Avsnitt
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Für die 400. Folge hat Valentina einige Freund:innen von Andreas gefragt: Wie war das damals, als Erklär mir die Welt entstanden ist?
Wir machen uns auf die Spuren des Podcasts. Plus: Was euch im Herbst erwartet. Und: Wieder einige Tipps für Bücher, Serien & Dinge, die wir lieben.
Weiterführende Links
Die Offenlegung der Einnahmen von Andreas: a-sator.at/offenlegung Der Claude Code-Kurs, den Andreas gerade macht: https://www.youtube.com/watch?v=HR1lI4V0oKE& Die Fahrrad-Navi-App, die Valentina empfiehlt: https://www.bikecitizens.net Das Buch, das Andreas euch für den Sommer ans Herz legt: A More Exciting Life: A guide to greater freedom, spontaneity and enjoyment von The School of Life, https://www.amazon.com/More-Exciting-Life-spontaneity-enjoyment/dp/1912891255 Valentinas Tanz-Tipp, der Impulstanz Public Moves-Kalender: https://www.impulstanz.com/calendar/publicmoves/ The Pitt, die Krankenhausserie, die Andreas geschaut hat: https://www.imdb.com/de/title/tt31938062/ Zwei Autorinnen, die Andreas und Valentina cool finden: Liv Strömquist (https://de.wikipedia.org/wiki/Liv_Str%C3%B6mquist) und Chimamanda Ngozi Adichie (https://de.wikipedia.org/wiki/Chimamanda_Ngozi_Adichie)Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt"
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Als ich mich auf das Gespräch mit Mai Thi Nguyen-Kim vorbereitete, merkte ich: Ich weiß genau gar nichts mehr über Chemie aus der Schule. Was für ein Fehler! Es ist faszinierend, wie viel man über unsere Welt durch die Brille der Chemie verstehen kann, ob das Kochen, Kaffee oder warum Furze riechen. So eine coole Aufnahme.
🙆 Mai Thi Nguyen-Kim ist Wissenschaftsjournalistin, Wissenschaftskommunikatorin und Chemikerin. Mai war auf Einladung der Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Wien.
Was nehme ich mir mit?
Temperatur ist Bewegung.
Je schneller sich Teilchen bewegen, desto heißer ist ein Stoff. Kälte bedeutet, dass sich die Teilchen langsam bewegen. Bei gut 270 Grad minus ist Schluss: Dann stehen alle Teilchen und es kann nicht mehr kälter werden. In einem Raum hat alles die selbe Temperatur. Außer unser Körper, der arbeitet dagegen. Wir bestehen aus Sternenstoff.
Alle 118 Elemente entstanden in Sternen durch Kernfusion. Das ist eine chemische Tatsache und ein absolutes Wunder. Auch unsere Furzmoleküle, wo kleine Teilchen in die Nase unserer Sitznachbarn abhauen, sind aus Sternen entstanden. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde das einfach nur geil. Nur weil etwas natürlich ist, ist es nicht gut.
Es gibt künstliche Stoffe, die uns das Leben retten, und natürliche, die uns vergiften, wie etwa der Knollenblätterpilz. Wir müssen mit dieser komischen Unterscheidung aufhören. Vitamin C aus dem Labor ist genau dasselbe wie Vitamin C aus einer Orange.Folgt Mai Thi auf Instagram: @maithink
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Saknas det avsnitt?
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Satire soll Dinge zum Vorschein, aber auch zum Lachen bringen. ORF-Satiriker Peter Klien erklärt sein Selbstverständnis – und ob Satire Grenzen gesetzt sind. Die Folge ist erstmals im Dezember 2018 erschienen.
Peter Klien ist Satiriker und Host der ORF-Late-Night-Politsatire „Gute Nacht Österreich“.Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt"
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Wie kommunizieren Elefanten und Geparden? Damit beschäftigt sich die Zoologin Angela Stöger. Über koreanisch sprechende Elefanten, Begrüßungszeremonien und warum Geparden manchmal wie Vögel klingen. Plus: Wie wir durch KI Tiere immer besser verstehen.
🙆 Angela Stöger ist Professorin für Zoo Conservation Science am Department für Verhaltens- und Kognitionsbiologie der Universität Wien. Sie beschäftigt sich unter anderem mit der Kommunikation von Elefanten und Geparden.
