Avsnitt

  • Frauentausch, Raus aus den Schulden, Hartz und herzlich: Kaum ein Genre hat so zuverlĂ€ssig vorgefĂŒhrt, auf wen Deutschland herabschauen darf, wie Reality TV. Donjeta und Helena tauchen in Teil 1 dieser Doppelfolge in die Geschichte des Reality TV ein: von versteckten Kameras ĂŒber die erste Reality-Familie der Fernsehgeschichte bis zum „SĂŒndenfall“ Big Brother. Sie zeigen, wie zeitgleich mit Sozialstaatsabbau ein ganzes Genre entstand, das Armut zum Charakterfehler erklĂ€rte. Wer profitiert davon, wenn wir auf andere herabschauen und was hat Dieter Bohlen mit neoliberaler ArbeitsmarktpĂ€dagogik zu tun?

    Mikrofonverbot gibt es diese Woche fĂŒr eine MilliardĂ€rstochter, die den „Girlies" Überwachungstechnik als Accessoire andreht, und fĂŒr alle, die sich zu jedem Aufreger schon mal die Netflix-Doku herbeiwĂŒnschen. In den Rabbit Holes gibt es Stoff fĂŒr den nĂ€chsten Filmabend.

    Quellen:

    Klaus, Elisabeth & Röser, Jutta (2008): „Unterschichtenfernsehen": Beobachtungen zum Zusammenhang von Medienklassifikationen und sozialer Ungleichheit. In: Thomas, Tanja (Hrsg.): Medienkultur und soziales Handeln. Wiesbaden: VS Verlag.​GĂ€bler, Bernd (2012): Hohle Idole. Was Bohlen, Klum und Katzenberger so erfolgreich macht. Otto-Brenner-Stiftung, Arbeitsheft 72, https://www.otto-brenner-stiftung.deWĂŒllenweber, Walter (2004): Unterschicht: Das wahre Elend. Stern, Dezember 2004.Tyler, Imogen (2008): "Chav Mum Chav Scum". Class Disgust in Contemporary Britain. Feminist Media Studies, 8(1), 17–34.​McRobbie, Angela (2004): Notes on 'What Not to Wear' and Post-Feminist Symbolic Violence. The Sociological Review, 52(2), 97–109.​Jensen, Tracey (2014): Welfare Commonsense, Poverty Porn and Doxosophy. Sociological Research Online, 19(3).​Ouellette, Laurie & Hay, James (2008): Better Living through Reality TV. Television and Post-Welfare Citizenship. Malden: Blackwell.​Spiegel (2011): Studie: Jugendliche halten Scripted-Reality-Sendungen fĂŒr echt, https://www.spiegel.de/spiegel/vorab/a-802923.html- Panorama (2011): Das LĂŒgenfernsehen. NDR-Doku, https://www.youtube.com/watch?v=im3XYfO86Ao​Neo Magazin Royale (2016): Verafake, https://www.youtube.com/watch?v=mG_Fyc-nyOs​Podcast: IMPERIUM: Die RTL StoryChristoph, Maria (2019): Darum gucken so viele Leute RTL II-Armutspornos wie 'Hartz und herzlich'. VICE: https://www.vice.com/de/article/armes-deutschland-und-hartz-und-herzlich-warum-gucken-so-viele-rtl-2-armutspornos/ Snethlage, Matej / Wagner, Patrick (2020): Armut im Fernsehen: Hartz und hĂ€sslich. TAZ: https://taz.de/Armut-im-Fernsehen/!5674710/ GĂ€bler, Bernd (2020): Armutszeugnis – Wie das Fernsehen die Unterschichten vorfĂŒhrt. OBS-Arbeitspapier 40, Otto Brenner Stiftung: https://archiv.otto-brenner-stiftung.de/armutszeugnis-wie-das-fernsehen-die-unterschichten-vorfuehrt/Bundesagentur fĂŒr Arbeit: Statistik der Grundsicherung fĂŒr Arbeitsuchende (SGB II): https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Navigation/Statistiken/Fachstatistiken/Grundsicherung-fuer-Arbeitsuchende-SGBII/Ueberblick/Ueberblick-Nav.html
  • Alles begann mit einem viralen TikTok Video, das ursprĂŒnglich ein Mikrofonverbot werden sollte, aber dann eine ganz andere Frage ins Rollen brachte: „Wieso gibt es eigentlich so viel Misogynie auf Twitch?“

    Grund genug fĂŒr Donjeta und Helena mal in die Twitch-Welt einzutauchen, um rauszufinden, was da eigentlich los ist. Sie schauen sich die grĂ¶ĂŸten Creator und ihre Skandale an, sprechen ĂŒber die Zuschauerschaft, die diese Streams konsumiert und die parasoziale Beziehung, die zwischen Streamern und ihren ĂŒberwiegend mĂ€nnlichen Zuschauern entstehen.

    In den Rabbit holes geht es auch diese Woche mal wieder um zwei DET-Klassiker: Helenas WM-Rubrik und Donjetas Konzertbericht.

