Avsnitt
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Es ist der Traum aller Fussballer. Der grösste Wunsch der Trainerteams. Die Hoffnung aller Fans: der Weltmeistertitel. Um das ersehnte Ziel zu erreichen, wird der Fussball immer professionalisierter. Immer weniger wird dem Zufall überlassen. Um auf dem höchsten Niveau zu bestehen, bedienen sich Mannschaften wissenschaftlicher Methoden. Ein ETH-Professor hat ein Analysetool entwickelt, das die Taktik ganzer Teams auf einen Blick entlarvt. In dieser Episode blicken wir hinter die Kulissen der Digitalisierung des Sports und zeigen, wie wissenschaftliche Methoden, Daten und Algorithmen genutzt werden, um Teams in Weltmeister-Form zu bringen.
ETH-Professor Ulrik Brandes erklärt, wie aus Millionen von Positionsdaten taktische Muster entschlüsselt werden und was ein sogenannter Position Plot über das Spiel der Schweizer Nationalmannschaft verrät. Zudem beleuchten wir die psychologische Seite des Erfolgs: Der Sportpsychologe Darko Jekauz zeigt auf, wie Krisen auf dem Platz mathematisch berechenbar werden und wie Teams der emotionalen Abwärtsspirale durch gezieltes Achtsamkeitstraining entkommen können. Schliesslich räumen wir mit alten Mythen rund um das Elfmeterschiessen auf.
Host: Lena Waltle
Co-Host: Leonid Leiva Ariosa
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Ulrik Brandes (ETH-Professor)
- Darko Jekauc (Sportpsychologe am Karlsruher Institut für Technologie)
Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. [Jetzt abonnieren](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/).
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«NZZ Live»-Veranstaltung: Von Science-Fiction zur Realität: Lebensraum Weltall?
Ein Gespräch mit Thomas Zurbuchen und Rabea Rogge. Dienstag, 30. Juni 2026, 20.00 Uhr, Kaufleuten, Zürich
[Tickets und weitere Informationen finden Sie hier](https://live.nzz.ch/de/events/r/weltraum-quantensprung). -
Protein wird mithilfe von Landwirtschaft erzeugt. Doch die Produktion von Fleisch und Pflanzen verbraucht riesige Flächen und wertvolle Ressourcen. In dieser Folge von Quantensprung dreht sich alles um eine radikale Alternative: Air Protein. Das finnische Startup Solar Foods stellt unter dem Namen Solein ein Proteinpulver her, das unabhängig von fruchtbarem Boden, Nutztieren und herkömmlichem Dünger entsteht.
Dahinter steckt ein natürlicher Prozess, den Forschende im Labor nachbauen. Sogenannte Knallgasbakterien nutzen Wasserstoff als Energiequelle, um Kohlendioxid und Stickstoff in organische Bausteine umzuwandeln. Das Ergebnis ist ein gelbes Pulver, dessen Aminosäureprofil dem von tierischen Proteinen ähnelt und das reich an Vitamin B12 ist.
Ob im Supermarkt, in der Antarktis oder bei zukünftigen Missionen im Weltall: Kann dieses Einzellerprotein den weltweiten Bedarf nachhaltig decken?
Host: Lena Waltle
Co-Host: Esther Widmann
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Juha-Pekka "Jopka" Pitkänen, Gründer und CEO von Solar Foods
- Monika Konarzycka-Bessler, Leiterin der Forschungsgruppe Single Cell Protein am Fraunhofer-Institut für Molekulare Biologie und Angewandte Ökologie (IME) in Aachen
«NZZ Live»-Veranstaltung: Von Science-Fiction zur Realität: Lebensraum Weltall?
Ein Gespräch mit Thomas Zurbuchen und Rabea Rogge. Dienstag, 30. Juni 2026, 20.00 Uhr, Kaufleuten, Zürich. Tickets und weitere Informationen finden Sie hier.
