Avsnitt

  • Lange aufbleiben, unbegrenzt Taschengeld und jeden Tag Pizza: Hört man sich unter kleinen Menschen um, ist Erwachsensein ein erstrebenswerter Zustand, der gar nicht schnell genug erreicht werden kann. Doch spätestens, wenn die erste Steuererklärung ansteht, das Geld knapp wird und die Tellerberge bis zur Decke reichen, gerät das „Erwachsenwerden“ zu einer Bedrohung. Dabei gilt längst nicht nur als erwachsen, wer mit Mitte 20 Haus und Familie hat. Vielmehr haben sich die Erwartungen an "den Erwachsenen" in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich verschoben. Ist Erwachsenwerden überhaupt noch eine sinnvolle Kategorie, wenn die wirtschaftliche Verhältnisse den Auszug von Zuhause irrational machen und 50-jährige die gleichen Sneaker tragen und Mangas lesen wie 12-jährige? In dieser Folge sprechen wir über Adulting, Infantilisierung, Mündigkeit und die Frage, ob das Ideal der Reife jemals erreicht werden kann.

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    Links und HintergründeFrançois Jullien: Ein zweites Leben Wikipedia: Mündigkeit (Philosophie) PlusPedia: Pädagogische Mündigkeit Wikipedia: Erlernte Hilflosigkeit

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  • In der Post-Corona-Welt hat der Optimismus es wahrlich nicht leicht: Angesichts von Klimakrise, politischem Wahn und Zukunftsängsten (z.B. rund um Künstliche Intelligenz) scheint Resignation näher zu liegen als fröhliche Zuversicht. In dieser Folge sprechen Katrin und Alexandra über die Auswirkungen, die eine optimistische bzw. eine pessimistische Haltung auf politische Entscheidungen und gesellschaftliches Handeln haben kann. Ist Optimismus naiv? Bloßes Wunschdenken? Eine denkfaule Flucht ins "Alles wird gut"? Oder kann es auch ein mutiger Akt sein, trotz fehlender Gewissheiten an der Möglichkeit zur Gestaltung festzuhalten?

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    Links und HintergründeGunter Dueck: https://www.omnisophie.com/ Wikipedia: Optimismus https://de.wikipedia.org/wiki/OptimismusToday Explained: https://megaphone.link/VMP9821210048 Jamil Zaki: https://www.klett-cotta.de/produkt/jamil-zaki-hoffnung-und-skepsis-9783608124491-t-9237Toxic Positivity: https://www.psychologytoday.com/us/basics/toxic-positivity Wikipedia: Learned Optimism https://en.wikipedia.org/wiki/Learned_optimism Süddeutsche: Gastbeitrag von Florence Gaub: Die Zukunft war schon immer scheißeWikipedia: Dialektik der AufklärungOptimism Bias: https://theoptimismbias.blogspot.com/Optimism Bias gibt es nicht: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5344342/ auch empfehlenswert zu diesem Thema: https://www.deutschlandfunkkultur.de/jane-mcgonigal-zukunft-100.html Klimaziel Zustimmung, Erreichung Pessimismus: https://www.rwi-essen.de/presse/wissenschaftskommunikation/pressemitteilungen/detail/klimaneutralitaet-2045-breite-zustimmung-in-der-bevoelkerung-aber-massive-zweifel-an-der-umsetzbarkeit Independent: Anxiety around AI is growing rapidlyHotel Matze: Philosoph Markus Gabriel: KI, Gefühle, MachtWochendämmerung mit Raul Krauthausen: https://wochendaemmerung.de/ruinoese-empathie-und-ki-als-gamechanger-mit-raul-krauthausen/ 

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  • Prüfungen begleiten uns durchs ganze Leben. In der Schule dienten sie dazu, Leistung zu messen, Wissen zu überprüfen und Vergleichbarkeit herzustellen. Doch wenn man genau hinschaut, merkt man, dass Prüfungen oft etwas ganz anderes messen als Kompetenz, und ihre Wirkung weit über das Ergebnis hinausreicht.

    In dieser Folge sprechen Katrin und Alexandra nicht nur über den Impact von Leistungsprüfungen, sondern auch über die alltäglichen Prüfungen im Job, in zwischenmenschlichen Situationen oder auf Social Media. Wir werden ständig bewertet und bewerten uns selbst. Rankings, Scores und Feedbacksysteme geben zwar Orientierung, indem sie Komplexität reduzieren, aber oft auf eine sehr entmenschlichende Weise. Wie gehen wir um mit einem System, das uns ständig misst, vergleicht und unseren Wert an Zahlen festmacht?

