Avsnitt

  • Er ist einer der wichtigsten deutschen Kunstsammler, er ist Werber, Verleger und Experte für die Bösewichte in James Bond: Christian Boros ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast. Mehr als sechs Stunden spricht er über die Fremdenfeindlichkeit im Deutschland seiner Jugend, über notwendige Regelbrüche, seine Karriere in der Werbung, über die Inszenierung von Politik – und warum er sich mittlerweile vorstellen kann, selbst in die Politik zu gehen.

    In Berlin besitzt er einen heute international bekannten Bunker, der viel von deutscher Geschichte erzählen kann: von den nationalsozialistischen Bauherren über die Rote Armee der Sowjetunion, dann den Jahrzehnten in der DDR, als dort Südfrüchte gelagert wurden und das Gebäude Bananenbunker hieß. Nach dem Fall der Mauer zog die Technoszene ein. 2003 kaufte Boros den Bunker, 2008 wurde eröffnet, seitdem zeigen seine Frau und er dort ihre Sammlung mit mittlerweile 1.100 Kunstwerken.

    Christian Boros kam mit seiner Familie 1972 aus Polen nach Deutschland, "in den goldenen Westen". "In Polen war ich der Scheißdeutsche, in Deutschland wurde ich sofort zum Scheißpolen", sagt er. Boros wurde 1964 in der polnischen Bergbaustadt Zabrze in Schlesien geboren, in den Achtzigerjahren studiert er bei Bazon Brock in Wuppertal, damals forschte er zwei Jahre lang über das Böse bei James Bond. Im vierten Semester gründet er parallel eine Werbeagentur, in den 1990ern schreibt er Werbegeschichte mit der Kampagne für den neuen Musiksender Viva, inspiriert von den frühen Bildern des Fotografen Wolfgang Tillmans, dessen Arbeiten er früh zu sammeln beginnt. Heute hat Christian Boros 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Nach sechs Stunden und 25 Minuten beendet Christian Boros das Gespräch. Denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

  • Die Schriftstellerin Olga Grjasnowa, 1984 in Baku in Aserbaidschan in der damaligen Sowjetunion geboren, ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast. Seit ihrem gefeierten Debütroman "Der Russe ist einer, der Birken liebt" gilt sie als eine der wichtigsten Stimmen der jungen deutschen Literatur. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt erschien ihr Sachbuch "Die Macht der Mehrsprachigkeit."

    Über sechs Stunden spricht Olga Grjasnowa über Wladimir Putin, Russisch als Muttersprache und ihre Zeit im wilden Moskau, über ihre Kindheit in Baku am Meer, wo es zeitweise ausschließlich illegalen Kaviar zu essen gab, und über ihre Jugend auf dem Land in Hessen, mit, wie sie selbst sagt, "faschistoiden Lehrern". Sie berichtet, wie einmal ein deutsches Amt ihre deutsche Staatsbürgerschaft gelöscht hat und warum es in Berlin, wo sie heute lebt, einfach keine guten Ballettlehrer gibt.

    Als sie ihren Mann, den syrischen Schauspieler Ayham Majid Agha, kennenlernte, konnten die beiden sich nur mit Übersetzungsprogrammen unterhalten, heute hat das Paar zwei Kinder, die 2015 und 2017 geboren wurden. Die Familie lebt Berlin-Neukölln.

    Olga Grjasnowa erklärt, warum sie Sympathien für die deutsch-russische Betrügerin Anna Delvey hat und warum sie in Hotels nie ein offenes Glas Wein bestellen würde. Ihre Ehe, sagt sie, funktioniere nur im Urlaub nicht, romantisch veranlagt sei sie aber ohnehin nicht: "Beziehungsgespräche sind die Hölle auf Erden."

    Nach sechs Stunden und 17 Minuten beendet Olga Grjasnowa das Gespräch. Denn das kann bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.

    Für Fragen, Anmerkungen und Gästewünsche schreiben Sie gern an allesgesagt@zeit.de. Abonnieren Sie hier (https://www.zeit.de/newsletter/alles-gesagt) auch den "Alles gesagt?"-Newsletter und erfahren Sie, wann neue Podcastfolgen erscheinen und Liveaufzeichnungen stattfinden – und erhalten ergänzendes Material zu den Gesprächen.

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  • Der Generalsekretär der SPD ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast. Rund acht Stunden spricht Kevin Kühnert mit den beiden Gastgebern über den Krieg in der Ukraine und über den Fall Gerhard Schröder, über sein spezielles Verhältnis zu Bundeskanzler Olaf Scholz, über seine politische Zukunft, über seine Tinder-Tricks und über seine besondere Leidenschaft: das Wandern.

    Kühnert wurde 1989 in West-Berlin geboren, ist in einer Beamtenfamilie aufgewachsen und bereits 2005 in die SPD eingetreten. Zweimal hat er ein Studium angefangen und nicht beendet. Von 2017 bis 2021 war er Chef der Jusos und erlangte durch seine Kampagne gegen eine große Koalition auch internationale Bekanntheit. Im Oktober 2021 gewann er seinen Bundestagswahlkreis Berlin Tempelhof-Schöneberg als Direktkandidat. Seit Dezember 2021 ist er SPD-Generalsekretär.

    Im Podcast erzählt Kevin Kühnert von seiner Handballvereinsjugend, von seinem Durchbruch als Politiker und von den ungeahnten Folgen eines ZEIT-Interviews. Nach 7 Stunden und 55 Minuten beendet Kevin Kühnert das Gespräch. Denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    Für Fragen, Anmerkungen und Gästewünsche schreiben Sie an allesgesagt@zeit.de.

