Avsnitt

  • In vielen Hundehaushalten stehen Hundeboxen, die Hunden in den allermeisten Fällen als gemütliche Rückzugsorte dienen. Aber einige Züchter:innen und Trainer:innen raten immer noch zum Einsatz der Hundebox bei Verhaltensproblemen wie Zerstörungswut oder Aggression gegenüber Besuch oder sogar um Welpen Stubenreinheit beizubringen. Und dann gibt es noch Hundehalter:innen, die die geschlossene Box nutzen, um mal „hundefrei“ zu haben und das mit dem natürlichen Höhlenbedürfnis eines Hundes rechtfertigen. Was das mit Hunden macht, was das Tierschutzgesetz vorgibt und was verschiedene Studien zum Bedürfnis der Hunde nach Ruhe, Bewegung und sozialen Kontakten beschreiben, darüber reden Kate und Madita in dieser wichtigen Folge.


    Studien: Foltin, 2022: Lass die Tür auf, wenn du gehst … Der unzulässige Einsatz von Hundeboxen. TIERethik 14. Jahrgang 2022/1 Heft 24, S. 84–103 Binder et al, 2020: Unterbringung von Hunden in Boxen und ähnlichen Unterkünften. Möglichkeiten und Grenzen der kurzfristigen Unterschreitung von tierschutzrechtlichen Mindestanforderungen; Boitani et al, 2017: The Ecology and Behavior of Feral Dogs: a Case Study from Central Italy. Gross, 2021: Der Einsatz von Hundeboxen und dessen tierschutzrechtliche Grundlage. Auswertung einer Fragebogenstudie zum Nutzungsverhalten bei Haushunden (Canis lupus familiaris). Normando et al, 2014: Effects of Space Allowance on the Behaviour of Long-term Housed Shelter Dogs


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  • Wenn wir einen Welpen bei uns aufnehmen, möchten wir ihm den bestmöglichen Start ins Hundeleben ermöglichen. Dazu gehört der Besuch einer Welpengruppe - oder nicht? Die Qualität der Angebote unterscheidet sich stark und das ist für den Laien nicht so einfach zu erkennen. Madita und Kate geben in dieser Folge deshalb sieben wichtige Hinweise, woran ihr eine richtig gute Welpengruppe identifizieren und finden könnt.


    Bücher: Ganslosser, U. & Krivy, P. (2020). Ein guter Start ins Hundeleben. Der verhaltensbiologische Ratgeber für Züchter und Welpenbesitzer (2. Aufl.). Stuttgart: Müller Rüschlikon. Kitchenham: „Hunde. Halten, Beschäftigen, Erziehen.“ KOSMOS 2019. Studien: Dinwoodie et al, 2021: An Investigation into the Impact of Pre-Adolescent Training on Canine Behavior; Gonsalez-Martinez et al, 2019: Association between puppy classes and adulthood behavior of the dog.


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  • Wir lieben unsere Hunde sehr, deshalb liegt uns ihre Gesundheit am Herzen und wir möchten sie gesund und glücklich möglichst alt werden sehen. Dazu gehört eine gute medizinische Versorgung – doch die kann ganz schön teuer werden, wenn spezielle Untersuchungen wie Computertomographie (um 2000 Euro!!) oder Operationen notwendig sein sollten… Außerdem kann auch ein gut erzogener Hund schnell einen Unfall verursachen, bei dem hohe Folgekosten entstehen, zum Beispiel, wenn er jemandem vors Rad läuft und der/die Radfahrer:in unglücklich stürzt … Alles Schreckenszenarien, die hoffentlich niemals passieren, aber passieren können. Versicherungen haben den Braten gerochen und deshalb gibt es mittlerweile sehr viele Angebote für Tierhalter:innen auf dem Markt, um sich und seinen Hund gut abzusichern. Aber machen wirklich alle für jeden Sinn?

    Für diese Folge hat sich Kate mit ihrer Hundkatzemaus Kollegin Uta Rönneburg verabredet. Sie ist Tierärztin und Leiterin einer Tierklinik in Lüneburg und weiß genau, warum und wie teuer eine Behandlung werden kann und kennt die Antworten auf meine (mindestens) 1000 Fragen!