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    ShownotesWikipedia: Prüfung Esquire: Warum der Intelligenz-Test nichts über die Intelligenz aussagt - br: Laut Studien spricht nichts für Exen School of Life: You should finally leave school Wikipedia: Frau Holle Prüf! Andreas Gelhard: Foucualts Analyse von Prüfungsformen (PDF)

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  • Kontext ist ganz entscheidend dafür, wie wir Aussagen und Handlungen, Sachverhalte und Ereignisse bewerten. Ohne Kontext sind weder faire Urteile noch mündige Entscheidungen möglich. Warum blenden wir ihn dennoch so häufig aus? Katrin hat ein paar psychologische und evolutionsbiologische Erklärungen dafür. Wir sprechen darüber, warum Kontext der Funktionslogik von Social Media widerspricht und warum Journalismus so häufig an seinen eigenen Ansprüchen scheitert. Alexandra sieht Kontext zudem als etwas, das in Begegnungen zwischen Menschen entsteht, in Subkulturen und in der Kunst, und dessen interaktive Schaffung ein Ausdruck von Freiheit ist. Könnte die Gesellschaft gerechter und gelassener sein, wenn wir Kontext ernster nehmen würden?

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    Shownotes:

    Diskursmonitor: Glossar: Kontextualisieren

    Podcast: Die Wochendämmerung

    CICERO: Der Dreck bleibt haften: Interview mit Marie-Luise Vollbrecht

    taz: Rechtes Internet feiert die "Ostmulle"

    Wikipedia: Resting Bitch Face

    Wikipedia: Bitch

    Deutschlandfunk: Behemoth im Porträt

    Revolvermag: Twin Temple: Satanic Doo-Wop

    Sein und Streit (Podcast): Hartmut Rosa über schwindende Spielräume

    Wind und Wurzeln: Wie wir Scheindebatten und Tibalismus stoppen

    Hanser: Bernhard Pörksen: Zuhören

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  • Misstrauen gegen die Nachbarn, Entfremdung in der Familie, langjährige Freundschaften, die über Meinungsverschiedenheiten zerbrechen: Seit der Corona-Pandmie machen wir soziale Erfahrungen, die wir als Ausdruck gesellschaftlicher Spaltung deuten. Dabei kommen soziologische Studien zu gänzlich anderen Befunden, die Gesellschaft sei gar nicht so gespalten, wie es uns scheint. Im Gespräch denken wir über diesen scheinbaren Widerspruch nach und beleuchten die Hintergründe unterschiedlicher Wahrnehmungen. 

    Lässt sich gegen Spaltungstendenzen und Polarisierung überhaupt etwas tun? Während Katrin dafür plädiert, Kategorien von „Entweder/Oder“ fallen zu lassen und sie durch „Sowohl als auch“ zu ersetzen, fragt Alexandra, ob Demokratie mit ihrem Anspruch auf Integration und Partizipation der „Massen“ ohne Polarisierung überhaupt möglich ist. 

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    Shownotes:Suhrkamp: Steffan Mau, Thomas Lux & Linus Westheuser: Triggerpunkte DIW / Marcel Fratzscher: Wie gespalten ist Deutschland wirklich? Quarks: Hass, Wut und Spaltung: Driften wir immer weiter auseinander? Suhrkamp: Nils Kumkar: Polarisierung. Die Ordnung der Politik Wikipedia: Cleavage-Theorie Bundeszentrale für politische Bildung: Lassen sich Parteien noch klassifizieren? ISI / Fraunhofer: Wie gespalten ist die deutsche Gesellschaft – und was bedeutet das für die Transformationsbereitschaft der Energie- und Mobilitätswende? Wind und Wurzeln: Gegen die gesellschaftliche Spaltung: Wie wir Scheindebatten und Tribalismus stoppen Youtube / TED: That Open Secret About Political Polarization | Jake Teeny 

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  • Katrin bezeichnet sich selbst ganz bewusst als naiv, weil sie sich entschieden hat, an das Gute im Menschen zu glauben. Alexandra hegte stets einen tiefen Argwohn gegen die Naiven, vielleicht aus Neid auf jene, die so unbeschwert vertrauen dürfen. In dieser Folge fragen wir uns, welche Arten von Naivität es gibt und ob Naivität wirklich mit Dummheit gleichgesetzt werden kann. Ist Naivität nicht auch eine Art von Mut? Wer kann es sich leisten, naiv zu sein? Und warum glauben wir so oft, dass Naive "selbst Schuld" sind, wenn Sie enttäuscht oder über den Tisch gezogen werden?