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  • Der Schriftsteller und Kolumnist Maxim Biller ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast. Mit Jochen Wegner und Christoph Amend unterhält er sich über sein verbotenes Buch "Esra", über seine Zeit bei der stilbildenden Zeitschrift "Tempo" und beim "Literarischen Quartett" im ZDF, über "Schlappschwanzliteratur" und über seinen Streit mit dem Autor Max Czollek.

    Maxim Biller wurde 1960 als Sohn russisch-jüdischer Eltern in Prag geboren, emigrierte, als er zehn Jahre alt war, mit seinen Eltern und seiner Schwester nach Hamburg. Dort und in München studierte er Neue deutsche Literatur, Geschichte und Philosophie und schloss 1983 mit einer Magisterarbeit über das Bild der Juden im Frühwerk Thomas Manns ab.

    Anschließend besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München und schrieb für den "Spiegel" und DIE ZEIT. Sein erster Erzählband "Wenn ich einmal reich und tot bin" erschien 1990, seitdem hat er rund 30 Bücher veröffentlicht, darunter "Die Tochter" und "Sechs Koffer", das für den Deutschen Buchpreis nominiert war.

    "Im Alter wird die Haut immer dünner", sagt Maxim Biller. Er berichtet über seinen "edit war" auf Wikipedia und über sein kompliziertes Verhältnis zu Marcel Reich-Ranicki. Und erklärt, warum er bei der Bundestagswahl FDP gewählt hat. Nach fünf Stunden und 42 Minuten beendet Maxim Biller das Gespräch. Denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    Für Fragen, Anmerkungen und Gästewünsche schreiben Sie an allesgesagt@zeit.de.

  • Seit einigen Monaten moderiert sie das bekannteste deutsche TV-Nachrichtenmagazin – die "Tagesthemen" in der ARD. Die Journalistin, Moderatorin und Podcasterin Aline Abboud ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast von ZEIT ONLINE und dem ZEITmagazin.

    Mit Jochen Wegner und Christoph Amend, den Gastgebern von "Alles gesagt?", unterhält sie sich über die Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk und das Design von Nachrichtenstudios, über die Suche nach der eigenen Stimme und über gendergerechte Sprache, über ihre Familie im Libanon und über das Privileg eines deutschen Passes.

    Über ihre eigene Identität sagt Aline Abboud: "Ich habe drei: die libanesische, die ostdeutsche und die Einheitsidentität." Geboren ist sie 1988 in Ost-Berlin, ihr Vater, ein libanesischer Fotograf, kam Anfang der Achtzigerjahre zum Studium in die DDR und lernte dort ihre Mutter kennen, die später Apothekerin wurde. Aline Abboud hat Arabistik in Leipzig studiert, anschließend zwei Jahre lang für den Bundestag gearbeitet und moderiert seitdem im Fernsehen. Vor ihrem Engagement bei den "Tagesthemen" arbeitete sie unter anderem für die Nachrichtensendung "heute Xpress" des ZDF.

    Im Kickern sei sie so gut, erzählt Aline Abboud, "ich habe da Männer manchmal zum Weinen gebracht". Am Gymnasium wäre sie hingegen beinahe gescheitert, auch weil Lehrer nicht an sie geglaubt hätten. Sie sei klein und schmächtig gewesen und habe Brille getragen, in der Schule sei sie auch gemobbt worden.

    Im Podcast berichtet Aline Abboud, wie sie im Alter von 16 Jahren Bombenangriffe im Libanon erlebt hat und über die Türkei zurück nach Deutschland geflohen ist – ein Erlebnis, das sie dazu gebracht hat, Journalistin zu werden. Privat baue sie Stress heute etwa mit Kampfsport ab, erzählt sie. "Ich kann sehr gut alleine sein, ich verreise auch gerne allein. Ich habe auch mal überlegt, in ein Schweigekloster zu gehen, aber ich habe Angst, dass ich dann zu viel grüble." Nach fünf Stunden und 35 Minuten beendet Aline Abboud das Gespräch, denn das können bei "Alles gesagt?" nur die Gäste.

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  • Sie ist Bestsellerautorin, Journalistin, Philosophin und Fernsehmoderatorin – aber keine Literaturkritikerin – und doch seit vergangenem Jahr Gastgeberin des “Literarischen Quartetts”: Thea Dorn ist zu Gast bei "Alles gesagt?“, dem unendlichen Podcast von ZEIT ONLINE und ZEITmagazin.

    Mit Jochen Wegner und Christoph Amend, den Gastgebern von “Alles gesagt?“, unterhält sie sich über die Impfpflicht und krassen Humor, öffentliche und akademische Philosophen, vergiftete politische Lager und die Sehnsüchte und Arroganz des modernen Menschen, über unglaubwürdige Kommunikation in der Pandemie, Sündenfälle der Medien und ihren eigenen Umgang mit Kritik und Verrissen, über das deutsche Abendbrot und das Glück am Bücherschreiben – und über ihre Liebe zu Richard Wagner und zum Klettern.

    Geboren wurde Thea Dorn 1970 als Christiane Scherer in Offenbach als Tochter einer Hotelmanagerin und eines Wissenschaftlers, aufgewachsen ist sie in Frankfurt am Main. Als Jugendliche wollte sie klassische Sängerin werden und nahm heimlich Gesangsunterricht, "das waren meine Drogen, die ich geheim gehalten habe". Ihr Motto damals: "Entweder ich werde Maria Callas oder ich springe aus dem Fenster."