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Saknas det avsnitt?
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SpaceX plant den grössten Börsengang der Geschichte und will dabei eine Bewertung von 1,8 Billionen Dollar erreichen. Doch das Unternehmen von Elon Musk ist längst mehr als eine reine Raketenfirma. Um die gigantischen Pläne für die Modernisierung des Starlink-Satellitennetzwerks, den Bau von Rechenzentren im All für die künstliche Intelligenz und die spätere Kolonisierung des Mars zu finanzieren, braucht das Unternehmen frisches Kapital.
In dieser Folge von Quantensprung werfen wir einen Blick auf die Technologien hinter dem Erfolg von SpaceX. Wir sprechen über die teilweise wiederverwendbare Falcon 9, das Starlink-Netzwerk, das bereits zwei Drittel aller aktiven Satelliten weltweit ausmacht, und das neue Starship. Zudem beleuchten wir die ambitionierte Idee, Rechenzentren ins Weltall zu verlegen, um dort die KI der Zukunft zu trainieren und die Probleme auf der Erde zu umgehen. Und es geht darum, wie das Ökosystem SpaceX Musk irgendwann zum Mars bringt.
Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Co-Host: Christian Speicher, NZZ-Wissenschaftsredaktion
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Thomas Zurbuchen, Astrophysiker, ehemaliger Forschungsdirektor der NASA und Leiter der Initiative ETH Zürich Space
- Olivier de Weck, Raumfahrtforscher am MIT in Boston
- Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktion
- Leonid Leiva Ariosa, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Am Dienstag, 30. Juni 2026 spreche ich mit dem ehemaligen Nasa Chefwissenschafter Thomas Zurbuchen und der Astronautin Rabea Rogge über den Lebensrauf Weltall. Um 20.00 Uhr im Kaufleuten, Zürich - sei dabei!
Tickets und weitere Informationen finden Sie [hier](https://live.nzz.ch/de/events/r/weltraum-quantensprung).
Links zu den weiteren Folgen:
Mehr über [Rechenzentren im All](https://www.nzz.ch/podcast/kuenstlicher-intelligenz-droht-auf-der-erde-der-strom-knapp-zu-werden-nun-weichen-die-techfirmen-auf-den-weltraum-aus-ld.1913189):
Mehr über das [Starship](https://www.nzz.ch/podcast/das-starship-die-groesste-rakete-der-welt-soll-die-menschen-zum-mars-bringen-was-kann-das-raumschiff-von-elon-musk-ld.10007459): -
Paul leidet seit 16 Jahren an einer schweren Depression. Antidepressiva stabilisierten ihn zwar, doch mit starken Nebenwirkungen. Nun testet er eine ungewöhnliche Therapie mit Psilocybin, dem Wirkstoff aus Magic Mushrooms.
Die Psychedelika fluten das Gehirn und lösen für einige Stunden starke Halluzinationen aus. Gerade für depressive Menschen, bei denen sonst nichts wirkt, sind sie eine grosse Hoffnung. Nur wenige Sitzungen sollen ihnen helfen, starre Denkmuster zu durchbrechen und langfristig ein zufriedenes Leben zu führen.
In dieser Folge Quantensprung schildert Paul, wie sich ein Trip mit Psilocybin anfühlt, und was es in ihm ausgelöst hat. Ausserdem sprechen wir mit Experten über den aktuellen Stand der Forschung zu Psychedelika und finden heraus, wie sie wirken - und bei wem.
Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin
Co-Host: Joscha Dutli, freier Journalist
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Paul, Patient in Psychedelika-assistierter Therapie (Name und Stimme von der Redaktion geändert)
- Helena Aicher, Psychotherapeutin in Zürich
- Gerhard Gründer, Psychiater und Leiter einer grossen Studie zur Wirksamkeit von Psilocybin
Produktion: Sarah Ziegler
Mails mit Kritik, Lob und Anregungen an [email protected]
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Das Starship soll die Menschheit zum Mond und zum Mars bringen. Mit einer Länge von 124 Metern ist es die grösste Rakete, die je gebaut wurde, und soll bis zu 100 Tonnen Nutzlast ins All transportieren. Elon Musks ambitioniertes Ziel lautet: Bis zum Jahr 2050 möchte er eine Million Menschen auf dem Mars ansiedeln, um die Menschheit zu einer multiplanetaren Spezies zu machen. Dafür setzt SpaceX auf eine technologische Neuerung: Die vollständige Wiederverwendbarkeit beider Raketenstufen, um die enormen Kosten der Raumfahrt drastisch zu senken.
Doch der Weg dorthin erfordert echte Rocket Science. Neben den modernsten Raptor-3-Triebwerken müssen extreme Herausforderungen wie das Auftanken im Orbit und die enorme Hitze beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre gemeistert werden.
In dieser Folge von Quantensprung blicken wir auf die ersten Raketen von SpaceX zurück, analysieren die aktuellen Testflüge und besprechen mit Experten, wie ein Leben auf dem Mars in unserer Lebenszeit noch Wirklichkeit wird.
Host: Lena Walte, NZZ-Wissenschaftsredaktorin
Co-Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Martin Tajmar (Professor für Raumfahrt an der TU Dresden)
- Hans Königsmann (deutscher Raumfahrtingenieur und ehemaliger SpaceX-Mitarbeiter)
Produktion: Nadine Landert
Am 30. Juni 2026 wagen wir uns noch weiter ins Unbekannte des Weltraums vor. Gemeinsam mit der Astronautin Rabea Rogge und dem ehemaligen Nasa-Chefwissenschafter und ETH-Professor Thomas Zurbuchen diskutieren wir über die Frage, wie das Weltall als Lebensraum erschlossen werden kann. Sie können dabei sein beim ersten «Quantensprung»-Live-Event im Kaufleuten in Zürich.
Tickets und weitere Informationen findest du hier: https://live.nzz.ch/de/events/r/weltraum-quantensprung?utm_source=MoEngage&utm_medium=EMAIL&mktcid=nled&mktcval=229&kid=nl229&ga=1
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Ein kleiner Fehler im Code kann Unternehmen und Organisationen weltweit lahmlegen. Das bewies der Cyberangriff NotPetya im Jahr 2017, der den Logistikriesen Maersk hunderte Millionen Dollar kostete. Während Hacker früher Wochen brauchten, um solche Sicherheitslücken zu finden, erledigt die neue KI Mythos von Anthropic diese Aufgabe heute in Minuten.
KI-Modelle bieten also neue Werkzeuge für Hacker. Aber sie könnten auch zu einer viel sichereren digitalen Welt führen. Denn auch die Cyberabwehr setzt auf Künstliche Intelligenz.
In dieser Folge von Quantensprung prüfen wir, wie Künstliche Intelligenz die IT-Welt so am Ende sicherer machen kann.
Wir beleuchten, wie KI-Modelle Schwachstellen wie Speicherfehler automatisch aufspüren und warum sogenannte Zero-Day-Lücken für Unternehmen riskant sind. Du erfährst, wie Kanarienvögel vor Hacks warnen und warum KI ausgerechnet eine Gruppe namens «Advanced Persistent Teenagers» zu ziemlich guten Hackern macht. Wir befinden uns gerade am tiefsten Punkt der Sicherheit, aber es wir langfristig aufwärts gehen.
Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Co-Host: Ruth Fulterer, NZZ-Technologieredaktorin
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Andrei Kucharavy, Professor an der Fachhochschule Westschweiz für Cybersicherheit
- Jim Hagemann Snabe, ehemaliger Vorstandvorsitzender von A.P. Moller-Maersk
Produktion: Sarah Ziegler
Fragen, Anregungen und Kritik gerne an [email protected]
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Mücken nerven. Sie sirren, hinterlassen juckende Stiche - und vor allem übertragen sie weltweit tödliche Krankheiten wie Malaria oder Dengue. In dieser Folge von NZZ Quantensprung gehen wir der radikalen Frage nach: Könnten wir Mücken nicht einfach ausrotten?
