicherheit durch die hierfĂŒr steigenden staatlichen Ausgaben Die Energie- und Netzinfrastruktur, die weltweit krĂ€ftig ausgebaut werden. Die Digitalisierung, Automatisierung und der Ausbau der kritischen Infrastruktur robuste GeschĂ€ftsmodelle in den Bereichen Gesundheit, Industrie und bei ausgewĂ€hlten Finanzwerten.Tölsner betont, dass KI nicht nur ein Thema fĂŒr klassische Technologieunternehmen ist. Entscheidend sei vielmehr, welche Unternehmen KI tatsĂ€chlich nutzen können, um ProduktivitĂ€t, Margen und Ertragskraft zu verbessern. Profiteure könnten daher entlang der gesamten Wertschöpfungskette liegen: Halbleiter, Rechenzentren, Stromnetze, IndustrieausrĂŒstung, Software, Gesundheitswesen und Finanzdienstleistungen.
Ob andererseits Aktien aktuell schon zu teuer sind mĂŒsse man differenzierter betrachten: Die Bewertungen seien teilweise anspruchsvoll, aber die Kurse können aufgrund steigender Gewinnerwartungen durchaus gerechtfertigt sein. Man mĂŒsse noch mehr als bisher auf die QualitĂ€t, BilanzstĂ€rke, Preissetzungsmacht und ein tragfĂ€higes GeschĂ€ftsmodell des Unternehmens achten.
FĂŒr Anlegerinnen und Anleger lautet die zentrale Botschaft: Nicht versuchen, den Markt perfekt zu timen. Wer zu lange an der Seitenlinie steht, verpasst oft genau jene starken Börsentage, die nach Korrekturen besonders wichtig sind. Deshalb empfiehlt Tölsner eine langfristige, global diversifizierte Strategie mit Aktien und Anleihen, abhĂ€ngig vom persönlichen Anlageziel und Risikoprofil.
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#Krise #Gewinne #Aktien #Anlagestrategie #investieren #diversifizieren #KI
Foto: #Capital_Group /Bearbeitung GELDMEISTERIN
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Die Frage, ob die Börsenkurse 2026 tendenziell steigen oder fallen beantwortet Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege bei Shareholder Value Management AG klar mit einerSeitwĂ€rtsbewegung, die wir bis Ende des Jahres sehen werden. âDas Entscheidende ist schon, was der Ălpreis machtâ , hĂ€lt Heiko Böhmer derzeit den Ălpreis fĂŒr das wichtigste Marktsignal. Wobei man eigentlich nicht mehr Prognosen abgeben,sondern nur in Szenarien argumentieren kann. In wenigen Szenarien gehe man davon aus, dass der Ălpreis nachhaltig unter 100 US-Dollar je Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent rutscht.
Heiko Böhmer sieht derzeit attraktive Bewertungen in Europa und interessante Kaufgelegenheiten bei europĂ€ischen Small- und Midcaps, bei Versicherungen und Bio-PharmaausrĂŒster. Auch Unternehmen, die teilweise zu Unrecht als die groĂen Verlierer der KI-Technologie gesehen werden und ĂŒber GebĂŒhrabgestraft wurden wie SAP oder Scout24 seien ein Blick wert, ebenso wie Unternehmen mit einer starken Marktposition wie Fielmann in Deutschland.
US-Aktien könne man aber schon wegen des KI-Booms nicht abschreiben. Im KI- und Pharma-Goldrausch seien jetzt die âSchaufelherstellerâ spannend.
Spannend ist auch die aktuelle Folge der GELDMEISTERIN mit Heiko Böhmer, gespickt mit aktuellen Investmentideen.
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#KI #USA #HomeBias #Aktien #Anlagestrategie # #investieren #diversifizieren #Europa
Foto: #Shareholder-Value-Management AG/Bearbeitung GELDMEISTERIN
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Die Börsen schwanken zwischen Euphorie und Unsicherheit. Geopolitische Spannungen, Tweets mit Marktwirkung, schwankende Ălpreise und die Frage nach Inflation und Zinsensorgen fĂŒr NervositĂ€t bei vielen Anlegerinnen und Anlegern. Doch wie sollte man in so einem Umfeld investieren?