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    Links und Hintergründe

    * Guardian: https://www.theguardian.com/technology/2025/sep/20/parents-outraged-meta-uses-photos-schoolgirls-ads-man

    * Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Jeffrey_Epstein

    * Der Standard: https://www.derstandard.at/story/3000000297061/konstantin-wecker-hatte-laut-medienbericht-63-jaehrig-ein-verhaeltnis-mit-minderjaehriger

    * BKA: https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Deliktsbereiche/Kinderpornografie/Kinderbilder_Netz/Kinderbilder_Netz_node.html

    * Der siebte Tag: Das Rätsel der Milchflasche https://steady.page/de/nminkmar/posts/1d9a9845-511f-49a2-aa5c-b2ba01a350d9

    * Wikipedia: Naive T-Zellen: https://en.wikipedia.org/wiki/Naive_T_cell

    * Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Naivit%C3%A4t

    * Sarah Kuttner: Mama und Sam https://www.fischerverlage.de/buch/sarah-kuttner-mama-sam-9783103977417

    * Guardian: https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2025/nov/11/seven-sly-savage-stages-of-a-romance-scam

    * Was es ist von Erich Fromm https://www.planetlyrik.de/lyrikkalender/erich-frieds-gedicht-was-es-ist/

    * Das pädagogische Paradox: https://www.ausbilder-plus-akademie.de/das-paedagogische-paradox/ 

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  • Schon mal was von „Otroversion“ gehört? Es ist ein neuer Begriff für ein Phänomen, das uns in vielen Facetten begegnet: das Anderssein. Wann ist man eigentlich "anders"? Zwischen dem Außenseiter und dem Einzelgänger liegen Welten. Und doch haben die Eigensinnigen, Unangepassten und Selbstgenügsamen es oft genauso schwer, soziale Akzeptanz zu finden. Andererseits drängt sich in der heutigen Zeit die Frage auf, ob man als "Normalo" überhaupt noch erfolgreich sein kann. Setzen sich nicht überall gerade die Außergewöhnlichen durch? Finden unter den Bedingungen der Aufmerksamkeitsökonomie nicht längst nur die Exzentriker Gehör?

    Katrin und Alexandra fragen sich, ob "Anderssein" ein Ausdruck von Freiheit ist oder nicht bloß eine weitere Kategorie, um eben nicht anders bleiben zu müssen. Dürfen wir nicht auch einfach sein, ohne Etikett, ohne Konzept, ohne "Markenkern"?

    Links und HintergründePenguin: Dr. Rami Kaminski: Wie schön es ist, nicht dazugehören zu müssenJean Jacques Rousseau: Bekenntnisse Wikipedia: Somebody SomewhereJeff Hiller: Actress of a certain age

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  • gefallen

    Das Bedürfnis, zu gefallen und es anderen immer recht zu machen, kennen viele Frauen. Auch Katrin. Es könnte einfach nur eine nette Eigenschaft netter Menschen sein, wenn es nicht regelmäßig zu Selbstverleugnung und Selbstverlust führen würde. In der Psychologie gibt es dafür sogar einen Begriff: fawning. Statt zu kämpfen, Reißaus zu nehmen oder zu erstarren (fight, flight, freeze), versuchen wir, durch rehäugige Freundlichkeiten die Situation zu entschärfen. Kurzfristig mag das wirksam sein, doch es lohnt sich, einen genauen Blick auf die Ursachen und langfristigen Konsequenzen dieses Verhaltens zu werfen.

    Faschismus

    Faschismus ist ein starkes Wort und wird bisweilen als „Nazi-Keule“ benutzt. Doch mit Blick auf die USA sollten wir die Fraglichkeit des Begriffs nochmal überdenken, findet Alexandra. Denn die offene Befürwortung von Gewalt, der Versuch, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit auszuhöhlen und eine fast religiöse Verehrung von Technologie waren seit jeher Merkmale faschistischer Systeme. Gerade KI-Ideologien in Verbindung mit dem Wirken rechter politischer Kräfte könnten uns in Schwierigkeiten bringen, wenn wir nicht aktiv ein Mitspracherecht fordern. 