Im Laufe der Geschichte gab es schon viele Bemühungen, Mücken zu bekämpfen: vom massiven DDT-Einsatz auf Sardinien bis hin zu modernen Methoden wie der "Sterile Insekten Technik". Was in der Vergangenheit nie Erfolg hatte, könnte mit neuen gentechnischen Methoden klappen: Eine einzige im Labor genetisch veränderte Mücke könnte ihre ganze Art ausrotten. Doch was wären die ökologischen Folgen? Wir diskutieren, ob es sinnvoller wäre, statt der Mücke selbst nur die gefährlichen Erreger in ihrem Körper verschwinden zu lassen.
Host: Anna Weber
Co-Host: Esther Widmann
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Niels Verhulst, Professor an der Universität Zürich
- Doreen Werner, Forschungsgruppenleiter am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF)
Produktion: Sarah Ziegler
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Vier Jahrzehnte nach der Katastrophe von Tschernobyl erlebt die Kernkraft eine Renaissance. Angesichts steigender Energiepreise, des Klimawandels und geopolitischer Instabilitäten rücken neue Technologien wie Small Modular Reactors (SMR) in den Fokus der Wissenschaft und Politik.
Eine neue Ära der Kernenergie bricht an und in dieser Folge von Quantensprung wollen wir wissen, wie sie funktioniert. CO2-arm, sicher und grundlastfähig – das sind die Versprechen der Kernenergie. Wir beleuchten den technologischen Sprung von klassischen Druckwasserreaktoren hin zu innovativen Konzepten der vierten Generation, die mit flüssigem Natrium gekühlt werden und sogar Atommüll wiederverwerten könnten. Dabei blicken wir kritisch auf die wirtschaftlichen Herausforderungen, die Frage der Endlagerung und das Risiko der Proliferation.
Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Co-Host: Christian Speicher, NZZ-Wissenschaftsredaktion
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Andreas Pautz, Leiter des Zentrums für Nukleare Technologien am Paul-Scherrer-Institut
- Annalisa Manera, Professorin an der ETH-Zürich
Produktion: Antonia Moser
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Kryoniker haben Grosses vor: Sie wollen eines Tages den Tod bezwingen. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, lassen sie ihre Körper nach dem Ableben bei minus 196 Grad Celsius in Stickstofftanks einlagern – in der Hoffnung, irgendwann wiederbelebt zu werden. Während die Technologie bei winzigen Embryonen und Larven von Fliegen bereits funktioniert, ist das Einfrieren und Wiederauftauen eines ausgewachsenen, komplexen Körpers eine enorme wissenschaftliche Hürde.
In dieser Folge besucht Eva Mell ein Kryo-Zentrum in der Schweiz, in dem Körper für 200.000 Euro in Metallmänteln kopfüber gelagert werden.
Host: Lena Waltle
Co-Host: Eva Mell
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Emil Kendziorra, CEO von tomorrow.bio
- Julia Neubauer, Leiterin der Abteilung Stammzell- und Kryotechnologie am Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT).
Produktion: Sarah Ziegler
Hier findest du die [Quantensprung-Folg](https://www.nzz.ch/podcast/fuer-immer-jung-ein-cocktail-dreht-das-altern-zurueck-haelt-eine-verjuengungstherapie-fit-bis-120-ld.1930566)e über die Zellverjüngung.
