Avsnitt

  • Was macht eine Residency in Tokyo mit einem bildhauerischen Werk? Welche Spuren hinterlassen Eindrücke und Begegnungen. Das Werk von Gisela Stiegler ist durch Tokyo reicher geworden und wir sind stolz darauf, einige Antworten auf die gestellten Fragen geben zu können. Mit Gisela habe ich über ihre aktuelle Ausstellung "Tokiosmus" bei uns in der Akademiestrasse gesprochen. Alte japanische Traditionen treffen da auf hypermodernen Turbopop. Wie das funktioniert? Hört Euch unser Gespräch an und kommt in die Ausstellung.

    Fotocredit: Markus Lettner

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    Redaktion: Alexander Giese
    Musik & Produktion: Matthias Jakisic
    Sprecherin: Sarah Scherer
    Cover: Markus Lettner

  • In dieser Folge des Podcast habe ich mit Angela Stief über die aktuelle Ausstellung in der Albertina Modern gesprochen. Sie ist die Direktorin des Hauses und hat "KAWS. Art & Comix" gemeinsam mit Florian Waldvogel kuratiert. KAWS, bürgerlich Brian Donnelly, fungiert als Künstler und Leihgeber. Im Laufe der Jahre hat er eine beeindruckende Sammlung aufgebaut. Für die Kuratorin eine tolle, aber auch herausfordernde Gelegenheit. Sind doch einige der gezeigten Arbeiten nicht nur raumgreifend groß, sondern auch einigermaßen schwer. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Einige Ikonen der Pop Art sind zu sehen und ganz grundsätzlich scheint es zu gelingen, neue Publikumsschichten anzusprechen. Bei beiden meiner Besuche war das Erdgeschoß der Albertina Modern jugendlich bevölkert. Das macht Freude und macht optimistisch. Die Ausstellung läuft über des Sommer hinaus! Also: NO EXCUSES!!!

    © ALBERTINA, Wien. Foto: Rainer Iglar

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    Musik & Produktion: Matthias Jakisic
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  • Hermann Nitsch hat eine Ära geprägt und sich damit fest in die Kunstgeschichte eingeschrieben. Als Mitbegründer des Wiener Aktionismus ist es nicht verwunderlich, dass das Wiener Aktionismus Museum mit einer Ausstellung seiner Kunst wiedereröffnet wurde. Der Fokus liegt auf dem Frühwerk des Künstlers und erlaubt einen konkreten Blick auf die Anfänge dieser weit über die Landesgrenzen hinaus wirkenden Kunstströmung. Ich habe mit Julia Moebus-Puck gesprochen. Als Chefkuratorin des Hauses zeichnet sie verantwortlich für diese sehenswerte Ausstellung. Wir haben auch über ihren ganz persönlichen Zugang zum Werk gesprochen und natürlich kommt man dieser Tage nicht an Florentina Holzinger vorbei. Immer wieder kommen wir im Laufe des Gesprächs auf sie zu sprechen. Viel Spaß beim Hören und jedenfalls einen Besuch im WAM einplanen ...

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  • Natürlich spitzen wir unsere Ohren, wenn wir Egon Schiele lesen. Und natürlich wollen wir wissen, wie diese Familiendynamik im Hause Schiele ausgesehen hat. Denn immerhin hat sich Anton Peschka mit ihm verschwägert. Eine harte Konkurrenz, der er sich da ausgesetzt hat. Wer käme da nicht unter Druck. Jedenfalls bietet die Ausstellung im Wien Museum eine seltene Gelegenheit, da ein bisschen mehr zu erfahren. Und ein paar ganz wunderbare Arbeiten vom Egon sind auch zu bewundern. "Mutter und Kind" ist ein Weltwunder und würde eine eigene Folge rechtfertigen. Und wenn wir ehrlich sind: das ist der wahre Grund, sich diese Ausstellung anzusehen. Ganz toll finden wir, dass Anton Peschka jun. die Sammlung der Stadt Wien vermacht hat. Dass Ursula Storch in Pension geht ist unverständlich. Wir hoffen sehr, dass sie der Kunstlandschaft dieser Stadt erhalten bleibt! Ab ins Wien Museum und viel Spaß beim Hören ...

