Avsnitt
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Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
Diesmal geht es um Schwerter, Magie und die Frage, warum manche Fantasy-Welten besser funktionieren als andere. Ein Blick auf die verschiedenen Verfilmungen von “Conan” und “Red Sonja”.
“Conan der Barbar” zeigt bis heute, warum rohe Low Fantasy oft stärker wirkt als jeder künstlich aufgepumpte Mythos: schmutzig, brutal, archaisch und getragen von einer fast hypnotischen Atmosphäre; “Red Sonja” von 1985 mag als Film viele Schwächen haben, versteht aber immerhin noch, dass diese Welt von Muskelkraft, Stahl und einfachen Motiven lebt und nicht von bedeutungsschweren Prophezeiungen; “Conan” von 2011 versucht aus demselben Material ein modernes Fantasy-Spektakel zu machen und verliert dabei genau jene Erdigkeit, die den Stoff ursprünglich interessant machte; die Neuauflage von“Red Sonja” schließlich verschenkt nahezu jede Chance, die in der Figur steckt, und wirkt wie ein Film, der partout nicht begreifen will, dass man aus einer geradlinigen Low-Fantasy-Geschichte keine epische High Fantasy machen kann. Der Vergleich mit Tolkiens “Der Herr der Ringe” drängt sich zwar auf, fällt für den Film aber eher unangenehm aus.
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Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Juni 2026):
“Red Sonja (2025)” - Prime Video
“Conan der Zerstörer” - Prime Video/WOW/Sky
“Red Sonja (1985)” - MOVIECULT: Prime Video Channels
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Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
Steven Spielberg sucht in “Disclosure Day” nach den großen Antworten des Universums. Das Problem ist nur: Der Film stellt viele Fragen, ohne wirklich interessante Antworten zu liefern. Über weite Strecken verliert sich die Geschichte in schwülstigen Dialogen, geheimnisvollen Andeutungen und einer Schwere, die irgendwann ermüdend wirkt.
Selbst die Inszenierung, sonst eine der größten Stärken Spielbergs, kann dieses Mal nur selten begeistern. Viele Bilder wirken überraschend gewöhnlich, manche Szenen sogar erstaunlich beliebig für einen Regisseur seines Formats. Wo frühere Filme Staunen, Neugier und emotionale Wucht auslösten, bleibt hier vor allem Distanz.
Der Film nimmt sich sehr ernst, vermittelt aber nur selten das Gefühl, dass wirklich etwas Bedeutendes auf dem Spiel steht. Am Ende bleibt ein Werk, das ständig Größe verspricht, sie aber nie einlöst. Viel Pathos, viel Mystik und erstaunlich wenig, das lange im Gedächtnis bleibt.
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“Disclosure Day” läuft seit dem 10. Juni in den deutschen Kinos (Stand: Juni 2026)
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Saknas det avsnitt?
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Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
“The Mandalorian & Grogu” wird derzeit von Lucasfilm und dem Cast als große “Star Wars”-Sensation verkauft. Der Mythos sei zurück. “Star Wars” sei endlich auf die große Leinwand zurückgekehrt. Nur macht ständiges Wiederholen eine Behauptung nicht wahr.
Ob Dave Filoni, Jon Favreau, Pedro Pascal oder Sigourney Weaver: Überall ist vom Mythos die Rede, von der großen Rückkehr und vom nächsten Kino-Ereignis. Was auf Social Media und von einigen Influencern als triumphale Wiedergeburt des Franchise gefeiert wird, wirkt auf der Leinwand jedoch eher wie eine überdehnte TV-Episode.
Große Worte ersetzen keine große Geschichte. Und der Mythos von “Star Wars” entsteht nicht durch Marketingkampagnen, sondern durch Filme, die Menschen über Jahrzehnte begleiten. Gerade deshalb wirkt die aktuelle Werbung und Eigenwerbung so befremdlich. Während von einer neuen Ära gesprochen wird, fehlt genau das, was “Star Wars” einst besonders gemacht hat: Größe, Abenteuer und das Gefühl, etwas wirklich Bedeutendes zu erleben.
“The Mandalorian & Grogu” ist keine “Star Wars”-Sensation. Der Film ist der Versuch, ein lauwarmes Streaming-Produkt als großes Kino zu verkaufen. Und ja, das Thema war hier schon vor zwei Wochen im Podcast auf dem Tisch. Aber je mehr Interviews erscheinen und je häufiger vom großen Mythos gesprochen wird, desto weniger lässt uns diese Frage los: Glaubt Lucasfilm wirklich an die eigene Erzählung? Oder soll vor allem das Publikum daran glauben?