    Bitte und Danke

    Noch immer kostet die Produktion von anekdotisch evident mehr, als wir derzeit einnehmen. Wenn ihr könnt, werft doch gern ein paar Euro in einen unserer Hüte. DANKE an alle, die schon dabei sind <3

    Links und HintergründeDumont: Meg Josephson: Bist du sauer auf mich? Webseite von Meg Josephson Meg Josephson auf Instagram Medical News Today: People Pleasing PsychCentral: The Fawn Response: How Trauma Can Lead to People-Pleasing Reclam: Reiner Mühlhoff: Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus New Socialist: AI: The New Aesthetics of Fascism Youtube: Roland Meyer: Generative KI und die Ästhetilk des digitalen Faschismus The Atlantic: AI Is Grown, Not Built

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  • Inspiriert von Hannah Arendts Überlegungen zur Banalität des Bösen widmet Alexandra sich in dieser Folge dem Gehorsam, der sich nicht nur gegenüber Autoritäten, sondern auch gegenüber gesellschaftlichen Idealen oder Gruppennormen zeigt. Wo suchen wir heute Zuflucht im Gehorsam, um Verantwortung von uns zu schieben? Und stimmt es, wenn wir sagen, wir hätten "keine andere Wahl"?


    Auch bei Katrin geht es um Verantwortung: Das Thema ist Ghosting, also der plötzliche Abbruch des Kontakts ohne ein Wort der Erklärung. Warum tun Menschen das? Manchmal geschieht es ohne böse Absicht oder aus reiner Bequemlichkeit, doch beim Gegenüber hinterlässt es oft Verletzungen und nagt am Selbstwertgefühl. Ob in Freundschaften oder in der Liebe: Ghosting wirft Fragen nach Nähe, Verantwortung und dem Umgang mit Konflikten auf. 

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    Links und HintergründeYouTube: Hannah Arendt: Die Banalität des Bösen (Vortrag von Walther Ziegler) Wikipedia: Gehorsam Die Zeit: Sophie Passmann: Wir können nicht gewinnen Wikipedia: Romonstration Wikipedia: Oliver von Dobrowolski Wikipedia: Matthias Meisner Penguin: Mareice Kaiser: Ich weiß es doch auch nicht Wikipedia: Ghosting Bücher von Tina Soliman: Funkstille. Wenn Menschen den Kontakt abbrechen. (2010), Der Sturm vor der Stille. Warum Menschen den Kontakt abbrechen. (2014) und Ghosting. Vom spurlosen Verschwinden des Menschen im digitalen Zeitalter. (2019) Piper: Watzlawick, Anleitung zum Unglücklichsein Buzzfeed: 8 Gründe warum Menschen ghosten

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  • Als Introvertierte wünscht Katrin sich Ruhe. Doch als Mutter war das oft ein Wunsch, der nicht erfüllt wurde. Kinder sind laut und dürfen das auch sein - wie sogar der BGH geurteilt hat. Trotzdem zeigt sich an der Diskussion zu Kinderlärm ein Zielkonflikt: Gibt es ein Recht auf kinderfreie Ruhezonen? Oder landen wir auf dieser Weise in einer unsolidarischen Gesellschaft? Welche Alternativen hat Katrin gefunden, Ruhe in ihr Leben zu bringen?

    Alexandra thematisiert diesmal eine bittere Erkenntnis: So sehr wir an die Macht guter Argumente glauben - oft prallen sie ab, wenn sie nicht mit dem sozialen Umfeld unserer Gesprächspartner übereinstimmen. Was Menschen wirklich bewegt, sind Beziehungen. Wer andere erreichen will, sei es persönlich oder politisch, muss also bereit sein, Nähe und Vertrauen aufzubauen, zuzuhören, statt zu überzeugen. Eine Erkenntnis, die Alexandra über eine schmerzliche Erfahrung erlangt hat.

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    Links und HintergründeLila Podcast: Gibt es ein Recht auf kinderfreies Leben? Süddeutsche: Kinder auf Hochzeit ausschließen? Introvertiert vs. Extravertiert Noise von Daniel Kahnemann FAZ: Urteil zu Kinderlärm Wikipedia: Quiet: The Power of Introverts - Susan Cain School of Political Hope https://www.politischehoffnung.eu Wikipedia: GWUP Gesellschaft_zur_wissenschaftlichen_Untersuchung_von_Parawissenschaften Triggerpunkte: https://www.suhrkamp.de/buch/triggerpunkte-t-9783518029848

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  • Das Selbstbild ist ein wichtiger Teil der Identität, das unser Denken, Fühlen und Handeln bestimmt. Es entsteht in sozialen Interaktionen (wie nehmen andere mich wahr?), in der Selbstreflexion (wie nehme ich mich selbst wahr?), durch prägende Erfahrungen und Erinnerungen. Im Internet werden permanent Selbstbilder entworfen, die scheinbar unabhängig von den Einschränkungen des "Real Life" sind. Aber kann das gut gehen? Und ist es das wert? Alexandra blickt zurück.