Was nehme ich mir mit?
Elefanten können imitieren.
Das kennen wir sonst etwa nur von Papageien. Ein Elefant in Südkorea, der koreanische Wörter nachahmt, die Einheimische verstehen – wie cool ist das denn bitte. Elefanten wurden auch schon beobachtet, wie sie die Geräusche von LKWs nachgemacht haben. Wenn sich Elefanten treffen, gibt es Begrüßungszeremonien, wie bei uns Menschen. Absolut faszinierend. Elefanten haben die beste Nase im Tierreich.
Sie haben bis zu 2.000 olfaktorische Gene. Ein guter Spürhund hat gerade einmal 800. Sie sehen dafür nicht besonders gut. Auf kurze Distanz geben sie sich visuelle Signale, etwa durch ihre Gestik oder das Anheben des Kopfes. Sonst kommunizieren sie über Rumbles, also Grollen. Das spüren wir, hören wir aber großteils nicht, weil es Infraschall ist. Künstliche Intelligenz hilft der Forschung.
Angela und ihre Kolleg:innen haben viele tausend Elefantenlaute gesammelt. Die KI soll daraus Muster erkennen. Die KI liefert Hypothesen, die Forscher:innen probieren es dann und spielen die Leute Elefanten vor. Der technologische Fortschritt ist enorm und wir können immer besser verstehen, was Tiere sagen.Weiterführender Link:
Den Geheimnissen der Tiersprachen auf der Spur, https://www.derstandard.at/story/2000133526364/den-geheimnissen-der-tiersprachen-auf-der-spurZur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt"
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Wenn ein Mann in ein Kloster geht, lebt er im Schnitt fünf Jahre länger als ein Mann außerhalb. Woran liegt das? Das habe ich den Demografen Marc Luy gefragt. Er ist für seine Kloster-Studie berühmt geworden und weiß, warum Männer kürzer oder länger leben. Ein nerdiges Gespräch über Lebenserwartung, das ihr lieben werdet
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Abnehmspritzen werden manchmal als Lifestyle-Produkt abgetan. Dabei sind sie nichts anderes als eine medizinische Revolution. Zum ersten Mal hat die moderne Medizin ein wirksames Mittel gegen Adipositas. Und Studien zeigen: Sie haben noch jede Menge anderer Vorteile. Es erklärt der Universitäts-Professor und Endokrinologe Florian Kiefer.
🙆 Florian Kiefer ist Endokrinologe und Internist sowie assoziierter Professor an der Medizinischen Universität Wien mit Schwerpunkt auf Hormon-, Stoffwechsel- und Adipositaserkrankungen. Er leitet die endokrinologische Spezialambulanz, betreibt klinische und translationale Forschung zu Energie- und Fettstoffwechselprozessen und war in internationalen Fachgremien aktiv, etwa als Senior Editor eines endocrinologischen Fachjournals.
Was nehme ich mir mit?
Abnehmspritzen ahmen Hormone aus unserem Darm nach.
Die werden nach jedem Essen ausgeschüttet. Die körpereigenen Hormone sind aber gleich wieder weg. Forscher:innen haben die Hormone im Labor künstlich länger haltbar gemacht. Das zügelt jetzt den Appetit der Menschen, die sie nehmen. Der Körper baut also nicht mehr Gewicht ab, wenn man die Abnehmspritze nimmt, sondern man will wegen der Spritzen einfach weniger essen. Spritzen alleine reichen nicht.
Begleitend braucht es Bewegung und Krafttraining, weil der Körper, wenn er abnimmt, Muskeln abbaut. Außerdem muss man sich auch die Ernährung anschauen. Beides muss langfristig umgestellt werden, oft braucht es auch immer wieder mal die Spritzen. Adipositas ist eine chronische Krankheit, sie geht nie ganz weg, der Körper will das alte Gewicht und Fett halten, weil uns das evolutionär schützte. Die Spritzen helfen gegen vieles.