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“The Mandalorian & Grogu” läuft seit dem 20. Mai in den deutschen Kinos (Stand: Juni 2026)
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Herzlich willkommen zur 300. Episode von “Oscars & Himbeeren”.
In der heutigen Jubiläumsfolge steht das Werk von Steven Spielberg im Mittelpunkt. Kaum ein anderer Regisseur hat das Kino über einen so langen Zeitraum hinweg so nachhaltig geprägt wie er. Mit seinen Filmen hat er Generationen von Zuschauern begeistert und viele der bekanntesten Werke der Filmgeschichte inszeniert.
Sein Name steht für kreative Ideen, außergewöhnliches Erzähltalent und die Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, die Menschen auf der ganzen Welt bewegen. Über Jahrzehnte hinweg hat Spielberg das moderne Kino mitgestaltet und Maßstäbe gesetzt, die bis heute nachwirken.
Sein Schaffen umfasst Abenteuerfilme, Science-Fiction-Klassiker, historische Dramen und viele weitere Filme, die längst ihren festen Platz in der Filmgeschichte und der Popkultur gefunden haben.
Diese Folge ist einer Persönlichkeit gewidmet, deren Einfluss auf die Filmwelt kaum zu überschätzen ist. Steven Spielberg gehört zu den bedeutendsten und erfolgreichsten Regisseuren aller Zeiten und hat mit seinem Werk einen bleibenden Beitrag zur Kunst des Films geleistet.
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Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Mai 2026):
“Duell” - WOW/Sky
“Haus des Bösen” - Prime Video
“Der weiße Hai” - WOW/Sky
“1941 – Wo bitte geht’s nach Hollywood” - Joyn
“Jäger des verlorenen Schatzes” - Netflix/WOW/Sky
“E.T. – Der Außerirdische” - WOW/Sky
“Indiana Jones und der Tempel des Todes” - Netflix/WOW/Sky
“Indiana Jones und der letzte Kreuzzug” - Netflix/WOW/Sky
“Hook” - Netflix
“Jurassic Park” - Netflix/WOW/Sky
“Vergessene Welt: Jurassic Park” - Netflix/WOW/Sky
“Amistad” - Paramount+/Joyn
“Der Soldat James Ryan” - Paramount+
“A.I. – Künstliche Intelligenz” - Paramount+
“Minority Report” - Paramount+
“Terminal” - Paramount+
“Krieg der Welten” - Paramount+
“München” - Paramount+
“Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” - Netflix/WOW/Sky
“West Side Story” - Disney+
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Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
Mit “The Mandalorian & Grogu” wollte Disney beweisen, dass “Star Wars” endlich wieder zurück im Kino ist. Nach diesem Film bleibt allerdings vor allem eine andere Frage offen: Was genau soll daran eigentlich großes Kino gewesen sein?
Denn vieles wirkt hier weniger wie ein echtes “Star Wars”-Ereignis als vielmehr wie eine durchschnittliche Science-Fiction-Episode, die man künstlich auf Leinwandgröße aufgeblasen hat. Es fehlt an diesem Gefühl, dass hier wirklich etwas erzählt werden muss. Stattdessen reiht sich eine Szene an die nächste, ordentlich produziert, manchmal hübsch anzusehen, aber emotional erstaunlich leer.
Pedro Pascal verleiht Din Djarin zwar weiterhin diese ruhige Präsenz, die die Figur einst so interessant gemacht hat. Doch selbst das kann kaum darüber hinwegtäuschen, dass die Geschichte diesmal kaum weiß, warum sie überhaupt existiert. Vieles fühlt sich an wie eine Wiederholung. Vertraute Motive und vertraute Dynamiken. Aber ohne die Wucht, die “Star Wars” einmal hatte. Und die “Star Wars” im Kino haben sollte.
Und genau darin liegt vielleicht das eigentliche Problem. “Star Wars” war früher größer als seine Handlung. Es ging um Mythos, Tragik, Hoffnung und Verlust. Heute wirkt es oft nur noch wie Content, der möglichst niemanden verärgern soll. Glatt, vorsichtig und seltsam folgenlos.