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  • Viele von uns glauben immer noch, dass man Hunde nur durch Langstreckenläufe am Rad oder beim Joggen wirklich glücklich macht. Dabei haben GPS Studien an Straßenhunden gezeigt, dass Hunde, wenn sie die freie Wahl haben, nur 1.5 bis 2 Kilometer laufen. Und dabei schlendern sie eher auf Futtersuche umher, oft wird höchstens einmal kurz getrabt. Streuner verbringen dagegen viel Zeit mit gucken und dösen – vielleicht ein Grund, warum sie sich oft so viel gelassener verhalten, als unsere wohlbehüteten Familienhunde? Weshalb wir uns bei Gassirunden mehr Zeit statt Strecke gönnen sollten, was bei unterschiedlichen Rassen in Punkto Joggen, Radfahren & Co zu beachten ist und welche Art der geistigen Auslastung Sinn machen kann – darüber sprechen Madita und Kate in dieser neuen Folge!

     

    Studien & Bücher:

    Péreza; Guillermo E., 2018: Movement and home range of owned free-roaming male dogs in Puerto Natales, Chile. In: Applied Animal Behaviour Science

    Pizza Hunde; Corrieri, L., M. Adda, A. Miklosi, E. Kubinyi (2018): Companion and free-ranging Bali dogs: Environmental links with personality traits in an endemic dog population of SouthEast Asia. PLoS One 13(6): e0197354; Kitchenham, K. (Hrsg.), 2019: Streunerhunde. Von Moskaus U Bahn Hunden bis Indiens Underdogs. KOSMOS

    Kirchhoff, Stefan: Streuner! Straßenhunde in Europa, 2014


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  • Wir können uns noch so gut vorbereiten, manchmal gibt es Situationen mit unseren Hunden, in denen sekundenschnell etwas passiert und wir unter Stress reagieren müssen. Madita ist das gerade neulich mit Charly passiert. Er wurde massiv von einem anderen Hund angegriffen und sie fürchtete um sein Leben. Doch warum wissen wir immer erst hinterher was klug gewesen wäre zu tun? Weil unser Gehirn gestresst ist und wir dann auch im Ausnahmemodus handeln. Trotzdem macht es Sinn, sich das „Worst Case Szenario“ einmal gedanklich durchzuspielen damit wir in Zukunft besser wissen was zu tun ist oder wie wir helfen können, sollten wir Zeugen sein.


    Buchtipp zum Thema Aggressionsverhalten: Mrozinski, Heberer, Brede, 2017: Aggressionsverhalten beim Hund. KOSMOS

    Veranstalterinnen in Deutschland, die häufig Seminare zum Thema Aggressionsverhalten anbieten: „Candog Hundeseminare“ Hamburg, „Underdogs“ München, „Animal Info“ Düsseldorf, „Dogdays“ Berlin. Online Angebote, zum Beispiel @alex_hundecoach & www.canis-symposia.de


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  • Natürlich sind Wölfe eine faszinierende Spezies. Nur als Vorbild für das Verhalten unserer Hunde oder ihre Ernährung taugen sie leider wenig, wie neue genetische und verhaltensbiologische Studien zeigen. Die Haustierwerdung, also Domestikation, hat Hunde über Jahrtausende hinweg ziemlich stark verändert, so dass sie nicht nur sehr anders aussehen als Wölfe, sondern auch ganz andere Bedürfnisse haben. Wie das kommen konnte und wer tatsächlich als „Missing Link“ zwischen Wolf und Rassehund und damit besser als Vorbild für einen bedürfnisgerechten Umgang mit unseren Hunden taugt – darüber unterhalten sich Madita und Kate in dieser spannenden Folge!