Feedback gerne an [email protected]
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Der Weltraum ist ein faszinierender, aber auch lebensfeindlicher Ort. Mit der Artemis-2-Mission wagt sich die Menschheit weiter ins All vor als jemals zuvor, um eine dauerhafte Basis auf dem Mond zu errichten. Doch jenseits des schützenden Magnetfelds der Erde lauert eine unsichtbare Gefahr: hochenergetische Strahlung aus fernen Galaxien und von der Sonne.
In dieser Folge von Quantensprung erfährst du, warum Astronauten bei einem Sonnensturm Schutz in einer Art improvisierten Kissenburg suchen müssen und weshalb Plastikflaschen, ein Wurfzelt oder ein Anzug aus Wasser die Rettung sein könnten.
Wir begleiten die Astronauten auf ihrer Reise um den Mond. Es geht um das neue Wettrennen zum Mond, die langfristigen Pläne für eine Mars-Besiedlung und die Frage, ob wir Menschen für das Leben im All sogar genetisch anpassen müssen.
Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Co-Host: Anna Weber: NZZ-Wissenschaftsredaktion
Produktion: Nadine Landert
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Christoph Schuy, Physiker am Teilchenbeschleuniger in der Nähe von Darmstadt
- Manon Minsart und Lenny Van Daele, Chemiker an der Universität Gent, Belgien
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Am 30. Juni 2026 wagen wir uns noch weiter in die Unbekannten des Weltraums vor. Gemeinsam mit der Astronautin Rabea Rogge und ehemaligen NASA-Chefwissenschafter und ETH-Professor Thomas Zurbuchen: Wie können wir das Weltall als Lebensraum erschliessen? Du kannst dabei sein beim ersten Quantensprung LIVE Event im Kaufleuten in Zürich. Tickets und weitere Informationen finden gibt es hier: (https://live.nzz.ch/de/events/r/weltraum-quantensprung). -
In dieser Folge von Quantensprung begleiten wir mehrere Forscher auf dem Weg zum langen, vielleicht sogar ewigen Leben. Steve Horvath, der schon mit 18 Jahren das "Gilgamesch-Projekt" gründete, um den Tod zu überlisten. Heute, Jahrzehnte später, liefert er mit der sogenannten epigenetischen Uhr das Werkzeug, um unser wahres biologisches Alter präzise zu messen. Denn das unterscheidet sich oft deutlich von der Zahl in unserem Pass.
Wir schauen im Labor von Ferdinand von Meyenn an der ETH Zürich hinter die Kulissen der Zellverjüngung: Wie funktioniert der "Yamanaka-Cocktail", der spezialisierte, erwachsene Zellen zurück in den Zustand von Babyzellen versetzt?
Ausserdem erfahren wir, warum Forscher wie David Sinclair bereits erste Tests an Menschen vorbereitet und ob eine Verjüngungsspritze uns tatsächlich ein ewiges Leben bescheren könnte.
Host: Lena Waltle
Co-Host: Stephanie Lahrtz
Produktion: Sarah Ziegler
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Steve Horvath, Langlebigkeits-Forscher, Mathematiker, Biostatistiker und Erfinder der epigentischen Uhr
- Ferdinand von Meyenn, Professor für Gesundheitswissenschaften und Technologie an der ETH Zürich
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Die Zeit der Internationalen Raumstation ISS geht dem Ende zu. Es beginnt eine neue Ära privat betriebener Raumstationen. Sie sollen Astronauten, Forscher von Unternehmen und Universitäten sowie wohlhabende Touristen im erdnahen Orbit willkommen heissen. Dort soll ein Marktplatz im All entstehen, wie es die Nasa formuliert.
Diese Episode beleuchtet, wie sich der Orbit Schritt für Schritt zu einem eigenständigen Wirtschaftsraum entwickelt. Die Schwerelosigkeit im Orbit bietet einzigartige Möglichkeiten für Forschung und Produktion. Aber der Mensch ist für diesen Ort langfristig nicht gemacht.