#Thomas_Meyer_zu_Drewer, Vertriebschef fĂŒr ETFs bei Amundi Deutschland & Ăsterreich spricht mi Julia Kistner in der aktuellen Podcast-Folge GELDMEISTERIN, ĂŒber die aktuelle Lage an den KapitalmĂ€rkten und darĂŒber, warum langfristiges Denken gerade jetzt entscheidend ist.
Gemeinsam analysieren sie die Rolle der USA als dominierende Börsennation, die Bedeutung der âMagnificent Sevenâ, den Einfluss von Ălpreis und Nahost-Konflikt auf Inflation und Zinsen sowie die Frage, warum ETFs vielen Anlegern helfen können,in turbulenten Marktphasen ruhiger zu bleiben und warum ETFs vor allem beim langfristigen Investieren aktiv gemanagten Fonds in der Regel ĂŒberlegen sind.
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#ETF #USA #langfristig #Aktien #Anlagestrategie # #investieren #diversifizieren
Foto: Amundi/Bearbeitung GELDMEISTERIN
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Der gröĂte Feind des Anlegers sitzt vor dem Spiegel
... findet Finanzberater und Buchautor #SimonBuck. Wir lassen uns von Emotionen leiten statt eine klare Investmentstrategie zu verfolgen. An die sollten wir uns zurren wie Odysseusan den Masten, um in turbulenten Zeiten den Sirenen, sprich dem MedienlÀrm zu widerstehen.
Mit seiner ganz persönlichen Anlagestrategie sollte man regelbasiert investieren statt auf sein BauchgefĂŒhl zu hören.
Ein einfaches Beispiel fĂŒr regelbasiertes Investieren wĂ€re:
70 % globale Aktien (ETF)30 % Anleihendas Ganze mit einem monatlichen Sparplan besparen und dann jĂ€hrliches Rebalancing durchfĂŒhren. Das heiĂt je nach Kursentwicklungen das Portfolio wieder an die ursprĂŒngliche Anlagestrategie â im Beispiel 70 Prozent globale Aktien, 30 Prozent Anleihen - anzupassen.Man handle so automatisch antizyklisch ohne emotionale Fehlentscheidungen, erklĂ€rt Simon Buck in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN und in seinem neuen GeldratgeberâStecknadel oder Heuhaufenâ, erschienen im #campusVerlag.
Bedenken sollte man in jedem Fall, dass Inflation fĂŒr stille Verluste sorge: 100.000 Euro heute werden in zehn Jahren deutlich weniger wert sein. Insofern sei Cash gar nichtso viel wert, wie man landlĂ€ufig glaubt.
Auch eine Immobilie ist nicht immer ein gutes Investment, bindet zuerst einmal viel Kapital, dass man am Kapitalmarkt womöglich besser verzinst investieren könne, so seine These â nicht die des Podcast-Hosts.
Mehr Ideen zu krisenfesten Anlagestrategien, mit denen man auch aktuelle geopolitische Krisen finanziell weitreichendunbeschadet ĂŒbersteht liefert Simon Buck in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN und in seinem Geldratgeber.