    Quellen:

    - Marcus, Josh (2024) „How Joe Rogan and the right-wing ‚manosphere‘ helped Propeller Trump to victory in 2024“ The Independent: ⁠⁠https://www.independent.co.uk/news/world/americas/us-politics/trump-joe-rogan-adin-ross-b2642756.html⁠⁠)

    - RienĂ€cker, Cai (2025) „Tod vor laufender Kamera schockiert Frankreich“ Tagesschau: ⁠⁠https://www.tagesschau.de/ausland/europa/frankreich-streamer-tod-100.html⁠⁠)

    - Kowert, R. Und Daniel Jr, E. (2021) „The one-and-a-half sided parasocial relationship: The curious case of live streaming“ In Computers in Human Behavior Reports

    - Roberts, Steven & Chawla, Tarang (2026) „The manosphere doesn’t just exploit boys’ insecurities. It manufactores them” LENS: ⁠⁠https://lens.monash.edu/the-manosphere-doesnt-just-exploit-boys-insecurities-it-manufactures-them/⁠⁠

    - Wan, A. und Wu, L. (2020): “Understanding the Negative Consequences of Watching Social Live Streaming Among Chinese Viewers” In International Journal of Communication

    - Gerrand et al (2025): „Mapping the Neo-Manosphere(s): New Directions for Research“ In Men and Masculinities

    - Troll, Sophie-Charlott (2025): „Warum Twitch mehr ist als Gaming“ KOM: ⁠⁠https://www.kom.de/digital/warum-twitch-mehr-ist-als-nur-gaming/⁠⁠

    - Lydia (2025): „Katastrophe: Das sagt MontanaBlack 5 Jahre spĂ€ter ĂŒber seinen berĂŒhmten Satz auf Twitch“ MEINMMO:

    ⁠⁠https://mein-mmo.de/montanablack-ueber-skandale/⁠⁠

    - Ali, Dalia (2026) „Online-Stalking: Steamerin Honeypuu wehrt sich, wĂ€hrend Kollegen den TĂ€ter befeuern“ Perspektive: ⁠⁠https://perspektive-online.net/2026/03/online-stalking-streamerin-honeypuu-wehrt-sich-waehrend-kollegen-den-taeter-befeuern/⁠⁠

    - Kováts, E. Und Poim, M. (2015) „Gender as Symbolic Glue the Position and Role of Conservatives and Far Right Parties in the Anti Gender Mobilizations in Europe“

    - Houmsi, S. (2026): „Twitch-Deutschland ist Toxic! - Wir mĂŒssen reden (mit Tamina)“ House of Houmsi, 21.03.2026

    - @adivunsolicited „Argentina Internationally removed ist black people“, 29.06.2026, TikTok

    - @thesimondavid: „Deutschland ist raus“, 02.07.2026, Instagram

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  • Gute Nachrichten, Girls: Eure GefĂŒhle haben wieder eine Diagnose. „Parasozial" ist das Cambridge-Wort des Jahres 2025. Herzlichen GlĂŒckwunsch, ihr seid offiziell ungesund.

    Das Programm lĂ€uft seit 1844: Heinrich Heine erklĂ€rt die kreischenden Liszt-Fans zum Fall fĂŒr „die Pathologie" und seitdem begeistern sich MĂ€dchen, wĂ€hrend irgendein erwachsener Mann mit Feuilleton-Zugang es zur Massenhysterie erklĂ€rt. Beatlemania? Liebeskrank. One-Direction-Fans oder ‚Swifties‘? „TollwĂŒtige, höschennĂ€ssende" Wesen (O-Ton GQ; dickes, fettes Mikrofonverbot!). 50.000 grölende FußballmĂ€nner mit Pyro, Choreo und Polizeieinsatz? Klar, das ist Leidenschaft.

    In dieser Folge fragen sich Donjeta und Helena, warum weibliches Fandom nie einfach Begeisterung sein darf, sondern immer entweder lĂ€cherlich oder pathologisch. Es geht um die Geschichte der Fangirls, um unbezahlte Arbeit, die ganze Industrien trĂ€gt und um die parasoziale Maschine auf Social Media. Im Rabbithole geht’s u.a. um die ĂŒberfĂ€llige Frage nach tierischem Klassenbewusstsein und Mikrofonverbot erhalten Personen, die den Hals nicht voll genug kriegen können.

    Quellen:

    ‱⁠ ⁠Cambridge Dictionary (2025) „Word of the Year 2025: Parasocial", Cambridge Dictionary: https://dictionary.cambridge.org/editorial/word-of-the-year

    ‱⁠ ⁠BBC News (2024) „Chappell Roan hits out at 'creepy' fan behaviour", BBC News: https://www.bbc.com/news/articles/cd6yg942lzlo

    ‱⁠ ⁠⁠Maguire, Emma (2016) „My Inner Fangirl", Kill Your Darlings: https://www.killyourdarlings.com.au/article/my-inner-fangirl/

    ‱⁠ ⁠⁠ ⁠Urban Dictionary „fangirl": https://www.urbandictionary.com/define.php?term=fangirl

    ‱⁠ ⁠⁠ ⁠Johnson, Paul (1964) „The Menace of Beatlism", New Statesman: https://www.newstatesman.com/archive/2022/10/archive-menace-beatlism

    ‱⁠ ⁠⁠McLaughlin, Katherine (2020) „Why Do We Invalidate Things Liked by Teenage Girls?", Study Breaks: https://studybreaks.com/thoughts/interests-teenage-girls-invalidated/

    ‱⁠ ⁠⁠Heaf, Jonathon (2013) „One Direction – GQ Cover-Interview" (September 2013), British GQ: https://www.gq-magazine.co.uk/article/one-direction-gq-covers-interview

    ‱⁠ ⁠⁠Altenhofer, Laura (2024) „Die Macht der Fangirls", Die BurgenlĂ€nderin: https://dieburgenlaenderin.at/lifestyle/macht-der-fangirls/

    ‱⁠ ⁠⁠Der Spiegel (2023) „BeyoncĂ© lĂ€sst 98 U-Bahn-Stationen lĂ€nger öffnen – fĂŒr 100.000 US-Dollar", Der Spiegel: https://www.spiegel.de/panorama/leute/beyonce-laesst-98-u-bahn-stationen-laenger-oeffnen-fuer-100-000-us-dollar-a-89ba6316-7aa5-45ce-8e27-1cae7f5b7006

    ‱⁠ ⁠⁠Jensen, Joli (1992) „Fandom as Pathology: The Consequences of Characterization", in: Lewis, Lisa A. (Hg.) The Adoring Audience: Fan Culture and Popular Media. Routledge.

