Avsnitt
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Königin der Gemüse
„Die Aubergine muss man kochen können!“, sagt Lebensmittelsensorikerin Eva Derndorfer. Wie für kein anderes Gemüse gelte für sie das Motto: terrible or terrific - fürchterlich oder hervorragend; ein Dazwischen gebe es keines. Ihre nahezu grenzenlose Zubereitungsvielfalt hat der Aubergine in Indien den Titel „Königin der Gemüse“ eingebracht. Dort wurde die Feldfrucht bereits vor 4000 Jahren angebaut. In Italien gibt es erste Belege für den Einsatz von Augberginen erst im 15. Jahrhundert. Der in Österreich gebräuchliche Begriff „Melanzani“ ist der Plural des italienischen Worts „Melanzane“; derselbe Übertragungsfehler hat sich bei der Zucchini eingeschlichen. Die bekanntesten Gerichte mit Auberginen sind Antipasti und Moussaka, aber auch in Dips, Salaten und sogar Süßspeisen werden sie eingesetzt. Ein Portrait über das vielleicht fleischigste aller Gemüse.
Gestaltung: Jonathan Scheucher
Eine Produktion des ORF, gesendet am 10.7.2026
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Knusprig und fluffig durch jahrtausendealtes Wissen
Seit einigen Jahren erobern sie die Brotregale - Weizenbrote aus Sauerteig. Beim Anschneiden offenbaren die hellen Brote ihre krachende Kruste und ihr saftiges, von großen Löchern durchzogenes Inneres. Traditionell wird Sauerteig hierzulande für Roggenbrote verwendet; in den vergangenen Jahren bieten viele Bäckereien zunehmend auch helle Sauerteigbrote nach italienischem und französischem Vorbild an. Dort heißt das Mehl-Wasser-Gemisch "Lievito madre" oder "levain". Sauerteig wird zuweilen als Trend abgetan, ist in Wahrheit aber jahrtausendealtes Wissen.
Gestaltung: Johanna Steiner
Eine Produktion des ORF, gesendet am 3.7.2026
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Saknas det avsnitt?
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Utopische Spinnerei oder lukrative Zukunftsvision?
Franz Günther und seine Frau Sabine Haider kauften nach und nach drei Hektar Grund rund um Mörbisch, setzten mehr als 700 Olivenbäume und verlegten auch ihren Hauptwohnsitz von Amstetten dorthin. 2023 pressten sie aus ihren Oliven in Italien ihr erstes Öl. Etwas später, 2022, setzte auch der steirische Obstbauer Martin Mittendrein seine ersten Olivenbäume. Wie seine Kollegen im Burgenland hatte er anfangs Probleme mit Schädlingen, Reh- und Hasenfraß. Mit der Zeit entwickelte er immer effektivere Methoden, dagegen vorzugehen. Martin Mittendrein presste 2025 sein erstes Öl. Aus achtzig Kilo Ernte wurden sieben Liter Öl, in ein paar Jahren sollen es 100 Liter sein. Erst heuer hat er an einem Tag 2.000 neue Olivenbäume gesetzt. Eine Expertin verkostet die österreichischen Olivenöle und kam zu einem überraschenden Ergebnis.
Gestaltung: Jonathan Scheucher
Eine Produktion des ORF, gesendet am 26.06.2026
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Edelsüß bis feurig scharf
Paprika ist Chili ohne Schärfe. Süßer Paprika wurde vor knapp einhundert Jahren aus den scharfen Chilischoten entwickelt. Er gehört zu den Nachtschattengewächsen, seine Früchte verwendet man als Gemüse und Gewürz: In Letscho und Peperonata, kalt als Gazpacho oder Salat, in Öl eingelegt als Antipasto, oder gefüllt, als Creme und Sauce. Paprikapulver wird aus getrockneten roten Paprikaschoten gemahlen: Rosenpaprika, edelsüß, halbsüß bis scharf und geräuchert. Es färbt Speisen rot und ist unverzichtbare Würze für Gulasch und Paprikahendl, für Suppen und Aufstriche. „Moment-Kulinarium“ über ein fruchtiges Gemüse und Gewürz in den Ampel-Farben.
Gestaltung: Ernst WeberEine Produktion des ORF, gesendet am 19.06.2026
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Ajvar, Burek, Cevapcici
Kaum etwas verkörpert die Küche von Kroatien bis Albanien mehr als ein Balkangrill: Über Holzkohle werden Cevapcici, Pljeskavica und Fleischspieße gegrillt. Neben dem rauchigen Aroma und der Kruste geht es dabei auch um die Geselligkeit. Dazu werden Ajvar, Schafskäse, Burek (eine gefüllte Blätterteigspezialität) und Sarma (gefüllte Weinblätter) gereicht.
