Avsnitt
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Mitten im Steinhuder Meer liegt eine der ungewöhnlichsten Festungen Deutschlands: der Wilhelmstein. Erbaut wurde sie von Wilhelm zu Schaumburg-Lippe, einem der bemerkenswertesten Militärreformer des 18. Jahrhunderts. In dieser Folge schauen sich Moritz und Michi das Leben dieses Grafen genauer an, der nicht nur sein kleines Territorium modernisierte, sondern auch europaweit als Militärstratege geschätzt wurde. Es geht um seine Erfahrungen im Siebenjährigen Krieg, seine Verteidigungskonzepte für kleine Staaten, die Gründung einer Militärschule und den Bau einer künstlichen Insel samt Festung. Dabei wird deutlich, wie ein vergleichsweise kleiner Herrscher mit innovativen Ideen und kluger Politik weit über die Grenzen seines Landes hinaus Einfluss gewinnen konnte. Eine Folge über Aufklärung, Militärgeschichte und einen der ungewöhnlichsten Orte Norddeutschlands.
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Fotografie begleitet heute unseren Alltag wie kaum eine andere Technik, doch der Weg vom ersten lichtempfindlichen Bild bis zur modernen Digitalkamera war lang, kompliziert und voller faszinierender Entwicklungen. In dieser Folge sprechen Robin und Moritz über die Geschichte der Fotografie: von der Camera Obscura über die ersten Verfahren von Daguerre und Niépce bis hin zu Rollfilm, Kleinbild, Farbfilm und digitaler Revolution. Dabei geht es nicht nur um technische Innovationen, sondern auch um die gesellschaftliche Bedeutung der Fotografie, ihren Einfluss auf Kunst, Journalismus und Erinnerungskultur sowie um legendäre Hersteller wie Kodak, Leica oder Canon.
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Saknas det avsnitt?
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Kaum eine Figur des Ersten Weltkriegs ist bis heute so von Mythen umgeben wie Mata Hari. Die niederländische Tänzerin und Lebedame wurde zur angeblichen Meisterspionin stilisiert und schließlich von den Franzosen als Verräterin hingerichtet. Doch wie viel Wahrheit steckt hinter dieser Geschichte? Gemeinsam mit einer Recherche von Sandra schauen sich Moritz und Michi das Leben von Margaretha Geertruida Zelle genauer an: von ihrer Karriere als exotisierte Bühnentänzerin über ihre Kontakte zu Militärs und Diplomaten bis hin zu ihrem spektakulären Prozess im Jahr 1917. Dabei geht es auch um Sexismus, Kriegspropaganda und die Frage, ob Mata Hari tatsächlich eine gefährliche Agentin war oder eher ein praktischer Sündenbock in einer Zeit voller Angst und Misstrauen.
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Im zweiten Teil über James Cook begleiten Moritz und Michi den berühmten britischen Seefahrer auf seinen letzten beiden großen Expeditionen. Nach der erfolgreichen ersten Reise zieht es Cook erneut in den Pazifik, diesmal auf der Suche nach dem geheimnisvollen Südkontinent und später nach einer Nordwestpassage zwischen Atlantik und Pazifik. Die beiden sprechen über gewaltige Distanzen, Begegnungen mit indigenen Gesellschaften, die Erforschung antarktischer Gewässer und die zunehmenden Spannungen, die Cooks Reisen begleiteten. Im Mittelpunkt steht dabei auch sein tragisches Ende auf Hawaii, wo ein Konflikt mit Einheimischen eskalierte und zum Tod des berühmten Entdeckers führte. Eine Folge über wissenschaftlichen Ehrgeiz, koloniale Expansion und die Frage, wie Entdecker zu Legenden wurden und was dabei oft ausgeblendet wird.
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Mit der HMS Endeavour beginnt für James Cook eine Reise, die nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch die europäische Sicht auf die Welt verändern sollte. In dieser ersten Folge der Doppelfolge begleiten Moritz und Michi den britischen Seefahrer von seinen frühen Jahren bis zum Ende seiner ersten großen Expedition. Dabei geht es um wissenschaftliche Ziele wie die Beobachtung des Venustransits, die Suche nach dem sagenumwobenen Südkontinent und die Kartografierung bislang für Europa weitgehend unbekannter Regionen. Die beiden sprechen über Tahiti, Neuseeland und die Ostküste Australiens, aber auch über die Schattenseiten der Entdeckungsfahrten: koloniale Interessen, Krankheiten und die Folgen für indigene Gesellschaften. Eine Folge über Navigation, Neugier und den Beginn einer der berühmtesten Entdeckungsreisen der Geschichte.