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#Fonds #ETF #diversifizieren #Anlagestrategie #BauchgefĂŒhl #Sparplan #Rebalancing #Aktien #Anleihen
Foto: Simon Buck, campus Verlag/Bearbeitung GELDMEISTERN
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Seit Jahresbeginn ist die Aktie von Warren BuffettÂŽs Beteiligungsholding Berkshire Hathaway in Euro um rund fĂŒnf Prozent, in Dollar um sechs Prozent gefallen. Das, obwohl der âUS-amerikanische Bauchladenâ mit den Schwerpunkten (RĂŒck)Versicherungen, Eisenbahn, Konsumwerte, Stahl- und Erdölindustrie und mit der gröĂten Position Apple und neuerdings ein paar Milliarden Alphabet-Aktien wieder einmal erstklassige Quartalsergebnisse lieferte. VonJĂ€nner bis Ende MĂ€rz 2026 stieg der operative Gewinn der Berkshire um 18 Prozent auf 11,35 Milliarden US Dollar. Der Ăberschuss durch Buchgewinne, inklusive Aktiengewinne verdoppelte sich auf 10,1 Milliarden US-Dollar. Greg Abel hatknapp 400 Milliarden US-Dollar Cash in der Kasse. Gerechnet wird mit weiteren AktienrĂŒckkĂ€ufen, da es bei den aktuellen Kursniveaus fĂŒr so einen groĂen Tanker wie die Berkshire Hathaway es derzeit nicht viele gĂŒnstige Gelegenheiten fĂŒr FirmenzukĂ€ufe gĂ€be.
Nicht nur die Nachfrage nach Berkshire Hathaway-Aktien,auch die Zahl der Besucher des populĂ€ren Annual Meetings der Berkshire am 2. Mai 2026 in Omaha ist laut US-Wirtschaftssender CNBC deutlich gesunken. Ist der neue CEO Greg Abel nicht mehr ein Zugpferd wie seine VorgĂ€nger Warren Buffett und Charly Munger? Oder liegt es daran, dass internationale Investoren um den gröĂten Kapitalmarkt der Welt, die USA einen Bogen machen?
Es ist ein bisschen von beidem, meint der deutsche Value-Investor Hendrik Leber, GrĂŒnder von Acatis. Er selbst sei auch zum ersten Mal seit Jahren nicht live dabei in Omaha gewesen, sondern verfolgte das HV-Spektakel fuĂfrei in der ersten Reihe vor dem Bildschirm: âGreg Abel wirkte noch ein wenig bĂŒrokratisch in seinem Redestil. Da muss man ihm ein wenig Zeit geben. Aber er hat inhaltlich schon deutlich seine eigene Handschrift gesetzt. Er ist viel detaillierter auf die einzelnen GeschĂ€ftsbereiche eingegangen. Auch hat er erstmals im Energiebereich davon gesprochen, dass man sich auch von Unternehmen trennen werde, wenn etwa die Staaten hinsichtlich der WaldbrĂ€nde nicht besser kooperieren, die die Berkshire-Bilanz belasten. Auch will Greg Abel einen Schwerpunkt auf effizienterer Nutzung von KI setzen.â
Was allerdings bei AbelÂŽs ersten Annual Meeting alsCEO nicht zur Sprache kam, sei die mangelnde Nachhaltigkeit von Berkshire â der Grund, weshalb Acatis seine Anteile an Berkshire reduziert habe.
Warum die Berkshire Hathaway-Aktie immer noch ein Kaufwert ist sowie ĂŒber den Generationswechsel in seiner eigenen Fondsboutique mit 1. Juli 2026 und ĂŒber das erste ETF-Produkt von Acatis spricht Value-Investor Hendrik Leber in dieser Folge der GELDMEISTERIN.
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#Berkshire #USA #Greg_Gabel #Beteiligungen #KI #Value #Aktien #investieren
Foto: GELDMEISTERIN
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Die Geopolitik, Energieversorgung und neue MachtverhĂ€ltnisse prĂ€gen aktuell die FinanzmĂ€rkte. Mit der Brille des Langfristanlegers sieht Aktienexperte Wolfgang Matejka, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Matejka & Partner Asset Management die Entwicklung folgendermaĂen: âDie Amerikaner werden ein wenig schwĂ€cher werden. Nicht nur, was den US-Dollar, sondern auch was die WettbewerbsfĂ€higkeit betrifft. China und Indien dahinter werden langsam konstant stĂ€rker. Das wird in Zukunft zu einer Balance am Globus fĂŒhren.â
Konflikte und Unsicherheiten sorgten fĂŒr kurzfristige VolatilitĂ€t.Langfristig entscheidend sei die Energie- und Rohstoffsicherheit. Strategische UnabhĂ€ngigkeit werde zum globalen Megatrend. Daher sei die Energiewende unumkehrbar, wobei fossile Energien gleichzeitig relevant bleiben. Die RohstoffabhĂ€ngigkeit, insbesondere von China werde aktiv reduziert.