Ein Blick in die Zukunft zeigt, wie künstliche Schwerkraft den Weg zu interplanetaren Reisen und langfristigen Habitaten im All ebnet.
Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Co-Host: Marie-Astrid Langer, NZZ-Korrespondetin im Silicon Valley
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Tom Shelley vom Raumfahrtunternehmen Vast
- Oliver Ullrich, Professor an der Universität Zürich
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Humanoide Roboter sollen bald unsere Wohnungen aufräumen, Wäsche waschen oder den Geschirrspüler ausräumen. Erste Modelle lassen sich bereits vorbestellen – doch wirklich autonom sind sie noch nicht. In dieser Folge schauen wir uns an, wie weit die Entwicklung der Roboter-Butler tatsächlich ist und welche technischen Durchbrüche noch fehlen.
Wir sprechen über neue Ansätze aus der Robotik und der KI: vom Reinforcement Learning in virtuellen Simulationen bis zum Imitation Learning, bei dem Roboter direkt von menschlichen Bewegungen lernen. Gleichzeitig zeigt sich, warum Hausarbeit für Maschinen besonders schwierig bleibt – denn jeder Haushalt ist ein anderes, komplexes Chaos.
Ausserdem diskutieren wir, welche Rolle generative KI in der Robotik spielt, wie Investoren Milliarden in humanoide Roboter stecken und welche Auswirkungen diese Technologie künftig auf Arbeit, Gesellschaft und Privatsphäre haben könnte.
Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Co-Host: Gioia da Silva, NZZ-Wissenschaftsredaktion
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Aude Billard, Robotik-Professorin, EPFL
- Simon Fischinger, CEO der Robotik-Firma Synapticon
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Michael “Michi” Mehringer hat einen Stecker im Hinterkopf. Seit einem Moped-Unfall als Jugendlicher ist er vom Hals abwärts gelähmt. Jetzt hat er als erster Querschnittsgelähmter in Europa eine Hirn-Computer-Schnittstelle mit 256 Elektroden im Gehirn. Mit ihr trainiert er, einen Computer-Cursor und sogar einen Roboterarm allein mit seinen Gedanken zu steuern.
In dieser Folge besuchen wir Michi am TUM Klinikum rechts der Isar in München. Wir schauen den Forschern bei der Arbeit über die Schulter und erklären, wie Hirn-Computer-Schnittstellen funktionieren: Wie lesen Elektroden elektrische Signale aus Nervenzellen aus? Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz beim Übersetzen von Gedanken in Befehle?
Gleichzeitig diskutieren wir die grossen Visionen rund um Hirnchips – von medizinischen Anwendungen bei Lähmungen oder Schlaganfällen bis zu den ambitionierten Ideen von Firmen wie Neuralink. Könnte man eines Tages Sprache direkt aus dem Gehirn lesen? Oder sogar das Bewusstsein digital speichern?
Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin
Co-Host: Georg Rüschemeyer, NZZ-Medizin- und Biologieredaktor
Produktion: Sarah Ziegler
In dieser Folge hörst du ausserdem:
· Michael Mehringer (Patient mit Hirnimplantat)
· Melissa Zavaglia (Neuroingenieurin)
· Bernhard Meyer (Neurochirurg)
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Organe auf einem Chip könnten Tierversuche in der Medikamentenentwicklung grundlegend verändern.
Statt Mäuse krank zu machen, züchten Forschende menschliche Zellen auf Plastikchips und bilden so zentrale Funktionen von Lunge, Leber oder Blut-Hirn-Schranke realistisch nach.
In dieser Folge von «Quantensprung» geht es um Organ-on-a-Chip-Technologie, personalisierte Medizin und die Vision eines «Body on a Chip».
Wie funktionieren diese Systeme? Warum scheitern so viele Wirkstoffe trotz erfolgreicher Tierversuche am Menschen? Und können Organchips präzisere, ethischere und günstigere Tests ermöglichen?