    1989 macht sie ihr Abitur, studierte Theaterwissenschaft und Philosophie in Frankfurt am Main, Wien und Berlin. Ihre Berufslaufbahn begann sie als Dozentin am Philosophischen Institut der FU Berlin, 1994 veröffentlichte sie ihr Romandebüt, einen Krimi, der mit dem Marlowe-Preis als bester deutschsprachiger Kriminalroman ausgezeichnet wurde. Seit dieser Zeit publiziert sie unter dem Pseudonym Thea Dorn, das sich auf den Philosophen Theodor W. Adorno bezieht.

    Seit 2004 wendet sie sich sowohl in ihren fiktiven als auch essayistischen Arbeiten gesellschaftlichen Themen zu, "Der Kipppunkt zwischen Erhabenheit und Lächerlichkeit im Leben interessiert mich", erklärt sie den Podcastgebern. Und erzählt, dass sich seit der Pandemie ihr Verhältnis zur Religion verändert habe: "Ich versuche mich mit der schieren Vernunft zum Glauben zu zwingen."

    Nach sieben Stunden und 31 Minuten beendet Thea Dorn das Gespräch, denn das kann bei “Alles gesagt?” nur die Gästin.

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  • Sven Regener kam über die Musik zu seinen Geschichten, und das merkt man bis heute – bei seinen Geschichten und bei seiner Musik. Seine Band Element of Crime ist in Deutschland eine der einflussreichsten Gruppen der vergangenen Jahrzehnte. Als Schriftsteller ist er mindestens so erfolgreich, seitdem er vor 20 Jahren der Öffentlichkeit einen gewissen Herrn Lehmann vorgestellt hat, dessen Leben und Wirken ihn bis heute nicht losgelassen hat. Über drei Millionen Bücher hat Sven Regener bis heute verkauft, auch sein neuer Roman "Glitterschnitter" ist ganz weit oben in der Spiegel-Bestsellerliste gelandet.

    Mit Jochen Wegner und Christoph Amend, den Gastgebern von "Alles gesagt?", unterhält sich Sven Regener darüber, warum er den Literaturnobelpreis bescheuert und peinlich findet, ihn aber doch annehmen würde – und warum Intelligenz in der Kunst aus seiner Sicht keine Kategorie ist. Er erklärt sein "phänomenales Stimmengedächtnis" und warum er sich selbst für einen Halodri hält.

    Sven Regener wurde am 1. Januar 1961 geboren, ist in Bremen aufgewachsen, 1980 Abitur, Studium der Musikwissenschaft, erst Hamburg, dann Berlin. Als Jugendlicher lernt er Gitarre und Trompete, später auch Klavier, in Berlin spielt er in verschiedenen Bands, 1985 gründet er mit seinen Mitmusikern Element of Crime, ein Auftritt der Band 1987 in der Ost-Berliner Zionskirche gilt manchen als der Anfang vom Ende der DDR. Bis heute haben Element of Crime 14 Studioalben produziert und einen wunderbaren Podcast über diese Zeit.

    2001 erscheint sein Roman "Herr Lehmann", anschließend schreibt Sven Regener auch das Drehbuch zur Verfilmung, Regie führt Leander Haußmann, Christian Ulmen spielt Herr Lehmann. Buch wie Film werden grandiose Erfolge – für das Drehbuch wird Sven Regener mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.

    Heute lebt er mit seiner Frau Charlotte Goltermann und seinen Kindern in Berlin-Prenzlauer Berg, früher war er Kommunist und deshalb bei der Bundeswehr, und seit seinem 13. Geburtstag feiert er seinen eigenen Geburtstag nicht mehr.

    Im Podcast von ZEIT ONLINE und ZEITmagazin erzählt Sven Regener, wie er auf Herr Lehmann kam, wie er die Nacht des Mauerfalls erlebt hat, warum ein alter Kreuzberger Bekannter mit dem Spitznamen Rummenigge sich als Herr Lehmann wiedererkannt hat.

    "Von allen Svens in Deutschland bin ich einer der ältesten – meine Lehrer haben mich Jens genannt, weil sie mit meinem Vornamen nichts anfangen konnten", sagt Sven Regener über seine Kindheit, und spricht auch darüber, dass er in seinen jungen Jahren mit Dr Motte, dem späteren Erfinder der Loveparade, in einer Band gespielt hat: den Toten Piloten. Nach zwei Stunden und 19 Minuten beendet Sven Regener das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

  • Sie ist Schauspielerin, Produzentin, Moderatorin, Sprecherin, Musikerin, Aktivistin und manchmal auch Investorin: Nora Marie Tschirner, geboren 1981 in Berlin. Mit den Gastgebern von "Alles Gesagt?", Christoph Amend, Editorial Director des ZEITmagazin, und Jochen Wegner, Chefredakteur von ZEIT ONLINE, unterhält sie sich über Demokratie und Wahlkampf, die Angst in Fernsehredaktionen und den Mut von YouTubern, über Kindererziehung allgemein und während der Pandemie, über ihren Umgang mit Depressionen und mit ihrer Rolle in der Öffentlichkeit, Helmut-Schmidt-Momente und Angela Merkel, Ossis und Wessis, den Feminismus, eine Millionenklage und die Impfdebatte.