Soll heiĂen: âKlassische ,einfach global investierenÂŽ-AnsĂ€tzestoĂen an Grenzen. Es wird mehr regionale Differenzierung notwendig mit Fokus auf Asien, insbesondere auf Indien, aber auch auf Europa und rohstoffreiche Emerging Markets.°
Warum der Höhenflug der Wiener Börse anhĂ€lt, habe wesentlich mit der Ukraine-Phantasie zu tun: Internationale Anleger wollten sich fĂŒr den Friedens-Fall schon einmal auf einer sicheren Ostbörse in Pole-Position begeben und alssolche wird Wien gesehen.
Wolfgang Matejka, der mit Mozart One selbst einen Ăsterreichfonds managt, sieht in den rotweiĂ-roten Unternehmen Politec, AMAG, Marinomed, Kapsch TraffiCom und Frequentis viel Zukunftsmusik, wobei letztere Aktie zuletzt schon sehr gut gelaufen ist.
Mehr zu Wolfgang MatejkaÂŽs Aktienfavoriten in dieser Folge der GELDMEISTERIN.
Viel HörvergnĂŒgen wĂŒnscht Julia Kistner, die sich fĂŒr Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen des Podcasts im Voraus bedankt.
Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die PodcastgĂ€ste der GELDMEISTERIN haften nicht fĂŒr die Inhalte dieses Mediums.
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#Geopolitik #USA #Asien #Europa #Rohstoffe #Indien #UnabhÀngigkeit #Aktien #investieren #diversifizieren
Foto: Wolfgang Majeka/ Bearbeitung GELDMEISTERIN
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Wie gelingt es, Vermögen ohne schlaflose NĂ€chte durch unsichere Zeiten zu steuern? Damit beschĂ€ftigt sich #MartinaPokorny, MitbegrĂŒnderin der unabhĂ€ngigen Vermögensverwaltung MKP Invest in dieser aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
Profis denken zuerst an mögliche Verluste, nicht an die Gewinne, hĂ€lt Martina Pokorny ein professionelles Risikomanagement essentiell fĂŒr den Veranlagungserfolg. Mit Absicherungsstrategien bei Aktien und Anleihen, aktives Reagieren auf Marktbewegungen sowie dem obersten Ziel, groĂe EinbrĂŒche zu vermeiden sei man als Anleger langfristig erfolgreicher.
Ihr Ausblick fĂŒr die nĂ€chsten Monate: Die geopolitischen Risiken bleiben hoch, die USA bleiben Wirtschaftsmotor und der Einfluss der Notenbanken, vor allem der US-FED bleiben hoch. KI bleibt der langfristige Treiber von Wirtschaft und Börsen.
Chancen sieht Martina Pokorny bei
selektiven KI-InvestmentsEnergie & Infrastruktur in EuropaQualitÀtsunternehmenAchten sollte man auch auf die Risiken:
die politische Einflussnahme auf die Geldpolitikhohe Bewertungensteigende VolatilitĂ€t, sprich Kursschwankungen.Die Funktion der einzelnen Assetklassen sieht sie folgendermaĂen
Aktien: RenditetreiberAnleihen: StabilitÀtGold: Beimischung, aber kein Ersatz Immobilien: sieht sie kritischPrivate Equity: interessant, aber illiquideDas wichtige Grundprinzip sei auf Diversifikation und LiquiditÀt zu achten.
Viel HörvergnĂŒgen wĂŒnscht Julia Kistner, die sich freuen wĂŒrde, wenn ihr diesen Podcast liked, kommentiert und weiterempfiehlt, damit noch mehr den Kanal aufmerksam werden.