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    Redaktion: Alexander Giese
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  • Für den Einen geht es in die eine Richtung, für den Anderen geht es in die Entgegengesetzte. Herbert war stets im "Team Bellotto" und findet jetzt mehr und mehr Gefallen an seinem Onkel. Ich hingegen zählte mich immer dem "Team Canaletto" zugehörig und schwenke nun in Richtung seines Neffen! Mich würde ja interessieren, wie es Anderen in dieser Frage geht. Beide kommen im Rahmen der aktuellen Ausstellung im Kunsthistorischen Museum in Wien sehr gut zur Geltung. Wir waren dort und haben darüber gesprochen. Über die Bilder, die Beziehung der beiden zueinander und wie uns die Ausstellung ganz allgemein gefällt. Allzu viel möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen. Eines kann ich aber verraten: wir empfehlen den Besuch der Ausstellung. Ob man sich unseren Podcast davor, danach oder während dessen anhört, bleibt jedem selbst überlassen! Viel Spaß im KHM!

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    Musik & Produktion: Matthias Jakisic
    Sprecherin: Sarah Scherer
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  • Über kaum etwas spreche ich lieber, als über Herzensprojekte. Michael Huey hat fünf Jahre an seinem Buch gearbeitet und es strahlt viel Leidenschaft und Liebe aus. Es trägt den Titel "Unpredictable Weather" und erzählt die turbulente Lebensgeschichte von Graf Felix "Wette" Schaffgotsche. Der Autor hatte Zugriff auf das Familienarchiv und er legt ein Buch vor, dass nichts unausgesprochen lässt. Der Album Verlag bring einmal mehr ein Buch heraus, dass diese, unsere Welt reicher macht. Es wäre ewig schade, wenn es nicht auf dieser Welt wäre. Geschrieben hat es Michael Huey auf Englisch, seiner Muttersprache. Die Primärquellen verleihen dem Buch eine Note des Autobiographischen. Über diesen Spagat sprechen wir im Gespräch ebenso ausgiebig, wie über alles andere. So ist die Überlänge zu erklären. Aber manchmal dauert es eben länger, weil es so sein muss! Viel Spaß beim Hören und bis bald ...

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    Redaktion: Alexander Giese
    Musik & Produktion: Matthias Jakisic
    Sprecherin: Sarah Scherer
    Cover: Markus Lettner

  • Es war ein kalter, windiger Jännerabend! Ich saß im Burgtheater und schon kurz nach Beginn der Vorstellung beschlich mich ein seltenes Gefühl. Ich wollte nicht, dass dieser Abend ein Ende finden würde. Nicht, weil ich nicht zurück in die Kälte wollte! Das, was ich sah und hörte hatte mich in seinen Bann gezogen. Gespielt wurde die Schachnovelle von Stefan Zweig und Nils Strunk war hauptverantwortlich für meinen Gemütszustand. Gemeinsam mit seinem kongenialen Partner Lukas Schrenk verzaubert er aktuell die (Theater-)Herzen dieser Stadt. Wir haben darüber gesprochen, wie man Publikumsliebling wird und wie man sich davor schützt, auf der Welle des Erfolges davongetragen zu werden. Am Boden bleiben. Das Richtige tun. Nils Strunk ist hinter dem Mikrofon wie auf der Bühne: ernergetisch, sympathisch und authentisch. Ich hoffe sehr, dass sich diese Energie über die Empfangsgeräte auf Euch überträgt und auch wenn es aktuell gar nicht so leicht ist Karten zu ergattern, versucht es ...