  • Am Tag nach dem schönsten Tag des Jahres – diesmal wirklich! – lassen Donjeta und Helena das Bad Bunny-Konzert Revue passieren. Und so viel sei gesagt: Dieses Konzert verdient eine ganze Folge. Bei allem Perreo und Eskapismus geht es aber nicht ohne kritische Gesellschaftsanalyse, deshalb sprechen die beide auch ĂŒber Schönheitsnormen und wozu Personenkult fĂŒhlt. Sicher fĂŒhlen kann sich in dieser Woche trotzdem niemand, denn bei den Mikrofonverboten wird wieder in verschiedene Ecken ausgeteilt.

  • Als die in Cambridge promovierte Literaturwissenschaftlerin Ally Louks 2024 ein Foto ihrer Dissertation mit dem Titel: „Olfactory Ethics. The Politics of Smell in Modern and Contemporary Prose“ teilt, gerĂ€t das Internet in Rage. Von Abwertung der Geisteswissenschaften bis zu Drohungen, die zu polizeilichen Ermittlungen fĂŒhrten, war alles dabei. Donjeta und Helena haben dieses PhĂ€nomen beobachte und nehmen die warmen Sommertage zum Anlass, sich diesem Thema zu stellen und unter anderem auch ihr eigenes Verhalten und Denken zu reflektieren. DafĂŒr tauchen sie in die Welt der Geruchspolitik ein und diskutieren ĂŒber die sogenannte „Hygiene Olympics“ auf TikTok. Zu sauber um wahr zu sein? Genießt eine kritische Einordnung der 10 steps shower routines.

    Quellen:

    - Kettler, Andrew (2020) The Smell of Slavery :Olfactory Racism and the Atlantic World.Cambridge University Press

    - Largey, Gale Peter, and David Rodney Watson (1972) “The Sociology of Odors.” The AmericanJournal of Sociology 77, (6): 1021–34. https://doi.org/10.1086/225257.

    - Louks, Ally (2024) „My research on the politics of smell divided the internet - here‘s what it‘s actually about“, The Conversation: https://theconversation.com/my-research-on-the-politics-of-smell-divided-the-internet-heres-what-its-actually-about-245899

    - Ross, Amanda (2026) „There Is No Winning The Hygiene Olympics“,BYRDIE: https://www.byrdie.com/there-is-no-winning-the-hygiene-olympics-11923006

    - Fry, Harry (2025) „An Aroma of Othering: Racialised Olfactory Politics and the Conditioning of Senses“,Retrospect Journal: https://retrospectjournal.com/2025/03/09/an-aroma-of-othering-racialised-olfactory-politics-and-the-conditioning-of-senses/

    - Wakeley, Lily (2025) „Bite Me. Commercials cannibalism and selling Identity through scent“,Feminist Food Journal: https://www.feministfoodjournal.com/p/cosmetic-cannibalism

    - Klingman, Shannon (o. J.) „The dark history of feminine hygiene“,Lume Deodorant: https://lumedeodorant.com/blog/dark-history-feminine-hygiene?srsltid=AfmBOorhk8IAzs6iTo9V3b_juXuBmpoCNwPJVSQPKXZ1opPhbT2WznBs

    - Ferranti, Michelle (2011) „An Odor of Racism: Vaginal Deodorants in African-American Beauty Culture and Advertising“,ResearchGate: https://www.researchgate.net/publication/241891762_An_Odor_of_Racism_Vaginal_Deodorants_in_African-American_Beauty_Culture_and_Advertising

    - Vergùs, Françoise (2025): „Olfactory Racism“, The mit press reader: https://thereader.mitpress.mit.edu/olfactory-racism/

    - Blackett, L‘orĂ©al (2024) „In the „Hygiene Olympics“ black folks always ein - but aren‘t wie tired?“, REFINERY29: https://www.refinery29.com/en-us/hygiene-olympics-cleanliness-black-women-social-media

    - Trovoada, Aliya (2025) „Hygiene olympics and its racist roots“, aliya‘s archives: https://aliyatrvd.substack.com/p/hygiene-olympics-and-its-racist-roots

    - Edet, Esther Uwanah (2025) „The Hygiene Olympics of Black Women (Why I‘m Unsubscribing)“ Medium: https://medium.com/fourth-wave/the-hygiene-olympics-of-black-women-why-im-unsubscribing-14369d9a9e3b

    - Xaroleena (2026) „The Hygiene Olympics Are Getting Ridiculous“, YouTube 28.05.2026: https://youtu.be/yuxTPpPK8SM?is=k0u-Vt0cLUR2W2Nx,

    - Tiffany Ferg(2025) „Performative Hygiene & the Fear of Being Unclean“, YouTube 17.09.2025: https://youtu.be/1I2gFznHeLM?is=hQ3bCFIRQaKhOnE4

    - WURLDSTAR (2024) „performative cleanliness & hygiene olympics“, YouTube 28.06.2026: https://youtu.be/PJ64jk-90Qw?is=kYjWe9b-rFSVwp0r