Host: Lena Waltle
Co-Host: Esther Widmann, Wissenschaftsredaktion NZZ
In dieser Folge hörst du ausserdem
- Olivier Guenat, Physiker und Mitgründer von Alveolix, forscht am ARTORG Center der Universität Bern
- Ilka Maschmeyer von TissUse in Berlin, spezialisiert auf Multi-Organ-Chips
Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff.(https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/) -
CRISPR gilt als eine der mächtigsten Technologien der modernen Biologie. Mit der Genschere lassen sich DNA-Sequenzen gezielt verändern – um schwere Erbkrankheiten wie Sichelzellanämie zu behandeln oder sie sogar vor der Geburt zu verhindern.
Die neuen Biotech-Tools haben auch das Interesse der Pronatalisten in den USA geweckt, einer Bewegung, die sich für mehr und aus ihrer Sicht optimierte Babys einsetzt. Unterstützt von Milliardären aus dem Silicon Valley, planen gleich mehrere amerikanische Startups, die DNA menschlicher Embryonen zu manipulieren – und die Intelligenz kommender Generationen zu verbessern. Doch wenn dabei etwas schiefgeht, werden die Fehler auch an alle Nachkommen vererbt.
Host: Lena Waltle
Co-Host: Martin Amrein, Wissenschaftsredaktion NZZ
Ausserdem in der Folge zu hören:
- Jacob Corn (Professor für Genombiologie, ETH Zürich)
- Kelly Ormond (Bioethikerin, ETH Zürich),
- Cathy Tie (Gründerin Manhattan Genomics).
Aufgepasst: NZZ Akzent baut aus! Jeden Samstag erscheint eine zusätzliche Folge - und die dreht sich ganz um unsere Korrespondenten in aller Welt. [Hier entlang](https://www.nzz.ch/podcast/luzi-bernet-als-italien-korrespondent-zwischen-mafia-glanz-ld.1920236) zur ersten Samstagsfolge.
Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newslette](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/)r findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. -
Kaum ein Unternehmen kennt uns so gut wie Google. Der weiss auch Alphabet, der Konzern hinter der Suchmaschine, wer unsere Freunde sind, welche Video-Präferenzen wir haben und welche Fragen uns gerade beschäftigen. Google Maps, Gmail, Google Workspace, das Android-Betriebssystem, YouTube und natürlich die Suchmaschine sollen nun zu einem digitalen persönlichen Assistenten verbunden werden: mit der Google-KI Gemini. Die soll uns dann lästige Arbeiten abnehmen: Termine verschieben, Reisen buchen, Geburtstagspartys vorbereiten.
Für viele gilt weiterhin Chat-GPT von der Firma Open AI als Synonym für Künstliche Intelligenz. Dabei ist OpenAI nicht das einzige Unternehmen, das an KI arbeitet.
Google steht seit 25 Jahren für den Zugang zu Information. Doch mit dem Start von ChatGPT geriet der Tech-Gigant unter Druck. In dieser Folge analysieren wir, wie es Google mit Gemini 3 im KI-Rennen zurück an die Spitze geschafft hat – und warum Talente, Daten, eigene Chips und Milliardeninvestitionen dabei entscheidend sind.
Co-Host: Leonid Leiva Ariosa, NZZ-Technologieredaktor
Host: Lena Waltle
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Sundar Pichai, CEO von Google
- Lila Ibrahim, COO von Googles KI-Unternehmen DeepMind
- Joana Bryson, Professorin für Ethik und Technologie an der Hertie School Berlin
Aufgepasst: NZZ Akzent baut aus! Jeden Samstag erscheint eine zusätzliche Folge - und die dreht sich ganz um unsere Korrespondenten in aller Welt. [Hier entlang zur ersten Samstagsfolge.](https://www.nzz.ch/podcast/akzent)
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MOFs versprechen versprechen Anwendungen, die im Zeitalter des Klimawandels immer wichtiger werden:
Metal-Organic Frameworks können Wasser aus extrem trockener Luft gewinnen, CO₂ aus Abgasen oder sogar direkt aus der Atmosphäre filtern und Schadstoffe aus Gewässern entfernen. Deshalb werden sie oft als Wundermaterial gefeiert.