Sie helfen nicht nur gegen Diabetes und beim Abnehmen, sie scheinen im Körper auch unnütze Entzündungen zurückzufahren, was für ganz viele andere Krankheitsbilder ebenfalls positive Wirkungen zeigt. Die Daten sind klar: Die Effekte sind so gut, dass die Krankenkassen nachziehen und die Medikamente für alle, bei denen es eine Indikation gibt, übernehmen müssen.Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt"
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In Wien wird das Klima wie in Skopje (Nordmazedonien). Was machen wir? Das habe ich die Ökonomin Sigrid Stagl gefragt. Was der Klimawandel mit der österreichischen Wirtschaft macht – und wir uns an ihn anpassen und dadurch wohlhabender und unabhängiger werden.
🙆 Sigrid Stagl ist Ökonomin am Department für Sozioökonomie der Wirtschaftsuniversität Wien.
Diese Folge wird präsentiert vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung im Rahmen der Umsetzung der fünf EU-Missionen in Österreich.
Diese Bücher empfiehlt Sigrid:
Karl Polanyi, Chronik der grossen Transformation. Artikel und Aufsätze (1920-1945): Menschliche Freiheit, politische Demokratie und die Auseinandersetzung zwischen Sozialismus und Faschismus, https://amzn.to/4nEZtDg Jason Hickel, Less is More: How Degrowth Will Save the World, https://amzn.to/4tQjisM Sigrid Stagl, Krisenfest – Wie nachhaltige Wirtschaft unsere Zukunft sichert: Energie, Ernährung, Arbeit & Zusammenhalt neu denken: Wie wir unsere Wirtschaft verändern können, um unsere Zukunft zu sichern (ab September 2026 erhältlich), https://amzn.to/4dpo0HCSigrids Shoutout für Medien
Ö1, https://oe1.orf.at/ BBC Radio 4, https://www.bbc.co.uk/sounds/play/live/bbc_radio_four_extra Podcast der „New York Times“, https://www.nytimes.com/spotlight/podcasts Podcast von „Der Standard“, https://www.derstandard.at/podcastWas nehme ich mir mit?
Wir müssen unabhängiger werden.
Wir überweisen derzeit Firmen und Menschen in autoritären Regimen jedes Jahr Milliarden Euro auf ihre Konten, um ihnen Erdöl und Erdgas abzukaufen. Nebenbei verschmutzt das unsere Luft und wir heizen die Erde noch weiter an. Das ist absurd und muss aufhören. Wir müssen fossile Energie mit erneuerbaren ersetzen und unsere Wirtschaft elektrifizieren, also etwa von Verbrenner auf E-Autos umsteigen. Der Klimawandel ist längst da.
Österreich ist im Schnitt schon 3,1 Grad heißer als im langjährigen Schnitt. Das merken viele schon: Im Wintertourismus, in der Landwirtschaft, aber auch vulnerable Gruppen, Menschen in Städten und alle, die draußen arbeiten. Auch sonst sinkt die Produktivität und damit unser Wohlstand, wenn es heißer wird. Wir müssen uns massiv anpassen.
Dazu gehört auch, dass wir unsere Einstellung zu Klimaanlagen verändern. Räume in Österreich muss man im Sommer künftig einfach kühlen. Klimaanlagen sind ineffizienter als das etwa über die Wände oder den Boden zu kühlen, aber wenn das nicht geht, sinnvoll. Landwirte bauen hitzeresistentere Sorten an, Forstwirte pflanzen andere Bäume, Städte werden grüner. Österreich hat in einigen Jahren die Temperatur von Mazedonien und das wird unser aller Leben ändern. Das muss keine Katastrophe sein, aber wir müssen uns früh genug daran anpassen.Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt"
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Was passiert in unserem Körper, wenn ein Virus eindringt? Warum werden manche Menschen oft krank und andere nie? Das Immunsystem, erklärt. Die Folge ist erstmals im April 2020 erschienen.
Wilfried Ellmeier ist Immunbiologe und forscht an der Medizinischen Universität Wien.
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Was sollte jeder über Geld wissen? Das habe ich die Wirtschaftspädagogin Bettina Fuhrmann gefragt. Was man sinnvoll über Kredite finanziert – und was nicht. Die sinnvollsten Investitionen und wo man sich die Finger verbrennt. Von Krypto bis ETFs, Sparen, Ausbildung & Co.
🙆 Bettina Fuhrmann ist Leiterin des Instituts für Wirtschaftspädagogik an der Wirtschaftsuniversität Wien.
Was nehme ich mir mit?
Unterschätze nicht deine eigene Ausbildung.