Disney sagt, “Star Wars” sei zurück im Kino. Nach “The Mandalorian & Grogu” hat man allerdings eher das Gefühl, dass die Reihe davon noch ziemlich weit entfernt ist. Und langsam stellt sich tatsächlich die Frage, ob sie jemals wieder dorthin zurückfinden wird.
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“The Mandalorian & Grogu” läuft seit dem 20. Mai in den deutschen Kinos (Stand: Mai 2026)
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Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
“Marty, Life Is Short” ist eine wunderbar herzliche Dokumentation über einen der unterschätztesten Entertainer Hollywoods, die nicht nur den Humor von Martin Short feiert, sondern auch die leisen Zwischentöne seines Lebens sichtbar macht; “Legends” wiederum verbindet klassischen britischen Crime-Thriller mit überraschend viel Atmosphäre und Figurenstärke und zeigt, dass Netflix immer noch Serien produzieren kann, die spannend und stilvoll sind; “Nuklearer Notfall” schafft das Kunststück, aus einer realen Katastrophe eine intensive, menschliche Miniserie zu machen, die gleichermaßen erschüttert und fesselt; und “Ran” (1985) von Akira Kurosawa bleibt ohnehin eines der größten Kinoepen aller Zeiten, ein visuell überwältigendes, emotional tiefes Meisterwerk, das bis heute nichts von seiner Kraft verloren hat.
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Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Mai 2026):
“Marty, Life Is Short” - Netflix
“Legends” - Netflix
“Nuklearer Notfall” - Netflix
“Ran” - Prime Video
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Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
"Malcolm mittendrin: Unfair wie immer" versucht noch einmal den alten Wahnsinn der Kultfamilie einzufangen und versteht, dass der Reiz der Reihe nie bloß im Klamauk lag; "Mann unter Feuer" von 1987 bleibt dagegen ein kantiger, etwas vergessener Achtzigerjahre-Actioner mit harter Schale, während "Man on Fire" von 2004 aus derselben Vorlage ein fiebriges Rachedrama macht, das vor allem durch die Wucht von Denzel Washington getragen wird; die neue Netflix-Version "Man on Fire" wiederum wirkt schon auf dem Papier wie eines dieser Projekte, bei denen Streamingplattformen zwanghaft glauben, wirklich jeder Stoff müsse endlos seriell ausgewalzt werden.
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Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Mai 2026):
“Malcolm mittendrin: Unfair wie immer” - Disney+
“Man on Fire (Serie)” - Netflix
“Man on Fire (2004)” - Netflix
“Mann unter Feuer (1987)” - Joyn
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Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
“Apex”, der Survival-Thriller mit Charlize Theron, erzählt von einer trauernden Extremsportlerin, die in der Wildnis in ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel gerät, bleibt dabei aber erstaunlich dünn: viel Atmosphäre, wenig Entwicklung und keine Spannung; “Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße” dagegen überzeugt als stilles, klug erzähltes Stück Zeitgeschichte, das persönliche Schicksale mit historischer Tiefe verbindet; und “Eat Pray Bark - Therapie auf vier Pfoten” ist als deutsche Feel-Good-Komödie vorhersehbar und klischeehaft, trifft mit seinem naiven Blick auf Heilung und Nähe aber einen Ton, der eher milde stimmt als nervt.
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Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Mai 2026):
“Apex” - Netflix
“Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße” - HBO Max
“Eat Pray Bark - Therapie auf vier Pfoten” - Netflix
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Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
“Memory”, ein Filmdrama mit Jessica Chastain und Peter Sarsgaard, erzählt von Erinnerung und Verletzlichkeit, verzichtet auf große Effekte und gewinnt genau daraus seine emotionale Wucht; die Dokumentation “JD Vance - Der Mann nach Trump” über den US-Vizepräsidenten in der ARD Mediathek zeichnet ein solides, aber etwas zu vorsichtiges Porträt einer politisch aufgeladenen Figur; die Neuauflage von “Scrubs - Die Anfänger” bei Disney+ spielt gekonnt mit Nostalgie und Tempo; und die Komödie “Balls Up” mit Mark Wahlberg und Paul Walter Hauser ist schlicht eine Zumutung: ein müder, einfallsloser Klamauk ohne Timing, ohne Idee und ohne jeden Funken erzählerischer Substanz.