    Aufgewachsen ist Nora Tschirner in Berlin-Pankow, der Vater ist Dokumentarfilmer, die Mutter Journalistin. Ihre erste Rolle bekam sie als Teenager während der Schulzeit, 2002 wurde sie in der TV-Serie "Sternenfänger" besetzt und gleichzeitig Moderatorin bei MTV. Ihre erste Hauptrolle in einem Kinofilm bekam sie 2003 in "Soloalbum", in Hamburg spielte sie "Trainspotting" am Theater. Eine Zeit lang studierte sie in Berlin – ausgelöst von den Ereignissen am 11. September 2001 und den Folgen – Islamwissenschaften und lernte Arabisch.

    Mit Til Schweiger drehte sie die romantische Komödie "Keinohrhasen", mit sechs Millionen Zuschauern bis heute einen der erfolgreichsten deutschen Filme. Später produzierte sie Dokumentarfilme und hatte eine Band. Für die Science-Fiction-Serie "Ijon Tichy: Raumpilot" wurde sie mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

    Gemeinsam mit Christian Ulmen war sie seit 2013 als Ermittlerin im ARD-"Tatort" aus Weimar zu sehen.

    Nach drei Stunden und 52 Minuten beendete Nora Tschirner das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.

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  • Wenn die Deutschen die freie Wahl hätten, würden sie ihn zum Bundespräsidenten machen. In anderen Umfragen schneidet Günther Jauch regelmäßig als beliebtester Deutscher ab. Dabei kann er sich selbst nicht sehen – zumindest nicht im Fernsehen. Da hat er das, was er "Passbildsyndrom" nennt. Sein Publikum will ihn dafür umso lieber sehen, und das schon seit über vier Jahrzehnten: in "Live aus dem Alabama", "Na siehste!", "stern TV", "das aktuelle sportstudio", in Jahresrückblicken, "5 gegen Jauch", in der ARD-Talkshow "Günther Jauch" – und seit 1999 in der Quizshow "Wer wird Millionär?".

    Mit Jochen Wegner und Christoph Amend unterhält sich Günther Jauch über den Bundestagswahlkampf, das Zeitalter des analogen Fernsehens, die Geschichte seiner Familie, Fakes im Journalismus, über Geld, über seinen Glauben – und warum er konsequent alle Falschmeldungen über sich per Anwalt korrigieren lässt.

    Günther Johannes Jauch, geboren in Münster, ist in Berlin aufgewachsen, heute 65 Jahre alt, hat die Deutsche Journalistenschule in München besucht, wechselte von dort zum Bayerischen Rundfunk, wurde politischer Korrespondent – und wenn er dann nicht Thomas Gottschalk getroffen hätte, wäre er es vielleicht auch geblieben. So aber wurden die beiden zu Radiostars in den Achtzigerjahren, sprengten viele formale Regeln des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

    Mit seiner Frau Thea hat er vier Kinder, seit Langem leben sie in Potsdam. Winzer ist er mittlerweile auch, in Potsdam betreibt er ein Restaurant gemeinsam mit Tim Raue.

    Grimme-Preis, Deutscher Fernsehpreis, Bayerischer Fernsehpreis, Bambi, Goldene Kamera – unser Gast hat alles gewonnen, was es im Fernsehen zu gewinnen gibt. Einmal sogar für eine Livemoderation eines Fußballspiels, das lange Zeit nicht angepfiffen werden konnte.

    Diese Folge von "Alles gesagt?" wurde am 1. September aufgenommen. Nach sechs Stunden und 26 Minuten beendete Günther Jauch das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

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  • Sie ist stellvertretende Chefredakteurin der ZEIT und eine der erfolgreichsten Podcasterinnen Deutschlands: Gemeinsam mit Andreas Sentker moderiert Sabine Rückert den Podcast "ZEIT Verbrechen", der ein Millionenpublikum hat – und im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Podcast Preis ausgezeichnet wurde.

    Zum Abschluss des ersten ZEIT ONLINE Podcastfestivals am 20. Juni war Sabine Rückert zu Gast in dieser Spezialausgabe von "Alles Gesagt?". Mit den Gastgebern Christoph Amend und Jochen Wegner unterhielt sie sich über das Wesen des Verbrechens, über ihren Blick auf den heutigen Feminismus, über ihr Verhältnis zum Glauben und zum Journalismus, über den Fall Kachelmann – und über die Frage, wie man eine lange, glückliche Beziehung führt.

    Geboren wird Sabine Rückert 1961 in München als Kind der Diplom-Handelslehrerin Gertrud Rückert und des evangelischen Theologen Georg Rückert, die später das soziale Dienstleistungsunternehmen Augustinum gründen, das heute deutschlandweit Einrichtungen für alterskranke und demente Menschen unterhält.

    Nach ihrem Studium der Kommunikationswissenschaft, Theologie, Markt- und Werbepsychologie besucht sie ab 1988 die Springer-Journalistenschule und volontiert bei der "Bild"-Zeitung. 1991 wechselt sie zur "taz", ein Jahr später wird sie Redakteurin bei der ZEIT. Bekannt wird sie als erste Kriminal- und Gerichtsreporterin der ZEIT - und im Jahr 2000 mit ihrem Bestseller "Tote haben keine Lobby" über in Deutschland vernachlässigte Tötungsdelikte. Ihr zweites Buch "Unrecht im Namen des Volkes – Ein Justizirrtum und seine Folgen" erscheint 2007 und beruht auf ihren Recherchen zu Justizirrtümern um Adolf S. und Bernhard M., die fälschlich der Vergewaltigung bezichtigt wurden. Durch ihre Recherchen kommt es zur Wiederaufnahme des Verfahrens, die beiden mutmaßlichen Täter werden freigesprochen.