    - Mina Le (2023) „THE CULT OF CLEANLINESS“, YouTube30.01.2023: https://youtu.be/lN4uQkaLVS8?is=u5IUMASuM4BC3YyX

    - Intelexual Media (2023): „Black Women and The Hygiene Olympics“, YouTube 21.03.2023: https://youtu.be/oDDwjhxASqA?is=T-HCUR9tNzdGTo5W

    - Camryn Elyse (2024) „black women and the hygiene olympics“, YouTube 03.09.2024: https://youtu.be/bTgbF9DHWT8?is=6GnyyOQr4ji2RjZ8

    - Cierra Tati (2023) „Enough with the Hygiene Olympics“, TikTok 19.12.2023: https://www.tiktok.com/@ciearratati/video/7314183567901347114?q=hygiene olympics&t=1705921035753

  • Eine feministische Creatorin wird auf US-TikTok zur „TERF" erklĂ€rt und plötzlich streitet das halbe Internet ĂŒber Strömungen des Feminismus. FĂŒr uns der perfekte Anlass fĂŒr die Folge, auf die ihr gewartet habt.Donjeta und Helena erklĂ€ren, was intersektionaler Feminismus eigentlich ist, woher er kommt und wie er zur dominanten Strömung im Feminismus wurde. Aber: Es gibt nicht nur Applaus. Wir nehmen die Kritik ernst; von den Vordenker:innen selbst, aus radikalfeministischer und aus marxistischer Perspektive. Außerdem wird diese Woche wieder einem Mann ein Mikrofon entzogen, der auffĂ€llig oft ĂŒber seine Ex spricht, wir kĂŒren eine Werbung, die man gesehen haben muss, um sie zu glauben und tauchen in Libfem-Debatten ĂŒber Botox ab.

    Quellen

    @Paris Mwenda auf TikTok, 19.5.2026, https://www.tiktok.com/@parismwendwa/video/7641356698174672141.Paris Mwenda: „Did I just get canceled?“, Substack, 25.05.2026, https://parisgitobu.substack.com/p/did-i-just-get-canceled @clios_world auf TikTok, 26.5.2026, https://www.tiktok.com/@clios_world/video/7644214483446975774Sojourner Truth, „Ain't I a Woman?" (1851). Wichtig: Zwei Fassungen. Die zeitnahe Mitschrift von Marius Robinson (1851) und die berĂŒhmte, spĂ€tere und bearbeitete Version von Frances Gage (1863). Zum Vergleich thesojournertruthproject.com Combahee River Collective (1977) „The Combahee river collective statement." VerfĂŒgbar ĂŒber https://blackpast.org/african-american-history/combahee-river-collective-statement-1977/ Angela Davis (1981) Women, Race & Class, Random House.bell hooks (1982) Ain’t I a Woman: Black Women and Feminism, South End Press. KimberlĂ© Crenshaw (1989) „Demarginalizing the Intersection of Race and Sex“, University of Chicago Legal Forum, Vol. 1989, Art. 8KimberlĂ© Crenshaw (1991) „Mapping the Margins: Intersectionality, Identity Politics, and Violence against Women of Color“, Stanford Law Review 43(6), S. 1241–1299.Patricia Hill Collins (1990) Black Feminist Thought: Knowledge, consciousness, and the politics of empowerment. Routledge.Eve Mitchell (2013) I am a Woman and a Human: A Marxist-Feminist Critique of Intersectionality. Unity and Struggle, http://unityandstruggle.org/2013/09/12/i-am-a-woman-and-a-human-a-marxist-feminist-critique-of-intersectionality-theory/ 99 ZU EINS auf YouTube, „8.2 – Zur Kritik des Intersektionalismus“, 05.09.2021, https://www.youtube.com/watch?v=cPSOCz3KIm8 Friedrich Engels (1884): Der Ursprung der Familie, des Privateigenthums und des Staats. Im Anschluss an Lewis H. Morgan’s Forschungen. Angela Saini (2023) „The Patriarchs. How Men Came to Rule“, Fourth Estate.
  • Donjeta und Helena nehmen das aktuelle Drama rund um Wizard Liz zum Anlass, um endlich ĂŒber Sprinkle Sprinkle Content und das, was dahinter steckt zu sprechen. Was versprechen wie Wizard Liz und Shera Seven ihrer Zuschauerschaft? Kann man das Patriarchat wirklich austricksen, oder sperrt man sich in einen neuen KĂ€fig der AbhĂ€ngigkeit? Was hat das mit Heterofatalismus zu tun und was können wir gegen diese Frustration tun?

    In den Kategorien „rabbit hole“ und „Mikrofonverbot“ wird es leider ziemlich ernst. Es geht um Spanien, Israel und Albanien und die Verbreitung von Falschinformationen sowie eine neue Reportage ĂŒber sexuelle Übergriffe an Menschen mit Behinderung.

  • Erst die Reichweite, dann das Buch: Immer mehr Influencer*innen veröffentlichen plötzlich eigene BĂŒcher und landen damit zuverlĂ€ssig auf den Bestsellerlisten. Bei der Recherche fĂ€llt Donjeta und Helena allerdings auf, dass auffĂ€llig viele dieser Titel in Zusammenarbeit mit Co-Autor*innen entstehen. Wer schreibt hier also eigentlich? Die beiden gehen dem Buch-Boom auf den Grund und fragen, wie authentisch Co-Autor*innenschaft wirklich ist und ob der Schreibprozess nicht endlich transparenter gemacht werden mĂŒsste.