    Fotocredit: Volker Schmidt

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    Redaktion: Fabienne Lubczyk, Lara Bandion
    Musik & Produktion: Matthias Jakisic
    Sprecherin: Sarah Scherer
    Grafische Gestaltung: Studio Riebenbauer
    Cover: Markus Lettner

  • Gelegentlich beschreiten wir neue Wege, plagen uns durch dichtes Gestrüpp und testen, wie dünn das Eis ist. Über EINE Ausstellung zu sprechen ist ja schon eine Aufgabe, derer ZWEI unter die Lupe zu nehmen UND zu vergleichen, ist kompliziert. Und somit werdet Ihr Zeugen eines Neuanfangs. Wir wissen nicht, welche Folgen dieser Versuch nach sich zieht. Vielleicht machen wir das nie wieder ...! Irgendwie hängt das auch davon ab, was Ihr sagt. Lasst uns also bitte wissen, was Ihr denkt. Wir lieben Ferdinand Georg Waldmüller und retrospektiv tut es mir leid, dass wir tendenziell mehr über Gustave Courbet gesprochen haben. Aber so läuft es halt, wenn man unvoreingenommen und ohne Skript ins Gespräch geht. Diese Folge ist ein Paradebeispiel dafür, wie wir dieses Formal auslegen. Ergebnisoffen und spontan. Wir hoffen natürlich sehr, dass wir Euren Ansprüchen gerecht werden und auch denen der Herren Waldmüller und Courbet. Jedenfalls rufen wir auf zum Besuch beider Ausstellungen. Am besten back to back ... Viel Spaß beim Hören und Schauen!

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    Redaktion: Fabienne Lubczyk, Lara Bandion
    Musik: Matthias Jakisic
    Sprecherin: Sarah Scherer
    Grafische Gestaltung: Studio Riebenbauer
    Cover: Markus Lettner

  • Unsere gemeinsame Leidenschaft für Anton Romako hätte uns auch schon viel früher vor die Mikrofone locken können. Jetzt ist er noch dazu Direktor der Albertina in Wien und damit verantwortlich für unser aller Glück! Ich habe das Gespräch mit Ralph Gleis als große Bereicherung empfunden und ich hoffe, dass es Euch/Ihnen ähnlich ergeht. Denn er ist einer, der weit über den Tellerrand hinausblickt, ohne den Fokus zu verlieren. Das, was wir in den vergangenen 14 Monaten gesehen haben, macht Lust auf mehr. Und da das Haus in diesem Jahr seinen 250 Geburtstag feiert, gibt es viele Gründe zur Vorfreude. Ich habe mit Ralph Gleis über den eigenen Weg in die Kunst gesprochen, aber auch gefragt, wie der Alltag eines Museumsdirektors ausschaut. Viel Spaß beim Hören und ab in die Albertina ...

    Foto © ALBERTINA Museum, Wien / Hauswirth

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    Grafische Gestaltung: Studio Riebenbauer

  • Wenn es in Wien eine Ausstellung zur Geschichte des Europäischen Kunstmarktes gibt, sind wir natürlich mit von der Partie. Außerdem bietet die aktuelle Ausstellung im Gartenpalais Liechtenstein die selten gewordene Gelegenheit, dieses prachtvolle Haus im 9. Bezirk zu besuchen. Die Ausstellung erstreckt sich über beide Geschosse und bringt ganz außerordentliche Glanzstücke zusammen. Eines können wir vorwegnehmen. Ein Besuch wird nicht reichen. Und das ist gar kein Problem. Denn der Eintritt ins Museum ist frei. Es lohnt sich jedoch, das gesparte Geld in die Begleitung einer Kunstvermittlerin zu investieren. Denn die komplizierten Zusammenhänge erschließen sich einem leichter, wenn man da und dort ein paar Hinweise erhält. Wir haben jedenfalls unser Lieblingsstück gefunden ...

