Avsnitt
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Findelkind Farina wurde direkt nach ihrer Geburt in einer Sporttasche in einem Krankenhaus ausgesetzt. Niemand wusste, wer ihre leiblichen Eltern sind oder warum sie zurückgelassen wurde.
Heute ist Farina 23. Adoptiert, behütet aufgewachsen, geliebt. Und trotzdem begleiten sie Fragen, die nie ganz verschwunden sind: Wo komme ich her? Wer sind meine leiblichen Eltern? Warum wurde ich ausgesetzt?
Durch einen DNA-Test und einen unglaublichen Zufall tauchen plötzlich neue Hinweise auf. Und schließlich bekommt Farina einen Anruf, der alles verändern könnte.
In dieser Folge geht es um die Suche nach den eigenen Wurzeln und darum, wie es sich anfühlt, adoptiert zu sein und mit einem fehlenden Kapitel der eigenen Geschichte aufzuwachsen. Welche Rolle spielt Herkunft für die eigene Identität? Und kann man sich selbst kennen, wenn man nicht weiß, woher man kommt?
Darüber sprechen wir auch mit Bindungspsychologin Dr. Ina Bovenschen, die seit Jahren zu Adoption, Herkunft und Identitätsentwicklung forscht.
Host: Lisa-Sophie Scheurell
Autorin: Samira Strobl
Schnitt: Samira Strobl
Redaktion: Anne Brier, Teresa Tanriverdi
Audioproduktion: Ian Moran
Ihr wollt eure Geschichte mit uns teilen? Schreibt uns eine Nachricht an 0174/2745065 Oder per Mail an: [email protected]. -
Saskia hat schon in vielen Pflegeeinrichtungen gearbeitet - im Krankenhaus, in der Altenpflege, in der Zeitarbeit. Doch der Pflegejob bringt sie immer wieder an ihre Grenzen: Nachtdienste, Verantwortung für über hundert Bewohner:innen, toxische Teams und traumatisierende Erlebnisse, die sie bis heute verfolgen. Heute arbeitet Saskia in einem sogenannten Flexpool und kann ihre Schichten selbst planen. Zum ersten Mal hat sie das Gefühl, nicht komplett am Limit zu sein. Aber reicht das, um in der Pflege gesund arbeiten zu können oder ist ein Burnout in diesem Beruf fast unvermeidlich?Gemeinsam mit Host Lisa-Sophie erzählt Saskia von ihrem Pflegealltag zwischen Überforderung, Schuldgefühlen und dem Versuch, in so einem System trotzdem weiterzumachen. All diese Fragen stellen sich vor dem Hintergrund eines immer dringlicher werdenden Problems: Mit Pflegewissenschaftler Michael Simon und Soziologin Irmhild Saake sprechen wir darüber, was passiert, wenn in Deutschland immer mehr Menschen Pflege brauchen, aber immer weniger Pflegekräfte diesen Job noch aushalten.
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Saknas det avsnitt?
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Josy hatte noch nie eine echte Freundschaft und fühlt sich oft einsam. Bis sie vor kurzem Celine kennenlernt. Beide verbindet nicht nur ihre Einsamkeit, sondern auch die Diagnose einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, die ihre Gefühle intensiviert und Beziehungen zu einer Herausforderung macht.
Nach den ersten drei Treffen sind beide total happy. Haben sie endlich die Freundin gefunden, die sie immer gesucht haben? Jetzt machen die beiden einen gemeinsamer Kurztrip und wir sind dabei. Aber hält die junge Freundschaft der Belastung stand?
Lisa-Sophie spricht mit nicht nur mit Josy und Celine über ihre Geschichte, sondern auch mit Psychologe Dr. Wolfgang Krüger darüber, was eine tiefe Freundschaft ausmacht.
Host: Lisa-Sophie Scheurell
Autorin & Schnitt: Amelie Hörger
Produktion: Hannah Mayer
Redaktion: Anne Brier und Verena Krempl -
Denise ist für die Liebe nach Bayern gezogen - in ein klitzekleines Dorf. So schön es hier auch für sie ist... sie ist einsam. Denn nach einem Jahr Dorfleben hat sie noch immer keine neuen Freundschaften geschlossen. Aber wieso ist das so schwer? Und wie schafft man es eine neue Freundin zu finden?
Gemeinsam machen wir uns mit Denise auf Freundschafts-Suche. Unterstützt werden wir mit ganz vielen Tipps von Christian Langkamp, der sich ein Jahr lang der Forschung zu Freundschaften gewidmet und darüber ein Buch veröffentlicht hat. -
Chemsex hat Tovja das erste Mal mit 26. Schnell wird daraus eine Sucht nach Sex auf Drogen. Der Konsum zieht sich durch sein ganzes Leben, bestimmt seinen Alltag, bis er komplett abstürzt. Am Ende verliert er fast alles, seinen Job, seine Wohnung - er landet im Gefängnis. Doch warum hat er sich nur auf Drogen geliebt und begehrt gefühlt?