    Außerdem geht es um „Money Guilt" – die Angst, die trotz finanzieller „Sicherheit" einfach nicht verschwinden will – und um Debatte aus der TikTok-Friseur-Community.

  • Content Warning: Diese Folge beinhaltet u.a. sexuelle Gewalt. Wenn das ein potentielles Trigger-Thema ist, ĂŒberspringt diese Folge besser. Bitte achtet auf euch! Mit MĂ€nnern leben. Das formuliert Manon Garcia in ihrem gleichnamigen Buch nicht als Frage, sondern als Tatsache. Vor dem Hintergrund des Prozesses gegen Dominique PĂ©licot und 50 weitere MĂ€nner wegen einer Vergewaltigungsserie beleuchtet Garcia, was die Konsequenzen dieser Tatsache sind. Donjeta und Helena haben außerdem das Buch von GisĂšle Pelicot "Eine Hymne an das Leben" und das Buch ihrer Tochter, Caroline Darian "Und ich werde dich nie wieder Papa nennen" gelesen und sprechen in dieser Folge ĂŒber ihre EindrĂŒcke. Außerdem gibt es - mal wieder - Konzert-Berichte, Mikrofonverbote fĂŒr einen gewissen NĂ€hrungsergĂ€nzungsmittel-Vertrieb und Sprechtrainings fĂŒr Tiere.

    Quellen:

    ​Garcia, Manon (2025): Mit MĂ€nnern leben. Überlegungen zum Pelicot-Prozess. Suhrkamp.​Pelicot, GisĂšle (2026): Eine Hymne an das leben. Die Scham muss die Seite wechseln. Piper-Verlag.​Darian, Caroline (2025): Und ich werde dich nie wieder Papa nennen. Kiepenheuer & Witsch. ​Liebl, Ole (2026): Brutal fragile Typen. MĂ€nner und GefĂŒhle. Harper Collins.​Sanyal, Mithu (2005): Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens. Nautilus Flugschrift. ​The New York Times: Interview mit GisĂšle Pelicot. 13.02.2026, https://www.nytimes.com/video/podcasts/100000010711035/gisele-pelicot-story-husband-rape.html.​Institut français Deutschland (2026): Mit MĂ€nnern leben. Lesung & GesprĂ€ch: Manon Garcia und Christina Clemm: https://youtu.be/7BsXbGso3Wk?feature=shared​SRF Kultur Sternstunden (2025): Gewalt gegen Frauen - Ignoriert, geduldet, verschwiegen?: https://youtu.be/5bgheG1PqaE?is=HXL8KClDsLXB3H8q
  • Content Warning: Diese Folge behandelt Themen wie sexualisierte Gewalt. Bitte hört diese Folge nur, wenn ihr euch damit wohl fĂŒhlt und achtet dabei auf euch!

    Hilfe findet ihr bei offiziellen Hilfs- und Beratungsstellen: https://www.hilfetelefon.de

    Wenn wir ĂŒber fehlende Fehlerkultur in der linken bubble sprechen, sollten wir auch darĂŒber sprechen, wie wir in Zukunft mit Menschen umgehen möchten, die auf die eine oder andere Art schon einmal ĂŒbergriffig geworden sind, oder nicht?

    Dieser schwierigen Frage stellen sich Donjeta und Helena und diskutieren die Vor- und Nachteile bereits vorhandener Konzepte, aber auch das Fehlen realistischer AnsĂ€tze, die dabei weiterhin opferzentriert bleiben und nicht die TĂ€ter*Innen in den Mittelpunkt stellt. Eins steht fest, auch wenn es noch nicht DIE Lösung gibt, brauchen wir AnsĂ€tze um in Zukunft ĂŒber rechtliche Konsequenzen hinaus ein gesellschaftliches Zusammenleben zu ermöglichen.

    In den Kategorien „rabbit holes“ und „Mikrofonverbot“ geht es um behinderte Menschen und ihre Mitarbeit in der Weltraumforschung, spanische Kolonialgeschichte und die Parlamentswahlen im Kosovo.

    Quellen:

    ​Nyle DiMarco auf TikTok: https://vm.tiktok.com/ZGdHHdphH/​Memo, Ashley: »Was können wir tun, damit du es nicht wieder tust?«, Analyse & Kritik, 18.04.2023, https://www.akweb.de/bewegung/linke-taeterarbeit-konzepte-schuldumkehr-maennlichkeit/​Carel Caramel auf TikTok: https://vm.tiktok.com/ZGdHHLqs3/
  • In dieser Folge mischt sich DET unter die Bro-Podcasts, denn es wird ohne Konzept und Skript gelabert. Neben Urlaubs- und Konzertberichten geht es um den Fiebertraum, der Deutschland wochenlang in Atem hielt (auch wenn er es sich nicht ausgesucht hat), die Debatte ĂŒber Denis Schenks Rezension zu Sophie Passmanns Buch (und warum es trotzdem schlecht ist) und warum Donjeta und Helena die Kritik an Coachella-Influencer*innen ĂŒberzogen finden.

  • Hexen feiern gerade ihr Comeback in der Popkultur. Donjeta und Helena nehmen das zum Anlass, die brutale Geschichte der Hexenverfolgung genauer zu beleuchten und eine Leerstelle in der aktuellen Debatte zu schließen. Sie analysieren, warum vor allem Frauen verfolgt wurden und welche gesellschaftlichen und ökonomischen Interessen dahinterstanden. Zwischen Scheiterhaufen und For You Page fragen sie, ob es sich hierbei um tatsĂ€chliches Empowerment oder schlichtweg um Romantisierung handelt?

