Avsnitt
-
Daniela Dröscher und Kaleb Erdmann ĂŒber Klassenfragen, Haustierklischees und OhrlĂ€ppchentricks. Und manchmal auch ĂŒber Literatur. All das in der dritten Folge unseres neuen Formates .doppelpunkt. â hier treffen ab jetzt regelmĂ€Ăig Leute aus Literatur oder Rheinland aufeinander. Und auf einen Stapel Fragen. Und Ingwershots!
Daniela Dröscher lebt als Autorin in Berlin. Sie veröffentlichte TheaterstĂŒcke, Memoirs und Romane (zuletzt: "Junge Frau mit Katze", KiWi 2025). FĂŒr ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen.
Kaleb Erdmann lebt als Autor in DĂŒsseldorf. Er veröffentlichte TheaterstĂŒcke und Romane (zuletzt: "Die Ausweichschule", Ullstein 2025) und erhielt ebenfalls zahlreiche Auszeichnungen. -
Mithu Sanyal und Canberk KöktĂŒrk ĂŒber Krimis und Kulturförderung, Zeitreisen und Schubladendenken, die Lage Duisburgs und Entweder-Oder-Fragen. Und manchmal auch ĂŒber Literatur. All das in der ersten Folge unseres neuen Formates .doppelpunkt. â hier treffen ab jetzt regelmĂ€Ăig Leute aus Literatur oder Rheinland aufeinander. Und auf einen Stapel Fragen. Und Ingwershots!
Mithu Sanyal ist Autorin und Journalistin. Sie veröffentlichte mehrere SachbĂŒcher und Romane (zuletzt: "Antichristie", Hanser 2024). FĂŒr ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Canberk KöktĂŒrk schrieb fĂŒr TV- und Internetformate sowie Zeitungen und Zeitschriften. 2025 erschien sein BuchdebĂŒt "Fascholand" (Ullstein).
-
Saknas det avsnitt?
-
Jean-Philippe Kindler und Ilona Hartmann reden ĂŒber knechtiges Busfahren, das beste Tattoo der Welt und ein HĂ€hnchen auf Halbmast. Und manchmal auch ĂŒber Literatur. All das in der ersten Folge unseres neuen Formates .doppelpunkt. â hier treffen ab jetzt regelmĂ€Ăig Leute aus Literatur oder Rheinland aufeinander. Und auf einen Stapel Fragen. Und Ingwershots!
Den Anfang machen Ilona Hartmann und Jean-Philippe Kindler. Ilona Hartmann ist Autorin und Texterin. Sie veröffentlichte zwei Romane (zuletzt: "klarkommen", Ullstein 2024), schreibt fĂŒr Sendungen und Zeitungen und im Internet. Jean-Philippe Kindler ist Autor und Satiriker. Er trat als Comedian auf, arbeitete als politischer Redenschreiber und produziert einen Podcast, im FrĂŒhjahr 2026 erscheint sein erster Roman.
-
Anabelle Assaf erzĂ€hlt davon, was sie als Literatur-Agentin so tut, wie sie eine geworden ist und wie sich die Agentur-Lage im Rheinland darstellt. AuĂerdem natĂŒrlich: Wie stellt man das als Autor:in an, eine gute Vertretung zu finden? Und am Schluss gibtâs noch etwas Nerd Girl Magic.
-
Was macht eigentlich eine Stiftung? Förderungen durch solche Einrichtungen sind fĂŒr den Kulturbetrieb (und damit auch den Literaturbetrieb im Rheinland) unverzichtbar. Aber wer wĂ€hlt aus, wer darf einreichen, wie funktioniert das ĂŒberhaupt? Wir blicken hinter die Kulissen der Victor Rolff Stiftung auf Burg Gladbach und sprechen mit Iris Hennig â ĂŒber ihre Fachgebiete Kunst und Musik, Antragsflut und Ideenentwicklung und das Veranstalten jenseits der groĂen StĂ€dte.
-
Lesen und lesen lassen? Warum Literatur (auch) veranstaltet gehört und was sie da noch alles vor hat, erzĂ€hlt Emily Grunert â die neue Leiterin des LiteraturbĂŒro NRW, die diesen Posten nach 26 Jahren von Michael Serrer ĂŒbernimmt. Und auĂerdem berichtet, wie ihr eine nĂ€chtliche S-Bahn-Fahrt das Rheinland erklĂ€rte, warum sie gern mal den GlĂŒcksdrachen Fuchur trĂ€fe und was sie einem Minister sagen wĂŒrde, um ihn in drei Minuten von der unbedingten Notwendigkeit von Kulturförderung zu ĂŒberzeugen.