    Seit 2018 gibt Sabine Rückert außerdem das Magazin ZEIT Verbrechen heraus und moderiert den gleichnamigen Podcast, seit 2019 zudem gemeinsam mit ihrer Schwester Johanna Haberer den Podcast "Unter Pfarrerstöchtern".
    Zum Gespräch mit ihr, das im Rahmen des Podcast-Festivals live auf ZEIT ONLINE gestreamt wurde, gab es Ente, die vom Chefkoch ihres Berliner Lieblingshotels zubereitet worden war. Nach sieben Stunden und 31 Minuten beendete Sabine Rückert die Aufzeichnung. Denn das darf bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.

  • Sie ist Co-Parteivorsitzende und seit einigen Tagen auch Kanzlerkandidatin vom Bündnis 90/Die Grünen. Tatsächlich könnte Annalena Baerbock, wenn die aktuellen Umfragewerte für die Grünen stabil bleiben, im Herbst die erste Bundeskanzlerin ihrer Partei werden, eine junge zudem: Im vergangenen Dezember ist Annalena Charlotte Alma Baerbock, wie sie mit vollem Namen heißt, 40 geworden und damit so alt wie ihre Partei.

    Im unendlichen Podcast "Alles gesagt?" spricht sie über das derzeitige Umfragehoch der Grünen und ihre politischen Ziele, ihr Verhältnis zu Angela Merkel und zu ihrem Co-Vorsitzenden Robert Habeck, der selbst gern Kandidat geworden wäre, über Russland und die Nato, ihre Erfahrungen mit Shitstorms und ihre Strategien beim Krisenmanagement.

    Annalena Baerbock wurde 1980 in Hannover geboren. Sie ist, wie sie selbst sagt, "auf dem Dorf aufgewachsen", in Pattensen in Niedersachsen. Ihre Eltern haben sie früh auf Antiatomkraftdemos mitgenommen, und obwohl sie immer Grün gewählt hat, ist sie erstaunlich spät, 2005, der Partei beigetreten.
    Eigentlich wollte sie Journalistin werden. Über ein Praktikum ist sie, wie sie einmal gesagt hat, "in die Politik hineingeschlittert". Dafür ging es anschließend schnell voran: Bis 2008 war sie Büroleiterin der Europaabgeordneten Elisabeth Schroedter, von 2008 bis 2009 Referentin für Außen- und Sicherheitspolitik der Bundestagsfraktion der Grünen, von 2012 bis 2015 Mitglied des Parteirats der Grünen, seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages, von 2013 bis 2017 unter anderem Sprecherin für Klimapolitik der Grünen. Seit dem 27. Januar 2018 ist sie gemeinsam mit Robert Habeck Bundesvorsitzende ihrer Partei.

    Seit einigen Jahren lebt Annalena Baerbock mit ihrem Ehemann und den beiden Töchtern in Potsdam.

    Mit Jochen Wegner und Christoph Amend, den Gastgebern von "Alles gesagt?", unterhält sich Annalena Baerbock über ihr Verhältnis zum Kapitalismus und zu Deutschland, wie es dazu kam, dass sie ihre Atemtechnik verändert hat – und dass ihr beim Start im Flugzeug immer schlecht wird. Zum Gespräch gab es Spätzle und Weißwein.
    Das Gespräch wurde, wie in allen Folgen seit März 2020, wieder per Video geführt. Nach zwei Stunden und 56 Minuten beendete Annalena Baerbock die Aufzeichnung, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.

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  • Julia von Heinz ist Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin. Ihr jüngster Film, das Antifa-Drama "Und morgen die ganze Welt", lief bei den Filmfestspielen in Venedig, ging für Deutschland ins "Oscar"-Rennen und ist nun weltweit auf Netflix zu sehen.

    Ihre Karriere als international anerkannte Filmschaffende hat sie sich selbst hart erarbeitet. Ihre Bewerbung an Filmhochschulen wurde achtmal abgelehnt, heute leitet sie den Studiengang für Kinoregie an der Hochschule für Fernsehen und Film in München.

    Die Geschichte ihres Spielfilms "Und morgen die ganze Welt" über junge Erwachsene in der Antifa ist von ihrem eigenen Leben inspiriert. Nachdem sie bei ihrer Geburtstagsfeier von Rechtsradikalen angegriffen worden war, schloss sie sich der Antifa in Bonn an, wo sie sich zehn Jahre engagierte.

    Ein Jurastudium brach Julia von Heinz nach zwei Semestern ab und wurde erst auf einigen Umwegen Regisseurin. Den Gastgebern von "Alles gesagt?", Christoph Amend und Jochen Wegner, berichtet sie etwa von ihrer Arbeit als Slowmo-Operator bei Zweitliga-Fußballspielen, wo sie die interessanten Momente des Spiels vorhersehen und einfangen musste.

    Prägend für ihre künstlerische Entwicklung wurde ihre Zusammenarbeit mit Rosa von Praunheim an der Filmhochschule Babelsberg. Ihr Langfilmdebüt "Was am Ende zählt" wurde mit dem Deutschen Filmpreis in Gold als bester Jugendfilm ausgezeichnet, ihre Dokumentation "Standesgemäß" über die Widrigkeiten des Lebens adliger Singlefrauen erhielt den Bayerischen Fernsehpreis.