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Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: April 2026):
“Memory” - Prime Video
“JD Vance - Der Mann nach Trump” - ARD Mediathek
“Scrubs - Die Anfänger” - Disney+
“Balls Up” - Prime Video
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Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
“DTF St. Louis” verbindet Crime- und Drama-Elemente mit einem modernen Blick und entwickelt daraus eine überraschend dichte Geschichte über Beziehungen, Macht und Abgründe. Die Serie lebt von ihrer Atmosphäre und den Figuren, die mehr sind als bloße Klischees; die Dokumentation “Super/Man: The Christopher Reeve Story” ist ein bewegendes Porträt über Stärke und Würde. Ohne Pathos, aber mit großer Nähe erzählt sie von einem Leben, das weit über die ikonische Rolle hinaus Bedeutung bekommt; “Outcome” setzt auf Stil, prominente Besetzung und trockenen Humor, bleibt dabei jedoch stellenweise etwas zu sehr an der Oberfläche. Die Inszenierung stimmt, aber emotional geht der Film nicht ganz so tief, wie er könnte; “The Madison” präsentiert sich als ruhiges, atmosphärisches Ensemble-Drama, das von seinen Bildern lebt. Die Serie nimmt sich Zeit und entfaltet dabei eine stille, aber auch erzählerische Kraft.
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Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: April 2026):
“DTF St. Louis” - HBO Max
“Super/Man: The Christopher Reeve Story” - HBO Max
“The Madison” - Paramount+
“Outcome” - Apple TV
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Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
Mit Artemis II rückt der Mond wieder in den Fokus - als der Punkt, an dem Raumfahrt Geschichte schrieb. Und mit ihm die Bilder und Erzählungen, die diesen Moment bis heute tragen.
“Die Eroberung des Mondes” von Robert Stone ist dabei mehr als ein historischer Rückblick. Die Dokumentation zeigt die Mondlandung nicht als glatte Heldengeschichte, sondern als Balanceakt zwischen politischem Druck, technischer Grenzerfahrung und menschlicher Unsicherheit. Auch “From the Earth to the Moon” verzichtet auf große Gesten und nähert sich den Apollo-Missionen über Details, über Entscheidungen und über Menschen. Die Serie versteht, dass Größe nicht im Pathos liegt, sondern in der Summe der kleinen Schritte. Und dann ist da noch “For All Mankind”, die den vielleicht spannendsten Gedanken formuliert: Was wäre gewesen, wenn wir nie aufgehört hätten, zum Mond zu fliegen?
Im Kontext der Artemis II Mission wirken diese Werke plötzlich wieder offen, fast gegenwärtig. Nicht wie abgeschlossene Kapitel, sondern wie Erinnerungen an etwas, das wir gerade erst wieder aufnehmen.
Die Rückkehr zum Mond ist kein Neuanfang. Sie ist eine Fortsetzung.
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Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: April 2026):
“Die Eroberung des Mondes” - Prime Video / Apple TV / ARTE Mediathek
“From the Earth to the Moon” - HBO Max
“For All Mankind” - Apple TV
“Artemis 2 - Zurück zum Mond” - ARD Mediathek
“Mercy (2026)” - Prime Video
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Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
Mit “Daredevil: Born Again” hat Marvel eine Figur zurückgebracht, die nicht mehr beweisen muss, wie hart sie zuschlagen kann, sondern die sich der Frage stellen muss, was von ihr übrig bleibt, wenn der Kampf nicht mehr alles ist. Genau hier setzt auch die zweite Staffel an, ohne sich in Effekten oder sinnlosem Krawall zu verlieren, sondern mit einer fast schon ungewohnten Ruhe, die dieser Serie erstaunlich gut steht.
Charlie Cox spielt “Matt” Murdock weiterhin mit einer stillen Intensität, die nicht auf große Gesten angewiesen ist. Man sieht einen Mann, der Entscheidungen nicht mehr aus Reflex trifft, sondern aus Erfahrung. Diese Entwicklung wird zum Glück nicht tot erklärt.
Die zweite Staffel wirkt dadurch noch geschlossener, viel konzentrierter als das, was man aus dem Genre kennt. Sie erzählt weiter, ohne sich krampfhaft neu erfinden zu wollen, und genau das macht sie so überzeugend. Keine Übertreibung, kein Selbstzweck, sondern eine klare Linie, die zeigt, dass diese Geschichte verstanden hat, worum es ihr geht.
“Daredevil: Born Again” bleibt sich treu.
