Avsnitt
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Ein afghanischer Vater sticht seine 15-jährige Tochter nieder, weil sie nach ihren eigenen Vorstellungen leben möchte. Ist das ein Einzelfall oder Symptom einer schwelenden Entwicklung? Im Podcast spricht Magdalena Mangl vom Verein Wiener Jugendzentren mit Falter-Politikchefin Eva Konzett über Lebensrealitäten von Jugendlichen in Wien und welche Unterstützung Heranwachsende brauchen.
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Der niederländische Politikwissenschaftler Cas Mudde ist international führender Experte zum Thema Rechtspopulismus. In Wien entwirft er einen Plan, wie die Europäische Union dem aggressiv gewordenen Verbündeten Amerika begegnen kann. Eine Presidential Lecture der Central European University (CEU) in Wien.
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Saknas det avsnitt?
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Ist Österreich, wie einst der Spötter Karl Kraus meinte, die Versuchsstation für den Weltuntergang? Gibt es eine österreichische Mentalität, die autoritäre Populisten nach oben gespült hat, noch bevor der böse Trend im Rest der Welt groß wurde? Und auf welches Gegengift kann man setzen? Zu hören beim Theaterfestival Wortwiege sind die Theatermacherin Anna Luca Krassnig, die Migrationsforscherin Judith Kohlenberger und Falter-Journalistin Barbara Tóth
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Autoritäre Tendenzen bei Jugendlichen, Religiosität, Diskriminierung und Islam: wie hängt das zusammen? Der Integrationsexperte Kenan Güngör, Autor einer viel diskutierten Studie, und Ümit Vural, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft IGGÖ diskutieren gemeinsam mit Falter-Chefreporterin Nina Horaczek und Raimund Löw über Herausforderungen für die Integration.
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SLAPP ist die englische Abkürzung für „Strategic Lawsuit Against Public Participation”, also strategische Klagen gegen Akteure in der Öffentlichkeit. Gemeint ist, dass jemand vor Gericht geht, um Kritiker einzuschüchtern. Auch der Falter ist Adressat solcher Klagen, mit denen die Meinungsfreiheit angegriffen wird. Raimund Löw im Gespräch mit der Medienanwältin Maria Windhager und Falter-Chefredakteur Florian Klenk.
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Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die Situation in den letzten Jahren verändert. Dazu kommt der Kurswechsel in den USA, wo Präsident Donald Trump nicht mehr für die Sicherheit Europas garantieren will. Die Folge: Die Europäer sehen sich gezwungen, aufzurüsten.
Im Salon des Theaterfestivals „Wortwiege“ diskutieren die Philosophin Lisz Hirn, Presse-Außenpolitikchef Christian Ultsch und die Theatermacherin Anna Luca Krassnigg über das Thema.
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Der österreichische Präsidentschaftswahlkampf 1986 wurde durch die Waldheim-Affäre geprägt. Die Kontroverse um Kurt Waldheims NS-Vergangenheit löste eine intensive Debatte über Antisemitismus und Österreichs Umgang mit seiner NS-Geschichte aus. Es war ein Einschnitt für das Land.
Im Widerstand gegen Geschichtsverdrängung entstand der Republikanische Club – Neues Österreich. 40 Jahre später zu hören: Die Filmemacherin Ruth Beckermann („Waldheims Walzer“), die Sprachwissenschaftlerin Ruth Wodak, der Schriftsteller Doron Rabinovici, der Historiker Andreas Kranebitter (DÖW) und Moderator Raimund Löw.
Diese Folge wurde im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung im Wien Museum aufgezeichnet.
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Barbara Tóth im Gespräch mit Maria Windhager über die Veröffentlichung der Weißmann-Chats an eine ORF-Mitarbeiterin – und die juristischen Folgen.
Aufgezeichnet im Rahmen der FALTER Arena am 26. Mai 2026 im Wiener Stadtsaal.
Teil 1 der Veranstaltung, „Der ORF und seine Zukunft nach dem Fall Weißmann“, können Sie hier nachhörenTeil 2 der Veranstaltung, „Politischer Missbrauch des ORF? Nicht mit uns!“, können Sie hier nachhörenHosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Am Montag startete am Wiener Landesgericht der Prozess gegen zwei hochrangige Vertreter des syrischen Repressionsapparats, denen Flüchtlinge Folter, Unterdrückung und Mord vorwerfen. Der Erstangeklagte wurde 2015 mithilfe des israelischen Geheimdienstes Mossad und des heimischen Verfassungsschutzes (BVT) nach Österreich gebracht. Martin Staudinger und Jürgen Klatzer aus der Falter-Chefredaktion kennen die Details.
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Derzeit wird am ORF vor allem das Fehlverhalten seiner Führung kritisiert. Die Begehrlichkeiten der Parteisekretariate und die demagogische Hetze gegen den Sender stehen im Mittelpunkt.
Dem setzt Armin Thurnher im Rahmen der Falter Arena ein naives Plädoyer für einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk entgegen und sagt, was dieser zu tun hätte. Eine demokratische Gesellschaft braucht ihn dringender denn je, findet der Falter-Herausgeber.
Teil 1 der Veranstaltung, „Der ORF und seine Zukunft nach dem Fall Weißmann“, können Sie hier nachhörenTeil 3 der Veranstaltung, „#MeToo im ORF: Die Weißmann-Chats“, können Sie hier nachhörenHosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Der 9. August 2024 sollte für zehntausende Menschen ein Freudenfest werden: Weltstar Taylor Swift hatte ein Konzert in Wien geplant. Im letzten Moment wurde es abgesagt – aufgrund eines geplanten Terroranschlags. Der Prozess gegen den Beschuldigten Beran A. im Landesgericht Wiener Neustadt ging nun zu Ende – mit einem Schuldspruch.