    ​Stokowski, Margarete (2018): Hexen, ĂŒberall Hexen? In: Spiegel Online , 23.01.2018: ⁠https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/hexenjagd-ist-was-anderes-ihr-memmen-kolumne-von-margarete-stokowski-a-1189301.html⁠ ​Davies, O. (2018): The strange economics of witchcraft – and why it is still practised today. In: The Guardian, 07.01.2018: ⁠https://www.theguardian.com/society/2018/jan/07/witchcraft-economics-reformation-catholic-protestant-market-share⁠ ​Federici, Silvia (2004): Caliban and the Witch: Women, the Body and Primitive Accumulation. New York: Autonomedia​Federici, Silvia (2012): Caliban und die Hexe (Interview). Zweitveröffentlichung durch Ill Will Editions, 2015: ⁠https://illwilleditions.noblogs.org/files/2015/09/Caliban-und-die-Hexe-A4-read.pdf⁠ ​Podcast Feuer & Brot: Folge „Witch Renaissance: Warum Hexen gerade ihr Comeback erleben“​Rosa Luxemburg Podcast: #10 Silvia Federici - Caliban und die Hexe ​Chollet, Mona (2018): Hexen: Die unbesiegte Macht der Frauen. Edition Nautilus. ​zdfheute: Hexenjagd nimmt zu - Opfer in 46 LĂ€ndern. 05.08.2025, https://www.zdfheute.de/panorama/hexen-verfolgung-tod-zunahme-100.html.
  • Anfang des Jahres war das Internet voll von 2016 Nostalgie. FĂŒr Donjeta und Helena ist dieses Jahr aber auch mit etwas verbunden, das sie ganz sicher nicht zurĂŒckhaben wollen: die Girlboss Era.

    In dieser Folge nehmen sie den Girlboss-Feminismus kritisch unter die Lupe und zeigen, warum wir diese Version von Empowerment lieber hinter uns lassen sollten. Wer hat eigentlich von der Girlboss-Era profitiert und wer hat den Preis dafĂŒr gezahlt? Und kann individueller Erfolg ĂŒberhaupt zu kollektiver Befreiung fĂŒhren? Spoiler: Eher nicht.

    Außerdem geht es um sexistische Songzeilen und um Schneeballsystem VerkĂ€ufer*innen, die sich warm anziehen sollten.

    Sandberg, S. (2013): Lean In: Women, Work, and the Will to Lead. New York: Knopf.Slaughter, A.-M. (2012): Why Women Still Can’t Have It All. In: The Atlantic, July/August Issue. VerfĂŒgbar unter: https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2012/07/why-women-still-cant-have-it-all/309020/ (Zugriff: 20.04.2026).Fraser, N. (2013): How feminism became capitalism’s handmaiden – and how to reclaim it. In: The Guardian, 14.10. VerfĂŒgbar unter: https://www.theguardian.com/commentisfree/2013/oct/14/feminism-capitalist-handmaiden-neoliberal(Zugriff: 20.04.2026).Fraser, N. & Gutting, G. (2015): A Feminism Where ‘Lean In’ Means Leaning On Others. In: The New York Times, 15.10. VerfĂŒgbar unter: https://www.nytimes.com (Zugriff: 20.04.2026).Snyder, A. (2021): Gaslight, gatekeep: How ‘girlboss’ went from aspirational to insulting. In: The Michigan Daily, 16.11. VerfĂŒgbar unter: https://www.michigandaily.com/statement/gaslight-gatekeep-how-girlboss-went-from-aspirational-to-insulting/ (Zugriff: 20.04.2026).Haridasani Gupta, A. (2022): The Sunsetting of the Girlboss is Nearly Complete. In: The New York Times, 26.05. VerfĂŒgbar unter: https://www.nytimes.com/2022/05/26/style/glossier-emily-weiss.html (Zugriff: 20.04.2026).Abad-Santos, A. (2021): The death of the girlboss. In: Vox, 07.06. VerfĂŒgbar unter: https://www.vox.com/22466574/gaslight-gatekeep-girlboss-meaning (Zugriff: 20.04.2026).Mull, A. (2020): The Girlboss Has Left the Building. In: The Atlantic, 25.06. VerfĂŒgbar unter: https://www.theatlantic.com/health/archive/2020/06/girlbosses-what-comes-next/613519/ (Zugriff: 20.04.2026).
  • Social Media ist seit einigen Jahren voll mit feministischem Content, aber wie viel davon ist tatsĂ€chlich Aktivismus? Donjeta und Helena sprechen in dieser Folge darĂŒber, warum Online-Aktivismus ein wichtiger Einstieg sein kann, gerade fĂŒr Menschen, die keinen Zugang zu feministischen RĂ€umen haben. Gleichzeitig diskutieren sie, wie feministische Forderungen von Social Media ins echte Leben ĂŒbertragen werden können. Reicht es, Ă€sthetische Posts zu liken und zu teilen, und ab wann wird Feminismus einfach nur zur Marke?