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#Geopolitik #Risikomanagement #Aktien #Anleihen #PrivateEquity #Gold #Wandelanleihen #Aktien
Foto: MKP Invest/ Bearbeitung GELDMEISTERIN
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Nachhaltiges Investieren sei nicht out, es sei nur ein flexibler Begriff, der sich im Laufe der Zeit immer schon verĂ€ndert habe, erklĂ€rt Armand Colard. Er ist GrĂŒnder von ESG Plus, die Finanzprodukte unter nachhaltigen Gesichtspunkten bewerten. So sind Waffen seit dem Ukraine-Krieg und den zunehmendengeopolitischen Konflikten ein zentrales Investmentthema geworden. Viele Privatanleger wĂŒrden aber weiterhinstrikt waffenfrei investieren wollen.
Auch bei institutionellen Investoren geben alleine schon die Compliance-Richtlinien Begrenzungen fĂŒr UmsĂ€tze mit Waffen vor. In Ăsterreich sind die Pensions- und Vorsorgekassen hier sehr strikt. So landen Staatsanleihen aus LĂ€ndern mit einem Verteidigungsbudget von mehr als drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts derzeit nicht in ihrem Depot. Hier haben aber vor allem der Ukraine-Krieg und die verschĂ€rften globale Konflikte dazu gefĂŒhrt, dass sie gerade ihre diesbezĂŒglichen Ausschlusskriterien auf vier Prozent der Wertschöpfung aufweichen. Dies, weil zu viele Staaten gerade nicht mehr investierbar werden. Auch fordert etwa das Nato-BĂŒndnis Verteidigungsausgaben von fĂŒnf Prozent des Bruttoinlandsprodukts von ihren Mitgliedsstaaten ein.
Maximal vier Prozent der Wertschöpfung fĂŒr MilitĂ€rausgaben ist auch das Limit, dass sich eines der strengsten nachhaltigenGĂŒtesiegel in Europa, das österreichische Umweltzeichen bei Staatsanleihen setzt. Beim deutschen FNG-GĂŒtesiegel liegt die Toleranzgrenze bei fĂŒnf Prozent fĂŒr Fonds und Ă€hnlicheInvestmentprodukte.
Cleanvest, die im Internet kostenlos zugĂ€ngigenDatenbank von ESG Plus bietet weiterhin auch eine Nullprozent-Grenze. Wer zwischen âlegitimer Verteidigungâ und âaggressiver AufrĂŒstungâ unterscheiden möchte, fĂŒr den hat ESG Plus nach der âAremaâ-Methodik ein eigenes Tool entworfen, abrufbar auf arema.at. Den besonders gefĂ€hrdeten Nachbarstaaten von geopolitischen Krisenregionen wird damit ein höheres Verteidigungsbudget zugebilligt. Auf der Webseite findet man auch eine interaktive Weltkarte, die die aktuellen MilitĂ€rbudgets der LĂ€nder ausweist. In Ăsterreich sind es 0,88 Prozent, in Israel 6,2 Prozent des BIP! Hier greift ESG Plus auf die Daten des renommierten schwedischen Friedensforschungsinstituts SIPRI zurĂŒck.
Weitere Ideen fĂŒr Vermögen schaffen ohne Waffen hörst Du in der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN mit Armand Colard.
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#Waffen #Frieden #Ausschlusskriterien #nachhaltig #Verteidigung #Angriff #Staatsanleihen #Aktien
Foto: ESG Plus / Bearbeitung GELDMEISTERIN
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Dividendentitel sind kein Allheilmittel, aber aktuell spannend
Der Meinung ist @TilmannGaller, Chefstratege von JP Morgan Asset Management im GesprÀch mit der #GELDMEISTERIN.
In den letzten Jahren wurden Dividendenstrategien von Tech- und Wachstumswerten ĂŒberstrahlt. Bei den hohen geopolitischen Risiken und den Ăbertreibungen im Tech-Sektor sehe man eine RĂŒckkehr zu stabileren Investmentstrategien. Dividendenstrategien seien defensiver. Wenn der Markt zehnProzent nach korrigiert, korrigierten Dividendenaktien oftmals nur acht Prozent. Sie wĂŒrden weniger schwanken, dafĂŒr in Boomphasen auch weniger Performance bringen.