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“Daredevil (Film)” - Disney+
“Marvel’s Daredevil” - Disney+
“Marvel’s The Defenders” - Disney+
“Spider-Man: No Way Home ” - Disney+
“She-Hulk: Attorney at Law” - Disney+
“Echo” - Disney+
“Daredevil: Born Again” - Disney+
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Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
Der Tod von Chuck Norris markiert das Ende einer Welt, in der Probleme noch mit einem Roundhouse-Kick gelöst wurden und moralische Grauzonen ungefähr so selten waren wie Zweifel an der eigenen Männlichkeit. Seine Filme von “Missing in Action” bis “The Delta Force” waren nicht gerade bekannt für Zwischentöne. Eher für klare Fronten. Gut gegen Böse, Amerika gegen den Rest, und mittendrin ein Mann, der aussah, als hätte er mit Diplomatie ungefähr so viel zu tun wie ein Vorschlaghammer mit Feinarbeit.
Das war schon damals nicht ganz unproblematisch. Diese einfachen Weltbilder, diese Härte, diese Art von Heldentum löst heute eher Stirnrunzeln als Applaus aus. Und trotzdem hat man es sich angeschaut. Vielleicht gerade deswegen. Weil es so radikal eindeutig war. Und dann war da noch “Walker, Texas Ranger”. Im Grunde die Verlängerung dieser Haltung ins Fernsehen, nur mit etwas mehr Moralpredigt zwischen zwei Faustschlägen. Chuck Norris war kein Schauspieler im klassischen Sinne. Er war ein Symbol. Für eine Zeit, die sich die Welt gern einfacher gemacht hat, als sie war.
Und vielleicht ist genau das sein Vermächtnis. Ein Stück Popkultur, das heute gleichzeitig Kult und Kommentar ist und bei dem man nicht so genau weiß, ob man es ernst nehmen oder einfach nur darüber schmunzeln soll.
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“The Octagon” - WOW/Sky
“McQuade, der Wolf” - WOW/Sky
“Missing in Action” - WOW/Sky
“Missing In Action II: The Beginning” - WOW/Sky
“Braddock: Missing in Action III” - WOW/Sky
“Cusack - Der Schweigsame” - WOW/Sky
“Invasion U.S.A.” - WOW/Sky
“The Delta Force” - WOW/Sky
“Delta Force 2: The Colombian Connection” - WOW/Sky
“Sidekicks” - Joyn
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Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
“Kacken an der Havel” ist bemüht-provokante deutsche Satire, die auf derbe Pointen setzt, dabei aber selten über platte Geschmacklosigkeit hinauskommt. Vieles wirkt zu gewollt und trifft nur selten; die spanische Serie “Jene Nacht” von Jason George hingegen ist ein solider Thriller. Die Show entwickelt aus einer einzigen Nacht ein dichtes Netz aus Geheimnissen und Spannungen, das weitgehend überzeugt; die ABC-Serie “Lord of the Flies” bleibt deutlich hinter ihrem Anspruch zurück: Die Neuinterpretation des Roman-Klassikers wirkt erstaunlich oberflächlich, die Figuren bleiben blass und die gesellschaftliche Fallhöhe wird eher behauptet als packend erzählt.
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“Kacken an der Havel” - Netflix
“Jene Nacht” - Netflix
“Lord of the Flies” - WOW/Sky
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Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
“Young Sherlock” von Guy Ritchie erzählt die frühen Jahre des berühmten Detektivs und zeigt ihn als hochbegabten Studenten, der erstmals in ein komplexes Rätsel aus Verbrechen und Intrigen gerät; “War Machine” mit Alan Ritchson ist dagegen schnörkellose Action: Ein Soldat gerät in einen militärischen Einsatz, der sich plötzlich als Kampf gegen eine außerirdische Bedrohung entpuppt; der Dokumentarfilm “Melania” über Melania Trump wiederum wirkt erstaunlich glatt: Statt kritischer Einordnung dominiert eine kontrollierte Selbstdarstellung, die mehr inszeniert wirkt, als dass sie etwas hinterfragt.
