Avsnitt

  • Dieses Spiel würde ich als cozy Jump`n`Run bezeichnen. Als Yoshi helfen wir dem Buch Enzo seine Seiten mit Leben zu füllen, indem wir Infos über die Lebewesen sammeln. Dies tun wir, indem wir klassische Jump`n`Run Level spielen und dort viele Infos über die Lebewesen sammeln. Überall gibt es etwas zu entdecken und für alles schalten wir Sterne frei. Dies ist ein sehr motivierender Gameplay-Loop. Auch der Grafikstil als gezeichnetes buch gefiel mir sehr gut. Einziges Manko ist hier wirklich nur der geringe Schwierigkeitsgrad, man kann quasi nichts falsch machen oder gar sterben.

  • In dieser Folge knöpfen sich Sebastian, Hannah, Robin und Dennis den gigantischen Berg an Trailern, Weltpremieren und Überraschungsankündigungen des Summer Game Fest 2026 vor. Welcher Trailer hat für absolute Gänsehaut gesorgt? Welche Spiele wandern sofort auf die Wishlist und wer hat die Show komplett gestohlen?

    Die Vier wühlen sich durch das Line-up, trennen den Hype vom heißen Dampf und präsentieren euch ihre ganz persönlichen Highlights und heißesten Insider-Tipps des Events.

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  • 1982 kam Shaken not Stirred für den ZX Spectrum auf den Markt, und seitdem gibt es immer wieder neues Agentenfutter. Das letzte richtige Spiel (DLCs und Remastered ausgenommen) war James Bond: World of Espionage im Jahr 2015. Oft waren die Spiele an die Kinodarsteller angelehnt, doch in 007 First Light begegnen wir einem jungen Bond, der gerade am Anfang seiner MI6-Karriere steht. Das ebnet den Weg die Geschichte neu aufzurollen. Und natürlich lernen wir so gut wie alle bekannten MI6 Kolleginnen und Kollegen kennen. Auch jede Menge Referenzen zu den Filmen gibt es zu entdecken. Wie man es erwartet, gibt es viele unterschiedliche Locations, jede Menge Action, aber auch Rätsel zu lösen. Der Mix ist gut vollzogen, weshalb nie wirkliche Eintönigkeit auftritt. Vor allem, da man auch sehr viele Freiheiten im Bestehen der Aufgaben hat. Man hat jederzeit Lust weiterzuspielen, und zu sehen, wie sich die Geschichte entwickelt. 007 First Light bietet einen gelungenen neuen Einstieg in eine bekannte Welt, um beliebtes weiterzuführen, und einiges angestaubtes in die neue Zeit zu bringen. Fans des Agenten mit der Lizenz zum Töten sollten sich dieses Spiel nicht entgehen lassen, und alle anderen Actionfans werden damit auch ihre Freude haben.

  • Nach Disco Elysium gelingt es ZA/UM hier erneut, ein grandioses Rollenspiel mit einer interessanten Welt und einem etwas anderen Protagonisten zu kreieren. Diesmal spielen wir eine Spionin namens Hershel, welche auch wieder unter den Fehlern ihrer Vergangenheit leidet. Die ganze Geschichte entwickelt sich aber natürlich erst nach und nach. Es gibt 15 Fertigkeiten, welche wir nach Belieben skillen können, daraus ergeben sich teils andere Wege und Entscheidungen. Stets im Hinterkopf müssen wir Belastungen halten, denn sollten unsere drei Leisten Angst, Delirium oder Anstrengung zu hoch sein, verlieren wir Skillpunkte. Das Spiel und die Welt sind unfassbar spannend, man braucht allerdings ein wenig Zeit, um anzukommen.