    Bei Katrin geht es heute um das Aushalten. Kein passives sondern ein aktives Aushalten, als Gegenkonzept zu "Sofortismus", wie Pamela Rath es in ihrem Buch nennt. Denn gerade in Krisenzeiten können wir uns das Gegenteil des Aushaltens nicht leisten: Dass wir an den Umständen und Problemen zerbrechen.

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    Links und HintergründeWikipedia: Dead Internet Theory Kremayr Scheriau: Pamela Rath: Die Kunst des Aushaltens Krautreporter: Widerstand lohnt sich, auch wenn sich erstmal nichts ändert Droemer Knaur: Matt Haig: The Comfort Book Psychology Today: What Does It Mean to Sit With Your Feelings? Nummer Gegen Kummer: Kinder und Jugendliche: 116111; Eltern: 08001110550 Krisentelefon: 0800 / 11 10 111 News in Health: The Power of Pets Podcast: Wind und Wurzeln: Was wenn morgen Faschismus ist? Suhrkamp: Triggerpunkte SWR: Diskussion um Dönerläden und Co.: Heilbronn will Innenstadt aufwerten WIRED: A New Law of Nature Attempts to Explain the Complexity of the Universe 

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  • Seit Eli Pariser den Begriff der "Filterblasen" (in seinem Buch "Filter Bubble") in die Welt brachte, wurde viel diskutiert: Isolieren wir uns im Netz wirklich immer mehr und sehen und lesen nur noch, was unsere Weltsicht bestätigt? Oder ist das Internet nicht vielmehr ein Tor in eine Welt der Vielfalt und Informationen, wie es sie vorher gar nicht gab? "Filterblasen sind immer die anderen", findet Katrin, der man schon oft vorwarf, bestimmte Ansichten gäbe es nur in ihrer "Berliner Blase". Echte Filterblasen, also Orte On- und Offline, in denen Menschen sich von allem abschotten, was ihrem Weltbild widerspricht, gibt es aber - und das ist ein echtes Problem.

    Alexandra vermisst die Zeit, als der Ausdruck "Real Life" noch für eine Welt stand, aus der man in die Utopie des Internets flüchten konnte, um sich als freien Menschen zu erfahren. Heute hat die Situation sich umgekehrt. Viele Menschen sehnen sich nach einer Rückkehr ins analoge Leben, als die Handysucht sie noch nicht im Griff hatte und sie frei waren, auch ohne Internetanschluss Entscheidungen treffen und ihr Leben gestalten zu können. Aber kann es überhaupt ein Zurück in dieses mythische Real Life geben? Sind unsere Gehirne überhaupt noch in der Lage dazu? Und welchen Preis müssten wir dafür zahlen? Das wird in den nächsten Folgen herauszufinden sein ...

    Links und HintergründeEli Pariser (2012): Filter Bubble, Hanser Steffen Mau, Thomas Lux, Linus Westheuser (2023): Triggerpunkte, Suhrkamp Caelan Conrad: Gender Critical (Youtube-Trilogie): Gender Critical : Recruitment (Teil 1) bpb: Mythos Filterblase – sind wir wirklich so isoliert? Ullstein: Kurt Prödel: Klapper (2025) In trockenen Büchern: Carlo Strenger: Die Angst vor der Bedeutungslosigkeit

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  • Auch wenn es nicht en vogue ist, die eigene Verletzlichkeit zu zeigen, es kann uns auf magische Weise mit anderen Menschen verbinden. Genau das ist Alexandra kürzlich passiert und sie reflektiert, wie sie schon immer sehr verletzlich war, und warum das keine Schwäche ist, sondern eine Stärke. Klar: Auch die Verletzlichkeit kann, wenn ihre Zurschaustellung nur ein Mittel zum Zweck ist, manipulativ eingesetzt werden. Viel häufiger aber wird sie noch immer versteckt. Leider.