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Im Oktober 1977 wurde die Lufthansa-Maschine „Landshut“ von palästinensischen Terroristen entführt, ein Ereignis, das zum Höhepunkt des sogenannten Deutschen Herbstes wurde. Moritz und Michi zeichnen den dramatischen Verlauf der Entführung nach, die von Mallorca über mehrere Zwischenstopps bis nach Mogadischu führte, und beleuchten die politischen Hintergründe im Kontext der RAF und internationaler Terrornetzwerke. Dabei geht es um die Situation der Geiseln, die Entscheidungen der Bundesregierung und die spektakuläre Befreiungsaktion der GSG 9. Eine Folge über Angst, politische Eskalation und einen Moment, der die deutsche Sicherheitsarchitektur nachhaltig veränderte.
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Die sogenannten Kabeljaukriege zwischen Island und Großbritannien gehören zu den ungewöhnlichsten Konflikten des 20. Jahrhunderts und zeigen eindrucksvoll, wie existenziell Ressourcenfragen sein können. Moritz und Michi beleuchten die Hintergründe der Auseinandersetzungen um Fischereirechte im Nordatlantik, erklären, warum Island seine Fangzonen immer weiter ausdehnte und wie Großbritannien darauf reagierte. Dabei geht es um diplomatische Spannungen, riskante Begegnungen auf See und die Frage, wie nahe beide Länder tatsächlich an einem militärischen Konflikt standen. Mit dabei als Interviewpartnerin ist als alte Bekannte Eva vom Podcast "Die drei Meerjungfrauen", die einen fachlichen Blick auf den Kabeljau selbst wirft, seine Bedeutung, Lebensweise und warum er überhaupt so umkämpft war. Eine Folge über Politik, Natur und einen Fisch, der Geschichte schrieb.
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Mitten im Südatlantik, weit entfernt von den großen Kontinenten, liegt eine der abgelegensten und faszinierendsten Inseln der Welt: Südgeorgien. Moritz und Michi nehmen euch mit auf eine Reise durch ihre Geschichte, von den ersten Entdeckern über die Blütezeit des Walfangs bis hin zur heutigen Bedeutung als Naturparadies und Forschungsstandort. Dabei geht es um raue Wetterbedingungen, verlassene Walfangstationen, riesige Tierkolonien und berühmte Expeditionen wie die von Ernest Shackleton. Eine Folge über menschliche Ausdauer, industrielle Ausbeutung und die Rückkehr der Natur an einen Ort, der lange als Rand der Welt galt.
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Helena Petrovna Blavatsky gehört zu den einflussreichsten und zugleich umstrittensten Figuren der modernen Esoterik. Im 19. Jahrhundert begründete sie die Theosophische Gesellschaft und prägte mit ihren Schriften und Lehren eine spirituelle Bewegung, die bis heute nachwirkt. Moritz und Michi verfolgen ihren ungewöhnlichen Lebensweg, von angeblichen Reisen durch Indien und Tibet über ihre Kontakte zu okkulten Kreisen bis hin zu ihren Veröffentlichungen wie Isis Unveiled und The Secret Doctrine. Dabei geht es auch um die Kritik an ihren Methoden, Vorwürfe von Täuschung und die Frage, warum ihre Ideen dennoch so großen Einfluss auf Spiritualität, Kunst und Popkultur hatten. Eine Folge über Glauben, Inszenierung und die Sehnsucht nach verborgenem Wissen.
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1928 startet das italienische Luftschiff Italia unter der Leitung von Umberto Nobile zu einer ehrgeizigen Expedition in die Arktis mit dem Ziel, den Nordpol zu überfliegen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. Doch was als technisches Prestigeprojekt beginnt, entwickelt sich schnell zu einem dramatischen Überlebenskampf, als das Luftschiff auf dem Rückweg abstürzt und Teile der Besatzung im Packeis stranden. Moritz und Michi erzählen die Geschichte dieser Expedition, werfen einen Blick auf Nobile als Ingenieur und Expeditionsleiter und beleuchten die internationalen Rettungsaktionen, die zu einem der größten Arktisdramen des 20. Jahrhunderts wurden. Eine Folge über Pioniergeist, politische Erwartungen und die Grenzen menschlicher Kontrolle in einer der unwirtlichsten Regionen der Erde.