  • Ich gebe zu, nach dem ersten Spielstart stellte ich mir die Frage, was für eine Art Spiel dies ist. Animationen und Leveldesign waren alles andere als gut und mein Gedanke war eher: "Um Gottes Willen". Umso überraschter war ich, dass Hollowbody mir im Spielverlauf das gegeben hat, was ich bereits auf Bildern gesehen und erhofft habe: Ein doch stilistisch sehr an Silent Hill erinnerndes Horrorspiel mit der Möglichkeit die Kamera sowohl fixiert, wie in damaligen Resident Evil Titeln, oder in Third Person à la Silent Hill 2 spielen zu können. Und hier genau kommt auch die erste Empfehlung: Spielt dieses Spiel in der dritten Person! Die fixierte Kamera gibt zwar das Bild korrekt wieder, allerdings fühlt sich die Bewegung des Hauptcharakters Mika nicht wirklich gut an. Schade ist auch, dass Hollowbody zwar mit Tech-Noir wirbt, man aber abseits von einer Cutscene nichts vom Science-Fiction-Setting mitbekommt. Stattdessen befinden wir uns in einer Kleinstadt, wo eine mysteriöse Infektion ihren Lauf nimmt. Hier werden wir sowohl mit angenehm zu lösende Rätsel konfrontiert, als auch mit einigen Gegnern, die wir mit den unzähligen zu finden Waffen beseitigen können, vorrangig im Nahkampf. Hollowbody bedeutet, ähnlich wie seine großen Genre Vertreter, dass man mit bedacht seine Munition verballert. Sollte man Fan von klassischen Horror PSX/PS2 Spielen sein, hat man hierbei definitiv seinen Spaß!

  • Adorable Adventures ist ein niedliches Cozy-Game, bei dem man das Schwein Boris spielt, welches seine Geschwister aufspüren muss. Das Spiel nutzt eine Schnüffel-Mechanik. Boris kann Fährten von allen möglichen Dingen wie den Geschwistern, Pflanzen und Tieren aufnehmen und muss diese Dinge quasi "sammeln". Mache Gerüche überdecken andere, sodass er hier erst genug Wissen sammeln muss. Die Schweinchen sind unglaublich niedlich und die Landschaft wunderschön. Dieses Spiel ist allerdings wirklich sehr zum Entspannen und dem Gameplay felht es auf Dauer dann doch etwas an Abwechslung.

  • Mit dem Trip nach Japan erfüllt Forza Horizon 6 den absoluten Sehnsuchtsort der Community. Das unverbrauchte Setting zündet bei uns dreien auf ganzer Linie. Ob wir im Neonlicht Tokios die Reifen glühen lassen oder uns gemeinsam die engen Bergpässe hochkämpfen: Die Atmosphäre verneigt sich tief vor der japanischen Autokultur. Der ohnehin schon riesige, abwechslungsreiche Fuhrpark wird ergänzt durch geniale Tuning-Möglichkeiten und tonnenweise optische Upgrades. Außerdem fesseln uns die fetten Tracks aus den Radiostationen, der Punktemarathon und der ständige Community-Vergleich für viele Wochen an den Controller.

    Ganz fehlerfrei ist der Launch aber nicht: Die Gummiband-KI neigt in engen Kehren zu unfairen Moves, und über ein paar kleinere Bugs sind wir im Test auch gestolpert. Zudem sorgt das neue System für einen ordentlichen Grind, bis wir den finalen Endcontent und die absoluten Hypercars in unserer Garage stehen haben. Am Ende überwiegt für uns aber der pure Fahrspaß: Ein absolutes Brett für Rennspielfans.

  • Cozy und Survival, geht das überhaupt? Outbound zeigt eindeutig: Das geht. Eine willkommene Abwechslung zu den typischen Survival-Spielen. Kämpfe um Leben und Tod gegen Monster oder die Natur – Fehlanzeige! Stattdessen füttern wir wilde Tiere, um sie zu streicheln. Erbittere Suche nach Vorräten, damit wir nicht verhungern oder in der Nacht erfrieren? Nicht bei Outbound. Wir müssen eher unser Auto mit Strom versorgen damit wir weiter die riesige Karte aufdecken können, Funktürme finden, um neue Baupläne zu bekommen und so unser transportables Heim auf 4 Rädern zu erweitern. Und lasst euch gesagt sein: Outbound nimmt cozy sehr ernst. Sowohl die Beine unseres Charakters als auch unser fahrbarer Untersatz lassen sich viel Zeit von A nach B zu kommen. Dennoch lohnt es sich die vielen kleinen Abzweigungen zu untersuchen da es einiges zu entdecken gibt. Gartenzwerge, Steinhaufen zum Stapeln, Lagerfeuer oder Kronkorken die wir an Automaten gegen Accessoires für unser Armaturenbrett eintauschen können. Wem der Sonntagsspaziergang zu langweilig geworden ist, kann mit Outbound den etwas anderen Weg „Survival-Wahnsinn“ ausprobieren.