Der klassische Fehler sei, nur auf die Höhe der Dividende zu achten. Besser sei eine Kombination aus solider AusschĂŒttung und nachhaltigem Dividendenwachstum.
Da höhere Zinsen zukĂŒnftige Gewinne stĂ€rker bestrafen, fĂ€hrt man bei steigender Inflation mit Dividendentiteln in der Regel besser als mit Wachstumsaktien.
Im Podcast GELDMEISTERIN spricht Kapitalmarkt-Experte Tilmann Galler ĂŒber den Dollar als Krisengewinner,warum die Emerging Markets wieder unter Druck sind, Gold vorerst nicht mehr der klare Sieger ist und er andere Real-Investments, etwa in Immobilien, in Infrastruktur oder Transport derzeit attraktiver findet als das Edelmetall.
Auf die Frage, ob er 2026 insgesamt das Glas an den KapitalmĂ€rkten eher halb leer als voll sieht meint Tilmann Galler: âWir haben ein halb volles Glas â aber eines, das gerade krĂ€ftig geschĂŒttelt wird."
Viel HörvergnĂŒgen wĂŒnscht #JuliaKistner
Das GesprÀch wurde Anfang MÀrz 2026 auf dem FONDS professionell-Kongress Wien aufgezeichnet
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#Aktien #Dividenden #anlegen #Investment #Wachstum #VolatilitÀt #defensiv #Podcast #Fonds #ETF
Foto: #JPMorganAssetManagement /Bearbeitung Geldmeisterin
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Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, sollte sich nicht mit kurzfristigen Marktbewegungen oder geopolitischen Schlagzeilen beschÀftigen, sondern auf ein solides, durchdachtes Konzept setzen, so der Ratschlag von @PhilippVorndran, Kapitalmarktstratege bei #Flossbach von Storch. Getreu dem Börsenmotto: Zeit im Markt schlÀgt den Versuch, den Markt zu timen.
Ein strukturierter Vermögensaufbau beginnt mit zwei einfachen, aber von vielen Anlegern unbeantworteten Fragen:
Welche Rendite brauch ich?Wie lange kann ich das Geld investieren?Diese beiden Faktoren bestimmen die gesamte Strategie. Wer frĂŒh beginnt, profitiert massiv vom Zinseszinseffekt, der ĂŒber Jahrzehnte eine enorme Ertragswirkung entfaltet.
Gerade fĂŒr Investment-Einsteiger seien komplexe Strategien mit Regionen-, Branchen- oder Timing-Wetten unnötig. Da eigneten sich besser zwei bis drei breit gestreute Aktienfonds oder ETFS, statt selbst herumzudocktern.
Ein klassischer Ansatz fĂŒr Einsteiger wĂ€re ca .50 Prozent globale Aktien im Portfolio zu haben und die ĂŒbrigen 50 Prozent in defensive Anlagen wie Anleihen von soliden Schuldner oder Festgeld zu investieren.
Wer jung ist, etwa 25 Jahre, sollte aber stÀrker auf Aktien und Unternehmensrisiken setzen. Staatsanleihen haben im Portfolio junger Menschen nichts zu suchen. Sie schlagen langfristig nÀmlich nicht die Inflation.
Gold empfiehlt er ca. mit fĂŒnf Prozent beizumischen.
Ein groĂer Fehler ist, zu viel Geld an der Heimatbörse zu investieren. Auch stimme es nicht, dass von Gewinnmitnahmen noch niemand arm geworden ist. Oft nimmt man sich durch Aus- und Wiedereinstiege den Vorteil des Zinseszinseffekts und steigt nicht wieder ein, wenn der Kurs zwischenzeitlich um zehn Prozent und mehr gestiegen sei.