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Im Jahr 1351 kam es im Bretagne-Konflikt des Hundertjährigen Krieges zu einem außergewöhnlichen Ereignis, dem sogenannten Turnier der Dreißig. Statt einer klassischen Schlacht einigten sich beide Seiten darauf, jeweils dreißig Kämpfer gegeneinander antreten zu lassen. Ein Kampf nach festen Regeln, der dennoch alles andere als ungefährlich war. Moritz und Michi schauen sich an, wie es zu dieser Entscheidung kam, welche Rolle ritterliche Ideale, Ehre und Propaganda spielten und wie der Kampf tatsächlich ablief. Dabei wird deutlich, dass das Turnier der Dreißig weniger ein Spiel als vielmehr eine brutal geführte Auseinandersetzung war, die exemplarisch zeigt, wie eng im Mittelalter Inszenierung und Gewalt miteinander verbunden sein konnten. Eine Folge über Rittertum, Kriegskultur und die Frage, wie viel „Turnier“ wirklich in diesem Kampf steckte.
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Ende des 19. Jahrhunderts entbrannte in Südamerika ein Konflikt, der heute oft übersehen wird, aber massive Folgen hatte: der Salpeterkrieg zwischen Chile, Peru und Bolivien. Ausgelöst durch Streitigkeiten um salpeterreiche Gebiete in der Atacama-Wüste entwickelte sich ein Krieg, der nicht nur wirtschaftliche Interessen, sondern auch nationale Identität und geopolitische Machtfragen berührte. Moritz und Michi erklären, warum dieser Rohstoff so wertvoll war, wie sich der Konflikt militärisch entwickelte und weshalb Bolivien bis heute keinen Zugang zum Meer hat. Eine Folge über Ressourcen, Rivalität und die langfristigen Folgen eines Krieges, der die Region bis heute prägt.
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Der Orientexpress gilt bis heute als der berühmteste Zug der Welt und als Symbol für Luxusreisen der Belle Époque. In dieser Folge erzählen Moritz und Michi, wie der Zug im späten 19. Jahrhundert entstand, welche Rolle der belgische Unternehmer Georges Nagelmackers dabei spielte und wie die Verbindung von Paris nach Konstantinopel zu einem Prestigeprojekt europäischer Mobilität wurde. Es geht um elegante Schlafwagen, internationale Diplomaten, Spione, Schriftsteller und natürlich um die zahlreichen Geschichten und Mythen, die sich um den Zug ranken. Auch die Rolle des Orientexpresses in Literatur und Popkultur – etwa durch Agatha Christie – kommt zur Sprache. Eine Episode über Technikgeschichte, internationale Politik und die Faszination eines Zuges, der über Jahrzehnte hinweg Europa miteinander verband.
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In den 1970er-Jahren wurde ein Name weltweit zum Synonym für internationalen Terrorismus: Carlos der Schakal. Hinter diesem Beinamen verbarg sich der venezolanische Terrorist Ilich Ramírez Sánchez, der für mehrere Anschläge und Entführungen verantwortlich gemacht wird. Moritz und Michi schauen sich sein Leben genauer an. Von seiner politischen Radikalisierung über seine Verbindungen zu verschiedenen militanten Gruppen bis hin zu seiner wohl bekanntesten Aktion, der Geiselnahme während der OPEC-Konferenz in Wien im Jahr 1975. Dabei geht es nicht nur um den Ablauf dieses spektakulären Anschlags, sondern auch um die politische Lage der Zeit, internationale Geheimdienste und die Frage, wie aus einem Mann ein globaler Mythos des Terrorismus werden konnte.
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In den späten 1950er-Jahren, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, entstand in den USA ein Projekt, das heute wie Science-Fiction klingt: Project A119. Ziel war es, eine Atombombe auf dem Mond zu detonieren, um militärische Stärke zu demonstrieren und im Wettlauf mit der Sowjetunion ein Zeichen zu setzen. Moritz und Michi sprechen über die Hintergründe dieses geheimen Plans, über die Rolle junger Wissenschaftler und über die politische Logik, die hinter einer solchen Machtdemonstration stand. War es realistische Strategie oder reiner Prestige-Aktionismus? Eine Folge über Angst, Propaganda und die Frage, wie weit Staaten im Kalten Krieg bereit waren zu gehen.
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Zum Abschluss unserer Reihe über den Großen Nordischen Krieg richten Moritz und Michi den Blick auf eine der schillerndsten Figuren dieser Epoche: August den Starken, Kurfürst von Sachsen und König von Polen. Bekannt für seine legendäre Körperkraft und seinen barocken Prunk, war August zugleich ein politischer Taktiker, der mit seinem Griff nach der polnischen Krone das Machtgefüge in Osteuropa entscheidend beeinflusste. Die beiden sprechen über seine Ambitionen, seine Bündnisse gegen Schweden, seine Niederlagen gegen Karl XII. und seine Rückkehr auf den Thron. Dabei geht es nicht nur um Militärpolitik, sondern auch um Hofkultur, Dresden als barocke Metropole und die Frage, wie viel Substanz hinter dem Mythos des „Starken“ steckte. Eine Folge über Machtstreben, Prestige und das große Finale eines Krieges, der Nordeuropa neu ordnete.