    Foto: LIECHTENSTEIN, The Princely Collections, Vaduz-Vienna

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  • In sehr regelmäßigen Abständen zieht es mich ins Dommuseum neben dem Stephansdom in Wien. Denn die Ausstellungen, die dort zu sehen sind, sprechen mich auf sehr vielen unterschiedlichen Ebenen an. Wieso das so ist, versuche ich mit der Direktorin des prämierten Hauses zu erforschen. Johanna Schwanberg steht schon seit den ersten Stunden des Podcast auf meiner Wunschliste. Jetzt hat es geklappt. In der vergleichsweisen ruhigen Zeit haben wir uns zusammengesetzt und über das breite Spektrum ihres Tuns gesprochen. Neben ihrer Tätigkeit im Museum, vermittelt sie im Radio und in den Hörsälen dieses Landes. Sie ist eine vertraute Stimme auf Ö1 geworden und die Vorlesungen an der Uni sprengen regelmäßig die Kapazitätsgrenze. Was macht sie richtig? Für mich ist das eindeutig zu erklären: sie entfacht Leidenschaft für die Kunst. Und dafür ist ihr gar nicht genug zu danken. Viele Spaß beim Hören und bis demnächst ...

    https://dommuseum.at
    Foto: Marlene Fröhlich

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  • Sebastian Haselsteiner trägt zwei Herzen in der Brust. Ohne sich für das Eine oder gegen das Andere entscheiden zu müssen, gelingt es ihm, Balance herzustellen. Die Strabag baut so gut wie alles, was es zu bauen gibt. Die Kunst spielt bereits seit mehreren Jahrzehnten eine wichtige Rolle. Für die interne Kommunikation genauso wie für die Aussenwirkung des Unternehmens. Die Kunst wird aber nicht zum Brückenbauer degradiert. Sie nimmt im Unternehmen eine zentrale und immer mehr unverzichtbare Rolle ein. Sebastian Haselsteiner hat im vergangenen Jahr einen entscheidenden Transformationsprozess in die Wege geleitet und erfolgreich abgeschlossen. STRABAG ART ist ein weithin sichtbares Zeichen, wie es gelingen kann, zwei scheinbar unvereinbare Welten in Gleichklang schwingen zu lassen. Viel Spaß beim Hören ...

    fotocredit: Mafalda Rakoš
    https://strabag.art

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  • Die Ausstellung "Wotruba International" im Belvedere 21 hat für ordentlich Gesprächsstoff gesorgt. Nicht nur, dass Fritz Wotruba hierzulande unbestritten zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts zählt, hat man sich dafür entschieden, bei der Präsentation neue Wege zu gehen. Mit dem Architekturbüro The Next Enterprise hat man sich vor allem Augen an board geholt, die das Werk dieses Ausnahmekünstlers von einer anderen Perspektive erfahren lassen. Die Rede ist von einem Catwalk, einer Arena. Gegen die starke Architektur des Hauses anzukommen ist kein leichtes unterfangen. Aber geht es eigentlich um ein Gegeneinander oder eher um ein Miteinander? The Next Enterprise haben sich erfolgreich zwischen Karl Schwanzer und Fritz Wotruba gestellt. Ohne weder dem einen, noch dem anderen etwas wegzunehmen. Viel mehr noch haben sie es geschafft, eine neue Perspektive auf Architektur und Kunst zu ermöglichen. Bis zum 11. Jänner 2026 habt Ihr noch die Chance, diesen Drahtseilakt anzuschauen und Euch selbst ein Urteil zu bilden. Mir hat das Gespräch mit Ernst J. Fuchs jedenfalls dabei geholfen, meine etwas verkrusteten Meinungen aufzubrechen!

    https://www.tne.space
    https://www.belvedere.at/press/belvedere-21-museum-fuer-zeitgenoessische-kunst?
    fotocredit: Lukas Hämmerle / nextroom