Ich habe zum Beispiel schon ein wenig gespart, aber das mit Abstand größte Vermögen, das ich besitze, ist mein eigenes Humankapital. Meine Ausbildung, mein Netzwerk, mein Wissen, das ich mir über viele Jahre aufgebaut habe. Das sorgt nämlich dafür, dass jedes Monat auf absehbare Zeit Geld auf mein Konto kommt. Quasi eine Dividende meines Humankapitals. Das ist bei den meisten Menschen der wichtigste Vermögenswert, den sie besitzen. Wenn du Zeit hast, gehe Risiken ein.
Gerade wenn man Geld für längere Zeit nicht braucht, kann man damit höhere Risiken eingehen und sich Aktien kaufen. Am besten streut man sie breit, kauft sich also einen Aktien-ETF, der auf einem breiten Index mit vielen hundert oder tausenden Unternehmen fußt. Aktienmärkte gehen auf und ab, aber wenn man lange Zeit hat, etwa 10 oder 20 Jahre, dann kann man auch Krisen einfach abwarten. Ein paar Grundregeln, die Bettina mitgegeben hat:
Investiere nur in etwas, das du verstehst. Sehr schlau. Dann: Zahle deinen Kredit nicht länger zurück, als du das Ding, das du dafür kaufst, nutzen kannst. Einen einwöchigen Urlaub zwei Jahre zurückzuzahlen ist eine riskante Angelegenheit. Und: Gehe keine Risiken ein, mit denen du nicht gut schlafen kannst. Auch wenn Aktien langfristig die beste Anlage sind: Wenn sie dir den letzten Nerv rauben, weil sie vielleicht mal runtergehen, dann lass es lieber bleiben.Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt"
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Was macht eigentlich ein Botschafter den ganzen Tag? Das habe ich den Diplomaten Leigh Turner gefragt. Er war Botschafter in Wien, Kiew und Generalkonsul in Istanbul. Über Spionage, Brexit, Cocktail-Partys und was einen guten Diplomaten ausmacht.
🙆 Leigh Turner ist ein britischer Diplomat. Er war Botschafter in Wien, Kiew und Generalkonsul in Istanbul. Sein neuestes Buch: »Lessons in Diplomacy: Politics, Power and Parties« https://amzn.to/4dacO2v Auch von ihm erschienen: »The Hitchhiker’s Guide to Diplomacy: Wie Diplomatie die Welt erklärt« https://amzn.to/4cBrO9B
Diese Bücher empfiehlt Leigh:
I Am Pilgrim von Terry Hayes, https://amzn.to/4cP85TS The Three-Body Problem von Liu Cixin, https://amzn.to/3P1Xo7o The Jeeves Omnibus - Vol 1 von P.G. Wodehouse (plus Empfehlung für die gesamte Reihe), https://amzn.to/3P2vmZtLeighs Shoutout für Medien
Financial Times, https://www.ft.com/ BBC News Online, https://www.bbc.com/newsWas nehme ich mir mit?
Don’t shoot the messenger.
Es ist wichtig, dass auch verfeindete Nationen Informationen austauschen können. Darum ist im Laufe der Zeit die diplomatische Immunität entstanden. Man darf Diplomaten in anderen Ländern nicht einfach einsperren. Das schafft zwar auch Probleme, sorgt am Ende des Tages aber dafür, dass auch Diplomatie in Staaten mit keinen guten Rechtssystemen und unabhängigen Gerichten möglich ist. Botschafter sind Analytiker und Netzwerker.
Sie versuchen so viele Menschen wie möglich kennenzulernen, um Insider-Wissen zu sammeln. Das funktioniert auch andersrum: Wer einen Botschafter trifft, möchte selbst wiederum ja auch Wissen sammeln – oder im wahrsten Sinne des Wortes eine Botschaft anbringen. Leigh sagt, es ist wichtig, ein Experte zu werden. Also so viel wie möglich zu lernen und zu erfahren. Die eigene Meinung zurückstecken.