     

    Studien & Bücher

    Axelsson, E. et al, 2013: The genomic signature of dog domestication reveals adaptation to a starch-rich diet. Nature 495, 360-364; Gácsi, M., et al, 2005: Species-specific differences and similaritites in the behavior of hand-raised dog and wolf pups in social situations with humans; Kitchenham (Hrsg.), 2019: Streunerhunde. Von Moskaus U Bahn Hunden bis Indiens Underdogs. KOSMOS; ; Pendleton, A. et al, 2018: Comparison of village dogs and wolf genomes highlights the role of the neural crest in dog domestication. Péreza; Guillermo E., 2018: Movement and home range of owned free-roaming male dogs in Puerto Natales, Chile; Wilkins AS, Wrangham RW, Fitch WT. 2014. The “domestication syndrome” in mammals: a unified explanation based on neural crest cell behavior and genetics. Genetics 197, 795–808.


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  • Jeder von uns kennt und bewundert Hunde, die richtige Jobs haben - wie Hütehunde, Assistenz- oder Blindenführhunde. Doch auch wir können mit unseren Hunden „arbeiten“ gehen - und nebenbei sehr viel Gutes tun! Wie Hunde als „Besuchshunde“ im Hospiz, in Kinderheimen, Schulen, oder betreuten Wohneinrichtungen zum Einsatz kommen und Menschen, die es wirklich brauchen, ein bisschen Hundeglück schenken können – das erfragt Madita heute bei Kate. Kate berichtet auch darüber, warum eine fundierte Ausbildung gerade für den privaten Einsatz so wichtig ist, gibt Tipps, woran ihr eine gute Organisation erkennen könnt und wie ihr und Euer Hund den Einsatzbereich findet, der wirklich am besten zu Euch BEIDEN passt. Viel Spaß beim Hören!


    Links: Leider gibt es noch keine Ausbildungsstandards für die sogenannte „tiergestützte Intervention“. Ein Beispiel von sicherlich einigen Organisationen, die vorbildlich vormachen, wie Hund-Mensch-Teams auf ihren Einsatz professionell vorbereitet werden: www.4-pfoten-fuer-sie.de 

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  • Viele von Euch haben sich eine Folge zum Thema Assistenzhunde gewünscht – das können wir gut verstehen! Es ist ein spannendes Thema, denn viele von uns wissen durch Kontakt zu Menschen mit Behinderung, die einen Assistenzhund haben, was für eine große Bereicherung diese besonderen Hunde für ihre Besitzer:innen sein können! Betroffene können mit der Hilfe der Hunde Aktivitäten wahrnehmen, die allein nicht mehr möglich sind, sie fühlen sich mit Hund an der Seite sicherer, ihr psychisches Wohlbefinden verbessert sich. Assistenzhunde helfen nicht nur, sondern machen das Leben schöner! Bei solchen Themen ist es für Madita und Kate immer wichtig, externe Expert:innen ins Boot zu holen. Deshalb hat Madita heute frei und Kate möchte Euch zusammen mit Nina, die mit Labradordame „Hazel“ zusammenlebt, durch dieses spannende Thema führen, das so viele Fragen aufwirft. Wie geht es Hunden bei ihrer Arbeit – dürfen sie auch noch „Hund sein“? Wie verläuft die Ausbildung und wie können sie ihre Menschen im Alltag unterstützen? Und wer bezahlt eigentlich die kostenintensive Ausbildung von Hunden wie „Hazel“? Hört mal rein, es ist eine sehr emotionale und informative Folge rund um das Thema Ausbildung und Wertschätzung von Assistenzhunden geworden.


    Links, Bücher & Studien:  BLOG von Nina: rollinginthedeep · von Abschieden & Neuanfängen mit Muskeldystrophie, Buch mit Interview mit Nina: Tierisch beste Freunde, DROEMER KNAUR 2020; VITA Assistenzhunde e.V. - VITA Assistenzhunde e.V. (vita-assistenzhunde.de) Studien: Chapagain et al, 2017: Aging of Attentiveness in Border Collies and Other Pet Dog Breeds: The Protective Benefits of Lifelong Training. Front. Aging Neurosci. 9:100.; Allen K. & Blascovich, J., 1996: The value of service dogs for people with severe ambulatory disabilities: a randomized controlled trial. JAMA. 275: 1001–1006


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  • Besonders Hunde aus dem Tierschutz haben oft schon einiges erlebt oder hatten keinen guten Start ins Leben. Sie tragen ein eng gepacktes Päckchen an Sorgen und Ängsten mit sich herum und reagieren schnell gestresst auf Herausforderungen im Leben. Doch woher kommt die Angst vor allem, was man nicht einschätzen oder abschätzen kann? Und wie kann ich meinem Hund aus diesem Kreislauf der Angst und Überforderung heraushelfen? Madita und Kate sprechen heute darüber, wie Angst bei Hunden entsteht, woran man sie erkennen und wie man Hunde dabei unterstützen kann, das Leben wunderbar zu finden und zu mutigen Weltentdeckern zu werden!