  • Was macht es aus, in den 90ern Teenager zu sein? Genau darum geht es in Mixtape. Drei Freunde, die sich ein letztes Mal treffen, bevor sich ihre Wege trennen, erleben ihre finale gemeinsame Nacht und blicken auf die Höhen und Tiefen ihrer Jugend zurück. Der Soundtrack liefert dabei die perfekte Untermalung für die emotionale Gefühlslage der Teenager. Während das Gameplay eher rudimentär und simpel ausfällt, packen die Story, die Musik und der charmante Comic-Look sofort. Man verbindet unweigerlich eigene Erinnerungen mit der Geschichte und fiebert mit den Charakteren mit. Dennoch ist es ein recht kurzes Vergnügen: Nach rund drei Stunden ist die Geschichte bereits wieder auserzählt.

  • In der Hölle ist ein Platz frei geworden, es wird also Zeit, dass wir unseren Dreizack einölen und den Sündern mal zeigen, wo der Haken hängt! So euphorisch das nun klingt, ist Sintopia eigentlich eine schöne, entspannte Göttersimulation mit starkem Suchtpotential. Wir, als neuer Verwalter der Hölle, müssen zusehen, dass wir den Sündern eine Lektion erteilen, um so an Geld zu kommen, damit wir unser Reich weiter ausbauen können, um noch mehr Sünder bestrafen können. Klingt anfangs simpel, aber im Tutorial merkt man schon, dass man nur an der Oberfläche kratz. Was mich ebenfalls gejuckt hat, waren meine Kultanhänger. Man kann denen nur indirekte Befehle geben. Lieber hätte ich mit der Maus die Anhänger auswählen können und denen dann in typischer Strategiespiel-Manier richtige Befehle geben können. So ist dann ein Kampf gegen einen Dämon schon umständlich, wenn man dem Kult schon befiehlt offensiv vorzugehen … aber das Ziel ist denen dann unklar. Letztendlich ist Sintopia aber dennoch eine gelungene Göttersimulation, die mir definitiv einen krummen Rücken und müde Augen eingebracht hat. Das typische „eine Mission kann ich machen“ und dann wollte ich meine Hölle perfekt haben und die Zeit verging wie im Fluge.

  • Sudden Strike 5 ist eine klare Liebeserklärung an Strategie-Veteranen. Das Spiel punktet vor allem durch seine enorme taktische Tiefe und eine beeindruckende Auswahl an historisch akkuraten Einheiten. Besonders das Kommandeursystem überzeugt: Es erlaubt individuelle Spezialisierungen und verleiht den Schlachten eine zusätzliche strategische Ebene. Der hohe Schwierigkeitsgrad sorgt dafür, dass jeder Sieg hart erkämpft werden muss - ein Fest für Strategen.

    Doch der Glanz hat Schattenseiten. Die KI agiert teils unvorhersehbar oder starr, was in kritischen Momenten frustriert. Zudem ist das Tutorial viel zu kurz, um Neulinge angemessen auf die komplexen Mechaniken vorzubereiten. Dass auf Mod-Support verzichtet wurde, ist ein herber Schlag für die Langzeitmotivation der Community.

    Ein tiefgängiger Brocken für Profis, der durch technische Patzer und Einsteigerhürden eine höhere Wertung knapp verpasst.