Parteichefs müssen oft Positionen vertreten, die sie selbst nicht teilen. Eben: Weil die eigene Partei oder die Regierung das beschlossen hat. Bei Diplomaten ist das noch viel ärger: Da spielt die eigene Position quasi überhaupt keine Rolle. So hat Leigh jahrelang Großbritannien beim Brexit vertreten, obwohl er den Austritt aus der EU für einen schwerwiegenden Fehler hielt.Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt"
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Die moderne Medizin ist eine der größten Errungenschaften der Menschheit, und ohne verlässliche Studien wäre sie nicht möglich. Wie so eine Studie abläuft, haben wir uns im Detail angesehen. Mit der Neuro-Onkologin Anna Berghoff.
🙆 Anna Berghoff ist Neuro-Onkologin an der Klinischen Abteilung für Onkologie an der Medizinischen Universität Wien.
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Was nehme ich mir mit?
Dankbarkeit.
Ich finde die Energie, die Anna in ihre Arbeit steckt, unglaublich und nach dem Gespräch ist bei mir ein Gefühl der Dankbarkeit geblieben. Wie viele Menschen es wie Anna gibt, die mit ihrer Arbeit anderen helfen, die ihr Wissen für das Allgemeinwohl einsetzen und die mit so viel Respekt und Zuversicht an einer besseren Welt arbeiten. Forschung ist Teamwork.
Es arbeiten riesige Teams an Studien, es gibt ganz viele checks and balances und man kontrolliert, ergänzt und kritisiert sich gegenseitig. Außerdem gibt es viele Regularien, externe Kontrollbehörden und Ethikkommissionen, die medizinische Studien begleiten. Das schafft Vertrauen in die Verlässlichkeit der Ergebnisse und ist essentiell. Wir leben in den besten aller Zeiten.
Manchmal hört man ja, dass sich Menschen die gute alte Welt von früher zurückwünschen. Die moderne Medizin aber entwickelt sich ständig weiter und jeden Tag werden neue Ideen geboren, mit denen man Menschen, die krank sind, besser helfen kann. In der ganzen Geschichte der Menschheit gibt es genau Heute, im Hier und jetzt, die beste Diagnose und Therapie, die es je gegeben hat. Schon ziemlich großartig.Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt"
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Wie ticken Peter Thiel, Elon Musk & Co? Der Journalist Jannis Brühl erklärt die Ideologie der Tech-Oligarchen, warum man Start-up-Denke nicht auf die Demokratie übertragen kann und wie wir uns in Europa digital wehren können.
🙆 Jannis Brühl ist Journalist und leitet das Team Geld, Arbeit, Tech bei der Süddeutschen Zeitung. Sein Buch »Disruption: Die Ideologie der Tech-Oligarchen und das Ende der Demokratie, wie wir sie kennen« ist bei DVA erschienen. https://amzn.to/4slBAkM
Diese Bücher empfiehlt Jannis:
The Curse of Bigness von Tim Wu, https://amzn.to/48uTUkv Waking Up von Sam Harris, https://amzn.to/48YeSYW Fooled by Randomness von Nassim Nicholas Taleb, https://amzn.to/4tWSVlhJannis‘ Shoutout für Medien
Inoreader(RSS-Reader), https://www.inoreader.com/: Jannis Brühl nutzt diesen RSS-Reader als morgendliche Informationsquelle – ohne Algorithmus, chronologisch, mit eigens ausgewählten Quellen. Eine bewusste Alternative zu Social-Media-Feeds.Was nehme ich mir mit?
Einige wenige Menschen sind viel zu mächtig geworden.
Elon Musk, Mark Zuckerberg oder Peter Thiel sind nicht nur reich, sie mischen auch stärker als Reiche früher in der Politik mit. Sie lobbyieren nicht nur, sondern sie geben sich als große Vordenker einer neuen Welt und haben damit großen Einfluss. Und gleichzeitig kontrollieren sie wichtige Social Media Plattformen, KI, Raumfahrt oder Militärtechnologie. Ihr Denken ist eindimensional.
Nur weil etwas in der Start-up-Welt funktioniert, kann man diese Prinzipien nicht bei einer liberale Demokratie, einem Rechtsstaat und der Bürokratie anwenden. Kreative Zerstörung ist in der Unternehmenswelt eine mächtige Idee, aber eine Demokratie lebt von Kompromissen, offenen Diskurs und klaren Regeln, die für alle gelten. Eine unheilige Allianz.
