Avsnitt
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Thema: Gesundheit, Arbeit, Soziales - es sind die großen Themen, die die letzte Nationalratssitzung vor der Sommerpause dominieren. Es sind die Themen von Korinna Schumann. Trotz eines engen Budgetgürtels stehe für die Bekämpfung von Kinderarmut und den Pflegebereich mehr Geld zur Verfügung. Die schrittweise Anhebung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge verteidigt die Ministerin, der kürzlich präsentierten Gesundheitsreform kann sie viel abgewinnen - anders als die zahlreichen Kritiker. War bei der Gesundheitsreform wirklich nicht mehr möglich? Wie steht es um die Umsetzung der Lohntransparenzrichtlinien und wie herausfordernd ist es für eine Gewerkschafterin mit ÖVP und NEOS in einer Regierung zu sein?
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Thema: 40 Grad im Juni, Ausrufung der höchsten Hitzewarnstufe für Teile Österreichs und der Verdacht, dass das die neue Normalität wird: die letzten Wochen haben Österreich ins Schwitzen gebracht und gezeigt, dass das Land und seine Infrastruktur mäßig auf diese Temperaturen vorbereitet ist. Zu wenig klimatisierte Schulen, Krankenhäuser oder Altenheime machen Temperaturen jenseits der 30 Grad zum Gesundheitsrisiko. Die Verhandlungen zum Klimaschutzgesetz andererseits gehen nur sehr langsam voran. Wo liegen die Positionen am weitesten auseinander? Wie steht es um die Pläne zur Renaturierung? Und was bedeuten die EU-Budgetverhandlungen für die österreichische Landwirtschaft?
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Es ist das Thema, das den Innenminister seit langem beschäftigt: Abschiebungen. Für einen Aspekt davon treten mit November neue Regelungen in Kraft - „Haft in der Heimat“ ist das Schlagwort. Das soll heimische Justizanstalten entlasten, so zumindest die Hoffnung. Prämien für freiwillig Rückkehrende nach Syrien oder Asylverfahren an der EU-Außengrenze - das steht im Asylpakt, der Mitte Juni in Kraft getreten ist. Kritik kommt hauptsächlich von der FPÖ, die von einem Regierungsversagen spricht. Das Thema Asyl ist nicht das Einzige auf der Agenda des Innenministers. Wie geht er mit Einsparungsvorgaben in seinem Ressort um? Was soll das neue Dienstzeitmodell bei der Polizei bringen? Und warum ist er so vehement gegen den Vorschlag der Justizministerin zu frühzeitigen Haftentlassungen?
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Geld ausgeben ist viel einfacher, als Geld zurückholen - kaum jemand weiß das besser als Wolfgang Peschorn, Präsident der Finanzprokuratur und somit Anwalt und Berater der Republik. Ein großes Betätigungsfeld: Causa Benko, Privatkonkurs Grasser oder Corona-Finanzhilfen um nur ein paar Themen zu nennen. Und da ist dann noch die „Florentiner Kommission“, die klären soll, wer Anspruch auf die Habsbuger-Juwelen hat, die im letzten Jahr aufgetaucht sind. Ministererfahrung hat Wolfgang Peschorn übrigens auch - im Kabinett Bierlein war er Innenminister.
Wo sieht Peschorn die großen Brocken, die es für die Republik noch zu erstreiten gibt? Hat sich seine Arbeit in den letzten zwei Jahrzehnten verändert? Und welche Rolle spielt die Musik in seinem Leben?