-
Was ist das SchreibLand NRW? Wer wohnt da und lohnt sich die Reise? Unbedingt â Heike Funcke und Ronja Rast erzĂ€hlen, wie man Autor:innen, Bibliotheken und Kinder und Jugendliche unter einen Workshop-Hut bekommt. SchlieĂlich machen sie das schon seit 10 Jahren. Und feiern das JubilĂ€um des Projekts nicht zuletzt mit einem Wettbewerb!
Alle Infos dazu und ĂŒberhaupt alles gibt's auf
www.schreibland-nrw.de -
Was ist das eigentlich, die Literaturszene Köln? Das erzĂ€hlt Ute Wegmann, die dort im Vorstand sitzt â und auch sonst mehr als umtriebig das literarische Leben der Stadt prĂ€gt. AuĂerdem hat sie Tipps, wie man Kunst und Kostenkalkulationen unter einen Hut bringt.
Zum Verein Literaturszene Köln e.V. geht's hier. -
Literatur aus 55 LĂ€ndern, die immer noch viel zu wenig Beachtung findet: stimmen afrikas heiĂt die Initiative, die sich fĂŒr Texte des Kontinents hierzulande einsetzt. Und so nicht nur fantastische Werke bekannter macht, sondern auch Aufmerksamkeit schafft fĂŒr vielfĂ€ltige Kulturen â und die tiefgreifenden Konflikte, die von europĂ€ischem Kolonialismus verursacht wurden und werden. Christa Morgenrath ist die GrĂŒnderin und Leiterin der Initiative. Sie berichtet in einem sonnigen Kölner Innenhof von ihrer Arbeit und warum das Schreiben von Schwarzen Autorinnen dabei eine besondere Rolle spielt.
Die erwÀhnten Anthologien, die stimmen afrikas mit herausgibt, sind Neue Töchter Afrikas (Unrast 2023, https://unrast-verlag.de/produkt/neue-toechter-afrikas/) und IMAGINE AFRICA 2060 (Peter Hammer Verlag 2019, https://www.peter-hammer-verlag.de/buchdetails/imagine-africa-2060).
Die Romanheldin, die Christa Morgenrath gern einmal in Wirklichkeit treffen wĂŒrde, heiĂt Ayaana und stammt aus dem Buch Das Meer der Libellen von Yvonne Adhiambo Owuor (DuMont 2021, aus dem Englischen von Simone Jakob, https://www.dumont-buchverlag.de/buch/yvonne-adhiambo-owuor-das-meer-der-libellen-9783832166076-t-5439).
-
Das ehemalige Elternhaus der Schriftstellerin Ulla Hahn ist heute ein stĂ€dtisches Literaturhaus. Im frĂŒheren Dachboden erzĂ€hlen zwei Programmmacher:innen und ein junger Mitmacher, was BĂŒcher bewirken können â und was die Autorin selbst frĂŒher im "Leseschuppen" geschmökert hat (kurz vor einem Gewitter!).
Anmerkung: Der im Podcast angesprochene Preis heiĂt inzwischen Jugendbuchpreis Wi(e)derworte. -
Das zakk "kann glĂŒcklich machen", steht auf der Website, und Ellen MĂŒlders erzĂ€hlt, wieso. AuĂerdem berichtet die Programmleitung Wort & BĂŒhne im DĂŒsseldorfer Kulturzentrum, was das Beste an ihrem Job ist, wo es durchs Dach regnet und warum sie so gerne den Unterricht stört ...
-
Wie man Moers fĂŒr DebĂŒtbĂŒcher begeistert, was auĂer Literatur dort sonst noch so los ist und warum das Bollwerk Bollwerk heiĂt â das erzĂ€hlt Sarah Weber, die in ebendiesem Bollwerk 107 PR und Leseprogramm verantwortet. Und die auch selbst unter die Autor:innen gegangen ist ...
-
Was macht ein Institut français? Und was macht das Institut français in Aachen? Yasemin Sezgin, zustĂ€ndig fĂŒr Kultur und Kommunikation, erklĂ€rt uns, was das deutsch-französische Kulturinstitut in Sachen Literatur â und darĂŒber hinaus â zu bieten hat, ob man perfekt Französisch sprechen muss, um das Angebot zu nutzen, und was das Besondere an der Euregio ist.