In dieser Folge von „Quantensprung“ fragen wir: Was können MOFs wirklich?
Ausgangspunkt ist die Lebensgeschichte des Chemikers Omar Yaghi, der 2025 den Nobelpreis für Chemie erhielt. Wir erklären, wie MOFs funktionieren, warum ihre riesige innere Oberfläche so besonders ist und weshalb sie für Klima- und Umweltanwendungen interessant sind.
Host: Lena Waltle
Co-Host: Sven Titz, NZZ-Wissenschaftsredaktor
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Jonathan De Roo, Professor für Nanomaterialien, Universität Basel
- Roland Resel, Professor für Physik, Technische Universität Graz
Und noch ein Hinweis: Unser Podcast "NZZ Akzent" baut aus! Ab dem 7. Februar erscheint jeden Samstag eine zusätzliche Folge - und die dreht sich ganz um unsere Korrespondenten in aller Welt. [Hier](https://www.nzz.ch/podcast/akzent) entlang zur ersten Samstagsfolge. Unser Italienkorrespondent Luzi Bernet erzählt unter anderem von einer Begegnung mit der Mafia in Neapel, und er besucht stolze italienische Handwerker.
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Wie nah sind wir wirklich an einer Artificial General Intelligence (AGI) oder sogar an Superintelligenz? In dieser Folge von „NZZ Quantensprung“ ordnen wir ein, was heutige KI-Systeme leisten – und warum sie trotz rasanter Fortschritte noch weit von menschlicher Intelligenz entfernt sind.
Ausgehend von Aussagen führender KI-Forscher wie Demis Hassabis, Daniel Kokotaijo, Andreas Krause und Yann LeCun diskutieren wir zentrale Fragen der aktuellen KI-Debatte: Was unterscheidet die uns bekannte KI von AGI? Reicht es, bestehende Modelle weiter zu skalieren – oder braucht es völlig neue Ansätze wie Weltmodelle, bessere Erinnerung und effizienteres Lernen? Und welche Rolle spielen Kreativität, Logik und menschliche Erfahrung?
Co-Host: Ruth Fulterer: Technologie-Redaktorin
Host: Lena Waltle
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Daniel Kokotaijo, unabhängiger Zukunftsforscher, ehemals OpenAI
- Andreas Krause, Professor für Informatik, ETH Zürich, Vorsitzender ETH AI Center
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Autonome Fahrzeuge gelten als eine der größten Mobilitätsrevolutionen unserer Zeit. In dieser Folge von «NZZ Quantensprung» fahren wir im selbstfahrenden Taxi durch das Furttal bei Zürich – dort, wo die Schweiz ihre ersten praktischen Erfahrungen mit Robotaxis sammelt. Wie sicher fahren autonome Autos heute wirklich? Und was braucht es, damit sie im Alltag bestehen können?
Herbie Schmidt, Mobilitätsexperte der NZZ, spricht mit Host Anna Weber über hochpräzise Karten, Sensoren wie Lidar, Radar und Kameras, mit denen die Roboautos sicher durch den Verkehr kommen sollen - und über die unterschiedliche Strategien von Herstellern wie Dabei nutzen Hersteller wie Waymo, Baidu oder Tesla.
Gast: Herbie Schmidt, NZZ-Mobilitätsredaktor
Host: Anna Weber
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Prof. Roland Siegwart, ETH Zürich, Robotik und autonome Systeme
- Matthias Rödter, Präsident Swiss Transit Lab
Weitere Artikel zum Autonomen Fahren findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/themen/autonomes-fahren).
Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. - Visa fler