  • Reichtum, Macht und Ruhm. Die Männer, die sich das alles erkämpft haben, waren Dennis, Robin und Sebastian, auch bekannt als die GameFeature Piratenband. Zusammen bauten sie sich Stützpunkte, um sich von den harten Kämpfen zu erholen. Zahllose Male haben sie den „Game-Over“-Screen gesehen, vor allem wenn es zu großen Bosskämpfen kam. Mal kurz nicht aufgepasst, drei Treffer kassiert und man lag mal wieder auf dem Boden. Also zogen sie los um Materialien zu sammeln um sich mit stärkender Nahrung und verbesserter Ausrüstung erneut dem Halunken zu stellen. Aber wäre das nicht genug, wurden sie auch noch auf dem Meer umzingelt von anderen Schiffen. Während die Trefferrate der GameFeature Crew eher gering war, traf der Feind nahezu immer. Da fragte man sich schon „Ist das balanced?“ Nichtsdestotrotz hatten die drei immens viel Spaß. Sei es nun das Sammeln von Rohstoffen, das Bauen verschiedener Stützpunkte oder aber einfach das Erkunden der See und der zahlreichen Inseln. Noch ist Windrose im Early Access, aber die drei sind gespannt, wo das Abenteuer noch hingeht.

  • Neues Jahr, neues MotoGP Spiel. Auch 2026 gibt es natürlich ein neues Spiel um die wohl bekannteste Motorradweltmeisterschaft der Welt. Und wie man es gewohnt ist, ist auch die aktuelle Lizenz für die Moto 3, Moto 2 und MotoGP inkludiert. Es wurde zwar einiges Neues implementiert, davon sticht aber eigentlich nur das neue Handlingsystem heraus, welches die Positionierung des Fahrers auf dem Bike mit berechnet für die Steuerung.

    Einige Anpassungen wie z.B. im Menü der Karriere machen das Erlebnis insgesamt runder, stellen aber nicht gerade die wertvollen Neuerungen dar. Weiterhin ist die Karriere eher langweilig und die Videosequenzen beim Start sehen echt nicht mehr zeitgemäß aus. Vor allem verglichen mit der guten Grafik der Bikes und der Fahreranimationen. Von den Spielmodi gibt es wieder ausreichend, und auch Couch-Coop Rennen sind wieder möglich.

    Online spielt sich die diesjährige Variante flüssig, und ich hatte keine Probleme online coole Rennen zu absolvieren. Ob man die Race-Off Rennen wirklich braucht, ist eine Frage für sich. Ich persönlich finde sie unnötig, und hätte den Aufwand in andere Bereiche investiert. Nichts desto trotz ist auch das neue MotoGO Spiel ein tolles Racinggame, und für jeden MotoGP Fan und angehende Fans, das beste dass man derzeit spielen kann.

  • Mit Saros liefert Housemarque das bisher intensivste Action-Erlebnis des Jahres 2026. Es ist die konsequente Weiterentwicklung von Returnal, die technisch wie spielerisch neue Maßstäbe setzt. Lediglich die etwas kryptische Erzählweise und der gewohnt knackige Schwierigkeitsgrad verhindern den Sprung in die 90er-Region. Wer eine emotionale Charakterstudie erwartet, wird enttäuscht; wer puren, gnadenlosen Gameplay-Fokus sucht, findet hier seinen heiligen Gral.

  • Gaming ist für uns mehr als nur ein Zeitvertreib – es ist eine Leidenschaft, die uns seit Jahren begleitet. Doch im Jahr 2026 merken wir alle: Die Spielregeln hinter den Kulissen verändern sich. In dieser Folge werfen wir einen empathischen Blick auf die aktuelle Preispolitik der großen Player und fragen uns, was das für unsere Beziehung zum Hobby bedeutet.

    Wo endet die wirtschaftliche Notwendigkeit und wo beginnt das Bedürfnis der Fans nach Transparenz und Verlässlichkeit? Ein ehrlicher, aber respektvoller Talk über die Zukunft unseres Lieblingshobbys.

  • Vom Player zur Gaming-Zentrale
    Was vorher als der „GameFeature Player“ bekannt war, hat ein massives Level-up erhalten. Wir haben uns von der reinen Player-Struktur verabschiedet und eine vollwertige, moderne Webseite geschaffen, die nicht nur schicker aussieht, sondern auch unter der Haube ordentlich PS dazugewonnen hat.

    Aufgeräumt, funktional, intuitiv
    Niemand hat Lust auf unübersichtliche Menüs. Deshalb kommt das neue GameFeature im Clean-Look daher. Mehr Funktionalität bei gleichzeitig weniger Chaos – so findest du News, Trailer und Infos genau dort, wo du sie erwartest.