Eigentlich passt die rechtspopulistische MAGA-Bewegung gar nicht zu den Tech-Futuristen. Hier vereinen sich Menschen mit sehr unterschiedlichem Weltbild, aber sie vereint der Wille zu Macht und Veränderung und der Hass auf den Staat, Bürokratie, Demokratie und progressive Werte wie Diversität und Solidarität.Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt"
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Konflikte helfen dabei, sich weiterzuentwickeln. Aber wie streitet man richtig? Wie trägt man Konflikte aus, ohne den anderen zu verletzen? Die Therapeutin Katharina Henz erklärt, wie es geht. Die Folge ist erstmals im April 2020 erschienen.
Katharina Henz ist systemische Psychotherapeutin in Wien.
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Versicherungen, Kosmetik oder Pulverl an Freunde und Familie verkaufen… und sie dann auch noch selbst als Verkäufer anwerben und Provisionen kassieren: Network Marketing boomt seit Corona. Von den großen Versprechen bleiben meist nur Verlustgeschäfte. Die Wirtschaftsethikerin Claudia Groß erklärt die Praktiken der Unternehmen.
🙆 Claudia Groß ist Wirtschaftsethikerin an der TIAS School for Business & Society.
Was nehme ich mir mit?
Da war so viel dabei, was ich gelernt habe. Das habe ich mir wieder in mein analoges Notizbuch mitgeschrieben, ich mache das im offiziellen Leder-Notizbuch von Erklär mir die Welt von unserem Partner paper republic. paper republic legt Wert auf faire Bedinungen und auf langlebige Materialien. So. Was nehme ich mir mit?
Die meisten verlieren Geld.
Nach einem halben Jahr ist die Hälfte der Verkäufer oder Berater wieder weg. Meistens haben sie viel Geld für Starter Pakete ausgegeben, kaum Umsatz gemacht und es bleibt ein fettes Minus. Im besten Fall verliert man nur ein bisschen Geld, im schlimmsten auch sein soziales Umfeld, das man monatelang nervte oder manipulierte. Network Marketing ist oft sektenähnlich.
Viele dieser Unternehmen arbeiten mit Praktiken, die man sonst eher bei Sekten oder Kulten kennt. Dir werden extreme Versprechen gemacht, Menschen, die nicht dazu gehören, werden abgewertet und kritische Fragen sind ein Zeichen, dass du die Heilsversprechen des Unternehmens noch nicht verstanden ist. Warum sind diese Praktiken überhaupt legal?
Die Gesetzgeber müssen hier dringend nachschärfen. Claudia sagt, dass sich die Lobbies dieser Unternehmen in Brüssel ihre eigenen Gesetzestexte schreiben. Das ist natürlich ein Skandal. Oft verweisen die Firmen auch auf wenige schwarze Schafe oder selbstständige Berater, die vielleicht etwas getan haben, was nicht richtig ist. Sie selbst nehmen sich aus der Verantwortung.Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt"
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Wenn eine Frau mit einer Frau schläft, denken wir, sie ist lesbisch. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass sie bisexuell ist. Bisexuelle sind die größte sexuelle Minderheit, sagt die Forscherin Julia Shaw. Warum vergessen so viele von uns auf sie?
🙆 Julia Shaw ist Wissenschaftlerin, Bestsellerautorin, und Moderatorin. Sie hat eine Vielzahl an Büchern geschrieben, unter anderem das Buch “Bi”: https://www.drjuliashaw.de/indexbi
Diese Bücher empfiehlt Julia:
Also sprach Zarathustra von Friedrich Nietzsche, https://amzn.to/4v3Eop8 Fundamentally von Nussaibah Younis (engl.), https://amzn.to/4mduehP Exit West von Mohsin Hamid, https://amzn.to/4sfq3TSWas nehme ich mir mit?
Bi ist die größte sexuelle Minderheit.
Julia hat davon erzählt, dass sie sich aber oft weder von der Hetero-Mehrheitsgesellschaft, noch von der LGBTIQ-Community gesehen fühlt. Wenn ein Mann mit einem Mann schmust, ist er dann automatisch gleich schwul. Dass er Bi sein könnte, haben wir manchmal gar nicht im Kopf. Das ändert sich langsam, ich ertappe mich aber immer wieder dabei. Sexualität ist komplexer, als viele denken.