    Ihren kommerziellen Durchbruch erzielte Julia von Heinz mit "Hanni & Nanni 2" und der Hape-Kerkeling-Verfilmung "Ich bin dann mal weg". Seit 2017 dreht sie auch für das Fernsehen, etwa den Biopic "Katharina Luther" und den Tatort "Für immer und dich" (2019). Derzeit arbeitet Julia von Heinz an ihrem nächsten Filmprojekt "Iron Box", für das sie die Schauspieler Lena Dunham und Mandy Patinkin gewinnen konnte.Was von Heinz von der aktuellen Debatte um #allesdichtmachen hält und warum die #MeToo-Debatte gerade der Filmindustrie entspringen musste, erörtert sie ebenso wie die Frage, warum der Tatort unbedingt 25 statt 21 Drehtage bräuchte.

    Mit Christoph Amend und Jochen Wegner, den Gastgebern von "Alles gesagt?", sprach sie per Video in ihrem Hotelzimmer in Budapest, wo sie gerade den Mehrteiler "Eldorado KaDeWe" dreht. Julia von Heinz beendete das Gespräch nach 4 Stunden und 51 Minuten, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.

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  • Die Geschichte ihres Lebens fasziniert seit einem Jahrzehnt weltweit Millionen von Menschen, ob als Buch oder als Serie. Die Bestseller-Autorin Deborah Feldman ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen ZEIT-Podcast.

    Zuerst erschien ihr Buch "Unorthodox" 2012 in den USA, seither ist es in 30 Sprachen übersetzt worden. 200 Millionen Menschen haben die gleichnamige Netflix-Serie gesehen, die im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde. Vor einigen Jahren ist Deborah Feldman nach Berlin gezogen, die Serie wurde dort entwickelt und produziert.
    Mit den Gastgebern von "Alles gesagt?", Jochen Wegner und Christoph Amend, unterhält sich Deborah Feldman über ihr altes und ihr neues Leben, über ihre Geburtsstadt New York und ihren Alltag in Berlin, über Feminismus und Machismus, über ihren globalen Erfolg, derzeit etwa in Japan – und über die Zeit der Pandemie.

    Deborah Feldman wird am 17. August 1986 in New York geboren und wächst in Williamsburg, Brooklyn unter chassidischen Juden auf, in der Glaubensgemeinschaft der Satmarer, die sich radikal von der Welt abgewandt hat und wie eine Sekte unter strengsten Regeln lebt. Ehen werden arrangiert, auch die Ehe ihrer Eltern, die sich früh trennen, weil die Mutter die Glaubensgemeinschaft verlässt – und ihre Tochter zurücklässt. Der Vater ist geistig behindert und bleibt, so hat es Deborah Feldman einmal selbst beschrieben, für immer auf dem geistigen Stand eines Siebenjährigen. Auch ihre eigene Ehe wird arrangiert, sie wird jung Mutter, schafft es, sich aus ihrer Welt zu lösen. Anders als ihre Mutter flieht Deborah Feldman gemeinsam mit ihrem Sohn. Sie fängt an, über ihre Herkunft zu bloggen, aus dem Blog wird ein Buch, diesem Buch ist bereits ein zweites Buch gefolgt. Derzeit arbeitet sie an einem Roman, der im Herbst erscheinen wird.

    Auch diese Folge von "Alles gesagt?" wurde per Video aufgenommen. Deborah Feldman, die beiden Gastgeber und Produzentin Maria Lorenz schalteten sich aus ihren Berliner Wohnungen zusammen. Der Hund der Gästin schlief die meiste Zeit im Hintergrund. Nach vier Stunden und einer Minute beendete Deborah Feldman die Unterhaltung, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.

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  • Sie gilt als Wissenschaftlerin der Stunde, als eine der prägenden Stimmen unserer Zeit – und das, obwohl sie kein Buch über die Corona-Pandemie geschrieben hat: Maja Göpel ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen ZEIT-Podcast.

    Ihr Bestseller "Unsere Welt neu denken" steht seit einem Jahr auf den Bestsellerlisten. Sie ist Mitgründerin der Initiative Scientists for Future, sie war Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen, ist jetzt Direktorin des Thinktanks The New Institute in Hamburg und Honorarprofessorin an der Leuphana Universität in Lüneburg.

    Aufgewachsen ist sie in einer ökologischen Hausgemeinschaft in einem Dorf in der Nähe von Bielefeld, promoviert hat sie in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Hamburg und Kassel. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Süden Berlins.

    Mit den Gastgebern von "Alles gesagt?", Jochen Wegner und Christoph Amend, unterhält sich Maja Göpel über die Klimafrage und die Entwicklung unseres Wohlstands, warum sie lange dachte, sie passe nirgendwo hin, wie ihr Alltag während der Pandemie aussieht – und was sie machen würde, wenn sie Königin von Deutschland wäre.

    Auch diese Folge von "Alles gesagt?" wurde per Videoschaltung aufgenommen. Maja Göpel schaltete sich von ihrem Haus zu und bekam während der Aufnahme einige Male Besuch von Handwerkern, die sich aber vom laufenden Gespräch nicht weiter irritieren ließen. Nach drei Stunden und 29 Minuten beendete Maja Göpel die Unterhaltung, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.