Gemeinsam mit dem Suchtforscher Daniel Deimel analysiert Host Oleg die Geschichte von Tovja und geht der Frage nach, warum Menschen in die Chemsex-Sucht rutschen. Welche Rolle spielen Druck, Scham und das Gefühl, funktionieren zu müssen?
Host: Oleg Grygorov
Autor: Leander Beil
Redaktion: Anne Brier, Teresa Tanriverdi, Monika Wagner -
Wochenlang auf einen Therapieplatz warten oder sofort mit einer KI chatten? Immer mehr Menschen nutzen ChatGPT, Gemini & Co bei Panikattacken, Einsamkeit oder sogar bei komplexen psychischen Erkrankungen. Doch wie sicher ist diese "Psychotherapie"?
Gemeinsam mit der Psychotherapeutin Prof. Dr. Johanna Löchner analysiert Host Oleg echte Fälle aus der Community und klärt, ob künstliche Intelligenz eine Hilfe für Mental Health oder ein gefährliches Risiko für unsere psychische Gesundheit ist. Und Oleg macht das Selbstexperiment: Wie fühlt sich die "Behandlung" durch die Maschine an? Und kann sie ihm wirklich helfen?
Host: Oleg Grygorov
Autorin: Amelie Hörger
Redaktion: Verena Krempl, Anne Brier, Monika Wagner
Produktion: Stefan Oberle
Von 16:37 - 17:22 geht es um das Thema Magersucht
Von 19:20 - 24:28 geht es um Selbstverletzungsdruck und suizidale Gedanken
Von 32:17 - 34:54 geht es um selbstverletzendes Verhalten
Steckt ihr in einer emotionalen Krise? Hier findet ihr Hilfe:
- Telefonseelsorge (24/7 erreichbar): https://www.telefonseelsorge.de - wenn nicht per Telefon, dann auch anonym per Chat
- Nummer gegen Kummer (anonym telefonieren, für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, Mo-Sa, 14-20 Uhr): Tel. 116 111
- Krisenchat (anonym auf WhatsApp oder SMS - rund um die Uhr, für alle unter 25 Jahren): https://www.krisenchat.de -
Mit Thomas scheint alles perfekt, bis die ersten Verschwörungserzählungen den Beziehungsalltag vergiften. Was passiert mit der Liebe, wenn der Partner in eine Parallelwelt abdriftet und etwa an Impf-Mythen oder Reptilienmenschen glaubt? In dieser Folge sprechen wir mit Anne und darüber, wie sie immer mehr zwischen zwei Welten gerät. Es geht um Liebe und Loyalität und darum, wie schwer es sein kann, sich von so einer Liebe zu lösen. Verschwörungsmythen sind kein Randphänomen. Schätzungen zufolge steckt etwa jede zehnte Person in Deutschland in solchen Erzählungen fest. Dazu sprechen wir auch mit dem Kulturwissenschaftler Michael Butter. Wir fragen ihn, warum Menschen an solche Erzählungen glauben und wie Familie und Freundschaften helfen können, wenn jemand beginnt, in diese Szene abzurutschen.
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Love is blind - zumindest in dieser Podcast-Folge. Denn: Janin ist in einen Mann verliebt, der tausende Kilometer von ihr entfernt lebt - im Gefängnis in den USA. Und: Sie hat mit ihm eine Beziehung begonnen, ohne ihn je gesehen oder gehört zu haben.
In dieser Folge geht es um die Frage, ob es wirklich Liebe sein kann, wenn man sich eigentlich nur durch Briefe kennt. Können wir uns verlieben, ohne uns je gesehen zu haben? Darüber spricht Lisa-Sophie mit Janin, deren Liebesgeschichte alles andere als klassisch ist und am Ende dennoch mit dem Traum einer gemeinsamen Zukunft und sogar einer Hochzeit endet. Aber wie konnten so tiefe Gefühle entstehen noch bevor die beiden sich begegnet sind? Was braucht es, um sich zu verlieben? Das verrät uns in dieser Folge Psychologin und Paartherapeutin Wera Aretz, die seit Jahren vor allem zum Thema Online-Dating forscht.