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In dieser Folge richten Moritz und Michi den Blick auf eine der prägendsten Figuren des Großen Nordischen Kriegs: Zar Peter I., besser bekannt als Peter der Große. Während Karl XII. militärisch brillierte, arbeitete Peter langfristig an einer radikalen Umgestaltung seines Reiches. Die beiden sprechen über Peters Jugend, seine Reisen durch Westeuropa, seine Reformen von Militär, Verwaltung und Gesellschaft sowie über den Aufbau einer modernen Flotte und die Gründung Sankt Petersburgs als „Fenster nach Europa“. Gleichzeitig geht es um die dunkleren Seiten seiner Herrschaft. Harte Repression, Zwangsarbeit und ein kompromissloser Regierungsstil. Eine Folge über Macht, Modernisierung und den Moment, in dem Russland endgültig zur europäischen Großmacht wurde.
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Das große Finale! Unsere Held*innen haben sich durch einen schwierigen Fall gewunden und zwischen Kirche und Krawall folgt ein großes Finale, mit dem die Geschichte ihr Ende findet. Anschließend hört ihr noch eine kleine Bewertung vom Team zum Abenteuer und dem fantastischen System FATA MUNDI. Also unbedingt dranbleiben.
Wir begeben uns in die spätantike Stadt Worms, in der uns ein finsteres Geheimnis und die eine oder andere Verschwörung erwarten. In diesem Systemtest spielen wir ein spannendes Abenteuer auf Basis des Pen-&-Paper-Rollenspielsystems FATA MUNDI von Jonas Renz. Das System legt dabei Wert auf ein besonders authentisches Setting, wobei ihr uns die eine oder andere Freiheit sicher verzeiht ...
Titelmusik: Monk chant atmosphere von Tomas_Herudek unter Pixabay Content License
Spielleitung: Jonas Renz (Boardgame Historian) -
Zum Abschluss unserer dreiteiligen Tolkien-Reihe kehren wir noch einmal mit voller Besetzung nach Mittelerde zurück. Nachdem Annika und Tobias von der Deutschen Tolkien Gesellschaft bereits in den letzten beiden Episoden mit uns in die Biografie und die Lore rund um J.R.R. Tolkien eingetaucht sind, schließen wir nun gemeinsam den Kreis und feiern Folge 401 mit Michi, Moritz und vielen Abschweifungen. Wir beantworten Fragen aus der Community, führen die Lebensgeschichte Tolkiens zu Ende und reflektieren, wie sein Werk im 20. und 21. Jahrhundert rezipiert, weiterentwickelt und manchmal auch vereinnahmt wurde. Natürlich bleibt es nicht bei einem stringenten Ablauf. Es geht um Lieblingscharaktere, Rezeption im Kino, absurde Funfacts, Elben-Dramen, Schattenseiten des Fandoms und die Faszination, die Tolkien über Generationen hinweg ausgelöst hat. Ein herzliches Dankeschön geht an Annika und Tobias für ihre Expertise, Begeisterung und den Humor, mit dem sie diese Trilogie zu etwas Besonderem gemacht haben.
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Zur Feier der 400. Folge geht Moritz mit zwei ausgewiesenen Tolkien‑Expert*innen — Annika und Tobias von der Deutschen Tolkien Gesellschaft e.V. (DTG) — auf eine tiefgehende Reise durch die Welt von Der Herr der Ringe. Die DTG, ein gemeinnütziger Verein zur Förderung des Verständnisses von Tolkien, seiner Werke und ihrer Hintergründe, bringt umfassende Perspektiven ein, die weit über die bekannten Geschichten von Frodo und Gandalf hinausgehen. Gemeinsam beleuchten die drei die Entstehungsgeschichte der Legenden von Mittelerde, Tolkiens Inspirationsquellen (von Sprachentwicklung über nordische Mythologie bis zu eigenen Erlebnissen im Ersten Weltkrieg), die Struktur der verschiedenen Kulturen und Völker (Elben, Menschen, Zwerge, Orks, Hobbits usw.), zentrale mythologische Motive und erzählerische Techniken sowie spannende Details zur Weltkonstruktion, die in Der Herr der Ringe, aber auch in Der Hobbit und Das Silmarillion steckt. Die Folge richtet sich an Tolkien‑Einsteigerinnen wie an passionierte Fans und verbindet fundierte Lore‑Insights mit unterhaltsamen Diskussionen. Eine Episode, die zeigt, wie viel Tiefgang, historische Substanz und kreative Genialität hinter Mittelerde steckt.
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