    Immer mehr Kinder tun sich schwer damit und Professor*innen in den USA reagieren bereits darauf: Das Lesen kommt uns als Gesellschaft abhanden. Das ist die große Sorge von Maryanne Wolf. Sie forscht zum lesenden Gehirn und hat bei sich selbst beobachtet: Sie schafft es nicht mehr, ihr frühreres Lieblingsbuch zu lesen! Auch Katrin beobachtet an sich und der Generation ihrer Kinder, wie uns das Lesen immer schwerer fällt. Dabei, davon ist sie überzeugt, ist es eine wichtige Kulturtechnik in Zeiten abnehmender Empathie.

    Shownotes:Marina Abramovic: The Artist Is Present: https://youtu.be/JDcrShtp2Ug?si=zIAv9v0GuzDDlEHmMarina Abramovic: Rhythm Zero: https://www.theguardian.com/artanddesign/2023/sep/25/marina-abramovics-shocking-rhythm-0-performance-shows-why-we-still-cannot-trust-people-in-powerMaryanne Wolf: Schnelles Lesen, langsames LesenThe Atlantic: How Lucy Calkins Became the Scapegoat for America’s Reading Crisis

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  • lexandra setzt ihre Überlegungen zum Verlust fort und denkt über Verbundenheit nach. Warum sympathisieren so viele Menschen mit Migrationshintergrund mit der AfD? Und welche Rolle spielt dabei das Gefühl, isoliert zu sein und nicht richtig dazuzugehören? Ist Verbundenheit nur zwischen Menschen möglich, die einander ähnlich sind und ähnliche Wertvorstellungen haben? Es zeigt sich, dass es gar nicht viel braucht, um einen Beitrag zu mehr Zusammenhalt zu leisten und dass schon kleine Gesten Großes vollbringen können.

    Katrin greift einen anderen Aspekt zum Verlust auf: Der Wunsch nach Kontrolle. Es beginnt schon im Kleinen, zB. wenn Eltern ihre Kinder tracken, setzt sich fort im Privaten, wenn wir denken, dass wir durch Perfektionismus kontrollieren können, ob andere uns abwerten. Aber auch im Großen, in den politischen Debatten, wird Kontrolle oft Missbraucht. "Take Back Control" war das Versprechen, das eine Mehrheit der Briten zum Brexit brachte. Gehalten wurde es nicht.

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    ShownotesPodcast: Was denkst du denn? Episode 160: Die Wirkmacht schwacher Verbindungen in sozialen Netzen Forschung: Mobilität von Kindern und Jugendlichen. Langfristige Trends der Änderung ihres Verkehrsverhaltens Podcast: WR1520 Leben im Albtraum Guardian: How Spain’s radically different approach to migration helped its economy soar

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  • Alexandra bemerkt Verluste überall. In ihrem Leben gekennzeichnet durch Freundschaften, die gestern noch selbstverständlich waren und heute nicht mehr da sind, durch Diagnosen die gestellt werden, Träume und Sehnsüchte, die man loslassen muss und auch durch finanzielle Einbußen, die in den letzten Jahren immer deutlicher spürbar wurden. Die gesamte Gesellschaft scheint fragiler und der drohende Verlust von Wohlstand und Demokratie macht uns große Sorgen.

    Düster ist auch die Geschichte des Rassismus in den USA - eine Geschichte, die im Black History Month immer wieder neu erinnert werden soll. Jeden Februar nimmt sich Katrin deswegen ein Buch über Schwarze Geschichte vor. Viele weiße Menschen wollen davon nichts wissen und im Schulunterricht war die Kolonialzeit unterberichtet. Dabei haben wir eine große Verantwortung. Aus der Geschichte kann nur lernen, wer sie kennt. Und zu lernen gibt es viel.

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    Links und Hintergründe

    Andreas Reckwitz: VerlustCiani-Sophie Hoeder: Vom Tellerwäscher zum TellerwäscherBertelsmann-Stiftung: Die Mittelschicht in Deutschland bröckeltThe Poetry Foundation: One Art - von Elizabeth BishopStefan Zweig: Die Welt von gesternMarcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen ZeitLady Gaga: MayhemJane McGonigall: Bereit für die ZukunftStève Hiobi: All About AfricaInstagram: Bruder StèveWikipedia: Black History MonthWikipedia: ProvenienzforschungMargot Friedländer in der tagesschauKarin Hausen: BücherLila Podcast: Beklaut, verdrängt, vergessen: Frauen in der Geschichte und nach der US-Wahl – mit Leonie Schöler Ibram X. Kendi: Stamped From The Beginning: The Definitive History of Racist Ideas in AmericaWikipedia: Kritik am Begriff "Entdeckung" AmerikasTupoca Ogette: Exit RacismGIZ: Afrika kann aufholenHistory and Politics Podcast der Körber-Stiftung

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  • Ordnung dürfte auf so mancher Liste der guten Vorsätze fürs neue Jahr stehen. Mehr Übersicht auf dem Schreibtisch, mehr Struktur in den persönlichen Projekten, mehr Klarheit im Kopf. Aber wie kriegen wir das hin, wenn das ganze Leben gefühlt aus Baustellen besteht? In dieser Folge begibt sich Katrin in ihr unordentliches Kinderzimmer und verrät, welche Tricks ihr geholfen haben, im Erwachsenenleben das Ruder herumzureißen, um nicht im Chaos unterzugehen.