Host: Lisa-Sophie Scheurell
Autorin: Samira Strobl
Schnitt: Samira Strobl, Amelie Hörger
Redaktion: Verena Krempl, Monika Wagner -
Olympia: Auf diesen sportlichen Höhepunkt arbeitet Ricarda Funk jahrelang hin. Und als er endlich da ist, verändert sich alles, aber leider nicht nur zum Guten. In dieser Folge geht es um Druck im Leistungssport, um eine olympische Goldmedaille und vor allem um die Leere nach dem großen Moment. Es ist die Geschichte von Ricarda Funk, Olympiasiegerin im Kanuslalom. Und es ist die Geschichte von all dem, was nicht ins Rampenlicht passt, vom "Danach" - nach den Olympischen Spielen. Wir sprechen mit dem Sportpsychologen Robin Conen darüber, was eine Post-OIympia-Depression von einer Depression unterscheidet und fragen bei dem Sportsoziologen Gunter Gebauer nach, warum gerade Sportler:innen in so ein Loch fallen. Wie macht man dann weiter? Wie kämpft man sich aus dem Tief zurück, das auf so einen Karrierehöhepunkt folgen kann?
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Azadiya ist auf der Flucht vor ihrer Familie. Täglich begleitet sie die Angst, ihre Familie könnte sie finden und was sie ihr antun würden, wenn das geschieht. Deswegen lebt sie versteckt, unter einem neuen Namen, in einer anderen Stadt. Denn in ihrer Familie ist schon einmal jemanden geflohen, abgehauen aus einem System voll Gewalt und Unterdrückung.
In dieser Folge geht es um ein Thema und ein Verbrechen von dem wir ziemlich selten hören, um eine Geschichte von Gewalt und eine Welt in der Ehre das höchste Gut ist. Eine Ehre, die um jeden Preis geschützt werden muss, auch wenn dafür ein Mensch sterben muss. Wie lebt es sich in ständiger Angst vor der Familie? Und was bringt Menschen dazu Ehre über ein Menschenleben zu stellen? -
Frohe Weihnachten und Danke! Zum Ende des Jahres schaut Lisa-Sophie nochmal mit euch zurück auf die Folgen aus diesem Jahr und gibt Tipps, was ihr über die Feiertage noch hören könnt. Und außerdem gibt's ein kleines Update, wie es nächstes Jahr im Podcast weitergeht.
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Bilal kämpft für ein Leben in Deutschland. Er lernt Deutsch, schließt Freundschaften, schafft sein Abi. Doch dann passiert etwas, das alles ins Wanken bringt. Und plötzlich merkt Bilal: So sehr er sich bemüht, sicher fühlt er sich hier trotzdem nicht. Wie konnte es so weit kommen? Vor Jahren nahmen Bilal und seine Familie eine gefährliche Flucht aus ihrer Heimat, dem Irak, auf sich, weil sie auf ein sicheres und friedliches Leben in Deutschland hofften. Doch die Realität in Deutschland sieht dann ganz anders aus: Ständig schwebt die Angst vor einer möglichen Abschiebung über ihnen. Und schließlich trifft es ausgerechnet Bilals jüngeren Bruder Ramzi. Er wird abgeschoben. Diese Folge erzählt, wie es ist, sich ein neues Leben aufzubauen und dennoch zu spüren, dass es jederzeit wieder zerbrechen kann. Zudem erklären der Ethnologe Martin Sökefeld und der Historiker Florian Wagner, warum die Rechtslage rund um Abschiebungen so komplex ist. Eine Geschichte über die schwierige Suche nach Sicherheit - selbst in Deutschland.
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Hast du jemals für die Liebe alles aufs Spiel gesetzt? Vom Kontaktabbruch mit der besten Freundin bis zur Scheidung wegen eines neuen Crushs: In dieser Folge erzählt ihr aus der Community Lisa-Sophie die wilden Dinge, die ihr aus Liebe getan habt. Wann gehen wir zu weit für die Liebe? Und lohnt es sich alles für sie zu riskieren? Das bespricht Lisa-Sophie in dieser Folge auch mit Paartherapeutin Yvi Blum.
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Nadine lebt mit Mann, zwei Kindern und Hund in einer Kleinstadt in Bayern. Alles scheint idyllisch - bis ihr Sohn Luis straffällig wird: erst Graffiti, dann Marihuana-Konsum, dann Drogenhandel. Und schließlich steht die Polizei vor der Tür. Doch das ist erst der Anfang. Irgendwann bricht sogar die Familie auseinander. Nadine bleibt mit einer Frage zurück: Inwiefern bin ich als Mutter schuld? Diese Frage stellen wir auch dem Kriminologen Prof. Dirk Baier. Und: Wie geht man am besten mit dem eigenen Kind um, wenn es straffällig wird? In dieser Folge versucht Oleg, eine häufig vergessene Perspektive aufzuzeigen: Die der Eltern, die mit Scham und Schuld zu kämpfen haben und dem Versuch, loszulassen, ohne aufzugeben.