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  • Was wäre ein Jahr ohne Rückblick. Es ist zur Tradition geworden, dass ich gemeinsam mit der Chefredakteurin des Parnass, Silvie Aigner, einen Blick auf das abgelaufene Kunstjahr werfe. Welche Ausstellungen haben es uns angetan? Wo scheiden sich unsere Geister? Prall gefüllt war es jedenfalls und an dieser Stelle möchte ich mich bei all den großartigen Kunstschaffenden dieses Landes entschuldigen, die wir übersehen haben. Aber so wie es ausschaut, werden wir in einem Jahr wieder auf ein Jahr zurückblicken. Bleibt also mutig und macht weiterhin gute Ausstellungen. Denn wo nichts ist, kann auch nichts besprochen werden. Bedanken möchte ich mich sehr herzlich bei Silvie Aigner, die nicht nur Vieles sieht, sondern auch erkennt. Es ist eine wahre Freude mit Dir zu sprechen, liebe Silvie! Und jetzt bleibt nur noch, einen guten Rutsch ins Jahr 2026 zu wünschen! Bleibt dem Podcast gewogen, wir hören uns...

    fotocredit: christianjungwirth.com
    https://www.parnass.at

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    Redaktion: Fabienne Lubczyk, Lara Bandion;
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  • Wenn es dem Ende des Jahres zugeht, kann man ohne weiteres darüber nachdenken, was denn so die außergewöhnlichen Ausstellungserlebnisse des Jahres waren. Für uns gehören die Besuche der aktuellen Ausstellung in der Albertina absolut dazu, denn mit Gothic Modern werden neue Maßstäbe gesetzt. Eine klug kuratierte Ausstellung, die viel Neues bringt. Für uns alte Hasen ist das natürlich eine Herausforderung. Die Ausstellung läuft noch bis zum 11. Jänner 2026. Wer sie also noch nicht gesehen hat, der sollte sich sputen, denn es handelt sich um eine "must see" Ausstellung. Bei uns geht es zum Jahreswechsel dann mit dem bewährten Jahresrückblick mit der Parnass Chefredakteurin Silvie Aigner weiter. Keine Pause also - wir senden durch! Eine schöne Adventzeit wünscht das Podcast Team aus dem Hause Giese & Schweiger...https://www.albertina.atKontakt: [email protected];Website: https://www.gieseundschweiger.at/ ;Redaktion: Fabienne Lubczyk, Lara Bandion; Musik: Matthias Jakisic;Sprecherin: Sarah Scherer;Grafische Gestaltung: Studio Riebenbauer

  • Es macht mir ungemein viel Freude, die Legenden der österreichischen Kunst- und Kulturszene bei mir im Podcast zu haben. Nachdem ich unlängst schon mit Berthold Ecker das Thema Vor- und Nachlässe angeschnitten habe, war es mir ein Anliegen diesbezüglich etwas tiefer zu schürfen. Mit keinem Menschen macht das mehr Sinn als mit Susanne Neuburger. Gemeinsam mit Elisabeth Gottfried ist sie hauptverantwortlich für den Verein Forum Vor- und Nachlässe, der vergangenes Jahr gegründet wurde und eigentlich von Tag eins an Menschen hilft, die mit Fragen zum Thema vorstellig werden. Ich wollte natürlich wissen, wie so ein Beratungsgespräch aussieht, aber auch erfahren, wie Susannes Weg in die Kunst ausgeschaut hat und was sie nach 30 Jahren MUMOK heute sonst noch so treibt. Diesbezüglich bleibt sie sich treu. Einmal Kunst - immer Kunst! Ihren Blog, den sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Hildegund Amanshauser betreibt ist jedenfalls sehr empfehlenswert...

    Alle Informationen rund um das Forum findet Ihr hier:
    https://vor-nachlass.at