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  • Paul Auster, one of the great American novelists, is our guest on the fourth English-language episode of "Alles Gesagt?" ("Nuff Said?"), ZEIT‘s never-ending podcast. Paul Auster is a film director, a translator, and a writer of poems, screenplays and essays. He had his breakthrough with his first memoir "The Invention of Solitude" in 1982, which was followed by the international bestseller "The New York Trilogy" between 1985 and 1986. He has published more than 30 books in over 40 languages, with his latest novel, "4 3 2 1," appearing in 2017. Last year, he compiled the collection "Groundwork: Autobiographical Writings."
    In 1995, Auster wrote the screenplay for the movie "Smoke," starring Harvey Keitel, and co-directed the follow-up film "Blue in the Face" featuring Harvey Keitel again, along with Michael J. Fox, Madonna, Lou Reed and many more.

    The hosts of "Alles Gesagt?", Christoph Amend, ZEITmagazin‘s editorial director, and Jochen Wegner, editor-in-chief of ZEIT ONLINE, both based in Berlin, met with Paul Auster, who lives in Brooklyn, New York, via video call on February 2, the day before his birthday. The episode was also streamed live on ZEIT ONLINE.

    Paul Auster was born in Newark, New Jersey in 1947. He graduated from Columbia University in New York before moving to Paris in 1970. He returned to New York four years later. In this episode of our podcast,

    Auster talks about the history of the United States and its current political situation, how he became a writer and his path to directing movies late in life. He also tells the true story of a near-death experience as a teenager that shaped the way he thinks about life. Auster explains the magic of Laurel and Hardy‘s comedy and the magic of his marriage to novelist and essayist Siri Hustvedt. The couple has been married for 40 years and are each other‘s first readers. After two hours and 31 minutes, Paul Auster ends the recording. Because at "Alles Gesagt?" the conversation is only over when the guest says it is.

  • Bevor der unendliche Podcast im Februar mit neuen Gästen weitergeht, veröffentlichen wir in dieser Sonderfolge alle 34 bisherigen Ausgaben des Spiels "A oder B oder weiter". Dabei müssen sich die Gäste sekundenschnell zwischen herausfordernden Begriffspaaren entscheiden: "Snooze oder aufstehen?" –"Vegane Wurst oder keine Wurst?" – "Trump oder Putin?"

    Mitgespielt haben Robert Habeck, Katarina Barley, Sophie Passmann, Rubin Ritter, Christian Lindner, Herbert Grönemeyer, Jana Hensel, Dorothee Bär, Marco Börries, Julia Stoschek, Uli Wickert, Jutta Allmendinger, Bas Kast, Rezo, Carolin Emcke, Lena Meyer-Landruth, Ian McEwan, Eva Schulz, Thomas Hitzlsperger, Christoph Amend und Jochen Wegner (befragt vom Känguru), Marc-Uwe Kling, Igor Levit, Heiko Maas, Luisa Neubauer, Dunja Hayali, Alice Hasters, Thomas de Maizière, Mai Thi Nguyen-Kim, Juli Zeh, Ólafur Elíasson, Alice Schwarzer, Yuval Harari, Richard Socher und Ai Weiwei.


    Wer über neue Folgen, Live-Aufzeichnungen und alle Dinge rund um "Alles gesagt?" informiert werden will, kann hier unseren neuen Newsletter abonnieren: https://www.zeit.de/serie/alles-gesagt

  • Ai Weiwei, one of the most adored and influential - some might say, most dangerous - artists of our time, is our guest on the third English-language episode of “Alles gesagt?” (“Nuff Said?“), ZEIT’s never-ending podcast.

    Ai Weiwei is not only an artist, he’s also an architect (he helped design the National Stadium in Beijing) and a filmmaker (he directed the Oscar-nominated documentary "Human Flow”). He is also well-known as a political activist for his fight for democracy and freedom of speech in his home country and for his criticism of the Chinese government for its censorship.
    The hosts of “Alles gesagt?“, Jochen Wegner and Christoph Amend, met with Ai Weiwei in his Berlin studio this August.

    Ai Weiwei was born 1957 in Beijing as a son of author Ai Qing, a highly esteemed poet under Mao in the early 1950s. Ai grew up in re-education camps with his family after his father fell from grace with the Mao regime and was banned in 1961. (He was rehabilitated in 1976, two years after Mao’s death).

    In 1978, Ai Weiwei started studying animation at the film academy in Beijing before moving to New York in the 1980s. He lived in the U.S. until the early 90s, returning to Beijing in 1993 due to the illness of his father and becoming established as an artist in his home country. He had a major international breakthrough with his work “Fairytale," displayed at documenta 12 in 2007, a piece which brought 1,001 Chinese people to Kassel.

    Ai Weiwei has been arrested several times for his political activism. In 2011, he spent 81 days in solitary confinement, an event which was accompanied by a wave of international protest. His passport wasn't returned to him until 2015, at which time he left China for Germany, living in Berlin between 2015 and 2019, where he held a guest professorship at Berlin University of the Arts. In 2019, he decided to move to Cambridge with his family, criticizing Germany for its intolerance and racism, but he still runs his studio in Berlin.

    In this episode, Ai Weiwei talks about his Chinese roots, his adventures in the United States, and his experience with living in Germany. He explains his love for blackjack and criticizes the global art market.

    For the first time, our infinite podcast did not come to an end. Ai Weiwei is the first guest who did not choose a Schlusswort (final word) to signify the end of our conversation, and simply left. So we are still recording.