Im Rahmen des Ö1-Jahresschwerpunktes „Europa weiter denken“ berichtet das Moment-Kulinarium über die vielen Gemeinsamkeiten und die feinen Unterschiede der südosteuropäischen Küchentraditionen, die vom osmanischen Reich und dem Mittelmeerraum geprägt wurden.
Gestaltung: Noel Kriznik
Eine Produktion des ORF, gesendet am 12.06.2026
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Kaum ein anderes Aroma "versetzt dermaßen in beinahe kindlich unbeschwerte Glückseligkeit", schreibt Margot Fischer in dem schmalen Band der "kleinen Gourmandisen" des Mandelbaum Verlags über die Erdbeere, die für viele der Inbegriff des Sommers ist. In Österreich startet die Erdbeersaison üblicherweise Ende Mai. Spätere Sorten tragen bis in den Herbst und die häufig in den Gärten anzutreffende Monatserdbeeren sogar bis zum ersten Frost.
Ob vom Balkon, aus dem Garten oder vom Feld - frisch gepflückt und sonnenwarm schmecken Erdbeeren besonders intensiv. Sie eignen sich nicht nur für Süßes, sondern lassen sich auch pikant kombinieren: Fenchel oder Spargel etwa mit Erdbeervinaigrette. Ebenso passt die Beere, die botanisch gesehen zu den Sammelnussfrüchten zählt, zu Salaten, Fisch oder Fleisch.Außerdem: Kostnotizen zum diesjährigen Ö1-Wein.
Gestaltung: Johanna Steiner und Gabriel Schaffler
Eine Produktion des ORF, gesendet in Ö1 am 5.6.26
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Auf die Balance kommt es an beim Eis
Was macht eigentlich eine gute Kugel Milcheis aus? Franz Steiner muss es wissen. Der Zuckerbäcker stellt seit 45 Jahren Speiseeis her, wurde 2012 Eis-Europameister, lehrt sein Handwerk an der Innung und betreibt einen Eissalon in Wien-Floridsdorf. Dort macht er Vanilleeis und zeigt, warum gutes Eis vor allem eines braucht: Balance.
Lisa und Giorgio Leone wiederum kamen über einen Italienurlaub zum Gelato. Zurück in Wien sattelten sie beruflich um und eröffneten Leones Gelato. Dort setzen sie auf frische Milch, kleine Mengen und geschlossene "Pozzetti" statt offener Wannen. Das Ö1 Kulinarium hat sich durch die Welt des Speiseeises geschleckt.Gestaltung: Gabriel Schaffler
Eine Produktion des ORF, gesendet am 29.5.2026
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Abgegriffene Hefte als Schatz für die Nachkommen
Alte Rezepte sind mehr als Kochanleitungen. Von so manchen Nachkommen werden die oft abgegriffenen, fleckigen Hefte mit den sorgsam oder flüchtig notierten Rezepten gehütet wie ein Schatz. Es sind Erinnerungen - und ein Blick in die Vergangenheit: Was und wie wurde früher gekocht? Welche Zutaten gab es, welche nicht? Um sie besser erforschen zu können, hat das Wien Museum sämtliche handgeschriebenen Kochbücher seiner Sammlung digitalisiert. Die Rezepte können auch nachgekocht werden - aber das ist nicht immer einfach.
Gestaltung: Johanna Steiner
Eine Produktion des ORF, gesendet am 22.5.2026
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Wenn sich der Tisch biegt beim Teetrinken
Ein Glas türkischer Çay kommt selten allein: Weil es empfohlen ist, den Schwarztee nicht auf leeren Magen zu trinken, geht man gleich auf Nummer sicher und tafelt, dass sich die Tische biegen. Sarma, Manti, Künefe - es ist erst dann genug, wenn die Tischplatte kaum mehr zu sehen ist. Und mittendrin stehen die dampfenden Teegläser. Çay, das ist wie Heimat im Glas für viele Austrotürkinnen und -türken; ein Ritual, eine Tradition, ein Symbol der Gastfreundschaft. Denn zusammen Çay zu trinken, das bedeutet auch: gemeinsam im Moment leben, plaudern, einander zuhören. Und dafür ist immer Zeit.