Das zeigt etwa die Kinsey-Skala, viele Menschen sind nicht eindeutig hetero oder homosexuell, sondern irgendwo dazwischen. Das Klein-Grid erweitert dann die Kinsey-Skala auf sieben Dimensionen: Etwa Verhalten, Fantasie, mit wem verbringt man gerne Zeit und unterscheidet auch zwischen Vergangenheit und Wünschen. Die fehlende Sichtbarkeit hat enorme Konsequenzen.
Wer sich nicht im Fernsehen oder auf der Straße sichtbar fühlt, also keine anderen Menschen wie sich selbst sieht, der denkt dann schnell mal, dass mit einem selbst was falsch ist. Bisexuelle Menschen werden diskriminiert, haben hohe Vergewaltigungsraten und leiden häufiger an psychischen Problemen. Darum ist es so wichtig, die bunte Vielfalt der menschlichen Existenz überall sichtbar zu machen.Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt"
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Wie würde eine Welt ohne Astronomie aussehen? Das habe ich Eva Freistetter gefragt. Wie der Blick in den Sternenhimmel die Menschheit geformt hat, von der Antike zu Einstein, Newton und Co. Astronomie, erklärt.
🙆 Eva Freistetter ist Expertin für Wissenschaftskommunikation, Astronomie und hat eine Podcast-Agentur in Wien. Im April erscheint ihr Buch “Auf einen Kaffee im All”. https://www.goldegg-verlag.com/titel/auf-einen-kaffee-im-all/
Was nehme ich mir mit?
Die Astronomie ist die Grundlage der modernen Wissenschaften.
Sie legte das Fundament für moderne Physik, sie erschütterte das Weltbild der Kirche und legte damit die Basis für die Aufklärung, die menschliche Eigenermächtigung, damit auch für die Industrialisierung und im Prinzip für alles, was wir heute in unserer modernen Zivilisation an Wohlstand haben. Anomalien sind kein Problem, sondern Einladungen.
Wir wissen noch immer viel nicht über die Funktionsweise des Universums. Das ist für Forscher:innen eine riesige Chance und die Quelle von Fortschritt. So war das auch schon früher: Einstein konnte etwa erklären, was Newton nicht verstand. Eine neue Theorie löste ein altes Rätsel. Wir sind Teil eines großen Ganzen.
Wenn ich in den Himmel blicke, dann werde ich immer ganz demütig. Es klingt so kitschig, aber wir sind alle Sternenstaub, alle Elemente in unserem Körper kommen aus Supernoven. Wenn wir sterben, zerfallen wir wieder in einzelne kleine Teilchen und werden Teil des Bodens. Wenn ich mir das vorstelle, dann nehme ich mich selber und die Probleme in meinem Leben weniger wichtig.Weiterführender Link
Was hat die Astronomie je für uns getan? https://www.civilbeat.org/2019/08/what-has-astronomy-done-for-us-quite-a-lot/Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt"
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Warum ist das Leben aus vielen Flüssen verschwunden – und wie hauchen wir ihnen neues ein? Das habe ich die Gewässerökologin Sarah Höfler gefragt. Ein faszinierendes Gespräch über Fische, Algen, den Menschen und die Natur, und wir unser Verhältnis wieder besser hinbekommen.
🙆 Sarah Höfler ist Gewässerökologin und arbeitet für das Planungsbüro »blattfisch«.
Diese Folge wird präsentiert vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung im Rahmen der Umsetzung der fünf EU-Missionen in Österreich.
Diese Bücher empfiehlt Sarah:
Sind Flüsse Lebewesen? von Robert Macfarlane , Frank Sievers, et al., https://amzn.to/47MmD3E Was wäre, wenn wir mutig sind?, von Luisa Neubauer, https://amzn.to/3NAnb5W Der Gesang der Flusskrebse von Delia Owens, https://amzn.to/4rMS5WISarahs Shoutout für Medien
Ö1, https://oe1.orf.at/Was nehme ich mir mit?
Das Ziel ist nicht: Zurück zur Natur.
Es ist völlig unrealistisch, dass wir die meisten Flüsse und Bäche wieder so fließen lassen, als würde es den Menschen nicht geben. Die Idee hinter der Renaturierung von Gewässern ist, dass wieder ein guter ökologischer Zustand erreicht wird. Das misst man etwa an der Anzahl und Vielfalt an Fischen, Algen oder wirbellosen Tieren. Die meisten Gewässer sind noch immer in keinem guten Zustand, aber es wird langsam besser. Flüsse müssen wieder bunter werden.