Auch fĂŒhre die Angst vor Schwankungen zu falschen Entscheidungen. ĂbermĂ€Ăiges Handeln sei oftmals von der Finanzindustrie GebĂŒhren-getrieben. Den Schneeball gelte es möglichst lange rollen zu lassen!
In dieser Folge gibt Philipp Vorndran noch jede Menge weitere Tipps fĂŒr den langfristige Vermögensaufbau.
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#Anleihen #Gewinnmitnahmen #anlegen #Investment #Akien #Podcast #Fonds #ETF
Foto: Flossbach von Storch/ bearbeitet Gelmeisterin
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WĂ€hrend groĂe Tech-Konzerne stark im Fokus stehen, lohnt sich ein genauer Blick auf Unternehmen, die indirekt von KĂŒnstlicher Intelligenz profitieren â etwa durch Effizienzgewinne, Datenvorteile oder stabile GeschĂ€ftsmodelle mit strukturellem Wettbewerbsvorteil, meint @FrankFischer ,Chief Investment Officer bei #ShareholderManagement AG.
Dabei stelle sich die zentrale Frage: Wer gewinnt durch KI und wer gerÀt unter Druck. Gerade im Softwarebereich zeige sich, dass etablierte Systeme mit hoher Vertrauensbasis (z. B. ERP-Systeme wie SAP) weiterhin eine starke Positionhaben. Gleichzeitig entstehen neue Risiken durch agile Wettbewerber und sinkende Eintrittsbarrieren.
Spannend wird es bei klassischen Branchen: Versicherungen profitieren von der Automatisierungund Effizienzsteigerung durch KI, wÀhrend Bereiche wie Chemiedistribution oderPharma-Zulieferer indirekte Profiteure eines langfristigen Trends sind.
Gerade bei KI-Aktien spiele die auch das Thema Bewertung eine groĂe Rolle: Nach derKorrektur vieler KI-Aktien sieht Frank Fischer wieder Chancen fĂŒr antizyklischeInvestoren â allerdings mit Fokus auf Sicherheitsmarge und langfristige Perspektive statt kurzfristigem Hype.
Eine GELDMEISTERIN-Folge fĂŒr alle, die KI nicht nur als Trend, sondern als Investmentstrategie verstehenwollen.
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#KI #Bewertung #anlegen #Investment #Ausblick
Foto: Shareholder Value/ bearbeitet Gelmeisterin
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âKurzfristige geopolitische Schocks sorgen zwar fĂŒrVolatilitĂ€t an den MĂ€rkten, doch langfristig bleiben strukturelleWachstumstreiber wie Technologie, Investitionen und Konsum entscheidend fĂŒr dieEntwicklung der Weltwirtschaftâ, fasst @ChristianScherrmann, US-Ăkonom der #DWS die aktuelle Lage zusammen. Die zentraleFrage sei, wie lange die Ălpreise so hoch bleiben. Kurzfristige Ălpreisschocks wĂŒrden sich heute deutlich weniger stark auf das Wirtschaftswachstum durchschlagen als noch in frĂŒheren Jahrzehnten. Die Weltwirtschaft ist heute weniger abhĂ€ngig vom Ăl und viele Volkswirtschaften sind stĂ€rker elektrifiziert.
Besonders interessant sei die Resilienz der Wirtschaft im Kriegs-fĂŒhrenden Land USA. Trotz politischer Spannungen, Handelskonflikten und geopolitischer Unsicherheiten bleibt das Wachstum robust. Ein stabiler Arbeitsmarkt stĂŒtze den Konsum, wĂ€hrend Investitionen, insbesondere im Bereich kĂŒnstlicheIntelligenz, weiterhin wichtige Wachstumstreiber darstellen.
Auch sind von der Sperre der wichtigen Ăltransitroute,die StraĂe von Hormus, groĂteils China, auch Europa, aber weniger die USA betroffen.