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Michi und Marc haben im Urlaub in Südafrika einen schweren Verkehrsunfall. Als das Paar im Krankenhaus ankommt, merkt Marc, dass Michi sich nichts merken kann. Erst später wird klar: Bei diesem Unfall verliert Michi ihr Gedächtnis und alle Erinnerungen, die sie in den letzten 2 Jahren gesammelt hat.
Oleg spricht mit den beiden darüber, wie es ist, wenn plötzlich zwei Jahre Erinnerungen ausgelöscht werden. Können Michis Erinnerungen jemals zurückkommen oder kann Marc die Erinnerungen für sie beide aufbewahren? -
Franz lebt Anfang der 90er in München, als er erfährt: Er hat sich mit HIV infiziert. Damals ist das ein Todesurteil. Es gibt keine Heilung, kaum Medikamente - und für Franz die Gewissheit, dass er bald sterben wird. Doch dann kommt alles anders. Neue Therapien verändern sein Leben - und machen aus der tödlichen Krankheit eine behandelbare Infektion. Heute, mehr als 30 Jahre später, lebt Franz offen mit dem Virus. Wie hat er das geschafft - mit dieser Angst zu leben, sie irgendwann loszulassen und wieder Vertrauen zu finden? Darüber spricht Lisa-Sophie mit ihm - und darüber, warum HIV heute mehr Sichtbarkeit braucht.
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Büşra ist 29 und sitzt in U-Haft. Sie hat einen Mann lebensgefährlich verletzt. Aber vor Gericht kommt es anders als Büşra denkt. Sie wird freigesprochen. Nicht weil sie es nicht getan hat, sondern weil sie schuldunfähig ist, wegen ihrer psychischen Erkrankung. Sie hat unter Wahnvorstellungen gehandelt und deswegen kommt sie nicht ins Gefängnis, sondern in eine Frauen-Forensik. Eine Einrichtung für psychisch kranke Straftäterinnen.
Das war vor über vier Jahren. Inzwischen ist Büşra nicht mehr in der Forensik und baut sich ein neues Leben auf. Wie sie das geschafft hat, darüber spricht Lisa-Sophie mit ihr und natürlich fragt sie sich auch wie schaut Büşra heute auf den Tag der ihr Leben verändert hat.
Hinweis: Von 10:10 - 14:00 geht es um die Schilderung einer Gewalttat. -
Schmatzen, Schlucken, Schlurfen mit den Schuhen - für die meisten sind das harmlose Alltagsgeräusche. Christoph dagegen quälen sie. Sie lösen in ihm einen Kampf-oder-Flucht-Reflex aus. Offiziell ist die sogenannte Misophonie keine anerkannte Krankheit. Und doch muss er jeden Tag damit leben. Für Christoph ist die Herausforderung: Wie gehe ich mit einem Leiden um, über das bisher nur wenig bekannt ist, bei dem es kaum Anerkennung oder Hilfe gibt? In dieser Folge spricht Lisa-Sophie mit Christoph über seine Misophonie, und zwar im lauten Durcheinander der Münchner Innenstadt. Dabei hat sich Christoph so einigen Trigger-Gefahren ausgesetzt. Ein Gespräch über Scham, Akzeptanz und darüber, wie sehr die Unsicherheit, einfach nur anders oder doch richtig krank zu sein, sein Leben geprägt hat.
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Eine hohe Mauer aus Plexiglas, Stacheldraht, dahinter ein Gebäude. In dem sitzen Frauen, die schwere Straftaten begangen haben - von Brandstiftung bis Mord. Doch alle sind sie freigesprochen worden. Sie sind schuldunfähig, weil sie eine psychische Erkrankung haben. Mein Kollege Oleg war zwei Tage in der Frauenforensik. Er hat sich angeschaut, wie es dort ist, mit Menschen gesprochen, die dort Patientinnen sind und mit denen, die dort arbeiten. Heute gibt er uns einen Einblick hinter diese Mauern und eine Antwort auf die Frage: Wie ist es wirklich in der Frauenforensik?
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Mit 29 ist für Emma* von einem Tag auf den anderen nichts mehr wie zuvor. Sie erfährt, dass der Mann, den sie ihr Leben lang Vater genannt hat, gar nicht ihr leiblicher Vater ist. Was bedeutet es, wenn die eigene Herkunft zur offenen Frage wird? In dieser Folge spricht Lisa-Sophie mit Emma über genau diesen Moment - und die Konsequenzen, die sie für sich daraus zieht. Emma lässt uns teilhaben, an ihrem plötzlichen Gefühl, in der falschen Geschichte groß geworden zu sein - und an ihrer Suche nach Zugehörigkeit zwischen alter Familie und neuen Halbgeschwistern.
*Name von der Redaktion geändert - Visa fler