    Grady, Constance: The waves of feminism, and why people keep fighting over them, explained. Vox, 20.07.2018, https://www.vox.com/2018/3/20/16955588/feminism-waves-explained-first-second-third-fourthCochrane, Kira: The fourth wave of feminism: meet the rebel women. The Guardian, 10.12.2013, ⁠https://www.theguardian.com/world/2013/dec/10/fourth-wave-feminism-rebel-women⁠. Reset Tech: Coordinated Nigeria-Linked TikTok Network Amplifying Pro-Alice Weidel Content. 10.03.2026, ⁠https://www.reset.tech/resources/coordinated-nigeria-linked-tiktok-network-amplifying-pro-alice-weidel-content.pdf⁠Jung & Naiv: Soziologin Rosa Burç ĂŒber Kurden, Kurdistan & Rojava. 31.03.2026, ⁠https://⁠⁠www.youtube.com/watch?v=dZVak7Ri4yo⁠
  • Weibliche Wut ist gerade ĂŒberall: Villain Era auf TikTok, Dark Feminine Energy, Paris Paloma im Ohr und Medusa auf dem Shirt. Aber wann ist Wut zur Ästhetik geworden? Donjeta und Helena sprechen ĂŒber die Geschichte weiblicher Wut, von Artemisia Gentileschi ĂŒber Audre Lorde bis Taylor Swift, ĂŒber den Unterschied zwischen Rage und politischer VerĂ€nderung und darĂŒber, wer eigentlich wĂŒtend sein darf. Was bleibt von der Wut, wenn der Trend vorbei ist?

    Quellen/Empfehlungen:

    GoFundMe von Alina und Gina fĂŒr eine Betroffene: https://www.gofundme.com/f/gewaltbetroffene-freundin-unterstuetzen Teverson, Martha: Female Rage in Art. DailyArt Magazine v. 06.05.2024, https://www.dailyartmagazine.com/female-rage-in-art/Cappelle, Alice: why female rage is here to stay. YouTube, 23.01.2023, https://www.youtube.com/watch?v=q7Vh9nDNBi0.Marks, Rebecca: What Female Rage Looks Like
and what distinguishes it from ‘angry women’. The Culture Dump, Substack, 11.03.2025, https://culturedump.substack.com/p/female-rageLorde, A. (1997) [1981]. The uses of anger. Women's Studies Quarterly, 25(1/2), 278-285.Brescoll, V. L., & Uhlmann, E. L. (2008). Can an angry woman get ahead? Status conferral, gender, and expression of emotion in the workplace. Psychological science, 19(3), 268-275.Condry, J., & Condry, S. (1976). Sex differences: A study of the eye of the beholder. Child development, 812-819.Feinblatt, J. A., & Gold, A. R. (1976). Sex roles and the psychiatric referral process. Sex Roles, 2(2), 109-122.Pateman, C. (1988). The Sexual Contract. Palo Alto, CA: Stanford University Press.
  • Frauen ab 30 stehen mit einem Bein im Grab – zumindest wenn man Social Media Glauben schenken will. Was das mit patriarchaler Kontrolle zu tun hat und wieso die neue Generation Ă€lterer Frauen vieles verĂ€ndern wird, darĂŒber sprechen Donjeta und Helena in dieser Folge. Außerdem besprechen sie die Debatte ĂŒber digitale Gewalt und den Fall Christian Ulmen/Collien Fernandes. Und keine Sorge: Ihr bekommt natĂŒrlich die vollstĂ€ndige RosalĂ­a-Recap.

    Empfehlungen und Quellen

    Account @call_me_shaq auf Instagram Podcast heute journal: Digitale Gewalt: Hilft ein neues Gesetz? (s. Shortcuts) Newsletter von Sham Jaff „What happened last week“, https://gishty.com/newsletters/what-happened-last-weekDunson, D. B., Baird, D. D., & Colombo, B. (2004). Increased infertility with age in men and women. Obstetrics & Gynecology, 103(1), 51-56.Robert, Y.: New Medical Case Study Suggests Promising Fertility Outcomes For Women Over 45. Forbes, 15.03.2026, https://www.forbes.com/sites/yolarobert1/2026/03/25/new-medical-case-study-suggests-promising-fertility-outcomes-for-women-over-45/. Shanspeare: Inside the Reverse Aging Community, YouTube, 18.11.2023, https://www.youtube.com/watch?v=1wIdh91-QZ4&t=960s Mina Le: The Scam of Anti-Aging, YouTube, 30.11.2022, https://www.youtube.com/watch?v=lzQQUmrwCw4&t=406s
  • HINWEIS: Diese Folge entstand vor den neuesten Veröffentlichungen von Collien Fernandes und dem SPIEGEL, in denen sie ihrem Ex-Partner Christian Ulmen jahrelange digitale Gewalt, u.a. mit Deepfakes, vorwirft.

    „Wo gibt es mehr von ihrem Content?“ Jede*r, der*die in den letzten Monaten auf TikTok unterwegs war, kam an diesen Kommentaren nicht vorbei. Donjeta und Helena gehen diesen mysteriösen Bot-Kommentaren auf den Grund, sprechen ĂŒber das neue KI-Tool „Grok“ und ĂŒber die Verantwortung von Social Media-Plattformen. Ein ChatGPT-Rant darf dabei natĂŒrlich nicht fehlen.

    In „DĂŒrfte eure Tochter?“ fragt eine Zuhörerin, wie man mit unpolitischen Freund*innen umgehen sollte und in den Rabbit holes und Mikrofonverboten geht es um Misogynie im Sport und meinungsstarke Internetrambos.

    Quellen:

    Crone, Theresia: Bildbasiert aber unsichtbar: Warum pornografische Deepfakes eigenstĂ€ndig verboten werden mĂŒssen, VerfBlog, 2026/1/23, https://verfassungsblog.de/pornografische-deepfakes/, DOI: 10.59704/2e99ad8c627ca459.