    Alexandra beschäftigt sich mit Konsumverzicht, der nichts mit Verlust und Verlustschmerz zu tun hat, der keine Absage an Spaß und Genuss ist, sondern uns von Ballast befreit und uns hilft, das Wichtige und Richtige im Leben zu erkennen. Doch nicht alle können aus freien Stücken verzichten. Für viele Menschen stellt Verzicht eine Notwendigkeit dar und raubt ihnen das Gefühl der Zugehörigkeit. Wie hängen Konsum und gesellschaftliche Teilhabe zusammen? Und was hat Freiheit damit zu tun?

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    Unterstützt Katrin und Alexandra, damit es ankedotisch evident auch 2025 jeden Monat gibt. Alle Wege findet ihr hier.

    Links: Dumont: John von Düffel: Das Wenige und das WesentlicheDumont: John von Düffel: Ich möchte lieber nichts. Eine Geschichte vom KonsumverzichtOsiander: Weg damit! 2025 - Entrümpeln für jeden Tag - Tagesabreißkalender zum Aufstellen oder Aufhängen

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  • Stolz

    Er sei die schlimmste aller Todsünden, schrieb C.S. Lewis, denn der Stolz führe zu allen anderen Sünden. Jenseits der Religion ist der Stolz ein evolutionärer Vorteil. Wer ihn zur Schau trägt, demonstriert Selbstbewusstsein und Dominanz. Im kapitalistischen Wertesystem gilt denn auch nicht der Stolz als Sünde, sondern ein geringes Selbstwertgefühl. Auf dem Hintergrund von Privilegienkritik fragt Alexandra danach, ob und wann es angebracht ist, stolz auf seine Leistungen zu sein.

    Gerechtigkeit

    Katrin wirft einen kritischen Blick auf Diskurse über Gerechtigkeit. Denn zu oft wird Gerechtigkeit mit Gleichheit verwechselt. Ein Missverständnis, das zu Neid, Missgunst und Wut über vermeintliche "Ungerechtigkeiten" führt. Ist eine gerechte Gesellschaft wirklich eine, in der alle Menschen gleich behandelt werden, gleich viel haben, gleich viele Freiheiten genießen?


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    Links und HintergründeWikipedia: StolzWikipedia: Alain (Émile Chartier)The Ezra Klein Show: The Book That Predicted the 2024 ElectionWikipedia: John RawlsDLF: 50 Jahre Theorie der Gerechtigkeit Gesellschaft für FreiheitsrechteDigitales Deutsches Frauenarchiv: Hedwig Dohmbpb: ChancengleichheitDer Freitag (€): Emanzipation ist wie Kaviar SZ: Erben ist ungerecht NDR: Die geheime Welt der Superreichen

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  • Wer privilegiert ist, dem lacht das Glück. Doch wehe dem, der als "privilegiert" bezeichnet wird! Der Begriff klagt an, verweist auf soziale Ungerechtigkeit und unverdiente Vorteile. Kein Wunder, dass manche sich im vorauseilenden Gehorsam für ihre "Privilegien" entschuldigen, bevor sie Position zu irgendwas beziehen.


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    Ein Begriff, der triggert

    Katrin und Alexandra gehen in dieser Folge der Frage nach, ob der Begriff "Privilegien" noch dem Erkenntnisgewinn dient oder ob er nicht längst zur leeren Kampfvokabel verkommen ist. Was meinen wir überhaupt, wenn wir von Privilegien sprechen? Und sind Privilegien nicht auch eine höchst ambivalente Angelegenheit?


    Wir brauchen eure Unterstützung! Damit es anekdotisch evident auch 2025 geben kann. Jeder Euro zählt.