Gestaltung: Miriam Steiner
Eine Produktion des ORF, gesendet am 15.5.2026
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Fleisch, Brot und rohe Zwiebel
Sie sind ein Stück südosteuropäischer Esskultur. Trotzdem mag es verwundern, dass die kleinen Grillröllchen aus Faschiertem namens Cevapcici auf der gesamten Balkanhalbinsel und auch hierzulande en masse verspeist werden – meist mit oder im Weißbrot, dazu etwas rohe Zwiebel und wahlweise Ajvar oder Kaymak. Von Bosnien bis Griechenland werden Familienrezepturen wie ein Geheimnis gehütet. Was die einzelnen Küchen in der Zubereitung dieses archaischen Gerichts tatsächlich voneinander unterscheiden soll, lässt sich kaum erahnen. Für das Kulinarium hat Noel Kriznik nachgefragt.
Dazu gibt es diese Woche in den Kostnotizen Wein. Johanna Steiner hat sich angeschaut, wie durch ein Mentoringprogramm Wissen an angehende Winzerinnen und Winzer weitergegeben wird.
Eine Produktion des ORF, gesendet am 7.5.2026
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Fermentierte Milch, mehr oder weniger fett
Joghurt gibt es in verschiedenen Fettstufen im Handel: Vom fettfreien Joghurt bis zum griechischen, das zehn Prozent und mehr Fett enthält oder als Skyr, mit besonders viel Protein. Joghurt wird pur gelöffelt, mit Knoblauch und Olivenöl zu Tsatsiki vermischt, als Fruchtjoghurt, Lassi oder Ayran angeboten - und es ist die Basis von vielen Gerichten, etwa in der indischen und türkischen Küche. Ernst Weber hat Restaurants besucht, war bei einem Biobauern, der Joghurt produziert und bei Salzburg Milch. Mitgebracht hat er viel Wissenswertes - und Tipps, wie man Joghurt ganz einfach selbst machen und damit kochen kann.
Gestaltung: Ernst Weber
Eine Produktion des ORF, gesendet am 24.04.2026
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Cake-Pop, Cronut, Pistaziencroissant
Süßspeisen gehen regelmäßig in sozialen Medien viral. Millionen Aufrufe sorgen für Aufmerksamkeit. Doch was davon setzt sich auch abseits digitaler Plattformen durch? Das „Kulinarium“ hat eine Bestandsaufnahme gemacht und sich in der Branche umgehört.
Gestaltung: Gabriel Schaffler
Eine Produktion des ORF, gesendet am 17.4.2026
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Luftig, locker oder schneidfest – am liebsten mit Kruste
Aufläufe sind im Ofen überbackene Speisen. Sie bestehen aus rohen oder vorgegarten Bestandteilen, werden häufig mit Bechamelsauce, mit einem Gemisch aus Eiern und Obers oder Rahm und Käse übergossen. Eischnee in der Masse macht den Auflauf luftig und locker. In der Gastronomie findet man pikante Aufläufe und Gratins vor allem in Kantinen oder in Restaurants, die Mittagsgerichte anbieten. Moderne Aufläufe sind leichter, manchmal an der mediterranen Küche angelegt, und können auch elegant sein: etwa mit zartem Frühlingsgemüse, Spinat, Linsen und Kräutern. Besonders luftig sind Soufflés – auch diese zarten Aufläufe gibt es in herzhafter und süßer Spielart.
Gestalter: Ernst Weber
Eine Produktion des ORF, gesendet am 10.4.2026
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Von Sütlaç bis Mango Sticky Rice - süße Reisgerichte aus aller Welt
Die einen lieben, die anderen hassen ihn: der Milchreis polarisiert. Viele verbinden damit Kindheitserinnerungen, nicht immer nur positive; möglicherweise ein Gefühl von Übersättigung. Oder mag es doch an der Konsistenz liegen? Der Reis darf weder zu körnig, noch zu weichgekocht sein. Auch der Zuckeranteil ist eine Geschmacksfrage. In Finnland wird der leicht salzige Milchreis zu Weihnachten mit Obers verfeinert, in der Türkei im Ofen fertig gebacken. In Frankreich wird er zu "Condéreis" veredelt, in Österreich nach alter Rezeptur zum Reisauflauf weiterverarbeitet. Und um die thailändische Variante aus Klebreis, Mango und Kokosmilch ist vor Jahren ein regelrechter Hype ausgebrochen. Ist süßer Reis doch besser als sein Ruf?
Gestaltung: Noel Kriznik
Eine Produktion des ORF, gesendet am 3.4.2026 (Kulinarium)
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Körnig, locker, über Dampf gegart
Couscous ist ein Nationalgericht im nördlichen Afrika. Laut einer Legende wuchs der Hartweizen, aus dem man den Grieß mahlt, aus den Tränen von Engeln. Die Völker der Berber kochen traditionellen Couscous mit viel Hingabe. Bei einem Kochkurs im Culinary Art Museum in Marrakesch dämpft man Couscous in einer Couscousière - einem Dämpfaufsatz – über einem Topf, in dem ein würziges Ragout kocht. Moment war vor Ort dabei, hat aber auch in Österreich Köchinnen und Köchen über die Schulter geschaut. Von der Bowl über den Salat bis zum Fleischbegleiter: Couscous ist vielseitiger, als man denkt.