    Dein persönliches Gaming-Hub: Das neue Usersystem
    Das Herzstück des Updates ist unser neues Usersystem. Ab sofort bist du nicht mehr nur Gast, sondern Teil der Crew. Mit deinem eigenen Account schaltest du Features frei, die deinen Gaming-Alltag organisieren:

    Deine persönliche Releaseliste: Markiere deine meisterwarteten Titel als Favoriten.

    Individuelle Erinnerungen: Wir lassen dich nicht im Stich. Lass dich rechtzeitig an die Veröffentlichung deiner Lieblingsspiele erinnern.

  • Mit Aphelion beweist Don’t Nod eindrucksvoll, dass sie ihr Gespür für tiefgreifende Storys nicht verloren haben. Das Abenteuer besticht durch eine emotionale Wucht und eine atmosphärisch dichte Welt, die einen sofort in ihren Bann zieht. Doch so stark die narrative Seite glänzt, so deutlich fallen die Defizite im Gameplay ins Gewicht.

    Besonders frustrierend ist das mangelnde Trefferfeedback und die generelle Handhabung: Die Steuerung wirkt schwammig und oft unpräzise, was in Kombination mit den hölzernen Animationen zu unnötigen Fehlern führt. Wo andere Genre-Vertreter durch Geschmeidigkeit glänzen, wirkt Aphelion oft schwerfällig und technisch ungeschliffen. Die optisch beeindruckende Kulisse entpuppt sich zudem schnell als reine Kulisse. Zahlreiche unsichtbare Wände und strikte lineare Einschränkungen ersticken jeden Entdeckergeist im Keim.

    Am Ende bleibt ein Spiel für Genießer starker Geschichten, die bereit sind, über gravierende spielmechanische Mängel hinwegzusehen.

  • Fight Life: Vanguard ist zwar ein kurzes, aber taktisch herausforderndes Rundentaktikspiel. Es ist in einzelne Areale/Kapitel aufgeteilt, welche man abschließt, bevor man ein neues startet. Die Areale erkundet man in Echtzeit und findet auch hier und da Tränke oder Ausrüstung. Die Kämpfe sind sehr herausfordernd und die Positionierung extrem wichtig. Leider fehlt es insgesamt ein wenig an Tiefgang und eine Story ist kaum vorhanden. Man sollte sich bewusst sein, dass es sich hier eher um ein kleines Spiel handelt, was aber durchaus seinen Reiz hat.

  • Es handelt sich hier schlichtweg um ein 3D-Puzzle-Spiel. Wenn man in echt gerne puzzelt wird man auch hier seinen Spaß haben, denn die Motive sind sehr schön gewählt. Leider ist die Auswahl noch nicht sonderlich groß. Dafür kann man jedes Motiv im Klassik- oder Reisemodus spielen, wobei letzterer etwas einfacher ist, da man immer nur ein paar Teile gleichzeitig ansetzen muss und nicht aus allen wählen. Man kann auch die Anzahl der Puzzleteile beliebig auswählen, bis zu 400, das ist dann schon eine ziemlich große Herausforderung. Das Spiel ist sowohl in VR, als auch ohne spielbar.

  • Replaced ist ein audiovisuelles Ausrufezeichen im Cyberpunk-Genre. Trotz der vermeintlich limitierenden 2,5D-Ansicht brennt das Spiel ein inszenatorisches Feuerwerk ab: Die dynamischen Kameraperspektiven und die geschickten Wechsel zwischen den Tiefenebenen verleihen der Welt eine Glaubwürdigkeit, die man gesehen haben muss. Gepaart mit einem erstklassigen Sounddesign und einem treibenden Soundtrack entsteht eine Atmosphäre, die den Spieler sofort in ihren Bann zieht.

    Die Story ist cool, spannend und herrlich düster – sie hätte allerdings durch eine professionelle Sprachausgabe noch deutlich an Intensität gewinnen können. Dass die Charaktere stumm bleiben, ist bei dieser cineastischen Wucht eine verpasste Chance. Auf der spielerischen Habenseite steht leider eine etwas schwammige Steuerung, die in Präzisionsmomenten für Frust sorgen kann. Zudem fehlt es nach dem Abspann an Anreizen für einen erneuten Durchlauf, der Wiederspielwert ist gering.