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“Young Sherlock” - Prime Video
“War Machine” - Netflix
“Melania” - Prime Video
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Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
“Die Bleikinder” erzählt von einem Umwelt- und Medizinskandal im Polen der 1970er-Jahre, als eine Ärztin entdeckt, dass Kinder durch Industrieabfälle schwer vergiftet werden; “Man on the Run” blickt auf Paul McCartney nach dem Ende der “Beatles” und zeigt, wie er mit seiner Band “Wings” eine zweite Karriere aufbaut; “The Pitt” begleitet eine Gruppe Ärztinnen und Ärzte durch eine gnadenlose Schicht in einer überlasteten Notaufnahme; “The Bluff” dagegen ist ein erstaunlich inspirationsloses Abenteuer: trotz großer Kulisse bleibt der Film spannungsarm, die Figuren bleiben blass und vieles fühlt sich nach müder Genre-Routine an.
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“Die Bleikinder” - Netflix
“Man on the Run” - Prime Video
“The Pitt” - HBO Max
“The Bluff” - Prime Video
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Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
Vier Titel zwischen Abschied, Beziehungsökonomie und Sommergrusel: “Famous Last Words” zeigt Eric Dane in einem Gespräch, das durch seine Offenheit und Verletzlichkeit berührt - ein starkes Konzept, das emotional trifft, stellenweise jedoch spürbar auf Wirkung hin inszeniert ist; “Was ist Liebe wert - Materialists” seziert moderne Partnersuche mit kühler Präzision und lebt von der kontrollierten Zurückhaltung von Dakota Johnson; auch “Daddio” setzt ganz auf Johnsons Präsenz in einem dialoggetriebenen Kammerspiel - reduziert, intensiv und zum Glück nicht immer bequem; “Monster Summer” hingegen bleibt trotz Retro-Versprechen erschreckend blutleer, dramaturgisch vorhersehbar und eher wie ein müder Abklatsch besserer Vorbilder als ein eigener, überzeugender Film.
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“Famous Last Words” - Netflix
“Was ist Liebe wert – Materialists” - Netflix
“Daddio” - Prime Video
“Monster Summer” - Prime Video
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Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
Drei aktuelle Netflix-Titel zwischen Spionage, Zeitdiagnose und Schachbrett: "Unfamiliar" inszeniert deutsche Agenten-Düsternis mit viel Atmosphäre und politischem Anspruch, wirkt dabei jedoch stellenweise spürbar konstruiert und dramaturgisch etwas zu kalkuliert; "Breakdown: 1975" von Morgan Neville analysiert klug den kulturellen und politischen Ausnahmezustand der USA nach Vietnam und Watergate und zeichnet ein dichtes Bild der “New Hollywood”-Ära, bleibt dabei jedoch in entscheidenden Momenten eher an der Oberfläche; "Queen of Chess" von Rory Kennedy porträtiert Judit Polgár und ihre legendären Duelle mit Garry Kasparov als faszinierende Charakterstudie - spannend in den psychologischen Momenten, dramaturgisch jedoch recht konventionell.
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“Unfamiliar” - Netflix
“Breakdown: 1975” - Netflix
“Queen of Chess” - Netflix
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Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
Drei aktuelle Filme mit Dave Bautista. “The Wrecking Crew” setzt auf kalkulierte Buddy-Action, vertraute Schlagabtausche und viel Routine - wirkt dabei jedoch erstaunlich spannungsarm und moralisch fragwürdig; “Trap House” will düstere Relevanz markieren, bleibt aber tonal unausgegoren und erzählerisch erstaunlich einfältig; “Afterburn” entfaltet immerhin eine visuell reizvolle Endzeitwelt und lässt atmosphärisch Potenzial erkennen, auch wenn Originalität hier kein großes Thema ist.
Dave Bautista bringt wie immer Präsenz und Ernsthaftigkeit mit - doch die Projekte selbst wirken deutlich weniger ambitioniert als ihr Hauptdarsteller.
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“The Wrecking Crew” - Prime Video
“Trap House” - Prime Video
“Afterburn” - Sky/WOW
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Die MCU-Serie “Wonder Man” überzeugt mit Tempo, pointiertem Humor und einer wohltuend selbstironischen Superhelden-Erzählung; “The Beast in Me” setzt auf psychologische Tiefe, innere Konflikte und eine konsequent düstere Tonlage; und “John Candy: Ich mag mich” zeichnet ein sensibles, respektvolles Porträt eines Ausnahmekünstlers – nahbar und ohne falsche Nostalgie.
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“Wonder Man” - Disney+
“The Beast in Me” - Netflix
“John Candy: Ich Mag Mich” - Prime Video
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