Ein Rundumblick auf die aktuelle Weltwirtschaftslagedurch die Brille des US-Wirtschaftsexperten Christian Scherrmann in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
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#Ălpreis #Schock #USA #Dollar #Aktien #Resilienz #Wirtschaft #DWS #Technologie #Iran-Krieg #Podcast #anlegen #Investment #Ausblick
Foto: DWS/ bearbeitet Gelmeisterin
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2025 und Anfang 2026 liefen Europa, Asien, Japan besser als die USA. Mit der Eskalation des Krieges im Mitttleren Osten ist wieder Kapital in die USA zurĂŒckgeflossen. âWir werden eher eine Schaukelbörse als einen klaren Trend sehen", erwartet Dr.Ulrich Kaffarnik, Mitglied der erweiterten GeschĂ€ftsleitung bei DJE Kapital AG. âEntscheidend wird sein, ob die Ălpreise wegen der Unpassierbarkeit der StraĂe von Hormus lĂ€nger hoch bleiben. âHistorisch war die StraĂe von Hormus noch nie dauerhaft geschlossen", so Ulrich Kaffarnik, âein lĂ€ngeres Blockade-Szenario wĂ€re ein echter Konjunkturschock." In der aktuellen Schockphase waren der US-Dollar (ca. +2% gegenĂŒber dem Euro) und ĂŒberraschend auch der Bitcoin die auffĂ€lligsten Absicherungen, die funktionierten..Im Jahr 2026 werde der KI-Hype zwar abflachen, KI bleibe aber ein wichtiges Investmentthema.Mit dem Vorbehalt weiterer politischer Eskalationen rechnet der DJE-Investmentstratege fĂŒr 2026 mit Aktienrenditen von rund sieben Prozent und mit Kupons von drei bis vier Prozent bei Anleihen. Ein spannender Kapitalmarktausblick von Ulrich Kaffarnik, der einfach gehört gehört. Viel HörvergnĂŒgen wĂŒnscht Julia Kistner
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#Diversifikation #Europa #USA #Magnificent_Seven #Dollar #Aktien #Podcast #anlegen #Investment #Ausblick
Foto: Kaffarnik/ bearbeitet Gelmeistgerin
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Raus aus den USA = raus aus dem Klumpenrisiko
Einen positiven Kapitalmarktausblick auch fĂŒr 2026 gibt Stefan Neubauer, der neue CEO der Kathrein Privatbank. Das Bank-interne 15 Indikatoren-Modell (Bull &Bear Barometer) gĂ€be weiterhin ein positives Signal fĂŒr Aktien.
Wie viele Institute hat auch sein Bankhaus derzeit Europa ĂŒbergewichtet und die USA leicht untergewichtet. Dies, indem man das Klumpenrisiko reduziert, das die âMagnificent Sevenâ - die kapitalstĂ€rksten sieben Technaktien direkt - oder indirekt ĂŒber die Weltaktien-ETFs - derzeit ins Portfolio bringen. Eigentlich sind es nur noch die âGlorreichen Sechs" - Apple, Microsoft, Alphabet, Meta, Amazon, Nvidia. Tesla wird hier oftmals nicht mehr dazu gezĂ€hlt.
Neben der Wertpapierwahl sei ein besonders aktives Risikomanagement eine Kernstrategie des Private Bankings. Mehr denn je spielt hier auch die WĂ€hrungsabsicherung eine Rolle. Bei Kathrein Privatbank habe man das Dollar-Exposure teilweise abgesichert. Hier sei das Ziel Schwankungen zu reduzieren und reale Renditen abzusichern. FĂŒr Privatanleger sei hingegen die WĂ€hrungsabsicherung oftmals zuaufwendig und zu kostspielig.
Als Kunde ist man in Ăsterreich ĂŒbrigens ab einem frei verfĂŒgbaren Anlagevermögen von 500.000 Euro fĂŒr Privatbanken interessant.
Das Credo von Stefan Neubauer: âZeit im Markt wichtiger als Market Timing.â
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Foto: Kathrein Privatbank / bearbeitet Gelmeistgerin
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