Gestaltung: Ernst Weber
Eine Produktion des ORF, gesendet am 27.03.2026
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Ob als Matjes, Rollmops, Bismarckhering oder Fischbrötchen, der Hering gehört zu den kulinarischen Klassikern der norddeutschen Küche. In Österreich begegnet man der silbrig glänzenden Delikatesse meist rund um den Aschermittwoch, wenn beim traditionellen Heringsschmaus unterschiedliche Varianten auf den Tisch kommen. Dieses "Kulinarium" führt von Wien nach Emden in Ostfriesland auf den Spuren des Herings.
Gestaltung: Gabriel Schaffler
Eine Produktion des ORF, gesendet in Radio Österreich 1 am 20.3.2026
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Pionier des heimischen Qualitätsweins
Der Großhöfleiner Anton Kollwentz gehörte zu jener kleinen Handvoll an Winzern, die schon in den 1960er Jahren in Österreich begonnen hatten, hochwertigen Wein abseits von Tankfüllungen, süßlichem Saufwein und billiger Dopplerware zu produzieren. Er prägte die Geschichte des Erwachens der österreichischen Weinkultur wie kaum ein Zweiter. Sein Markenzeichen: „Ohne Hut kennt man mich eigentlich nicht“, sagte er im Interview mit Moment vor einigen Jahren. Nun ist der Ausnahmewinzer im 86. Lebensjahr verstorben. Ein Nachruf.
Gestaltung: Alexander Bachl
Eine Produktion des ORF, gesendet am 13.3.2026
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Saure Suppen, bittere Gurken und lila Kuchen
Essig, Sojasauce, Knoblauch und Lorbeerblatt sind die Grundzutaten von Adobo – dem wohl beliebtesten Gericht der Philippinen. Zubereitet wird es mit Schweine- oder Hühnerfleisch, Gemüse, Fisch oder Meeresfrüchten. Je nach Region wird Fischsauce oder Kokosmilch hinzugefügt. „Es gibt so viele Adobo-Varianten wie Haushalte“, sagt der philippinische Chefkoch und Autor Claude Tayag. Die Philippinen sind von vielen Einflüssen geprägt: chinesisch, indonesisch, malaiisch und spanisch. Das spiegelt sich auch in der Küche wider, die Tayag als „Symphonie aus süß, sauer, salzig und bitter“ beschreibt. Philippinische Restaurants in Wien versuchen diese Vielfalt dem österreichischen Publikum näher zu bringen - gehen dabei aber Kompromisse ein.
Gestaltung: Marina Wetzlmaier
Eine Produktion des ORF, gesendet am 6.3.2026
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Der umstrittene Umgangston in Restaurant und Café
Diesmal geht’s ins Gasthaus: Wie ruft man jemanden am besten an seinen Tisch, in Zeiten, in denen „Fräulein“ und „Herr Ober“ ausgedient haben? Keinesfalls schnipsen, meinen Kellnerinnen und Kellner, Blickkontakt suchen oder die Hand heben. Respektvolles Verhalten ist aber mehr als Etikette, es geht um die Haltung von Gast und Gastgeber. Und auch innerhalb des Gastgewerbes, dem ein rauer Umgangston nachgesagt wird, stellt sich die Frage: Wie gelingt ein wertschätzender Umgang in einer stressigen Atmosphäre? Kellnerinnen, Kellner und Köche berichten aus ihrem Alltag.
Gestaltung: Johanna Steiner
Eine Produktion des ORF, gesendet am 27.02.2026
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Mayonnaise im Porträt - Die Kunst der Emulsion
Kaum eine Sauce ist so allgegenwärtig und zugleich so unterschätzt wie die Mayonnaise. Die wenigen Zutaten (Dotter, Öl, Säure, Salz) verlangen allerdings korrekte Zubereitung, damit eine Emulsion entsteht, eine seidige Creme. Mayonnaise ist wandelbar: ob zu knusprigen Pommes, im Kartoffelsalat oder als Basis für Dips und Saucen – sie ist ein Multitalent in der Küche. In der Aioli-Variante aus Spanien und Südfrankreich spielt Knoblauch eine wesentliche Rolle und die japanische Mayo kann nicht nur als kalte Sauce zum Würzen, sondern auch zum Überbacken verwendet werden.
Gestaltung: Johanna Steiner
Eine Produktion des ORF, gesendet am 12.02.2026
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