In derselben Woche gab es noch einen zweiten Schuldspruch wegen Terrorismus in Österreich: In Klagenfurt bekam ein 24-jähriger Syrer lebenslänglich, nachdem er vor einem Jahr in Villach ein Messerattentat verübt hatte.
Der Radikalisierungs-Experte Moussa al-Hassan Diaw und Falter-Reporter Lukas Matzinger kennen die Hintergründe und besprechen sie in dieser Folge mit Podcast-Host Raimund Löw.
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Nach dem Rücktritt von Generaldirektor Roland Weißmann gibt es viele offene Fragen. Der Kampf um öffentlich-rechtliche Medien geht der Demokratie an die Substanz. Schafft es der ORF, sich neu zu erfinden?
Darüber diskutierten der ORF-Stiftungsrat Leonhard Dobusch, die Medienrechtlerin Maria Windhager, der Medienmanager Markus Breitenecker, Falter-Herausgeber Armin Thurnher und Barbara Tóth bei der Falter Arena.
Teil 2 der Veranstaltung, „Politischer Missbrauch des ORF? Nicht mit uns!“, können Sie hier nachhörenTeil 3 der Veranstaltung, „#MeToo im ORF: Die Weißmann-Chats“, können Sie hier nachhörenHosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist und man nicht alles posten darf, was man möchte, ist den meisten mittlerweile klar. Doch auch das schlichte Liken eines strafrechtlich relevanten Posts oder Kommentars kann zur Verurteilung führen. Das Abstrafen von Likes wird in Österreich zum Trend.
Dass Gerichte den Medien die Berichterstattung erschweren, ebenfalls. Die Anonymisierung von Angeklagten, Richtern und Staatsanwälten war früher nicht üblich und wird immer häufiger eingemahnt.
Sind das nötige Maßnahmen zum Schutz der Opfer oder ist es doch eine Einschränkung der Meinungsfreiheit? Darüber sprechen in dieser Folge Falter-Chefredakteur Florian Klenk und Podcast-Host Raimund Löw.
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Das Werk von Thomas Bernhard wird an der Yale University mit KI-gestützten Methoden untersucht und zeigt exemplarisch, was Künstliche Intelligenz zur Literaturwissenschaft beitragen kann. In einer „Wiener Vorlesung“ berichtet die Literaturwissenschaftlerin Fatima Naqvi von der amerikanischen Universität über ihre Forschung.
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Götz Aly zeichnet in seinem Buch mit dem Titel „Wie konnte das geschehen“ nach, wie das Nazi-Regime die eigene Bevölkerung in gewisse Weise bestochen und eingelullt hat. Zu den Verführungskünsten der Nazis ist er in dieser Folge in einem „Wiener Stadtgespräch“ mit Barbara Tóth zu hören.
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Am Mittwoch wurde der ehemalige Verfassungsschützer Egisto Ott zu mehr als vier Jahren Haft verurteilt, sein Mitangeklagter zu einer bedingten Gefängnisstrafe. Mit dem (noch nicht rechtskräftigen) Schuldspruch hat es Ott amtlich: Er ist ein russischer Spion. Seine Anwältin kündigte noch im Gerichtssaal Berufung an – doch die Folgen sind weitreichend. Falter-Chefredakteur Florian Klenk kennt die Details und bespricht sie im Podcast mit Raimund Löw.
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Der Schweizer Regisseur und Theatermacher Milo Rau hat den Festwochen das Label „Freie Republik Wien“ verpasst – mit theatralischen Tribunalen über Autoritarismus, Zensur, Völkermord und Antisemitismus. Unter dem diesjährigen Übertitel „Republic of Gods“ wird es heuer um Religion, Erlösung, Fundamentalismus und Macht gehen.
Darüber debattiert Festival-Leiter Milo Rau im Podcast mit Falter-Kulturchef Matthias Dusini, dem Autor Axel Brüggemann und Moderator Raimund Löw.
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Das „Handbuch Rechtsextremismus“ verschafft seit den 1990er-Jahren einen Überblick über das mächtige rechtsrechte Lager in unserem Land. Nun gibt es eine neue Auflage des Buches, erschienen im Falter Verlag.
Falter-Chefreporterin Nina Horaczek und Host Raimund Löw sprechen im Podcast über die aktuelle Ausgabe. Außerdem hören Sie Ausschnitte von Andreas Kranebitter, Chef des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstands. Laut ihm ist Rechtsextremismus die quantitativ größte Gefahr für die Demokratie.
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Die USA verabschieden sich, Russland stellt sich auf neue Kriege ein. Die Streitkräfte des Kontinents sind trotz Aufrüstung bei primär nationalstaatlicher Aufrüstung überfordert. Die deutsche Sicherheitsexpertin Jana Puglierin zeichnet im Gespräch mit Tessa Szyszkowitz im Bruno Kreisky Forum ein ungeschminktes Bild.
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Die US-amerikanisch-polnische Autorin und Historikerin Anne Applebaum fordert in ihrer Rede am Wiener Judenplatz, dass die „Alte Welt“ sich als Alternative zur Rückkehr der rückwärtsgewandten Ideen des autoritären Nationalismus positioniert. Sie ist überzeugt: Wie Europa diese Fragen beantwortet, wird das Schicksal der Welt prägen.
Seit 2019 liefert die von der ERSTE Stiftung initiierte Rede an Europa eine grundsätzliche Reflexion zur Gegenwart und Zukunft Europas. Als Ort dient der Wiener Judenplatz, der daran erinnert, dass Europa nur im Spiegel seiner Geschichte verstanden werden kann.
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- Visa fler