     

    Buch & Webinar

    Engelstädter, 2022: Resilienz bei Hunden. Hunde im Inneren stärken - Für einen gelassenen Umgang mit Konflikten und Stress.

    KOSMOS Webinar: Angst bei Hunden - erkennen und helfen. Von Ute Heberer. Link: https://kosmos-hund.de/digital/webinare-videos

    Studien: Foyer, P. et al. 2016: Levels of maternal care in dogs affect adult offspring temperament. Scient. Reports 6, 19253. Gazzano et al 2008: Effect of early gentling and early environment on emotional development of puppies. Appl. Anim. Behav. Sci. 110: 294-304. Weaver, et al, 2004: Epigenetic programming by maternal behavior. In: Nature Neuroscience, Volume 7, p. 847–854


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  • Im zweiten Teil stellen Madita und ich Euch weitere Märchen rund um das Verhalten und die Erziehung von Hunden vor, die sich leider wacker auf Hundewiesen halten. So ist es eine Zeitlang sehr „en vogue“ gewesen, das Verhalten des eigenen Hundes total kontrollieren zu wollen. Eigeninitiative wie Kontakt aufnehmen sollte ignoriert, Pfote und Kopf auflegen verhindert werden. Warum? Damit der Hund anschließend nicht die Weltherrschaft an sich reißen möchte! Außerdem galt es als sehr wichtig, selbständiges Schnüffeln und Erkunden nicht zuzulassen oder den Hund wecken und zu verscheuchen, wenn er es sich irgendwo im Weg liegend gemütlich gemacht hat. Warum Madita und Kate das meistens sehr unhöflich und Hunde im besten Fall höchst merkwürdig finden, darum geht es in dieser neuen Podcastfolge.

     

    Bücher: Gansloßer & Kitchenham, 2015: Beziehung, Erziehung, Bindung. KOSMOS, mit tabellarischer Übersicht vieler Mythen rund um Hundeverhalten und -Erziehung.

    Studien: Cimarelli et al, 2016: Dog owners’ interaction styles: Their components and associations with reactions of pet dogs to a social threat; Cimarelli et al, 2017: The Other End of the Leash: An Experimental Test to Analyze How Owners Interact with Their Pet Dogs; Vieira de Castroa et al, 2019: Carrots versus sticks: The relationship between training methods and dogowner attachment.


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  • Habt Ihr auch mal von einem Hundeprofi gehört, dass Ihr die Angst Eures Hundes ignorieren sollt, damit ihr seine Sorgen nicht noch bestärkt? Oder dass man beim Spielen mit dem Hund immer anfangen, gewinnen und aufhören muss - also die Initiative niemals dem Hund überlassen darf? Eben weil das bei Hunden auch nur die „Chefs“ machen würden und wir das dadurch unserem Hund demonstrieren? Falls ja und Ihr das noch praktiziert, hört am besten gleich auf mit dem - sorry - Quatsch. Denn diese Regeln haben sich Menschengehirne ausgedacht und solche Regeln werden von Hunden höchstens toleriert, weil sie so nett und nachsichtig mit uns sind. Aber aus Hundeperspektive machen sie tatsächlich keinen Sinn. Was die Verhaltensforschung über den Sinn und Unsinn solcher Ideen weiß, darüber reden Madita und Kate in dieser ersten Folge des Themas „Mythen“ und sorgen vielleicht dazu, dass Ihr nach dem Hören sehr glücklich seid, weil ihr schon immer mehr auf Euer Gefühl statt auf solche kruden Ratschläge gehört habt. Die zweite Folge mit noch mehr merkwürdigen Mythen folgt in zwei Wochen!