  • Er ist einer der einflussreichsten jungen Forscher für Künstliche Intelligenz, lebt im Silicon Valley und ist geboren in der DDR: Richard Socher ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast von ZEIT ONLINE und ZEITmagazin.

    1983 kam er als Sohn eines Wissenschaftlers und einer Ingenieurin in Dresden auf die Welt, wuchs einige Jahre in Äthiopien auf, studierte Computerlinguistik in Leipzig und Saarbrücken – und machte sich einen Namen, als er in den USA an den berühmten Universitäten von Princeton und Stanford an neuronalen Netzwerken für Spracherkennung forschte. Richard Socher ist heute einer der international meistzitierten K.I.-Forscher. Eine Assistenzprofessur in Princeton lehnte er ab und gründete stattdessen ein Start-up, das 2016 vom amerikanischen Techkonzern Salesforce übernommen wurde. Richard Socher wurde Chefwissenschaftler von Salesforce und blieb es bis zum Juli dieses Jahres, als er bekannt gab, erneut ein Start-up zu gründen.

    Mit Jochen Wegner und Christoph Amend, den Gastgebern von "Alles gesagt?", unterhält sich Richard Socher über den Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf unser Leben, darüber wie ihn die DDR geprägt hat, warum es ihn nicht in Deutschland gehalten hat – und was ihn an seiner zweiten großen Leidenschaft, dem Paragliden, so fasziniert. Auch diese Folge von "Alles gesagt?" wurde per Videoschaltung aufgenommen. Während die Gastgeber des Podcasts in Berlin saßen, schaltete sich Richard Socher aus Idaho zu. Er reiste zum Zeitpunkt der Aufnahme mit seiner Partnerin in einem Wohnmobil durch die USA. Nach 8 Stunden und 17 Minuten beendete Richard Socher die Unterhaltung, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    Interview mit Richard Socher von 2019: https://www.zeit.de/digital/2019-05/computational-linguistics-artificial-intelligence-speech-processing-richard-socher

  • Historian and author Yuval Harari, one of the most influential intellectuals of our time, is our guest on the second English-language episode of "Alles gesagt?" ("Nuff Said?"), ZEIT's never-ending podcast. Harari's book, "Sapiens: A Brief History of Humankind", was originally published in Hebrew in 2011 and is based on a series of 20 lectures from an undergraduate world history class he had taught. It has sold over 12 million copies and was in the top three of The "New York Times" bestseller list for 96 consecutive weeks. Barack Obama, Bill Gates, Mark Zuckerberg and Angela Merkel, among others, are all admirers of Harari's work. In 2016 he wrote "Homo Deus", this time focussing on the future of humankind; his third book, 21 Lessons for the 21st Century, was published in 2018. Both have become international bestsellers. This week his latest book will be released: the graphic novel "Sapiens – The Birth of Humankind".

    The hosts of "Alles gesagt?", Jochen Wegner and Christoph Amend (both based in Berlin) met with Yuval Harari, who lives in Tel Aviv, via video call on October 14th. (The session was also streamed live on ZEIT ONLINE.)

    Harari was born in 1975 near Haifa and studied in Jerusalem; he finished his PhD in Oxford with a focus on medieval military history and wrote his dissertation on "renaissance military memoirs of noblemen".

    In this episode of our podcast Harari talks about a wide range of topics from religion to politics, Covid-19 to artificial intelligence; he describes spending weeks in a silent retreat, visiting a secret unit at Google and what it takes to become a bestseller writer. We hear what it was like growing up in a conservative Israeli family and realising he was gay at the age of 21, and how this personal experience has influenced the way he thinks about the world, human beings and history. At the end of this episode, Harari fact-checks key scenes of the show Game of Thrones and finally, after three hours and 44 minutes, he has nothing left to say. Because at "Alles gesagt?" the conversation is only over when the guest says it's over.

  • Sie wurde schon mit vielen erstaunlichen Begriffen belegt. Sie sei "Kanzlermacherin", "eine der bedeutendsten Frauen unserer Zeit", "Medienliebling" - aber auch die "Hexe mit dem stechenden Blick", eine "Terroristin", die "Mutti des deutschen Feminismus" und die "meistgehasste Chefredakteurin Deutschlands". Könnte es sein, dass es für Alice Schwarzer eine eigene Kategorie namens "Alice Schwarzer" braucht? Auch darüber hat sie mit den Gastgebern des unendlichen Podcasts "Alles gesagt?" gesprochen, Jochen Wegner und Christoph Amend.

    Alice Schwarzer, geboren 1942, ist auch Journalistin, Bestseller-Autorin, Gründerin und Herausgeberin der Zeitschrift Emma, ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Jetzt hat sie eine neue Autobiografie geschrieben, Lebenswerk ist soeben bei Kiepenheuer & Witsch erschienen.

    Im ZEIT-Podcast, in Pandemie-Zeiten wie immer remote aufgenommen, erzählt sie von ihrer ungewöhnlichen Kindheit, ihrer engen Freundschaft mit Simone de Beauvoir, ihrer ungebrochenen Lust am Streit mit Frauen wie mit Männern, ihrer Kritik am politischem Islam, ihrer Liebe fürs Tanzen – und über das Geheimnis einer glücklichen Beziehung. Nach 5 Stunden und 14 Minuten beendet Alice Schwarzer das Gespräch, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    Produktion: Maria Lorenz-Bokelberg/Pool Artists
    Fotografie: Maria Lorenz-Bokelberg
    Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank