Avsnitt
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Amlinger und Nachtwey haben mit "Zerstörungslust" ein Werk vorgelegt, welches den zeitgenössischen Faschismus greifbar macht. Aus der liberalen Ordnung steigt ihnen zufolge ein demokratischer Faschismus empor, welcher sich aus den blockierten Leben wie der sado-masochistischen Veranlagung seiner Subjekte speist. Die Lust auf Zerstörung kulminiert in exterminatorischen Fantasien und einer nekrophilen Bearbeitung der Welt.
In der ersten von zwei Folgen befassen wir uns mit der Genese ungelebten Lebens, dem Antiliberalismus als einheitsstiftendem Element und der AttraktivitÀt des demokratischen Faschismus.
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Reckwitz konstatiert einen Wandel vom Allgemeinen zum SingulÀren und vermag es bei der Analyse allgemeiner sozialer RealitÀt mit einzigartiger PrÀzision vorzugehen. Das Ergebnis dieser Arbeit sind Konzepte und Vokabeln, die ein solides soziologisches Fundament bilden und gleichsam zu stetigen WeggefÀhrten werden, wann immer man sich auf den Pfad der Gesellschaftskritik begibt.
Im zweiten Teil werden mit Reckwitz Sozial- und Subjektstruktur der Postmoderne insbesondere hinsichtlich ihres Potenzial zur faschistischen Regression analysiert.
Reckwitz, Andreas: Das Ende der Illusionen. Politik, Ăkonomie und Kultur in der SpĂ€tmoderne. Suhrkamp 2019.
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Reckwitz konstatiert einen Wandel vom Allgemeinen zum SingulÀren und vermag es bei der Analyse allgemeiner sozialer RealitÀt mit einzigartiger PrÀzision vorzugehen. Das Ergebnis dieser Arbeit sind Konzepte und Vokabeln, die ein solides soziologisches Fundament bilden und gleichsam zu stetigen WeggefÀhrten werden, wann immer man sich auf den Pfad der Gesellschaftskritik begibt.
Im ersten von zwei Teilen beschĂ€ftigen wir uns mit der Singularisierung auf den Ebenen der Ăkonomie, Politik und Kultur.
Reckwitz, Andreas: Das Ende der Illusionen. Politik, Ăkonomie und Kultur in der SpĂ€tmoderne. Suhrkamp 2019.
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Trotz eines revolutionĂ€ren Impetus entbehrt "Die Sprache des Kapitalismus" nicht nur einer intellektuell ansprechenden Analyse derselben, sondern einer fundierten Kapitalismuskritik insgesamt. Die Autoren reproduzieren ebenjene Verlagerung der Schuld ins Subjekt, welche sie zu entlarven meinen. Immerhin liefert das Buch umfangreiches Potenzial fĂŒr PartygesprĂ€che, doch der Marx sitzt bei Sahner und StĂ€hr derart locker, dass das Gros der Unterhaltsamkeit der LektĂŒre unfreiwilliger Natur ist.
Sahner, Simon; StÀhr, Daniel: Die Sprache des Kapitalismus. S.Fischer 2024.
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In der ersten Folge beschĂ€ftigen wir uns mit dem GlĂŒck - oder eher mit dem, was die in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten expandierende GlĂŒcksindustrie und die Positive Psychologie als ihr intellektueller Ăberbau darunter versteht. Was sich in nervigen Guru-Werbungen im Internet oder faschistoid anmutendem SelbstĂŒberwachungswahn manifestiert, entpuppt sich bei nĂ€herer Betrachtung als ein hegemoniales Projekt, welches die ökonomischen HerrschaftsverhĂ€ltnisse zementiert.
Cabanas, Edgar; Illouz, Eva: Das GlĂŒcksdiktat. Und wie es unser Leben beherrscht. Suhrkamp 2019.