    Bücher & Studien

    Gansloßer & Kitchenham 2018: Hundeforschung Aktuell, KOSMOS. Kitchenham (Hrsg), 2019: Streunerhunde. KOSMOS. Howse, M.S., R.E. Anderson, C. Walsh (2018): Social behaviour of domestic dogs (Canis familiaris) in a public offleash dog park.


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  • Kaum eine Übung sorgt für so viel Verzweiflung bei den Menschen und starkes Augenrollen bei unseren Hunden. Warum? Weil es fast nix langweiligeres für Hunde gibt, als das stramme „Bei Fuß Gehen“. Da wir Menschen das aber für manche Alltagssituation unbedingt brauchen ist es klar, dass hier Interessenkonflikte aufeinanderprallen und für ein eher stressiges, statt fröhliches Training sorgen. Warum das Üben so anstrengend ist, warum wir so viel Geduld mitbringen und am Anfang von zu hohen Erwartungen Abstand nehmen sollten – und wie es anders geht! – das erfragt Madita in dieser (fast! Nur ein kleines bisschen mehr!) halben Stunde für Euch bei Kate. Ganz viel Spaß beim Hören & Gelassenheit beim Nachmachen!!


    Bücher

    Kitchenham, 2019: Hunde. Halten, Beschäftigen, Erziehen. KOSMOS.


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  • Es ist etwas gewagt, das in der Hundeszene öffentlich zuzugeben, aber ich traue mich: ich habe mir um Ernährung meiner Hunde niemals große Gedanken gemacht. Nach Ansicht vieler ErnährungsexpertInnen habe ich naiv der Futtermittelindustrie vertraut, die mit ausgewogenem, bedarfsdeckendem Fertig-Hundefutter wirbt. Sophie Strodtbeck ist Tierärtzin und hat das Buch „Verhalten und Ernährung“ geschrieben – sie kennt sich also berufsbedingt sehr gut mit dem Thema aus und beantwortet mir im Podcast alle meine Fragen rund um das Thema „artgerechte“ und „bedarfsgerechte“ Ernährung von Hunden. Eine tolle Folge, die auch für mich voller Überraschungen steckte – freut Euch auf eine sehr spannende, und vor allen Dingen lustige Unterhaltung über ein Thema, bei dem sich sonst die ExpertInnen oft heftig in die Haare bekommen.


    Bücher & Quellen:

    Ihr seid (zu Recht) neugierig auf Sophie geworden? Sie hat viele Bücher geschrieben unter anderem das Buch „Ernährung und Verhalten beim Hund. Verhalten beeinflussen durch typgerechte Fütterung“ (Müller Rüschlikon, 30 Euro), genau zu diesem Thema bietet sie auch Seminare an. Aktuelle Termine & Infos erfahrt ihr auf Facebook @die strodtbeck-meute oder unter www.strodtbeck.de. 


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  • Früher oder später kann es passieren und wir brauchen spontan, regelmäßig oder für eine Urlaubsreise eine Betreuung für unseren Hund. Doch viele Menschen machen sich erstaunlich wenig Gedanken über die Art und Vorbereitung der Fremdbetreuung für ihren Hund. Worauf wir bei der Suche nach einer fantastischen Dogsitterin oder einem großartigen Urlaubsbetreuer achten und wie wir das Übernachten Außer Haus vorher und frühzeitig üben sollten – darüber reden Madita und Kate heute nur ein kleines bisschen länger als 30 Minuten, versprochen!


    Bücher & Studien: kennen wir nicht oder gibt es leider nicht. Achtet auf Kriterien wie eine gute Ausbildung der professionellen Betreuer, eine familiäre Unterbringung, die Stimmung vor Ort, einen liebevollen, kenntnisreichen Umgang mit Hunden und viel Zeit, die sich für Euch und die Eingewöhnung des Hundes genommen wird. Links: Ein Beispiel für harmonische Hundebetreuung ist Ursula Löckenhoff: Bene Bello (bene-bello.de), sie bietet zum Beispiel auch Seminare zum Management von Hundegruppen an.


