Avsnitt

  • David steht in der Sauna. Ein Kollege sieht sein Handy, sieht das Podcast-Cover, fragt: Bist du das? David sagt: Nein.
    Und in dem Moment wird ihm klar – die Hölle ist nicht da draußen. Die Hölle ist die Welt, die er sich selbst gebaut hat.

    25 Tage nach der ersten Aufnahme sitzen Niko und David zusammen und schauen ehrlich hin: Was hat der Podcast wirklich ausgelöst?
    Was Sichtbarkeit in dir aufbricht, wenn du es ernst nimmst: Scham gegenüber Kollegen. Der Reflex, sich zu verleugnen. Die Angst, dass jemand, dem du vertraust, dir das Ding wegnimmt, das ihr gemeinsam aufgebaut habt.

    Diese Folge ist ein Rückblick: "So haben wir uns selbst dabei erwischt, wie wir wieder in alte Muster rutschen und das mitten in dem Projekt, das eigentlich Freiheit bedeuten soll."

    Dazu: Was David im Zen-Kloster erlebt hat, als eine Stimme in ihm ununterbrochen schrie "Ich mache alles falsch" und was das mit dem inneren Kind zu tun hat.

    Und die Frage, die am Ende hängen bleibt: Hast du einen Menschen in deinem Leben, der dir erlaubt, wirklich zu reden?

    Die Welt da draußen hat meistens gar kein Urteil über dich. Du hast es schon längst gesprochen.

    Hinweis: Diese Folge berührt Themen wie Scham, innere Glaubenssätze und persönliche Verluste. Alles was du hier hörst sind Erfahrungen, Perspektiven und Meinungen – keine Therapie, keine Heilversprechen, keine Anleitung. Wenn es zu viel wird, mach einfach Pause.

  • "Angst vor dieser Version, die ich war."

    Diese Folge erzählt, wer Nikolai Weidner ist und wie er dahin gekommen ist. Genau dazu wird er von seiner Parnterin Tamara ehrlich interviewt.

    Vom Fasching-Blackout mit 18, Handschellen und Polizei, über eine Kindheit mit Gewalt, dem Aufbruch mit 16, dem Studiumsabbruch gegen alle Widerstände, bis hin zu Jahren in der Persönlichkeitsentwicklungs-Bubble, die er heute mit einem Lächeln und echter Selbstironie betrachtet.

    Ayahuasca, Ultraläufe durch den Wald, eine Beziehung, die als Stresstest begann, und ein Podcast als erster Schritt raus aus dem Schatten.

    Wer man wird, wenn man aufhört zu funktionieren, dass lässt sich nicht planen. Aber rückblickend ergibt es fast immer Sinn, sagte Steve Jobs zumindest.

    "Eigentlich vergleichen wir uns immer noch alle in der Höhle und hoffen, wer das größere Mammut gejagt hat – nur wir nennen es Erleuchtung und Erkenntnis und verkaufen es besser."

    ⚠️ Diese Folge beinhaltet persönliche Erfahrungen mit körperlicher und emotionaler Gewalt in der Kindheit, sowie Themen wie Alkohol, Kontrollverlust und Pflanzenmedizin.

    Alles was du hier hörst sind Erfahrungen, Perspektiven und Meinungen – keine Therapie, keine Heilversprechen, keine Anleitung. Manche Themen berühren intensive Lebensbereiche.
    Wenn es zu viel wird, mach einfach Pause.

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  • Ein Brief vom Amtsgericht auf dem Küchentisch. Zwei Frauen warten und sind aus dem falschen Grund enttäuscht.

    In Folge 2 geht es tiefer als erwartet.
    David erzählt von einer Kindheit ohne Vater, von der ersten großen Liebe mit 17, die ihn mit 18 ins Zen-Kloster getrieben hat.
    Von sechs Jahren als Mönch, zwei in Japan und davon, wie er danach als Fitnesstrainer "Dave Kroonen" eine Rolle gespielt hat, bis sein Körper vor dem Studio zusammengebrochen ist.

    Dazwischen: eine Tochter die er nicht aufwachsen sehen durfte.
    Dann nochmal von vorne: neue Frau, eigener Sohn, zweite Trennung. Und irgendwo in all dem die Frage, wer da eigentlich gerade lebt.

    Ein Vater, der im Hospiz mit einem Einhorn-Spielzeug verabschiedet wurde.

    Und die Frage die am Ende übrig bleibt.
    "Wer bist du heute, David?" – "Ich bin niemand."

    Alles was du hier hörst sind Erfahrungen, Perspektiven und Meinungen – keine Therapie, keine Heilversprechen, keine Anleitung. Manche Themen berühren intensive Lebensbereiche. Wenn es zu viel wird, mach einfach Pause.

  • Was hat Kindererziehung mit Spiritualität zu tun?
    Mehr als du denkst.

    In der ersten Folge sprechen Niko und David über das echte Leben zwischen Windeln, inneren Stimmen und Räucherstäbchen.
    Über den Unterschied zwischen spirituellem Tourismus und echtem Ankommen.
    Darüber, warum sechs Jahre im Zen-Kloster keine Erleuchtung bringen und warum Verletzlichkeit vielleicht der einzige Weg ist, der wirklich funktioniert.

    Themen dieser Folge:
    + Kindererziehung als Spiegel des eigenen Lebens
    + Der Unterschied zwischen spirituellem Tourismus und Integration
    + Warum Stille so unangenehm ist
    + Verletzlichkeit als Männer
    + Das Jetzt als einzige Antwort
    + Mit der Frage zum Abschluss: Was macht dich lebendig?

    Alles was du hier hörst sind Erfahrungen, Perspektiven und Meinungen – keine Therapie, keine Heilversprechen, keine Anleitung.
    Manche Themen berühren intensive Lebensbereiche.
    Wenn es zu viel wird, mach einfach Pause.