Flüsse sind eigentlich sehr divers, mal tiefer, mal flacher, es sind unterschiedliche Nährstoffe drinnen, Temperaturen, es gibt mal Schotter, mal größere Gesteine, Auwälder, Totholz usw.; je bunter die Lebensräume, desto größer auch die Vielfalt an Tieren und Pflanzen, die dort leben und desto stabiler das Ökosystem. Es scheitert nicht am Geld.
Derzeit gibt es viele Mittel für die Renaturierung von Gewässern. Das Problem ist viel eher, dass viele Flächen im Privatbesitz sind. Hier braucht es eine kluge Strategie und gute Überzeugungsarbeit. Und eine Abwägung: Ja, Eigentum ist wichtig, aber wenn ein großes öffentliches Interesse an ökologisch gesunden Gewässern besteht, sind auch Eingriffe in das Eigentum der Besitzer:innen manchmal legitim. Natürlich ist dann eine ordentliche Entschädigung fällig, ähnlich wie beim Bau von Schienennetzen für die Bahn.Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt"
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Wir gehen auf Kritik und Vorschläge von Hörer:innen ein, erzählen, was in nächster Zeit im Podcast geplant ist und teilen unsere Buch-, Serien- und Theater-Highlights aus der jüngsten Zeit.
Im Podcast empfohlen:
Das Buch „Disruption" von Jannis Brühl über Thiel, Musk & Co Das Theaterstück "Fräulein Else" am Volkstheater in Wien Die Serie Beast Games auf Amazon Prime Das Buch "Alma" von Federica Manzon Das Buch "Rattenlinie" von Philippe Sands Das Buch "Vom Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells Die Wiener Festwochen Die Lange Nacht der Forschung in Wien Die Podcast-App "Overcast"Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt"
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Der mittlerweile verstorbene Universalgelehrte Bert Fragner hat uns den Iran und seine Faszination für ihn erklärt. Die Folge ist erstmals im März 2020 erschienen.
Bert Fragner war einer der renommiertesten österreichischen Iranologen und Direktor des Instituts für Iranistik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt"
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Tamim war 14, als sein Vater in einem afghanischen Dorf ermordet wurde. Seine Mutter besorgte sich irgendwie 12.000 Dollar und ließ ihn von Schleppern abholen. Heute, 13 Jahre später, macht Tamim eine Elektrikerlehre in Wien. Er ist verheiratet, hat einen sieben Monate alten Sohn. Mir hat er seine Geschichte noch einmal ganz von vorne erzählt.
🙆 Tamim macht gerade die Lehre zum Elektriker. Er ist nach einem tragischen Vorfall mit 14 aus Afghanistan über die Balkanroute nach Österreich migriert.
Was nehme ich mir mit?
Die Ungewissheit ist riesig.
Was für Tamim eine der schlimmsten Dinge war, war das Warten. Du wartest oft Tage, Wochen, weißt nicht, wo du bist, ob jemand kommt, wohin es dann geht, was dann passiert. Man ist total ausgeliefert, hat keine Kontrolle und ich glaube jeder von uns kann sich da in ihn hineinversetzen, dass das einfach nur furchtbar sein muss. Viele Menschen tragen Schicksale mit sich herum.
Wir allen haben unseren Rucksack, aber einige Menschen haben dort viel, viel mehr drin, als die anderen. Dass der eigene Vater ermordert wurde, dass man auf einer sechsmonatigen Reise durch das Ungewisse auch einen anderen Menschen sterben sieht und andere Schrecklichkeiten erlebt… Das Gespräch mit Tamim hat mich daran erinnert, wie glücklich man sich schätzen kann, wenn man an einem sicheren, stabilen Ort auf die Welt gekommen ist. Einzelne Menschen können so viel bewegen.
Oft haben wir das Gefühl, dass wir an der Welt zugrunde gehen, nichts ändern können. Aber die Geschichte von Tamim zeigt: Eine einzige Person, die sich Zeit nimmt und hilft, kann ein Leben verändern. Wenn jeder von uns, der die Zeit und Ressourcen hat, sich einen Teil davon nimmt und sie für andere einsetzt, dann sieht die Welt plötzlich gleich ganz anders aus.Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt"
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