-
Bibliotheken sind lĂ€ngst mehr als Ausleihstellen fĂŒr BĂŒcher, in Duisburg ist das nicht anders. Jan-Pieter Barbian, seit 1999 Leiter der Stadtbibliothek Duisburg, spricht im Podcast ĂŒber Bibliotheken als Lern- und Begegnungsorte, das Duisburger Publikum und schwer zu erreichende Zielgruppen sowie die Bibliothek der Dinge, wo man NĂ€hmaschinen und Surfbretter ausleihen kann.
-
FĂŒr jede Veranstaltung den idealen Ort finden â das hat sich Almuth VoĂ, Leiterin des Literaturhauses Bonn, zum Ziel gesetzt. So kann es auch mal vorkommen, dass eine Lesung in einer Basketballhalle stattfindet. Im GesprĂ€ch erklĂ€rt sie, welche Vorteile dieses Konzept hat, warum das Literaturhaus Bonn gleichzeitig auch das LiteraturbĂŒro NRW SĂŒd ist, wie die âAkademie des Schreibensâ Autor*innen hilft und was es mit der neuen Marke fĂŒr junge Literatur ââBoldâ â auf sich hat.
-
Braucht ein Literaturhaus ein Haus? Nicht unbedingt. Matthias RĂŒrup, der seit zwei Jahren Vorsitzender des Literaturhauses Wuppertal ist, findet, das kann auch ein Vorteil sein. Im Podcast spricht er darĂŒber, warum das Literaturhaus kein Haus (mehr) hat, wie der Verein ohne feste Mitarbeiter BegegnungsrĂ€ume fĂŒr Literatur in der Stadt schafft und wo es in Zukunft hingehen soll. AuĂerdem erklĂ€rt er, warum er aktuell kein Buch empfehlen möchte.
-
âIch mach was mit Wörternâ, so beschreibt sich Anna Pia Jordan-Bertinelli selbst. Die Kölnerin hat und hatte schon auf vielfache Weise mit Literatur zu tun: als Herausgeberin, Festivalorganisatorin, Ăbersetzerin und auch Autorin. Seit diesem Jahr koordiniert sie das AutorencafĂ© fremdwOrte, eine Plattform fĂŒr interkulturellen Austausch. Bei einem Minztee im CafĂ© Casablanca in Köln-Kalk sprachen wir ĂŒber das Schreiben ohne perfekte Deutschkenntnisse, nicht wertgeschĂ€tzte Sprachvielfalt und ihr wildes Notizenarchiv Ă la Elke Erb.
-
FĂŒr diese Folge von punktundkomma fĂŒhrt uns Simone Scharbert, Lyrikerin, Lehrbeauftrage an der UniversitĂ€t Köln und bei der VHS Erftstadt fĂŒr kulturelle Bildung zustĂ€ndig, zur Kiesgrube in Erfstadt-Blessem, die bei der Flutkatastrophe vor zwei Jahren volllief und fĂŒr einen Erdrutsch sorgte, sodass mehrere HĂ€user einstĂŒrzten. Im GesprĂ€ch erzĂ€hlt sie, wie die Menschen vor Ort ĂŒber die Literatur wieder zur Sprache fanden, wie sie selbst mit dem Schreiben begann, nachdem sie jahrelang nur Tagebuch gefĂŒhrt hatte, und warum sie niemals aus dem Rheinland in ihre bayerische Heimat ziehen wĂŒrde.
-
FĂŒr diese Folge von punktundkomma waren wir in Krefeld, wo Thomas Hoeps seit 2021 das Literaturhaus leitet. Im GesprĂ€ch ging es um die Wiederbelebung des altehrwĂŒrdigen Hauses, seine Verbundenheit zu Krefeld, die Eigenheiten der Literaturszene am Niederrhein, eine (ungenutzte) Gedichtbeschwerdestelle und darum, wie sich sein eigenes Schreiben mit der Organisation von Veranstaltungen vertrĂ€gt.
-
FĂŒr diese Folge von punktundkomma sind wir nach DĂŒsseldorf gereist, nicht nur die Geburtstadt von Heinrich Heine, sondern auch die von Maren Winterfeld, die beim Heinrich-Heine-Institut (HHI) fĂŒr die Veranstaltungsorganisation zustĂ€ndig ist. Wir sprachen mit ihr ĂŒber das HHI als kulturelles Wohnzimmer der Carlstadt, die ErschlieĂung neuer Zielgruppen (und was Elvis damit zu tun hat), den schönsten Teil ihres Jobs und Heimweh, das sie selbst in Paris ĂŒberfiel.
- Visa fler