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  • Viele Eltern träumen davon, ihr Kind mit einem Hund aufwachsen zu lassen. Die Erwartungen an den Pädagogen auf vier Pfoten sind groß: Hunde sollen Kinder empathischer, sozialer und gesünder machen. Doch was können Hunde wirklich leisten? Und welche Verantwortung lastet auf uns, damit das Zusammensein für beide Seiten schön ist und keine Unfälle passieren? Madita steckt mit ihrem 10 Monate alten Sohn mittendrin im Dilemma: was darf ich zulassen zwischen den beiden, was sollte ich unterbinden? Kate hat zwei Kinder mit Hunden großbekommen und ist sich sicher: es ist viel Arbeit und Verantwortung – aber es lohnt sich!


    Links, Studien & Bücher: Professionelle Beratung und Seminare für Eltern und Kinder bietet zum Beispiel Claudia Peter-Plum an: Dogs & Kids – Sicherheit für Kind und Hund (dogsandkids.de) Buchtipp: „Hunde. Halten, Beschäftigen, Erziehen.“ KOSMOS, 2019 (mit Extra Kapitel zum Leben mit Hund und Kind.) Buchtipp: Kind & Hund. Mit Vertrauen und Respekt durchs Leben, Ana Hesse

    Studien: Yong & Ruffman, 2014: Emotional contagion: Dogs and humans show a similar physiological response to human infant crying. Jorge-Manuel Dueñas et al, 2021: The Relationship Between Living with Dogs and Social and Emotional Development in Childhood. Huber et al, 2017: Investigating emotional contagion in dogs (Canis familiaris) to emotional sounds of humans and conspecifics. 


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  • Im zweiten Teil des Gespräches mit Sophie Strodtbeck zum Thema Kastration sprechen wir noch einmal über das Thema „seriöser Auslandstierschutz“ und ihre Erfahrungen mit Kastrationsprojekten vor Ort. Dann erklärt uns Sophie, bei welchen „Verhaltensproblemen“ eine Kastration wirklich helfen könnte und gibt Entscheidungshilfen für die eigene Situation. Kate hat Anfang 2021 Knox chippen lassen und wir plaudern über die großartige Möglichkeit des „Testlaufs“ bei Rüden durch den Kastrations-Chip, der nicht selten einen „Reset“ möglich macht und uns erleichtert, festgefahrenes Verhalten, natürlich unterstützt durch Training, ablegen zu können. Viel Spaß beim Zuhören!


    Bücher & Links zu Sophie

    Seminar zum Thema Kastration beim Hund:

    https://www.hundwerkszeug.de/web-seminar-kastration.html?a=87


    Bücher von Sophie: 

    2021: Der alternde Hund – Verhalten, Medizin, Biologie; 2021:Ernährung & Verhalten beim Hund: verhalten beeinflussen durch typgerechte Ernährung.

    2021, mit Udo Gansloßer: Kastration & Verhalten beim Hund. 2018: Wenn der Welpe zum Halbstarken Hund wird; 2017: Beagle – Geschichte, Haltung, Erziehung, Beschäftigung; 2015: Vom Welpen zum Senior – Reise durchs Hundeleben; 


    Links zu Sophie´s Seiten:

    www.strodtbeck.de; https://www.facebook.com/Strodtbeck.Meute?locale=de_DE

     


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  • Immer noch wird in Deutschland von manchen HundetrainerInnen und TierärztInnen viel zu früh und pauschal zur Kastration geraten. Doch es macht viel Sinn im Sinne der Persönlichkeitsentwicklung des Hundes, hier genau abzuwägen, was für den einzelnen Hund die richtige Entscheidung und wann der beste Zeitpunkt dafür ist. Für dieses umfassende, oft sehr emotional diskutierte Thema hat Kate sich wieder mit einer Expertin verabredet: Sophie Strodtbeck hat ein Buch zum Thema Kastration geschrieben und ist mit ihren eigenen Hunden in ganz Deutschland auf Vorträgen und Seminaren zu diesem Thema anzutreffen. In den nächsten zwei Folgen sprechen wir über Vor- und Nachteile von Kastration, das Problem von Frühkastrationen im Auslandstierschutz und informieren über mögliche Nebenwirkungen.