    Links und Hintergründewrint: Check deine Privilegien, DönermannWikipedia: Combahee River CollectiveDLF Kultur: Concept CreepGenderblog: Handeln bei Hannah ArendtJulia Friedrichs in der WochendämmerungMarlene Engelhorn im Lila PodcastWikipedia: Effektiver AltruismusUtopia: Phineo „Wirkt“-SiegelDLF Nova: Pretty PrivilegeWikipedia: Maslows BedürfnispyramideCheckt eure Privilegien: https://www.buzzfeed.com/regajha/how-privileged-are-youAPuZ zu PrivilegienHirzel: Jörg Scheller: Uncheck your Privilege

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  • Richtig verwendet erhellen Begriffe und Konzepte die Wirklichkeit. Sie helfen uns zu differenzieren und können auch ein machtvolles Werkzeug zum Benennen und Lösen von Problemen sein. Vor allem in Social Media werden Begriffe jedoch verzerrt, aufgeweicht und entgrenzt und verlieren dabei nicht nur ihre Nützlichkeit, sondern können jede Menge Schaden anrichten, was Alexandra u.a. am Beispiel des "Pick-Me Girls" zeigt.

    Katrin fragt sich, was uns in dunklen Zeiten Trost spenden kann. Welche Gedanken sind hilfreich, um durchzuhalten bis zum Morgengrauen? Wie kann man Kindern helfen, ihre ersten Krisen zu meistern und Freunde trösten, die "untröstlich" sind? Besonders in der Mitte des Lebens häufen sich die traurigen Anlässe. Doch gerade unsere Lebenserfahrung befähigt uns, ihnen mit Zuversicht zu begegnen.

    Anekdotisch evident gibt es nur mit eurer Unterstützung. Danke an alle, die unseren kleinen Erscheinungsraum möglich machen – zum Beispiel über ein Abo bei Steady oder einen Beitrag auf unser Konto.


    Shownotes:

    Wikipedia: Concept Creep

    KiWi: Sophie Passmann: Pick Me Girls

    Matthes & Seitz: Jens Balzer - Ethik der Kulturellen Appropriation (Buchtipp!)

    In trockenen Büchern - Mitte des Lebens

    Pragmatismus

    William James

    Das Eichhörnchen-Beispiel

    Trost

    Kluge: Ethymologisches Wörterbuch

    Matt Haig: The Comfort Book

    Matt Haig 2016: Beyond the brink: How author Matt Haig walked away from suicide

    No Feeling Is Final - Podcast (Empfehlung!)

    Wikipedia: This Too Shall Pass

    RND: Warum Sie Emotionen besser beim Namen nennen

    alle weiteren Shownotes findet ihr auf unserer Webseite.

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  • Der Hund gilt als bester Freund des Menschen, doch ist auch der Mensch dem Hund ein Freund? Katrin ist seit über einem Jahr stolze Hundebesitzerin und blickt auf ihre Erfahrungen mit einem Lebewesen zurück, das keineswegs nur "Kuscheltier" ist, sondern Verantwortung und Hingabe erfordert. Wer Hunden auf Social Media folgt, sollte sich bewusst sein, dass es eine dunkle Realität gibt, die im scharfen Kontrast zur Haustierromantik steht.


    Alexandra hat sich mit Ignoranz beschäftigt. Anders als das strategische Ausblenden von nicht nützlichen Sachverhalten ist Ignoranz niemals eine "kluge" Strategie, da sie Probleme, die durchaus gelöst werden könnten, bestehen lässt oder sogar noch verschlimmert. Besonders heikel wird es, wenn Ignoranz in ungleichen Machtverhältnissen auftritt und der Abwertung des Gegenübers dient.


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    ShownotesGeolino: Warum sich Mensch und Hund so gut verstehen Youtube: Mayapolarbear Instagram: AventuringwithNala Instagram: WeRateDogs Wikipedia: Die Peanuts Wikipedia: West Highland White Terrier tagesspiegel: Immer mehr Hunde in Berlin Wikipedia: Hundeführerschein DLF Nova: Viele Tierheime überfüllt DLF: Tierheime in Deutschland: Überfüllt und unterfinanziertInstagram: Andershunde Vier Pfoten: Martin Rütter klärt über illegalen Welpenhandel auf SWR: „Corona-Hunde“ im Kreis Esslingen ZDF: Tierheime seit Corona dramatisch überfüllt Harvard Health: Get Healthy, Get a Dog Live Science: Are Dogs Smiling The Happiness Lab: Let Slip the Dogs of More Happiness Youtube: Stromberg vs. Sinan TurculuKjona Verlag: Mia Raben - Unter DojczenWeForum: Online hate tagets women and black journalists, finds The Guardian

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