    SecurityHero: 2023. State of Deepfakes. Realities, Threats, and Impact, https://www.securityhero.io/state-of-deepfakes/

    HateAid und TU MĂŒnchen: Angriffen & alleingelassen. Wie sich digitale Gewalt auf politisches Engagement auswirkt. Ein Lagebild, https://hateaid.org/wp-content/uploads/2025/01/hateaid-tum-studie-angegriffen-und-alleingelassen-kurzfassung-2025.pdf

    Clark, Alex: So, guys, you reckon you could take a point off Serena Williams? The Guardian v. 13.07.2019, https://www.theguardian.com/commentisfree/2019/jul/13/men-point-off-serena-williams-tennis

  • 2022 hat das Internet ein Urteil gefĂ€llt und die Jury saß (auch) auf TikTok. In dieser Folge sprechen Donjeta und Helena ĂŒber Amber Heard und Blake Lively, darĂŒber warum Frauen die den Mund aufmachen so schnell zum kollektiven Hassobjekt werden und welche Mechanismen dahinterstecken. Es geht um organisierte Hasskampagnen und das Konzept des „perfekten Opfers".

    In „DĂŒrfte eure Tochter?" werden große Altersunterschiede beim Dating diskutiert. Mikrofonverbot gibt es diese Woche fĂŒr mobbende Streamer und im Rabbit Hole wird in Skandale um Preisverhandlungen und die Manosphere abgetaucht.

    Quellen/Empfehlungen:

    Donegan, Moira (2022): The Amber Heard-Johnny Depp trial was an orgy of misogyny. The Guardian v. 01.06.2022, verfĂŒgbar unter: https://www.theguardian.com/commentisfree/2022/jun/01/amber-heard-johnny-depp-trial-metoo-backlashEl Ouassil, Samira (2022): „Fuck Amber Heard": Die furchtbare Wirkung des Prozesses mit Johnny Depp. Übermedien v. 25.05.2022, verfĂŒgbar unter: https://uebermedien.de/72159/fuck-amber-heard-die-furchtbare-wirkung-des-prozesses-mit-johnny-depp/Hobbes, Michael (2022): What Really Happened at the Amber Heard-Johnny Depp Trial. Slate v. 03.06.2022, verfĂŒgbar unter: https://slate.com/culture/2022/06/johnny-depp-amber-heard-trial-verdict-evidence-truth.htmlMcMenamin, Lex (2022): The Johnny Depp Amber Heard Verdict Doesn't Matter After the Internet Made a Spectacle of Abuse. Teen Vogue v. 01.06.2022, verfĂŒgbar unter: https://www.teenvogue.com/story/johnny-depp-amber-heard-verdict-spectacle-of-abuseReidy, K., Abbott, K. & Parker, S. (2025): 'So they hit each other': gendered constructions of domestic abuse in the YouTube commentary of the Depp v Heard trial. Critical Discourse Studies, 22(3), 281-298.Twohey, Megan, McIntire, Mike & Tate, Julie (2024): 'We Can Bury Anyone': Inside a Hollywood Smear Machine. The New York Times v. 21.12.2024, verfĂŒgbar unter: https://www.nytimes.com/2024/12/21/business/media/blake-lively-justin-baldoni-it-ends-with-us.htmlPodcast: A bit fruity with Matt Bernstein: Amber Heard & The Myth of the Perfect Victim. (26.09.2023) Podcast: Who Trolled Amber, Episode 1: Missing Evidence. (13.05.2024)
  • Nachdem eines ihrer TikTok Videos fĂŒr Aufruhe gesorgt hat, diskutieren Donjeta und Helena in dieser Folge noch einmal die unterschiedlichen Reaktionen darauf und regen sich erneut ĂŒber fehlende Medienkompetenz und Wissenschaftsfeindlichkeit auf. Um Helena zu zitieren: „Don hatte den schönsten Tag ihres Lebens, denn sie wurde privilegiert genannt.“ Es geht also um Privilegien, reclaiming von Worten wie F*tze und B*itch, Dubai-Steuerflucht und internationale Konflikte.

  • Wir kaufen BĂŒcher wie nie, inszenieren unsere Leseecken pinterestlike und stecken gleichzeitig in einer handfesten Media Literacy Crisis. Zwischen BookTok, blauen VorhĂ€ngen und Bean Soup Theory stellen Donjeta und Helena die Frage, warum kritisches Denken offenbar weniger sexy ist als eine hĂŒbsche BĂŒcherwand.In „DĂŒrfte eure Tochter?" geht es um vergebene MĂ€nner, Mikrofonverbot bekommt eine bestimmte Sorte Mann und im Rabbit Hole begeben wir uns auf nicht ganz so dĂŒnnes Eis.

    Quellen:

    Zeitverwendungserhebung des Statistischen Bundesamts (2022): https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Zeitverwendung/zve2022/_inhalt.html Eurostat (o.D.): ilc_scp27. https://doi.org/10.2908/ILC_SCP27. Letzte Aktualisierung: 23.01.2026. Behling, Marcel (2026): Die beliebtesten BĂŒcher 2025: Top-25-Bestseller-Ranking, verfĂŒgbar unter: https://www.die-besten-aller-zeiten.de/buecher/bestseller/meistverkaufte-buecher-2025.html.Wittwer, Tara-Louise (2025): Wie junge Frauen den Buchmarkt revolutionieren. SPIEGEL v. 01.09.2025, verfĂŒgbar unter https://www.spiegel.de/kultur/booktok-glitzer-farbschnitt-und-romantasy-wie-junge-frauen-den-buchmarkt-revolutionieren-a-c25acd2b-e670-4296-8840-eb6cb37024d9.