    Bücher & Links zu Sophie


    Seminar zum Thema Kastration beim Hund:

    https://www.hundwerkszeug.de/web-seminar-kastration.html?a=87


    Bücher von Sophie: 

    2021: Der alternde Hund – Verhalten, Medizin, Biologie; 2021:Ernährung & Verhalten beim Hund: verhalten beeinflussen durch typgerechte Ernährung.

    2021, mit Udo Gansloßer: Kastration & Verhalten beim Hund. 2018: Wenn der Welpe zum Halbstarken Hund wird; 2017: Beagle – Geschichte, Haltung, Erziehung, Beschäftigung; 2015: Vom Welpen zum Senior – Reise durchs Hundeleben


    Links zu Sophie´s Seiten:

    www.strodtbeck.de; https://www.facebook.com/Strodtbeck.Meute?locale=de_DE


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  • Sobald wir mit Hund vor die Haustür treten, stehen wir im Schlaglicht der Öffentlichkeit, werden beobachtet und bewertet. Ob uns das gefällt oder nicht, wir repräsentieren in diesen Momenten alle anderen Hund-Mensch-Teams in unserer Umgebung. Ein verantwortungsvolles, umsichtiges Verhalten mit Hund sind für Madita und Kate eine Selbstverständlichkeit, denn nicht jeder Hund möchte Kontakt haben und nicht jeder Mensch ist begeistert von Hunden oder hat vielleicht sogar Ängste. Wir haben in dieser Folge deshalb sieben Knigge-Regeln für den Umgang mit anderen Hunden und Menschen zusammengefasst, die jeder kennen und beherzigen sollte, damit das Zusammenleben mit Anderen nicht nur friedlich, sondern sogar richtig schön werden kann.


    Bücher & Studien

    Wells, D. L. 2004. The facilitation of social interactions by domestic dogs; Nicholas, J. and Collis, G. M. 2000: Dogs as catalysts for social interactions: Robustness of the effect; Messent, P. R. 1984: Correlates and effects of pet ownership. Kitchenham, 2005: Hundehaltung in der Stadt. Müller Rüschlikon. 


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  • Früher hat man Hunden niemals ins Maul geschaut und für die Zahnpflege gab es einen Stock aus dem Garten zum Kauen. Heute scheint das komplizierter geworden zu sein: die Werbung rät uns zum Kauf von speziellen Reinigungs-Kau-Sticks, manche Hunde gehen regelmäßig zur Zahnreinigung und werden dafür in Narkose gelegt. Aber muss das wirklich sein? Woran erkenne ich, dass mein Hund mehr Zahnpflege braucht und was passiert, wenn Hunde Karies bekommen? Kate hat sich mit dem Tierarzt Ralph Rückert verabredet, um endlich Klarheit zu bekommen, wie genau die optimale Zahnpflege für Hunde aussieht.


    Link zum BLOG-Artikel von Ralph Rückert:

    https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=21044


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  • Immer wieder kommt es bei Gassirunden zu Problemen unter Hunden, die nicht gelernt haben, wie man sich richtig begrüßt und dass nicht alle Artgenossen jeden kennenlernen möchten. Sehr häufig wird dabei von den „Raufbolden“ vorher das „Anpirschen“ gezeigt, auf das kurz darauf der klassische „Überfall“ folgt. Doch woher kommt dieses Verhalten? Will der Hund vielleicht nur spielen? Und wie kann ich verhindern, dass diese beliebte Strategie sich etabliert und damit viel Streit auf Hundewiesen entsteht? Charly ist selbst hin und wieder Täter und Kate gibt Madita Tipps, wie man ihm und anderen Hunden höflicheres Verhalten beibringen kann.


    Bücher & Studien

    Kitchenham, 2019: Hunde. Halten, Beschäftigen, Erziehen. KOSMOS. Howse, M.S., R.E. Anderson, C. Walsh (2018): Social behaviour of domestic dogs (Canis familiaris) in a public offleash dog park.


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