    Den angesprochenen Blog findet Ihr hier:
    https://kunstund.net

    Kontakt: [email protected];
    Website: https://www.gieseundschweiger.at/ ;
    Redaktion: Fabienne Lubczyk, Lara Bandion;
    Musik: Matthias Jakisic;
    Sprecherin: Sarah Scherer;
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  • So hab' ich mir das vorgestellt. Redaktionsplan hin oder her. Da trifft mich etwas mitten ins Herz und ich muss darüber sprechen. Als mir vor knapp zwei Wochen eine angenehme Stimme über eine neue Kollaboration zweier mir bekannter Künstler im Stile von Warhol und Basquiat erzählt hat, wusste ich was zu tun ist. Das Gespräch mit Michael Ornater und Clemens Wolf hat viele meiner Fragen beantworten können. Nicht nur über die KI und ihren Einsatz in meinem Betätigungsfeld, sondern auch über Glaube, Vertrauen, Freundschaft und junge Liebe. Seid Ohr jetzt neugierig geworden? Dann hört Euch doch gleich erstmal das Gespräch an. Und dann setzt Euch in den Zug und reist nach Neulengbach, denn dort hat sich Ursula Fischer auf dieses "Experiment" eingelassen. In der Galerie am Lieglweg zeigt sie Arbeiten der beiden! Viel Spaß beim hören und schauen und bitte lasst mich wissen, ob Ihr Euch vor der KI fürchtet...

    https://www.galerieamlieglweg.at

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  • Wenn wir eine Ausstellungsbesprechung machen, dann setzen wir uns vor die Mikros und legen los. Wir sagen, was uns in den Sinn kommt und versuchen dabei eine gewisse Objektivität einzubringen. Wenn wir über unsere eigene Ausstellung sprechen, dann wird das schwierig mit der Objektivität. Es sei uns also verziehen, wenn wir uns selber belobigen. Denn es war schon ein schönes Stück Arbeit. 53 Bilder auswählen, bearbeiten, darüber schreiben, fotografieren, drucken lassen usw. Aber man wird ja nur einmal 45 Jahre alt. Denn ja, Herbert und Harry haben den Kunsthandel Giese & Schweiger im Herbst 1980 gegründet. In all den Jahren gab es eigentlich nur eine - in Stein gemeisselte - Vorgabe: die Qualität muss passen. So gesehen hat sich nicht sehr viel geändert. Und das ist gut so! Wir gehen also mit guten Vorsätzen in die nächste Dekade und freuen uns auf all die tollen Bilder, die wir bearbeiten dürfen...https://www.gieseundschweiger.atKontakt: [email protected];Website: https://www.gieseundschweiger.at/ ;Redaktion: Fabienne Lubczyk, Lara Bandion; Musik: Matthias Jakisic;Sprecherin: Sarah Scherer;Grafische Gestaltung: Studio Riebenbauer

  • Wolfgang Hollegha schießt mir regelmäßig mitten hinein ins Herz. Und mit Guenther Holler-Schuster habe ich mit einem Menschen gesprochen, dem es offenbar ähnlich geht. Er hat die nun bald endende Ausstellung an der Neuen Galerie in Graz kuratiert und stand mit Hollegha oft im Austausch. Ich glaube nicht, dass ich einen besseren Gesprächspartner hätte finden können. Dass wir immer wieder beim schöpferischen Prozess landeten war schon auffällig. Aber die Wucht, mit der die Bilder über uns hereinbrechen ist schon außergewöhnlich. Wer sie nicht schon gesehen hat, die Ausstellung "Es gibt allerdings Unaussprechliches", der sollte sich sputen. Am 2. November bietet sich die letzte Chance. Es zahlt sich aus...

    https://www.museum-joanneum.at/neue-galerie-graz
    Foto: Neu Galerie Graz, UMJ/ Niki Lackner

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  • Berthold Ecker brennt für die Kunst. So habe ich ihn kennengelernt und so habe ich ihn auch im Gespräch erlebt. Alternativlos war sein Weg in die Kunst und niemals wich er von seinem Weg ab. Dass das MUSA in Wien heute so dasteht, ist hauptsächlich ihm und seinem Team zu verdanken. Wir haben über besondere Momente gesprochen und auch über die Würze, die das Leben ausmacht. In unser beider Fälle ist das nunmal die Kunst und die Beschäftigung mit ihr. Seine Begeisterung ist ansteckend. Bei mir hat es funktioniert. Ich hoffe, bei Euch auch. Viel Spaß beim Hören und bitte meldet Euch, wenn es einen Grund dazu gibt...

    Fotocredit: Dietrich Sattmann

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